1968

von Detlef Siegfried 
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Inhaltsangabe zu "1968"

Hinter der Zeitenwende von 1968 steckt mehr als nur eine politische Revolte: Männer ließen sich die Haare lang wachsen, Frauen wollten endlich die Pille nehmen dürfen, Drogen wurden konsumiert, Musikfestivals, Kommunen und neue Zeitschriften stellten das vorhandene Weltbild auf den Kopf. Auch Wilhelm Reichs Forschungen im Kontext der Sexualerziehung schlugen große Wellen. So unterschiedliche Heldenfiguren wie Twiggy, Rudi Dutschke, Che Guevara, Jimi Hendrix und Mao Tse-Tung traten auf den Plan, während die deutsche Politik noch mit dem Vermächtnis der NS-Zeit zu kämpfen hatte.
Es wäre jedoch ein Irrtum zu glauben, alles habe erst 1968 begonnen. Detlef Siegfried zeigt, welche gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Ereignisse schon im Vorfeld nötig waren, damit die Revolte der Schüler und Lehrlinge sowie die Studentenbewegung Fahrt aufnehmen konnten. Dabei lässt er nicht nur die Gegenkultur in Großstädten wie Berlin oder Frankfurt am Main wieder aufleben, sondern rückt auch Schauplätze aus der bundesrepublikanischen Provinz ins Rampenlicht. Doch wie viel revolutionäre Dynamik ließ sich in die »roten« Siebzigerjahre hinüberretten? Und was wurde eigentlich aus all den Linken?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783150111499
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Reclam, Philipp
Erscheinungsdatum:09.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Vielhaber_Juergenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unbedingt zu empfehlen
    1968 mit dem Blick von heute

    Aus der stetig wachsenden Flut von veröffentlichungen ragt Siegfrieds Buch schon jetzt heraus.Einen großen Vorzug sehe ich,das er weit über den Tellerrand der üblichen Aspekte blickt.So fängt er schon am Ende der Fünfziger Jahre als Beginn der protest-Inkubationszeit an. Ausführlich geht er auf die Gammler, die die verkrusteten Gemüter ab Mitte der 60er bis zur Weißglut trieben,allein durch ihre Anwesenheit.Sehr schön auch das die oft vernachlässigte Rolle der Drogen in Augenschein genommen wird
    [Haschrebellen]. Auch die Abbildungen sind eher selten gesehen und geben Zeugnis vom kulturellen Wandel, der 1968 weit mehr stattfand als der politische. Unbedingt lesenswert!!!

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