Detlef Klewer , Stefanie Bender Die dunkelbunten Farben des Steampunk

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Inhaltsangabe zu „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ von Detlef Klewer

Lassen Sie sich entführen zu den dunkelbunten Seiten der Steampunk-Welten! Zwischen Zeppelinen und Dampfmaschinen schlängeln sich mannigfaltig schattierte Farben durch die Geschichten und wispern den Zahnrädern Geheimnisse zu. Mal äußerst prägnant, mal zurückhaltend dezent erzählen sie von einer retro-futuristischen Welt, die es nie gab, von vergessenen Nuancierungen und verlorenen Träumen. Jede Geschichte erzählt von ihrer eigenen Farbe, die sich selbst in den Buchstaben widerspiegelt und gemeinsam ergeben sie eine Anthologie, die ihres Gleichen sucht.

Das ist kein Steampunk, das sind "Monster"-Geschichten

— CocuriRuby
CocuriRuby

Ich hab festgestellt, dass solche kurzen Geschichten grundsätzlich nichts für mich sind, aber der ein oder andere Autor ist vermerkt ;)

— Dat-Engelsche
Dat-Engelsche

Farbenfroh und vielfältig, außerdem ungewöhnlich, da die Schrift durchgehend(!) farbig ist.

— Andrea_Kerlen
Andrea_Kerlen

Von Humor über Kriminalistik bis zu melancholischer Agonie der Zeit finden sich hier alle Spielarten des steampunk.

— MarieausEisenach
MarieausEisenach

Unglaublich gute Idee von der Aufmachung. Leider haben mich persönlich nur drei der vielen Geschichten wirklich angesprochen.... Schade!

— Buchenrauch
Buchenrauch

Ich bin beeindruckt!

— nickypaula
nickypaula

Tolles farbiges Konzept in genialer Gestaltung! Leider konnten mich jedoch viele Geschichten nicht überzeugen...

— xxLITTERAxx
xxLITTERAxx

14 dunkelbunte Steampunk Geschichten, die ein breites Spektrum abdecken und Magie, Krimi, Liebe und Thrill präsentieren.

— cybersyssy
cybersyssy

Eine insgesamt wirklich gut gelungene Anthologie. Ich hatte meine Highlights und auch kleine Einbrüche, kann es aber insgesamt empfehlen.

— MoonlightBN
MoonlightBN

Ein netter Versuch, Fantasy, Steampunk und Farben zusammenzubringen, der leider bisweilen das Thema aus den Augen verliert.

— Admiral
Admiral

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  • Das ist kein Steampunk, das sind "Monster"-Geschichten

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    02. June 2017 um 14:27

    In diesem Buch befinden sich 14 Kurzgeschichten, von 14 verschiedenen deutschen Autoren. Wie es breit im Titel steht, habe ich hier mit 14 Steampunk Geschichten gerechnet. Da gab es nur ein Problem: Das war für mich kein Steampunk. Ich muss nun sagen, dass sich meine Erfahrung mit diesem Genre sehr begrenzt ist. Aber das hier war für mich kein Steampunk. Das hier sind für mich „Monster“-Geschichten mit einen Hauch oder Kulisse von Steampunk. Denn ja, alle Geschichten spielen im viktorianischen Zeitalter und irgendwo kommt auch immer irgendeine Erfindung vor – aber das war mir zu wenig, es hatte nicht mal die Atmosphäre, die ich erwartet hatte. Viele der Geschichten hatten auch eher einen Krimicharakter. Fast alle stellen jedoch Fantasy oder gar Horrorelemente im Fokus. So tauchten in den Geschichten allen Ernstes verschiedene Arten von Dämonen auf, Schatten- oder Wutgeister, Qualmfeen, Dchinns oder andere magische Wesen auf. Das ist für ich kein Steampunk. Wenn Magie eine Rolle in Form von Alchemie aufgetaucht wäre, wobei auch Alchemie „wissenschaftliche“ Züge hat, dann hätte ich das akzeptiert, aber sowas? Damit habe ich nicht gerechnet. Die Beschreibung des Klappentextes auf „dunkle Farben des Steampunk“ haben mich auch nicht darauf schließen lassen. Auch die Schreibstile fand ich durchwachsen – sie reichten von okay bis nicht gut. Leider hat mir keine einzige der Geschichten wirklich gefallen. Besonders an dem Buch ist natürlich die Aufmachung. Jeder Geschichte ist einer Farbe gewidmet, die sowohl thematisch vorkommt, als auch in dessen Farbe es geschrieben ist. Das finde ich ziemlich gut gemacht, wobei man auch da sagen muss, dass aufgrund des Designs es schwer ist die Seitenzahlen zu erkennen und die jeweiligen Anfänge zu lesen, weil die Hintergrundfarbe die gleiche der Schrift ist.   Fazit Ich war leider sehr enttäuscht von dem Buch, denn es steht Steampunk drauf, ist für mich aber nicht wirklich drin.

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  • Phantastisch

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    24. March 2017 um 19:56

    Dieses Buch ist eine Anthologie mit dem Thema Farben. Jede Geschichte für sich ist phantastisch und bezaubernd. Besonders gefallen haben mir Archibald Leach und Sarahs Kampf gegen das Orangene Grauen. Ich kenne die beiden schon aus anderen Anthologien und freue mich sehr auf den Start der eigenen Reihe. Aber bis dahin begnüge ich mich mit den Kurzgeschichten, in diesem Fall ist ihr Gegner ein riesiges, orangenes Ding, das Menschen frisst und gegen Waffen immun ist. Aber Archibald Leach wäre nicht er selbst, wenn er keine Theorie hat, die er mit Sarah verfolgt. Wer diese Geschichte liest, verbannt anschließend, wie Sarah, alles orangene aus dem Haus. Aber auch Erasmus Emmerich hat einen neuen Fall. Der Zinnoberrote Zinnsoldat ist ebenso spannend wie witzig. Aber ich habe ja auch ein Faible für den Gentleman und seine Qualmfee. Welche Geschichte mir auch gefallen hat, ist Biggels Gespür für Moos, denn in dieser ist ein Hund nicht nur eine gute Spürnase, sondern auch der Held der Geschichte. Dass sie auch noch in moosgrün geschrieben ist, macht das ganze natürlich noch besser. Und das ist auch das besondere an diesem Buch: Jede Geschichte ist in der Farbe geschrieben, die sie zum Thema hat. Das Buch hat also 14 wunderbare Farben, die den Inhalt der Kurzgeschichten perfekt ergänzen und unterstreichen. Leider hat die nächste Auflage die Farben nicht, aber die Geschichten sind trotzdem noch phantastisch und lesenswert und definitiv ein Muss für alle Steampink-Fans.

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  • Zu Recht ein Gewinner beim Deutschen Phantastik Preis 2016

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    Andrea_Kerlen

    Andrea_Kerlen

    05. November 2016 um 16:19


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  • Ich bin beeindruckt!

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    nickypaula

    nickypaula

    28. May 2016 um 23:24

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Dieses Buch ist eine Anthologie die aus 14 Kurzgeschichten von 14 verschiedenen Autoren besteht, in 14 unterschiedlichen Farben. Ihr glaubt, dass geht nicht? Geht es doch!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Lassen Sie sich entführen zu den dunkelbunten Seiten der Steampunk-Welten! Zwischen Zeppelinen und Dampfmaschinen schlängeln sich mannigfaltig schattierte Farben durch die Geschichten und wispern den Zahnrädern Geheimnisse zu. Mal äußerst prägnant, mal zurückhaltend dezent erzählen sie von einer retro-futuristischen Welt, die es nie gab, von vergessenen Nuancierungen und verlorenen Träumen. Jede Geschichte erzählt von ihrer eigenen Farbe, die sich selbst in den Buchstaben widerspiegelt und gemeinsam ergeben sie eine Anthologie, die ihres Gleichen sucht. (Amazon)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Unglaublich! Ich muss wirklich sagen, wenn ich ein Buch mit dem besten Cover des Jahres auszeichnen müsste, würde dieses Cover definitiv gewinnen! Es ist einfach unglaublich schön! Ich würde es mir glatt an die Wand hängen, so toll find ich es! Daher bekommt das Cover von mir auch die volle Punktzahl!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich bin beeindruckt! Ich gestehe, dass ich etwas zögerlich an das Buch herangegangen bin, da die beiden Anthologien, die ich bisher gelesen habe, nicht ganz meins waren. Aber dieses Buch konnte all meine Bedenken innerhalb von nur 2 Kurzgeschichten davon wischen! Der Verlag hat sich unglaublich gute Geschichten ausgesucht, die trotz der unterschiedlichen Themen gut zusammen passen. Am besten fand ich aber auch, dass es in dem Buch um viele Elemente ging, mit denen ich nie gerechnet hätte! Werwölfe, Götter… und natürlich der Klassiker Luftschiffe :D Außerdem hat jede Geschichte einen ganz eigenen Farbton erhalten und wurde natürlich auch in dieser Farbe abgedruckt. Wer irgendwie die Chance hat, sollte UNBEDINGT einen Blick ins Buch werfen! Es ist mit so viel Liebe gestaltet, dass es einfach schon seine ganz eigene Magie versprüht! Ich hoffe, dass noch ganz, ganz, ganz viele Leute auf das Buch aufmerksam werden, da definitiv für jeden etwas dabei ist!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Allen Fans von Anthologien, Fantasy und Steampunk!!!  Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

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  • 14 Kurzgeschichten in 14 Farben

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    xxLITTERAxx

    xxLITTERAxx

    19. May 2016 um 17:07

    Tolles farbiges Konzept in genialer Gestaltung! Leider konnten mich jedoch viele Geschichten nicht überzeugen... https://www.youtube.com/watch?v=tFP_m9ciUzU

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  • 14 dunkelbunte Steampunk Geschichten

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    cybersyssy

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Bei den 14 Kurzgeschichten ist für jeden etwas dabei. Ich gehe ja selten auf Cover und Seitengestaltung ein, aber bei diesem Buch ist es absolut unerlässlich. Die 14 gewählten Farben spielen in den Stories eine Rolle und manifestieren sich auch in der Schriftfarbe. Dabei wurde Farben gewählt, die sehr gut lesbar und trotzdem sehr gut zu unterscheiden sind. Ich zitiere Grit Richter, die die Covergestaltung vornahm: Herausforderung ... das sonst eher farblich eingeschränkte Thema Steampunk mit teilweise knalligen Farben zu kombinieren - das ist auf jeden Fall gelungen. Man muss kein Steampunk Fan sein, um dieses Buch zu kaufen, es ist ein Buch für alle, die neben dem Lesevergnügen auch ein optisches Erlebnis haben möchten. Die Mischung der Stories ist sehr gut gelungen - das Spektrum ist so groß, da ist für jeden was dabei - Magie, Krimi, Liebe, Thrill und mal mehr und mal weniger Steampunk - aber immer genial. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 dunkelbunte Sterne und ich hoffe, dass es noch mehr Bücher in diesem innovativen Stil gibt. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Sie sich entführen zu den dunkelbunten Seiten der Steampunk-Welten! Zwischen Zeppelinen und Dampfmaschinen schlängeln sich mannigfaltig schattierte Farben durch die Geschichten und wispern den Zahnrädern Geheimnisse zu. Mal äußerst prägnant, mal zurückhaltend dezent erzählen sie von einer retro-futuristischen Welt, die es nie gab, von vergessenen Nuancierungen und verlorenen Träumen. Jede Geschichte erzählt von ihrer eigenen Farbe, die sich selbst in den Buchstaben widerspiegelt und gemeinsam ergeben sie eine Anthologie, die ihres Gleichen sucht.

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  • Die dunkelbunten Farben des Steampunk

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    Klappentext: Lassen Sie sich entführen zu den dunkelbunten Seiten der Steampunk-Welten! Zwischen Zeppelinen und Dampfmaschinen schlängeln sich mannigfaltig schattierte Farben durch die Geschichten und wispern den Zahnrädern Geheimnisse zu. Mal äußerst prägnant, mal zurückhaltend dezent erzählen sie von einer retro-futuristischen Welt, die es nie gab, von vergessenen Nuancierungen und verlorenen Träumen. Jede Geschichte erzählt von ihrer eigenen Farbe, die sich selbst in den Buchstaben widerspiegelt und gemeinsam ergeben sie eine Anthologie, die ihres Gleichen sucht. Quelle: Art Skript Phantastik Meine Meinung: Da es sich hier um 14 Kurzgeschichten handelt, werde ich zu jeder Geschichte nur eine ganz knappe allgemeine Bewertung schreiben, da ich natürlich nicht zu viel verraten möchte. Jede Geschichte erhält eine Bewertung für sich, das gesamte Buch wird am Ende mit dem Durchschnitt bewertet. =) Und bevor es losgeht: Diese Rezension wird ebenso bunt, wie das Buch selbst. Optisch ist das Buch wirklich ein absoluter Hingucker, indem jede Geschichte in ihrer Farbe abgedruckt wurde. Eine sehr coole Idee und es sieht wirklich sehr schick aus! =) Silberne Augengläser (Detlef Klewer)In dieser Geschichte geht es um Henriette, die einen verschwundenen Freund sucht. Die Idee hat mir wirklich gut gefallen und die Umsetzung war ziemlich passend. Es kam zwar kein richtiger Sog auf, aber da mir auch der Schreibstil wirklich gut gefallen hat, stimmt das Gesamtpaket der Geschichte auf jeden Fall. Rosaroter Dampf (Stefanie Bender)Hier geht es um Simon, es geht um Magie, es geht um Freundschaft. Die Idee hat mir eigentlich ganz gut gefallen, anfangs war ich allerdings noch nicht ganz überzeugt. das änderte sich mit der Zeit und da mir der Schreibstil ebenfalls gut gefallen hat, ist auch die zweite Geschichte wirklich gelungen. Rot wie Teufelsatem (Corinna Schattauer)Ehrlich gesagt, habe ich die Geschichte hier zunächst als eher komisch empfunden. Hier ist der Tod ein zentrales Thema und ehrlich gesagt wurde ich bis zum Schluss nicht wirklich warm mit der Geschichte. Der Schreibstil hat mir aber gut gefallen, trotzdem fehlte mir insgesamt einfach zu viel. Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat (Katharina Fiona Bode) Auch mit dieser Geschichte wurde ich nicht so ganz war. Die Idee war zwar wirklich in Ordnung, aber hat mich jetzt auch nicht so richtig mitgezogen. Der Schreibstil hat mir aber sehr gefallen, insgesamt war die Geschichte dann doch noch eine runde Nummer. Archibald Leach und das Grauen in Orange (Markus Cremer) Hmmm, schwierig. Es geht in der Geschichte um Archibald und seine Assistentin Sarah. Die Story war eher träge und ich wusste nicht so wirklich, worauf das jetzt hinauslaufen sollte. Zum Ende hin passiert dann zum Glück noch bisschen was, was mich dann doch wieder etwas zufrieden stellen konnte und da ich am Schreibstil an sich auch nicht wirklich viel zu meckern habe, ist auch diese Geschichte insgesamt gelungen. Helena Roth und die grasgrüne Seide (Isabelle Wallat) Diese Geschichte hat mir wirklich richtig gut gefallen. Ich fand sie spannend und die ganze Storyidee hat mich wirklich überzeugen können. Auch der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und alles zusammen war diese Geschichte wirklich toll. Biggels Gespür für Moos (Andrea Bienek) Diese Geschichte war auf eine ganz andere Art und Weise sehr gut und konnte mich überzeugen. Biggles ist ein Hund. Ich war die ersten paar Sätze zwar etwas skeptisch, kam aber schnell zum Entschluss, dass mir die Idee wirklich gefällt. Da die Umsetzung auch wirklich gelungen war, konnte mich diese doch sehr andere Geschichte positiv überraschen. Marinikum Amethysta (Denise Mildes) Ehrlich gesagt, war diese Geschichte irgendwie meine größte Enttäuschung in der Anthologie. Hier hat mir sowohl die Storyidee, als auch die Umsetzung nicht gefallen. Ich kann auch gar nicht genau sagen, woran es lag. Es riss mich einfach nicht mit und ich war irgendwie froh, als ich die Geschichte geschafft hatte. Sehr schade =( Aconitum Napellus - Dunkelblaues Gift (Ashley Kalandur) Auch mit dieser Geschichte hat ich leider ziemliche Startschwierigkeiten, die sich leider nur sehr bedingt zum Ende hin auflösten. Ich bin nicht rein gekommen, fand die Story zäh und den Erzählstil sehr langweilig. Ich konnte mich nicht in die Geschichte hineinversetzen und mir fehlte auch hier das gewisse Etwas. Ein Traum in Königsblau (Dennis Frey)Diese Geschichte war wirklich außergewöhnlich und hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Träume und die Umsetzung dieser Idee hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen! =) Das Türkis des vergessenen Sommers (Sabrina Železný)Und hier kommen wir zu meinem absoluten Favorit! Die Geschichte war so mitreißend, die Idee genial und die Umsetzung perfekt. Ich liebe diese Geschichte einfach und küre sie hiermit zum absoluten Highlight in diesem Buch! ♥ Hellbraun - Leben und Tod (Daniel Schlegel)Leider kam nach meinem Highlight dann wieder eine eher langweilige und weniger gut umgesetzte Geschichte. Insgesamt war sie okay, der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und sie ist trotzdem eine wirklich lesenswerte Geschichte =) Die bronzene Silbermünze (Daniel Huster)Auch diese Geschichte konnte mich nicht so wirklich mitreißen (leider!). Mir hat die Grundidee wirklich gut gefallen und ich denke, dass sie wirklich Potenzial hat, aber ich glaube diese Story könnte mehr Raum gebrauchen um sich zu entfalten, denn so war mir alles zu schnell und einfach nicht mitreißend genug. Die graue Einöde des Vergessens (Fabian Dombrowski)Die letzte Geschichte war noch mal eine absolut gelungene Geschichte und hat dem Buch ein wirklich schönes Ende besorgt. Die Idee ist hier wieder wirklich gut und auch die Umsetzung war einfach nur toll, sodass ich auch diese Geschichte wirklich richtig gerne gelesen habe. Fazit: Eine insgesamt wirklich gut gelungene Anthologie. Ich hatte meine Highlights und auch kleine Einbrüche, war beim Lesen aber dann doch meistens so zufrieden, dass ich diese Anthologie auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Auch der Durchschnittswert kann sich sehen lassen und ich bin schon gespannt auf die nächste Anthologie aus dem Verlag! =)  Knappe 4 von 5 Pfotenherzen von mir

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    • 4
  • Ein erster Versuch: Steampunk.

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    Admiral

    Admiral

    Einleitung In 14 Farben versuchen 14 Autoren 3 Themenaspekte zusammenzuführen: Fantasy, Steampunk und Farben. Das ist das Buch "Die dunkelbunten Farben des Steampunk", herausgegeben vom Art Skript Phantastik Verlag (?). Zusammenfassung/Überblick Die Vorgaben an die 14 Autoren waren anscheinend tatsächlich nur diese 3 Kriterien, was dann auch zu einer sehr weiten Bannbreite führte, die dieses Buch ausmacht. Alle Geschichten haben gemein, dass sie Steampunk-Elemente aufgegriffen haben und eine Farbe eine besondere Rolle spielt, in der dann auch diese Geschichte abgedruckt ist. So dreht sich die Geschichte "Rosaroter Dampf" von Stefanie Bender um eine lebensverlängernde Maschine, die rosaroten Dampf ausspeit. Die Geschichte "Silberne Augengläser" von Detlev Klewer hat eine sehr emanzipierte Frau im Zentrum der Handlungen, die mit sehr futuristisch anmutenden Gerätschaften hantierend, einer Entdeckeung eines Freundes auf den Spuren ist: einer silbernen Brillengläserlegierung, die eine gewissermaßen außerirdische Verschwörung aufdeckt. Die letzte Geschichte "Die graue Einöde des Vergessens" von Fabian Dombrowski dreht sich um ein zweiköpfiges Forscher-/Abenteuerteam, das ein antikes, aber dennoch sehr futuristisches Luftschiff in altertümlichen Ruinen sucht und sich als altes Götterpaar entpuppt, die in der Vergangenheit ihr Gedächtnis auflösten, um der Welt der Menschen Platz zu machen. Fazit Um ehrlich zu sein, ist das mein erstes Herantasten an das Genre/an die Idee des "Steampunk" und ich bin begeistert. Die retrofuturistische Herangehensweise an das altbewährte Fantasygenre finde ich äußerst interessant. Die emanzipierte Abenteuerfrau bei Detlev Klewers "Silberne Augengläser" mit ihrer Mentalität und den Gerätschaften hats mir bereits in der ersten Geschichte angetan. Leider nahm die Qualität meiner Meinung nach im Laufe des Buches ab. Was allen Geschichten gemeinsam ist, dass sie sich nur sehr locker an die Vorgaben "Steampunk" und "Farben" halten. Ich musste Steampunk natürlich vor der Lektüre nachschlagen, um zu wissen, was auf mich zukommt, doch in den meisten Geschichten hatte ich das Gefühl, dass einzelne Sätze zum Kontext gesagt wurden und das reichte dann dem jeweiligen Autor, um das Thema "Steampunk" abzuhaken, so wie bspw. bei Corinna Schattauers "Rot wie Teufelsatem" (deren Geschichte mir prinzipiell aber sehr gefiel !) oder bei Daniel Schlegels "Hellbraun - Leben und Tod", wo sich der Steampunk auf Bohrtürme, den kurzen Auftritt eines Luftschiffs und die Erwähnung des Namens "Neu Konstantinopels" beschränkte. Auch die Vorgabe "Farbe" wurde zum Großteil für mich als Leser nur sehr unbefriedigend umgesetzt. Meistens lief es darauf hinaus, dass ein wichtiger Gegenstand schlichtweg diese Farbe hatte, ohne dass ein inhaltlicher Bezug hergestellt wurde. Eine schöne Ausnahme war bspw. Sabrina Železný, bei der die Farblosigkeit eben eine elementare Rolle als Handlungsmotivation inne hatte. Schlussplädoyer Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von dieser Anthologie. Nur wenige Geschichten sind wirklich stark (Detlev Klewer "Silberne Augengläser"; Stefanie Bender Rosaroter Dampf"; Corinna Schattauer "Rot wie Teufelsatem"), aber dafür nur mehr oder weniger stark an die doch sehr interessanten Vorgaben gebunden. Manche Geschichten sind relativ schwach (Katharina Fiona Bode "Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat"; Dennis Frey "Ein Traum in Königsblau"). Mit manchen Geschichten konnte ich überaupt nichts anfangen (Andrea Bienek "Biggels Gespür für Moos"). Ich hätte das Buch gerne in einer vorgabengebundeneren Version gelesen, da mich diese doch sehr neugierig gemacht hatten. Evtl. war es auch Glück, dass direkt die 3 ersten Geschichten so gut waren, sonst hätte ich es evtl. nicht zu Ende gelesen.

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    • 2
  • Dunkelbunte Farben inmitten fantastischer Geschichten

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    Cover Das erste, was mir bei dieser Anthologie ins Auge gefallen war, ist die wieder einmal einzigartige und fantastische Gestaltung. Angefangen beim Cover, über die Kapitelüberschriften, bis hin zu den Kapitelfarben selbst. Jede einzelne Geschichte behandelt nicht nur eine Farbe, sondern ist auch noch in dieser gedruckt worden. Kreativ, neu und einzigartig, was anders habe ich vom Art Skript Phantastik Verlag und seinem Design nicht erwartet! Meinung „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ ist meine neueste Anthologie aus dem Art Skript Phantastik Verlag. Ich war gespannt, was auf mich wartete und öffnete ohne jegliche Erwartung die erste Seite. (Eine kleine Änderung diesmal: Ich gebe jeder Geschichte Punkte. Am Ende bewerte ich die Anthologie über den Durchschnitt, der sich dann ergibt. Anders komme ich hier nicht hin^^.) 1. „Silberne Augengläser“ von Detlef Klewer Die Einstiegsgeschichte lockt den Leser in ein silbergraues Abenteuer. Interessante Idee, mangelnde Umsetzung. Frau will verschwundenen Freund finden, Polizei hilft nur Ansatzweise, bis es zum großen Knall kommt. Kleine Anziehungskraft hier und da, ein mysteriöser Fremder. Das übliche eben, aber hübsch verpackt in silbergraue Schrift. Der Schreibstil ist wirklich klasse, das kann man dem Autor nicht absprechen, aber ich finde, etwas mehr Text hätte der Geschichte gut getan. Es geht alles viel zu schnell, es kommen kaum Infos zu den Personen. Stellenweise liest sich die Geschichte einfach nur handlungstechnisch runter. Zack, zack, zack, großer Knall, Ende. Schade, denn das Potenzial ist auf jeden Fall da. 1,5/5 2. „Rosaroter Dampf“ von Stefanie Bender Ein bastelfreudiger Freund und viel Manipulation, das alles gepaart mit Rosa/pink. Diese Geschichte haut nicht mit soo viel Spannung um sich, aber dennoch packte sie mich von Anfang an. Die sichere Schreibweise zauberte sofort Bilder in meinen Kopf. Wenige, aber zielgerichtete Informationen und Beschreibungen machten den Rest perfekt. Es ging um mehr, als nur Steampunk oder Fantasy, sondern um Freundschaft und wie tief oder schief solche gehen kann. 5/5 3. „Rot wie Teufelsatem“ von Corinna Schattauer Das ist die erste Geschichte, in der die Farbe ROT wirklich eine wichtige Rolle spielte. Ein Mann verzweifelt am Tod der Familie, aber ist das wirklich wahr? Die Verzweiflung und dieses Aha-Erlebnis am Ende waren wirklich greifbar. Bis jetzt mein Favorit, denn Fantasy und Steampunk waren auch noch wirklich genial mit einander verbunden, wortwörtlich sozusagen. 5/5 4. „Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat“ von Katharina Fiona Bode Ah, alte Bekannte. Erasmus und seine Qualmfee hatten mich an anderer Stelle schon unterhalten können und auch hier, schafften sie es durch ihren Charme und ihre Teamarbeit mich zum Lachen zu bringen. Der Schreibstil rundete die Geschichte ab und machte es zu einem wahren Vergnügen, sie zu lesen. Die Farbe ist zwar eher nebensächlich und ich denke, dass es auch mit Himmelblau, Baumbraun oder Froschgrün funktioniert hätte. Nichtsdestotrotz sind die beiden zusammen einfach toll, auch wenn er Fall wieder recht kurz war, allerdings tut das der Geschichte keinen Abbruch, denn man erfährt trotzdem alles, was man als Leser wissen muss und was die Geschichte wirklich rund machte. 4,5/5 5. „Archibald Leach und das Grauen in Orange“ von Markus Cremer Ah, auf den guten Archibald war ich ja mächtig gespannt. Seitdem ich die erste KG über ihn gelesen habe, süchtle ich immer nach mehr. Und nun … nun ja. Das Vergnügen war von recht kurzer Dauer. Im Grunde, berichtet Archibald seiner Assistentin nur über den Vorfall, während sie auf dem Weg zum Ursprung des Übels sind. Was er alles schon gemacht hat, hört man also nur, man sieht es nicht wirklich. Und warum genau er seine Assistentin mitschleppt, erklärt sich mir leider auch nicht. Sie hat diesmal keine tragende Rolle, sie greift nicht wirklich in die Handlung ein und gerät am Ende auch noch in Gefahr. Archibald macht alles alleine. Das zwar auf seine bekannte, schrullig-schlaue Art, aber dennoch. Die zwei agieren wunderbar miteinander und ich musste oftmals schmunzeln, dennoch wäre hier mehr besser gewesen. Man hätte der Handlung ruhig mehr Raum lassen können und auch Sarah, die Assistentin hätte irgendwas machen können, außer laufen und zuhören. Und die Farbe… war seltsam. Es wurde auch nicht erklärt, warum das Grauen unbedingt Orange sein musste. Hätte genauso gut auch Glitzerpink sein können. 2,5/5 6. „Helena Roth und die grasgrüne Seide“ von Isabelle Wallat Und wieder alte Bekannte. Ich freute mich, als ich erkannte, dass ich Helena ja schon kannte! Das machte die Geschichte für mich noch plastischer und realer, weil man eben schon ein Stück der Geschichte der Figuren kennt. Ich wusste, wie sie dahin gekommen waren, wo sich jetzt standen! Doch, dafür gabs einen Extra Punkt. ^^ Die Geschichte als solche mochte ich ebenfalls, auch wenn sie wieder etwas kurz war. Dennoch war alles da, ich wurde unterhalten und freute mich, einen kurzen Weg mit alten Bekannten gehen zu dürfen. Das Monster, was gejagt wurde, war zwar eklig^^, aber interessant gemacht. Dazu ein paar mehr Infos, und ich wäre restlos glücklich gewesen. Was die Farbe angeht. Warum das nun gerade grasgrün war, weiß ich gar nicht. Vielleicht hängt das mit dem Ursprung des Monsters zusammen, aber da hätte noch ein bisschen mehr erklört werden können, denn die Seide hätte auch hier gut Käsegelb sein können. 3,5/5 7. „Biggels Gespür für Moos“ von Andrea Bienek DAS war eine Überraschung! Die Geschichte wird aus Sicht eines Hundes erzählt und ich dachte erst: „Was?“ Aber dann war ich so drin und dachte gar nicht mehr und dann… war es vorbei. Aber es war gut! Ich wusste zwar sehr schnell, wer der Täter war, aber das ganze Drumherum und das Ende waren wirklich genial gemacht! Für eine kurze Kurzgeschichte war wirklich alles dabei, was man sich so wünscht. Und die Farbe, bzw die Verbindung zum Moos waren auch super eingearbeitet, sodass die Geschichte OHNE die Farbe nicht funktioniert hätte! 5/5 8. „Marinikum Amethysta“ von Denise Mildes Das war eine Kurzgeschichte, deren Ende ich so nicht kommen sah und ich fand es klasse! Ein Mann, der für seinen Sohn alles geben würde, der sogar bis zum Meeresgrund reist, nur um das festzustellen, dass jegliche Mühen umsonst waren. Es ging zwar alles relativ schnell, aber man spürte auch auf den wenigen Seiten, dass die Figuren alle ein Leben hatten. Eine Vergangenheit, eine Zukunft, die sie sich ausmalen. Es gab hier nicht nur einen Antagonisten, sondern zwei, und beide waren auf ihre eigene Art schrecklich! Klasse Kurzgeschichte, gerne gelesen. 5/5 9. „Aconitum Napellus – Dunkelblaues Gift“ von Ashley Kalandur Hm. Das war in meinen Augen die schwächste Geschichte. Das dunkelblaue Gift spielt eigentlich gar keine große Rolle und die Steampunk-Anteile gehen förmlich im Fell unter. Erzähltechnisch war es auch eher ein langweiliger Spaß. Die Gefühle kamen kaum rüber, das Geschehen wird abgehandelt und die Auflösung, die wirklich interessant hätte sein können, wird mal eben in einem kurzen Dialog abgehandelt. Schade. 0/5 10. „Ein Traum in Königsblau“ von Dennis Frey DAS war eine geniale Geschichte, die sowas von mehr Potenzial hat! Ich sehe die Fortsetzungs-Kurzgeschichten schon vor mir! Und wehe wenn nicht!! Eine Frau, die ihren Traum erkämpft, ein Mann der seinen Traum verflucht und irgendwie hängen sie am Ende dann doch zusammen! Ob es jetzt an der Farbe hing, die ich kaum beschreiben kann, oder an den Worten, die aus der Farbe erst wirkliche Farbe machten, kann ich nicht sagen, aber hier war alles vorhanden, was das Kurzgeschichten-Leserherz sich wünscht! Alle Daumen hoch!! 5/5 11. „Das Türkis des vergessenen Sommers“ von Sabrina Zelený OMG! Der HAMMER!! Mein persönlicher MEGAFavorit! Wie kann man bitte SO schreiben? Ich fühlte alles, die Beklemmung, die Angst, die pure Freude, Resignation! Es war ein Taumel der Emotionen, die Autorin warf mich von einer Szene in die nächste, ich klebte an den Seiten und auch wenn es dann recht schnell zu Ende ging, hab ich das Gefühl gehabt, einen 400 Seiten Roman gelesen zu haben, weil wirklich ALLES wichtig war. Die Autorin erzählte nicht nur von einem Mädchen, das Fahrrad fährt, nein, so ganz nebenbei schildert sie auch noch den Untergang der Welt und entwirft eine geniale Dystopie! *geflasht vom Stuhl kipp* 5/5 12. „Hellbraun – Leben und Tod“ von Daniel Schlegel Es gibt Geschichten, die reißen einen beim ersten Wort sofort mit. Und dann gibt es Geschichten, die wirklich alles haben, was eine gute KG braucht, die gut geschrieben sind, die an der menschlichen Moral kratzen, die Steampunk, Fantasy UND die perfekte Farbe besitzen… und dennoch kommt keine Verbindung auf. So erging es mir hier. Die Geschichte ist klasse, auch wenn die Fantasy-Erklärung am Ende etwas die Spannung genommen hat. Der Schreibstil ist toll, die Figuren leben… aber dennoch kam ich nicht ganz rein. Ich weiß nicht warum… 4/5 13. „Die bronzene Silbermünze“ von Daniel Huster Interessante Geschichte, bei der, finde ich, die Farbe etwas in den Hintergrund gedrängt wird, vor lauter menschlichen Leidenswegen. Ein Drama folgt dem nächsten, die Münze ist zwar Allgegenwärtig (und spielt ne wichtige Rolle), aber doch hätte ich mir hier gern mehr gewünscht. Weniger Drama, mehr Steampunk-Fantasy-Gemisch. 3/5 14. „Die graue Einöde des Vergessens“ von Fabian Dombrowski Und zum Abschluss eine wirklich klasse Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Indiana Jones trifft auf Lara Croft. Auch diese hier hat das Potenzial für KG-Fortsetzungen, denn ich finde, den einen oder anderen roten Nebenfaden könnte der Autor gerne noch mal aufgreifen. ^^ 5/5 Allgemein kann man zu allen Geschichten folgendes sagen: Schreiben können die Verfasser alle. Manche Geschichten funktionieren auch ohne die Farbe, sie ist nicht wichtig für die Geschichte als solche. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll, denn eigentlich ging es ja darum, Steampunk, Fantasy und eben Farben zu verbinden. Was ich gerne noch erwähnen möchte: Der Druck bei einigen Geschichten war mies. Die Schrift war verschwommen und das lesen machte keinen Spaß. Ich war froh, dass es nur bei 3 Geschichten der Fall war, denn wäre der Druck bei allen so gewesen, hätte ich gar keine Freude an den Geschichten gehabt. Fazit „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ ist eine interessante Anthologie und ein ebenso interessantes Projekt, was Kombination und Ideenreichtum angeht. Ein bisschen mehr Steampunk hier und da und ein bisschen mehr Gewichtigkeit auf die Farbe und es wäre ein rundum perfektes Erlebnis gewesen. Bewertung Ich hab mich mit der Entscheidung, was ich hier vergebe echt schwer getan. Der Durchschnitt beträgt 3,9 was ganz klar von mir 4 von 5 Marken gibt.

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    • 2
  • Bunt und Großartig

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    lord-byron

    lord-byron

    Wenn es ein neues Buch vom Art Skript Phantastik Verlag gibt, bin ich nicht mehr zu halten. Ich muss dieses Buch haben und auch möglichst schnell lesen. Mit dem schnell lesen hat es dieses mal leider nicht geklappt, aber dafür habe ich die Geschichten richtig genossen und mich an dem wunderschön gestalteten Buch erfreut. Nicht nur das Cover ist ein absoluter Hinkucker, sondern auch die Innengestaltung des Buches. Jede Geschichte ist in einer anderen Farbe gedruckt. Und zwar in der Farbe, um die es in der Geschichte geht. Denn das war die Vorgabe an die Autoren. Schreibt eine Steampunkgeschichte in der eine bestimmte Farbe vorkommt. Und ich muss sagen, dass das den Autoren und Autorinnen mehr als nur gut gelungen ist. Gleich die erste Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und das hielt auch bis zur letzten Geschichte an. Einige der Autoren kannte ich schon aus anderen Anthologien des Verlages wie "Steampunk Akte Deutschland", "Steampunk 1891" und "Die Damen der Geschichte". Bei einigen gibt es sogar ein neues Abenteuer ihrer Protagonisten, so dass ich mich beim Lesen fühlte, als wäre ich nach Hause bekommen. Es geht um ganz verschiedene Dinge wie z.B. ganz besondere Augengläser, Werwölfe, Luftschiffe, alte Götter, Hexen, Dämonen, Gestaltwandler, Magiere und vieles, vieles mehr. Da ist wirklich für jeden Geschmack die passende Geschichte dabei. Mich haben ausnahmslos alle sehr gut unterhalten, so dass ich mir oft gewünscht habe, die Geschichte möge nicht so schnell enden. Mit der Auswahl der Autoren und Storys hat Grit Richter wieder einmal ein perfektes Händchen bewiesen. Obwohl die Geschichten und auch die Autoren und Autorinnen so verschieden sind, haben sich alle Kurzgeschichten zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt. Ich muss sagen, dass ich unendlich traurig bin, dass das Buch jetzt zu Ende ist. Hoffentlich plant Grit schon was Neues und erfreut uns bald wieder mit ihren tollen Anthologien und Romanen. Denn eins ist gewiss, ich muss sie alle haben. Ich vergebe für dieses wahnsinnig schön gestaltete Buch 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle Steampunk-Fans und für Sammler außergewöhnlich schöner Bücher. Ein ganz herzliches Dankeschön an Grit Richter für das tolle Rezensionsexemplar. © Beate Senft

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    • 5
  • bunter Steampunk

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    11. May 2015 um 11:17

    Steampunk-Anthologien gibt es viele, aber kaum einige sind so phantasiereich gestaltet wie die von Grit Richter und ihrem Art Skript Phantastik-Verlag. Gerade für die neuste Sammlung hat sie sich etwas einfallen lassen, und so ist der Titel „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ auch zugleich Programm. Vierzehn Geschichten von vierzehn Autoren finden sich in der Anthologie, alle beschäftigen sich in irgendeiner Form mit einer ausgewählten Farbe. Klappentext: Lassen Sie sich entführen zu den dunkelbunten Seiten der Steampunk-Welten! Zwischen Zeppelinen und Dampfmaschinen schlängeln sich mannigfaltig schattierte Farben durch die Geschichten und wispern den Zahnrädern Geheimnisse zu. Mal äußerst prägnant, mal zurückhaltend dezent erzählen sie von einer retro-futuristischen Welt, die es nie gab, von vergessenen Nuancierungen und verlorenen Träumen. Jede Geschichte erzählt von ihrer eigenen Farbe, die sich selbst in den Buchstaben widerspiegelt und gemeinsam ergeben sie eine Anthologie, die ihres Gleichen sucht. Zum Inhalt: „Silberne Augengläser“ werden zum Schlüssel einer Gefahr, die sonst nicht erkannt werden könnte. Aber zunächst einmal macht sich die resolute Miss Peabody auf die Suche nach einem guten Freund und muss sich dabei auch mit Jack the Ripper herumschlagen, ehe sie die Wahrheit herausfindet. „Rosaroter Dampf“ – woher stammt der? Simon macht sich Sorgen um seinen Freund Adam, der die Nähmaschinentechnik revolutioniert hat, was allerdings einigen Schneidern nicht gefällt. Zu diesen Schwierigkeiten kommt auch noch die Tatsache, dass sich Adam stark verändert hat. Liegt das an seiner neuen Bekanntschaft, die ihm bei den Entwicklungen hilft? „Rot wie Teufelsatem“ ist eine Droge, die Jonathan Archer nimmt, um den Verlust seiner gesamten Familie ertragen zu können. Doch ist das wirklich die Lösung, oder sollte er vielleicht besser das Hilfsangebot von unbekannter Seite annehmen? „Helena Roth und die grasgrüne Seide“ führt die Ermittlerin und ihre Freunde in eine geheimnisvolle Stadt, in der dieser seltsame Stoff, hergestellt von den Baumann-Brüdern, die Einheimischen nicht zum Guten verändert. Was haben die beiden wirklich aus Indien mitgebracht. Nur einen Farbstoff? „Biggels Gespür für Moos“ ist zweifellos sehr ausgeprägt. Der Beagle kommt so nicht nur Leichen auf die Spur, die unter einem Teppich aus Moos versteckt werden, sondern auch einer Intrige, die sich mehr um sein Herrchen zentriert, als ihm lieb sein dürfte. Alexander Phelan wurde von seinen Adoptiveltern als Baby gefunden, aufgezogen und zu einem Jäger des Übersinnlichen ausgebildet. Doch nun wird „Aconitum Napellus – Dunkelblaues Gift“ zum Auslöser düsterer Ereignisse, an deren Ende eine Verwandlung steht. Dies sind nur einige der sehr unterschiedlichen Erzählungen, die alle eine bestimmte Farbe im Titel tragen, und – man mag es zunächst nicht glauben – auch genau in diesem Farbton gedruckt sind. Das ganze geht auf eine Idee der Herausgeberin und Verlagsleiterin zurück und macht das Buch schon so zu einem ungewöhnlichen Anblick, der für zusätzliche Stimmung sorgt. Aber auch die Geschichten selbst können sich sehen lassen. Natürlich finden sich überall die Elemente, die das Steampunk-Setting glaubwürdig machen – Dampfmaschinen aller Art und Luftschiffe, das moralische Selbstverständnis und den Zukunftsglauben der viktorianischen und wilhelminischem Gesellschaft und der Umgang mit den unteren Klassen, bzw. nichteuropäischen Völkern. Die Erzählungen selbst sind bunt durchmischt – es gibt klar gestaltete Abenteuer, in denen die Helden sich mit uralten Feinden und intriganten, nicht immer ganz menschlichen Gegnern herumschlagen müssen, verzwickte Kriminalgeschichten, aber auch melancholische Augenblicke, die sich ganz auf das Schicksal einer Figur konzentrieren, oder gar handfeste Action mit einem nicht zu verachtenden Anteil an Horrormomenten. Mehrfach lassen auch die Gestalten und der Mythos, den H. P. Lovecraft entwickelt hat, grüßen. So liest sich keine der Geschichten wie die andere – mehr als sonst haben auch Frauen einen wichtigen Anteil an der Handlung und sind nicht nur schmückendes Beiwerk, was vielleicht auch daran liegt, das die Hälfte der Autoren weiblich ist. Bei allen stimmt die Atmosphäre, man fühlt sich wirklich in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts versetzt und so die Stadtansichten und Kostüme im Kopf. Letztendlich kann jeder Leser seine Favoriten herauspicken und dennoch rundum zufrieden sein, denn keine der Geschichten ist qualitativ schlechter als die andere. Jeder Autor hat seine Ideen glaubwürdig und lebendig vermittelt, auch die angesprochenen Themen sind nicht das, was man sonst immer zu lesen bekommt, sondern ragen aus der Masse heraus. Mein Fazit: „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ ist damit nicht nur optisch eine ungewöhnliche Anthologie, auch inhaltlich ragt sie aus der Masse gleichartiger Titel heraus. Wer gerade Freude an dem Thema hat und verzweifelt Lesestoff sucht, den er nicht schon dutzende Male in anderen Sammlungen genossen hat, der sollte zugreifen, denn hier findet er nicht nur stimmungsvolle sondern auch abwechslungsreiche Geschichten, die an Spannung nichts vermissen lassen. Zugreifen lohnt sich! Meine Wertung: 4,5 von 5 Farbeimer

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  • dunkelbunt + Steampunk = hochinteressante Mischung

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    07. May 2015 um 10:48

    Was haben dunkelbunte Farben und Steampunk gemeinsam? Ganz einfach: Sie lassen sich zu wunderbaren Geschichten verbinden, die einem in die tiefsten Ecken des Steampunk führen. Dunkle Geheimnisse, mysteriöse Wesen, verlorene Seelen… 14 Autoren erzählen Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, jedoch immer eins gemeinsam haben: eine dunkelbunte Farbe des Steampunk. Ich hätte nicht gedacht, dass man aufgrund einer Vorgabe (in diesem Fall eine dunkle Farbe) so viele unterschiedliche Geschichten schreiben kann. Dabei wird nichts ausgelassen. Moosgrün, Zinnoberrot, Hellbraun, Silber und vieles mehr. Die Autoren haben sich eine Farbe ausgesucht und um diese Farbe herum Geschichten gesponnen, die einzigartig sind. Wer schon mehrere Anthologien aus dem Hause des Art Skript Phantastik Verlages gelesen hat, kann sich auch auf ein Wiedersehen mit schon liebgewonnenen Figuren freuen. Erasmus Emmerich und die Qualmfee Marie (erschaffen von Katharina Fiona Bode) dürfen sich mit der Farbe Zinnoberrot auseinandersetzen, während Helena und Albrecht Roth mit dem Gargouille Remi (von Isabelle Wallat) das Grasgrün, das Menschen negativ beeinflusst, untersuchen. Dies sind nur zwei Wiedersehen, die man feiern kann. Ganz besonders gefallen hat mir die Kurzgeschichte „Biggels Gespür für Moos“ von Andrea Bienek. Hier geht es um einen Beagel namens Biggel, dessen Gespür für unheimliche Dinge dazu führt, dass sein Frauchen merkt, dass sie sich in Schwierigkeiten befindet, aus denen sie sich nur schwer wieder befreien kann. Andrea Bienek hat dafür die Farbe Moosgrün gewählt. Daniel Schlegel hat seinen Protagonisten Edgar mit „Hellbraun – Leben und Tod“ in die Wüste geschickt und dort auf die Suche nach Wasser. Doch was den Leiter dieser Expedition dort erwartet, übersteigt seinen Horizont. Dies sind nur zwei der Geschichten, die mir gut gefallen haben. Alle aufzuzählen, würde jetzt den Rahmen sprengen. Alle Geschichten sind spannend, mal sanfter in ihrer Art, mal actionlastig, mal mit einem leichten Unterton. Eben eine gute Mischung aus allem. Ich liebe diese Kurzgeschichten aus dem Art Skript Phantastik Verlag, zeigen sie doch, dass sie mit Liebe zum Steampunk und dem Geheimnisvollen ausgesucht wurden. Besonderes Highlight des Buches ist natürlich, dass die Farben, um die sich die Geschichten drehen, auch in dem Druck widerspiegeln. So ist „Rosaroter Dampf“ von Stefanie Bender in rosarot gedruckt oder „Archibald Leach und das Grauen in Orange“ von Markus Cremer, eben in… orange. Die Idee ist super, allerdings muss ich sagen, dass ich bei manchen Geschichten dann doch Probleme mit dem Lesen hatte. Dies wird jedoch von jedem anders empfunden. Das Lektorat war zwar nicht gerade der Reißer, sind doch einige Schreib- bzw. stilistische Fehler vorhanden, doch inhaltlich hat alles gepasst und die Aufmachung ist natürlich der Hit. Fazit: Steampunk in seinen schönsten Farben.

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