Devon Richter , Nikola Frey Offenbarung 23. Folge 35: Im Namen des Volkes

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Inhaltsangabe zu „Offenbarung 23. Folge 35: Im Namen des Volkes“ von Devon Richter

Demokratie ist die beste Staatsform der Welt, wenn der Name auch wirklich Programm ist. Ist es nicht so, dass immer mehr Pfeiler unseres Systems ins Wanken geraten und wir wie müde Schafe verdrossen mit dem Schäfer ziehen? Würde es uns überhaupt auffallen, wenn ein Geheimdienst unseres Landes eine Kleinigkeit ändern lässt? Jede technische Neuerung schafft doch neue Arbeitsplätze und sichert zuverlässigere Ergebnisse?! Wir müssen aufwachen!

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  • Rezension zu "Offenbarung 23. Folge 35: Im Namen des Volkes" von Devon Richter

    Offenbarung 23. Folge 35: Im Namen des Volkes

    sabisteb

    25. August 2010 um 09:46

    Auch in diesem Teil hat man sich ein populäres Thema ausgesucht, das gerade passend zur stattgefundenen Bundestagswahl durch den Blätterwald rauscht: Die generell niedrigen Wahlbeteiligungen, die von Wahl zu Wahl noch weiter sinken. Unreflektiert werden verschiedene Meinungen dargelegt: Was würde passieren, wenn wirklich alle zur Wahl gehen würden, auch das Prekariat, O Gott, wer würde uns dann regieren. Ist es nicht besser, wenn doch nur gutsituierte Bürger mit Hoffnung wählen? Die Sicherheit von Wahlcomputern wird angesprochen und was das derzeitige Wahlsystem so sicher macht und natürlich auch die Politikverdrossenheit. Hier jedoch macht man es sich einfach. Statt wirklich nach den Ursachen zu forschen, macht man einen Abstecher in die Fachrichtung Psychologie und unterschwellige Botschaften: Die Regierung will nicht, dass wir wählen, wo kämen wir denn hin, wenn alle wählen würden, auch die armen und dummen Menschen, lieber soll gar keiner oder nur wenige wählen, nämlich die, die kein Fernsehen sehen, denn durch das Fernsehen werden diese bösen unterschwelligen Nachrichten versendet: Deine Stimme ändert nichts. Die Politiker machen doch nur was sie wollen. So einfach ist es leider nicht. Prinzipiell gute Idee, jedoch leider wieder nur zur Hälfte recherchiert mit Deus Ex Machina. Was wirklich ärgerlich ist, ist dass unsere „Freizeitagenten“ 3B in den Einsatz geschickt werden, den 1. letztendlich doch ein Agent allein erledigt 2. zwei der 3 Bs für eine absolut peinlich und dilettantische Ablenkung sorgen, die einem die Zehennägel aufrollt. Die Schlussfolgerungen dieses Teil sind auch mit sehr viel Vorsicht zu genießen: Wählen ja, aber wenn man nicht weiß wen, dann einfach den Wahlzettel mit Smilies ungültig machen, damit die radikalen Parteien die 5% Hürde nicht schaffen, weil ungültige Wahlzettel zur Gesamtstimmenzahl zählen. Warum dann nicht zumindest vorher den Wahl-o-mat befragen und sich eine passende Partei aussuchen und richtig wählen, das wäre das Handeln eines mündigen Bürgers. Auch hier leider wieder ein Thema, das haarscharf an gefährlicher Desinformation vorbeischrammt. Die Umsetzung des Hörspiels ist solide. Sehr gute Sprecher in den Hauptrollen, schwächere in den Nebenrollen. Einige Textpassagen kommen wortwörtlich auch in anderen Folgen vor und scheinen immer mal wieder eingespielt zu werden. Die Hintergrundgeräusche sind gut gemacht und diese Folge kann auch ohne Kenntnis anderer Folgen gehört und verstanden werden.

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