Diana Gabaldon Die Fackeln der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Die Fackeln der Freiheit“ von Diana Gabaldon

Jamie Fraser ist ein Sohn der Highlands, und er war immer stolz auf seine Bereitschaft, für die Freiheit zu kämpfen. Und doch bleibt er freiwillig in Gefangenschaft. Denn nur so kann er seinem unehelichen Sohn nahe sein. Da tritt erneut Lord John Grey in Jamies Leben und bittet um Hilfe gegen eine Verschwörung wider die britische Krone. Wenn Jamie ablehnt, könnte er alles verlieren, was er liebt. Wenn er aber zustimmt, verrät er seine alten Gefährten …

Wenn das wirklich der beste Band der Reihe ist, dann möchte ich die schlechteren erst gar nicht lesen ... !

— Cellissima
Cellissima

bisher der beste Band der Reihe um Lord John Grey.

— rainybooks
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Fazit: Opulent, farbenprächtig, packend – Für mich der bisher beste Lord-John-Roman

— Bellexr
Bellexr

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    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Die Wilde Jagd

    Die Fackeln der Freiheit
    Bellexr

    Bellexr

    30. March 2014 um 18:33

    England im Jahre 1760: Jamie Fraser lebt auf Ehrenwort auf dem englischen Anwesen Hellwater als Stallknecht. Hier kann er seinem kleinen Sohn William nahe sein. Eines Tages bekommt Jamie Besuch von seinem alten Freund Quinn, ein Ire, der immer noch an die Sache der Jakobiter glaubt. Der Ire versucht Jamie für einen Aufstand gegen die Briten zu überreden. Doch Jamie lehnt ab. Allerdings führt ihn sein Weg dann doch bald nach Irland. Lord John Grey hatte in Kanada einem alten Freund auf dessen Sterbebett das Versprechen gegeben, Major Siverly der Korruption und des Hochverrats zu überführen. Ein Schriftstück in irischem Gälisch bringt Jamie ins Spiel. Lord Johns Bruder Hal lässt nach Jamie schicken, holt ihn nach London. Dem Highlander ist schnell klar, dass dieses Schriftstück ein verschlüsselter Hinweis zum geplanten Aufstand ist und entschließt sich wiederwillig, zusammen mit Lord John nach Irland zu reisen, um Major Siverly bezüglich der jakobitischen Verschwörung zu befragen und ihn gleichzeitig seiner Kriegsverbrechen zu überführen.  Doch es kommt alles völlig anders als geplant. Entgegen der beiden anderen Lord-John-Romane nimmt Jamie Fraser im vorliegenden Buch eine Hauptrolle ein. Bedingt durch Lord Johns Bekenntnis, Jamie zu lieben, ist die Beziehung der beiden Männer aufs äußerste angespannt. Doch notgedrungener Weise lässt sich Jamie auf die Reise nach Irland ein. Zum einem, da ihm als Gefangener auf Ehrenwort sowieso kaum eine andere Wahl bleibt, zum anderen, da er um die jakobitische Verschwörung weiß. Die Erlebnisse, welche die beiden Männer in diesem Roman erfahren, kann man als Grundlage ihrer späteren Freundschaft sehen.   Zwar lässt sich Diana Gabaldon anfangs mit ihrer Geschichte etwas Zeit und erzählt diese wieder gewohnt detailreich,  doch so nach und nach zieht die Autorin das Erzähltempo an. Die Story entwickelt sich äußerst spannend, abenteuerlich und überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen.   Neben der unterhaltsamen packenden Story sind auch wieder alle Charaktere, bis in die kleinste Nebenrolle, facettenreich gezeichnet, sodass Verwechslungen der zahlreichen Personen kaum möglich sind.   Fazit: Opulent, farbenprächtig, packend – Für mich der bisher beste Lord-John-Roman  

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  • Mein absoluter Favorit

    Die Fackeln der Freiheit
    Tanja_Bern

    Tanja_Bern

    27. March 2014 um 12:46

    Ich bin Fan der ersten Stunde, mag die Highland-Serie wirklich gern. Und da Lord John einer meiner Favoriten ist, lese ich natürlich auch seine Reihe. Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen. Es war wie immer mit historischen Details gespickt, aber das nur am Rande. Lord John und Jamie Fraser tragen hier die Geschichte und ich empfand jede ihrer Gefühle fast mit. Die Rahmenhandlung war interessant, machte für mich aber nicht den Reiz aus. Man taucht tief in die beiden Figuren ein, begreift endlich, wie sich ihre außergewöhnliche Freundschaft entwickelt hat. Der Roman ist zudem mit wunderbarem Humor ausgestattet, der nie platt, sehr wohl aber überaus lustig war. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Lord John und die Highland-Serie zu schätzen weiß. Dies ist, meiner Meinung nach, ein wahres Juwel davon.

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  • Rezension zu "Die Fackeln der Freiheit" von Diana Gabaldon

    Die Fackeln der Freiheit
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    08. October 2012 um 08:18

    Lord John erbt die Aufzeichnung eines verstorbenen Freundes, die schwere Anschuldigungen erheben gegenüber einem Angehörigen der Armee. Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, will Lord John diesen vor ein Kriegsgericht bringen, doch dafür muss er ihn erst einmal aufspüren. Zudem gibt ihm ein in Gälisch verfasstes Gedicht, das er bei den Unterlagen gefunden hat, Rätsel auf. Zwar kennt er genau die richtige Person, die ihm bei der Entschlüsselung des Gedichts helfen könnte, aber leider herrscht nach einem Streit sibirische Kälte zwischen ihm und dem verurteilten schottischen Aufständischen Jamie Fraser. Johns Bruder Hal zwingt beide jedoch zur Zusammenarbeit und schon nach dem ersten Blick auf das poetische Werk, schwant Jamie Böses. Denn was auf den ersten Blick aussieht wie eine harmlose Geistergeschichte entpuppt sich als verstecktes Erkennungszeichen einer Verschwörung, die zu einen erneutem Aufstand der Jakobiten zum Inhalt hat, um den englischen König zu stürzen. Jamie muss sich entscheiden zwischen Verrat seiner ehemaligen Verbündeten und weiterem Blutvergießen, bei dem er noch mehr Freunde verliert, der Freiheit und der Nähe zu seinem unehelichen Sohn in Gefangenschaft. Ich war ein bisschen enttäuscht, hatte ich doch einen weiteren fesselnden Lord-John-Romane erwartet. Stattdessen musste mein Held weit hinter Jamie zurückstecken, damit dessen Geschichte erzählt werden konnte. Dabei wird diese doch schon hinlänglich ain den Steinkreis-Romanen ausgeführt. Außerdem erinnerte mich dieses Buch mit seinen politischen Verstrickungen eher an einen Agententhriller, dessen Schauplatz ins 18. Jahrhundert verlegt wurde, im Gegensatz zu den früheren Teilen und ich habe mehr als einmal den Faden verloren. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch wirklich genossen, denn ich mag Diana Gabaldons Erzählweise, die einen ins schottische Hochland versetzt, sobald man ein Buch von ihr aufschlägt. In dieser Geschichte war es eher England und Irland, aber so anschaulich beschrieben, dass man sich als Leser auf der smaragdfarbenen Insel wähnt. Kleine Geschichten und Nebenschauplätze bereichern das Geschehen und lassen die Personen und ihre Zeit lebendig werden. Ich hoffe nur, ich muss nicht zu lange auf einen weiteren Lord-John-Roman warten und dann aber bitte mit etwas mehr Lord John und sehr viel weniger Jamie Fraser, denn der hat seine eigene Saga.

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  • Rezension zu "Die Fackeln der Freiheit" von Diana Gabaldon

    Die Fackeln der Freiheit
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    31. July 2012 um 12:25

    Lord John zum Dritten „Er liebte dieses Gefühl der Einsamkeit, wenn nur er alleine wach war, Herr über die schlafende Welt. Nicht ganz der Herr der schlafenden Welt. Ein kurzer, scharfer Aufschrei durchschnitt die Dunkelheit“. Ein Schrei von Jamie Fraser, der wieder einmal unter seinen wiederkehrenden Albträumen leidet. Ein innerer Kampf, bei dem Lord John Grey seinem (vielleicht) neuen, alten Freund nicht wirklich hilfreich zur Seite stehen kann und doch trägt diese sich vertiefende Beziehung für beide, auch für Jamie Fraser, Gutes und Wichtiges in sich. Späterhin. Denn zunächst wäre Lord Grey sicherlich gerade in Bezug auf Jamie doch gern alleine „Herr der schlafenden Welt“ geblieben. Zuviel trennendes steht zwischen den Freunden von ehedem. Neben der Highland Saga sind es die Lord John Romane, die für Diana Gabaldon hohe Verkaufszahlen und damit großen Erfolg mit sich brachten. In ihrem neusten Werk schließen sich die ehemaligen Freunde John Gray und Jamie Fraser notgedrungen wieder zusammen. Der Lord und der Rebell, die ansonsten über Jahre nicht mehr viel gemeinsam hatten, an verschiedenen Polen ihrer Zeit standen. Doch im Kampf gegen ein politische Intrige jakobitischer Verschwörer ist es nun einmal Jamie Fraser, welcher der Schlüssel zum Erfolg sein könnte. Eine Geschichte, in die Diana Gabaldon vieles an Hintergründen aus der Geschichte der Männer und der Zeit der Mitte des 18. Jahrhunderts einfließen lässt und so ihren Lord-John-Kosmos noch einmal deutlich vertieft. Eine der Stärken der Autorin ist es, historische Rahmungen durch ihre Figuren bildreich lebendig werden zu lassen und ein gutes Stück der Atmosphäre jener Zeit zu vergegenwärtigen. Sicherlich auch durch stereotype Überhöhungen, denn trotz des ein oder anderen Bruchs und inneren Schattens ist ihr Lord John ein Gentlemen und Ehrenmann erster Güte, der in seinem Werten nie wirklich ins Schwanken gerät. Zu gut letztlich, um als real gezeichnete Person durchzugehen. Dennoch aber im Rahmen der unterhaltsamen Abenteuergeschichte durchaus in der Lage, die Geschichte zu tragen. Je aus der Perspektive von John Gray und Jamie Fraser erzählt Gabaldon diese Geschichte von Intrige, Verrat, Gefahr und zerbrochener Liebe mit ihren auch persönlich dramatischen Elementen. Eine zweifache Perspektive, die dem Roman durchaus gut tut, denn Jamie Fraser bildet doch ein eigenes Gewicht in der Geschichte du sorgt so für eine durchaus anregende Abwechslung. Auch wenn er im Gesamten kein wirkliches Gegengewicht zu Lord John darstellt, sondern durchaus auch in seiner persönlichen Struktur ähnlich angelegt ist. In stets flüssiger, eher einfacher, bildreicher Sprache, bringt Diana Gabaldon ihre Geschichte voran, legt durchaus wert auf eine stimmige Verschwörungsgeschichte mitsamt deren Aufklärung durch die Protagonisten, setzt aber doch in den eigentlichen Mittelpunkt des Buches die handelnden Personen in ihrer persönlichen Geschichte einerseits und in der Entwicklung ihrer Beziehungen untereinander andererseits. Im Gesamten ein solider, historischer Unterhaltungsroman mit lebendig geschildertem Zeitkolorit und zwar stereotypen Figuren, die durchaus aber ihre ganz eigene Geschichte mit sich bringen und im Lauf der Seiten weiter entfalten.

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  • Rezension zu "Die Fackeln der Freiheit" von Diana Gabaldon

    Die Fackeln der Freiheit
    marion_gallus

    marion_gallus

    22. July 2012 um 21:26

    London im Jahre 1760. Lord John erhält ein höchst brisantes Dokumentenpaket seines verstorbenen Freundes Charles Carruthers. Es beschreibt die diversen Vergehen des Majors Gerald Siverly innerhalb der britischen Armee. Diese Vorwürfe beginnen bei Diebstahl und Korruption, gehen weiter über das Versagen zur Verhinderung einer Meuterei, bis hin zu Mord und zuletzt Hochverrat. Desweiteren findet sich in den Unterlagen ein Gedicht, das in dem irischen Gälisch Gaeilge verfasst ist. Dieses Gedicht kann weder Lord John, noch sein Bruder Hal übersetzen. Doch Hals Frau Minnie, die sich mit derart Dokumenten ein wenig auskennt und einen Blick darauf wirft, kann wenigstens den Hinweis auf die Sprache geben. Lord John zeigt diese Unterlagen seinem Bruder Hal, dem Herzog von Pardloe und der ist alles andere als begeistert von diesen Dokumenten. Er will den sich derzeit in Irland befindlichen Major zurück nach England zurückholen lassen, damit er vor ein ordentliches Kriegsgericht gestellt wird. Der Major soll für seine üblen Vergehen gegen die englische Krone büßen. Ohne seinen Bruder im Vorfeld darüber zu informieren, beschließt Hal, Jamie Fraser aus Helwater holen zu lassen. Dort verbüßt der wegen Hochverrat verurteilte Schotte Fraser seine Strafe unter dem Eid des Ehrenwortes. Dafür hatte seiner seinerzeit Lord John selbst gesorgt, denn als Verwalter des Gefängnisses Ardsmuir hatte er eine Beziehung zu Fraser aufgebaut, die einer Freundschaft doch recht nahe kam. Jamie fühlt sich in Helwater eigentlich recht wohl. Kann er doch seine Arbeit bei den Pferden verrichten und außerdem seinem unehelichen Sohn William immerhin ab und zu nahe sein. Natürlich weiß niemand, dass Jamie der wahre Vater des zukünftigen Grafen von Ellesmere ist. Der kleine William ist nun beinahe drei Jahre alt und hat seine Begeisterung für Pferde entdeckt, so kommt es, dass er sich immer öfter bei den Tieren und somit in Frasers Nähe aufhält. Als zwei englische Soldaten Jamie in Helwater abholen und nach London bringen, weiß er nicht was ihn dort erwartet. Man klärt ihn über das Ziel dieser Reise nicht auf. Das ändert sich, kurz nach seinem Eintreffen in London. Lord John und der Herzog von Pardloe legen ihm das irische Gedicht vor, welches er übersetzen soll. Er kann es nicht hundertprozentig, doch das irische Gälisch ist dem schottischen recht ähnlich, so kann er es immerhin sinngemäß. Und natürlich versteht Jamie Fraser auch sofort den Inhalt dieses Gedichts. „Die wilde Jagd“ ist nichts anderes als eine verschlüsselte Note, die die jakobitischen Verschwörer zu einem erneuten Aufstand gegen die englische Krone aufruft. Als Lord John Jamie darüber informiert, dass dieser mit ihm nach Irland reisen wird um den korrupten Major Siverly zu stellen und mit dem Wissen über das Gedicht der „Wilden Jagd“ zu konfrontieren, gerät er in ein heftiges Dilemma. Wenn er sich weigert, kann es passieren, dass er nicht wieder nach Helwater zurückkehren kann, um dort seinem Sohn William Nahe zu sein. Wenn er Lord John unterstützt, dann verrät er seine alten Kameraden. Es führt kein Weg daran vorbei. Jamie und Lord John begeben sich auf die Reise nach Irland und es scheint plötzlich, als könne diese das angerissene Band der Freundschaft zwischen den beiden Männern die einst bestand, vielleicht wieder festigen. ** Ich bin ein absolut geständiger Fan der Romane von Diana Gabaldon. Hier spreche ich nicht nur von den „großen“ Romanen der Highland-Saga, sondern auch von den bisherigen Romanen um den smarten englischen Soldaten Lord John. Die Romane der Autorin haben absolut nichts mit einer kitschigen, triefigen Liebesgeschichte gemein, wie es eventuelle Autoren liefern, die auf den „Schottland-Zug“ aufgesprungen sind. Wie viele „Küss-Mich-Highlander“ Cover habe ich den Buchläden gesehen, die sicherlich nichts mit den ausführlichen Werken von Diana Gabaldon gemeinsam haben. Lord John war ursprünglich nur eine Nebenfigur der Highland-Saga, die aber auf Grund ihrer Tiefe und Liebenswürdigkeit die eigene Reihe absolut verdient hat. Und ich empfinde diese dünneren Werke um Lord John auch keinesfalls als Lückenfüller, sondern genieße es ungemein dessen Abenteuern und Erlebnissen beizuwohnen. Das interessante und brisante an dieser Figur ist sicherlich ihre sexuelle Neigung. Lord John ist nicht nur ein treuer Diener der englischen Krone und ein Soldat mit Leib und Seele aus gutem Hause. Er ist homosexuell und fühlt sich zudem noch sehr zu dem Schotten James Fraser hingezogen. Ich hatte es bereits in meiner Rezension zu „Die Sünde der Brüder“ geschrieben. Es ist einfach fantastisch zu lesen wie die Autorin es schafft (als Frau) diese Figur zu beleben. Es gibt auch in diesem Roman wieder sehr erotische Szenen und Momente. Und diese sind demnach folglich homosexueller Natur. Die Autorin beschreibt sie in einer so sinnlichen, stillen Art, dass die Buchseiten knistern. Ich spreche hier nicht von ausufernden Sexszenen, die abartig oder abstoßend sind, sondern von schöner Sinnlichkeit. Aber diese Momente machen natürlich nicht das gesamte Buch aus. Es ist wieder einmal sehr politisch und historisch gut recherchiert. Es geht um Ehre, Glaube, Kampf und Verrat. Die Autorin hat fiktive Figuren mit realen kombiniert. Hierzu gibt es im Anhang noch interessante Zusatzinformationen. Zu Beginn des Buches musste ich mich kurz in der Zeit orientieren. Denn dieser Lord John Roman handelt vom Jahr her im drittenTeil der Highland-Saga (Ferne Ufer). Also waren wir Leser bei der Lektüre des letzten Bandes der Saga bereits viele Jahre im Voraus. Doch es fiel mir nicht schwer, mich zurechtzufinden und ich hatte ein Gefühl des „Nach-Hause-Kommens“. Dieser Roman beschreibt einen Zeitraum, der in der Highland Saga nicht vorkommt, man erfährt viel zusätzliches über das, was Jamie erlebt und mich hat es in keiner Weise gestört, dass Claire nicht dabei ist. Der Schreibstil war wie gewohnt besonders gut und gehoben. Die Autorin schreibt sehr ausführlich, in langen, verschachtelten Sätzen. Schauplätze und Orte sind so detailgetreu und ausgiebig beschrieben, dass es mir als Leser nicht schwerfällt, sich komplett in der Handlung fallen zu lassen. An dieser Stelle noch einmal ein Lob an die Übersetzerin Barbara Schnell, die bislang alle Bücher von Diana Gabaldon übersetzt hat und mit Sicherheit Mammutarbeit leistet. Dieser Roman ist für einen Lord-John Roman relativ dick, doch ich war – je näher ich zum Ende kam – doch traurig, dass es schon wieder vorbei ist. Ich wäre gerne noch ein bisschen länger bei den Menschen zwischen den Buchdeckeln geblieben. Doch als kleines Trostpflaster gibt es neben der ausführlichen Danksagung der Autorin und ihren zusätzlichen Anmerkungen noch einen Vorgeschmack auf den neuen Band der Highland-Saga. Das Buch wird vom blanvalet-Verlag in einer gebundenen Ausgabe mit Leseband präsentiert und ist im typischen, schlichten Design den anderen Roman der Autorin angepasst. Ein orangefarbenes Cover, dass von einem alten Symbol geziert wird. So sehen alle Bücher nebeneinander im Buchregal absolut stimmig aus. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diesen Lord-John Roman, der alles andere als ein Lückenfüller ist. Spannung, Humor und auch Sinnlichkeit hat er zu bieten. Auf knappen 500 Seiten kann der Leser Lord John und James Fraser begleiten und es ist mir nicht annähernd langweilig geworden. © Buchwelten 2012

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