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DianaFey

vor 1 Jahr

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Sind wir nicht alle ein bisschen verrückt?


Liebe Freunde von Lovelybooks,
morgen ist es soweit! Mein neues Sachbuch "Wie viel verrückt ist noch normal?" erscheint. Es ist die wahre Geschichte meiner Bemühungen "normal" zu sein, und wie mich diese Bemühungen schlussendlich "verrückt" machten. Doch was sind Neurosen eigentlich? Wikipedia erklärt, dass es sich dabei um "erlernte Fehlanpassungen" handelt. Hand aufs Herz: Hat sich nicht schon jeder von uns irgendwann einmal "fehlangepasst" ("Bevor ich diese dreckige Bahnhofs-Toilette benutze, lass ich eher meine Blase platzen.")? Eine Sache also, die viele von uns aus eigener Erfahrung kennen. Und eine Sache, die leider auch ausarten kann...
Hier der Klappentext: 
Habe ich den Herd ausgeschaltet? Wir alle kennen diesen Gedanken. Wie es allerdings ist, wenn der verängstigte Kopf die vollkommene Führung übernimmt, zeigt uns Diana Fey in ihrer nicht nur urkomischen, sondern auch klug und hintergründig geschriebenen Autobiografie "Wie viel verrückt ist noch normal?".Kaum aus dem Kindergarten entlassen, erfährt sie von killenden Keimen im Klassenzimmer. Ihr Kopf erkennt: "Wer wäscht, gewinnt." Aus dem Waschen wird ein Zwang, dem weitere Ticks folgen. Das blankgeputzte Mädchen berührt weder Türgriffe noch Pflasterfugen, betet bis zum Morgengrauen und brummt wie ein bekloppter Bär. So vergehen die Jahre, so gedeihen die Zwänge - bis die 30jährige Diana dem Wahnsinn ein Ende setzen will. Ein Ding der Unmöglichkeit, scheint es in ihrem Leben doch vor lauter Neurosen keine Normalität mehr zu geben. Zum Glück ist Diana aber nicht allein, und in ihren schwärzesten Stunden steht ihr neben einem sadistischen Therapeuten noch ein epileptischer Hund bei.  Äußerst humorvoll führt uns dieses Buch vor Augen, dass es Normalität nicht gibt und dass in jedem von uns etwas herrliche Verrücktheit schlummert - eine wunderbare Nachricht.
Und, interessiert? Ich freue mich, dass der Herder-Verlag zwanzig Exemplare für die Leserunde zur Verfügung stellt. Lasst mich einfach bis zum 30. August wissen, warum Ihr bei dieser Leserunde dabei sein wollt (z. B. indem Ihr mir eine Eurer Macken nennt) und mit etwas Glück, seid Ihr dabei. 
Ich freue mich schon sehr!
Herzliche Grüße,
Eure Diana.

Autor: Diana Fey
Buch: Wie viel verrückt ist noch normal?

Nelebooks

vor 1 Jahr

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Ich lese gerne Autobiographien und das Buch klingt interessant und lustig, daher bewerbe ich mich für ein Printexemplar.
Meine Macken!? Vielleicht, dass ich meine Kleider nur an schwarzen Kleiderbügeln hängen habe und da geht kein Holzbügel o.Ä. dazwischen ;-)

Booksareworldstotravel

vor 1 Jahr

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Ein Leben ohne Macke ist doch kacke💁🏻

Ja,ich habe viele Macken und da bin ich auch nicht unbedingt stolz drauf ,aber sie machen mich zu dem perfekt unperfekten Menschen,der ich nun mal bin.
(Ich zähle bewusst keine Macke auf ,also bitte verzeiht mir das)

Ich würde mich so unglaublich freuen ,wenn ich unter den glücklichen Gewinnern wäre.
Denn schon allein das Cover hat mich verzaubert.
Auch finde ich die Frage wieviel verrückt noch normal ist spannend ,denn wir reden immer von normal ,aber wer entscheidet was normal ist.

Somit hüpfe ich schnell in den Lostopf und hoffe ,dass die Glücksfee einen guten Tag hat.

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DianaFey

vor 11 Monaten

Euer Fazit / Gesamturteil
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Schnuck59 schreibt:
Vielen Dank für das Buch und Dank an die Autorin, die die Leserunde begleitete. https://www.lovelybooks.de/autor/Diana-Fey/Wie-viel-verr%C3%BCckt-ist-noch-normal-1238027828-w/rezension/1324584130/

Und ich danke Dir, liebe Schnuck: für Deine Lese-Zeit, Deine Bemerkungen und Deine Rezension. Herzliche Grüße, Diana

Anna28

vor 11 Monaten

2. Teil: Absteigen (wie die Neurosen zum Alltag wurden)
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So, eine Woche später als versprochen gebe ich dann meine Eindrücke auch noch wieder -

Teil 2. Hier passiert so viel, die Diana aus dem Buch versucht auszubrechen. Weg vom tollen (aber leider etwas "minderintelligenten") Freund, weg von der gewohnten Umgebung, hinaus in die Welt, hin zu einem neuem Job. Und vor allem weg von den Neurosen und Eigenarten. Doch das klappt leider nicht. Mir fiel hierzu wieder der Song von Bosse ein, in dem es heißt "wir nehmen uns mit". Keine Chance, sich selbst zu entfliehen, sich selber hat man immer im Gepäck. Ändern ist nicht so einfach.
Zu den eigentlichen "Drumherumereignissen" (wie das "Hundehaus") mag ich jetzt gar nicht so viel sagen. Es las sich alles leicht und locker flockig, ich konnte mir aber auch hier wieder nicht vorstellen, dass das wirklich alles einer einzigen Person passiert. ;) Aber trotzdem war für mich darunter immer die Not der Prota spürbar. Schade, das sie einen in ihrer Umgebung hat, der das wahrgenommen hat.

Anna28

vor 11 Monaten

3. Teil: Aussteigen (Dianas Bemühungen, die Neurosen loszuwerden)
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Auch Teil 3 hat mir sehr gut gefallen. Ich fand übrigens die Einteilung des Buches und die jeweiligen Überschriften wirklich sehr gelungen, ich glaube das habe ich noch gar nicht gesagt! War sehr stimmig!

In Teil 3 wird auf jeden Fall klar, das man seine Problemen irgendwann nicht mehr weglaufen kann, wenn man die Nähe eines anderen Menschen gesucht und gefunden hat. Zusammenwohnen ohne das der andere mitbekommt, das man unter Zwängen leidet - unmöglich. Und dann kommen noch Baby und Hund dazu... auweia. Bei dem Hund hat es mich ehrlich gesagt massiv gegruselt - und das, obwohl ich keinen Hygienekontrollzwang habe. Aber ich weiß in etwa wie es sein muss. Unser Hund ist alt und schafft es deshalb manchmal nicht mehr rechtzeitig raus - wie oft ich schon die Bude... aber lassen wir das. Eklig auf jeden Fall, kann mir deshalb sehr gut vorstellen, wie das für jmd sein muss, der Angst vor Keimen und Co. hat.

Ich fand es interessant zu lesen, wie Andy mit dem Problem von Diana umgeht - nämlich überhaupt nicht liebevoll. Er will eine gesunde Frau, die richtig tickt. Ich gebe zu - ich war zuerst entsetzt. Weil ich es so empfunden habe, dass es Andy eigentlich nicht unbedingt darum geht, Diana zu helfen - für mich kam es eher so rüber, als wäre er grundgenervt von ihren Zwängen und wollte einfach nur eine Frau, die richtig ist. Vielleicht sehe ich das auch zu krass, aber ich konnte nicht sehen, das er irgendwie verständnisvoll ist oder gar einsieht, das es nicht so einfach ist, sich von heute auf morgen zu ändern. Natürlich freut es mich für beide, dass es ein Happy End gab (und was für ein schönes! da habe ich gemerkt, das eben doch auch Liebe von seiner Seite aus da ist - die ganze Zeit habe ich eher "Kontrolle" und "Besitzanspruch" und "Funktionalität" gespürt) gab. Aber es hat mich halt auch überrascht, weil ich Andy nicht so gesehen habe, also als den tatsächlichen Mann fürs Leben.
Vielleicht war aber auch gerade das nötig - niemand der Verständnis hat, helfen will und unterstützt - sondern jemand, der knallhart ist und jemanden in die richtige Richtung drängt. Ich weiß es nicht. Da ich selber so meine Problemchen mit mir rumschleppe, bin ich da vielleicht auch voreingenommen.

Danke, das ich dabei sein durfte! Ich werde auch später endlich die Rezi verfassen! Link kopiere ich dann an die entsprechende Stelle :)

Ein schönes langes Wochenende euch allen!

Anna28

vor 11 Monaten

Euer Fazit / Gesamturteil

und hier meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Diana-Fey/Wie-viel-verr%C3%BCckt-ist-noch-normal-1238027828-w/rezension/1348899531/

Danke noch einmal, das ich dabei sein durfte!

DianaFey

vor 11 Monaten

2. Teil: Absteigen (wie die Neurosen zum Alltag wurden)
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Anna28 schreibt:
So, eine Woche später als versprochen gebe ich dann meine Eindrücke auch noch wieder - Teil 2. Hier passiert so viel, die Diana aus dem Buch versucht auszubrechen. Weg vom tollen (aber leider etwas "minderintelligenten") Freund, weg von der gewohnten Umgebung, hinaus in die Welt, hin zu einem neuem Job. Und vor allem weg von den Neurosen und Eigenarten. Doch das klappt leider nicht. Mir fiel hierzu wieder der Song von Bosse ein, in dem es heißt "wir nehmen uns mit". Keine Chance, sich selbst zu entfliehen, sich selber hat man immer im Gepäck. Ändern ist nicht so einfach. Zu den eigentlichen "Drumherumereignissen" (wie das "Hundehaus") mag ich jetzt gar nicht so viel sagen. Es las sich alles leicht und locker flockig, ich konnte mir aber auch hier wieder nicht vorstellen, dass das wirklich alles einer einzigen Person passiert. ;) Aber trotzdem war für mich darunter immer die Not der Prota spürbar. Schade, das sie einen in ihrer Umgebung hat, der das wahrgenommen hat.

Danke für Deine Eindrücke, liebe Anna, und ja, Du hast wahrlich recht, "wir nehmen uns mit" bringt es so richtig auf den Punkt, sehr gut.

DianaFey

vor 11 Monaten

3. Teil: Aussteigen (Dianas Bemühungen, die Neurosen loszuwerden)
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Anna28 schreibt:
Auch Teil 3 hat mir sehr gut gefallen. Ich fand übrigens die Einteilung des Buches und die jeweiligen Überschriften wirklich sehr gelungen, ich glaube das habe ich noch gar nicht gesagt! War sehr stimmig! In Teil 3 wird auf jeden Fall klar, das man seine Problemen irgendwann nicht mehr weglaufen kann, wenn man die Nähe eines anderen Menschen gesucht und gefunden hat. Zusammenwohnen ohne das der andere mitbekommt, das man unter Zwängen leidet - unmöglich. Und dann kommen noch Baby und Hund dazu... auweia. Bei dem Hund hat es mich ehrlich gesagt massiv gegruselt - und das, obwohl ich keinen Hygienekontrollzwang habe. Aber ich weiß in etwa wie es sein muss. Unser Hund ist alt und schafft es deshalb manchmal nicht mehr rechtzeitig raus - wie oft ich schon die Bude... aber lassen wir das. Eklig auf jeden Fall, kann mir deshalb sehr gut vorstellen, wie das für jmd sein muss, der Angst vor Keimen und Co. hat. Ich fand es interessant zu lesen, wie Andy mit dem Problem von Diana umgeht - nämlich überhaupt nicht liebevoll. Er will eine gesunde Frau, die richtig tickt. Ich gebe zu - ich war zuerst entsetzt. Weil ich es so empfunden habe, dass es Andy eigentlich nicht unbedingt darum geht, Diana zu helfen - für mich kam es eher so rüber, als wäre er grundgenervt von ihren Zwängen und wollte einfach nur eine Frau, die richtig ist. Vielleicht sehe ich das auch zu krass, aber ich konnte nicht sehen, das er irgendwie verständnisvoll ist oder gar einsieht, das es nicht so einfach ist, sich von heute auf morgen zu ändern. Natürlich freut es mich für beide, dass es ein Happy End gab (und was für ein schönes! da habe ich gemerkt, das eben doch auch Liebe von seiner Seite aus da ist - die ganze Zeit habe ich eher "Kontrolle" und "Besitzanspruch" und "Funktionalität" gespürt) gab. Aber es hat mich halt auch überrascht, weil ich Andy nicht so gesehen habe, also als den tatsächlichen Mann fürs Leben. Vielleicht war aber auch gerade das nötig - niemand der Verständnis hat, helfen will und unterstützt - sondern jemand, der knallhart ist und jemanden in die richtige Richtung drängt. Ich weiß es nicht. Da ich selber so meine Problemchen mit mir rumschleppe, bin ich da vielleicht auch voreingenommen. Danke, das ich dabei sein durfte! Ich werde auch später endlich die Rezi verfassen! Link kopiere ich dann an die entsprechende Stelle :) Ein schönes langes Wochenende euch allen!

Wow, liebe Anna, was für ein ausführlicher Bericht! Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an Dich dafür und auch für die Blumen bzgl. der Buch-Einteilung :o)... Du liest in der Tat auch viel zwischen den Zeilen, was mich ehrlich sehr beeindruckt hat und auch sehr freut. In der Tat wird alles schwieriger, wenn man einen Menschen in seinen "verrückten" Alltag lässt, und dann geht es um das, was das Leben uns lehrt: Veränderung! Denn Leben bedeutet alles andere als Stillstand. Und ob da ein liebevoller und geduldiger Unterstützer oder ein, wie Du es empfindest, genervter Pusher besser wären, ist am Ende sogar relativ egal, da die Veränderung an sich nur aus mir selbst kommen kann und soll. Rückblickend freue ich mich sogar über all diese abstrusen Ereignisse (auch den Hund), da ich durch sie so viel gelernt, verändert und heute anders handhaben kann. Nochmals danke für Deine einprägenden Worte!

DianaFey

vor 11 Monaten

Euer Fazit / Gesamturteil
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Anna28 schreibt:
und hier meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Diana-Fey/Wie-viel-verr%C3%BCckt-ist-noch-normal-1238027828-w/rezension/1348899531/ Danke noch einmal, das ich dabei sein durfte!

Und ich danke Dir, liebe Anna, für diese wunderbare Rezension. Alles Gute für Dich und herzliche Grüße, Diana.

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