Di Morrissey Im Licht der roten Erde

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Inhaltsangabe zu „Im Licht der roten Erde“ von Di Morrissey

Traumzeitland, in dem sich Schicksale erfüllen … Als sich Susan und Veronica einer Reisegruppe auf den Spuren der Aborigines anschließen, ahnen sie nicht, wie sehr dies ihr Leben verändern soll: Für die Journalistin Veronica wird ein jahrelang vergeblich verfolgter Traum endlich wahr werden. Die Anwältin Susan wiederum findet auf dieser Reise ihre Berufung: Um für die Gleichberechtigung der Aborigines zu kämpfen, setzt sie selbst ihre Liebe zu dem wohlhabenden Farmer Andrew aufs Spiel. Eine geheimnisvolle Kultur, eine faszinierende Landschaft, eine Reise ins Herz Australiens – Bestsellerautorin Di Morrissey in Höchstform!

Bewegender, moderner Gesellschaftsroman vor der Kulisse Australiens - lesenswerte Sommerlektüre

— widder1987

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  • eBook Kommentar zu Im Licht der roten Erde von Di Morrissey

    Im Licht der roten Erde

    Petra

    17. February 2016 um 17:51 via eBook 'Im Licht der roten Erde'

    Es ist wieder schön zu lesen und einfach ergreifend,das man soviel von den urvölkern lernen kann. Schade das soviel zerstört wurde auf unserer Welt von all den Menschen. Sie habgier oder aus Unwissenheit. Leider sind die Beziehungen der Personen im Buch etwas zu kurz gekommen. Aber trozdem einfach nur super schön und lehrreich .

  • Einfach mal spontan was Verrücktes tun

    Im Licht der roten Erde

    widder1987

    23. July 2014 um 10:36

    Story: Bei einer Dinnerparty in Sydney entflammt ein Meinungsstreit über die gesellschaftliche und politische Fragen: Wer sind die "echten" Austrailer und was hat der Weiße den Schwarzen in den letzten zweihundert Jahren alles angetan?...Die Rechtsanwältin Susan, der Kronanwalt Alistair und der Richtet Mick unternehmen eine spontane Reise ins Outback zu den Abringens, wo sie ihren Meinungsstandort zur Gesellschaftsrassismus und Politik neu finden und diese Wissen mit der ganzen Welt teilen...Ein schwarze weibliches Baby in eine mit einer kleine Eule bedruckten Tuch wird in der Kunstgalerie in Sydney ausgesetzt. Der Vater ein Aboringe, der in seiner Kindheit von Familie und Heimat getrennt wurde war und in der Großstadt sich Glück sucht, ertrug den Schmerz nicht zu wissen, wohin er gehört und wie er seine Tochter erziehen soll...Eine Amerikanerin hat die Barradjas durch Vertragsverbindung und Hintergehung zutiefst verletzt und muss für ihr Handel büßen.Fazit: Di Morrissey schreibt in lebhaften Bilder, klaren Sätzen und Wortwahl, die die Handlung schnell verfolgen lässt. Bei der Thematik bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich sie völlig erfasst und richtig gedeutet habe. Denn die Geschichte hat ein Hauptknotenpunkt, wo einzeln Erzählstränge ab gehen, sich verkoppeln oder passieren und wieder zum Hauptknoten zurück führen. Das 556 Seiten dicke Werk "im Licht der roten Erde" ist emotional wie gesellschaftlich gut geschrieben, das eine beim Lesen manchmal das Gefühl gibt als (stiller) Beobachter hautnah mit dabei zu sein...3,75 Sterne

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  • Rezension zu "Im Licht der roten Erde" von Di Morrissey

    Im Licht der roten Erde

    michael_lehmann-pape

    20. June 2011 um 10:36

    Das Herz Australiens Eine der am frühesten besiedelten Regionen Australiens und eine Region, in der etwa die Hälfte der dort lebenden Menschen Ureinwohner, Aborigines, sind, ist einer, wenn nicht der zentrale Schauplatz dieses umfangreichen Unterhaltungsromans von Di Morrissey. Ein Schauplatz, um den herum die Autorin die Geschichten ihrer Protagonisten gruppiert, ein Ort der Mystik und der uralten Überlieferungen der Aborigines, an dem die Ureinwohner Australiens den Kontakt mit der „Geisterwelt“ pflegen und aufrecht erhalten. Im Buch ist dort, im Kimberley, auch der Ort, an dem zumindest zwei der Hauptfiguren ihre Bestimmung finden. Anders, als vorher gedacht, aber mit weitreichenden Folgen. Die eigentliche Hauptfigur aber ist das Volk der Aborigines. Vieles erfährt der Leser aus den Zeilen des Buches von der Geschichte, den mythischen Traditionen, die auch in der Gegenwart noch ihre Rolle spielen, von den Hoffnungen der Aborigines auf „das eine Kind“ (das im Buch ebenso vorkommen wird), vom Kampf um Gleichberechtigung, aber auch den vielfältigen Problemen innerhalb dieses Volksstammes. Um diesen Kern herum gruppiert die Autorin vor allem zum einen Susan, eine junge Anwältin, idealistisch auf der Seite der Schwachen, aber bis dato ohne wirklichen Lebenskontakt zu jener Welt, die sie innerlich vertritt. Das ändert sich, als sie Andrew, einen attraktiven Rinderzüchter aus Kimberley kennenlernt, seiner Einladung folgt, sich vor Ort ein Bild des Landes zu machen und hier mit inneren Eifer und Überzeugung den Kampf der Aborigines um Gleichberechtigung zu ihrem eigenen Kampf macht. Auf die Gefahr hin, die beginnende Annäherung an Andrew gleich im Keim zu ersticken, Zum andern folgt der Leser den Spuren Veronicas, einer Journalistin, die verzweifelt versucht, ihren Kinderwunsch wahr werden zu lassen und die in Kimberley in den uralten Traditionen und Weisheiten der Aborigines ganz andere Möglichkeiten finden wird als die der Schulmedizin. Eine Welt, die ihre Spuren bei Veronica hinterlassen wird. Wie überhaupt auch bis in die Nebenfiguren hinein scheinbar bei den Figuren im Buch, trotz allen äußeren Erfolges, zum Teil eine innere Leere gespürt wird und die Lebenssuche auch bei hochrangigen Richtern im vorgerückten Alter noch nicht abgeschlossen ist. So deutet sich ein polares Denken im Buch an. Hier die „zivilisierte“ und erfolgreiche Welt, aber innerlich suchend und dort die mystische Welt voller Geistwesen und Geschichten, unterdrückt, arm, um ihre Rechte kämpfend, aber innerlich mit einem tiefen Fundus an Weisheit ausgestattet, welcher die innere Suche auf rechte Bahnen zu lenken wüsste. In der Anwältin Susan treffen sich diese Welten. Ein allerdings nicht immer stimmiges und letztlich zu einfach gestricktes Weltbild, dass in den Zeilen des Romans zum Ausdruck kommt. Zudem schwierig für den nicht-australischen Leser gestaltet sich die zentrale Stellung der Aborigines. Es darf bezweifelt werden, ob außerhalb der Grenzen Australiens die Traditionen und die Gegenwart dieses Volksstammes zu fesseln vermögen. Wer sich aber auf das Buch einlässt und sich daran nicht stört, erfährt viele Details aus der Geschichte Australiens und der gegenwärtigen Spannung im Lande um die Aborigines herum. Gepaart mit innerer Suche, natürlich einer Liebesgeschichte und starken Frauen bietet das Buch durchaus eine solide Unterhaltung mit einer Prise mystischen Geschehens aus einer weitgehend nicht allzu bekannten Welt der Ureinwohner Australiens.

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