Detlev Arens Der deutsche Wald

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Inhaltsangabe zu „Der deutsche Wald“ von Detlev Arens

Keine Nation hat eine derart intensive Beziehung zum Wald wie die unsere. Der Wald ist für die Deutschen Inbegriff von Natur und Projektionsfläche für Mythen, Ängste und Sehnsüchte. Der deutsche Wald, von den Alpen bis Rügen, vom Erzgebirge bis zum Pfälzer Wald, hat viele Gesichter, und mit seiner genauen Kenntnis wächst auch die Entdeckerfreude an dieser Vielfalt. Dabei ist der Wald hierzulande kaum unberührte Natur. Schon früh wurde er als Rohstofflieferant genutzt und wurde Teil jener abwechslungsreichen Kulturlandschaft, wie wir sie kennen. Heute ist der Wald ein wichtiger Erholungsort, seine wohltuende Wirkung auf Körper und Geist ist längst erwiesen. Der deutsche Wald ist somit Ökosystem und Wirtschaftsfaktor zugleich. Und spätestens seit der Romantik ist er außerdem ein zentrales Motiv in der Literatur, Musik und bildenden Kunst. In diesem Buch zeichnet Detlev Arens den deutschen Wald in all seinen Facetten. Zahlreiche Infokästen mit Baum- und Tierporträts und mehr als 400 farbige Abbildungen zeigen die Flora und Fauna des Waldes in ihrer ganzen Pracht und Vielfalt. Ein unverzichtbares Standardwerk für alle Generationen!

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  • Rezension zu "Der deutsche Wald" von Detlev Arens

    Der deutsche Wald
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    Detlev Arens “Der deutsche Wald” ist ein Schwergewicht mit 2417 Gramm. Ich habe dieses Buch komplett gelesen. Ehrlich! Im Bett sitzend, mit angewinkelten Beinen – das war die einzig mögliche Lesehaltung für über 2kg Buch. 403 Seiten, 2417 Gramm, über 400 Fotos. So wurde es ein Lesevergnügen der besonderen Art, denn Detlev Arens weiß nicht nur viel über den Wald – er kann auch exzellent schreiben. Geschickt verknüpft er alle Ebenen – von der Forstwirtschaft bis hin zum Waldbild der Romantik; von Fauna und Flora bis hin zur Bedeutung des Waldes für das Selbstbild der Deutschen; von der wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes bis hin zu den Nationalparks; vom altersgleichen Wald bis zum Urwald; vom Göttinger Hainbund bis zu Beuys 7000 Eichen. Nichts kommt zu kurz. Dazu kommen noch die wunderbaren Fotos -durch die Bilder hört man regelrecht das Laub rascheln, riecht den Waldboden und spürt den Nebel. Dem Urteil der Süddeutschen Zeitung kann ich mich nur anschließen: »Das Buch ist ungeheuer reich an Wissen, unterhaltsam und voller Überraschungen. So wie der Wald.«

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  • Rezension zu "Der deutsche Wald" von Detlev Arens

    Der deutsche Wald
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. February 2012 um 11:36

    Seit fast 20 Jahren schon streift der freie Journalist Detlev Arens, der sich in unzähligen Publikationen einen Namen als ein „Grenzgänger zwischen Natur und Kultur“ gemacht hat, durch die Wege in deutschen Wäldern von Nord bis Süd. Nun hat er sein großes Hobby und seine journalistischen und kulturtheoretischen Gedanken in einem voluminösen Buch zusammengebracht, das durch viele wunderbare Bilder seinen unvergleichlichen Reiz erhält. Denn es gibt kaum eine andere Nation auf der Welt, die insbesondere in ihren Mythen und Märchen, aber auch in der alltäglichen Wahrnehmung der Menschen eine solche intensive Beziehung hat wie die Deutschen. Der Wald war für sie schon immer eine „Projektionsfläche für Mythen, Ängste und Sehnsüchte“. Dabei ist er je nach Gebiet sehr unterschiedlich. Detlev Arens stellt sie alle vor, die Waldgebiete von Nord nach Süd und weist immer wieder darauf hin, dass der Wald bis auf wenige Ausnahmen keine unberührte Natur ist, sondern immer schon ein Teil der Kulturlandschaft des Landes war. Der Wald ist als Ort der Erholung von Mensch und Natur ein Ökosystem und als Produzent von Holz und Anziehungsort für den Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Detlev Arens hat eine beeindruckende Kulturgeschichte des deutschen Waldes geschrieben, die nahezu vollständig alle Aspekte des Waldes von der Naturwissenschaft, über die Ökologie und Ökonomie bis hin zur Literatur und Dichtung beschreibt. Jung und Alt werden an diesem Prachtwerk ihre Freude haben und über dem Betrachten der Bilder ins Erzählen kommen. Die Lektüre der Texte bringt dem Leser indes mehr als nur Kenntnisse über den Wald …

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