Detlev Arens

 4.1 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Der deutsche Wald, Franz Kafka und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Detlev Arens

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Detlev ArensDer deutsche Wald
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Der deutsche Wald
Der deutsche Wald
 (7)
Erschienen am 24.08.2010
Detlev ArensFranz Kafka
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Franz Kafka
Franz Kafka
 (3)
Erschienen am 01.04.2001
Detlev ArensDuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Köln
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DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Köln
DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Köln
 (2)
Erschienen am 05.06.2018
Detlev ArensDuMont Kunst-Reiseführer 100x Deutschland
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DuMont Kunst-Reiseführer 100x Deutschland
DuMont Kunst-Reiseführer 100x Deutschland
 (2)
Erschienen am 02.12.2011
Detlev ArensPrag
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Prag
Prag
 (1)
Erschienen am 15.08.2007
Detlev ArensDer Wald
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Der Wald
Der Wald
 (1)
Erschienen am 01.09.2016
Detlev ArensBörde-Blüten
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Börde-Blüten
Börde-Blüten
 (0)
Erschienen am 05.11.2013
Detlev ArensDer deutsche Wald
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Der deutsche Wald
Der deutsche Wald
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Erschienen am 20.09.2016

Neue Rezensionen zu Detlev Arens

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Rezension zu "DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Köln" von Detlev Arens

Köln entdecken - Altbekanntes und Unbekanntes
Girdievor 3 Jahren

Weil ich nur ungefähr 60 km von Köln entfernt wohne, war ich schon einige Male in Köln, auch mit Freunden und Bekannten. Kölner Dom, römisch-germanisches Museum, Museum Ludwig und Deutzer Brücke sind dabei die von uns am häufigsten besuchten Orte in der Stadt. Und im Anschluss daran in der Altstadt ein Kölsch trinken ist ein schöner Abschluss jeden Besuchs. Mit dem Dumont Reise-Taschenbuch Köln wollte ich gern die Stadt noch etwas besser kennenlernen. 

Das Buchcover zeigt die abendliche Kulisse von Dom und Deutzer Brücke von der „Schäl Sick“, also von der schielenden oder auch falschen Seite, in diesem Fall rechts vom Rhein, aus gesehen. Dieses Panorama ist mir gut von meinen Besuchen in Köln her bekannt. Auf der Innenseite der vorderen Klappe findet sich ein Übersichtsplan von Köln auf dem die 10 Highlights der Autoren aufgezeichnet sind. Alle drei Autoren leben seit ihrem Studium in der Stadt beziehungsweise im nahen Bonn. Auf den ersten Seiten gibt es eine übersichtliche Auflistung der verschiedenen Stadtteile mit Unterkapiteln und den Seiten, auf denen die ausführliche Beschreibung hierzu zu finden ist. 

Die Autoren bieten auf fünf Seiten die Antworten zu den wichtigsten Fragen, die Kölnbesucher vermutlich haben wie beispielsweise wo man am besten shoppen kann, welche Museen es sich lohnt anzusehen und wo es das beste Kölsch der Stadt gibt. Hier kann man sich auf wenigen Seiten einen sehr guten Überblick verschaffen. Im Anschluss daran nennen die Autoren ihre acht Lieblingsorte in Köln. Davon kenne ich tatsächlich erst die Hälfte, darum habe ich mir vorgenommen, auch die anderen in der nächsten Zeit aufzusuchen, denn die Orte, die mir bereits davon bekannt sind finde ich persönlich auch sehr schön. Im Folgenden findet sich im Buch ein Schnellüberblick, wo welcher beschriebene Stadtteil auf einer Karte liegt. Die nächsten Seiten beschäftigen sich mit Informationen zu Themen wie zum Beispiel Wetter, Buchtipps, Verkehrsmittel, Hotels und Restaurants, Einkaufsgelegenheiten, Ausgehmöglichkeiten und Ausstellungen sowie Reisetipps, die jeder Tourist benötigt. Das Buch beschreibt auf den weiteren knapp 50 Seiten die Historie der Stadt und die rheinische Lebensart. 

Die Beschreibungen der jeweiligen Stadtteile werden eingeleitet von einem zweiseitigen übersichtlichen Blick auf „das Beste“ mit beigeordneten Seitenzahlen, so dass der interessierte Leser direkt zu einem bestimmten Ort das nachlesen kann, was ihn am Meisten interessiert. Die Ausführungen zu den Kapiteln werden immer wieder mit farblich unterlegten Infos, Tipps und Karten unterbrochen. Auch die Bilder zu den Beschreibungen wirken einladend. Etwas Besonderes gibt es zwischendurch noch mit der zweiseitigen „Entdeckungstour“, die zu einer oder mehreren Sehenswürdigkeiten führt. Ein Register von A bis Z bildet den Abschluss des Buchs.

Mein Buch ist auf dem Stand von 2014. Damit ich mancherorts nicht vor verschlossenen Türen stehe, weil es die Lokalität längst nicht mehr gibt, hat der Verlag auf Seite 1 einen QR-Code eingefügt, der den Leser zu einer Seite mit Updates im Internet führt. Diese Seite wird ständig aktualisiert und ist nach den Seiten im Reiseführer sortiert, so dass eine schnelle Zuordnung möglich ist. Dazu gibt es weitere Tipps der Autoren zu Köln und Hinweise zu aktuellen Ausstellungen. Sollten darüber hinaus noch Fragen bestehen, erhält der Interessierte die Möglichkeit sich mittels E-Mail an den Verlag oder einen der Autoren zu wenden. 

Orte, die ich bereits kenne, werden im Buch meiner Meinung nach korrekt beschrieben, oft um ein Foto ergänzt. Zu Sehenswürdigkeiten findet sich, wenn vorhanden, die Internetseite, Öffnungszeiten und eventuelle Eintrittspreise.

Sehr hilfreich war mir die beiliegende Karte zum Herausnehmen, die nicht nur einen Stadtplan mit Straßenverzeichnis bietet, sondern auf der Rückseite das Zentrum Kölns in einer größeren Perspektive, einen Übersichtsplan über den Großraum Köln sowie einen Plan vom Schienennetz Kölns. Die U-Bahn-Stationen sind ebenfalls auf den Stadtplänen eingezeichnet.

An einem leider nicht ganz so sonnigen Tag bin ich in die Westliche Neustadt gefahren. Der ununterbrochen anhaltende Regen hat dann meinen Besuch auch stark abgekürzt. Aber dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, den Friedhof Melaten zu erkundigen, den ich vorher noch nie besucht hatte. Ein kleiner Plan im Buch zeigt einen Wegeplan, der Begleittext nennt einige Gräber bekannter Persönlichkeiten, die ich aufgrund dessen auch gefunden habe. Der Friedhof ist ein beschaulicher Ort und einen Spaziergang wert, wenn man sich mit der speziellen hier vorzufindenden Kultur auseinander setzen möchte.

Doch nicht nur für diesen Besuch konnte mir der Reiseführer weiterhelfen, sondern ich habe auch noch einige Tipps für zukünftige Ausflüge gefunden. Beispielsweise möchte ich bei gutem Wetter ein bestimmtes Strandbad besuchen oder auch einmal die „Goldene Kammer“. 

Der Reiseführer wiegt kaum mehr als 400 Gramm und ist daher gut mitzuführen. Das Format von 11,8 cm x 18,5 cm x 1,7 cm passt in eine Handtasche. Die herausnehmbare Karte ist auch unterwegs leicht auszuklappen und stört auch in der U-Bahn beim Studieren nicht den Sitznachbarn. Die Schrift auf dem Plan ist ziemlich klein, auf der Zentrumskarte aber etwas größer und daher besser lesbar. 

Ich finde den Reiseführer sehr hilfreich und werde ihn sicher noch häufiger benutzen. Allen, die demnächst einen Besuch in die Domstadt machen werden, ob für längere Zeit oder zu einem Tagesausflug, kann ich diesen Reiseführer empfehlen. Er ist aber auch dazu geeignet, sich mit der Geschichte Kölns bekannt zu machen und lesend die Kultur der Stadt kennenzulernen.

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GeschichtenAgentins avatar

Rezension zu "Der deutsche Wald" von Detlev Arens

Rezension zu "Der deutsche Wald" von Detlev Arens
GeschichtenAgentinvor 6 Jahren

Detlev Arens “Der deutsche Wald” ist ein Schwergewicht mit 2417 Gramm. Ich habe dieses Buch komplett gelesen.

Ehrlich!

Im Bett sitzend, mit angewinkelten Beinen – das war die einzig mögliche Lesehaltung für über 2kg Buch. 403 Seiten, 2417 Gramm, über 400 Fotos.

So wurde es ein Lesevergnügen der besonderen Art, denn Detlev Arens weiß nicht nur viel über den Wald – er kann auch exzellent schreiben. Geschickt verknüpft er alle Ebenen – von der Forstwirtschaft bis hin zum Waldbild der Romantik; von Fauna und Flora bis hin zur Bedeutung des Waldes für das Selbstbild der Deutschen; von der wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes bis hin zu den Nationalparks; vom altersgleichen Wald bis zum Urwald; vom Göttinger Hainbund bis zu Beuys 7000 Eichen. Nichts kommt zu kurz.

Dazu kommen noch die wunderbaren Fotos -durch die Bilder hört man regelrecht das Laub rascheln, riecht den Waldboden und spürt den Nebel.

Dem Urteil der Süddeutschen Zeitung kann ich mich nur anschließen: »Das Buch ist ungeheuer reich an Wissen, unterhaltsam und voller Überraschungen. So wie der Wald.«

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Rezension zu "Franz Kafka" von Detlev Arens

Rezension zu "Franz Kafka" von Detlev Arens
LaLecturevor 6 Jahren

Was ist ein Portrait?
Ich war mir zunächst nicht ganz sicher und fand es sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, da ich zuvor noch nie etwas über Franz Kafka gelesen hatte.
Verzeiht also bitte, falls ich hier Dinge bemängel, die für Biografien bzw. Portraits völlig normal sind! - Ich kenne mich mit diesem Genre überhaupt nicht aus, möchte aber gerne meine Eindrücke zu diesem Buch festhalten.

Meinung

In seinem Portrait von Franz Kafka geht Detlev Arens nach einem kleinen Vorwort chronologisch vor, von Kafkas Geburt bis zu seinem Tod, und erläutert dabei sowohl Kafkas privates und gesellschaftliches Leben als auch die Werke, die zu den jeweiligen Zeiten entstanden sind. Etwas irritierend fand ich allerdings das Kapitel über den Brief an den Vater, dass meiner Meinung nach eher nach dem ersten Kapitel als gleich zum Anfang hätte stehen sollen.
Erstaunlich viel befasst der Autor sich auch mit dem Inhalt der Werke, fasst diese meist kurz zusammen und erläutert die Gedanken, die sich Fachleute dazu gemacht haben. Dabei stellt er oft auch einen Bezug zu Kafkas Privatleben her. Teilweise störte mich diese Vorgehensweise aber auch, da manche Kapitel eher einer Analyse eines Romans als einer Biografie glichen. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja auch der Sinn eines Portraits?

Als allererstes fiel mir der Schreibstil auf. Der nicht an Sachbücher gewöhnte Leser merkt sofort, dass er es hier mit dem Werk eines Wissenschaftlers, eines Fachmanns zu tun hat. Die Sprache war zeitweise beinah so anspruchsvoll, wie Kafkas Werke selbst. Das kann aber auch nur meine Meinung sein und andere Leser, die öfters etwas in der Richtung lesen, überhaupt nicht stören.

Positiv aufgefallen sind mir die vielen Zitate, hauptsächlich aus Kafkas Werken, seinem Tagebuch und seinen Briefen, aber auch aus den Erinerrungen Max Brods und anderer Persönlichkeiten. Sie stützen all das, was der Autor schreibt und zeigen, dass er nicht der Einzige ist, der so denkt. Oft zitiert Detlev Arens auch aus den Interpretationen anderer, um zu zeigen, wie unterschiedlich Kafkas Texte aufgefasst wurden.
Auch kurze Randbemerkungen zu erwähnten Personen und Orten empfand ich als sehr hilfreich.
Allerdings habe ich für diese Zitate selten eine vollständige Quelle gefunden, Fußnoten sind keine vorhanden und nur die kurze Erwähnung >>Aus "Der Prozess" << reicht normalerweise für die Kennzeichnung eines Zitats nicht aus.

In das vergleichsweise dünne Buch sind auch viele Bilder eingeabeitet. Sie zeigen Personen, denen Kafka im Laufe seines Lebens begegnet ist, Orte, an denen er gelebt oder gearbeiter hat - eigentlich so ziemlich alles, was man abbilden kann. Oft wirkte die Wahl der Bilder auf mich, als hätte man sie nur ausgesucht, um die Seiten zu füllen. Ein paar Abbildungen sind ja schön und gut, aber jedes kleine Gebäude, das kurz erwähnt wird, zu zeigen, halte ich für übertrieben.

Fazit

Ich kann dieses Buch aus Mangel an Erfahrung in diesem Genre nicht besonders gut bewerten, werde es aber dennoch versuchen.
Detlev Arens' Portrait scheint mir gut recherchiert zu sein und überzeugt vor allem durch die vielen Zitate und Textbelege. Den Stil und die vielen Analysen der einzelnen Texte empfand ich jedoch oft als langatmig und die vielen Abbildungen, so abwechslungsreich sie auch waren, hatten für mich oft keinen wirklichen Sinn.
Auch eine Kennzeichung der Zitate, wie ich sie beigebracht bekommen und in anderen Werken über Franz Kafka gefunden habe, vermisse ich, weshalb ich diesem Buch nur eine mittelmäßige Bewertung von 3 1/2 Sternen gebe.

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