Diana Fey Kotzt du noch oder lebst du schon?

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Inhaltsangabe zu „Kotzt du noch oder lebst du schon?“ von Diana Fey

"Was bist du eigentlich für ein Kotzbrocken, du dämliche Bulimie? Wenn ich könnte, dann würde ich dich jetzt auf der Stelle ..."
" ...auskotzen? Tu's doch!"
Also kotzte ich ein fünftes Mal.
Diana ist vierzehn, als ihr Martyrium beginnt: Nach einem festlichen Abendessen steckt sie sich zum ersten Mal den Finger in den Hals und erlebt die verrückte Lust daran, sich zu übergeben. Mit harten Szenen, aber auch mit absurder Komik schildert Diana Fey die Macht einer Krankheit, die einen an den Abgrund führt - und die man dennoch besiegen kann.

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  • Erfahrungsbericht einer Bulimie

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    Bücherwurm

    04. January 2014 um 19:07

    "Kotzt Du noch oder lebst du schon", ein autobiographischer Roman der Autorin Diana Fey, macht schon mit der Titelwahl klar, dass die Autorin die Jahre der Bulimiekrankheit als Zustand des Nicht-Lebens empfand. Sehr neugierig auf den Inhalt, speziell die persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung als auch den Weg der Genesung, freute ich mich auf diese wunderschöne Ausgabe aus dem Ullstein-Verlag. Und ich wurde nicht enttäuscht. Sehr offen, ehrlich und ausführlich beschreibt die Autorin mit viel Humor den Weg in die Erkrankung. Ich bin mir sicher jeder Leser, der dieser psychischen Entgleisung ratlos gegenübersteht, wird hier verstehen, warum solche abnormen und schädlichen, selbst als "unsauber" empfundenen Verhaltensweisen einen unglaublichen Sog ausüben, warum es so schwer ist "einfach" damit aufzuhören! Besonders angenehm empfand ich, dass die Autorin zumindest in den ersten Abschnitten niemals Verallgemeinerungen verwendete, sondern sich rein und ausschliesslich auf ihre persönliche Geschichte konzentrierte. Ich denke, dieser Roman gibt vielen Jugendlichen und Betroffenen das Gefühl des Nicht-alleine-seins, der Gewissheit, dass ihr Fehlverhalten bekannt, zwar krank, aber eben nicht aussergewöhnlich und dramatisch abartig ist und vor allem, dass es eben einen Weg aus der Situation gibt, wenn man es denn wirklich will. Also kurz: Ich musste oft lachen, auch an Stellen, an denen Weinen eher angebracht gewesen wäre, es war ein guter Einblick in die Erkrankung selbst, immer mit dem Hintergrund, hier nur den Weg EINER Leidenden zu lesen. Schreibstil und Spannungsbogen sind hervorragend gemeistert und es liegt mir fern, bzw. steht mir nicht zu, den persönlichen Kampf im Leben zu bewerten. Ich bewerte hier mit 5 Sternen den Lesespaß, den ich trotz sehr ernsthaftem Inhalt hatte. Diana wird als Teenager brechsüchtig. sie beschreibt sehr witzig ihre Vertuschungsversuche, aber eben auch den Zwang trotz baldiger Einsicht weiter massenhaft Essen zu verschlingen und zu erbrechen. Sie macht eindrucksvoll klar, dass jegliches flüchten, sei es Ortswechsel, Wechsel der Freunde letzendlich nicht zur Heilung führen kann. Ich kenne betroffene Personen, zähle selbst aber zu den ehemals Magersüchtigen, und mir wurde beim Lesen klar, dass entweder zwischen den beiden psychischen Erkrankungen Welten liegen, oder aber eben doch gewisse persönliche Probleme nicht beschrieben wurden, was natürlich absolut in Ordnung ist, die Autorin entscheidet selbst, inwieweit sie auf unangenheme Themen eingeht. Ab und zu sprach sie auch weitere Probleme an, auf die sie dann nicht näher eingeht. So, damit bin ich fast am Ende: Ich wünsche der Autorin alles erdenklich Gute im weiteren Leben, ich freue mich aufrichtig für sie, dass sie den Weg aus diesem Teufelskreis herausgefunden hat. Es blieb für mich zum Schluss ein etwas unheimliches Gefühl: Noch ist die Autorin jung, das Leben ist noch nicht vorbei, die nächsten Schicksalsschläge werden kommen und in der Regel zeigt sich erst dann, wie stabil man wirklich ist. Schade fand ich, dass zum Ende hin das Tempo extrem zunahm, ich fühlte mich ausgeschlossen und nehme das Gefühl mit: Wer nicht in der Krise den Mann fürs Leben findet, der bleibt auf der Strecke, meine Therapeuten machten mir in jungen Jahren klar, dass ich mit dieser Symptomatik eine Zumutung für jeden Mann wäre und mir Familie gründlich aus dem Kopf schlagen könnte. Hat sich an dieser Erkenntnis wirklich so viel geändert?

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  • Kotzt du noch...?

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    amazingbookworld

    20. December 2013 um 23:54

    Meinung: "Kotzt du noch oder lebst du schon?" ist ein provokanter Titel, der den Leser sofort anspricht. Er verrät sofort, um was es in diesem Buch gehen muss: Die allseits bekannte Essstörung Bulimie. Genügend Bücher zu dem Thema gibt es ja schon, seien es Jugendromane die sehr abschreckend wirken, oder schockende Autobiografien.  Diana Fey ist anders an das Thema heran gegangen: Sie schildert uns ihr Leben mit Bulimie, aber das in einer humorvollen, fast (manchmal) schon satirischen Art und Weise. Sie lacht oft über sich selbst, aber ohne den Ernst der Lage aus den Augen zu verlieren. Das Buch ist in die Kapitel "Wie kommts?" (wie die Bulimie entstand), "Wie is(s)ts?" (ihr vergangenes Leben mit der Bulimie) und "Wie gehts?" (wie sie heute lebt), unterteilt. Am Ende gibt es noch ein Bonuskapitel aus therapeutischer Sicht, was vielen Lesern bestimmt eine kleine Hilfe bietet. Der Leser begleitet Diana durch ihr Leben, in das einige "komische" und "verrückte" Leute ein und aus gehen. So manche Situation kann dann als sehr übertrieben empfunden werden, was aber, laut der Autorin, keineswegs übertrieben geschrieben wurde. Als Leser empfinden wir ihr Leben, wie es wirklich war und ist. Zum Schreibstil bleibt zu sagen, dass er für mich als sehr einfach zu lesen empfunden wurde, mich aber trotzdem immer wieder berührt hat. Wer also gerne eine etwas lustigere, aber trotzdem ernsthafte Autobiografie über eine junge Frau mit Bulimie lesen möchte, der kann mit "Kotzt du noch oder lebst du schon?" absolut nichts falsch machen. 5 Sterne gibts von mir!

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  • Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?: Mein Leben mit Bulimie" von Diana Fey

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    DianaFey

    Hallo Zusammen, als Debütautorin möchte ich Euch heute gerne mein Bulimie-Memoir "Kotzt du noch oder lebst du schon?"  vorstellen. Es handelt sich um eine Geschichte zu einem düsteren Thema, doch wie es der Titel schon verrät, habe ich mich der Sache mit reichlich Humor angenommen. Warum? Nun, Humor erleichtert nicht nur das Lesen, Humor schafft auch Distanz und nimmt der Krankheit gleichzeitig ihre Schwere. Von daher ist "Kotzt du noch oder lebst du schon?" eine ganz neue Art über Bulimie zu berichten. Doch bitte nicht falsch verstehen: Ich mache mich nicht über eine Krankheit lustig. Genug geschwätzt, hier der Inhalt: Ist es Zufall, dass Diana nach einer sich übergebenden Prinzessin benannt wurde? Dass ihr Geschichtslehrer von Römern schwärmt, die Fressorgien mit anschließender Brech-Performance zelebrierten? Als Diana ausgerechnet an einem Weihnachtsabend von sündhaften Kalorien und ihrem schicksalhaften Dicksein erfährt, sieht sie im „Römersport“ ihren einzigen Ausweg. Fortan verbringt sie mehr Zeit vor statt auf dem Klo. Und das hat Folgen: Diana wird zur Schulab-Brecherin, flieht in die groß-kotzige Großstadt und durchläuft ein jahrelanges Übergebens-Training. Aus dem kleinen Mauerblümchen wird ein kleines Kunstpüppchen, behangen mit blondierten Extensions und eingesprüht mit Selbstbräuner könnte fast schon wieder Weihnachtsstimmung aufkommen. Doch Diana stehen weder stille Nächte noch heilige Abende bevor. Ob das an all den Gestörten liegt? Bekloppte Bigamisten, sentimentale Nuttenfilmer und psychopathische Shizophrene stellen teilweise sogar Dianas Kotzerei in den Schatten. Grund genug, sich Hilfe zu holen. Doch was nützen einem Helden in Hornbrille und Hochwasserhosen oder Hypnotiseure, denen im entscheidenden Moment das Gebiss herausfällt? Die so schockierende wie schwarzhumorige Geschichte einer Erbrecherin und ihrer späten Erkenntnis, dass erst ein Leben ohne tägliches Übergeben nicht mehr zum Kotzen ist. Neugierig geworden? Wenn ja, hier gibt's eine Leseprobe: http://www.ullsteinbuchverlage.de/media/9783864930164.pdf Noch immer interessiert?  Der Ullstein Verlag stellt 15 Exemplare von "Kotzt du noch oder lebst du schon?" zur Verfügung, die ich unter all denen verlosen darf, die sich bis zum 3. November zur gemeinsamen Leserunde bei mir anmelden.Mehr über mich erfahrt Ihr unter www.dianafey.de . Ein Interview zum Buch gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=0bLd9oOCofQ Ich freue mich auf die Leserunde mit Euch! Eure Diana

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    • 243

    amazingbookworld

    20. December 2013 um 23:41
  • Rezension zu "Kotzt du noch oder lebst du schon" von Diana Fey

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    Rosen-Rot

    14. December 2013 um 21:28

    Als Diana 14 Jahre alt ist erbricht sie das erste Mal ihr Essen. Ihre Gedanken drehen sich fortan nur noch um Dünnsein, Figur und Gewicht. Nach jeden Essen geht sie zur Toilette und übergibt sich. Was zunächst wie eine Ideallösung erscheint um essen zu können und nicht dick zu werden, wird schnell zu einer Sucht. Schon bald geht es ihr körperlich und seelisch nicht mehr gut. Trotzdem braucht sie lange um zu erkennen, was zu ihrer Sucht geführt hat, und wie sie sich davon wieder befreien kann. In diesem Buch berichtet die Autorin autobiografisch über ihr Leben mit der Essstörung Bulimie. Sie beschreibt wie es dazu gekommen ist, dass sie mit dem Erbrechen angefangen hat, wie sie all die Jahre mit der Bulimie gelebt hat, und wie sie schließlich wieder aus der Sucht heraus gefunden hat. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, und der Schreibstil ist oftmals voller Sarkasmus. Manchmal passt das sehr gut zum Thema, aber zwischendurch habe ich es oftmals auch als etwas übertrieben empfunden. Besonders die Schilderung der anderen Personen im Buch ist an vielen Stellen etwas übertrieben. Zum besseren Verständnis setzt die Autorin die Stimme der Bulimie ein, die den Namen Mia trägt (BuliMIA nervosa). Immer wieder hält Diana Zwiesprache mit Mia, die ihr Befehle gibt und ihre Gedanken beherrscht. Dadurch versteht man als Leser, wie sehr ein Bulimiker von seiner Krankheit gesteuert wird und oftmals einfach zwanghaft handelt. Diana Fey gelingt es, die Bulimie sehr gut zu beschreiben, und man versteht, wie ein junges Mädchen einer solchen Sucht verfallen kann. Andererseits habe ich oftmals eine tiefere Schilderung der emotionalen Perspektive vermisst, die zu einem Fressanfall führt. Die Autorin wahrt immer eine gewisse Distanz und wird nie so emotional, wie das in manch anderen Büchern der Fall ist. Dadurch wirkt dieses Buch aber auch nicht so triggernd, wie es bei den meisten Büchern über Essstörungen ist. Sehr schön dargestellt wird der Schluss, in dem Diana ihre Essstörung bekämpft. In vielen nachdenklichen Worten schildert sie, wie bei ihr ein Umdenken stattgefunden hat, das sie schließlich von der Bulimie befreit hat. Dies ist ein sehr lesenswertes Buch über Essstörungen, das sowohl für Betroffene wie für Angehörige geeignet ist.

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  • Humorvoll-sarkastischer Blick auf ein Leben als Bulimikerin

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    irismaria

    26. November 2013 um 10:57

    „Kotzt du noch oder lebst du schon? Mein Leben mit Bulimie“  ist die Autobiographie von Diana Fey. Im Mittelpunkt ihrer Geschichte steht die Bulimie, die im Alter von 14 Jahren begann und die ihr Leben seither entscheidend prägt. Die Autorin berichtet von der Kindheit in einer Familie, in der „Sprachlosigkeit“ herrschte und mit Freundinnen, für die Schlanksein das Wichtigste im Leben war, von Ausbildung und Arbeit (der Arbeitsplatz wurde nach Verfügbarkeit einer ruhig gelegenen Toilette gewählt) und verschiedenen Beziehungen. Dabei trifft Diana auf viele kaputte Typen und erlebt manch haarsträubende Dinge. Kommentiert und beeinflusst werden ihre Entscheidungen von der als Mia in ihrem Kopf personalisierten Bulimie und dem Ego, das ihr ein perfektes Leben einreden will, in dem sie alles im Griff hat. Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist der sarkastische Humor, mit dem die Autorin ihre Situation beschreibt. So fliegt man beim Lesen über die Seiten und wird neben einer interessanten und eigentlich tragischen Geschichte sehr gut unterhalten.  

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  • Verändere dich, und die Welt verändert sich

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    jackdeck

    22. November 2013 um 12:43

    Kotzt du noch oder lebst du schon? Der provokante Titel ist mir sofort ins Auge gesprungen, die Autorin Diana Fey erzählt ihr Leben mit Bulimie. Mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor und Sarkasmus berichtet sie dem Leser ihre Geschichte. Begonnen hat alles mit 14 Jahren, es Schlüsselmoment war der Auslöser für den Weg in eine Krankheit die sie jahrelang begleitete. Anfangs denkt man noch man kann es kontrollieren und merkt gar nicht wie sie von einem Besitz ergreift. Sehr gut beschreiben ist die innere Zwiesprache mit ihrer Krankheit und ihrem damals schon sehr gestörten Ego. Die teilweise voller abstruser Komik strotzenden Szenen ließen mich sehr oft schmunzeln. Ich finde es gut wenn man das Thema auch mal von der humorigen Seite angeht, ohne ins lächerliche zu geraten ist es zwar ein schmaler Grat, das ist der Autorin aber sehr gut gelungen. Und Humor hat durchaus eine heilende Wirkung. Ich finde es ist eine gelungen, ehrliche und nichts beschönigende Autobiografie. Toller Schreibstil eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

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  • "Kotzt du noch oder lebst du schon?"

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    Shadowgirl

    Diana ist 14, als sie an Bulimie erkrankt. Viele Jahre beherrscht die Bulimie Dianas Leben und ist ihr treuester Begleiter. In ihrem Buch "Kotzt du noch oder lebst du schon? Mein Leben mit Bulimie" berichtet Diana Fey nicht nur, wie es überhaupt zu ihrer Krankheit kam, sondern auch von den schlimmsten Zeiten, den ersten Therapieversuchen sowie der späten, aber rechtzeitigen Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann. Unterteilt ist das Buch in drei Abschnitte. Der erste Abschnitt ("Wie kommt's?" 1994 - 1999) beginnt mit Weihnachten 1994. Dem Weihnachten, an dem Diana 14 war und das Ganze begann. Auf den folgenden Seiten schildert die Autorin die Zeit zwischen dem Beginn der Bulimie und ihrem Auszug aus dem Elternhaus. Im zweiten Abschnitt ("Wie is(s)t's?" 1999 - 2004) geht es um die Zeit seit dem Auszug bis zum Tag der Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss. Freunde kommen und Freunde gehen - doch "Mia", die Bulimie, bleibt immer bei Diana Fey. Irgendwann gesellt sich dann auch noch das "Ego" dazu. Der dritte Abschnitt ("Wie geht's?" nach 2004) handelt dann von der Zeit ab dem Tag der Erkenntnis. Obwohl "Mia" und "Ego" natürlich nicht von heute auf morgen weg waren, ging es bergauf, doch auch von Rückschlägen berichtet die Autorin. Was macht nun dieses Buch aus? Es gibt schließlich schon viele Erfahrungsberichte von Essgestörten. Nun also noch einer? Auch ich habe bereits mehrere Erfahrungsberichte gelesen, doch Diana Feys Buch toppt sie alle! Nicht nur das Cover und der Titel sind ansprechend, sondern auch der Schreibstil ist einfach göttlich. Obwohl es ein ernstes Thema ist, schafft Diana es, das Ganze humorvoll zu nehmen. Ob nun ihre Freunde (von denen sie übrigens hauptsächlich die mehr oder weniger gestörten anzieht!) oder ihre ersten Therapieversuche, doch vor allem auch die inneren Gespräche mit "Mia" und dem "Ego" - Diana Fey verpackt es alles mit Humor und bringt ihre Leser dazu, herzlich zu lachen! Die eigenen Stimmen der Bulimie (Mia) und des Egos helfen sicherlich auch Essstörungs-Unerfahrenen dabei, zu verstehen, in welchem Zwiespalt man sich überhaupt befinden kann. Wenn die "eigentliche" Diana weiß, dass Kotzen keineswegs gut ist, säuselt "Mia" ihr leise ins Ohr, dass sie jederzeit aufhören könne, dass sie unbedingt abnehmen müsse und noch vieles mehr. Und damit auch ja niemand etwas mitbekommt, sorgt das Ego dann noch dafür, dass sie sich auch ja schminkt und aufstylt. Humor sollte bei Krankheiten niemals fehlen, finde ich. Und solange nichts ins Lächerliche gezogen wird, ist Humor auch absolut in Ordnung und hilft sicher vielen bei der Krankheitsbewältigung. Diana Fey schafft die richtige Balance - sie zeigt ihrem Leser humorvoll, wie ihr Leben bisher verlief, doch zieht die Krankheit niemals ins Lächerliche. Ob essgestört oder außenstehend - ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen! Mir fiel es schwer, mich zu entscheiden, wie ich diese Rezension nun überhaupt schreiben könnte. Irgendwie wird nichts dem Buch so richtig gerecht ;-) Daher gehe ich nun einfach nicht ins Detail, sondern überlasse es jedem Leser selbst, sich von Diana Feys (schwarzem) Humor zu überzeugen. Es lohnt sich!

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  • Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2013 um 17:08

    Inhalt Diana ist gerade mal 14, als sie sich nach einem Festessen mit Verwandten das erste Mal den Finger in den Hals steckt, um sich bewusst zu übergeben. Darauf folgt ein langer Leidensweg, den Diana Fey in diesem autobiographischen Werk mit teilweise absurdem Humor schildert, bis am Ende klar wird: Die Krankheit kann man nicht bekämpfen, aber besiegen. Meinung Das Buch ist gegliedert in drei Teile: "Wie kommt's?" "Wie is(s)t's?" "Wie geht's?" Diese Gliederung finde ich sehr gut gelungen. Im ersten Teil geht es zunächst darum, zu erfahren, wie Diana in die Bullimie reingerutscht ist und welche ersten Erfahrungen sie damit gemacht hat. Der zweite Teil widmet sich ihren (teilweise sehr unglaublichen) Erlebnissen, die sie in den 10 Jahren als Bulimie-Erkrankte durchstehen musste. Und der dritte Teil zeigt ihren Weg aus der Krankheit. Der Einstieg ins Buch bzw. die Lektüre des ersten Teils fiel mir super leicht, was vor allem an dem wirklich gelungenen Schreibstil liegt. Ich mag Sarkasmus und schwarzen Humor. Zuerst konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, wie das mit diesem ernsten Thema zusammen wirken soll, aber die Umsetzung ist gelungen. Die vielen Wortspiele und auch die äußerst kreativen Überschriften (Herzens-Brecher, Schulab-Brecherin, Übergebensstrategie, Wildecker Kotzbuben...) sorgen dafür, dass einen die eigentliche Schwere des Themas dennoch nicht zu sehr runterzieht. Nein, ich musste sogar ab und an schmunzeln. Der erste Abschnitt zeigt sehr gut auf, dass Diana glaubt, sie habe alles im Griff. So ist es ja meistens mit dem Beginn einer Sucht - "Wenn ich möchte, könnte ich jederzeit aufhören." Dass das gar nicht so ist, wird im zweiten Teil mehr als deutlich. Der zweite Teil, "Wie is(s)t's?", ist voll von merkwürdigen Ereignissen, skurrilen Erlebnissen und abgedrehten Persönlichkeiten. Letztere scheint Diana magisch anzuziehen... Ich muss zugeben, dass ich im zweiten Teil zwischenzeitlich meine Probleme hatte, einfach weil mir bestimmte Ereignisse einfach übertrieben vorkamen bzw. hoffte ich einfach, dass sie übertrieben waren - so viel Pech kann ein Mensch doch wohl gar nicht haben?! Während andere über diese Szenen vielleicht schmunzeln oder lachen mussten, konnte ich nur den Kopf schütteln. Aber dennoch hat mir der zweite Teil insgesamt gut gefallen, denn hier wurde deutlich, dass die Bulimie mehr und mehr Herr über Diana wurde und auch warum sie immer und immer wieder das Kotzen als ihr einziges Ventil zum Druckabbau sah: All das, was ihr passierte und all diese seltsamen Menschen um sie herum waren einfach zu viel für ein selbstzweifelndes, junges und zerbrechliches Mädchen, das sich selbst permanent verbiegen musste, um in das Ideal zu passen, dem sie nachjagte. Zum Ende hin wurde der zweite Teil sehr ergreifend, denn nicht nur seelisch, sondern auch körperlich ging Diana langsam kaputt: Immer wieder Blut beim Übergeben, Magenkrämpfe und Halzschmerzen... Umso erleichterter war ich, dass schließlich etwas passierte, das Diana wachrüttelte. Und damit ging es in den dritten Teil "Wie geht's?", der Dianas Weg aus der Krankheit darstellt. Dieser Teil hat mir gut gefallen, weil er meiner Meinung nach auch aus therapeutischer Sicht meiner Meinung nach sehr wertvoll war. Einige Erkenntnisse fand ich sehr wertvoll, z.B. dass das Gegenteil von Angst nicht Mut ist, sondern Vertrauen. Im Prolog erfährt der Leser dann noch, was aus all den Personen geworden ist, die Diana während ihres Leidenswegs gestroffen hat, was ich auch sehr positiv fand. Denn so skurill wirkten all die Menschen dann gar nicht mehr... Fazit Alles in allem war das Buch definitiv lesenswert und hat auch bei mir einiges in meiner Denkweise über Essstörungen verändert. Interessant fand ich nämlich den Ansatz, dass eine Essstörung nicht immer oder nicht nur auf Schlankheitswahn begründet ist. Da bekommt doch das Zitat "Ich finde einfach alles zum Kotzen" eine neue Bedeutung. Ich vergebe für diese sehr mutige und gelungene Autobiographie 5 Sterne und möchte das Buch auch weiterempfehlen, nämlich vor allem Betroffenen und deren Nahestehenden sowie allen an dem Thema Interessierten.

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  • authentisch, schonungslos, schwarzhumorig und mutmachend...

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    katze102

    20. November 2013 um 09:39

    Mit 14 geht Diana das erste Mal ihrem "Römersport" nach um sich von zu vielen bösen Kalorien zu befreien... Fast 20 Jahre lang ist die Bullemie ihr Begleiter... Beeindruckend schreibt Diana Fey über diese 20 Jahre Leben mit Bullemie, vom Beginn, dem Alltag damit und ihrem Weg die Bullemie zu besiegen... Ganz besonders anschaulich, nicht nur für Selberbetroffene, beschreibt sie ihre Kämpfe aus 3 verschiedenen Perspektiven Diana, Ego und Mia, sprich ihre Bullemie, ihr Bauch und Ego kommen auch zu Wort.... Immer wieder wird man sich als Betroffener wiedererkennen... und als Nichtbetroffener sehr einfühlsam in die Thematik mitgenommen. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil: locker, geradeheraus, mit viele schwarzem Humor .... aber vor allem auch mit Botschaften und Beschreibungen, wie man doch einen Ausweg aus der Bullemie finden und einen Ausstieg schaffen kann. Sehr empfehlenswert für Betroffene, Angehörige und Interssierte...

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. 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Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Schwarzer Humor statt depressiven Worten

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

    BooksMadness

    21. September 2013 um 16:10

    Cover Diese Buch war eigentlich ein reiner Coverkauf. Und das Thema Bulimie hatte mich interessiert. Aber ausschlaggebend für den Spontankauf war eben das Cover. Schlicht und zugleich ansprechend. Inhalt Weihnachtsabend. Der Tag, an dem alles beginnt. Tante Ertraud sagt ihrer Nichte Diana, dass Diana schon als Baby diese schönen schlanken Finger gehabt hätte und sie so erkannt hätte, dass ihre Nichte einmal groß und schlank werden würde. Doch Dianas Mutter macht der Aussage der Tante gleich einen Strich durch die Rechnung - mit dem Satz: "Nein, du hast unrecht, wir sind alle klein und dick." Dieser Satz, den die Mutter unbewusst ausgesprochen hat, verändert plötzlich alles. Diana beschließt die Kalorien, die täglich in ihren Mund wandern, nicht gewinnen zu lassen. Nein, Diana kennt eine Möpglichkeit, um nicht zuzunehmen: Sie isst und bricht anschließend. Wahrscheinlich liegt der Grund für Dianas folgende Bulimie in der Vergangenheit, der satz ihrer Mutter ist jedoch der Auslöser für eine langjährige Kotzsucht. Also dafür, dass ich von realen Geschichten nicht der größte Fan bin und ich nicht oft mit ihnen in Berührung komme, hat mir "Kotzt du noch oder lebst du schon?" ausgesprochen gut gefallen. Der schwraze Humor ist das, was vielen Autoren, die über ihr Leben oder eine Lebensepisode schreiben, fehlt. Klar, mir gefällt dieses Herzschmerzzeug auch, jedoch bevorzuge ich es bei fiktionalen Büchern, da ich hier weiß, dass nicht derjenige, der all das erlebt hat so negativ denkt, sondern der Autor findet, dass der Protagonist so fühlen oder gar depressiv sein sollte. (*hust* Biss zur Mittagsstunde *hust*) Diese Biografie hat mich wirklich überzeugt, obwohl ich, wie schon gesagt, fiktionale Literatur bevorzuge. (Ja, ich passe im Unterricht auf und weißt, wie man erfundene Geschichten nennt. :3) Die Autorin hat ganze Arbeit geleistet und ein wunderbar schwarzhumoriges als auch berührendes Buch über ihre Zeit mit der Bulimie (Diana Fey gibt der Bulimie auch einen Namen: Mia. Außerdem bezeichnet sie Mia lange als Freundin, die ehrlich zu ihr ist.). Ihren Schreibstil empfinde ich als erfrischend - sie schreibt eher locker, nicht so gewzungen wie manch anderer Autor. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass ihr das Schreiben einfach im Blut liegt. Hier habe ich absolut nichts auszusetzen. Das Cover ist toll und passt einfach. Außerdem kann man bei einer Biografie nicht wirklich sagen "Oh, das hätte der Autor anders erzählen müssen, weil das ziemlich doof klingt!", da es ja nur der Wahrheit entspricht und derjenige, der es erlebt hat, wird es am besten wissen. 5 Fische für die humorvolle Erzählung einer tragischen Krankheit. Und falls Diana Fey diese Rezension jemals lesen sollte (,was ich nicht denke :D), dann möchte ich noch eins sagen: Adam muss mit seinen Disney-Kuchen doch total niedlich gewesen sein. ^^

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