Detlef Klewer

 4.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Steampunk Akte Deutschland, BIOMECHANOMICON und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Detlef Klewer

Detlef Klewer (geboren 1957) verfasst als Autor Fantasy-, Mystery- Horror-, Steampunk- und Sciencefic­tion-Geschichten und ist seit 2015 auch als Herausgeber im Horrorgenre tätig. Zudem arbeitet er als selbstständiger Coverdesigner, Illustrator und Comiczeichner für verschiedene Verlage.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Detlef Klewer

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Cover des Buches Steampunk Akte Deutschland9783945045008

Steampunk Akte Deutschland

 (11)
Erschienen am 31.07.2014
Cover des Buches BIOMECHANOMICON9783957651624

BIOMECHANOMICON

 (3)
Erschienen am 05.08.2019
Cover des Buches Alien Eroticon9783946348214

Alien Eroticon

 (2)
Erschienen am 20.03.2019
Cover des Buches Die Kinder der Nacht9783631566046

Die Kinder der Nacht

 (3)
Erschienen am 04.07.2007
Cover des Buches Mittelalteridylle9783957200075

Mittelalteridylle

 (1)
Erschienen am 07.05.2014
Cover des Buches Der schwarze Gott des Wahnsinns9783940830722

Der schwarze Gott des Wahnsinns

 (1)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Chroniken der Nachwelt9783946348153

Chroniken der Nachwelt

 (1)
Erschienen am 03.02.2017
Cover des Buches Inferno-Die Welt des Dario Argento9783931608279

Inferno-Die Welt des Dario Argento

 (1)
Erschienen am 30.10.1999

Neue Rezensionen zu Detlef Klewer

Neu

Rezension zu "Alien Eroticon" von Detlef Klewer

Futuristische und erotische Elemente treffen aufeinander
Tigerlilly94vor einem Monat

In dieser Kurzgeschichtensammlung treffen futuristische und erotische Elemente aufeinander und ergeben eine spannende, vielfältige und sehr interessante Lektüre. In den meisten der Geschichten sind unsere Protagonisten Menschen, die auf andere Spezies der Galaxis treffen und Verbindungen mit Sternenfrauen, Insektoiden und anderen, für uns mehr als ungewöhnlichen Arten eingehen. Jede der insgesamt 15 Geschichten ist anders als die vorherige, wodurch eine gelungene Mischung zustande gekommen ist.

Meine persönlichen Highlights waren "Im Bann der Na'ruka" von Anna Eichenbach, "Symbiose" von Nina Casement und "Die Phase" von Christoph Grimm. Zwei Geschichten haben mir nicht ganz so gut gefallen, alle anderen waren gut.

Ich muss gestehen, manche Beschreibungen der außerirdischen Arten haben mir eine Gänsehaut beschert :-) sie sind auf eine Art äußerst faszinierend, das gelang vor allem Nadine Muriel mit ihrer Geschichte "Coleo". Bei anderen dagegen hat es mich richtig geschüttelt. Wenn ich mir vorstelle, mich würde so ein glitschiges, wabbeliges Tentakelding anfassen ... xD

Insgesamt eine gelunge Anthologie, die ich SF-Liebhabern empfehlen kann

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Rezension zu "Chroniken der Nachwelt" von Detlef Klewer

Chroniken der Nachwelt - Am Rande des Abgrunds
einz1975vor 5 Monaten

Die Frage ob wir Menschen unsere Zukunft meistern werden oder nicht, ist der Grundbaustein dieser kleinen Sammlung von Zukunftsgeschichten. In der ersten Geschichte „Mammons Diener“ hat sich der Autor einem recht klassischen Thema gewidmet. Ein Einsatztrupp von Soldaten kommt zu einem Planeten, von dessen Kolonie der Menschen es seit einigen Tagen keine Meldungen mehr gab. Einer hat es dennoch geschafft und es stellt sich heraus, dass bekannte Aliens diese Tat vollführt haben sollen. Einige Jahre später tobt noch immer ein Krieg. Väter verabschieden ihre Kinder in den Tod und andere... nun hier liegt eine schöne Überraschung in der Story, welche den Anfang mehr als gelungen macht. Christian Künne präsentiert danach in „Clash of Intelligences“ die Macht der Künstlichen Intelligenzen.

Irgendwo auf der Welt sind bereits einige KIs im Einsatz, da die Rechenleistungen immer anspruchsvoller geworden sind. Nachdem ein gesamtes Gebäude in die Luft gesprengt wurde, steht plötzlich die Frage im Raum, wer es war und galt dieser Angriff vielleicht den KIs? Etwas schneller wird man zwar mit kleinen Hinweisen darauf aufmerksam gemacht, dass hier ein kleiner Krieg herrscht, die Frage ist nur, wer gegen wen? „Jagamasch“ von Thomas Heidemann erzählt die Geschichte von Meiying. Ein kleines junges Mädchen welches in einem Dorf lebt. Hier ist der Alltag geprägt von Arbeit auf dem Feld und die Angst vor den Jagamasch. Maschinenkämpfer, welche von einem Holzzaun abgehalten werden in das Dorf einzufallen und die Bewohner zu töten.

Vor vielen Jahren haben die Menschen Krieg geführt, Meiying und ihr Dorf sind die letzten Menschen auf der Erde. Es gibt dann noch die sogenannten „Aufgestiegenen“, dabei handelt es sich um Menschen, welche nie gesehen werden, aber von ihren Taten her, handelt es sich um halbe Götter. Die Story nimmt erst einen Verlauf wie ein Märchen. Das Mädchen bekommt später aber die einmalige Chance, das Goldene Ticket sozusagen und sie entdeckt dabei die Wahrheit hinter den letzten Menschen, ihr Leben in dem Dorf und sie erfährt mehr über ihre eigene Herkunft und Vergangenheit. Den Abschluss bildet die Erzählung von Katharina Groth „Seelenfresser“. Ein Mann wird angeklagt die Seele einer Frau gestohlen und getötet zu haben. Eine Seelenfinderin muss nun über ihn richten.

Die Menschen befinden sich in einer Art großen Verbindung, wenn die Seele den Körper verlassen hat, doch ist es wirklich der Wunsch oder ein Zwang dort leben zu müssen? Das Leben in der Zukunft wird uns alle mehr als seltsam vorkommen, wenn wir es in Wirklichkeit erleben würden. Die Autoren sind mit sehr unterschiedlichen Themen an ihre Geschichten herangegangen und auch wenn eine Story hier und da vielleicht die Charaktere nicht ganz einfängt, holt der moralische Aspekt dahinter die Faszination zurück. „Mammons Diener“ und „Jagamasch“ haben für mich die stärksten Aussagen und würden auch als vollwertiger Roman sehr gut funktionieren. Gute Charaktere und spannende Wendungen, die einem schon eine kleine Gänsehaut schenken.

Fazit:
Kurz, gut und mit weckenden Themen in die Zukunft geschaut. Ob künstliche Intelligenzen, Aliens oder unsere Gene und Seele. Hier findet jeder Fan von Sci-Fi eine mehrfarbige Mischung von Ideen, wie es uns Menschen irgendwann einmal ergehen kann. Jeder Autor hat seinen eigenen Stils und öfter wünschte man sich etwas tiefer in die Story eintauchen zu können, weil man einfach diese kleine Welt noch nicht verlassen will. Ich würde mich freuen, wenn sich die Autoren diese Geschichten als Grundlage nehmen und einen handfesten Roman verfassen würden, ihr Potential ist definitiv groß.

Matthias Göbel

Autor: Detlef Klewer, Thomas Heidemann, Katharina Groth, Christian Künne
Taschenbuch: 216 Seiten
Verlag: Eridanus Verlag
Erscheinungsdatum: 03.02.2019
ISBN: 9783946348153

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Rezension zu "BIOMECHANOMICON" von Detlef Klewer

Gelungene SF-Schocker
An-Afternoon-in-Utopiavor 8 Monaten

Im Weltraum hört dich niemand schreien … – was für „Alien“ zutrifft, passt auch für diese Sammlung. „Biomechanomicon“ ist eine 16 Kurzgeschichten umfassende Horror-SF-Anthologie aus dem p.machinery Verlag, herausgegeben von Detlef Klewer. Der Untertitel „Lovecraft in Space“ und der Klappentext bringen das Konzept der Sammlung auf den Punkt: Androiden, Cyborgs, kybernetische Einheiten, Hybride oder auch mal ganz normale Menschen treffen während ihrer Missionen im Weltraum auf Lovecrafts alte Götter oder weitere seiner Wesen.

Ich bin nicht gerade der größte Lovecraft-Fan unter der Sonne. Der Cthulu-Mythos ist mir natürlich ein Begriff, aber meine Kenntnisse über das Werk des Altmeisters sind recht lückenhaft. Daher mögen andere beurteilen, wie gut sich die einzelnen Autor*innen des „Biomechanomicon“ vor seinem Werk verneigt haben. Mein Hauptgrund für den Erwerb lag in der Erwartung gelungener SF-Horror-Schocker. Einige der versammelten Schreiberlinge sind mir bereits positiv in anderen Anthologien aufgefallen, bei den übrigen habe ich auf den guten Geschmack von Herausgeber Detlef Klewer vertraut. Der „Vertrauensvorschuss“ hat sich gelohnt 

Mit „Die Sprache der Alten“ von Tobias Habenicht wird die Sammlung nicht nur gelungen eröffnet, sondern setzt passenderweise auch den Ton der gesamten Anthologie. Die Geschichte einer Expedition zu einer alten Ruine auf einem trostlosen Planeten, auf welchem der Schlüssel zur Sprache der Alten vermutet wird, beweist einmal mehr, dass manches doch besser im Dunklen bleiben sollte …

In dem Beitrag von Regine D. Ritter, „Auf Kynarth“, ist der technische Aspekt etwas im Hintergrund, doch die auf dem titelgebenden Eisplaneten spielende Geschichte ist dafür sprachlich und atmosphärisch einer der gelungensten der Sammlung. Ob wohl – mikrokopischer Spoiler – hier jemand sein verklausuliertes Versprechen gegenüber dem Protagonisten halten wird?

Schonungslos präsentiert sich mit „Die Tiefe hinter den Sternen“ von David Grade der meiner Meinung nach härteste Beitrag der Anthologie. Von dem trostlosen Raumhafen auf Athoria IV, über die katholischen Inquisitoren und der mysteriösen Frau in Rot bis hin zur gelungenen (grausigen) Auflösung ist diese Geschichte rund um angeworbene Arbeiter, die spurlos verschwinden, nichts für schwache Nerven.

Die Wiederbelebung der Toten ist ein beliebtes Motiv von Horror und Science-Fiction, dass auch mit „Der Seelenstein“ von Ronja Gerdes seinen Niederschlag findet, und gelungen aufzeigt wie hoch der Preis für „Leben“ sein kann.

Den technischen Aspekt des „Biomechanomicon“ treffen „Cthuga“ von Lisa-Katharina Hensel und „Ein Stern erwacht“ vom Herausgeber am besten. Beide Geschichten punkten durch nervenzerreißende Spannung und den Einsatz künstlicher Systeme, durch die das Grauen einen Weg zu uns findet.

Mit „Das Tor zu den Sternen“ setzt Florian Krenn nach vielen atmosphärischen Geschichten, einen ebenso grausigen wie actionreichen Schlusspunkt. Wurmlöcher sind wohl nur theoretisch eine gute Idee …

Die vorgestellten Geschichten sind meiner Meinung nach die Höhepunkte der Sammlung. In Einzelfällen hätte in den übrigen Beiträgen noch ein bisschen mehr drin sein können, aber manchmal hat es mir auch nur stilistisch/sprachlich nicht zugesagt. An guten (grausigen) Ideen mangelte es jedenfalls nicht, keine Geschichte hat von mir weniger als drei von fünf Sternen erhalten und Detlef Klewer hat die Anthologie abwechslungsreich komponiert.

Rein optisch ist das „Biomechanomicon“ ein Augenschmaus. Dem verstörenden Blick des Covermodels kann man sich nicht entziehen. Zusätzlich hat Detlef Klewer für jede Geschichte seitenfüllende Titelbilder erstellt, welche gut auf das Kommende einstimmen. Satz und Layout sind ebenfalls gelungen.

Fazit: Nicht jede Geschichte konnte mich begeistern, dem gegenüber stehen allerdings einige Perlen und viel Gutklassiges. Unterm Strich ist „Biomechanomicon“ eine gelungene Sammlung kurzer SF-Schocker, die in mir den Wunsch weckt, doch besser auf diesem Planeten zu bleiben.

– Buchdaten –

Klappentext: In den unendlichen Weiten des Universums lauert das Grauen … Mächtige Wesen aus anderen Dimensionen bedrohen die Galaxien und ihre Bewohner … Um dieser Gefahr zu begegnen, werden Mutige zu gewagten Unternehmen ausgeschickt, um den Gegner aufzuspüren und der Bedrohung zu begegnen … Androiden, Cyborgs, kybernetische Einheiten, Hybride oder kampfbereite Menschen treffen während ihrer Missionen in den Tiefen des Weltalls auf Lovecrafts alte Götter oder andere Horrorgeschöpfe seines Pantheons. Ihre spannenden Geschichten füllen die Seiten der Chronik des interplanetarischen Schreckens – das „Biomechanomicon“.

Mit Beiträgen von: Tobias Habenicht, Nina Horvath, Hans Jürgen Hetterling, Regine D. Ritter, Christoph Frischer, Victoria Sack, David Grade, Ronja Gerdes, Magnus Andersen, Henrik Sturmbluth, Alexa Pukall, Gard Spirlin, Lisa-Katharina Hensel, Detlef Klewer, Anna Noah, Florian Krenn

erschienen bei p.machinery
Seitenzahl TB: 300
Preis TB: 9783957651624
auch als E-Book erhältlich

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