Detlef Klewer

 4,1 Sterne bei 106 Bewertungen
Autor von Steampunk Akte Deutschland, Alien Eroticon und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Detlef Klewer

Detlef Klewer (geboren 1957) verfasst als Autor Fantasy-, Mystery- Horror-, Steampunk- und Sciencefic­tion-Geschichten und ist seit 2015 auch als Herausgeber im Horrorgenre tätig. Zudem arbeitet er als selbstständiger Coverdesigner, Illustrator und Comiczeichner für verschiedene Verlage.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Es geschah zu Halloween (ISBN: 9783957202543)

Es geschah zu Halloween

 (1)
Neu erschienen am 23.09.2022 als Taschenbuch bei net-Verlag.

Alle Bücher von Detlef Klewer

Cover des Buches Steine aus Adanwe (ISBN: 9783957201546)

Steine aus Adanwe

 (31)
Erschienen am 16.02.2016
Cover des Buches Die dunkelbunten Farben des Steampunk (ISBN: 9783945045022)

Die dunkelbunten Farben des Steampunk

 (19)
Erschienen am 16.03.2015
Cover des Buches Steampunk Akte Deutschland (ISBN: 9783945045008)

Steampunk Akte Deutschland

 (12)
Erschienen am 31.07.2014
Cover des Buches Nichts ist nur schwarz oder weiß (ISBN: 9783957201454)

Nichts ist nur schwarz oder weiß

 (9)
Erschienen am 05.02.2016
Cover des Buches Alien Eroticon (ISBN: 9783946348214)

Alien Eroticon

 (5)
Erschienen am 20.03.2019
Cover des Buches Tod einer Andentaube (ISBN: 9783943531244)

Tod einer Andentaube

 (3)
Erschienen am 15.12.2014
Cover des Buches BIOMECHANOMICON (ISBN: 9783957651624)

BIOMECHANOMICON

 (3)
Erschienen am 05.08.2019
Cover des Buches Sturm über dem Rheintal (ISBN: 9783946348092)

Sturm über dem Rheintal

 (3)
Erschienen am 01.11.2016

Neue Rezensionen zu Detlef Klewer

Cover des Buches Spielweib (ISBN: 9783943531923)
nirak03s avatar

Rezension zu "Spielweib" von Ute Zembsch

Ein Leben unter Spielleuten
nirak03vor 7 Monaten

Das Leben im Kloster ist für die lebensfrohe Sisgard von der Ehrenburg eine Qual. Sie wurde ins Kloster gebracht, um für das Seelenheil ihrer Familie Gott zu dienen. Jedoch zieht es die junge Frau immer wieder vor die Mauern des Klosters und in den Wald. Die Freiheit scheint so nah und ist doch so fern. Den strengen Regeln kann sie sich kaum unterordnen und der Priorin ist sie ein Dorn im Auge. Nach einem weiteren heimlichen Ausflug in die nähere Umgebung wird Sisgard hart bestraft. Als sich ihr die Möglichkeit zu Flucht bietet, ergreift sie diese. Sie kann sich einer Gruppe von Spielleuten anschließen. Endlich frei, doch dann entdeckt sie, dass ihre Familie in eine Intrige verwickelt wurde und das Leben dieser auf dem Spiel steht. Soll sie helfen oder weiter ziehen? Die eigene Freiheit wieder verlieren oder zur Familie halten? Kann Sisgard die Augen vor der Wahrheit verschließen?


Der historische Roman „Spielweib“ erzählt die Geschichte von Sisgard von der Ehrenburg aus dem 11. Jahrhundert. Die Ehrenburg lag im Hessengau in der Nähe von Herzhausen. Heute gibt es nur noch Ruinen von dieser Burg, auch ist über die Familie aus dieser Epoche nicht viel überliefert. Diese Information und einige andere schildert die Autorin in ihrem Nachwort.


Ute Zembsch hat eine spannende Geschichte aus dieser Zeit abgeliefert. Sisgard wird zunächst als typische Tochter dieser Zeit geschildert. Nach einem Unfall soll sie für die Familie ihr Leben in einem Kloster verbringen und beten. Für Sisgard eine Katastrophe und schließlich kann sie fliehen.


Soweit scheint dies ein typischer Roman dieser Zeit zu sein. Eine edle junge Frau widersetzt sich den Anordnungen der Familie, flieht und durchlebt einige Abenteuer. Die Spielleute, auf die sie trifft, helfen ihr und natürlich schwärmt auch gleich ein junger Mann für die schöne Frau. Und doch entwickelt die Geschichte sich dann anders als gedacht.


Mir hat gut gefallen, wie die Autorin ihre Protagonisten agieren lässt. Natürlich wird Sisgard gesucht, man kann nicht so einfach ein Kloster verlassen, aber durch die Hilfe der Fahrenden genießt sie ein wenig Schutz. Auch die Intrige, die gegen einige Adelsfamilien dieser Region gesponnen wurde, war spannend zu lesen. Sisgard zieht von Burg zu Burg, um ihrer Familie zu helfen, und doch spielt die Handlung in nur einem kurzen Zeitraum. Die Wege, die sie zurücklegen muss, schildert die Autorin aber glaubwürdig, es ist von Tagesreisen die Rede oder von einem Ritt über einige Stunden, alles so im Rahmen, dass es auch glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint.


Zudem erzählt die Autorin ihre Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten. Auf diese Weise ist man als Leser über jegliches Handeln der Charaktere im Bilde. Vor allem hat mir gut gefallen, wie Ute Zembsch auch den Glauben dieser Zeit in ihrer Geschichte hat mit einfließen lassen. Nicht jeder war bedingungslos bereit, sich dem christlichen Glauben unterzuordnen, auch die alten Götter waren in dieser Epoche noch präsent. Die Autorin hat es gut verstanden, die Glaubenswelt dieser Menschen gut darzustellen. Die Gegensätze zwischen Christentum und Heidentum, das Versteckspiel der Charaktere und das Aufdecken der Intrigen machen diesen Roman spannend.


Fazit:


Die wenigen Tage im Leben von Sisgard von der Ehrenburg und ihren Begleitern hat mir gut gefallen. Ute Zembsch hat einen spannenden Abenteuerroman vor historischer Kulisse entstehen lassen und mich damit gut unterhalten. Sie hat davon erzählt, wie schnell eine Intrige ganze Familien ins Verderben führen konnten und wie das Handeln einiger weniger alles verändern kann. Auch die Liebesromanze, die natürlich nicht gefehlt hat, hat mir gefallen. Sie war nicht so vordergründig und vorhersehbar.

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Cover des Buches Alien Eroticon (ISBN: 9783946348214)
N

Rezension zu "Alien Eroticon" von Detlef Klewer

erotische Kurzgeschichten
nickgnaimevor einem Jahr

Science Fiction und Erotik? Kann das funktionieren? - Und ob!

Die Sammlung enthält 15 erotische Kurzgeschichten. Und wer glaubt, hier lediglich normale Liebesszenen im galaktischen Setting vorzufinden, täuscht sich gewaltig. Menschen vereinigen sich hier mit Raumschiffen, Insektoiden, Sternenfrauen oder sogar wabbeligen Tentakelwesen. Jede Geschichte kurbelt das Kopfkino an und dabei entstehen ... interessante Bilder :D

Diese Anthologie ist spannend, vielfältig und definitiv einen Blick wert.

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Cover des Buches NECROSTEAM (ISBN: 9783957652256)
ViktoriaScarletts avatar

Rezension zu "NECROSTEAM" von Detlef Klewer

Starke Geschichten mit viel Spannung
ViktoriaScarlettvor einem Jahr

Mit dem Cthulhupunk-Genre tauchte ich in eine für mich neue „Welt“ mit Geschichten ein, die sehr spannend und herrlich düster waren. Meine Meinung zu jeder einzelnen erfährst du unten im Text. 

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover vermittelt einen sehr düsteren Eindruck, passend zum Genre der Kurzgeschichten. Natürlich sind Elemente aus ihnen darauf zu finden, wodurch es noch besser wirkt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Da es sich hier um eine Anthologie mit 16 Kurzgeschichten handelt, habe ich für jede einzelne eine Kurzmeinung geschrieben. Die Schreibstile und Erzählformen sind unterschiedlich und legen auf verschiedene Elemente wert. Ich kannte das Cthulhupunk-Genre vor diesem Buch nicht, habe mich jedoch darüber informiert. Gegruselt habe ich mich nur einmal ein wenig. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass der Fokus auf Steampunk, Spannung und Düsternis liegt. Zugleich kommen natürlich klassische Elemente des Cthulhupunk vor. Die Æthertechnologie gehört zu meinen favorisierten Elementen des Steampunks.

Necrosteam von David Grade
Die erste Geschichte las sich nach wenigen Sätzen Orientierungszeit locker und schnell. Ich fand ohne Probleme ins Geschehen und erlebte das Grauen, welches den Protagonisten befiel. Somit war es ein guter Start in die Anthologie.

Der Krieg der Universitäten von Sophia Rosenberger
Die zweite Geschichte verlief anders als ich erwartet hatte. Ihr wohnte dennoch ein starkes Maß an Spannung inne, das mich schnell weiterlesen ließ. Der Verlauf ist gut und intensiv erzählt.

Das Dorf der Anderen von Ivan Ertlov
Die dritte Geschichte war von Anfang an spannungsgeladen. Der Stil von Ivan Ertlov überzeugte mich sofort. Der Verlauf ist stimmig und authentisch. Gegen Ende kam eine leichte Gruselstimmung auf, welche mir gut gefiel. Leider ist sie offen und überlässt den Ausgang der Fantasie. Ich würde so gerne weiterlesen. 

Der schwarze Obelisk von Roxane Bicker
Die vierte Geschichte war so unglaublich spannend, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. Schade, dass dies nur eine Kurzgeschichte ist. Der Stil war fesselnd, die Idee hat mich gebannt und der Verlauf war aufregend. Das ägyptische Setting gehört definitiv zu meinen Lieblingen. Ich glaube, ich muss mich auf eine Recherche nach der Autorin begeben. 

Lo-Pan von M. W. Ludwig
Die fünfte Geschichte packte mich von Anfang an. Die Erzählung schritt schnell und gekonnt voran, sodass meine Neugier immer größer wurde. Die Wahrheit über den Mann wusste ich schon nach wenigen Seiten, allerdings tat dies der Spannung keinen Abbruch. Jedes Element ist stimmig mit dem Geschehen verflochten.

Vorator ex Machina von Isabell Hemmrich
Die sechste Geschichte las ich gebannt von der Dynamik. Die Idee Jack the Ripper einzubauen hat mir gefallen. Der Verlauf war anders als erwartet, doch nicht minder spannend. Vielmehr hat er mich begeistert und eine gute Intensität entwickelt.

Die Hysterie der Witwe Bradstreet von Holger Göttmann
Die siebte Geschichte ist von einer Eigentümlichkeit, die mich vollkommen gefesselt weiterlesen ließ. Was geschah hier? Verwirrung? Ja! Neugier? Absolut! Aufhören zu lesen? Niemals! Ich war gebannt von dem was die Mistress erlebte. Die Idee des Autors ist des Wahnsinns und genial zugleich.

Boreale Gesänge von Marco Ansing
Die achte Geschichte beinhaltet eine Welt, in die ich gerne wieder zurückkehren und mehr erleben würde. Der Schreibstil und die Erzählweise in der ICH-Form aus der Sicht von Krieger haben mich in voller Manier überzeugt. Die Spannung war von der ersten Seite bis zur Letzten vorhanden. 

Die dunkle Mission von Georgina Hartmann
Die neunte Geschichte war sehr spannend, obwohl ich bis zum Schluss nicht verstanden habe, warum man Willy auf die Mission mitnahm. Schließlich hätte man sie auch am Schluss holen können. Auch kann ich nicht nachvollziehen, wie am Ende geschafft wurde, was man ihr antat. Ich habe durch die vorherige aufregende Erzählung mehr erwartet und bin über das Ende enttäuscht.

Flammendes Inferno von Florian Krenn
Die zehnte Geschichte ist wahrlich ein flammendes Inferno und ein sehr blutiges noch dazu. Gefesselt vom grausigen Geschehen verfolgte ich, welche Taten für ein Aufhalten vollbracht wurden. Der Stil des Autors war sehr eindrucksvoll und die Protagonistin Elina überzeugte gleichermaßen.

Der Dschinn von Ronja Gerdes
Die elfte Geschichte hat mich einfach nur verwirrt. Ich weiß ehrlich nicht, was ich davon und vom gewählten Schreibstil halten soll. Sie las sich zwar schnell, doch sehr ruckartig und der Verlauf war vorhersehbar. 

Fleisch von A. L. Norgard
Die zwölfte Geschichte war ein wenig unheimlich. Ich glaube bei mir setzte zum ersten Mal ein leichtes Gefühl des Grusels ein. Die Erzählung bannte mich kurioserweise und ich wollte erfahren wie sie ausging. Der letzte kleine Absatz am Ende hat mich überrascht. 

Neues Blut von Regine D. Ritter
Die dreizehnte Geschichte ist etwas anders konzipiert als erwartet, doch nicht weniger spannend. Mit großem Interesse verfolgte ich das Geschehen und fand sie sehr aufregend und gut erzählt. 

Thadeus und die Kralle des Bösen von Markus Cremer
Die vierzehnte Geschichte war von Anfang an aufregend und ereignisreich. Ich mochte sowohl Idee als auch den Verlauf. Mir gefielen das gezielte Voranschreiten und der Tatendrang Thadeus. Außerdem könnte ich mir gut ein ganzes Buch in dieser Welt vorstellen.  

Der Tempel von Robert Roth
Die fünfzehnte Geschichte ist äußerst detailreich und bildhaft erzählt. Ein kleiner Teil war mir etwas zu ausschweifend, doch verfolgte ich mit Staunen und Neugier den Verlauf. Zuletzt stieg die Spannung sprunghaft an und ließ mich mitfiebern. Des Weiteren ist das Ende gut gelungen.

Eiszeit von Detlef Klewer
Die sechszehnte Geschichte wartet mit einem Setting auf, dass sich ganz anders äußerte als erwartet. Es gab mehr Dialoge als in den anderen Geschichten und gleichzeitig war sie von starker Intensität. Die Grundidee hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Mein Fazit:
Mit dieser Anthologie konnte ich das für mich neue Genre Cthulhupunk kennenlernen. Ich las extrem spannende Geschichten, die mich stark mitfiebern ließen. Zum größten Teil waren sie von starker Intensität, die meine Aufmerksamkeit fesselte. Ein Gefühl des Grusels kam zwar nur einmal kurz auf, trotzdem genoss ich das Lesen in vollen Zügen. Die Geschichten lasen sich schnell und flüssig. In so mancher Welt wollte ich gerne länger verweilen oder wieder zurückkehren. Bisher war es noch nie so, dass mich derartig viele Geschichten wie in dieser Anthologie überzeugt haben. Zu meinen liebsten Geschichten gehören jene von den Autoren Ivan Ertlov, Roxane Bicker, Marco Ansing und Markus Cremer.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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