Diana Gabaldon Dragonfly in Amber

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Inhaltsangabe zu „Dragonfly in Amber“ von Diana Gabaldon

The second novel in the bestselling Outlander series. For twenty years Claire Randall has kept her secrets. But now she is returning with her grown daughter to the majesty of Scotland's mist-shrouded hills. Here Claire plans to reveal a truth as stunning as the events that gave it birth: about the mystery of an ancient circle of standing stones, about a love that transcends the boundaries of time, and about James Fraser, a warrior whose gallantry once drew the young Claire from the security of her century to the dangers of his. Now a legacy of blood and desire will test her beautiful daughter as Claire's spellbinding journey continues in the intrigue-ridden court of Charles Edward Stuart, in a race to thwart a doomed uprising, and in a desperate fight to save both the child and the man she loves. (Quelle:'E-Buch Text/31.08.2011')
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  • Vor 20 und vor 200 Jahren...

    Dragonfly in Amber
    Aglaya

    Aglaya

    Claire und Jamie verbringen einige Zeit am französischen Hof, um Bonnie Prince Charlie von seinem geplanten Aufstand abzubringen. Bei „Die geliehene Zeit“ handelt es sich um den zweiten Band von Diana Gabaldons „Highland-Saga“. Die Bände bauen stark aufeinander auf, wer den ersten Band „Feuer und Stein“ nicht kennt, sollte diesen zuerst lesen, da die Nachfolger ansonsten keinen Sinn ergeben. Die Erzählung von „Die geliehene Zeit“ beginnt in Schottland im Jahr 1968, springt dann aber bald 20 Jahre (und damit weitere 200 Jahre, Kenner des ersten Bandes wissen Bescheid) in die Vergangenheit und nach Frankreich, wo der grösste Teil der Geschichte aus Claires Ich-Perspektive erzählt wird. Wie bei allen Büchern der „Highland-Saga“ handelt es sich bei „Die geliehene Zeit“ in erster Linie um einen historischen Liebesroman. Der Fantasy-Aspekt (durch die Zeitreise) spielt nur ganz am Rande eine Rolle. Während im ersten Band „Feuer und Stein“ noch ziemlich viel passierte, gibt es in „Die geliehene Zeit“ doch einige längere Abschnitte, in denen die Handlung einfach so vor sich hin plätschert, ohne dass etwas erwähnenswertes passieren würde. Da sich diese eher zähen Abschnitte über mehrere Hundert Seiten hinziehen, wird das Buch doch stellenweise etwas langweilig. Nach rund einem Drittel des Buches kommt dann aber doch Tempo auf, und das Lesevergnügen steigt deutlich an. Wie aus dem Vorgänger bekannt, nehmen auch in „Die geliehene Zeit“ Sex-Szenen und Beschreibungen von Operationen oder Wundbehandlungen einen nicht unerheblichen Teil ein. Während mir die teilweise doch etwas unappetitlichen Operationsszenen nicht wirklich etwas ausmachen, konnte ich auf die intimeren Szenen gut verzichten und habe sie jeweils überblättert (viele Frauen handhaben dies ja jeweils umgekehrt). Auch in „Die geliehene Zeit“ werden wieder eine Vielzahl neuer Personen eingeführt, die ich mir nicht alle merken konnte. Manche tauchen erst über 100 Seiten nach ihrer ersten Erwähnung erneut auf, bis dahin hatte ich oft schon vergessen, wer sie waren. Dem Verständnis der Grundhandlung schadet dies nicht, ein Glossar mit einer kurzen, stichwortartigen Beschreibung aller vorkommenden Personen (oder zumindest der wichtigsten) wäre aber durchaus hilfreich. Ich habe „Die geliehene Zeit“ nun wohl zum dritten Mal gelesen (vielleicht auch zum vierten, ich bin mir da nicht ganz sicher). Wie man daran erkennen kann, gefällt mir das Buch (und auch die gesamte Reihe) sehr gut, auch wenn es wie erwähnt gewisse Schwächen hat. Die Empfehlung fällt mir hier leicht: wer den Vorgänger „Feuer und Stein“ gelesen und gemocht hat und wissen will, wie es mit Claire und Jamie weitergeht, soll sich „Die geliehene Zeit“ unbedingt auch holen (sofern nicht bereits geschehen). Wer den ersten Band nicht mochte, wird wohl auch an diesem kein Interesse haben. Wer sich für eine historische Liebesgeschichte mit leichtem Zeitreise-Flair (nur am Rande) interessiert, soll sich zuerst den ersten Band zu Gemüte führen, dieser hier ergibt ohne den Vorgänger nicht viel Sinn.

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