Detlef Vetten

 3.2 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von 50 Tage lebenslänglich, Sieger und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Detlef Vetten

Detlef Vetten50 Tage lebenslänglich
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50 Tage lebenslänglich
50 Tage lebenslänglich
 (7)
Erschienen am 16.08.2011
Detlef VettenSieger
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Sieger
Sieger
 (2)
Erschienen am 10.10.2016
Detlef VettenCarlo Ancelotti
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Carlo Ancelotti
Carlo Ancelotti
 (0)
Erschienen am 24.05.2016
Detlef VettenJupp Heynckes & die Bayern
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Jupp Heynckes & die Bayern
Jupp Heynckes & die Bayern
 (0)
Erschienen am 01.06.2018
Detlef VettenOlympia 2018
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Olympia 2018
Olympia 2018
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Erschienen am 01.03.2018
Detlef VettenFC Bayern München: Deutscher Meister 2015 – Die 25. Meisterschaft
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FC Bayern München: Deutscher Meister 2015 – Die 25. Meisterschaft
Detlef VettenOberbayern
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Oberbayern
Detlef VettenOberbayern mit Kindern
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Oberbayern mit Kindern
Oberbayern mit Kindern
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Erschienen am 01.09.1993

Neue Rezensionen zu Detlef Vetten

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Winterzaubers avatar

Rezension zu "Sieger" von Detlef Vetten

Absolutes Vorbild
Winterzaubervor 2 Jahren


Gerd Schönfelder möchte mit 19 Jahren noch den Zug nach Hause erwischen und hängt sich an den schon losfahrenden Zug, bleibt hängen und gerät unter den Zug. Er verliert einen Arm und 4 Finger der anderen Hand. Ausnahmezustand ! Aber anstatt zu verzweifeln kämpft Gerd, er ist ein Vorzeigepatient, motiviert und immer bemüht noch mehr an sich zu arbeiten. Geholfen hat sicherlich, dass er vor dem Unfall schon sehr sportlich war und so seinen Körper immer mehr gefordert hat. Es dauert bis alle Wunden verheilt sind und es dauert auch, bis er sich wieder raus in die Welt unter Menschen traut. Dabei hilft ihm seine Familie und auch besonders seine Freunde, die nach wie vor an seiner Seite sind. So kämpft er sich unermüdlich durch viele Operationen und Rehas, kann sich mit seiner Prothese allerdings nicht so recht anfreunden. Er ist ein durch und durch positiver Mensch und verzagt nie. So fängt er wieder mit dem Sport an und beginnt sogar mit Sportarten, die er vor dem Unfall gar nicht ausgeübt hat. Aufgeben geht nicht. Er holt viel Gold als Skirennfahrer. Ein Zeh wird an die Hand operiert, so kann er auch wieder selbständig essen. 

Privat läuft es bilderbuchmäßig, er heiratet und bekommt 2 Kinder. Ganz bezeichnend finde ich, dass er sich selbst gar nicht als behindert wahrnimmt. Als seine Frau in einem Interview gefragt wird wie sie denn die Behinderung ihres Mannes empfindet, hat sie erstaunt gefragt - behindert ?? Gerd ist so positiv und mutig, wie ich es noch nie gehört habe. Er hadert niemals mit seinem Schicksal und Selbstmitleid gibt es in seinem Weltbild gar nicht. 

Eine tolle Biographie von einem Ausnahmemann und einem Ausnahmesportler.

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E

Rezension zu "Sieger" von Detlef Vetten

Die Geschichte eines Kämpfers
ejtnajvor 2 Jahren

Als 19-jähriger wollte Gerd Schönfelder unbedingt einen Zug erwischen und hat dabei einen Arm und vier Finger verloren.
Doch Gerd Schönfelder hadert nicht mit seinem Schicksal, er nimmt es an und versucht das Beste daraus zu machen.
Er wird der Beste deutsche Behindertensportler den es je gab und holt als Skirennfahrer bei Olympia einige Medaillen.

Detlef Vetten hat mit diesem Buch den Werdegang von Gerd Schönfelder gezeichnet.
Dabei hat er aber nicht erst noch den Unfall begonnen, hier wird zwar der Augenmerk darauf gelegt aber man lernt auch den Mensch kennen wie er vor dem Unfall war.
Gerd Schönfelder hat schon immer Sport gemacht und er war darin sehr ehrgeizig und hat sich durch jede Anforderungen durchgebissen die es gab und wurde so immer einer der Besten.
Auch nach seinem Unfall hat er dies bei seiner Reha so gehalten. Was auch bewundernswert ist, ist dass seine Jugendfreunde immer zu ihm gehalten haben auch als er das Haus in der ersten Zeit nach seinem Unfall nicht mehr verlassen wollte.
Durch Zufall bzw. leichter Nachhilfe der Freunde findet er seine Bestimmung im Skirennsport und dort kommt dann wider sein Ehrgeiz durch und er wird einer der Besten.
Obwohl ich jetzt nicht so die Skisport-begeisterte bin hatte mich die Beschreibung des Buches neugierig gemacht und ich muss wirklich sagen, diese Lebensgeschichte hat mich nachdenklich im positiven Sinne zurückgelassen, denn Herr Schönfelder strahlt soviel Positives aus das man davon Ergriffen wird und man die Welt mit anderen Augen betrachtet wenn man mit der Lektüre fertig ist.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch dem ich gerne die volle Punktzahl gebe.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "50 Tage lebenslänglich" von Detlef Vetten

Die aus der Klapse sind die Verlierer. Die haben nichts mehr zu sagen.
R_Mantheyvor 3 Jahren

Das steht so ähnlich im Epilog des Textes. Detlef Vetten, der sich selbst in seinem Buch immer als Herr V. bezeichnet, beschreibt seine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie. Dorthin wurde er gebracht, weil er im Vollrausch seinem trostlosen Leben ein Ende machen wollte, es sich dann doch glücklicherweise anders überlegte und einen Freund anrief.

Vielleicht denkt man, wenn man "Geschlossene Psychiatrie" hört, an "Einer flog übers Kuckucksnest". Aber hier geht es nicht um schlimme Dinge, die in merkwürdigen Anstalten passieren, sondern um Menschen, die aus ganz verschiedenen Gründen in die Alkoholsucht getrieben wurden. Sie kommen ähnlich wie Vetten in die Klapse, weil sie hilflos irgendwo aufgelesen wurden oder sich im Rausch danebenbenommen hatten.

Was dann passiert, beschreibt Vetten in seinem Buch. Doch darauf liegt nicht sein eigentlicher Schwerpunkt. Ihm geht es um die ganz verschiedenen Schicksale der Gescheiterten. Sicher kann es nicht jeden treffen, aber auch nicht jeder ist immun gegen den schleichenden Verfall, der aus ganz unterschiedlichen Gründen einsetzen kann. Die meisten der von Vetten nüchtern geschilderten Fälle sind tragisch, und sie vollzogen sich fast immer unerwartet für die Außenwelt, die dann auch noch meistens mit Ablehnung reagiert.

Fazit.
In diesem Buch schildert der Autor seine Zeit in einer geschlossenen Ausnüchterungsklinik. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Beschreibung der Schicksale seiner Leidensgenossen. Die meisten von ihnen haben sich dem Alkohol ergeben, weil sie mit ihrem Leben oder Schicksalsschlägen nicht mehr fertig wurden und ihre Angst oder ihren Verlust nicht mehr ertragen konnten. Der Text räumt in diesem Zusammenhang indirekt mit dem möglichen Vorurteil auf, dass es umgekehrt war. Das Buch ist sehr gut geschrieben, sein Inhalt erwartungsgemäß nicht besonders fröhlich.

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