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Anima_Obscura

vor 3 Monaten

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Liebe Bücherliebhaber!


Nachdem der 1. Teil von Thassas Geschichte schon vielerorts Anklang gefunden hat, möchte ich ein weiteres Mal mutig sein und euch zu einer Leserunde für den 2. Teil einladen. Vielleicht habt ihr auch den einen oder anderen Protagonisten liebgewonnen, so dass euch die Sehnsucht hertreibt. Ich kann euch nur so viel verraten: es geht ebenso spannend und ergreifend weiter.

Schreibt mir, warum ihr euch bewerbt und welches Format ihr bevorzugt (epub, mobi oder pdf). Ihr solltet zeitnah mit dem Lesen beginnen können und euch auch rege an der Leserunde beteiligen, mit allem was dazu gehört.

Doch jetzt hab ich genug gesabbelt, hier kommt der Klappentext:

Missgunst und Verrat. Schuld und Sühne. 
Ein neues Leben dafür, um ihres zu retten ...


Japan, 1944
Als ein fürchterlicher Verrat Thassa in ungeahnte Schwierigkeiten bringt, bewahrt der junge Major Zacharias Verstappen der United States Marines sie in Okinawa vor dem sicheren Tod. Doch auf was sie sich einlassen, ist beiden nicht einmal ansatzweise bewusst. Einmal mehr fordert der Krieg nicht nur Thassa alles ab. Der junge Major muss einen weitreichenden Entschluss treffen, um ihr Leben zu retten. Kann sie mit den Folgen leben, wenn am Ende alles an einer Entscheidung hängt, die ihr Leben für immer verändern wird?


„Das ist doch alles total verrückt. Was machen wir hier? Dieser Krieg ist verrückt! Die ganze Welt ist verrückt! Und wir sind es auch! Verdammt nochmal!“ Er fluchte leise vor sich hin, während er sich sämtlicher Kleidung entledigte und sich anschließend entschlossen neben sie auf die Matratze kniete. Während er begann, ihr Hemd aufzuknöpfen, sprach er leise zu ihr: „In euren Häusern werdet ihr getötet, wenn ihr schwanger werdet und hier kann ich dich nur retten, wenn du es wirst. Was für ein widersprüchlicher Wahnsinn! Ich komme mir so schäbig vor, Kleines. Richtig erbärmlich. Dabei will ich dir wirklich nur helfen. Glaubst du mir das?“


Wenn du niemandem mehr vertrauen kannst 
und die Hoffnung alles ist, was dir bleibt, 
musst du kämpfen, auch wenn dich alle für besiegt halten.

Autor: Devon Anderson
Buch: Thassas Geschichte: Die Ehre eines Offiziers

Lesewunder

vor 3 Monaten

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Nachdem ich Thassa bereits in einer schwierigen Phase ihres Lebens begleitet habe, möchte ich doch gerne wissen, ob sie noch ihr Glück gefunden hat.
ich würde das epub- Format benötigen

Anima_Obscura

vor 3 Monaten

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@Lesewunder

:) ich freu mich

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Lesewunder

vor 2 Monaten

Plauderecke

Vielen Dank erneut für das Buch ! Mir hat es sehr gut gefallen ! Entschuldige nochmals, dass ich etwas länger gebraucht habe. Und wie beim letzten Mal brauche ich für die Veröffentlichung bei Amazon etwas länger, weil ich da nicht Kunde bin.

https://www.lovelybooks.de/autor/Devon-Anderson/Thassas-Geschichte-Die-Ehre-eines-Offiziers-1570561968-w/rezension/1651167631/

Lesewunder

vor 2 Monaten

Wo seid ihr gerade und was würdet ihr gerne loswerden?

Ich hoffe immer noch, dass Thassa in Amerika bleibt und ihre kleine Tochter lieben wird. Und schon wieder Bomben am Ende. Ich bin wirklich gespannt, ob wieder alle mit heiler Haut davon kommen. Was ist eigentlich aus Chung-hee geworden ?

Anima_Obscura

vor 2 Monaten

Plauderecke
@Lesewunder

Sehr gerne! Ich freu mich unsagbar, dass es dir gefallen hat. Wir sehen uns im dritten Teil. Vielen lieben Dank!!!
❤️

Anima_Obscura

vor 2 Monaten

Wo seid ihr gerade und was würdet ihr gerne loswerden?
@Lesewunder

Das wirst du im dritten Teil erfahren
😇

Anima_Obscura

vor 1 Monat

Plauderecke
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Dilemma

Stellt euch einmal vor, Thassa würde zwischen Chung-hee und Takeo stehen. Zu einer Zeit, wo niemand mehr damit rechnet. Eure Leser-Frauen-Meinung?
(es geht nicht um Teil III, der ist bereits fertig, wie ihr wisst; hier kommt ein entsprechender Schnipsel aus Teil IV - Alle Rechte vorbehalten -
Schon während sie vor dem Sanatorium mit Masao auf dem Arm aus dem Wagen stieg und Takumi anblickte, bemächtigte sich ihrer ein merkwürdiges Gefühl. Seit ewigen Zeiten war sie nicht ohne Takeo unterwegs gewesen. Der Kyodai blickte sie aufmerksam an, als sie ihn an der Eingangstür zum Wagen zurückschickte. „Geh nur, Takumi. Hier wird mir schon nichts passieren.“ Er erwiderte nichts, kämpfte aber einen Moment mit sich, doch sie nickte ihm noch einmal ermunternd zu, lächelte sogar. Er verbeugte sich und zog sich offensichtlich nur sehr widerwillig zurück und das auch erst, nachdem sie das Sanatorium betreten hatte.

An der Anmeldung fragte Thassa nach Lysander, Masao im Onbu vor der Brust. Seit einiger Zeit beschäftigte man wieder vermehrt einheimische Kräfte in diesem Bereich und sie war froh darüber. Die junge Japanerin warf einen interessierten Blick auf das Baby und lachte sie an, als sie versprach, Thassa anzumelden. Eine Weile lang telefonierte sie und als sie auflegte, verbeugte sie sich. „Es tut mir leid, Frau Nakamuro. Dr. von Lauenstein hat vor ein paar Minuten das Haus verlassen. Dr. Stone könnte sich den Kleinen ansehen.“ Doch Thassa schüttelte den Kopf. Sie wollte keinen Kontakt mit der Besatzungsmacht. Takeo würde das nicht befürworten. In Gedanken versunken streichelte sie Masaos Rücken. „Dr. Sato? Ist er im Haus? Es geht nicht um mich, sondern um das Baby.“ Die Antwort kam prompt. „Er ist im OP. Das hat man mir gerade gesagt und deswegen an Dr. Stone verwiesen.“ Sie schüttelte bedauernd den Kopf. Thassa biss sich auf die Unterlippe. Nun, dann würde sie sich wieder auf den Heimweg machen und wahrscheinlich nur ein paar Minuten nach Lysander zuhause eintreffen. Sie holte tief Luft und setzte abermals zum Sprechen an, als eine vertraute Stimme hinter ihr erklang. „Soll ich ihn mir einmal ansehen?“

Thassa wich das Blut aus dem Gesicht und ihr Herz begann zu rasen. Als sie sich umwandte, stürzten aus heiterem Himmel gleich mehrere Empfindungen auf sie ein, allen voran Liebe, Reue, Trauer und Angst. Wieder blieb die Zeit einfach stehen. Doch jetzt stand vor ihr ein sehr attraktiver Mann, nicht mehr der Jüngling, der er einst gewesen war. Er hatte sowohl an Größe als auch erheblich an Masse zugelegt. Chung-hees Augen waren es, die sie daran erinnerten, was sie sich einst versprochen hatten. Ihr wurde bewusst, dass die junge Frau an der Anmeldung darauf wartete, was sie ihm antworten würde, doch sie war sich ihrer Stimme nicht sicher. Auch Chung-hee klopfte das Herz bis zum Hals. Erneut waren fast drei Jahre vergangen, seit sie sich zum letzten Mal begegnet waren. Drei Jahre, von denen er jeden Tag darauf gehofft hatte, sie wiederzusehen. Nur deshalb war er noch hier, das wurde ihm gerade mit aller Macht bewusst. Sie hatte sich verändert, war erwachsener geworden. Und noch schöner. Forsch steckte er seine Hände in die Taschen seines Kittels, aus Angst, sie könnte das Zittern seiner Finger bemerken. Und noch immer hatte sie keinen Ton gesagt. „Frau Nakamuro?“ Die Frau an der Anmeldung war irritiert. Schnell drehte sich Thassa zu ihr um und nickte. „Ja. Ich meine, der junge Arzt dort kann sich meinen Sohn ansehen.“

Mit gesenktem Kopf war sie Chung-hee über mehrere Gänge gefolgt, bis er schließlich vor einem der Untersuchungszimmer stehenblieb und die Tür öffnete. Er ließ ihr den Vortritt und als sie an ihm vorüberging, trafen sich ihre Blicke. Die Tür fiel ins Schloss und Thassa rücklings dagegen. Ihre Lippen trafen sich. Ihre Hände krallten sich in den Kragen seines Hemdes, seine Finger legten sich um ihr Gesicht. Nie hatte ein Kuss deutlicher gesprochen. Drei Jahre verschwammen im Nichts, lösten sich auf und schmerzten doch, wie nur eine verlorene Liebe es konnte. Sie dachten beide nicht an das, was hinter ihnen lag, sondern nur an das, was die Zukunft ihnen versprach: Bedingungslose Liebe, endloses Vertrauen und das Versprechen, die fehlende Hälfte des anderen zu sein. Der Kuss dauerte endlos und als seine Lippen die ihren endlich freigaben, strich sein Daumen darüber, den sie weiter küsste, als er zu sprechen begann.

„Warum, Thassa! Warum?“ Wieder kreuzten sich ihre Blicke. Aus Thassas Augen liefen Tränen, als sie ihm erstickt antwortete. „Warum, Chung-hee? Warum bist du immer noch hier? Ich habe versucht, dich zu warnen! Er wird dich irgendwann töten!“ Chung-hees Lippen legten sich erneut auf die ihren. Er flüsterte. „Ja, das hast du. Aber ich wollte es nicht hören. Und lieber sterbe ich, als weiter ohne dich zu leben.“


Mir persönlich bricht es das Herz und ich gebe zu, dass wir unsere Protagonisten nicht im Griff haben. Aber noch kann ich es löschen.

Lesewunder

vor 1 Monat

Plauderecke
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Ich weiß nicht, welche Entwicklung Takeo im 3. Band nimmt, aber ich bin der Ansicht, dass er seinen Charakter nicht ändern wird, wenn man das überhaupt kann. Er wird immer jähzornig bleiben und Thassa durch seine Eifersucht, die Luft zum Atmen nehmen. Also bin ich grundsätzlich dafür, dass Thassa ihr Glück woanders findet. Die Szene kommt für mich zu unvermittelt. Dass die beiden noch Gefühle für einander haben ja, aber würden sie sich beide gleich um den Hals fallen ? Kann ich mir im Moment nicht vorstellen.

Anima_Obscura

vor 1 Monat

Plauderecke
@Lesewunder

Ja, zugegeben sehr unvermittelt. Zum Glück kann ich es überdenken, Zeit genug haben wir noch. Vielleicht machen sie doch mal das, was sie sollen. Von wegen, wir Autoren hätten das letzte Wort. Wir sind froh, wenn wir ein Mitspracherecht bekommen 😄

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