Detlev F. Neufert Jesus: Das Interview: Neues vom Auferstandenen

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Inhaltsangabe zu „Jesus: Das Interview: Neues vom Auferstandenen“ von Detlev F. Neufert

Es ist schwerer, ein Interview mit dem Papst zu bekommen, als eines mit Jesus … Wie viele Menschen plagen auch Detlev F. Neufert unzählige Fragen und Zweifel. Deshalb hat er das Gespräch mit Gottes Sohn gesucht. In einem tiefgehenden, ehrlichen und bisweilen recht streitlustigen Schlagabtausch offenbart Jesus vieles, das zum Nachdenken anregt. Aus den unkonventionellen und erfrischenden Antworten kristallisiert sich heraus: Nur mit Glauben und Verstand zugleich gelangt der Mensch zur richtigen Erkenntnis. Beide müssen keine Gegensätze sein, Vertrauen ist die unabdingbare Basis und der Zufall gehört zur Lebensmatrix der Schöpfung.
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    Jesus: Das Interview: Neues vom Auferstandenen

    Bookinista

    21. June 2015 um 11:30

    Liebes Goldkindchen, erst einmal herzlichen Dank, dass Du Dich so intensiv mit dem Buch auseinandergesetzt hast. Kritik nehme ich immer sehr ernst und verstehe sie als Aufforderung, mich stets zu verbessern. In diesem Fall ist es etwas schwierig, da die Antworten ja nicht direkt von mir stammen. Sie wurden in einem vierjährigen Frageprozess als eigenständige „Texte“ wahrgenommen. Also keine vorgefertigten und ausgedachten Phrasen. Jesus hat da schon selber geantwortet. Übrigens kann solch ein Interview/Gespräch jeder machen und ich weiss, dass jeder, der Jesus oder Gott oder Buddha oder wem auch immer aufrechte Fragen stellt, eine Antwort bekommt. Von daher ist das eigentlich nichts besonderes. Man muss sich nur trauen und vielleicht gibt einem dieses Buch ja den nötigen Mut dazu. Ich gehe einfach mal der Reihe nach und setze Deine Zitate zuerst. GOLDKINDCHEN: „Meine Meinung zum Buch: Jesus das Interview Zu aller erst, ich war sehr neugierig wegen dem Titel, auf das Buch. Die Leseprobe hatte sich total gut gelesen. Doch im Nachgang sind mir einige kritische Punkte aufgefallen. Wer nicht den Hintergrund eines Christen Leben hat, so wie ich es habe, mag es eventuell richtig gut finden, doch ich tat mir sehr schwer wirklich zu dem Buch ein ganzes Ja zu finden. „ Zu Deiner Kritik: GOLDKINDCHEN: „Meine Kritischen Punkte: 1) Gott will keinen anderen Gott neben sich. Besser keine anderen Götter neben sich. Jedoch hat der Autor mehrere Bücher aus verschiedenen Glaubensrichtungen zusammen gefasst. Was ich jedoch erst im Nachgang richtig verstanden habe und somit erklärten sich auch die anderen Punkte, die ich nicht als so gut empfunden habe.“ DFN: Zu 1) Mit Deinem Argument dürfte es keine Literatur mehr geben. Alles,was wir an Erkenntnis haben, setzt sich aus dem zusammen, was wir wissen und erlebt haben. Die Aufgabe besteht darin, nicht im allgemein Bekannten, nicht in den üblichen Plots der üblichen Liebesromane etc. hängen zu bleiben, sondern neue Zugänge zu erschliessen. Nur das regt zum eigenen Nachdenken und zur Kreativität an. Wobei ich nichts gegen Serien-Liebes-Stories habe. Sie können für manchen Menschen eine schöne Art der Entspannung vom Alltag sein. Zudem: Jede Religion enthält im tiefsten Inneren einen Urkern, der Religion Realität werden läßt. Also die Frage, was ist nach dem Tod, wie ist alles erstanden, welcher Sinn steckt hinter meinem Leben. Du findest im Christentum direkte Parallen zum Buddhismus, der 500 Jahre älter ist. Die Götterwelt der Hindus mit dem jungen Krishna weist viele Geschichtsübereinstimmungen mit anderen Religionen auf. Jesus hat Gott im Buch sehr konkret benannt und ihn keinesfalls auf einen Gott, der keine Götter neben sich duldet, reduziert. An seinen Antworten hat mich fasziniert, dass er ihn so umfassend beschrieben hat und sogar dazu auffordert, ihn mit aller Kritik zu suchen, ihn eben nicht als etwas Gegebenes oder Vorgewärmtes zu akzeptieren. In meinem Verständnis ist ein Mensch erst dann frei, wenn er mit Gott/Jesus alles, aber auch alles bereden kann und vor nichts Angst zu haben braucht. Kurz: dieser Jesus hat mir persönlich ungeheuren Mut gemacht. Er hat mir klar gemacht, dass ein Mensch, der gut handelt, immer auf Gottes/Jesus Seite steht, auch wenn er Gott oder Religion total ablehnt. Ein selbstherrlicher Glaube oder Schnatter-Theologie ist diesem Jesus weniger wichtig, als das Handeln, also Nächstenliebe und Verantwortung für diese Erde zu übernehmen. GOLDKINDCHEN: „2) Ich bin der Meinung das die Allversöhnungslehre nicht richtig ist. Ich bin zwar nicht Gott, aber nicht umsonst findet sich in der Bibel die Hölle.“ DFN Zu 2) Da hast Du – sorry - etwas nicht richtig gelesen. Als ich Jesus über Hitler, Stalin, Pol Pot, Kriegsverbrecher, Menschenausbeuter etc. befragt habe, hat er ganz klar über die Hölle gesprochen. Aber lass mich wissen, ob ich Dich da falsch verstehe. GOLDKINDCHEN: „3) Die Bibel ist kein Menschenwerk. Dafür haben zu viele Menschen so vieles geschrieben was sich in über 100 Jahren wirklich zusammen ereignet hat, und dabei doch ergänzend und bestätigend war. „ DFN Zu 3) Da scheint mir ein Widerspruch in Deiner Argumentation zu liegen. Jesus hat klar gesagt, dass die Bibel wie eine Leinwand zu „lesen“ ist, die im Laufe der Jahrhunderte von vielen Menschen ergänzt, übermalt, beschädigt, getürkt wurde. Die entscheidende Aussage war für mich, dass es das Buch der Seele der Menschheit ist, in dem alles, aber auch alles, was Menschen in der Lage zu tun sind, enthalten ist. Vom brutalen an die Wand klatschen von Babies bis zur größten Hingabe an die Liebe am Beispiel des Sohn Gottes. GOLDKINDCHEN: „4) Gott hat so viel mehr Weisheit und Wissen und Liebe als wir Menschen es jemals haben könnten. Denn er schuf uns, er kennt uns viel mehr, als ein Mensch es je könnte, und Gott wird in meinen Augen hier etwas verunglimpft. Was ich nicht gut finde. „ DFN: Zu 4) Also, wenn in diesem Interview nicht eindeutig klar wird, dass wir Menschen nicht über Gott stehen und es Dimensionen in „Gott“ gibt, die wir nicht zu erkennen in der Lage sind, dann weiß ich nicht, wieso Du zu dieser Kritik kommst. Als ich Jesus über das Ende des Seins wie wir es kennen fragte, war seine Antwort, dass selbst er es nicht wüßte, da er zwar der Sohn Gottes ist, aber nicht Gott selber. Diesen feinen Unterschied wollten und wollen viele seiner Feinde nicht hören. Übrigens, weder mag ich es einen Menschen noch Gott zu verunglimpfen. Aber Jesus auch mal zu „grillen“, hat uns beiden richtig Spass gemacht. Das Tolle an diesem Jesus im Interview ist, dass er in keinster Weise kleinlich oder gar fundamentalistisch den Glauben oder andere Menschen bewertet. GOLDKINDCHEN: „5) Jesus kam nicht um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu unterstreichen und er starb um uns Menschen wieder eine Möglichkeit zu geben richtig mit dem Schöpfer im Einklang zu sein. Das nenne ich Gnade. “ DFN: Zu 5) Welches Gesetz meinst Du? Das einzige Gesetz, dem er sich unterwarf war das des Kaisers, also „gebt dem Kaiser,was des Kaisers ist.“ Von daher war er auch nie ein Revolutionär, der sich gegen eine Staatsordnung mit Waffengewalt wandte. Auch wollte er nie eine Kirche gründen, womit die Unmenschlichkeiten z.B. von Hexenjagd und Inquisition erst möglich wurden. Siehe das Kapitel "Jesus als Papst?" . Er starb im schrecklichen Konkreten, weil die Hohepriester und Schriftgelehrten Angst vor der Kraft seiner Ideen hatten und dass ein Großteil des Volkes sie an ihm messen konnten. Dass es darüberhinaus eine Metaebene gab/gibt kommt in seinen Antworten doch klar zum Ausdruck. Immer dann, wenn Jesus über die Liebe spricht und letztlich auch über seinen Tod und warum er sich „geopfert“ hat. Das war auch für mich total neu und ich staune noch heute über seine Worte. GOLDKINDCHEN: „6) Und in einem Punkt hat das Buch recht: Jesus vergibt gerne! Doch sollte das kein Freiheitsschein zum Mist bauen sein. „ DFN: Zu 6) Na, wenn das der einzige Punkt ist, in dem Jesus Recht hat, würde ich mit großem Grinsen sagen... „ auf den Scheiter, bzw. Misthaufen damit!“ Solltest Du damit meine Interviewfragen meinen, ..hm... da ist Jesus sicherlich schon ein Stück weiter. Vielleicht können wir da ja alle noch viel von ihm lernen. Liebes Goldkindchen, dass Du dem Buch trotzdem drei Bambis gegeben hast, freut mich, aber Deine Kritik trifft in meinen Augen weder das Wesen noch die Aussage dessen, was Jesus da im Interview gesagt hat und würde mich über eine Antwort oder Kommentare anderer Leser sehr freuen. Ich hoffe, dass meine Kritik an Deiner Kritik so ankommt, wie sie gemeint ist. Aufrecht und ohne persönlichen Misston. Und das hat viel damit zu tun, was ich von diesem Jesus beim Interview gelernt habe. Mit herzlichem Gruß Detlev F. Neufert

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