Dia Reeves Bleeding Violet

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Inhaltsangabe zu „Bleeding Violet“ von Dia Reeves

Nach dem Tod ihres Vaters trampt die 16-jährige Hanna in die texanische Kleinstadt Portero. Sie will zu ihrer Mutter, die sie gar nicht kennt. Doch ein herzlicher Empfang ist es nicht, der sie dort erwartet, und auch das Städtchen ist keineswegs so idyllisch und harmlos wie es zunächst scheint ═ hier hört nicht nur Hanna Stimmen! Und dann stellen der attraktive Wyatt und unheimliche Ereignisse sogar ihre abgedrehte Welt auf den Kopf

Brauchte seine Zeit,nahm dann aber an Fahrt auf.Und an was für einer.Bin noch sprachlos angesichts der verdreht-urkomischen Einzigartigkeit!

— Melvadja
Melvadja

Ein sehr besonderes Buch, sollte man gelesen haben!

— iamMarii
iamMarii

Eine abgedrehte Story, die wahrscheinlich nicht für Jedermann geeignet ist.

— DianaJames
DianaJames

Guter Schreibstil, gute Story. Nicht das, was man auf den ersten Blick erwartet.

— Book_Junkie
Book_Junkie

Verrückt, phantastisch und ein bisschen zauberhaft

— Eternity
Eternity

Das Seltsamste, was ich je gelesen habe! Schreibstil naja, Ideen der Autorin toll und ziemlich verrückt. Unerwartet blutig!

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

Ein echt verrücktes Buch,verrückt im guten Sinne! Nicht jedermanns Geschmack,aber wer es gerne blutig mag ist bei dem Buch goldrichtig.

— violet121
violet121

Bin jetzt auf Seite 120...und finde es einfach nicht gut...

— JuliaKristina
JuliaKristina

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  • Einfach nur abgedreht!

    Bleeding Violet
    DianaJames

    DianaJames

    06. September 2015 um 16:36

    "Nach dem Tod ihres Vaters trampt die 16-jährige Hanna in die texanische Kleinstadt Portero. Sie will zu ihrer Mutter, die sie gar nicht kennt. Doch ein herzlicher Empfang ist es nicht, der sie dort erwartet, und auch das Städtchen ist keineswegs so idyllisch und harmlos wie es zunächst scheint - hier hört nicht nur Hanna Stimmen! Und dann stellen der attraktive Wyatt und unheimliche Ereignisse sogar ihre abgedrehte Welt auf den Kopf..." Meine Meinug: Eins ist klar, das Buch "Bleeding Violet" von Dia Reeves ist definitiv abgedreht. Direkt auf den ersten Seiten merkt man, dass Hanna kein gewöhnliches Mädchen ist und definitiv kein normales Leben führt. Die Autorin Dia Reeves hat sich viele skurrile Dinge einfallen lassen, um Hannas Geschichte noch kurioser werden zu lassen. So kämpft die Protagonistin gegen Monster, hat es mit einer abweisenden und genauso durchgeknallten Mutter zu tun und Hanna kann auch noch mit ihrem toten Vater kommunizieren. Natürlich ist nicht nur ihre Familie so abgedreht - die ganze Stadt Portero ist es. Die Charaktere sind ziemlich einmalig, darauf kann man sich verlassen. Hanna ist auf keinen Fall das liebe, nette Mädchen von Nebenan und keinesfalls perfekt. Sie trägt nur lila Klamotten und wenn Menschen sie nicht so mögen, wie sie ist, dann ist ihr das ziemlich egal. Sie setzt sich für ihre Liebsten ein und ist eine starke und mutige Persönlichkeit. Eigentlich mag ich das an Geschichten, aber Hanna ist mir da wirklich schon zu suspekt. In dem Buch treffen unglaublich viele Neue Ideen und Kreaturen zusammen,  so dass man sich, meiner Meinung nach, schon fast überrollt fühlt. Auch kommen in "Bleeding Violet" die Gewaltszenen nicht zu kurz. Wer auf explodierende Monster und fliegende Gedärme steht, ist hier genau richtig. Der Schreibstil ist leicht und das Buch war flüssig zu lesen. Zudem ist das Buch in einer jugendlichen Sprache gehalten, man sollte also nicht zu viel vom Schreibstil erwarten. Wenn man auf verworrene, abgedrehte und unverständliche Geschichten steht, dann sollte man sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist einfach komplett das Gegenteil von einem "normalen" Buch.  Für mich war es aber leider nichts.

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  • Verrückt, phantastisch und ein bisschen zauberhaft

    Bleeding Violet
    Eternity

    Eternity

    Eigentlich fällt mir nur Adjektive zu diesem Buch ein: Verrückt!! Crazy! Seltsam! Nicht-normal! Hanna trampt allein durch's Land, um zu ihrer Mutter zu ziehen, die sie nach der Geburt verlassen hat. Diese weiß jedoch nichts von ihrem Glück. Außerdem ist sie nicht gerade die gefühlvolle Mutter, die Hanna sich heimlich erhofft hat. Aber ihr verstorbener Vater tröstet Hanna, den sie noch immer in ihrer Umgebung sieht und mit dem sie sich unterhält. Doch Hanna passt ganz gut in das kleine Städtchen Portero, denn es gehen dort seltsame Sachen vor sich. Und plötzlich ist Hanna gar nicht mehr seltsam, sondern völlig normal. Mich hat es total verwirrt, dass Tatsachen, die völlig abnormal sind, in der Geschichte als ganz alltäglich und normal angesehen werden. Hanna sieht ihren toten Papa und unterhält sich mit ihm. Ihr Holzschwan aus dem Regal fängt an zu leben, flattert durch's Zimmer und rettet ihr das Leben. Im Stadtwald leben Monster und die Straßen sind gepflastert von geheimen Türen. Klar, alles völlig normal! Meine Verwirrung und Irritierung legte sich leider nicht und daher wurde ich nicht recht warm mit der Geschichte. Sorry!

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    • 2
  • Verrückt und blutig!

    Bleeding Violet
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    Inhalt Hanna macht sich nach dem Tod ihres Vaters auf die Suche nach ihrer Mutter. Sie trampt in die Kleinstadt Portero und erhofft sich ein herzliches Wiedersehen. Doch leider werden ihre Erwartungen mehr als enttäuscht. Ihre Mutter ist alles andere als begeistert  und verhält sich unterkühlt und unfreundlich. Sie will Hanna um jeden Preis loswerden. Doch warum? Hinter der augenscheinlichen idyllischen Kleinstadtfassade verbirgt sich mehr als erwartet und Hanna, die bisher immer als verrückt abgestempelt wurde, fühlt sich hier beinahe normal. Als sie Wyatt kennen lernt, zeigt er ihr die Geheimnisse von Portero und Hanna will alles tun um ihre Mutter davon zu überzeugen, dass sie hierher gehört... Meinung Dieses Buch lag nun schon seit drei langen Jahren auf meinem SUB und war schon ziemlich eingestaubt als ich es schließlich in einem spontanen Moment der Abenteuerlust hervorgezogen habe. Ich wurde belohnt, zumindest teilweise. Die angebliche Verrücktheit des Buches hat mich bisher immer abgeschreckt, genauso wie die Tatsache, dass es nicht ganz so glänzende Bewertungen hatte. Doch jetzt finde ich gerade diese Verrücktheit wirklich toll. Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch gelesen, dass auf jegliche Weise so dermaßen seltsam ist - doch muss das etwas Schlechtes sein? Ich sage nein! Solange man sich voll darauf einlässt. Wer gerne rationale Geschichten liest, sollte sich von dieser Geschichte lieber fernhalten, denn Logik sucht man oft vergeblich. Wenn in einer Schule verpflichtend Ohrstöpsel getragen werden müssen, muss man sich damit abfinden. Und wenn eine Kette zum Leben erwacht und jemanden attackiert - auch damit sollte man leben lernen. Denn eines muss man schon sagen: Das Beste an diesem Buch sind mit Sicherheit die gänzlich verrückten und sehr kreativen Ideen der Autorin!   Sie erschafft völlig neue Wesen, denen man in anderen Fantasybüchern noch nie begegnet ist - und das will in diesem Genre etwas heißen! Ihre Kreationen sind anders, seltsam und doch irgendwie faszinierend. Noch dazu sie nicht im Detail beschrieben, dass man sich vieles selbst vorstellen kann. Am Liebsten mochte ich von allen erfundenen Kreaturen Schwänin und Schwänchen, die süß und gleichzeitig so stur sind wie Hanna selbst. Dafür, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, wird es oft ziemlich blutig! Blut wird an Wände geschmiert, spritzt herum und durchtränkt Kleider. Die Reaktionen der handelnden Personen sind (objektiv gesehen) alles andere als normal und machen so manche Situation ziemlich krank. Aber die Porteraner sind eben eine besondere Sorte Menschen. Um in solch eine Geschichte zu passen muss die Protagonistin natürlich auch selbst ein wenig schräg sein und darf bei der einen oder anderen Verrücktheit nicht gleich Reißaus nehmen . Und da kommt Hanna ins Spiel. Sie ist manisch-depressiv und wenn sie ihre Tabletten nicht regelmäßig nimmt leider sie unter Halluzinationen. Ihre Gedanken und Handlungen sind wirklich seltsam und oft mit normaler Logik nicht nachzuvollziehen. Als Halbwaise wünscht sie sich nichts mehr als endlich akzeptiert zu werden und ihrer Mutter ein wenig Zuneigung zu entlocken. Hanna vergöttert ihre Mutter ohne Vorbehalte und tut alles um ihr zu gefallen. Sie ist sich ihrer Schönheit sehr bewusst und kommt mir zuweilen ein wenig selbstverliebt vor. Aber man verzeiht es ihr. Man verzeiht ihr fast alles, weil sie so faszinierend ist und auf ihre Art auch liebenswert. Wyatt fand ich ganz interessant und die Liebesgeschichte ist ebenfalls sehr ungewöhnlich, aber eines schon einmal sicher nicht: kitschig. Hanna ist ein Mädchen, das weiß, was es will  - und es auch meistens bekommt. Aber auch die anderen Personen sind ziemlich verrückt, manche unerklärlich aggressiv, andere lachen an den unpassendsten Stellen. Insgesamt wirken viele leider ziemlich blass und austauschbar.  Über eine Freundin von Wyatt erfährt man zum Beispiel nichts bis auf die Tatsache, dass sie jeden Tag andere Blumen im Haar trägt.  Die Spannung im Buch ist immer mal wieder da und weg  und zeigt sich nicht als kontinuierlicher Spannungsbogen sondern als viele kleine "Spannungsbögchen", die die Geschichte meist kapitel- und szenenweise vorantreiben. Obwohl es immer wieder spannend war, konnte das Buch für mich keinen Sog entwickeln. Immer wenn ich mitten in einem Kapitel war, kam ich gut voran, doch wenn ich ein neues Kapitel beginnen wollte, war es als müsste ich neu in die Geschichte finden. Ich wollte zwar wissen wie es ausgeht, dennoch kam mir das Buch stellenweise doch recht zäh vor und ich kann jene, die es nach hundert Seiten abbrechen schon irgendwie verstehen. Größter negativer Punkt ist der Schreibstil. Er ist irgendwie seltsam umständlich, sodass es schwer fällt, ganz in die Geschichte einzutauchen. Er kommt mir irgendwie wie eine Hürde vor, die den Zugang zur Story versperrt, obwohl er auf den ersten Blick eigentlich ganz einfach wirkt. Fazit Eine Geschichte, die seltsamer nicht sein könnte und gerade deshalb Faszination ausübt. Mit einer verrückten Protagonistin, die man am Anfang vielleicht nicht versteht, aber die man am Ende doch ins Herz schließt. Wer sich vor herumspritzendem Blut nicht allzu sehr ekelt und nicht für alles immer einen logischen Grund sucht, wird dieser Geschichte sicher etwas abgewinnen können, allen anderen empfehle ich es einen weiten Bogen um Portero und seine Einwohner zu machen. Bewertung: Idee und Inhalt: 9,5/10 Ausführung: 5/10 Spannung: 6/10 Sprache: 4/10 Personen: 6/10   Protagonistin (Sympathiefaktor): 6/10 Liebesgeschichte: 1/3 Insgesamt:   ❀❀❀        Ich vergebe 3 Lilien für eine Geschichte mit viel Potential, das aber leider nicht voll ausgeschöpft wurde!

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    • 5
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    18. September 2014 um 23:35
  • Geiler, abgedrehter Scheiß

    Bleeding Violet
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    07. March 2014 um 15:06
  • Niemals war Wahnsinn so verführerisch...

    Bleeding Violet
    Avirem

    Avirem

    16. December 2013 um 10:20

    Kurzbeschreibung Nach dem Tod ihres Vaters trampt die 16-jährige Hanna in die texanische Kleinstadt Portero. Sie will zu ihrer Mutter, die sie gar nicht kennt. Doch ein herzlicher Empfang ist es nicht, der sie dort erwartet, und auch das Städtchen ist keineswegs so idyllisch und harmlos wie es zunächst scheint - hier hört nicht nur Hanna Stimmen! Und dann stellen der attraktive Wyatt und unheimliche Ereignisse sogar ihre abgedrehte Welt auf den Kopf. Inhalt Hanna ist bei ihrem Vater aufgewachsen und als dieser stirbst muß sie zu ihrer Tante ziehen. Nach einem Streit haut Hanna ab und macht sich auf den Weg nach Portero zu ihrer Mutter, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Obwohl ihre Mutter sie nicht bei sich haben will und die Kleinstadt alles andere als gewöhnlich ist, kämpft Hanna dafür dort bleiben zu können. Sie versucht sich einzuleben, Anschluß und Freunde zu finden den das ist Vorraussetzung für ihre Mutter, damit die bleiben darf. Außerdem muß sie beweisen, das sie auf sich aufpassen und überleben kann, den in der Stadt gehen seltsame Dinge vor sich. Meinung Hanna ist ein besonderer Charakter, das wird einem nach wenigen gelesenen Seite klar. Sie ist manisch - depressiv, hat Halluzinationen, trägt nur lila Kleidung und spricht mit ihrem toten Vater. Ein schräges Mädchen mit verrückten Gedanken und Gefühlen die sie oft in die Tat umsetzt. Wyatt ist ein sehr beliebter Junge. Er gehört zu den einflußreichen Mortmaine die für Portero sehr wichtig sind, steht ihnen aber kritisch gegenüber. Hannas Mutter, Rosalee, ist distanziert und gefühllos, sie zeigt Hanna stehts die kalte Schulter und will das sie aus der Stadt verschwindet. Die Geschichte wird von Hanna in der Ich - Perspektive erzählt. Unser Blick in ihren Kopf offenbart ihre teils abgedrehten Gedankengänge. Der Schreibstil ist leicht, locker und jugendlich. Läßt sich angenehm und rasch lesen. Schon auf den ersten Seiten konnte mich die Autorin für die Geschichte und die Protagonisten interessieren. Ich mag skurrile Geschichten und schräge Charaktere und dieses Buch versprach, anders als der übliche Büchermarkt zu sein. Nach einer Weile verlor sich meine Euphorie. Obwohl ständig etwas passierte, verlor sich für mich die Spannung. Vielleicht hat die Autorin zuviele Ideen in die Story gepackt und zuwenig in Verlauf und Tiefgang investiert. Letzten Endes bleiben für mich einige Fragen offen. Ein Buch bei dem die Meinungen bestimmt weitgefächert auseinandergehen. Fazit: "Bleeding Violet" von Dia Reeves ist ein außergewöhnliches Buch mit einer surrealen Geschichte und skurrilen Charakteren die in einer abgedrehten Kleinstadt spielt. Zitat "Poppa hat mir einiges erzählt. Er erzählte mir immer, wie schön du wärst, aber im gleichen Atemzug verfluchte er dich und sagte, du wärst innerlich tot. So hab ich mir dich immer vorgestellt - wie ein untotes Aschenputtel: Es ist zwar ganz grün und sieht aus wie eine Leiche, aber es trägt ein Ballkleid. Hattest du jemals ein Ballkleid? Ich könnte dir eines nähen. Ich nähe alle meine Kleider selbst. Dieses habe ich auch selbst gemacht. Ich fühle mich immer wie Alice, wenn ich es trage. Damit wäre das hier das Wunderland, richtig?" (Seite15)

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  • *VOLL!!!* Wanderbuch "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Stevie-Rae

    Stevie-Rae

    *VOLL!!!*     Hier nun auch mal ein Wanderbuch zu dem Buch "Bleeding Violet" von Dia Reeves Zum Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters trampt die 16-jährige Hanna in die texanische Kleinstadt Portero. Sie will zu ihrer Mutter, die sie gar nicht kennt. Doch ein herzlicher Empfang ist es nicht, der sie dort erwartet, und auch das Städtchen ist keineswegs so idyllisch und harmlos wie es zunächst scheint ═ hier hört nicht nur Hanna Stimmen! Und dann stellen der attraktive Wyatt und unheimliche Ereignisse sogar ihre abgedrehte Welt auf den Kopf Es gelten wie immer die üblichen Wanderbuchregeln: - Man kümmert sich eigenhändig um die Adresse des Nachfolgenden Users - Man schreibt hier, wenn das Buch angekommen ist oder man es wieder losschickt - Man hat zwei Wochen Zeit zum lesen - Wenn man länger braucht sagt man bescheid. es ist kein Verbrechen - Wenn das Buch verloren geht teilen sich Absender und Empfänger die Kosten - Wenn es ins Ausland verschickt werden muss muss man vorher bescheid sagen, wegen der höheren kosten. - Jeder behandelt das Buch pfleglich und sagt bescheid, falls etwas dran ist 00. Stevie-Rae Letizia ---> empfangen am 11.01.13 / losgeschickt am 26.01.13 Moonlightgirl ---> empfangen am 07.02.13 / losgeschickt Cambion ---> empfangen am 23.03.13 Rocio ---> empfangen / losgeschickt Nicole_L ---> empfangen am 31.05.13 / losgeschickt  scrollan ---> empfangen / losgeschickt Marakkaram ---> empfangen / losgeschickt am 31.07.13 Biene2004 zurück zu Stevie-Rae Warteliste: melanie_reichert Alchemilla chatty68 Hier meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Dia-Reeves/Bleeding-Violet-494748644-w/rezension-915186002/

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    • 46
    Stevie-Rae

    Stevie-Rae

    01. September 2013 um 14:35
  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Stevie-Rae

    Stevie-Rae

    25. February 2012 um 14:09

    Klappentext: Nach dem Tod ihres Vaters trampt die 16-jährige Hanna in die texanische Kleinstadt Portero. Dort lebt ihre Mutter, die sie gar nicht kennt. Doch ein herzlicher Empfang ist es nicht, der sie erwartet, und auch das Städtchen ist keineswegs so idyllisch und harmlos wie es zunächst scheint. Hanna ist es gewohnt, wegen ihrer Verrücktheit aufzufallen. Aber hier fällt sie nur auf, weil sie violette Kleider trägt. Unheimliche Ereignisse und der attraktive Wyatt stellen ihre Welt auf den Kopf … Meine Meinung: Es ist ein Buch, das es nicht alle Tage geben wird. Ein Buch, für das es viel Fantasie braucht. Ich finde es einfach nur erstaunlich. Der Vater ist gestorben und seine Tochter brät ihrer Tante eins über und flüchtet zu ihrer Mutter. Dabei hilft ihr der verstorbene Vater, den sie sehen kann obwohl er tot ist. Viele neue Wesen sind erschaffen worden, die man sich erst noch ausdenken muss. Auch das ist schwierig. Allem in allem ist es ein wunderbares Buch. Fazit: Rette deine Mutter doch nutze deinen Freund dafür nie aus. Es könnte schlimme Konsequenzen haben.

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Belladonna

    Belladonna

    14. November 2011 um 11:32

    Beschreibung Hanna ist 16 Jahre alt und lebt bei ihrem Vater, als dieser stirbt zieht sie zu ihrer Mutter in die texanische Kleinstadt Portero. Als sie dort ankommt und ihr Mutter zum ersten Mal begegnet wird sie leider nicht sehr herzlich empfangen. Zunächst kommt Hanna bei ihrer Mutter unter doch begeistert ist diese nicht. Ganz im Gegenteil am liebsten würde sie Hanna sofort wieder zu ihrer Tante schicken. Das kleine Städtchen Portero ist auf den ersten Blick harmlos und idyllisch doch schon bald wird Hanna klar, dass hier etwas nicht stimmt. ie hört Stimmen und merkwürdige Dinge geschehen. Als sie Wyatt begenet steht ihre Welt völlig Kopf... Meine Meinung In Dia Reeves Jugendroman >>Bleeding Violet<< geht es um die sechzehnjährige,manisch depressive, Hanna. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie zuerst bei ihrer Tante, nach einem Streit zieht es Hanna jedoch zu ihrer Mutter, die sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nie kennen gelernt hat. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass Hanna kein gewöhnliches Mädchen ist und die Kleinstadt in der ihre Mutter lebt erst recht nicht. Alles an diesem Buch ist ungewöhnlich und teilweise auch ziemlich schräg. Es gibt die komischsten Wesen und ihre Mutter scheint besessen zu sein. Als sie Wyatt kennen lernt wird ihr eine vollkommen verrückte Welt offenbart die schon bald zu einem Teil ihres Lebens wird. Der Schreib und Erzählstil von Dia Reeves ist schön flüssig und lässt sich locker lesen. Besonders die ausgefallenen Ideen von Dia Reeves haben mich beeindruckt. Was mir jedoch nicht sonderlich gut gefallen hat ist der Charakter von Hanna, dass sie manisch depressiv ist und etwas verrückt ist geht ja noch in Ordnung warum muss man die sechzehnjährige jedoch ein "Schlampenimage" und respektlosigkeit vor dem Tod andichten? Es fiel mir wirklich schwer Symphathie für Hanna aufzubringen. Mit Wyatt erging es mir da etwas besser, denn er hat ein Ziel für das er lebt und Kämpft, außerdem gibt er Hanna in jeder Hinsicht Halt und Zuflucht - genau das was Hanna wohl am meisten braucht. Durch die Beziehung zu Hanna werden jedoch auch seine Grundmanifeste ins wanken geraten, was ich ziemlich interessant fand. Nebenfiguren wie z. B. Petra, Wyatts Eltern und Hannas Mutter sind genauso bizarr wie die Kleinstadt Portero, so dass man manchmal das Gefühl hat es ist einfach zu viel des Guten - und das sage ich obwohl ich verrückte Sachen total mag. Die Hanldung ist schön abwechslungsreich leider ab und an jedoch etwas vorhersehbar was dem Roman einiges an Spannung nimmt. Im Ganzen gesehen hat mir >>Bleeding Violet<< ganz gut gefallen, vor allem die verrückten Ideen der Autorin konnten mich in ihren Bann ziehen. Was die Figuren anbetrifft hätte ich mir etwas mehr Tiefe erhofft. Ich vergebe aufgrund der Minuspunkte 3,5 von 5 Sterne. Fazit Bizarr und abgedreht - eine erfrischende Story mit verrückten Charakteren!

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Reni

    Reni

    Wenn ich behaupten würde dieses Buch sei schräg, wäre das die Untertreibung des Jahrhunderts. Bleeding Violet ist ein Aushängeschild für abstruse Charaktere, Geschöpfe sowie Verhaltensmuster … neben dem gelegentlichen Gefühl nur finnisch verstanden zu haben. Normalität sucht man in diesem Debütroman vergebens und das ist mal etwas erfrischend anderes unter den derzeitigen Phantastik-Jugendromanen … und gleichzeitig ziemlich gewöhnungsbedürftig. Getreu dem Motto "wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen", erzählt uns Dia Reeves eine surreale Geschichte über ein abgedrehtes Mädchen und eine noch abgedrehtere Kleinstadt, so dass man allmählich den Eindruck bekommt in einer Irrenanstalt gelandet zu sein ... oder in einem Gemälde des spanischen Künstlers Salvador Dalí – selten war Wahnsinn so verführerisch, verwirrend und verdammt aufregend zugleich. Eines wird schnell deutlich: Hauptprotagonistin Hanna ist … ja was denn eigentlich? … eine durchgeknallte Frems (Außenseiterin), die nicht alle Taschen im Schrank hat? Sie ist alles, nur kein herkömmliches bzw. süßes Mädchen von nebenan. Welches normale Mädchen kann schon mit seinem toten Vater kommunizieren, brät seiner Tante mal eben ein Nudelholz über den Schädel oder richtet sich voller Optimismus bei der leiblichen Mutter ein, obgleich es diese nie zuvor gesehen hat und keinesfalls mit offenen Armen empfangen wird? Wo manch einer verbittert den Rückzug antreten oder von einem schlechten Gewissen überrollt werden würde, sind dies für Hanna scheinbar die normalsten Dinge der Welt. Sie ist sehr eigen und unberechenbar (sie trägt stets sexy, violette Kleidung und bräuchte dringend eine Therapie) … dennoch ist Hanna auch einfach nur ein Mädchen, das von ihrer eigenbrötlerischen Mutter Rosalee geliebt werden möchte und dafür buchstäblich durch die Hölle geht. Das machte sie mir irgendwie sympathisch. Schnell wurde Hanna für mich zu einer faszinierenden Hauptfigur, wie man sie in Jugendromanen so nur selten findet. Sie weiß, was sie will und das bekommt sie für gewöhnlich auch. Früher oder später. Ebenso besitzt sie eine starke Persönlichkeit. Sie benötigt keinen starken Beschützer, der auf sie achtgibt, sondern kann selbst ordentlich austeilen. Körperlich wie verbal. Dass Dia Reeves ihre Geschichte in der Ich-Perspektive schildert, erleichtert den Zugang zu Hannas exzentrischer, kleinen Welt ungemein. Dabei bekam ich mitunter das Gefühl die richtige Abfahrt verpasst zu haben, oder besser gesagt, ich verstand nur Bahnhof. Denn der Plot ist zunächst genauso wie alles in diesem Buch - bizarr. Von der ersten Seite an befindet sich der Leser auf einem abgefahrenen Trip, ohne das Ziel zu kennen … inklusive ausgefallener Monstertierchen und seltsamen Nebendarstellern, die zuweilen für eine fiese Gänsehaut sorgen und das Bedürfnis in einem hervorrufen können, dringend unter die Dusche zu müssen. Apropos Dusche (wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine), super fand ich, dass es hier mal keine typische Liebesgesichte gibt. Hanna und Wyatt sind beides keine Kinder von Traurigkeit. Entsprechend gibt es hier kein langes Gerede um den heißen Brei und die Gefühle der beiden werden nicht ewig analysiert oder endlos durchgekaut – gleich und gleich gesellt sich gern … ja, auch Wyatt ist auf seine Weise außergewöhnlich und demgemäß hat es diese (Liebes-)Beziehung in sich. Sie wirkt ehrlich und nicht gekünstelt. Im Gegensatz zu Hanna könnte man Wyatts eher in die Stereotypen-Schublade stecken – er ist cool, unnahbar und trotzdem liebevoll -, das macht seinen Charakter aber nicht minder anziehend. Wer jetzt Angst hat Bleeding Violet reiht sich ebenfalls ein in die etlichen Trilogien oder Serien, die den Buchmarkt derzeit überfluten, kann aufatmen. Hannas Geschichte ist erzählt, was aber nicht heißen soll, dass es in Portreo weit weniger verrückt zugehen muss. In Slice of Cherry öffnet sich eine neue, geheimnisvolle Tür, hinter die es sich hoffentlich lohnt einen Blick zu riskieren. Kurz gesagt: Bleeding Violet entführt den Leser in die bizarre und düstere Welt einer Hauptprotagonistin, die ihresgleichen sucht. Wer auf gewöhnliche und bodenständige Geschichten steht, könnte sich bei diesem abgefahrenen Kleinstadt-Trip gehörig die Finger verbrennen. Wer aber Lust hat mal etwas Neues und Andersartiges auszuprobieren, sich dabei überraschen lassen möchte und sein Herz für die verrückten Dinge des Lebens öffnen kann, der ist mit dieser Lektüre durchaus gut bedient. Das macht 4/5 verrückten Sternen.

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    • 3
  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Sanny-Bunny

    Sanny-Bunny

    17. October 2011 um 22:02

    Inhalt Hannas Vater ist gestorben und so macht sich das junge Mädchen auf den Weg in die Kleinstadt Portero, in der ihre Mutter lebt. Diese möchte sich jedoch um nichts in der Welt um die Heranwachsende kümmern und versucht alles, damit Hanna zurück zu ihrer Tante geht. So leicht lässt sie sich jedoch nicht abwimmeln und die schlägt ihrer Mutter den Deal vor, dass sie wieder geht, wenn sie sich innerhalb kürzester Zeit nicht eingelebt und Freunde gefunden hat. Als ihre Mutter sich darauf einlässt, ist Hanna überglücklich und verliebt sich schon bald darauf in den Monsterjäger Wyatt, denn in dieser Stadt lauert das Böse überall. Kritik Ich saß echt selten so lange an einem Buch, da „Bleeding Violet“ mir einfach viel zu abgedreht war. Die ganze Idee, die hinter diesem Buch steckt, fand ich gar nicht mal so übel, doch die Umsetzung hat mich sehr abgeschreckt. Schon von Anfang an merkt man als Leser, dass Hanna kein gewöhnliches Mädchen und Portero keine gewöhnliche Stadt ist. Denn kaum ist sie dort angekommen kann Hanna mit ihrem toten Vater kommunizieren und er ist immer in ihrer Nähe, um ein Auge auf seine kleine Tochter zu werfen. Okay, dann redet Hanna eben mit Geistern, wen stört’s? Doch wirklich skeptisch wurde ich, als ihre Porzellanfigur eines Schwans zum Leben erweckt wurde, Vögel aus Glas entspringen und es einen Angriff von pinken Blutegeln gibt. Das alles ist nun wirklich zu viel des Guten, doch es wurde immer schlimmer und seltsamer. Dia Reeves hat sich viele skurrile Dinge einfallen lassen, die sie allesamt in diesen Roman gepackt hat. Aber wieso nur so viel auf einmal? Kaum hat man ein Monster verarbeitet, stürmt das nächste auf einen zu. So geht das von Anfang bis Ende und man bekommt als Leser keine Verschnaufpause – leider! Die Geschichte hat so viel Potenzial und die Charaktere sind einmalig, wenn auch ziemlich abgedreht. Was mir an Hanna so gut gefällt ist, dass sie weit davon entfernt ist, perfekt zu sein. Sie ist total durchgeknallt, aber steht dazu. Wenn die Leute sie nicht so nehmen, wie sie ist, dann ist es ihr egal, denn sie möchte sich nicht verstellen, um irgendjemandem zu gefallen. Genau diese Art scheint Wyatt an Hanna so anziehend zu finden. Sie hebt sich ab von den üblichen Bewohnern der Kleinstadt. Schon allein ihr Look – sie trägt stets knappe lila Kleidung, während fast jeder sonst schwarz bevorzugt – macht sie zu etwas Besonderem. Desweiteren ist Hanna eine starke Persönlichkeit, die keinen Beschützer braucht. Sie ist mutig und riskiert ihr Leben für die Menschen, die sie am meisten liebt – Wyatt und ihre Mutter Rosalee. Wyatt braucht eine Weile mit dieser Art von Hanna klar zu kommen, denn er spielt sich gerne als Beschützer auf. Er ist es nicht gewöhnt, dass seine Freundin auf sich selbst aufpassen kann, denn seine Ex Petra brauchte stets seine Hilfe. Wyatts ständige Stimmungsschwankungen gehen allerdings ziemlich auf die Nerven. In einem Moment ist er der charmante Gentleman und im nächsten der arrogante Fiesling. Als dritter Hauptcharakter steht Rosalee, Hannas Mutter, im Vordergrund der Geschichte. Sie ist abweisend und kühl, möchte ihre Tochter nicht in ihrer Nähe haben. Diese Art zieht sich durch die komplette Geschichte. Wirklich weiterentwickeln tut sie sich als einziger Charakter nicht. Klar, irgendwann versteht man ihr Handeln in der Tat, doch trotzdem ist ihr Verhalten oft ziemlich unfair und verletzend Hanna gegenüber. Der Schreibstil der Autorin ist wie die komplette Geschichte – ziemlich verworren. Wenn man solche Bücher jedoch mag, sollte man sich „Bleeding Violet“ nicht entgehen lassen. Denn wenn man es genau bedenkt, ist es komplett anders, als alle anderen Bücher, die im Moment auf dem Markt zu finden sind. Eine gekonnte Abwechslung, bei der ein Handlungsstrang dem nächsten folgt. Zuletzt noch ein Wort zum Cover, welches eines der schönsten ist, die ich jemals gesehen habe. Es zeit ein junges Mädchen (vermutlich Hanna), die in ein kurzes, lila Kleid gehüllt ist. Liegen tut sie auf ebenfalls lila Stoff, vielleicht einer Decke. Wunderschöne Farben, die perfekt zur Geschichte passen, da lila wohl die zentrale Farbe in der Handlung ist. Selbst die Schrift wurde in lila und rosa gehalten und passt perfekt zum Hintergrundbild. Wirklich einmalig. Ein Cover, das wirklich Lust darauf macht, die Geschichte zu lesen! Fazit Wer verworrene Geschichten mag und in die Welt der Monster eintauchen möchte, für den ist „Bleeding Violet“ mit Sicherheit das Richtige. Für alle anderen gilt Vorsicht, denn niemals war Wahnsinn so verführerisch! ;)

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Mister-Bookanizer

    Mister-Bookanizer

    15. August 2011 um 20:24

    Meine Meinung ... Ein sehr sehr seltsames Buch. Ich wusste vorher nicht was ich von dem Buch halten sollte. Ich wusste nicht zu welchem Genre er zugehören sollte und was überhaupt die eigentliche Story von dem Roman sein sollte. Ich habe es mir dennoch gekauft und auch direkt damit begonnen es zu lesen. Schon auf den ersten Seiten fand ich alles sehr seltsam. Die Protagonistin Hanna hat mir von Anfang an nicht sonderlich zugesagt, wahrscheinlich hängt es mit ihrer Art zusammen das sie total auf lila steht, und irgendwie selbstverliebt wie auch krank im Kopf ist. Man erfährt zu Beginn der Story das Hanna ihre Mutter sucht nachdem ihr Vater gestorben ist, und zwar in der seltsamen Stadt "Portero". Seltsame Dinge geschehen in dieser Stadt und man erfährt auch am Anfang das Hanna unter Depressionen sowie unter Halluzinationen leidet. Jetzt stellte sich mir zu Beginn des Buches die Frage, geschehen diese seltsamen Sachen wirklich in der Stadt oder ist das einfach nur die krankhafte Einbildung von Hanna? Später wurde ich eines besseren belehrt und man erfährt das es keinesfalls an Hanna liegt ... . Wie ich schon erwähnt habe, wusste ich wirklich nicht was ich von dem Buch haltet sollte. Als ich es anfing zu lesen war alles noch ziemlich verwirrend und komisch, im späteren Verlauf klärt sich dies ein bishen aber trotzdem zieht sich ein Rätsel durch das gesamte Buch. Viele logische Erklärungen gibt es nicht, und viele Fragen bleiben unbeantwortet. Hanna sucht ihre Mutter und findet sie auch schließlich, sie möchte bei dieser wohnen bleiben da von Hanna der Vater gestorben ist und sie nicht bei ihrer Tante leben möchte. Die Mutter möchte dies jedoch nicht und trotz dem Protest der Mutter handelt Hanna etwas aus. Wenn Hanna es schafft zu der Gesellschaft von Portero dazuzugehören dann darf sie bei ihrer Mutter wohnen bleiben. Und so versucht Hanna natürlich das zu schaffen, was Anfangs als unmöglich erscheint. . Die komplette Stadt Portero ist wirklich ein Wunderland, aber nicht im positiven Sinne sondern im negativen. Die Leute die dort leben tragen alle schwarze Kleidung und nennen Hanna eine "Frem" (Fremde) und wollen nichts mit ihr zutun haben. Hanna fällt es sichtlich schwer Freunde zu finden und zu der Gesellschaft zu gehören. Die seltsamen Dinge die in der Stadt geschehen, z.B. Geister die einen Wirt besetzen damit sie weiterleben können, oder seltsame geflügelte Menschenwesen die andere umbringen sowie komische Blutigeldinger die andere Aussaugen wollen machen es Hanna sehr schwer dazuzugehören. Der Roman ist eigentlich wirklich total bescheuert, jetzt nicht im negativen Sinne. Aber in dieser Stadt geschehen soviele seltsame und horrormäßige Sachen das ich doch echt erstaunt bin über das Ideenreichtum der Autorin. Morde, seltsame Kreaturen, eine bekloppte Hauptprotagonistin, eine Organisation die gegen diese seltsamen Kreaturen ankämpft und deren Merkmal ihre grüne Kleidung ist, die Bürgermeisterin die dem Tod selbst ähnelt (!) und die anderen Figuren die sich Dia Reeves ausgedacht hat bleiben einem wirklich im Gedächtnis und sind einmalig! Diese ganzen Kreaturen und Geschehnisse die die Autorin in ihr Erstlingswerk miteingebracht hat habe ich so noch nicht vorgefunden. Obwohl alles sehr seltsam ist (Alice im Wunderland lässt grüßen) wirkt alles doch sehr gut durchdacht und strukturiert. Es sind sehr viele Horrorelemente vorhanden wenn nicht, gehört sogar der ganze Roman meiner Meinung nach zum Thema Horror. Die Story ist sehr düster und geheimnissvoll gehalten worden, jedoch blieb trotzdem noch genug Freiraum für Gefühle, Romantik und auch Witze. Wer mal etwas völlig neues lesen möchte, was es bis dato in diesem Kontingend so noch nicht gegeben hat, der sollte sich Bleeding Violet nicht entgehen lassen, unabhängig davon ob es euch zusagt oder nicht. . Zu den Figuren des Romans kann ich nur schreiben das sie mir nicht besonders zugesagt haben. Ich finde Hanna nicht so toll genauso wenig wie Wyatt und die ganzen anderen bekloppten Leute. Einzig wirklich toll fand ich die Bürgermeisterin, die dem Tod ähnelt und von sich selber glaubt sie sei eine Göttin (geht's noch?). Außerdem mag ich die Stelle wo ihr Aussehen beschrieben wird, also das sie asiatische Züge hat und eine reichlich lange Zunge und sonst ist sie ja immer eher in eine dunkle Robe gehüllt und spielt den Tod. Ich weiß das hört sich zwar seltsam an, aber diese Figur hat mich doch am meisten fasziniert. Die Mutter und der tote Vater von Hanna, aka "Momma" und "Poppa" (??!) fand ich jetzt auch nicht so dolle und wie geschrieben, die meisten Figuren sind sowieso krank? Dennoch bleiben einem die Personen im Gedächtnis und die Romanze zwischen Hanna und Wyatt fand ich auch ganz schön zu lesen. . Der Schreibstil der Autorin ist nichts außergewöhnliches für mich, jedoch ist er leicht und flüssig zu lesen. Dia Reeves versteht es ihre eigene "Stadt/Welt" gut zu präsentieren und sie hat gut Spannung und Action, sowie Horrorelemente miteingebracht. Nicht zu vergessen die Witze sowie die doch schöne Romanze. Ich finde die Welt von Portero und das Ideenreichtum von der Autorin toll, auch wenn ich selbst auf keinen Fall in der Stadt leben möchte. Jedoch ist es eine neue Idee die so in dieser Form noch nicht dagewesen ist, und dafür danke ich Dia Reeves! . Fazit: Ein seltsamer durchgeknallter Roman der viel neues bietet und zudem noch leicht und verständlich zu lesen ist. Viele Horrorelemente wurden mit reingebracht wobei die Spannung, Action und der Humor sowie die Romanze nicht zu kurz kommen. Für alle die Alice im Wunderland mögen, nur auf mehr Horror stehen für die ist "Bleeding Violet" genau das richtige, nämlich das moderne Horrormärchen von "Hanna im Wunderland". Den nächsten Roman von Dia Reeves "Slice of Cherry" werde ich mir auch zu Gemüte führen, nicht weil ich Bleeding Violet jetzt sooo toll fand, aber weil der Roman bestimmt genauso seltsam und horrormäßig wird wie dieser hier ;)

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Twilight1996

    Twilight1996

    28. July 2011 um 15:02

    Inhalt: Als der Vater von der 16-jährigen Hanna stirbst, entschließt Hanna sich, zu ihrer Mutter Rosalee, die sie nur von Erzählungen ihrers Vaters kennt. Als sie dort angekommen ist, ist ihre Mutter nicht sehr freundlich zu ihr und will sie zu ihrer Tante schicken. Doch Hanna gibt nicht auf und verhandelt erfolgreich mit ihrer Mutter. Als Hanna in die Schule geht, bermerkt sie, dass die Kleinstadt Portero keineswegs idyllisch und harmlos ist wie es zunächst scheint. Hanna, die es gewohnt ist, als verrückt zu gelten wird in dieser Stadt als normal betrachtet. Doch in der Stadt kommt es immer wieder zu unheimlichen Ereignissen bei denen der attraktive und geheimnisvolle Wyatt Hanna zur Seite steht. Eigene Meinung: Am Anfang war ich von dem Buch nicht begeistert und ich brauchte einige Zeit, bis ich die Geschichte verstehen konnte. Sie ist an manchen Stellen sehr unrealistisch und ich musste manchmal den Kopf über einige Sachen schütteln. Zur Mitte des Buches hin finde ich es interessanter und weil ich erfahren wollte, wie es mit Wyatt und Hanna weitergeht, habe ich mir leichter getan, dass Buch zu Ende zu lesen.Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, aber manche Wörter sind schwer verständlich. Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die sich von Monstern, Blutegeln etc. nicht abschrecken lassen.

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    crazyLady_101

    crazyLady_101

    30. June 2011 um 18:58

    Die 16-jährige Hanna trampt nach Portero, in die Stadt, in welcher ihre unbekannte Mutter wohnt, um von ihrer Tante loszukommen. Doch als Hanna ihre Mutter kennen lernt ist es nicht Friede, Freude, Eierkuchen. Ihre Mutter ist ziemlich unbeeindruckt und will sie sofort wieder wegschicken, da Hanna manisch-depressiv ist und ja eigentlich in die Psychatrie gehört. Aber Hanna gibt nicht auf und bekommt schließlich eine "Probezeit" von 2 Wochen. Am ersten Schultag wird sie von allen angeglotzt, weil sie violet trägt, und immer als "die blöde Frem" bezeichnet. Hanna hat keine Ahnung was los ist, und keiner will ihr auch nur irgendein Detail erklären. Schließlich trifft sie auf den mysteriösen Wyatt, und alles aufgebaute stellt sich wieder auf den Kopf. Wird Hanna also diese Welt verstehen lernen und die Probezeit bestehen, darf sie bleiben? Zitat: _Es war in Ordnung. Alles war in Ordnung. Ich ließ das beruhigende Mantra als Endlosschleife durch mein Gehirn laufen, als ich das Klassenzimmer für meine erste Geometriestunde betrat. Die Lehrerin, Ms Harrison, sah freundlich aus. Auf ihren Nacken war ein Dodekaeder tätowiert. SIe trug wie alle ihre Schuler schwarz. Wie alle an dieser Schule außer mir. Meine schwarzen Regensachen hatte ich im Spind verstaut. Jetzt stand ich hier in meinem lila Kleid wie ein Paradiesvogel zwischen lauter Krähen. Es war in Ordnung. Alles war in Ordnung._ Meine Meinung: Ich finde dieses Buch sehr gut gelungen. Als ich es das erste Mal in die Hand nahm fragte ich mich, warum das Buch wohl Bledding violet heißt. Es heißt so, weil Hanna nur Violet trägt (die Lieblingsfarbe ihres Vaters war violet). Am Anfang des Buches steht eine Seite lang, etwas übers trampen drin. Der Rest beginnt mit ihrer ersten Begegnung mit ihrer Mutter. Ich fand es von Anfang an spannend und das hielt auch bis zum Ende durch. Gut fand ich, dass Hanna's Gefühle so genau geschildert wurden. Man bekommt richtig Einsicht in ihr Tun und ihre Entscheidungen. Auch wie sie sich fühlt erlebt man hautnah. Nicht gut gefallen hat mir, dass am Ende des Buches, Hanna auf den Tod wartet und man seitenlang darüber liest, wie sie sich selbst schneidet, mit ihrem Blut die Wände beschmiert und weiteres. Auch nicht gut hat mir gefallen, dass schon im ersten Drittel des Buches eine Sex-Szene mit Wyatt vorkam und Hanna immer darüber redet, wie sie die Jungen alle gefickt und ausgenutzt habe. Fazit: Dieses Buch hat mir gut gefallen, aber es ist EINDEUTIG kein Kinderbuch, Kinder unter 13/14 sollten Bleeding violet wirklich nicht lesen! 4 Sterne wegen den oben aufgezählten Kontra Gründen.

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    17. June 2011 um 14:32

    Über das Buch -------------------- Hanna ist 16, und auf dem Weg in die Kleinstadt Portero, und zwar will sie ihre Mutter wieder sehen, die sie seit Baby an nicht mehr gesehen hat. Als sie vor der Tür steht versucht ihr Vater sie vor zu warnen, denn ihre Mutter ist leider nicht dass was man eine liebende Person nennt, denn sie hätte sie wohl sonst kaum einfach zurück gelassen. Doch Hanna will davon nichts hören und versucht dem Vater zu beweisen das sie es ändern kann, denn sie ist es leid allein zu sein, keine Freunde zu haben. Doch die väterliche Stimme in ihrem Kopf will einfach keine Ruhe geben und so tritt sie ein ins Haus der Mutter. . Leider scheint die Stimme im Kopf doch recht zu behalten denn ihre Mutter will sie auf der Stelle wieder zu ihre Tante zurück schicken, doch Hanna lässt sich nicht so schnell abschieben, das hat sie so satt und geht mit ihrer Mutter einen Deal ein, die diese annimmt in der Überzeugung dass ihre Tochter versagen wird und darauf wieder aus ihrem leben verschwindet. . Doch Hanna trifft auf eine Welt in der sie nicht mehr alleine ist, nicht mehr zu den verrückten und gestörten zählt, sie ist eine von Vielen, denn in der Kleinstadt gehen seltsame Dinge vor und da fällt gar nicht auf das sie selber Halluzinationen, sie eine Bipolare-Störung hat, und so kämpft sie um alles was ihr Lieb ist, um die Liebe der Mutter, um die Liebe zu einem Jungen und auf eine Heimat wo sie sich nicht mehr fremd vor kommt. . . Erster Satz: --------------- .......Der Lkw-Fahrer liess mich am falschen Ende der Strasse raus. . . . Meine Meinung -------------------- Titel & Cover: Also der Titel passt zwar schon irgendwie, nicht nur dass er zum Cover passt sondern auch zur Protagonistin, aber der ursprüngliche Titel "Die andere Seite des Wahnsinns" hätte doch mehr über die Geschichte aus gesagt. Das Cover ist einfach wunderschön, nicht nur weil Lila meine Farbe ist sondern es ist dennoch dezent, verspielt, romantisch und ein Hauch erotisch. . Schreibstil: Locker, wie es halt bei jugendlichen so üblich ist, so werden sich diese, die sich entscheiden dieses Buch zu lesen, auch schnell rein finden. Es ist einfach aber dennoch sehr spannend geschrieben und man bleibt vom Anfang bis zum Schluss dran und will einfach nichts verpassen. . Geschichte: Wie könnte man die nur am besten beschreiben? Schräg, abgedreht, wahnsinnig? Also mit Sicherheit ist es keine alltägliche Geschichte. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Drama. Denn das Mädel könnte durchaus real sein, ausser eben in die Welt die sie eintaucht. In der Geschichte ist sie aber eben real und nicht nur ein Teil ihrer Störung. Eine Geschichte um ein Mädel das sich mit einer Bipolaren-Störung rum quälen muss und immer auf der Suche nach der Wahrheit ist. Nur lernt sie schnell das "Wahrheit" eben etwas vielschichitger ist als sie es bisher angenommen hat. Es gibt eben Monster nicht nur in ihrer Fanatsy, auch ihr Vater ist ein echter Geist und existiert nicht nur als Stimme im Kopf, genau wie so manches andere. . Personen: Hanna, das gestörte Mädchen ist auf der Suche nach Liebe, als aller erstes. Sie sehr fordernd, sie hat ihre Emotionen meist nicht so im Griff, was eben eine Bipolare-Störung mit sich bring, aber sie ist eine überraus starke kämpferin, wenn sie sich mal was in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie es durch. Auch wenn sie Gefahr läuft etwas dafür opfern zu müssen. . Rosaliee: Hannas Mutter, kalt, lieblos und abweisend. Doch ist es nur ein Schutz, denn Angst ist so was starkes, Angst kann lähmen und dass kann Rosliee doch nicht zu lassen. Wer zu sehr liebt verliert am Ende doch alles... . Wayett: Der 17 jährige Junge, der so anders ist als die anderen die Hanna bis jetzt gekannt hat. Der aber selber seine Problem hat und sich genau so alleine fühlt wie Hanna. Er ist noch auf der Suche nach seiner eigenen Identität und findet sie vielleicht erst dann wenn alles verloren ist.... . . FAZIT: Kein herausragendes, aber sehr wohl eins ehr gutes Buch. Aber ich bezweifle das es ein 14. jähriger Jugendlicher das Buch schon versteht, welches die versteckten Botschaften darin sind. Aber Spannend ist es, so oder so, wer also gerne verrücktes, spezielles oder vielleicht sogar was absonderliches mag, der sollte sich das Buch wirklich rein ziehen.

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  • Rezension zu "Bleeding Violet" von Dia Reeves

    Bleeding Violet
    splitterherz

    splitterherz

    15. May 2011 um 20:07

    «"Habt ihr das gehört?", fragte ich vorsichtig, weil ich mir nicht sicher war, ob ich mir den Schrei nicht nur eingebildet hatte. "Was", sagte Carmin. "Den Schrei?" Er winkte ab. "Das ist nur eine Selbstmordtür. Die Kiddies drehen bei denen immer total durch." "Das ist so siebte Klasse", höhnte Lecy.» [Dia Reeves - Bleeding Violet; S. 117] Erster Satz: Der LKW-Fahrer ließ mich am falschen Ende der Straße raus. Inhalt: Nachdem die sechzehnjährige Hanna ihre Tante Ulla beinahe erschlagen hätte, um abzuhauen, trampt sie nach Portero, wo ihre Mutter, die sie noch nie zuvor gesehen hat, lebt. Der Empfang dort ist allerdings ganz anders, als Hanna es sich vorgestellt hätte, denn ihre Mutter will sie nicht da behalten und die Stadt ist noch verrückter, als sie selbst. Mit ihrer Mutter geht sie eine Wette ein, durch deren Gewinn sie bei ihrer Mutter bleiben könnte: Sie muss versuchen sich in die Gemeinschaft Porteros zu integrieren und bei den merkwürdigen Geschöpfen und den völlig durchgeknallten Menschen, die hier leben, ist das wirklich alles andere als einfach. Schließlich lernt Hanna auch den gut aussehenden Wyatt kennen, der gegen die Kreaturen Porteros kämpft, um die Bevölkerung zu schützen. Gemeinsam mit ihm begibt sie sich auf ein Abenteuer der besonderen Art. Schreibstil: Der Schreibstil war nicht unbedingt etwas Besonderes, obwohl er leicht und flüssig zu lesen war. Man merkt doch, dass das Buch sehr jugendlich gehalten ist und sollte hier nicht zu viel erwarten. Dennoch lässt sich das Buch angenehm lesen, denn es gab auch nichts, was mich übermäßig gestört hätte. Er trifft ungefähr die goldene Mitte, denn er ist weder unzumutbar, noch unglaublich gut. Manchmal haben einige unbekannte Worte den Lesefluss zwar ein wenig gedämpft, doch da diese im Laufe der Geschichte erklärt werden, ist das nur nebensächlich zu erwähnen. Meinung: Dieses Buch ist vermutlich das verrückteste und durchgedrehteste, was ich jemals gelesen habe und das liegt nich nur an der abgedrehten Protagonistin, sondern auch am ganzen Rest. Ich denke, dass ist ein Buch, was nicht jedem gefallen wird, da es einfach so kurios und anders ist. Es hat keine wirklich tiefsinnige Handlung oder vermittelt dem Leser irgendwelche Werte, trotzdem ist es irgendwie lesenswert, da es den Leser in eine Welt entführt, die so erfrischend ist und vom Mainstream abweicht, dass man die Merkwürdigkeit beinahe wieder gut findet. Angefangen bei der jungen Hanna, die halb Schwedin und halb dunkelhäutig/halb weiß ist, wird man schon auf den ersten Seiten geschockt, in denen Hanna ihre Tante beinahe erschlägt. Das Mädchen hört und sieht ihren toten Vater und hat noch viele andere Halluzinationen. Sie müsste eigentlich diverse Tabletten nehmen, tut das jedoch nicht, da sie dann keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater aufnehmen könnte. Hanna trägt lediglich lilafarbene Kleidung, da es die Lieblingsfarbe ihres Vaters ist und sie natürlich an ihn erinnert. Außerdem näht sie ihre Kleidung ausschließlich selbst. Ich denke, allein das zeigt, dass man hier kein stereotypisches Buch vorgesetzt bekommt, sondern eine Geschichte, die von dem abweicht, was man erwarten würde. Auch charakterlich unterscheidet sie sich von vielen anderen Mädchen in Büchern, denn sie ist völlig selbstbewusst und mutig und während andere ihrer Genrekolleginnen fürchterliche Angst vor ihrem ersten Mal hat, schläft sie mit den Jungs aus ihrer Klasse in alphabetischer Reihenfolge. Ihr war nie jemand wirklich wichtig bis sie Wyatt kennenlernt. Auch von Wyatt wird man vermutlich überrascht sein, denn er führt das abgedrehte Schema weiter. Von Hanna und Wyatt hat definitiv Hanna die Hosen an, obwohl Wyatt eher ein Beschützertyp ist. Diesem Drang kann er bei Hanna jedoch nicht nachgehen, da diese nicht beschützt werden will. Wyatt ist der erste Junge, in den Hanna sich wirklich zu verlieben scheint, da sie die Jungs vor ihm zumeist nur ausgenutzt hat. Neben all der Verrücktheit spielt auch die Liebe zwischen den Beiden eine große Rolle. Auch Hannas Mutter Rosalee ist sicherlich nicht die typische Mutter. Sie ist Hanna charakterlich sehr ähnlich, denn auch sie hat eine ganz besondere Ausstrahlung auf das männliche Geschlecht. Rosalee sieht die Liebe als Falle an und will deswegen keine Bindung zu ihrer Tochter aufbauen, sondern diese so schnell wie möglich wieder loswerden. So wird auch das Mutter-Tochter-Verhältnis zum Thema und wächst innerhalb des Buches immer mehr zusammen. In Bleeding Violet erwarten einen derart viele neue Idee, dass man sich teilweise sehr überschüttet fühlt. So viele verrückte neue Geschöpfe und Eigenarten strömen auf den Leser ein, dass man das Buch nur sehr langsam lesen kann, um die neu gewonnen Eindrücke überhaupt verarbeiten zu können. So habe ich auch länger dafür gebraucht, endlich eine Rezension zu dem Buch zu schreiben, da ich als sehr schwer empfinde, all diese Eindrücke in ein paar Worte zu quetschen. Die Geschichte ist einfach absolut verrückt, ebenso wie die Stadt, die Menschen, die Protagonistin, der Bösewicht... alles ist anders und weicht von dem altbekannten Schema ab, was ich als sehr erfrischend und gewagt empfinde. Man findet in dem Buch auch relativ viele Gewaltszenen, da Wyatt gegen die Kreaturen Porteros kämpft und Hanna ihm zeitweise dabei hilft. So gibt es teilweise schon sehr abartige Beschreibungen von fliegenden Gedärmen und Blut. Allerdings sind diese Szenen zumeist eher kurz beschrieben. Auch auf Sexualität trifft man in dem Buch, wobei die Szenen nicht groß beschrieben, sondern lediglich angedeutet worden sind. Mir war es teilweise schon beinahe etwas zu abgedreht, doch trotzdem hatte ich viel Spaß mit dem Buch. Man muss sich eben auf die Geschichte einlassen und darf sich nicht davon abschrecken lassen. Viel Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten, denn auch wenn die Geschichte tief in die Merkwürdigkeitskiste greift, kratzt sie lediglich an der Oberfläche. Fazit: Wer sich in einer Geschichte verlieren will, die stellenweise entfernt an Alice im Wunderland erinnert und offen für eine überaus verrückte und kuriose Geschichte ist, der sollte sich Bleeding Violet einmal näher anschauen. Mehr als einmal wird man überrascht von der Kreativität und der Verrücktheit, die diese Geschichte zu bieten hat, ekelt sich, lacht und wird einfach mitgerissen. 3,5 Sterne!

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