Detlef von der Brüggen

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Irrlichter des Todes

Irrlichter des Todes

 (5)
Erschienen am 03.11.2012

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angel1843s avatar

Rezension zu "Irrlichter des Todes" von Detlef von der Brüggen

Der Tod und seine Mysterien
angel1843vor 3 Jahren

Der Autor Detlef von der Brüggen erzählt in „Irrlichter des Todes“ sehr reell wie er mit dem Tod von seinen Verwandten umgegangen ist und was er nach ihrem Tod alles erlebte. 

Alles fing an als seine Mutter starb. Nach ihrem Tod sah er nicht nur Ereignisse aus der Zukunft sondern sprach auch mit seinen Verwandten im Traum. Dies hat ihn und seine Familie anfangs sehr verunsichert, mit der Zeit aber hat er sich an das Ganze gewöhnt und nur noch auf Zeichen gewartet, die mit den mysteriösen Erscheinungen, etc. zu tun haben. 

Dieses Buch zeigt sehr anschaulich was bei sogenannten Medien - empfängliche Menschen für das übernatürliche - alles passiert. Wie das ganze ausgelöst wird und wie man damit am besten umgeht… 

Fazit: Ein sehr anschaulich beschriebenes Buch über die Mysterien des Lebens und deren Einfluss auf uns.

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SigiLovesBookss avatar

Rezension zu "Irrlichter des Todes" von Detlef von der Brüggen

Irrlichter des Todes - Reale Spukgeschichten
SigiLovesBooksvor 3 Jahren

Das TB ist 2012 im Verlag "Pax et Bonum" erschienen: Der Autor Detlef von der Brüggen legt in diesem Buch seine (real erlebten) Erfahrungen mit übernatürlichen Phänomenen, die er im Zusammenhang mit dem Tode seiner Mutter (der er das Buch widmete) und anderen Angehörigen machte, schriftlich nieder.
"Sind Körper und Seele eins und ist es das nach dem Tod schon gewesen? Haben Sie manchmal das Gefühl, zu Hause nicht wirklich allein zu sein? Beunruhigen Sie unerklärliche Dinge? Tiere, die sich eigenartig benehmen? Technikprobleme? Schatten und Träume?
Kein Grund zur Sorge! Vielleicht sind wir wirklich seltener allein, als wir denken. Der Autor wagt es, seine Geister für sich selber sprechen zu lassen und was ihm geschah, geschieht tagtäglich in Tausenden von Haushalten. Ein Buch über Unerklärliches aus der Sicht eines ganz normalen Mannes."(Quelle: Buchrückentext)

Meine Meinung:


Ich bin nicht mit überhöhten Erwartungen an das Buch herangegangen und bleibe nach dem Lesen sehr zwiegespalten zurück, da der Inhalt weit unter meinen (niedrig angesetzten, aber neugierigen) Erwartungen zurückblieb:
Es fällt mir eher schwer, dies als Literatur im weitesten Sinne zu sehen, da trotz recht interessanter Thematik (des Diesseits und des Jenseits bzw. der Schwellen, die zur jeweils anderen Ebene führen) und recht interessanter Beschreibungen und Ausführungen dieser "Schwellen" es dem Autor nicht gelang, mich mit diesen (sehr persönlichen) Beschreibungen fesseln oder überzeugen zu können: So gibt es viele Stereotype ("weit aufgerissene Augen" z.B.) und ich fragte mich zuweilen, ob es dem Autor nicht gelang, den Tod seiner Mutter zu verkraften, sie "gehen zu lassen", loszulassen; sondern dies in einem Buch, das von ihren "Zeichen" und "Besuchen von drüben" handelt, zu verarbeiten.
Die literarische Form ist leider nicht sehr gelungen, da der Stil einer wörtlichen Rede ähnelt, zu viele Kommata eingestreut sind und einige Fragezeichen auftauchen an Stellen, an denen beides nicht hingehört: Dies sowie der äußerst schlichte, einfache Sprachstil haben meine Lesefreude eher geschmälert und den Lesefluss erheblich gestört (außer Linda hätte evtl. ein weiterer Lektor oder Korrektor sich dieser Texte annehmen und sie überarbeiten sollen). Ansätze dessen, was dem Autor wichtig war, sind jedoch zuweilen gelungen, wenn es um die Tatsache geht, dass es sicherlich Phänomene, Situationen gibt, in denen sich Traum und Realität, Fiktion und Wirklichkeit in einer Weise miteinander vermischen können, dass es mitunter schwierig ist, beides voneinander abgrenzen und unterscheiden zu können.
"Es gehört bestimmt auch ein wenig Fantasie dazu und natürlich der Glaube an übernatürliche Dinge, um solche Erzählungen ernst zu nehmen" (S. 64).
Ohne Detlef v.d. Brüggen abzusprechen, dass er und seine Familie alles, was er beschrieb, ebenso erlebt haben mag, wirkt vieles auf mich dennoch so, als sei ein Teil "hinzugedichtet" worden (z.B. der Flug nach Albuquerque). Dennoch teile ich die Meinung des Autors, dass wir  "vielleicht wirklich seltener allein sind, als wir denken". 

Fazit:


Trotz interessanter Thematik und Beschreibungen übernatürlicher Dinge (Parapsychologie), aus dem "Jenseits", in das alles Leben nach dem Tode übertritt und Schwellen, "Portale" oder wie immer man es nennen mag, die zwischen den Welten des Diesseits und des Jenseits bestehen mögen, ist der Versuch des Autors, diese anhand seiner persönlichen Erfahrungen wiederzugeben und dem Leser evtl. Schauer über den Rücken zu jagen, nicht gelungen: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen (obgleich es mir nicht an Fantasie mangelt und ich H.P. Lovecraft, Algernon Blackwood etc. sehr gerne gelesen habe); weder inhaltlich noch literarisch: An der Form des letzteren hätte man jedoch "feilen" können, dann wäre evtl. das Ergebnis zufriedenstellender und überzeugender - auch für anspruchsvollere Leser unheimlicher Geschichten! 

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britta70s avatar

Rezension zu "Irrlichter des Todes" von Detlef von der Brüggen

Unerklärlich, aber wahr!
britta70vor 3 Jahren


Detlef von der Brüggen greift ein Thema auf, was sicherlich viele schon einmal beschäftigt hat. Es geht um die Endlichkeit des Lebens, die Frage, ob das schon alles war, und darum, ob es vielleicht sogar möglich ist, über den Tod hinaus mit den Verstorbenen verbunden zu bleiben.

Detlef von der Brügge zufolge gibt es ein Leben nach dem Tod und es besteht die Möglichkeit über die verschiedenen Seinsebenen hinweg auf verschiedenen Kanälen miteinander zu "kommunizieren". Er berichtet von eigenen Nachtoderfahrungen und solchen seiner Familienangehörigen. Es geht um konkrete Erscheinungen, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, Tierbotschaften und Einiges mehr. Für ihn sind dies ganz konkrete Botschaften und Zeichen von der anderen Seite. Es sind Erfahrungen, wie Andere sie vielleicht auch gemacht haben, die aber oft davor zurückscheuen, sich mizuteilen. Wer will schon als "verrückt" abgestempelt werden oder sich einen Spruch einfangen, dass das Wahrgenommene vielleicht Resultat einer emotionalen Ausnahmesituation sei? Allein deswegen habe ich vor jedem Hochachtung, der sich mit diesem Thema öffentlich befasst. Es liegt in der Natur des Themas, dass man die Aussagen nicht wissenschaftlich beweisen kann. Insofern begibt man sich etwas auf's Glatteis, wenn man über Nachtoderfahrungen redet oder schreibt. Doch lässt man sich drauf ein, kommt man vielleicht auch zu der Erkenntnis, die van der Brügge gemacht hat: Es wartet noch Großes auf uns. 

Für mich ist der Titel des Bandes "Irrlichter des Todes" wie auch der Untertitel "Reale Spukgeschichten" etwas irreführend, zumindest unter den oben genannten Voraussetzungen eines Lebens nach dem Tod und der Möglichkeit von Nachtodkontakten. Denn beides zu bejahen, hieße für mich eben, dass es nicht um Irrlichter, sondern Realität, nicht um reale Spukgeschichten, sondern faktische Kontaktmöglichkeiten geht. In dieser Logik wäre eher die Negation von Beidem ein Irrlicht, also der Glaube, mit dem Tod wäre alles vorbei. Und Spuk wären nur mysteriöse Erscheinungen und Vorgänge, die ich definitiv NICHT auf meine lieben Verstorbenen zurückführen kann. Sobald ich davon ausgehe, da teilt sich mir ein Verstorbener mit ist dies für mich - so unerklärlich das Ganze auch sein mag - kein Spuk, sondern eben eine andere Kommunikationsform. Eine, die mir nur deswegen fremd ist, weil sie meine Erkenntnismöglichkeiten übersteigt. Insofern finde ich den Titel des Buches etwas unglücklich gewählt. 

Ansonsten fand ich das Buch recht lesenswert und interessant. Manches Vertraute ist mir wieder begegnet, Manches hat mich erstaunt, mitunter habe ich geschmunzelt. 

Ob man die beschriebenen mysteriösen Vorgänge und Erscheinungen letztlich für Realität und Anerkennung einer anderen Existenzweise anerkennt, oder als Spuk abtut- das zu entscheiden, bleibt jedem letztlich für sich selbst überlassen. Ungeachtet dessen bin ich aber mit dem Autor der Meinung, dass in der Tat Großes auf uns wartet. 

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der für diese Thematik offen ist und bereit ist, sich damit zu beschäftigen. 

 
 

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Über das Buch:

Irrlichter des Todes - Reale Spukgeschichten


Sind Körper und Seele eins und ist es das nach dem Tod schon gewesen? Haben Sie manchmal das Gefühl zu Hause nicht wirklich allein zu sein? Beunruhigen Sie unerklärliche Dinge? Tiere, die sich eigenartig benehmen? Technikprobleme? Schatten und Träume? Kein Grund zur Sorge! Vielleicht sind wir wirklich seltener allein, als wir denken. Der Autor wagt es, seine Geister für sich selber sprechen zu lassen und was ihm geschah, geschieht tagtäglich in Tausenden von Haushalten. Ein Buch über Unerklärliches aus der Sicht eines ganz normalen Mannes.

Leseprobe

Autor:

Gedruckt:

Einband Paperback

172 Seiten

Breite 120mm

Höhe 190mm

Dicke 13mm

Gewicht 200g

ISBN 978-3-943650-33-4

 Preis 13.90€ 

Epub

Dateigröße 122KB

Format epub

ISBN 978-3-943650-34-1

 Preis 4.99€ 

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Format mobi

ASIN B00E99YXL0

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