Diana Fey Wie viel verrückt ist noch normal?

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Inhaltsangabe zu „Wie viel verrückt ist noch normal?“ von Diana Fey

Seit dem ersten Schultag fürchtet sich Diana vor Killer-Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: »Wer wäscht, gewinnt«. Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere folgen. Diana berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, brummt wie ein Bär und betet bis zum Morgengrauen. Dreißig Jahre später schafft sie es schließ- lich, den Teufelskreis der Ticks und obsessiven Gedanken zu durch- brechen. Humorvoll und selbstironisch führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas Verrücktheit schlummert.

Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde gelesen bzw. verschlungen. Es ist witzig und flüssig geschrieben.

— Fantasiana
Fantasiana

So verrückt kann man doch nicht sein - oder doch? Amüsant, erschreckend und Mitleid erregend zugleich

— Anna28
Anna28

Das Grad der Verrücktheit in dem Werk ist definitiv nicht mehr normal.

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Ein gelungenes Buch über Zwangsstörungen und ihre Auswirkungen auf das Leben

— DamlaBulut
DamlaBulut

Eine fehlangepaßte Geschichte

— Schnuck59
Schnuck59

Humorvoll und dennoch ernst!

— swanny
swanny

Amüsant, echt und berührend.

— LeseAlissaRatte
LeseAlissaRatte

Ein Buch das Eindruck hinterlässt.

— Daniidiamond
Daniidiamond

Der Moment wenn man sich doch an manchen stellen wiederfindet. man muss es einfach lesen

— jennifer_tschichi
jennifer_tschichi

Was ist normal? Was ist verrückt? Ich kann es nicht entscheiden. Vieles von dem, was wir für verrückt halten, ist normal

— Ladybella911
Ladybella911

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  • Ein tolles Buch

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Fantasiana

    Fantasiana

    05. November 2016 um 11:59

    Zum Inhalt:Seit dem ersten Schultag fürchtet sich Diana vor Killer-Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: »Wer wäscht, gewinnt«. Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere folgen. Diana berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, brummt wie ein Bär und betet bis zum Morgengrauen. Dreißig Jahre später schafft sie es schließlich, den Teufelskreis der Ticks und obsessiven Gedanken zu durchbrechen.Humorvoll und selbstironisch führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas Verrücktheit schlummert.Mein Fazit:Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde gelesen bzw. verschlungen.Es ist witzig und flüssig geschrieben. Die Kapitel sind in der genau richtigen Länge, so das sich die Seiten von selbst umblättern.Da es mir so gut gefallen hat, werde ich ihr erstes Buch "Kotzt du noch oder lebst du schon?: Mein Leben mit Bulimie" auch noch lesen!Wer sich für das Thema Neurosen interessiert, liegt mit diesen Buch genau richtig. Selbst Betroffene werden mit diesem Buch auch sehr viel Freude haben, weil sie sich in manchen Situationen selbst sehen werden.

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  • So viel Verrücktes...

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Anna28

    Anna28

    01. October 2016 um 14:25

    ... kann doch kein Mensch mit sich herum tragen, oder?Das ist etwas, das man sich unweigerlich fragt, wenn man die Autorin darin begleitet. Das Buch ist in drei  geteilt, die wunderbar ihr Leben teilen. - Einsteigen, Absteigen, Aussteigen- also, wie kam es zu den Neurosen, wie werden sie immer mehr und wie kann sie wieder ohne sie leben.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich es, wenn ich es als reinen Erfahrungsbericht ansehe, für doch manchmal zu "heftig" halte. Kann ein Mensch wirklich so viele verschiedene Zwänge haben/ unter ihnen leiden? Da das Buch aber super leicht zu lesen war, die Schreibart witzig und locker, konnte ich darüber hinwegsehen und die Frage "ist das wirklich ein reiner " autobiografischer Bericht" mal einfach hinten anstellen.Ich kann das Buch jedem empfehlen, ob unter Zwängen leidend oder nicht. Es ist amüsant, auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt, wenn man bedenkt, dass diese doch manchmal urkomischen Situationen für die Diana aus dem Buch alles andere als lustig sind. Und es macht auch Hoffnung - nichts muss für immer so bleiben wie es ist. Man kann immer an sich arbeiten - wenn man sich Hilfe sucht.

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  • Zwangsvoll

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    27. September 2016 um 19:03

    Ich muss eines vorweg sagen: Die Macken, die ich habe, scheinen mir plötzlich völlig normal zu sein - im wahrsten Gegensatz zu den Macken von Diana Fey. Ich habe großen Respekt dafür, dass sie all das veröffentlicht hat. Es ist ein Thema, was mitunter viel zu oft belächelt unter den Tisch gekehrt wird. Es beweist viel Mut von ihr. Allerdings würde ich das Werk nur Menschen empfehlen, die ebenfalls an großen Ticks leiden und etwas daran ändern wollen - womöglich hilft das Buch. Für Menschen, die anfällig sind alles, was sie lesen ebenfalls sich anzueignen, ist das Buch absolut nicht zu empfehlen (In der Medizinerbranche gibt es da einen Effekt, wenn man eine Krankheit lernt, würde man oftmals Symptome dieser Krankheit an sich entdecken, was aber natürlich Unfug ist). Und zu guter Letzt: Wenn es jemanden gibt, den man auf den Tod nicht leiden kann, dann schenkt ihm dieses Buch in der Hoffnung, dass er sich so das Leben zerstört und nicht wie Diana Fey wieder aus dem Teufelskreis herauskommt. 

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  • Was ist ''NORMAL''?!

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    DamlaBulut

    DamlaBulut

    24. September 2016 um 17:32

    Was ist ''NORMAL'' ?! Kann man ein Leben mit Zwangsstörungen überleben?! Ja, das kann man aber es ist kein ''Zuckerschlecken''!Du hast (in diesem Fall ein einen ''Guru'') in deinem Kopf sitzen, der dich lehrt, was und wie du gewisse Dinge zu tun hast. Irgendwann hängt dein ganzes Leben, dein Dasein, nur von diesem ''Guru'' ab, der für dich, das Leben bestimmt. Die Autorin dieses Buches kennt sich sehr gut damit ab. Das ist auch eines der Gründe, warum ihr dieses Buch, so gut gelungen ist. Diana Fey ist schon seit ihrer frühsten Kindheit an einer Zwangsstörung erkrankt und jetzt teilt sie ihre eigene Geschichte mit uns. In drei Abschnitten schildert sie uns ihre Krankheitsgeschichte. Teil1- Aussteigen Teil2- Absteigen Teil3- Aussteigen In diesen 3 Abschnitten lesen wir wie Alles begann, wie sich die Zwangsstörungen auf sie (damals in der Pubertät) ausgewirkt haben, wie sich Alles auf ihren Umfeld ausgewirkt hat, was sie Alles versucht hat, um aus diesem Teufelskreis, aus zu steigen und wie sie immer wieder davon gefangen genommen wurde... De Schreibstil ist flüssig und meistens humorvoll. Das macht es dem Leser, einfacher, sich mit ihr zu identifizieren und sie besser zu verstehen. Es ist sehr schön, dass dieses Buch, die Realität darstellt und niht versucht, Alles schön zu reden.

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  • Wer und was ist schon normal?

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Schnuck59

    Schnuck59

    23. September 2016 um 16:38

    In „Wie viel verrückt ist noch normal? schreibt Diana Fey über ihr Leben, ihre Neurosen und über sich. In ihrem hintergründigen Sachbuch erzählt sie die Geschichte ihrer Neurosen und ihrem Weg aus dem Teufelskreis der Zwangshandlungen. Diana Fey, geboren 1980, ist seit 2011 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Im August 2016 erschien „Wie viel verrückt ist noch normal?“ ihre zweite Autobiographie nach „Kotzt du noch oder lebst du schon?“. Somit verfasste sie zweimal ihr zeitlich identisches Leben zu unterschiedlichen psychischen Defekten.Ihr Schreibstil ist flüssig und locker. Es gibt nachdenkliche, aber auch humorvolle Aspekte. Sie ist teilweise selbstironisch und manchmal denkt man, dass sie bei ihren Beschreibungen etwas übertreibt. Die Charaktere sind gut und nachvollziehbar dargestellt. Durch Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend werden manche Zusammenhänge deutlich. Für sie sind Neurosen alltäglich, es entstehen dadurch zusätzlich Ängste und Selbstzweifel. Auch als Leser stellt man sich die Frage was normal oder schon verrückt ist. Diese Autobiographie verdeutlicht, dass es keine Normen bezüglich Normalität gibt. Ein Bisschen verrückt sind wir alle.

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  • Leserunde zu "Wie viel verrückt ist noch normal?" von Diana Fey

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    DianaFey

    DianaFey

    Sind wir nicht alle ein bisschen verrückt? Liebe Freunde von Lovelybooks,morgen ist es soweit! Mein neues Sachbuch "Wie viel verrückt ist noch normal?" erscheint. Es ist die wahre Geschichte meiner Bemühungen "normal" zu sein, und wie mich diese Bemühungen schlussendlich "verrückt" machten. Doch was sind Neurosen eigentlich? Wikipedia erklärt, dass es sich dabei um "erlernte Fehlanpassungen" handelt. Hand aufs Herz: Hat sich nicht schon jeder von uns irgendwann einmal "fehlangepasst" ("Bevor ich diese dreckige Bahnhofs-Toilette benutze, lass ich eher meine Blase platzen.")? Eine Sache also, die viele von uns aus eigener Erfahrung kennen. Und eine Sache, die leider auch ausarten kann...Hier der Klappentext: Habe ich den Herd ausgeschaltet? Wir alle kennen diesen Gedanken. Wie es allerdings ist, wenn der verängstigte Kopf die vollkommene Führung übernimmt, zeigt uns Diana Fey in ihrer nicht nur urkomischen, sondern auch klug und hintergründig geschriebenen Autobiografie "Wie viel verrückt ist noch normal?".Kaum aus dem Kindergarten entlassen, erfährt sie von killenden Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: "Wer wäscht, gewinnt." Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere Ticks folgen. Das blankgeputzte Mädchen berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, betet bis zum Morgengrauen und brummt wie ein bekloppter Bär. So vergehen die Jahre, so gedeihen die Zwänge - bis die 30jährige Diana dem Wahnsinn ein Ende setzen will. Ein Ding der Unmöglichkeit, scheint es in ihrem Leben doch vor lauter Neurosen keine Normalität mehr zu geben. Zum Glück ist Diana aber nicht allein, und in ihren schwärzesten Stunden steht ihr neben einem sadistischen Therapeuten noch ein epileptischer Hund bei.  Äußerst humorvoll führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas herrliche Verrücktheit schlummert - eine wunderbare Nachricht.Und, interessiert? Ich freue mich, dass der Herder-Verlag zwanzig Exemplare für die Leserunde zur Verfügung stellt. Lasst mich einfach bis zum 30. August wissen, warum Ihr bei dieser Leserunde dabei sein wollt (z. B. indem Ihr mir eine Eurer Macken nennt) und mit etwas Glück, seid Ihr dabei. Ich freue mich schon sehr!Herzliche Grüße,Eure Diana.

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    • 239
    Fantasiana

    Fantasiana

    20. September 2016 um 13:54
  • Verrückt oder noch normal?

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Sway84

    Sway84

    18. September 2016 um 21:21

    Zum Inhalt:Seit dem ersten Schultag fürchtet sich Diana vor Killer-Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: »Wer wäscht, gewinnt«. Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere folgen. Diana berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, brummt wie ein Bär und betet bis zum Morgengrauen. Dreißig Jahre später schafft sie es schließ- lich, den Teufelskreis der Ticks und obsessiven Gedanken zu durch- brechen. Humorvoll und selbstironisch führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas Verrücktheit schlummert. Meine Meinung:Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen. Den Schreibstil fand ich gut. Es war sehr interessant zu lesen wie sich die Tics entwickelt haben und später den kompletten Alltag eingenommen haben.Sehr zu empfehlen.

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  • Zwanghaft? Normal? Oder einfach verrückt?

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    swanny

    swanny

    18. September 2016 um 17:58

    "Wir sind nicht auf diesem Planeten, um perfekt zu funktionieren, sondern in der Hauptsache, um zu leben"(Zitat Seite 281) Doch wie soll man leben, wenn man einen "Guru" im Kopf hat, der einem Sachen befiehlt, wie z.B fünfmal hintereinander die Hände zu waschen oder jeden Satz fünfzehn Mal zu lesen?Das alles ist der Autorin des Buches geschehen. Diana Fey ist schon seit ihrer frühsten Kindheit an einer Zwangsstörung erkrankt, die sie aber sehr lange, sehr gut versteckt hat und selbst wenn eine ihrer Zwangshandlungen auffiel, schaute das Umfeld meistens weg und tat es als "Spinnerei" ab.In diesem autobiographischen Buch schildert sie in drei Abschnitten ihr bisheriges Leben. In Teil I Aussteigen geht sie auf ihre frühste Kindheit ein, ihre Familie, die Auslöser für diverse Zwangshandlungen und wie sie sich durch die schwierige Zeit der Pubertät hangelt. In Teil II Absteigen wird der Weg nach dem Auszug aufgezeichnet, auf die Schwierigkeiten in einer neuen Stadt eingegangen und die Unkontrollierbarkeit ihrer Zwangshandlungen.In Teil III Aussteigen geht es darum, wie die Autorin es versucht aus dem Teufelskreis der Krankheit auszusteigen.Der flüssige, meist humorvolle Schreibstil lässt den Leser gut in die Welt von Diana Fey eintauchen und man kann das Buch gut lesen.Besonders positiv an diesem Buch ist  mir die Ungeschönheit aufgefallen.Es wird aufgezeigt, dass Zwänge keiner Logik folgen und die Liebe nichts heilen kann.

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  • Emotion und Charm hat dieses Buch definitiv.

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    LeseAlissaRatte

    LeseAlissaRatte

    18. September 2016 um 11:15

    Ein Buch in der es um eine charmante und ja manchmal leicht verrückte Diana geht die etlichen Zwangsstörungen nach geht. Sehr authentisch wirkte dieses Buch auf mich obwohl ich zeitweise dachte; "Das kann doch nicht sein?"Und doch wurde es immer echter für mich. Ich hatte verschiedenste Gefühle während des Lesens.Mitgefühl UnglaubenFreudeTrauer Angst (komisch, aber tatsächlich Wahr ---> es war für mich als würde jeden Augenblick alles mögliche, auf der nächsten Seite passiert) VerständnisWut Das Buch hat eigentlich alles an Emotionen aus mir rausgesaugt. Es ist auf keinen Fall ein Ratgeber, aber ich denke auf jeden Fall ein Buch das einem den Einblick gewährt in eine Welt die so schwer Nachzuvollziehen ist. Es gibt einem die Möglichkeit in etwas hineinzuschauen das erschreckend wirkt und doch erklärt. Für Menschen die ebenfalls damit leben, ist es sicher eine Art der Verbundenheit die sie mit der Autorin verbinden können. Sie sind nicht allein, es gibt jemand dem es genauso ging/geht und es auch aus einer humorvollen Perspektive betrachtet werden kann. Trotzdem war das Buch für mich sehr Ernst zu nehmen. Ein gutes Buch welches ich gerne Weiterempfehlen kann.

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  • Zu viel verrückt ist nicht normal

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Daniidiamond

    Daniidiamond

    17. September 2016 um 14:02

    In "Wie viel verrückt ist noch normal" begleiten wir die Autorin auf ihrem Weg durch ihre Neurosen. Detailliert erfahren wir von ihren ersten Begegnungen mit den Zwangshandlungen. Sie nimmt uns mit und führt uns durch ein viertel Jahrhundert ihres Lebens, dass kontrolliert wurde von Neurosen. Sie erzählt uns rückblickend viele Details aus ihrer Kindheit und Jugend in der ihr Kopfguru stets an ihrer Seite war und ihr Tun & Machen in einer Zeit, die eigentlich ausschliesslich dafür gedacht war eine unbeschwerte , ohne Sorgen, Ängste und Einschränkungen, bestimmte.  Nachdem Guru irgendwann verschwunden war, blieben die Zwänge dennoch. Ungeschönte Situationen wurden hier niedergeschrieben, die mich fesselten und mich dazu brachten immer und immer weiter zu lesen. Es war interessant zu erfahren, zu welchen Dingen ihr Kopf sie getrieben hat, Dinge die zeitraubend und kräftezerrend waren und doch hat sie es irgendwann geschafft, sich Hilfe zu holen. Streckenweise war ich so tief in ihre Erzählungen versunken, dass das Gefühl aufkam, ich würde während sie ihre Hände wäscht, neben ihr stehen. Der Schreibstil gefiel mir durchweg ziemlich gut, die Texte,Zeilen, Abschnitte waren leicht und flüssig zu lesen. Wer sich im allgemeinem für solch ein Thema interessiert, dem sei dieses Buch zu empfehlen. Dieses Buch hinterlässt bleibenden Eindruck. Ich muss aktuell des öfteren an die Autorin denken. Nicht jeder hat in jungen Jahren bereits soviel Last auf seinen Schultern tragen müssen.

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  • Ein Leben mit Neurosen

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    16. September 2016 um 09:12

    Diana Fey hat bereits als kleine Mädchen Zwänge und Ticks entwickelt, die ihr bis ins Erwachsenenalter treu bleiben. Genau davon und vom Umgang ihrer Mitmenschen und ihr selbst damit handelt dieses Buch. Es ist aufgeteilt in drei große Kapitel, die sich aufgrund der ehrlichen, authentischen und eingängigen Sprache wahnsinnig schnell lesen lassen.Mir hat Dianas Geschichte sehr gut gefallen und ich bin froh, dass sie darüber ein Buch geschrieben hat. Zwänge und Ticks betreffen mehr Menschen als man denkt und es ist schön, dass sich jemand traut, offen darüber zu reden und zwar in einer Art und Weise, die es dem Leser sogar erlaubt, darüber zu schmunzeln. Das ist mir zumindest einige Male passiert. Einen Guru im Kopf zu haben, der einem bestimmte Sachen befiehlt ist schon schräg, aber so kann man sich gut vorstellen, wie es Diana gehen muss.Fazit: ein tolles, lesenswertes Buch für alle, die unter Zwängen leiden und ein Sprachrohr suchen und für alle, die sich dafür interessieren und Betroffene besser verstehen wollen.

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  • verrückt oder doch noch normal

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    jennifer_tschichi

    jennifer_tschichi

    14. September 2016 um 08:30

    war total neugierieg auf das buch aus dem grund habe ich mich auch für die leserunde beworben. Und habe mich riesig gefreut das ich mit lesen durfte. Das Buch hat mich durch das letzte Wochenede begleitet und es war einfach super.Wenn die Oma einen Horrorgeschichten erzählt und dann einen Waschzwang entwickelt . das ist nur der anfang von allem.Das buch ist kurzlebig und schnell geschrieben. ich habe die Familie schnell ins herz geschlossen. ich weiß gar nicht was ich noch schreiben soll ohne so viel zu verraten. Noch ein was über das Buch es gibt ein paar zeitsprünge es beginnt im hier und jetzt und dann geht Diana mit einen auf eine zeitreise genauer gesagt zu ihrem Schulanfang. das ende finde ich wunderschön habe da auch zwei tränchen verdrückt.also ab zum lesen und herrausfinden wie viel verrückt oder normal ihr seit. :) P.s. ich wusste vorher schon das ich kleinen knall habe :) außerdem normal sein ist stinklangweilig :)

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  • Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Ladybella911

    Ladybella911

    12. September 2016 um 19:13

    Es fängt ganz harmlos an. Diana ist ein kleines Mädchen von 6 Jahren und steht vor ihrem 1. Schultag, als ihre Oma mit einigen Sätzen ihre ganze Zukunft bis zum Erwachsenenalter beeinflusst. Fortan hört Diana eine Stimme in ihrem Kopf, welche sie regelrecht von einer Zwangsneurose in die andere treibt. Die Zwänge werden immer vielfältiger, immer aufwändiger, sodass sie oftmals in Zeitdruck gerät und nicht mehr aus noch ein weiß. Hinzu kommt, dass es niemandem auffällt, dass es sich schon um wirkliche Zwänge handelt, wie den Waschzwang – jedes Waschen der Hände zum Beispiel fünf mal hintereinander, oder die Art, wie sie ihr keimfreies Zimmer betreten darf. Ihre Eltern sind schwer beschäftigt, die Mutter mit dem neu geborenen Bruder, der Vater mit seinem Hobby, der Sägerei und Bastelei. Hilfe von ihrem großen Bruder Horst ist auch nicht zu erwarten, da dieser der Meinung ist dass Diana von Aliens entführt wurde und aus diesem Grund so „querch“ handelt, dies teilt er auch seinem Cousin Holger, welcher inzwischen von Dianas Eltern adoptiert wurde, mit. Also steht Diana ganz allein und auf sich gestellt da, auch eine beste Freundin Anita, die neben ihr die Schulbank drückt, erweist sich letztendlich als nicht hilfreich. Im Gegenteil, sie entwickelt ihre eigenen Zwangsneurosen. Hinzu kommt noch die Pubertät, die sich auf beide Mädchen auch ziemlich zwanghaft auswirkt. Die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens beginnen mit Oli und Gunnar, dann kommt Tom, und auch eine neue Freundin aus dem Amt welches sie mit ihrer Arbeitskraft beehrt, Joana. Freundschaft und Liebe sind allerdings beendet, als Diana beschließt, neu anzufangen und in Wiesbaden eine neue Stelle antritt.Für kurze Zeit fühlt sie sich von ihren Zwängen befreit, sogar die Stimme in ihrem Kopf ist verstummt. Da sie jetzt weniger verdient und mehr ausgeben muss, nimmt sie mehrere Jobs an, zuletzt bei einer Medienagentur. Die Zwänge nehmen wieder zu und sie kommt nach längerer Zeit zu der Erkenntnis, dass nur sie selbst sich daraus befreien kann. Und dennoch muss sie die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen. Auch ihr späterer Mann, Andy, steht ihren Neurosen teilweise hilflos gegenüber. Fazit: ein lesenswertes Buch, welches mich von Anfang bis Ende in den Bann geschlagen hat. Ein leichter und humoriger Schreibstil welcher sich trotz Neurosen und Zwängen, so traurig sie auch für die Betroffene sind, gut mit dem Inhalt vereinbaren lässt..

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    • 2
  • Gibt Hoffnung

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    brauneye29

    brauneye29

    12. September 2016 um 16:54

    Zum Inhalt:Seit dem ersten Schultag fürchtet sich Diana vor Killer-Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: »Wer wäscht, gewinnt«. Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere folgen. Diana berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, brummt wie ein Bär und betet bis zum Morgengrauen. Dreißig Jahre später schafft sie es schließ- lich, den Teufelskreis der Ticks und obsessiven Gedanken zu durch- brechen. Humorvoll und selbstironisch führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas Verrücktheit schlummert.Meine Meinung:Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, der so locker daher kommt und extrem gut lesbar ist. Bewundernswert finde ich, dass ie Autorin frank und frei über ihre wirklich vielen Macken und Neurosen berichtet, die beinahe auch ihre Ehe beendet hätten. Aber am Ende gibt das Buch echt Hoffnung, dass man diese Neurosen durchaus in den Griff bekommen kann. Und das obwohl man diese immer noch im Kopf hat aber eben nicht mehr auslebt.Fazit:Das etwas andere Sachbuch, dass richtig gut zu lesen ist.

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  • ein tolles Buch

    Wie viel verrückt ist noch normal?
    Fantasiana

    Fantasiana

    11. September 2016 um 20:33

    Zum Inhalt:Seit dem ersten Schultag fürchtet sich Diana vor Killer-Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: »Wer wäscht, gewinnt«. Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere folgen. Diana berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, brummt wie ein Bär und betet bis zum Morgengrauen. Dreißig Jahre später schafft sie es schließlich, den Teufelskreis der Ticks und obsessiven Gedanken zu durchbrechen.Humorvoll und selbstironisch führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas Verrücktheit schlummert.Mein Fazit:Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde gelesen bzw. verschlungen. Es ist witzig und flüssig geschrieben. Die Kapitel sind in der genau richtigen Länge, so das sich die Seiten von selbst umblättern.Da es mir so gut gefallen hat, werde ich ihr erstes Buch "Kotzt du noch oder lebst du schon?: Mein Leben mit Bulimie" auch noch lesen!Wer sich für das Thema Neurosen interessiert, liegt mit diesen Buch genau richtig. Selbst Betroffene werden mit diesem Buch auch sehr viel Freude haben, weil sie sich in manchen Situationen selbst sehen werden.

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