Diana Feuerbach Die Reise des Guy Nicholas Green

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Inhaltsangabe zu „Die Reise des Guy Nicholas Green“ von Diana Feuerbach

`Ich brauchte Geld, er brauchte Begleitung. Der südafrikanische Weltenbummler Guy Nicholas Green schmeißt seinen Job in Mexiko. Er strandet am Schwarzen Meer, in Odessa. Das Geld geht ihm aus. Er begegnet dem jungen Engländer Jamie. Der hatte auf einer Webseite (`Jede Begegnung zwischen einem Mann des Westens und einer Frau des Ostens ist voller Zauber ) Julia entdeckt. Sie schickt Ganzkörperfotos, der Briefwechsel kommt ins Rollen. Jamie fühlt eine große Sehnsucht in sich aufsteigen. Er verliebt sich und reist auf eigene Faust nach Odessa. Als er Julia endlich trifft, will sie von den Mails und ihren Versprechungen nichts wissen. Ist er auf eine dubiose Heiratsagentur reingefallen? Und welche Rolle spielt eigentlich Guy Nicholas Green in der ganzen Sache? Willkommen in Odessa! Unter der Sonne am Schwarzen Meer: Heiratstourismus und Online-Dating, junge Frauen auf schwindelerregend hohen Absätzen, Kerle mit geschorenen Schädeln und schlechten Manieren. Und eine Männerfreundschaft wider Willen. Diana Feuerbachs Romandebüt bietet beste Unterhaltung in all ihren Facetten.

Eine Reise in die Ferne, und doch menschlich so nah! Welche Umwege wir doch gehen, um einfach nach Hause zu kommen.

— Bücherwurm

Eine bittersüße Reise in die schönste Stadt am Schwarzen Meer.

— Kleinstadtkatze

Eine Mischung aus Gedanken & Alltag! Bewundernswerte Lektüre! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste

Poetisch, bewegend und voller Eindrücke...

— Floh

Anspruchsvoll, aber unterhaltsam und gut zu lesen. Ein wirklich gelungenes deutsches Debüt.

— Buchraettin

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  • Tolles Debüt!

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Bücherwurm

    15. September 2014 um 19:04

    "Er verhedderte sich in Details, ohne ein Ganzes erkennen zu können." (S. 94) Das Debüt der Autorin Diana Feuerbach mit dem Titel "Die Reise des Guy Nicholas Green" ist ein sehr beeindruckendes, leicht zu lesendes Buch. Guy Nicholas Green ist ein Sozialarbeiter, der in der Entwicklungshilfe in sog. Dritten Ländern arbeitete. Bis ihm in Mexiko das Glück im Privaten, wie auch der Abstand zur Arbeit misslang. Eine Auszeit ist nötig, ein Sich-selbst-Finden, weshalb er auf dem Weg nach Indien ist. Er strandet in Odessa am Schwarzen Meer, heute Kriegsschauplatz, zu Zeiten des Romans "normaler Alltag" am Rande Europas, zur Schwelle des Reichtums, inmitten der verrottenden Armut. Guy landet mit Geldmangel im Hostel, einer Art Absteige für heiratswillige männliche Touristen, die durch teure Inernetvermittlung angelockt wurden und jetzt nach dem käuflichen Glück suchen. Der sprachlich toll ausgearbeitete Roman zeigt nüchtern und doch mit viel Atmosphäre ein eigentlich trauriges Bild unserer Gesellschaft.  Gut situierte Männer, die auf der Flucht vor der Einsamkeit auf raffinierte Angebote reinfallen, die zu Hause unfähig sind, sich mit den landeseigenen Frauen auseinanderzusetzen, in der Ferne ihre Erfüllung suchen und sich wundern, beziehungsweise ein schweres Erwachen erleben müssen, das sie selbst so wenig wahrhaben wollen. Die Autorin erzählt ohne eigene Wertung. Sie schildert die für den Leser oft vohersehbaren, zu erahnenden Ereignisse so realistisch, berührend und doch distanziert, dabei so spannend, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legt. Wie oft steigern wir uns in eine Wunschvorstellung, halten an Kleinigkeiten fest, nur weil wir unsere eigene Realität nicht ertragen? Wie oberflächlich und nichtssagend ist unser sicheres und finanziell wertvolles Leben? Warum fahren wir in arme Länder, protzen mit dem Bankkonto und sich doch gleichzeitig so geizig? Warum fliehen wir in die Ferne, wenn uns die unmittelbare Umgebung schon zu belastend ist? Warum erwarten wir Liebe von fremden Menschen, wenn uns die bekannten Mitmenschen anöden? Ein sehr beeindruckendes Buch, gefüllt mit Verdrängungsmechanismen, die wir selbst gar nicht mehr wahrnehmen! Und siehe: Auch die Menschen der armen Länder haben gelernt, auf diese Sinn- und Liebessuche der übersättigten Reichen zu reagieren.

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  • Tiefgründiger und anspruchsvoller als erwartet

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    anushka

    Guy Nicholas Green ist nicht mehr der Jüngste, als er als völlig abgerissener Backpacker im Hostel in Odessa ankommt. Der ehemalige Mitarbeiter nicht-staatlicher Entwicklungshilfeprojekte flieht vor seinenr eigenen Vergangenheit und seinen Handlungen und Odessa ist eigentlich nur eine Zwischenstation auf seinem Weg nach Indien. Doch da Guy keinerlei Geld mehr hat und seine Mutter sich weigert, ihm die Raten seines vorzeitigen Erbes in die Ukraine zu schicken, ist Guy auf die Großzügigkeit des Hostelbesitzers und der anderen Gäste angewiesen. Und so kommt es, dass er Einblicke in die Heiratsvermittlungsindustrie der osteuropäischen Länder gewinnt und schließlich Jamie kennenlernt, der in Odessa nach seiner Internetliebe aus einer solchen Vermittlung sucht. Dieser Debütroman ist überraschend tiegründig und vom Schreibstil her eher anspruchsvoll. Das Thema ist ernst, auch wenn es ein paar Klischees bedient, jedoch zunehmend auch hinter die Fassade schaut. Guys "Mitbewohner" sind ausnahmslos alle nach Odessa gereist um eine junge und hübsche Braut zu finden. Es versteht sich, dass sie selbst eher weniger ansprechend sind, was das Äußere betrifft. Und so führt die Autorin ein Thema vor Augen, bei dem es zum einen um Kriminalität geht, zum anderen aber auch um teils verachtende Menschenbilder und moderne Prostitution, obwohl sie dies - und das finde ich sehr gelungen - niemals vordergründig anprangert oder die Moralkeule herausholt. Guy ist dabei oft nur Beobachter und ist für den Leser die Möglichkeit, nah an den Figuren dran zu sein, erst zum Ende der nur rund 220 Seiten ist er selbst mit involviert. Meine Kritikpunkte am Buch und der Geschichte sind eher kosmetischer Natur: der Klappentext macht nicht ganz deutlich, was den Leser erwartet und eine seichte Unterhaltungsgeschichte ist genauso möglich wie die gesellschaftskritische anspruchsvolle Geschichte, die letztlich dahintersteckt. Auch das Cover lässt sich nicht klar einordnen, macht nach dem Lesen aber Sinn. Schade fand ich auch, dass der Titel zwar eine Reise suggeriert, letztlich die Handlung aber ausschließlich in Odessa spielt und Guys Reisen eher in Randbemerkungen thematisert werden. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet. Insgesamt war dieser Debütroman aber gelungen und empfehlenswert.

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    • 2

    Floh

    21. July 2014 um 18:31
  • Kann man Liebe kaufen?

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    sursulapitschi

    Guy Nicholas Green ist 40 Jahre alt und, je nach Auffassung, ein Loser oder ein Lebenskünstler. Er ist mit dem Rucksack unterwegs nach Indien, um einen Guru aufzusuchen, als ihm in Odessa das Geld ausgeht. In einem heruntergekommenen Hostel, wo in erster Linie Heiratstouristen absteigen, wartet er darauf, dass seine Mutter sich erbarmt, ihm Geld zu schicken und stolpert über Jamie, der aus England gekommen ist, um in Odessa seine Traumfrau zu treffen. Eigentlich liest man hier in erster Linie Jamies Geschichte. Man erfährt etwas über Männer, die mit einiger Naivität im Internet nach ihrer großen Liebe suchen, die Praktiken zweifelhafter Partnervermittlungsagenturen und enttäuschte Hoffnungen. Aber auch die Hintergründe finden Beachtung. Manch eine ukrainische Schönheit zwingt die Not, zahlungskräftige Männer auszunutzen. Und ein wenig fragt man sich auch: sollte Dummheit nicht bestraft werden? Der Schreibstil ist unglaublich. Schön, bildhaft, originell, dezent humorvoll, allerdings auch unglaublich weitschweifig. Eigentlich ist das Lesen ein Vergnügen, aber oft ufern die Beschreibungen aus, bis sie enervierend sind. Wenn beispielsweise Guys Verhältnis zu seinem Vater beleuchtet wird, muss man auch ausführlichst dessen musikalische Vorlieben und beruflichen Werdegang über sich ergehen lassen. Das ist sehr schade, weil man anfängt Passagen zu überfliegen, die man in gestraffter Form genossen hätte. Deshalb kann ich dieses eigentlich schöne Buch nur bedingt empfehlen. Ich werde allerdings die vielversprechende Autorin im Auge behalten.

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    • 2

    Floh

    18. July 2014 um 07:27
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, bei denen Vor- oder Nachname Autors beginnen wie Buchtitel

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 6 austauschen!

    • 46
  • Leserunde zu "Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Leserinnen und Leser, wir starten eine Leserunde für den Debütroman "Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach. Der Osburg Verlag verlost dafür 15 Rezensionsexemplare, für die Ihr Euch bis zum 07. April bewerben könnt! Eine erste Leseprobe gibt es hier. Unter der Sonne am Schwarzen Meer: Heiratstourismus und Online-Dating, junge Frauen auf schwindelerregend hohen Absätzen, Kerle mit geschorenen Schädeln und schlechten Manieren. Und eine Männerfreundschaft wider Willen. Diana Feuerbachs Romandebüt bietet beste Unterhaltung in all ihren Facetten. »Ich brauchte Geld, er brauchte Begleitung.« Der südafrikanische Weltenbummler Guy Nicholas Green schmeißt seinen Job in Mexiko. Er landet am Schwarzen Meer, in Odessa. Das Geld geht ihm aus. Er begegnet dem jungen Engländer Jamie, der auf einer Webseite Julia entdeckt und sich in die junge Schönheit verliebt hatte. Nach einem regen Mailwechsel reist er auf eigene Faust nach Odessa. Als er Julia endlich trifft, will sie von den Mails und ihren Versprechungen nichts wissen. Ist er auf eine dubiose Heiratsagentur reingefallen? Und welche Rolle spielt eigentlich Guy Nicholas Green in der ganzen Sache? Willkommen in Odessa! Bewerbt Euch für ein Exemplar und lasst Euch von Diana Feuerbach in die faszinierende und schillernde Welt des Heiratstourismus, der Männerfreundschaften und der Liebe mitnehmen. Wir freuen uns auf Eure Meinungen und Kommentare und eine spannende Leserunde! Euer Osburg Verlag

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    • 195
  • Die Reise...

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Kleine8310

    25. May 2014 um 04:07

    Guy Nicholas Green ist Südafrikaner und ist auf einer Sinn-und Selbstsuche. Während dieser Suche reist er viel und diese Reise führt in schließlich in die Stadt Odessa. Für ihn ist es nur ein Zwischenstopp, da er eigentlich auf dem Weg nach Indien ist. In dem Hostel in dem er sich eingemietet hat trifft er auf Jamie, der aus einem ganz bestimmten Grund in Odessa ist. Odessa ist ein Ort am Schwarzen Meer. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich schnell eine Männerfreundschaft, was die Autorin sehr schön rüberbringt. Die Charaktere sind sympathisch und jeder hat seine Geschichte zu erzählen, was die Geschichte und die Suche abwechslungsreich macht und die Spannung erhöht. Das Buch ist auf jeden Fall eine gute Lektüre für ein paar schöne Lesestunden, die beiden Männer sind sehr außergewöhnlich und teilweise kam ich aus dem Schmunzeln nicht raus, oder umhin mich zu fragen wieso sie jetzt dies oder jenes tun .

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  • Eine Reise zu sich selbst

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    lesebiene27

    19. May 2014 um 18:25

    Das Buch handelt - wie bei dem Titel zu erwarten ist - von einem Mann namens Guy Nicholas Green, der auf seiner Reise nach Indien in Odessa (Ukraine) strandet. Dort kommt er ohne noch Geld zu haben mit anderen ausländischen Männern in einem Hostel unter und wartet darauf, dass ihm seine Mutter Geld schickt. Unter diesen Männern ist auch der Engländer Jamie, der nach Odessa gekommen ist, weil er über einem Dating-Portal im Internet eine Frau kennen gelernt hat, die er nun treffen und heiraten möchte. Mit Guy’s Hilfe macht er die junge Frau auch ausfindig, doch sie scheint nichts von dem Mail-Verkehr mit Jamie zu wissen, der diesem eine hohe Summe Geld gekostet hat. Die beiden Männer machen sich auf die Suche nach der Wahrheit und lernen die Welt des Heiratstourismus, der in der Ukraine stark ausgeübt wird, immer weiter kennen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und macht das Buch daher zu etwas Besonderem. Ich habe zwar ein paar Seiten gebraucht um mich daran zu gewöhnen, aber dann empfand ich es als sehr angenehm. Der Roman lässt sich auf der einen Seite flüssig lesen, ist aber durchaus auch anspruchsvoller. Es finden sich nicht nur die emotionale Geschichte über die Männer, sondern auch die vielen tiefgründigen Gedankengänge des Guy Nicholas Green in dem Buch wieder, der über sein Leben philosophiert. Darüber hinaus bekommt man noch einen schönen Einblick in den Heiratstourismus geboten, der einen nachdenklich zurücklässt. Die Beschreibungen der Umgebung sind bildhaft beschrieben, ohne aber zu sehr ins Detail zu gehen. Die Armut und der Umgang der Menschen damit kommen zutage, sodass man sich als Leser ein Bild von der Lebensweise der dort lebenden Menschen und den Heiratstouristen machen kann. Die dazugehörigen Erklärungen scheinen plausibel, sodass der Lesefluss nicht gestört wird. Die Charaktere sind allesamt faszinierend ausgearbeitet und so unterschiedlich, wie sich Menschen nur sein können. Und dennoch haben sie alle eine Sache gemein, die sie miteinander verbindet: Sie alle suchen nach dem Sinn im Leben und sind nicht glücklich. Dies macht sie irgendwie sympathisch und nahbar. Allgemein habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Heiratstourismus in dieser Form sehr realistisch dargestellt wurde - auch wenn man sich zwischendurch fragt, warum die Männer nicht merken, dass sie auf den Arm genommen werden. Das Cover finde ich sehr interessant, denn es hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ich habe mich gefragt, was sich dahinter befindet. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Der Autorin ist es gelungen eine interessante Thematik anschaulich und lesenswert zu verpacken, ohne dass man den Spaß an der Geschichte verliert. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Gelungenes Debüt!

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Kleinstadtkatze

    13. May 2014 um 20:00

    Eines haben der Backpacker Guy Nicholas Green und Jamie Durham gemeinsam: sie sind in der "Perle" am Schwarzen Meer gelandet, beide geladen von Hoffnungen unterschiedlichster Art. Guy, der ein schweres Vergehen von früher begangen hat und nun nach Indien reisen soll, um dort die Kunst der Meditation und der Entbehrung zu lernen, macht einen notwendigen Zwischenstopp auf seiner Reise, weil ihm der Geldhahn von seiner Mutter abgedreht worden ist. In einem armseligen Hostel ausharrend und darauf wartend, dass sich die Frau am anderen Ende der Welt erweichen lässt und nun doch Geld schickt, begegnet er dem Engländer Jamie, der aus ganz anderen Gründen im selben Hostel gelandet ist. Der Grund heißt Julia und hat wunderschöne lange Beine, seidige Haare und tolle Augen und hat sich von einer Online-Heiratsvermittlungsseite direkt in Jamies Herz gelächelt. Dieser ist nach einer Menge Briefen und Geld nun erpicht darauf, seine Schöne endlich kennen zu lernen und beschließt dafür kurzerhand nach Odessa zu fliegen. Schnell erkennt Guy die Nöte des verliebten Engländers, nämlich seine Unkenntnis der Sprache und der Gebräuche, und will sich bei ihm, nicht ohne einen Obulus dafür zu bekommen, hilfsbereit zeigen. Schnell werden die beiden "Gestrandeten" Freunde und erkunden die Perle am Schwarzen Meer. Doch nicht nur die Stadt hat ihren Glanz längst verloren, sondern auch die gottgleiche Julia, die nach einer leidvollen und unendlichen Suche nach ihr, nichts von Jamie gehört haben soll... . Eine kurzweilige, jedoch unterhaltsame Reise in eine Welt voller Lügen, Intrigen, Männern mit Handtaschen und langbeinigen Gazellen auf High- Heels. Und eine Geschichte zweier Männer, die jeder auf ihre Art und Weise von dieser Stadt "geheilt" werden.

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  • Guy auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Dreamworx

    01. May 2014 um 13:29

    Der Südafrikaner Guy Nicholas Green landet bei seiner Sinn- und Selbstsuche mit seinem Rucksack auf dem Weg nach Indien in der Stadt Odessa am Schwarzen Meer und mietet sich dort in einem Hostel ein. Schnell findet er heraus, dass die anderen Hostelgäste auf Heiratstourismus hier sind auf der Suche nach einer Ehefrau. Als Guy Jamie im Hostel kennenlernt, der ebenfalls nur wegen einer bestimmten Frau, die er im Internet kennengelernt und deren Kontakt er sich schon einiges hat kosten lassen, nach Odessa gekommen ist, um diese endlich zu treffen, überlegt er nicht lange und bietet Jamie bei der Suche nach ihr seine Unterstützung an. Dabei lernt Guy die dunkle und verzweifelte Welt des Heiratstourismus kennen. Diana Feuerbach hat mit ihrem Roman „Die Reise des Guy Nicholas Green“ ihren Debütroman vorgelegt. Die Handlung wird aus der Sicht von Guy erzählt, der Schreibstil lässt sich flüssig und gut lesen und ist mit humorigen Details durchzogen. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und gut in die Handlung eingeflochten, so dass man sich alles vorstellen konnte. Protagonist Guy ist ein nachdenklicher Mensch, der sich mit seinem Vater überworfen hat und vor einer Aussprache davonläuft, weil er das Gefühl hat, seine Familie zu enttäuschen. Auf seiner Sinnsuche strandet er in Odessa und kommt mit dem Heiratstourismus in Berührung. Das Thema Heiratstourismus hat einen bitteren Nachgeschmack, spielt man doch mit der Hoffnung der einsamen Suchenden und versucht mit miesen Tricks, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gleichzeitig wird aber auch nie die Sinnsuche von Guy außer Acht gelassen durch das Einstreuen von Rückblenden in seine Vergangenheit. Diana Feuerbach hat ein anspruchsvolles Debüt vorgelegt, das sich gut lesen lässt. Auf das nächste Buch darf man gespannt sein. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

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  • Rucksack auf und los geht´s... er war jung und brauchte das Geld

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Floh

    Ein vielversprechender Titel. In "Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach erleben wir Abenteuer, Poesie, Lebenslust und das Spiel mit dem Geld und der Hoffnung der Menschen. Inhalt: "`Ich brauchte Geld, er brauchte Begleitung.´ Der südafrikanische Weltenbummler Guy Nicholas Green schmeißt seinen Job in Mexiko. Er strandet am Schwarzen Meer, in Odessa. Das Geld geht ihm aus. Er begegnet dem jungen Engländer Jamie. Der hatte auf einer Webseite (`Jede Begegnung zwischen einem Mann des Westens und einer Frau des Ostens ist voller Zauber´) Julia entdeckt. Sie schickt Ganzkörperfotos, der Briefwechsel kommt ins Rollen. Jamie fühlt eine große Sehnsucht in sich aufsteigen. Er verliebt sich und reist auf eigene Faust nach Odessa. Als er Julia endlich trifft, will sie von den Mails und ihren Versprechungen nichts wissen. Ist er auf eine dubiose Heiratsagentur reingefallen? Und welche Rolle spielt eigentlich Guy Nicholas Green in der ganzen Sache? Willkommen in Odessa! Unter der Sonne am Schwarzen Meer: Heiratstourismus und Online-Dating, junge Frauen auf schwindelerregend hohen Absätzen, Kerle mit geschorenen Schädeln und schlechten Manieren. Und eine Männerfreundschaft wider Willen. Diana Feuerbachs Romandebüt bietet beste Unterhaltung in all ihren Facetten." Zum Schreibstil: Autorin Diana Feuerbach hat mit ihrem Schreibstil eine ganz feine besondere Note erschaffen, die ihren Stil Wiedererkennungswert gibt. Diana Feuerbach taucht in den Gedanken der Charaktere in die Poesie ab, ihre Dialoge lesen sich wie ein wildes Gedicht. Sie hat mich bereits in den ersten Seiten als Leserin gewonnen. Sie schreibt abenteuerlich, lebendig und sehr bildhaft. Gekonnt fängt sie Eindrücke ein und gibt diese ungefiltert an die Leser wieder. Sie sorgt für Gefühl, Emotionen und blankes Entsetzen. Ich mag ganz besonders das große Gefühl und die wachsene Zwiespaltigkeit, die die Protagonisten plagt. Ich mag diese Art des Schreibens und konnte somit ganz nah mit den Charakteren miterleben, was in diesem bewegenden Buch auf mich wartete. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig, emotional und sehr authentisch dargelegt. Schauplätze: Der Autorin gelingt es durch ihre lebendige Art wunderbare Schauplätze zu erschaffen. Gerade das Leben und der Tourismus im Ort Odessa wird lebendig, bunt und abenteuerlich dargestellt. Autorin Feuerbach schafft es, eine hervorragende Mischung aus Gedanken und Alltag zu präsentieren und erweckt die Story zum Leben. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Teilweise hätte ich mich gleich am liebsten mit auf den Weg begeben. Charaktere: Den Charakteren verleiht die Autorin ein toll gezeichnetes Bild mit Ecken und Kanten. Sie schildert ihre Protagonisten sehr nah und mit viel Herzblut. Gerade Jamie und Guy können den Leser ans Herz wachsen, auch wenn es zwischen beiden immer wieder bedeutende Konflikte gibt. Dennoch wächst hier eine atemberaubende Freundschaft heran. Diana Feuerbach schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen, welche sie gekonnt in Einklang bringt.  Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt von Guy und aber auch Engländer Jamie lassen den Leser nicht mehr los. Tief und eindringlich werden hier diese Charaktere vorgestellt. Gekoppelt mit einer tragischen Liebe und einer dramatischen Tragödie, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Meinung: Zu erst möchte ich den zauberhaften Schreibstil loben, mir hat diese Art ganz besonders gefallen. Auch wenn dieser Stil nicht jedermanns Geschmack ist, hat die Autorin sehr genau auf das Ausmass geachtet und ich finde es ist ihr sehr galant gelungen. Manches wirkte auf mich im Geschehen sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Weltenbummlerroman. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen im sagenhaften Odessa und der Freundschaft von Guy und Jamie fest eingebunden. Die Autorin versteht ihr Können und taucht gekonnt in die Welt der vor Liebe blinden Männer, die für eine unerreichbare Frau alles geben, ein. Ein niveauvoller Roman, der Jung und Alt gleichermaßen erreicht! Autorin Diana Feuerbach bedient viele Emotionen und glänzt mit Abenteuer, Lebenslust und Überraschungen und den vielen Familienproblemen und auch den Problemen auf den Weg nach der großen Liebe. Einziger Kritikpunkt an dem Buch sind die auftauchenden Längen, die es hin und wieder in einzelnen Abschnitten gibt. Die Autorin: "Diana Feuerbach, geboren 1972 in Stollberg/Erzgebirge, studierte Journalistik und Fernsehproduktion in den USA, ehe sie mit dem literarischen Schreiben begann. Während ihres Studiums am Deutschen Literaturinstitut Leipzig veröffentlichte sie erste Kurzgeschichten, Erzählungen und Gedichte. Neben anderen osteuropäischen Ländern hat sie besonders die Ukraine bereist und kennengelernt. Diana Feuerbach ist Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie des Klagenfurter Literaturkurses und Gewinnerin des Publikumspreises beim MDR-Literaturwettbewerb. `Die Reise des Guy Nicholas Green´ ist der erste Roman der in Leipzig lebenden Autorin." Zum Cover: Das Cover finde ich nicht so toll gelungen. Es hätte meine Aufmerksamkeit nicht erregt, wenn ich nicht schon von dem Buch gewusst hätte. Fazit: Das Buch bewegt, unterhält und überrascht. Was will man mehr?

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    • 2

    Arun

    30. April 2014 um 14:03
  • Brautschau

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    dieFlo

    28. April 2014 um 12:55

    Unsere neue Zeit bietet vielfältige Möglichkeiten Leute kennen zulernen und eben auch Partner aus dem Ausland zu heiraten. So treffen sich in Odessa all Jene, die schon Unmengen an Dollar für Briefe mit ihren Traumfrauen investiert haben. Denn es gibt da diese Agentur, da sucht man sich tolle Frauen aus und kann mit ihnen schreiben. 10 Dollar ein Brief und die Männer tun dies. Sie verlieben sich, machen Geschenke und so geht es auch Jamie, der seine Julia nun endlich treffen will. Er strandet in einem, naja, Hotel. Dort treffen sich Viele und alle haben eine Erfahrung gemacht. Einer aus diesem "Club" ist nicht wegen der Liebe in Odessa. Er ist dort, gestrandet. Eigentlich auf dem Weg um sich zu finden wird Guy Nicholas Jamie mit Rat und Tat begleiten. Am Ende .... wird doch alles anders enden, als der Leser erwartet. Fazit: Ein Debüt,. wo sicher noch Potenzial drinsteckt. Aber durchaus gelungen! Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten die Protagonisten zu mögen und kam irgendwie nur schleppend vorwärts. Dann jedoch lernte ich sie kennen und mochte Schreibstil und Handlungen.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte, ein interessantes Thema - aber leider mit Längen

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    MonikaS

    25. April 2014 um 17:54

    Guy Nicholas Green ist auf dem Weg nach Indien, um innere Ausgeglichenheit zu finden, als ihm in Odessa das Geld ausgeht und er in einem Hostel unterkommt. Er ist der einzige "echte" Backpacker, alle anderen Gäste sind nach Odessa gekommen, um auf dem dortigen Heiratsmarkt eine junge, hübsche Frau zu finden. Die "Kandidatinnen", die sie im Internet gefunden haben, sind allerdings nicht so heiratswillig, wie die Männer gedacht (und von der Agentur erzählt bekommen) haben. Jamie hat sich im Internet in Julia verliebt. Er ist nach Odessa gekommen, um sie zu heiraten. Eine andere will er nicht. Er lernt Guy Nicholas im Hostel kennen und bittet ihn, ihm bei der Suche nach "seiner" Julia zu helfen. Guy willigt ein, da seine Mutter ihm kein Geld schickt und Jamie welches hat.   Die Geschichte ist ungewöhnlich, das Thema interessant und in einen Roman gepackt, bei dem ich oft schmunzeln musste. Das Hin und Her bot immer wieder neue Überraschungen. Die Beschreibungen von Odessa waren wirklich gut, ich habe gespürt, dass die Autorin schon dort war und aus erster Hand Bescheid wusste. Leider ist das auch mein Kritikpunkt: Der Lesefluss wird immer wieder durch Beschreibungen und Rückblenden unterbrochen. Weniger wäre da meines Erachtens mehr gewesen (zB. was der eine (ich sage nicht, wer :-)  ) im Rausch alles sieht, ist für die Handlung nicht wichtig). Auch die blumige, umschreibende Sprache fand ich manchmal eher störend.   Alles im allem ein Buch, das sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man einmal "etwas anders" lesen mag und die ausführlichen Beschreibungen in Kauf nimmt oder sich gar darüber freut. (Hat ja nicht jeder meinen Geschmack ;-)  )

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  • Guys Erlebnisse in Odessa

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    ejtnaj

    Guy Green strandet mehr oder weniger auf seiner Reise nach Indien in Odessa am Schwarzen Meer. Hier kommt er als einziger echter Backpacker in einem Hostel unter. Die anderen Bewohner des Hostels sind alles Heiratstouristen die unter den jungen Ukrainerinnen nach einer Frau suchen. Mit den Männern hat Guy eigentlich nicht viel zu tun, denn er versucht an Geld zu kommen um seine Weiterreise nach Indien zu sichern, allerdings sieht dies seine Mutter so gar nicht ein. Dann taucht eines Tages Jamie im Hostel auf, der einen ganz bestimmte Frau in Odessa treffen möchte und wieso auch immer hat dieser Jamie sich dann in den Kopf gesetzt, dass Guy ihm bei seiner Suchen helfen soll. Dies ist der Debütroman der Autorin Diana Feuerbach. Die Autorin hat sich gleich einem etwas heikleren Thema zugewandt und hat dies mit viel Witz versucht zu erzählen, dies ist ihr auch relativ gut gelungen. Der Erzählstil an sich hat mir wirklich gut gefallen und auch das die Geschichte nur aus der Sicht von Guy erzählt wurde fand ich gut, denn so kam man nie durcheinander aus welcher Sicht gerade erzählt wurde. Da es den Heiratstourismus wirklich gibt, kann ich mir schon vorstellen, dass sich vieles genauso zutragen könnte. Doch manches fand ich dann doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Vielleicht hätte man im Anhang erwähnen können ob die Autorin schon mal in Odessa war und dies mit eigenen Augen gesehen und erlebt hat oder ob sie dies auch nur vom Hörensagen kennt. Dies hätte für mich am Schluss die Sache doch etwas glaubwürdiger gemacht. Alle hier im Roman vorkommenden Figuren waren so gut beschrieben, dass man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Eine Lieblingsfigur hatte ich hier nicht. Ebenso gut war der Handlungsort Odessa beschrieben und ich konnte mir die Stadt mit ihrem Flair aus der Zarenzeit sehr gut vorstellen auch wenn wohl nicht mehr so viel davon übrig zu sein scheint. Auch wenn ich etwas gemeckert habe, so hat mir das Buch doch gut gefallen und dadurch, dass das Buch nur knapp 200 Seiten hatte, war die Handlung auch nicht zu langatmig oder gar langweilig sondern eher wirklich gut dosiert. Ich bin schon gespannt welche Geschichte die Autorin wohl in ihrem nächsten Buch erzählen wird.

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    • 2
  • Feuerbach, Diana - Die Reise des Guy Nicholas Green

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Emili

    24. April 2014 um 10:08

    Durchaus interessantes Thema: Heiratstourismus, zu dem ich noch kein Buch gelesen habe. Ich konnte mir vorstellen, um was es dabei geht, doch was in den Männern, die sich eine Frau per Katalog und im Ausland suchen, tatsächlich vorgeht, was sie sich von diesen fragwürdigen Unternehmen versprechen und wieso sie nicht durchblicken, dass vieles ganz einfach Betrug und Geldmacherei ist, war mir nicht klar. In diesem satirischen Roman bietet Diana Feuerbach tiefere Einblicke in das Geschäft, dabei handelt es sich um die Frauen aus Odessa. Der Hauptschauplatz des Romans ist ein Hotel, in dem die suchende Männer sich aufhalten. Auch den Hauptprotagonisten Guy verschlägt es in diesen Hotel, auch wenn aus anderen Gründen. Guy ist ein Suchender, reist viel, meditiert, versucht sein inneren Frieden zu finden, der scheinbar durch die Probleme mit seinem Vater, als er seinen Geschäft nicht übernehmen wollte, abhanden gekommen ist. In dem Hotel trifft er auf einen ebenfalls "Suchenden", doch in diesem Fall, einen Mann, der eine Frau aus dem Online-Dating-Portal sucht, Julia. Jamie ist sich absolut sicher, dass er Julia liebt und nur mit ihr zusammen leben möchte. Die Schwierigkeiten sind vorprogrammiert. Guy beschließt seinem neuen Bekannten zu helfen, und so erleben die beiden so einige skurrile Geschichte. Charmant zeichnet die Autorin ihre Figuren und erzählt mit einer guten Portion Humor die Geschichte des heiratswilligen Jamie. Doch der Roman hat auch eine ernsthafte Note: denn die Reise nach Odessa hat nicht nur im Leben von Jamie eine Rolle gespielt, die hat auch Guy geholfen zurück zu sich zu finden. Alles in allem ein kurzweiliges, satirisches Buch, das nett zu lesen ist.

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  • außergewöhnlich interessant erzählt

    Die Reise des Guy Nicholas Green

    Aleena

    23. April 2014 um 20:49

    Zwanzig Jahre, Ledig, Seidiges Haar, Sinnlicher Mund sucht…. Odessa ist ein kleiner Ort am Schwarzen Meer. Hier sind vor kurzen 2 Männer angereist. Der eine ist Guy der nur auf der Durchreise dort gestrandet ist und auf sein Erbteil von der Mama zuhause wartet. Eigentlich will Guy nach Indien zu einem Guru, lebt nun erzwungermaßen in Odessa in einem Hostel. Guy ist ziemlich mittellos, da taucht Jamie auf. Statt in ein Hotel einzuchecken ist er im Hostel gelandet und trifft auf Guy, dem Jamie gerade recht kommt, denn Jamie ist nicht mittellos. Beide kommen ins Gespräch und auch Jamie kommt nicht ohne Grund nach Odessa….. Wider Willen wird aus den beiden eine Männerfreundschaft und es fällt dem Leser nicht schwer beiden zu folgen. Ein bissel verrückt sind beide schon, fragt man sich doch immer wieder warum die ganze Aufregung, was tun die denn in Odessa und wo endet das alles bloß? Das macht die Geschichte sehr interessant aber auch so abgedreht. Ich finde das gerade irgendwie außergewöhnlich, so etwas in der Art hab ich noch nie gelesen und die Autorin macht es einen auch nicht schwer, dem Plot zu folgen.es ist einfach zum weiter lesen gedacht und auch ich war gefangen von Odessa. Urlaub dort möchte ich trotzdem nie machen, denn ein Urlaubparadies ist diese Stadt ehr nicht und wird so auch nicht dargestellt. Ich habe mich gewundert, dass immer mehr Autorinnen auch aus Sicht von Männern schreiben, in letzter Zeit, mir doch sehr häufig unter gekommen. Ich bin ja ehr die Leserin die sich mit einer Person identifizieren möchte und man ist gewöhnt das die Protagonisten meist weiblich sind, doch in den letzten Wochen ist mir aufgefallen das es immer mehr männliche Hauptpersonen werden. Das werden die Herren der Schöpfung freuen, mich stört es jetzt nicht besonders, aber die weiblichen liegen mir einfach mehr. Alles in allem eine ziemlich abgedrehte Männerfreundschaft die sich locker und leicht weg lesen lässt. Lesenswert wer mal was anderes, zwischen den Buchdeckeln finden möchte. Hier lohnt es sich einen Blick draufzuwerfen. Viel Spaß dabei.

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