Devon Monk

 4 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Magie im Blut, Tin Swift: The Age of Steam und weiteren Büchern.

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Magie im Blut

Magie im Blut

 (13)
Erschienen am 06.10.2010
Magie im Schatten

Magie im Schatten

 (0)
Erschienen am 11.07.2011
Dead Iron: The Age of Steam

Dead Iron: The Age of Steam

 (2)
Erschienen am 04.06.2013
Tin Swift: The Age of Steam

Tin Swift: The Age of Steam

 (2)
Erschienen am 03.06.2014
Magic in the Blood

Magic in the Blood

 (2)
Erschienen am 25.07.2011
Cold Copper: The Age of Steam

Cold Copper: The Age of Steam

 (1)
Erschienen am 07.07.2015
Magic on the Storm

Magic on the Storm

 (1)
Erschienen am 22.07.2011
Magic at the Gate

Magic at the Gate

 (1)
Erschienen am 22.07.2011

Neue Rezensionen zu Devon Monk

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Rezension zu "Tin Swift: The Age of Steam" von Devon Monk

Im Kampf gegen das Seltsame zu Luft und zur Erd'
TheSaintvor einem Monat

Cedar Hunt, seines Zeichens mit einem Fluch beladener Kopfgeldjäger, hat sich mit Rose Small, den Madder Brüdern Bryn, Cadoc und Alun sowie seinem in Wolfsgestalt umher streifenden Bruder Wil von Hallelujah aufgemacht, um die "weiße Hexe" Mae Lindson zurück zu ihrem Hexenzirkel nach Kansas zu bringen.

Es ist Eile geboten: Nicht nur, weil sich ein weiterer harter Winter ankündigt und ein Schneeeinbruch das Vorankommen wesentlich verlangsamen würde, sondern auch um Mae Lindson's mentale Pein zu erleichtern, der sie zu Ende des ersten Bandes verfallen war, als die Schwesternschaft ihres Hexenzirkels den Bannfluch auf sie verstärkte. Die wild in Mae's Kopf nach ihr schreienden Stimmen lassen sie langsam wahnsinnig werden und Cedar Hunt, der sich in diese junge Witwe verliebt hat, will sie vor größerem Schaden bewahren und erhofft sich zugleich von der Rückbringung auch eine Erlösung von dem Fluch der Lykanthropie, der auf ihm und seinen Bruder Wil lastet.

Um noch Proviant zu bunkern, bevor sie für längere Zeit an keiner menschlichen Siedlung vorbei kommen, steuern sie das Örtchen Vicinity an, wo für sie die Hölle los bricht: Hier wütete das Unirdische und meuchelte die Einwohner, die nun als Untote Jagd auf die Reisenden zu machen beginnen.
Rose Small und Cedar Hunt tappen in eine raffinierte Falle, der sie nur dank des Eingriffes des für die Regierung arbeitenden und auch nach dem magischen "Glim" erntenden Captain Hink Cage und seines Luftschiffes "Swift" entkommen. Rose wird bei der Explosion der Falle durch einen magischen Schlüssel, der Bestandteil des im ersten Buch in sieben Teile zerstörten "Holders" ist, schwer verletzt und siecht im Laufe der Handlung immer mehr vor sich hin.

Cedar Hunt und den Madder Brüdern wird an Bord des wendigen und kleinen Luftschiffes bald klar, dass dem unirdischen und aus vielen rätselhaften mechanischen und menschlichen Körperteilen bestehenden Mr. Shunt bei der letzten Begegnung keineswegs endgültig der Garaus gemacht wurde. Er ist selbst hinter den Einzelteilen dieser magisch-mystischen Metallfassung her... Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich auch das Interesse des amerikanischen Präsidenten - vertreten durch Captain Hink - an diesem "Holder" heraus...

Devon Monk schafft es auch in dieser Fortsetzung mühelos, einen faszinierenden Pageturner zu offerieren. Die Reise zur Schwesternschaft, die sich zu einer Jagd nach diesem "Holder" und weiter zu Rachekämpfen zwischen Cedar Hunt und Mr. Shunt sowie Captain Hink und seinem Ex-Kampfgefährten Alabaster Saint entwickelt, ist gespickt mit schillernden neuen Charakteren und faszinierend beschriebenen Luftkämpfen mit herrlich aussehenden Flugmaschinen. Nicht zu kurz und glücklicherweise nicht die Rasanz der Handlung lähmend kommt es zur Zementierung der Liaisonen zwischen Rose und Hink sowie zwischen Cedar und Mae.

Schlußendlich schaffen es die Menschen um Cedar Hunt, den Zielort zu erreichen und es gibt Lösungen und Linderungen... Doch es gibt auch schwere Entscheidungen und Abschiede... und einen weiteren Aufbruch - denn es gilt, den mystisch-magischen "Holder" zu vervollständigen.

Und da ist noch diese mechanische kleine Libelle mit den kristallsplitternen Flügeln... hmmm...

Ein absolut empfehlenswerte Fortsetzung dieser Reihe!


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Rezension zu "Dead Iron: The Age of Steam" von Devon Monk

Von Maschinen und Menschen... Hexen und Werwölfen...
TheSaintvor einem Jahr

Oregon in den Vereinigten Staaten... Menschen strömen in das Land und besiedeln es. Es ist die Zeit des großen Eisenbahnbaus, an dem sich auch der geheimnisvolle Dandy Shard LeFel mit seinen wenigen menschlichen Arbeitern aber einer Vielzahl von roboterhaften Maschinen beteiligt.
Doch sein Interesse, durch dieses Land zu ziehen und Gleise - unter anderem für seinen Privatzug vollgestopft mit edler Einrichtung und vielen seltsamen und unheimlichen Gerätschaften - zu verlegen, gilt weniger dem Interesse, Siedlern zu helfen, als jene drei Dinge zu finden, die ihn aus seiner Verbannung erretten sollen...
Und diese drei Dinge finden sich in Hallelujah, einem verschlafenen Nest im Nirgendwo...

Unglücklicherweise sind diese drei Dinge, die LeFel, der selbst nicht irdischen Ursprungs ist, mit dem Kopfgeldjäger Cedar Hunt verbunden:
Cedar Hunt macht sich auf die Suche nach dem verschwundenen Jungen des Ehepaares Gregor, welcher, wie sich bald herausstellt, von dem unheimlichen spindeldürren "schwarzen Mann" und Diener des Shard LeFel - Mr. Shunt - entführt wurde und gerät dabei an die "weiße Hexe" Mae Lindson. Er verschaut sich etwas in diese Schönheit, die voller Sorge um ihren verschwundenen Mann Jeb ist und gegen die Ablehnung und die Anfeindungen durch die Bewohner von Hallelujah aufgrund ihrer "Andersartigkeit" zu kämpfen hat.
Noch weiß sie nicht, daß der diabolische LeFel durch die Ermordung ihres Gatten den Schutzbann um sie zu brechen versucht, da das Blut einer Hexe die zweite Sache ist, die LeFel das Tor in seine Heimatwelt zu öffnen ermöglichen soll.
Und schlußendlich ist da noch ein von Mr. Shunt gefangener Werwolf, der die dritte Notwendigkeit zum Durchbruch darstellt und welcher eine wichtige Gemeinsamkeit mit Cedar Hunt aufweist: Der Held der Geschichte wird selbst bei jedem Vollmond zu einem unkontrolliert mordenden Biest...

Devon Monk schafft einen rasanten, fantastischen, atmosphärischen und spannenden Pageturner voller interessanter schillernder Figuren. In wohl gesetzten Kapiteln erzählt die die Entwicklung der zentralen Figuren straff und plastisch und lässt in detaillierter und innerhalb dieses "Steampunk-Universums" nachvollziehbarer Logik und Glaubwürdigkeit eine Abenteuerhatz mit Hexen, Magiern, Wächtern, Untoten, Maschinenwesen, Dämonen und Werwölfen entstehen.

Der Start einer Reihe von geplanten 7 Büchern aus dem "Steampunk"-Genre rund um den Kopfgeldjäger und Werwolf Cedar Hunt gerät zu einem vollen Erfolg und bereitet Lesespaß wie schon lange nicht mehr. Die Handlung ist bar jeglicher unnötiger Nebenhandlungen oder aufhaltenden Ausführungen.
Drei Bücher und eine Kurzgeschichte sind bis dato erschienen... die Autorin Devon Monk ist aber mit einer Vielzahl an Mehrteilern beschäftigt und der Lesegeschmack in Sachen "Steampunk" (Geschichten, in denen moderne und futuristisch technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des vikorianischen Zeitalters verknüpft werden) hat nachgelassen, so daß die Fortführung dieser Reihe momentan mit einem Fragezeichen versehen ist...

Man darf hoffen und sich vorerst auf Band 2 stürzen, der gewiss hochdramatisch unter dem Titel "Tin Swift" den Cliffhanger dieses Bandes fortführen wird...

Muss von Freunden dieses Genres gelesen werden!

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Rezension zu "Cold Copper: The Age of Steam" von Devon Monk

Steam Punk in the USA - Big Pleasure
thursdaynextvor 2 Jahren

Steampunk ist, trotz großer Affinität zu SciFi, Technik Gimmicks und Fantasy und etlichen Versuchen noch nie so gänzlich mein Genre gewesen. Die New Romancer Trilogie beispielsweise fand ich völlig überbewertet

Bisher...


Vor einiger Zeit erwischte die Britin Justina Robson mich mit ihrer tragisch heroischen, Cyborg Heldin Lila Black

aus Quantum Gravity.

Diese Reihe wurde leider nicht komplett auf deutsch übersetzt und entweder verließ mich mein Englisch oder die Reihe wurde gegen Ende wirklich erheblich schwächer.


Die US - amerikanische Autorin Devon Monk hingegen konnte mit ihrer Steam Punk Trilogie Age of Steam total überzeugen. Angefangen beim außergewöhnlichen Plot, ihrem Ideenreichtum, der gelungenen Verquickung verschiedenster Genre Figuren, den Mystery Elementen den großartigen Charakteren und der technischen Ausstattung hielt diese Trilogie alles ein was sie zu Beginn versprach.


„Just what we need“, Miss Dupuis said as they ran for the back door of the place. A gun big enough to destroy cities.“ „Ain't progress just dandy? Hink asked.


Begann der Auftakt bereits abenteuerlich, ungewohnt neuartig steigerte sich die Reihe im Schlussband in fast permanente Action ohne den Bogen damit zu überspannen. Das Buch aus der Hand zu legen war fast ein Ding der Unmöglichkeit, dafür war die Vorfreude auf Lesezeit immer immens.


Grandioses, fesselndes Leseerlebnis mit Esprit, erfreulich variierenden Handlungssträngen, feinem Humor mitsamt einer unaufdringlichen Love Story

...Can't think of another womanas angry as you are that I'd go and give a gun to and then turn my back on.“

„Don't worry, she said. „If I'm angry enough to shoot you, you'll see me coming.

die es schafft kitschfern zu bleiben, in einem Steam Age Western Amerika für Leser die Adventures lieben.


Für mich steht fest: Frauen sind die besseren Steam PunkerInnen ;)


28 Dodos für diese Genreperle und ein Tränenväschen für mich, die diese Welt, nach Beendigung dieses wunderbar eskapistischen Abenteuers nun so unwillig verlassen musste.



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