Di Morrissey

 3,7 Sterne bei 256 Bewertungen
Autorin von Das Dornenhaus, Tränen des Mondes und weiteren Büchern.
Autorenbild von Di Morrissey (© privat)

Lebenslauf von Di Morrissey

Di Morrissey wurde am 18. März 1948 in Wingham, New Youth Wales, Australien geboren. Sie wuchs in der Umgebung von Pittwater, nördlich von Sydney auf. Den berühmten australischen Schauspieler Chips Rafferty bezeichnet sie als ihren Mentor und Freund, der ihr als Kind half über den Tod ihres Vaters hinwegzukommen. Ihre Karriere begann sie als Journalistin in London und bei CBS in Honolulu, Hawaii. Sie arbeitete außerdem als Redakteurin für Frauenmagazine, Radio und Fernsehen und schrieb Drehbücher und Theaterstücke. Nach ihrer Zeit in Honolulu kehrte sie zurück nach Australien und veröffentlichte ihr Debüt »Heart of the Dreaming« welches sofort zu einem Bestseller avancierte. Seither hat sie 17 weitere Bestseller veröfentlicht und gehört damit zu den beliebtesten und erfolgreichsten Autoren Australiens. Heute lebt sie auf einer Farm in Byron Bay, New South Wales.

Alle Bücher von Di Morrissey

Cover des Buches Tränen des Mondes (ISBN: 9783426525760)

Tränen des Mondes

 (27)
Erschienen am 01.07.2020
Cover des Buches Der Duft der roten Erde (ISBN: 9783404128570)

Der Duft der roten Erde

 (16)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Die Korallentaucherin (ISBN: 9783426522240)

Die Korallentaucherin

 (20)
Erschienen am 04.11.2019
Cover des Buches Der Duft der Mondblume (ISBN: 9783426508138)

Der Duft der Mondblume

 (17)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Die Perlenzüchterin (ISBN: 9783426414989)

Die Perlenzüchterin

 (18)
Erschienen am 02.05.2012
Cover des Buches Das Leuchten der Orchideen (ISBN: 9783426511671)

Das Leuchten der Orchideen

 (13)
Erschienen am 02.09.2013
Cover des Buches Folge dem Morgenstern (ISBN: 9783404129324)

Folge dem Morgenstern

 (12)
Erschienen am 30.03.1999

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Di Morrissey

Cover des Buches Das Dornenhaus (ISBN: B073X3CGRS)Wolfhounds avatar

Rezension zu "Das Dornenhaus" von Di Morrissey

Australiensaga mit recht wenig Australien
Wolfhoundvor 4 Monaten

Eigentlich verspricht der Titel eine große Australien-Saga, aber es ist mehr eine Familiengeschichte über mehrere Generationen. Für mich hätte das Buch auch in jedem anderen Land spielen können, da nicht wirklich Bezug genommen wird auf australische Gegebenheiten. Es wird viel Bezug auf die Hochzeitsreise nach Indien gelegt, was sich natürlich im Namen des Anwesens Zanana und auch im indischen Pavillon widerspiegelt.

Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Mit einigen Abstrichen.

Ich mochte die drei Zeitebenen und wie sie miteinander verwoben wurden und sich abwechselten.

Der Schreibstil hat dazu auch etwas beigetragen, da die Autorin sich zeitweise sehr in der Beschreibung von Details verliert, was dann hier und da recht langatmig wirkt. Dem Buch hätten so 50-100 Seiten weniger bestimmt gut getan.

Auch konnte ich manche Handlungsweisen der Figuren einfach nicht nachvollziehen, unter anderem das Verhalten Roberts nach Catherines Tod. Das war mir, die Drama liebt, tatsächlich eine Spur zu dramatisch.

Die große Enthüllung am Ende war jetzt nicht so überraschend, hat aber das Buch perfekt abgerundet.

Etwas schade finde ich, dass die Bedeutung und Herkunft des Namens Freudentals nur dem Leser eröffnet wurde, Odette aber die tolle Geschichte des Kleinodes nicht erfährt.

Mir hat das Buch gefallen, aber der Funke konnte letztendlich nicht richtig überspringen.

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Cover des Buches Im Land der goldenen Tempel (ISBN: 9783426516317)A

Rezension zu "Im Land der goldenen Tempel" von Di Morrissey

Die Frauen von Burma
Anna_Resslervor 7 Monaten

Inhalt: Nathalie und ihr Mann haben gerade ein renovierungsbedürftiges Haus an der goldenen Küste Australiens gekauft. Gemeinsam mit den Kinder ziehen sie dort ein. Dann fällt Natalie ein geheimnisvolles Kästchen in die Hände und die Suche nach der Bedeutung der Antiquität beginnt und führt Natalie bis ins geheimnisvolle Burma.

Meine Meinung: Nach einem vielversprechenden Einstieg, hat mich der Rest dieses Buches leider enttäuscht. Der Schreibstil war eher nüchtern und konnte mich nicht mitreißen. Vor allem durch die ersten zwei Dritteln des Buches habe ich mich durchkämpfen müssen. Dort wird der Leser mit Natalies Alltagsleben und ihren vielfältigen Probleme konfrontiert. Irgendwie hatte ich mir dem Klapptext nach etwas anderes erwartet. Eher zufällig findet sie Anschluss an die Burmesische Gemeinde und ich kann ihre Motive warum sie so versessen darauf war nicht immer nachvollziehen. Vor allem gab es viele Begegnungen und Zufälle über die ich einfach nur den Kopfschütteln kann. Scheinbar sind in Australien und Myanmar (ehemals Burma) alle Menschen nett und zuvorkommend und die, die es nicht sind werden zwar erwähnt aber Natalie muss ihnen nicht begegnen, weshalb sich auch der Leser nur theoretisch mit ihnen auseinandersetzen muss, diese Darstellung hat mich etwas gestört.

Die Protagonistin Natalie ist eine starke Frau, doch sie ist mir seltsam fremd geblieben, vor allem weil ich ihre Beweggründe selten nachvollziehen konnte. Sympathischer fand ich ihren Mann Mark, der sie zwar bei allem immer unterstützt hat, aber einen wesentlich klareren Blick auf die Dinge hatte. Die weiteren Personen denen der Leser im Laufe der Geschichte begegnet sind vor allem eines - nett. 

Ein Pluspunkt ist die Vermittlung der Geschichte des alten Burmas, die die Autorin geschickt in ihre Handlung einfließen lässt. Auch das Land selbst, in das es Natalie am Schluss doch noch verschlägt, wird wunderbar beschrieben und man ist versucht selbst eine Reise dorthin zu unternehmen. 

Mein Fazit: Ich glaube diese Art von Büchern muss man mögen, mein Fall war es leider nicht.

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Cover des Buches Himmel über roter Erde (ISBN: 9783426522134)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Himmel über roter Erde" von Di Morrissey

Nüchtern und distanziert erzählt, reicht nicht an die Qualität der sonstigen Bücher heran
katikatharinenhofvor 2 Jahren

Chris Baxter ist in der Welt zuhause doch seine Wurzeln liegen in seiner australischen Heimat. Seine Rückkehr hat er sich allerdings immer etwas anders vorgestellt - glamouröser und nicht ganz so auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Ohne Job muss er sich erst einmal der Frage stellen, wie er seine Existenz sichern soll und dann ist da auch noch seine Tochter, die in jetzt wirklich braucht.
Eine Stippvisite bei seiner Mutter bringt eine interessante Geschichte aus dem Jahr 1968 ans Licht und packt Chris bei seiner Berufsehre als Journalist....

Ich liebe die Bücher von Di Morrisey, denn sie sind qualitativ hochwertig und mit viel Herzblut geschrieben. Doch diese Gesichte hier reißt mich nicht vom  Hocker, sondern sie lässt mich eher enttäuscht das Buch am Ende zuklappen, denn meine Erwartungen werden hier nicht erfüllt.
Die politische  Lage in Indonesien in den 1960er Jahren bietet hier recht viel Potential, um einen Roman der Extraklasse zu schreiben, doch bleibt die Geschichte, trotz teils explosiver und reißerischer Szenen eher nüchtern und distanziert, wirkt an manchen Stellen emotionslos und fad.
Die ersten 200 Seiten lesen sich recht zäh, denn außer dem Leben in der Kleinstadt, dem doch eher unaufgeregten Zusammenraufen der Familie passiert hier nicht viel. Die sind alle so lieb zueinander, dass es schon fast klebrig ist, von so viel Liebe, Verständnis und Zuneigung zu lesen. Das ist mir eindeutig zu wenig, um mich für die Geschichte von Anfang an  zu begeistern.
 Auch bleiben die Figuren sehr blass - Chris hat in meinen Augen sehr viele Möglichkeiten sich zu entfalten, die Autorin bremst ihn aber immer irgendwie aus und das macht den Mann dann wieder recht schnell uninteressant. Es ist, als würde er mit angezogener Handbremse durch die Geschichte laufen und auf seinen großen Auftritt warten - der aber leider nicht kommt. Die anderen Figuren laufen eher so am Rande mit und berühren mich nicht mir ihrem Handeln. 
Das Umswitschen von Gegenwart und Vergangenheit ist manchmal recht mühsam zu verfolgen und die Erzählung der Ereignisse von damals ist sehr ausufernd geschildert - hemmt den Lesefluß und lässt so ein bisschen Langweile aufkommen. 
Erst die letzten 150 Seiten können mich packen - ich werde regelrecht von den Ereignissen mitgerissen und in das Buch hineingezogen, kann es kaum erwarten immer noch eine Seite und noch eine Seite zu lesen, die Spannung steigt und ich fühle mich gut unterhalten. Doch das reicht nicht aus, um die vorherigen langen Durststrecken auszumerzen.
Hier und da gibt es Szenen zum Schmunzeln, tolle Landschaftsbilder und interessante Einblicke  - aber diese Buch weckt eindeutig nicht die Sehnsucht nach Australien, wie es Di Morrisey sonst mit ihren Bücher gelingt. Schade :(


Herzlichen Dank an Patricia Kessler und dem Verlag Droemer-Knaur für die kostenfreie Bereitstellung dieses Belegexemplares. Diese Tatsache  hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst

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Di Morrissey wurde am 17. März 1948 in Wingham, New Youth Wales (Australien) geboren.

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