Diana Fiammetta Lama

 3.7 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Diana Fiammetta Lama

Diana Fiammetta Lama erblickt im Jahr 1960 in Neapel das Licht der Welt. Sie arbeitete als Herzchirurgin und muss nun nach eigenen Angaben immer über Blut schreiben, seit sie nicht mehr täglich mit realem Blut in Berührung kommt. Für ihren Debütroman "Rossi come lei" bekam sie den Premio Tedeschi verliehen. Seitdem hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Krimis veröffentlicht.

Alle Bücher von Diana Fiammetta Lama

Eine Leiche zu Ferragosto

Eine Leiche zu Ferragosto

 (8)
Erschienen am 28.02.2011
Die toten Mädchen vom Cilento

Die toten Mädchen vom Cilento

 (4)
Erschienen am 21.05.2012

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Rezension zu "Eine Leiche zu Ferragosto" von Diana Fiammetta Lama

Cilentano!
MissJaneMarplevor 5 Jahren

Rückentext: 
Sonne, Strand und eine wunderschöne... Leiche 
Mit der Sommerruhe des malerischen Örtchens Pioppica ist es jäh vorbei, als am Strand eine Frauenleiche gefunden wird. Bedauernd verlässt Maresciallo Santomauro seine einsame Bucht, in der er melancholischen Erinnerungen nachhängt, und macht sich an die Arbeit. Der Dorfklatsch liefert bald erste Hinweise: Unter den "Freunden" der Toten scheint es nicht einen zu geben, dem ihr Ableben nicht zupass käme. 

Meinung: 
Das Buch ist nicht richtig in Kapitel aufgeteilt sondern in die Tage vom Fund der Leiche bis zum Tag der Aufklärung des Falles. 
Jeder Tag ist in kleinere Abschnitte, die die Blickwinkel der einzelnen Protagonisten zeigen! So erhält man nicht nur Informationen vom Ermittler, sondern auch vom Täter und allen anderen Beteiligten! 
Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann sich jeden einzelnen richtig gut vorstellen und Sympathien und Antipathien aufbauen! 

Fazit: 
Ein leicht zu lesender Krimi, der durch die verschiedenen Blickwinkel immer wieder auf eine andere Fährte führt. Ich hatte bis zum vorletzten Tag keinen blassen Schimmer, wer nun der Täter war! Die Lösung des Falles hat mich dann wirklich sehr überrascht! Ein rundherum gelungener Krimi, der an eine der schönsten Küsten Italiens führt!

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Rezension zu "Die toten Mädchen vom Cilento" von Diana Fiammetta Lama

Rezension zu "Die toten Mädchen vom Cilento" von Diana Fiammetta Lama
Gospelsingervor 6 Jahren

Es ist September, und im italienischen Pioppica geht die Badesaison zu Ende. Die Touristen sind abgereist, nur ein Wanderzirkus ist noch da.
Im Wald wird ein totes Mädchen gefunden, das zum Zirkus gehörte, und kurz darauf ein weiteres. Für die Dorfbevölkerung ist klar, dass der Täter einer der Zirkusleute ist. Höchstens der Dorftrottel Minuccio kommt noch in Frage. Generell hält sich das Mitleid mit den toten Mädchen in Grenzen, es sind ja keine Einheimischen.
Maresciallo Santomauro hat es nicht leicht mit den Ermittlungen. Zu den Vorurteilen der Dorfbevölkerung gesellt sich auch noch deren Aberglaube und die Legende der Gevatterin Perna, die Kinder tötet, um sie ihrem Sohn Mao zu fressen zu geben.
Hinter den Kulissen des schönen Dörfchens knistert es ganz gewaltig. Und Santomauro kommt einer alten Tragödie auf die Spur.
Zu Beginn des Buches war ich etwas verwirrt von den vielen Personen, die kurz nacheinander eingeführt wurden. Das legte sich aber schnell.
Die ruhige Krimihandlung legt den Schwerpunkt auf die Beziehungen der Dorfbewohner untereinander, auf die Geheimnisse innerhalb der Familien. Missbrauch und unterschiedliche sexuelle Orientierungen werden unter den Teppich gekehrt. Auch die verpassten Lebenschancen, vorrangig der Frauen, werden nicht thematisiert.
Dieser Krimi lebt von der sensiblen Darstellung der Psychologie seiner Charaktere. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht erzählt, und entwickelt einen Sog, dem ich mich beim Lesen nicht entziehen konnte.

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Rezension zu "Eine Leiche zu Ferragosto" von Diana Fiammetta Lama

Rezension zu "Eine Leiche zu Ferragosto" von Diana Fiammetta Lama
Gospelsingervor 7 Jahren

Maresciallo Santomauro lässt es sich gutgehen. Er genießt den Nachmittag auf einer Piazza, liest ein Buch und entspannt sich. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als in der Nähe eine halbverweste Leiche gefunden wird.
Die Tote ist eine Frau, die sich nicht gerade beliebt gemacht hat, nicht einmal bei ihren sogenannten Freunden. Über ihr Ableben ist jedenfalls niemand wirklich traurig.
Santomauro ermittelt auf eine ruhige und gelassene Art, bei der er sich mehr auf seine Instinkte verlässt als auf technische Methoden. Seine Erkenntnisse gewinnt er durch Gespräche mit den unterschiedlichsten Bewohnern dieses Teils des Cilento. Langsam fügen sich die Informationsbröckchen zu einem vollständigen Bild.
Dieser Krimi ist ideal für den Sommerurlaub. Unterstützt wird das durch einen ganz subjektiven Wegweiser der Autorin, die am Ende des Buches von der Region Cilento schwärmt. Aber auch Daheimgebliebene werden auf ihre Kosten kommen, so gut ist das italienische Flair beschrieben.

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