Im Glashaus gefangen zwischen Welten

von Devakumaran Manickavasagan 
3,7 Sterne bei24 Bewertungen
Im Glashaus gefangen zwischen Welten
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Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Werk, dass zum nachdenken und reflektieren relevanter und aktueller Gesellschaftsaspekte anregt.

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Sehr enttäuschend für ein Migrantenkind wie mich.

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Inhaltsangabe zu "Im Glashaus gefangen zwischen Welten"

„Das Glashaus“ bietet einen Einblick in das Leben von Migranten, die ihre Heimat verlassen haben, um im Exil einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Am Beispiel der Jugend der in Deutschland lebenden Exil-Tamilen, zu denen er selbst gehörte, beschreibt der Autor Probleme und Hindernisse, die mögliche Gründe für eine verfehlte Integration sind. Von der einen Kultur in die andere gestoßen und in ihren Gefühlen verletzt, wissen sie oft nicht, wie ihr weiterer Weg verlaufen soll. Der Blick hinter die Kulissen ermöglicht betroffenen Migranten eine andere Sichtweise auf die Dinge und zeigt mögliche Wege auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961112609
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Nova MD
Erscheinungsdatum:18.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lenkesvor 8 Minuten
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Werk, dass zum nachdenken und reflektieren relevanter und aktueller Gesellschaftsaspekte anregt.
    Ein Reise der Emotionen

    Diese genannten Aspekte werden häufig nicht in unserem Alltagsleben thematisiert,zumindest nicht in diesem Rahmen. Zudem bietet das Buch einen sozialen und persönlich,individuellen Mehrwert. Herr Manicks distanzierter und sachlicher Schreibstil trägt dazu bei, dass man seinen Gedankengängen und Ansichten gut folgen kann und diese dadurch auch nachvollziehbar werden. Außerdem erzielt dies eine noch viel wichtigere Aufgabe und zwar, dass der Leser ein durch Distanz zu bestimmten Bezügen, die man individuell wie auch subjektiv entwirft gewisses Bewusstsein für relevante Themen bekommt und diese durch Reflexion des eigenen selbst oder der Gesellschaft, dies impliziert auch Freunde, Familienangehörige, Bekannte und Menschen, die eine routinierte Rolle im eigenen Alltagsleben spielen in sein eigenes Leben und in seine subjektive Wahrnehmung mit ein bauen kann. Dadurch findet sich ein grundlegender Mehrwert in diesem Buch, dass zur Persönlichkeitsbildung und darunter auch Bildung von Werten, Ansichten und Reflexion und Distanz des eigenen selbst beiträgt. Somit findet eine Identifikation des Geschilderten mit der eigenen Person statt und eine potentielle Auseinandersetzung des thematisiertem, die zu einem Bewusstsein und letztendlich zu einem Wachstum führen kann. Des Weiteren werden Personen, die von den aufgegriffenen Themen in dem Buch nicht betroffen sind weitestgehend aufgeklärt. Sie bekommen einen Einblick in diese für sie andere Welt, die sie aber durch konkrete Schilderungen und Beispielen näher nachvollziehen können. Schlussendlich hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Nach einem Gespräch üpber das Buch mit dem Autor, war ich sehr gespannt, wie und inwieweit erlebte Themen aufgegriffen werden. Nachdem ich das Buch gelesen habe bin ich sehr erstaunt darüber, was für einen Effekt es für mich hatte und wie intensiv ich bestimmte Gedankengänge und Parallelen zu meinem eigenen Leben knüpfen konnte. Zu empfehlen!

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    Franziska_Wicks avatar
    Franziska_Wickvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gut, um eine neue Kultur und Gedankengänge kennen zu lernen. Man darf nur keine persönliche Biographie erwarten.
    Neue Kultur kennen lernen

    Faszinierend ist für mich das Wort, dass dieses Buch am Meisten und am Besten beschreibt und das sowohl im Guten, als auch im Negativen, wobei das Negative nur für den fehlenden fünften Stern verantwortlich ist. Faszinierend ist es, weil es einen anderen Eindruck macht, als es am Ende ist. Erwartet hatte ich persönlich ein Buch mit Herz. Eine Biographie. Ein Buch, dass mir die Gedanken und die Gefühle der erwähnten Menschen näher bringt und mich zum mitfühlen bringt. Unterhält man sich jedoch mit dem Autor wird klar, dass das gar nicht so geplant war. Es sollte niemals eine (stark) persönliche Biographie sein und bevor auch andere erwarten so etwas zu finden und dann wie ich verwundert/enttäuscht sind, hier schon mal die kleine "Warnung": Geht nicht davon aus eine typische Biographie zu lesen! Faszinierend ist es auch wie eine distanzierte, fast schon wissenschaftliche Arbeit, es trotzdem schafft jemanden soweit mitzureißen, dass er weiterlesen will. Das er weiter in eine (für mich) neue Kultur einsteigen will, um mehr über deren Gedanken, Gefühle und Hintergründe zu erfahren. Menschen aus dieser Kultur, gerade die, die stark danach leben, werden vielleicht Schwierigkeiten mit der doch teilweise kritischen Betrachtung haben, aber ich hoffe, dass es auch zum nachdenken anregt. Egal zu welcher Kultur man gehört. Selbst für mich, die keinerlei Migrationshintergrund hat, verhalf das Buch zum nachdenken über meine Umwelt und über mich selbst. Faszinierend ist es ebenfalls, dass dieses Buch zwar wie eine wissenschaftliche Arbeit wirkt, aber in so "einfach" und schön geschrieben ist, dass man sich weder durchkämpfen muss noch Probleme beim flüssigen, schnellem Lesen hat.

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    LiteraturMonsters avatar
    LiteraturMonstervor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Eine sehr persönliche Sichtweise auf ein heiß diskutiertes Thema."
    Eine sehr persönliche Sichtweise auf ein heiß diskutiertes Thema

    Gefangen im Glashaus  ist ein „autobiografisches Sachbuch“, man kann es in etwa als Erfahrungsbericht des Autors über sein eigenes Leben betrachten. Daher ist in meinen Augen eines ganz wichtig: beim Lesen sollte man sich unbedingt bewusst sein, dass viele der beschriebenen Eindrücke und Erfahrungen Subjektiv sind. Natürlich haben viele Menschen in ähnlichen Situationen andere Erfahrungen gemacht und man stimmt sicherlich in der ein oder anderen Sache nicht gänzlich mit der Meinung des Autors überein.


    Das Buch möchte den Lesenden auf zwei Ebenen abholen, bzw. zwei unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Je nach persönlichem Hintergrund wird man etwas anderes aus Deva Manicks Werk mitnehmen können.


    Auf der einen Seite adressiert das Buch Flüchtlingskinder, Jugendliche mit multikulturellem Hintergrund oder einfach Menschen, die sich in der Geschichte wiederfinden. Das Buch soll einen Spiegel vorhalten und als Weckruf und Motivation dienen, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Wenn man sich nicht selbst dafür einsetzt, wird sich das eigene Leben nicht ändern und man entkommt vielleicht nie dem im Buch so oft erwähnten Glashaus.


    Andererseits kann man natürlich auch als „Außenstehender“ einiges lernen. Schon seit einer ganzen Weile ist das Thema Flüchtlinge sehr aktuell – und wird heiß debattiert. Das Buch liefert einige Einblicke, zum Beispiel welche Probleme und Sorgen die Geflüchteten täglich mit sich tragen. Und wie aus einem dieser Probleme eine gewaltige Kettenreaktion über Generationen hinweg entstehen kann, die völlig neue Hürden aufwirft. Mir sind einige Zusammenhänge klar geworden, die ich bisher noch nicht kannte. So gesehen bietet das Werk eine Möglichkeit, andere Kulturkreise und auch Flüchtlinge aus anderen Kulturen ein wenig besser zu verstehen.


    Worüber ich mir beim Lesen auch sehr viele Gedanken gemacht habe, ist der Titel des Buches. Ein Leben zwischen zwei Kulturen ist dabei recht selbsterklärend. Kinder von Familien, die aus anderen Kulturkreise kommen, leben oft einen wackeligen Spagat zwischen der Kultur ihrer Eltern und der des neuen Heimatlandes. Was aber verbirgt sich hinter dem Begriff Glashaus?


    Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, hatte ich mir diese Frage dick und fett notiert und wollte sie unbedingt dem Autoren stellen. Aber um so mehr ich las, desto klarer wurde die Metapher. Und ich habe sogar grünes Licht bekommen, dass meine Interpretation genau das widerspiegelt, was der Autor sich dabei gedacht hat. Da verstehe ich gar nicht, warum mir Interpretationen damals im Deutschunterricht immer so schwer gefallen sind.  ;)


    Deva Maneck selbst wuchs seitens seiner Familie mit der tamilischen Kultur auf. Er beschreibt ausführlich, welch gesellschaftlicher Druck in dieser Kultur oft auf Kindern und Jugendlichen lastet. Dies beginnt beim Leistungsdruck in der Schule und später auch im Studium und Berufsleben bis hin zur Partnerwahl. Man plant sein Leben oft nicht selbst, sondern lebt unter strenger Überwachung der Eltern und Angehörigen. Nun zur Metapher: ein Glashaus ist durchsichtig, man hat also keine Möglichkeit, sich darin zu verstecken und lebt wie auf einem Präsentierteller. Außerdem ist ein Glashaus zerbrechlich. Ebenso wie die „perfekte Scheinwelt“, die sich einige Menschen aufbauen, indem sie die bestmögliche Karriere oder Heiratspartie anstreben. Oder dies von ihren Kindern verlangen. Gerade diese halten einem solchen Druck über Jahre hinweg oft nicht lange aus und brechen dann unter all der Last zusammen. Aber natürlich bedeutet zerbrechlich auch, dass man das Glashaus zerbrechen kann. Man muss sich nicht zu einem Leben zwingen lassen, dass man nicht leben will.


    Sich gegen die eigene Familie zu stellen ist natürlich nicht einfach. Ich kann mir vorstellen, dass dies sehr viel Mut erfordert. Da es sehr schwierig ist, diesen Mut alleine aufzubringen, versucht der Autor Jugendlichen in dieser Situation eine Hand zu reichen, nicht nur mit diesem Buch, sondern auch durch seine Vorträge.


    Nun ist es natürlich nicht in jedem Fall nötig zu einer so drastischen Maßnahme zu greifen. Wie zu Beginn gesagt, ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass es ein sehr persönliches Buch ist, dass nicht sinnbildlich für alle geflüchteten Familien steht. Sonst entsteht am Ende der falsche Eindruck, dass das Abwenden von der eigenen Kultur und vielleicht sogar Familie den einzigen Weg darstellt, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien. Auch wenn dies an einigen Stellen im Buch klar gestellt wird, so geht es am Ende ein wenig unter. Daher bin ich nicht müde geworden, es immer wieder in meiner Rezension aufzuschreiben. :)

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    loralees avatar
    loraleevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessantes Fachbuch über die kulturelle und ethnische Inklusion von jugendlichen Migranten in die deutsche Gesellschaft.
    Ein must-read für Leute, die sich mit der Integration von jungen Asylanten beschäftigen


    Ein interessantes Fachbuch über die Probleme, die kulturelle und ethnische Inklusion von Jugendlichen in die deutsche Gesellschaft mit sich bringen.

    Als mir der Autor dieses Buch anbot, ging ich davon aus, dass es sich um eine klassische Biographie handelt. Es dauerte eine Weile, bis ich merkte, dass ich es stattdessen mit einem sehr interessanten Fachbuch über interkulturelle Kommunikation und Inklusion aus der persönlichen Sicht eines Betroffenen in der Hand hielt. Da ich mich zufälligerweise beruflich mit diesem Thema, insbesondere im Zusammenhang mit Menschenrechten beschäftige, setze ich heute den professionellen Hut in meiner privaten Bloggosphäre auf.

    Dieses Buch ist eine Perle für alle, die sich mit der Integration junger geflüchteter Menschen beschäftigen. Denn es gibt wenig Fachliteratur, die sich so nah am persönlichen Schicksal mit diesem Thema auseinandersetzt. Der Autor ist kein gelernter Sozialpädagoge, Psychologe oder Ethnologe (hie und da sind diese Defizite dem Buch auch anzumerken), und doch schöpft er seine Expertise aus den Erlebnissen seiner Familie, die durch den Krieg im Heimatland Sri Lanka auseinander gerissen wurde und traumatisiert in einem Gastland zusammenkam, dem es schwer fiel und bis heute immernoch schwer fällt, die Bedürfnisse und Rechte von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen.

    Der Autor selber war nicht direkt von Krieg, Flucht und Migration betroffen. Er ist als jüngstes Kind der Familie in Deutschland geboren und aufgewachsen und musste von Anfang an seine Identität zwischen zwei grundverschiedenen Kulturen finden. Dies war nicht ohne professioneller Hilfe möglich, weshalb er jungen kriegs- und fluchttraumatisierten Menschen anrät, sich externe professionelle Hilfe zu holen.

    Ich freue mich ganz besonders, dass sich Deva auch mit Fragen zu Gender und den Konflikten zwischen den Generationen auseinandersetzt. Denn gerade in extremen Situationen treten ungerechte Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern besonders stark zutage, insbesondere wenn Kinder, Mädchen und Jungen, im Spiel sind.

    Deva schrieb dieses Buch als Ratgeber für junge Migranten in Deutschland. Ich rate Fachleuten dieses Buch zu lesen, denn sie können eine Menge lernen über die Gedanken, Gefühle und Meinungen von geflüchteten jungen Menschen mit streng patriarchalen Hintergründen. Wie auch über die Herausforderungen, denen die jungen Menschen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft gegenüberstehen.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein offenes und ehrliches Buch über ein Leben zwischen zwei Kulturen und einer Tradition aus Zwängen und scheinbarer Liebe!
    Ein offenes und ehrliches Buch!

    Ich beginne ausnahmsweise mal mit einem Zitat: "Eine Welt voller widersprüchlicher Gesichtszüge". Das trifft die Grundaussage von Devas Buch. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen? Wie geht man mit dem Kriegstrauma, der Flucht und dem Verlust im Exil um? Wie erlebt man die eigene Kultur in einer völlig anderen Welt?
    Das sind Fragen, die nur im "Kleinen" gestellt werden und in der Öffentlichkeit meist nicht abgehandelt werden.
    Mit Deva erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Seele eines Geflüchteten, der beide Sichtweisen erlebt hat. Wozu kann Tradition, Glaube und die zurückgelassene Kultur führen? Es stellt sich die Frage, wie man davon loskommt um ein eigenes mehr oder weniger freies Leben zu führen.
    Deva begibt auf die Reise in seine eigene Vergangenheit mit der er nur schwer und nur mit Hilfe von außen zumindest teilweise abschließen kann und macht deutlich, wie schwer es für einen Menschen sein kann, zwischen zwei so extrem unterschiedlichen Kulturen und Traditionen hin- und hergerissen zu sein.
    Die Liebe jedoch, ein entscheidender Faktor, ob zur eigenen Familie oder zu sich selbst, scheint ein Ausweg zu sein.

    Ein offenes und ehrliches Buch in dem man sich auch als ein Mensch, der nicht zwischen zwei Kulturen feststeckt, sich trotzdem in den Zwängen des Lebens wiederfindet.

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    eelifants avatar
    eelifantvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr enttäuschend für ein Migrantenkind wie mich.
    Kein Buch für Migrantenkinder

    InhaltContent Note: Physische und psychische, sowie häusliche Gewalt
    "Im Glashaus gefangen zwischen Welten" bietet einen Einblick in das Leben von Migranten, die ihre Heimat verlassen haben, um im Exil einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Am Beispiel der Jugend der in Deutschland lebenden Exil-Tamilen, zu denen er selbst gehörte, beschreibt der Autor Probleme und Hindernisse, die mögliche Gründe für eine verfehlte Integration sind. Von der einen Kultur in die andere gestoßen und in ihren Gefühlen verletzt, wissen sie oft nicht, wie ihr weiterer Weg verlaufen soll. Der Blick hinter die Kulissen ermöglicht betroffenen Migranten eine andere Sichtweise auf die Dinge und zeigt mögliche Wege auf.
    Meine MeinungIch bin zwischen zwei Kulturen aufgewachsen. Mein Interesse an diesem Buch war also ganz persönlicher Natur. Leider konnte es mich nicht überzeugen. 
    Der Autor versteht unter "Integration" - so der Eindruck, der durch das Lesen erweckt wird - eigentlich "Assimilation". Sprich, das Zurücklassen der kulturellen Besonderheiten, der Sprache, der Traditionen, des Umfelds, der Heimreisen... es ist die Art von vermeintlicher Integration, die vielerorts verlangt wird und die keine ist. Und lediglich zu lesen, dass die eine Kultur wegradiert werden und die andere angenommen werden sollte hatte für mich als 'Migrantenkind' leider keinerlei Mehrwert. Teilweise ist das, was die (tamilischen) Kinder hinter sich lassen sollten, durchaus enorm und erntet berechtigte Kritik - darunter zählen häusliche Gewalt, krasser psychologischer Druck und allerlei Zwänge. Allerdings sind das in meinen Augen kulturübergreifende Missstände, die mit der Annahme der deutschen Kultur nicht beseitigt sind. Der wiederholte Rat zur professionellen Hilfe ist positiv zu bewerten - allerdings ist das der Knackpunkt. Es sind psychologische und menschliche Missstände, keine spezifisch kulturellen, vor allem nicht, wenn die Absicht ist, am Beispiel einer Kultur mehrere Kulturen darzustellen. 
    Ungenügend war auch, dass zwar Unterschiede zwischen der Behandlung von Mädchen und Jungen genannt, aber nicht weiter problematisiert werden. Dass dahinter sexistische / patriarchalische Strukturen stecken, wird nicht aufgegriffen - aber warum sonst sollte eine Feier hinlässlich der ersten Periode eines Mädchens stattfinden oder ein Mädchen weniger Freiheiten haben als ein Junge? Während dieser ungenügenden Darstellungen passiert es leider an einigen Stellen, dass der Autor selbst Alltagssexismus reproduziert. 
    Stark mangelhaft war auch die Betrachtung der deutschen Kultur. Wenn das Buch lediglich ein subjektiver Bericht sein sollte, hätte ich nichts auszusetzen, da jeder Mensch andere Erfahrungen macht und diese unterschiedlich wahrnimmt. Allerdings hat es ja den Anspruch, für viele Migrantenkinder zu sprechen und diesen zu helfen - dabei bleibt die Kritik Deutschlands leider gänzlich außen vor. Die wenigstens Kinder mit Migrationshintergrund werden noch nie Erfahrungen mit Rassismus oder Othering gemacht haben und so freundlich, warmherzig und freiheitlich, wie das Land an vielen Stellen beschrieben wird, ist es leider auch nicht. Klar, wir haben es hier vergleichsweise sehr gut. Aber nur, weil es woanders schlimmer ist, sollten wir nicht aufhören, es hier auch besser machen zu wollen - und das geht eben nur durch Kritik. Migrantenkinder haben es nicht nur schwer, weil ihre Eltern anders aufgewachsen sind und das auf ihre Kinder münzen wollen. Sie haben es auch schwer, weil die deutsche Realität die andere Seite der Lebenswelt nicht anerkennt. Ein Buch, das sich an Migrantenkinder richtet, das solche Themen aber nicht aufgreift, ist leider nur für die wenigsten hilfreich. 
    Nicht zuletzt hat mich auch der Schreibstil nicht einfangen können. Während er teilweise in Richtung Prosa und vermeintlich philosophische Gedanken abdriftet, ist er im nächsten Moment wieder belehrend und erschafft eine hierarchische Lehrer-Schüler-Situation mit eingeworfenen Fragen wie "Was merken wir an dieser Stelle?" (S. 35) und "Sagen Ihnen die Begriffe "Kapitalismus" und "Egoismus" etwas"? (S. 31). Der eher selbstüberzeugte und selbstdarstellerische Schreibstil erschafft den Eindruck, dass Fakten dargelegt werden, die beim zweiten Hinsehen allerdings stets ungenügend und nicht zu Ende gedacht sind. Nebenbei gibt es Teile, die sich nur noch sehr vage mit der eigentlichen Thematik beschäftigen: Kapitel mit Beziehungs- und Lebenstipps, Abschnitte, in denen die "Cyberwelt", das kommerzialisierte Weihnachtsfest oder die Fernsehlandschaft kritisiert werden, die jedoch eher Fehl am Platz erscheinen - möchte man doch einen Bericht über das Leben als Migrantenkind lesen und keinen Beziehungsratgeber. 
    FazitVon Migrantenkind zu Migrantenkind hätte ich selbstverständlich sehr gerne eine positive Rückmeldung gegeben - Hürden gibt es genug, man muss sich nicht noch gegenseitig welche stellen. Leider ist mir das nicht möglich, da ich meine Kritikpunkte nicht außer Acht lassen kann. Ein Buch über das Leben zwischen zwei Kulturen, über Migrantenkinder, das vieles aufgreift, aber das Essentielle außer Acht lässt. Eines, das unter "Integration" eigentlich "Assimilation" versteht und so sicher einigen Leuten gefallen mag, die sich ein Ablegen der "fremden" Kultur wünschen, mir leider weniger. Das, was intensiv behandelt wird, sind kulturübergreifende Missstände - eine Ausflucht aus psychologischer und körperlicher Gewalt ist wichtig, hat aber mit dem gewöhnlichen Leben von Migrantenkindern wenig zu tun. Für solche bietet das Buch leider keinen Mehrwert. 

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    abbelschoales avatar
    abbelschoalevor einem Jahr
    Deva Manick schreibt hier über ein sehr wichtiges Thema, das zum nachdenken anregt.

    Ich bin der Auffassung es muss immer noch viel mehr Aufklärung geleistet werden, was Flüchtlinge angeht. Nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch die Flüchtlinge müssen verstehen, dass sie sich einfügen müssen. Natürlich kann keiner von uns erwarten das sie nach Deutschland können und sofort unsere Sprache beherrschen. Wenn sie flüchten, dann tun sie das aus einem guten Grund und haben nicht die Zeit vorher unsere Sprache zu erlernen. Mal davon abgesehen das ein Flüchtling gar nicht weiß, ob er es bis nach Deutschland schafft. Zu erwarten ein Flüchtling könne nach zwei Wochen unsere Sprache beherrschen, ist in etwa so als würde ich von dir erwarten, das du in zwei Wochen Chinesisch sprechen kannst. ABER und ja es gibt ein „Aber“ ich erwarte natürlich, das jemand, der hier sein weiteres Leben bestreiten will, auch unsere Sprache lernt. Denn auch ich sollte Chinesisch lernen, wenn ich in China leben möchte. Und ich müsste mich in die Gesellschaft einfügen. Natürlich sollten wir auch daran denken, weshalb jemand flieht. Dies tut er sicher nicht, weil der Nachbar einen Apfel in den Garten geworfen hat. Wenn ich manche Kommentare zu Flüchtlingen im Internet lese, schäme ich mich für meine Landsleute. Von Dummheit geprägt schreit einer lauter, als der andere. „Aber der ihre Mudda soll mal erst mal Deutsch sprächen, bevor er in unsern Haus lebt und unsern Arbeit klaut“ …. Ein kleines Beispiel das hoffentlich verständlich macht, was ich meine. Ich habe lieber zehn Flüchtlinge, wenn ich einen Nazi dafür abschieben kann!!! Vorausgesetzt ist natürlich, die Flüchtlinge wollen hier leben und integrieren sich. Das ist das Wichtigste. Am meisten leiden die Kinder. Sie leiden darunter zu fliehen, sie leiden darunter, wenn ihre Familien sich nicht integrieren wollen und sie leiden, wenn sie sich integrieren wollen und nicht dürfen. Deshalb muss auch an dieser Front viel mehr getan werden. Die Aufklärung ist es hier mal wieder. Es muss Pflicht sein in jeder Flüchtlingsunterkunft und für den weiteren Weg einen Deutschkurs zu besuchen. Der abgeschlossen wird. Die Kinder müssen in Vereine gesteckt werden, wo sie soziale Kontakte zu anderen Kindern bekommen und unsere Kultur kennenlernen können. Uns geht es hier in Deutschland sehr gut. Niemand muss auf der Straße leben, also habt auch ein bisschen Mitgefühl, wenn es anderen Menschen in anderen Ländern nicht so gut geht, wie uns. Diese Menschen lassen ihre Familien zurück. Der Mann, der flieht, fragt sich ob seine Frau und seine Kinder noch am Leben sind, oder der Krieg sie geholt hat. Der Familie zuhause geht es genauso. Sie fragt sich, ob der Bruder, Vater oder Sohn die Reise überlebt hat. Niemand beschließt mal eben „Ach es ist heute so herrlich, ich kann zwar nicht schwimmen, aber ich reise mal mit 1000 anderen Menschen in einem Boot über das Meer und genieße den Tag“. Denkt doch mal nach. Das Gesetzte hier eingehalten werden, sollte selbstverständlich sein. Aber da auch wieder, die Aufklärung. Man muss die Flüchtlinge aufklären, was erlaubt ist und was nicht. Nicht alles, was hier verboten oder kriminell ist, ist es in deren Herkunftsland. Frauen müssen wissen, dass sie in diesem Land nicht von ihren Männern abhängig sind, Rechte haben und nicht bei jemandem bleiben müssen, der ihnen nicht gut tut. Es muss hier immer in beide Richtungen gehen.
    „Im Glashaus“ ist keine einfache Lektüre. Wie ihr merkt, regt sie zum nachdenken an. Es war sehr interessant zu lesen, doch zwischenzeitlich viel es mir schwer dabei zu bleiben uns musste Sätze mehrmals lesen, da es doch trocken rüber kommt. Als Deva Manick dann von seiner eigenen Geschichte erzählte, war ich wieder voll dabei und begeistert. Doch auch wenn man merkt, dass er viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat und er etwas verändern will (und auch kann) hatte ich das Gefühl, es wiederholte sich vieles. Vorne las ich etwas von der Flucht ins Internet und am Schluss wieder. Ich habe sehr viel Respekt vor dem, was er hier geleistet hat. Er war offen und ehrlich. Schonungslos ehrlich, was seine Familie betrifft. Ich denke das ist alles andere als einfach! Doch dieses Buch landet nicht unbedingt an den richtigen Stellen. Ich denke es gehört in Schulen, in die Flüchtlingsunterkünfte etc. Deva Manick muss an die Orte des Geschehens und ich denke, er ist als Redner und Aufklärer noch besser geeignet. Das, was er schreibt, wird in seinen Lesungen oder bald vielleicht Seminaren ganz anders ankommen. Aus dem Grund hat meine mittlere Bewertung alles andere zu bedeuten, als das ich nicht hinter ihm und seiner Sache stehe, sondern einfach weil mich der Schreibstil nicht packen konnte.

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor einem Jahr
    Rezension zu "Im Glashaus gefangen zwischen Welten"

    Inhaltsangabe:

    Devakumaran Manickavasagan, im Folgenden kurz Devan genannt, stammt aus der Gruppe von Tamilen aus Sri Lanka. Als dort in den 80er Jahren der Bürgerkrieg ausbrach, konnte der Vater zuvor nach Deutschland fliehen. Devans Mutter musste mit den zwei Töchtern dort ausharren, bis sie fünf Jahre später ebenfalls nach Deutschland kamen. Devan selbst ist in Ratingen geboren, wie auch seine kleine Schwester.

    Obwohl er in der westlichen Welt geboren wurde, wuchs er in der streng-konservativen Gesellschaft der Tamilen auf. Seine Eltern legten sehr viel Wert auf die eigene Kultur und begegneten der westlichen mit Skepsis und Misstrauen. Die strenge Rollenverteilung aus der Heimat wurde in Deutschland aufrechterhalten, ebenso die strengen gesellschaftlichen Gesetze, die weder mit der deutschen Kultur vereinbar noch gewünscht ist.

    So erlebte Devan sein Leben wie in einem Glashaus, gefangen in der eigenen Kultur und doch in Sichtweite mit den universellen Grundrechten, die weder für seine Geschwister noch für ihn galten. Bis er als erwachsener Mann beginnt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

    Mein Fazit:

    Auch wenn sich Devan auf die tamilische Kultur bezieht, so kann man seine Sichtweise und Erfahrung auch auf andere streng-konservative Kulturen auslegen, die nichts mit den westlichen Werten gemein haben. Somit ist dieser Ratgeber nicht nur etwas für die tamilische Gesellschaft im Exil geeignet, sondern auch für andere. Denn die Schnittpunkte sind klar: Migranten bauen sich ihre eigene Welt auf, um ihre Kultur fern der Heimat zu bewahren. Es zählt nicht das emotionale Bündnis zur Familie, sondern der Status: Wer mehr Geld, mehr Reichtum hat, ist etwas.

    Unverarbeitete traumatische Ereignisse lassen mitunter die Gewaltsituation in den Familien eskalieren, aber es wird als normal hingenommen. Die Kinder bleiben dabei oft auf der Strecke, denn gerade sie benötigen den Zuspruch und Liebe der Eltern. Aber sie sind damit beschäftigt, den Status zu erhöhen. Zusätzlicher Druck wird auf die Berufswahl ausgeübt. Nur Akademiker sind offensichtlich gut genug, andere Berufszweige können die Kinder und Jugendliche nicht wählen.

    Mädchen haben es da besonders schwierig, denn es gilt nicht das Vertrauen in ihre Tugend, sondern der äußere Schein und der ist unter allen Umständen zu wahren. Daher dürfen viele Migranten-Mädchen nicht das machen, was ihre „westlichen“ Freundinnen tun dürfen und für sie eigentlich selbstverständlich ist. Es ist zuweilen erschütternd, wie sehr die Kinder unter diesen zwei verschiedenen Welten zu leiden haben und welche Folgen daraus entstehen. Diese Schilderungen beruhen entweder auf eigene Erfahrung oder Berichte von anderen Betroffenen und machten mich zuweilen betroffen und erschütternd.

    Devan geht dabei selbst mit seiner eigenen Kultur ziemlich hart ins Gericht, ohne sich selbst dabei zu verleugnen. Er hat keine Scheu, jene Betroffene zu ermutigen, sich in Therapie zu begeben, wenn sie mit den vielen emotionalen Verletzungen nicht mehr allein umgehen können, ohne andere zu gefährden. Es gab mir einen tiefen Einblick in eine andere Welt und sorgte sowohl für Unverständnis für die andere Kultur (weil ich ja freiheitlich aufgewachsen bin) als für Verständnis für die Menschen, die vielleicht anders sein wollen, aber oftmals gar nicht anders sein können.

    Die 195 Seiten sind schnell durchgelesen und werden von zuweilen sehr eindringlichen Bildern begleitet. Ich empfehle es allen, die in zwei verschiedenen Kulturen aufwachsen mussten und sehr viele innere Konflikte sie belasten, von mir gibt es vier Sterne und ein großes Dankeschön an den Autor, der mir das Buch nebst einer sehr schönen Signierung zur Verfügung stellte.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Wie Integration besser gelingen kann

    Taschenbuch: 196 Seiten
    Verlag: Nova MD (18. August 2017)
    ISBN-13: 978-3961112609
    Preis: 14,50€
    auch als E-Book und als Hörbuch-Download erhältlich

    Wie Integration besser gelingen kann

    Devakumaran Manickavasagan ist der Sohn tamilischer Einwanderer. Er selbst und seine jüngere Schwester sind bereits in Deutschland geboren, seine Eltern und seine beiden älteren Schwestern jedoch in Sri Lanka. In seinem stark autobiografisch geprägten Buch beschreibt der Autor, warum im Fall seiner und anderer ihm bekannter Familien die Integration nicht wirklich gelingen konnte. Zu stark sind die kulturellen Unterschiede zwischen Tamilen und Deutschen. Wenn jeder hundertprozentig auf seinen Traditionen und Gepflogenheiten besteht, kann es kaum eine Annäherung geben.

    Gerade in der tamilischen Gesellschaft scheint Gewalt ein weit verbreitetes Mittel zu sein, um seinen Willen durchzusetzen. Männer schlagen ihre Frauen und Kinder. Diese lernen Gewalt als einen „Lösungsweg“ kennen und verhalten sich bei Problemen entsprechend.

    Gerade Jugendliche haben es schwer, ihren Weg zwischen den zwei Welten zu finden, in denen sie leben. Einerseits sind sie an die kulturellen Gebräuche der Heimat ihrer Eltern gebunden und müssen sich hier unterordnen, andererseits wird in der Schule, im Beruf und unter Freunden ein ganz anderes Verhalten von ihnen erwartet.

    Devakumaran Manickavasagan spricht hier Mut zu, sich notfalls von Ritualen, mit denen man sich nicht identifizieren kann oder will, zu lösen – auch gegen den Willen der Eltern. Nur so können die Jugendlichen ihren eigenen Weg in die neue Gesellschaft finden und sich integrieren. Hierbei sollte man auch gerne alle Hilfe annehmen, die angeboten wird.

    Das Buch spricht aber nicht nur Exil-Tamilen an. Viele Erfahrungen können natürlich auch auf andere Nationalitäten übertragen werden.

    Aber auch an die Deutschen richtet sich der Autor und wirbt um Verständnis für die Lage der Migranten. Integration muss von beiden Seiten erfolgen.

    Mir fiel es nicht ganz leicht, dieses Buch zu lesen. Es gibt einige Wiederholungen, zwar oft in anderem Zusammenhang, aber eben doch Wiederholungen. Der Schreibstil wirkt sehr bemüht, zuweilen zu bemüht, sodass es schon wieder etwas holprig wird und manche Sätze nicht leicht zu verstehen sind. Das Lektorat hätte hier noch etwas Besseres bewirken können.

    Fazit:
    Devakumaran Manickavasagan wendet sich mit seinem stark autobiografisch angehauchten Buch an Exil-Tamilen, an andere Migranten sowie auch an Deutsche, um mehr gegenseitiges Verständnis und eine bessere Integration zu erreichen. Für Lesende, die gerne über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen wollen, ist dieses Buch sicher lesenswert.

    ★★★☆☆

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Ein Leben im Glashaus

    Mit Migranten hatten wir alle schon einmal zu tun. Ob nun direkt, oder nicht. Doch wie viele haben sich wirklich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was diese Menschen alles auf sich nehmen mussten, um zu uns nach Deutschland zu kommen. Und was erleben die Kinder, die zwischen zwei Welten und zwei Traditionen aufwachsen? 

    Genau das wird hier erzählt und dem Leser nahe gelegt. Was machen gerade die Kinder durch, die in dem besagten Glashaus stehen? Wie läuft das Leben hinter geschlossenen Türen ab? Anhand von Erfahrungsberichten, lässt uns Deva einen besseren Einblick in dieses Leben gewinnen. 

    Niemand ist ohne Vorurteile. Ob positive, oder negative sie dahingestellt. Fakt ist, dass es Menschen gibt, die schlimmes und dramatisches durchmachen mussten. Kinder, die heute noch nicht angekommen sind und viele Barrieren, die es zu überwinden gilt. Es ist schwer ein Fazit zu stellen, ohne eine, der vielen Seiten, anzugreifen. Daher verbleibe ich bei den kurzen Worten: Es kann eure Sicht auf diese Situation ändern.

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    Devas avatar
    Liebe Gemeinde & Fleissige Leser/innen,
    in den vergangenen Jahren wurden wir quasi überrannt von Thesen und Meinungen, die in Print und Fernsehen dargestellt worden sind, was das schwierige Thema der Integration von Menschen betrifft, die zu uns nach Deutschland kommen oder gar hier aufgewachsen sind, wie ich.Doch was wirklich hinter den Kulissen vor sich geht, wissen wir bis zum heutigen Tag nicht.

    Was sind die Gedanken-und Gefühle derjenigen, die ständig zwischen den beiden Welten wandern?
    Was passiert mit der Psyche eines Menschen, der sich selbst verliert, während dieser Reise?

    Diesen und weiteren Fragen, bin ich mit eigenen Beispielen auf die Spuren gegangen und habe im "Glashaus" die Gefühlswelt von Kindern-und Jugendlichen offenbart, sodass der Leser sich ein eigenes Bild machen kann, indem er mit mir gemeinsam auf die Reise geht.....
    Hierzu möchte ich 10 Rezensionsexemplare verlosen. Deswegen habe ich dieses Lebenswerk auch geschrieben - um Menschen zu erreichen! Bewerbungsschluss ist der 23.11.2016. 
    Ich freue mich auf den Austausch. Anbei ein Interview:
    ###YOUTUBE-ID=yUKVSXY473k###
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