Diana Gabaldon Outlander - Die geliehene Zeit

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Inhaltsangabe zu „Outlander - Die geliehene Zeit“ von Diana Gabaldon

Der zweite Band der erfolgreichen Highland-Saga endlich in ungekürzter Neuübersetzung!

Schottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?

Teilweise langatmig, aber im Gesamten doch gut.

— The_Mentalist

Wieder einmal sehr unterhaltsam mit Spannung, Gefühl und Dramatik

— Geisterleopard

Ich mag die Geschichte und habe alle teile gerne gelesen !

— CarolinaUnckell

Gut , fand aber Band 1 besser . Freu mich jetzt auf den 3. Teil !

— natalietothsiveri

Ich bin absolut abhängig von dieser Reihe!!!

— leaslesezauber

Eine Zeitreise die sich lohnt, eine Autorin die so bildgewaltig schreibt und einen direkt bei der ersten Seite abholt

— SandysBunteBuecherwelt

Ich liebe es, wie einfach Diana Gabaldon es mir macht, in eine ganz andere Welt abzutauchen. Ein wundervoller 2. Teil

— Liviiosa

Eine wundervolle Reise in das 18. Jahrhundert. Und eine unumstößliche Liebe die über die Zeit hinausgeht

— Miss_Cooper

Leider in der ersten Hälfe zu viele Längen, aber die einzelne Figurenzeichnung ist wieder einmal klasse.

— zickzack

Nicht so gut wie Band 1, aber immer noch grandios!

— Yllin

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  • Es lohnt sich

    Outlander - Die geliehene Zeit

    Geisterleopard

    20. April 2018 um 11:03

    Der zweite Teil der Outlander-Reihe hat mich ebenso überzeugt wie der erste. Auch bei diesem Teil habe ich vorher schon die dazugehörige Staffel der Fernsehserie gesehen, da ich mich erst spät von einer Freundin überreden ließ die Bücher zu lesen, aber ich muss sagen, es lohnt sich. Es erfordert Zeit, aber es lohnt sich. Es gibt viele Szenen, die ganz anders sind als in der Serie oder dort völlig fehlen und selbst bekannte Szenen machen beim Lesen noch mal so viel Spaß. Das Buch ist wunderschön geschrieben, mit vielen Details in allen Bereichen. Teilweise benutzt die Autorin recht viele Fachbegriffe ohne sie weiter zu erklären und man fragt sich doch teilweise woher Claire diesen wirklich extrem großen Wortschatz hat. Ich persönlich habe mich noch nie in meiner Freizeit mit Schiffsbestandteilen bis ins kleinste Detail auseinandergesetzt, aber es ist ja nie zu spät seinen Horizont zu erweitern, auch wenn ich drauf verzichte jedes fremde Wort nachzuschlagen.Ich freue mich schon darauf das nächste Buch zu lesen und vielleicht irgendwann die Fernsehserie einzuholen.

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  • Ein echtes Meisterwerk...

    Outlander - Die geliehene Zeit

    SandysBunteBuecherwelt

    19. March 2018 um 10:50

    ... auch im zweiten Band konnte Diana Gabaldon mich direkt ab der ersten Seite mitnehmen und hat mich nicht mehr losgelassen, nicht mal bei der letzten Seite, denn am liebsten würde ich direkt weiter lesen."Die geliehene Zeit" beginnt 1968, 20 Jahre nach Claires Rückkehr, mit der Reise von Claire und Ihrer zwanzigjährigen Tochter Brianna nach Schottland und dem Besuch von Roger, dem Sohn des verstorbenen Reverend. Gemeinsam begeben Sie sich auf die Suche nach altgeliebten Menschen und tragischen Zeiten. Bald machen wir einen Zeitsprung und knüpfen an Band eins an, in dem Jamie und Claire Ihre Zeit in Frankreich verbringen. Wie Sie versuchen Verschwörungen und besonders die Schlacht aufzuhalten und ob Ihnen das gelingt müsst Ihr selbst lesen...Es ist einfach ein tolles Buch, eine tolle Story von einer herausragenden Autorin.Diana Gabaldon beherrscht die Kunst uns Leser ab der ersten Seite in Ihre Welt mitzuziehen und uns die Highlands des 18. Jahrhunderts näher zu bringen.Die Protagonisten haben wir bereits im ersten Teil kennen und Lieben gelernt, ich finde es sind beeindruckende Charaktere, die ich direkt in mein Herz geschlossen habe.FAZITÜber 1000 Seiten, die es lohnt zu lesen, weil es auf keiner Seite langweilig wird und doch so viele Historische Fakten liefert, dass es einen manchmal schwindelig wird. Ich habe mich beim Lesen oft selbst mitten in den Highlands vor einem Schotten im Kilt gesehen.

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  • Eine Highland-Saga die unter dir Haut geht

    Outlander - Die geliehene Zeit

    Miss_Cooper

    01. March 2018 um 21:12

    Nachdem ich meine Augen getrocknet hatte, die, ich gebe es zu, nach dem ersten Band „Feuer und Stein“ doch etwas feucht geworden sind, blieb mir keine andere Wahl, ich musste den zweiten Band promt hinterher schieben.Also legte ich mir eine zweite Packung Taschentücher zurecht ( nur für den Fall der Fälle ), machte mir einen Tee und legte los den rund 1000 Seiten dicken Wälzer aufzuschlagen ( was sind schon 1000 Seiten, wenn man dafür eine ganze Welt bekommt )Ich habe gehofft das sich Frau Gabaldon sofort aller meiner offenen Fragen annimmt, die mir nach dem ersten Band im Kopf rumspukten.Doch nix da, die Geschichte beginnt weder mit Claire noch mit Jamie, sondern mit dem mittlerweile erwachsenen Roger Wickfield, dem Ziehsohn des Pfarrers Wickfield aus Inverness, der einige Zeit zuvor gestorben ist. Eben dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht sein ehemaliges Heim zu entrümpeln und auf Vordermann zu bringen.Als Clair vor seiner Tür seht.Mitgebracht hat sie nicht nur ihre 20Jährige Tochter Brianna, die sich mit ihrer direkten und offeneren Art sofort in Rogers Herz schleicht, sondern auch den Plan Brianna Schottland näher zu bringen und ihr die Geschichte über ihren wahren Vater zu offenbaren.Denn der hieß für sie immer Frank Randall.Diese Gelegenheit bietet sich ihr auch schneller als ihr lieb ist.Auf dem alten Friedhof bei St Kilda entdeckt sie Jamies Grab und kann ihre Gefühle, die sie so lange Zeit versucht hat zu unterdrücken nicht mehr zurückhalten. Hatte sie noch die Hoffnung Jamie hätte die Schlacht um Culloden überlebt, wurde diese damit zerstört. Also Erzählt sie den beiden ihre fantastische Geschichte und hofft darauf das sie ihr glauben schenken. „Doch Roger blickte mich an wie ein Wissenschaftler, dessen neuste Mikroprobe seine kühnsten Erwartungen erfüllt hat“Ab diesem Punkt setzt die Geschichte nahtlos an „Feuer und Stein“ an und zusammen mit Jamie und der schwangeren Claire reise ich in das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Ein wohlhabendes Frankreich, regiert von Ludwig XV , aber auch eines welches gespickt ist vom Hunger nach Macht, Intrigen die skrupelloser nicht sein könnten und der Menschlichen Engstirnigkeit.  Doch auch dieses beschreibt sie in alter Manier so detailverliebt und blumig das ich die vor Unrat nur so überquellenden Gassen, den fauligen Atem der Aristokratie und die Parfüm geschwängerten Zimmer fast riechen kann. Anders als im letzten Band nimmt die Politische Lage, speziell der Jacobiten Aufstand von 1745 / 46 einen Großteil der Geschichte ein… im übrigen sehr zu meiner Freude - meine Wissenslücken bezüglich der Schottischen Geschichte sind doch ziemlich groß. Also Frau Gabaldon, mein dank gilt ihnen, das sie mit diesem gut recherchierten Roman ein paar davon aufgefüllt haben. Der im Exil lebende Bonnie Prince Charles ist eisern entschlossen sein Erbe einzufordern und den Schottischen Thron zurückzuerobern, dabei so töricht und leichtsinnig das es mir wehtut.Zunächst setzen Jamie und Claire alles daran Charles Pläne zu boykottieren und dank Jamies Onkel, der sie sein Weingeschäft führen lässt knüpfen sie rasch gute Beziehungen zu dem Adel.Speziell für Prince Charles wird Jamie bald zum engen Vertrauten.Um persönliche Briefe von und an Charles abzufangen stellt Jamie den 10 jährigen Taschendieb Fergus ein. Ein cleverer Wirbelwind der nicht nur mein Herz erwärm hat sondern auch zu eine Art Kinderersatz für die beiden wird.Als sie merken das sich Charles von seinen Plänen einen Schottischen Aufstand anzuzetteln nicht abbringen lassen wird, sehen sie sich gezwungen einen anderen weg einzuschlagen und für den Prinzen die Schlacht zu schlagen… Doch nicht nur der bevorstehende Krieg zerrt an ihren Gemütern, sondern auch die Meinungsverschiedenheiten die sie untereinender ausfechten.Denn wenn zwei leicht reizbare, leidenschaftliche, sture und impulsive Menschen aufeinander treffen sind Konflikte vorprogrammiert.Trotz ihrer ständigen Reibereien stehen sie füreinander ein und unterstützen sich gegenseitig, denn die tiefe Zuneigung die sie füreinander empfinden lässt sie alle Hürden überwinden und davon gibt es reichlich.Eine der größten stellt der tot geglaubte Jonathan Randall dar, mit dem sich Jamie trotz des Versprechens Claire gegenüber es nicht zu tun, ein Duell liefert und sie Frankreich daraufhin verlassen müssen.Zurück nach Schottland, mit seinen malerischen Wäldern, den verwunschenen Hügeln und der wilden Landschaft.Und auch ich bin froh nach dem langen Aufenthalt in Frankreich wieder zu vertrauten Gesichtern zurückzukehren, die ich im ersten Teil so zu schätzen gelernt habe. Natürlich gab es auch in Frankreich tolle Charaktere, dennoch sind mir die etwas brummigen und rauen Schotten lieber.Durch Gabaldons lebendigen, detaillierten und liebevollen Schreibstil und ganz besonders durch die Ich Perspektive von Claire lässt sie mich die Geschichte durch ihre Augen wahrnehmen. Entdecken und erleben was ihr widerfährt. Es ist alles andere als ein starres und oberflächliches lesen, sondern hochemotional ,fesselnd und authentisch.Nur die zahlreich beschriebenen Liebesszenarien der beiden, die vielen französischen und gälischen Begriffe hätten für meine begriffe weniger sein können. Dennoch hat sie mit „Die geliehene Zeit“ einen absolut runden und hervorragend recherchierten 2. Band geschaffen, mit Protagonisten die sich charakterlich weiterentwickelt haben und einer unumstößlichen Liebe die alle Zeiten überdauert.Ich kann es kaum abwarten zu erfahren wie die Geschichte der beiden weiter geht.      

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  • Zweiter Teil der Highlandersaga

    Outlander - Die geliehene Zeit

    zickzack

    11. January 2018 um 21:57

    Puuh, schwierig dieses Buch zu beurteilen, da ich echt zwiegespalten bin. Wenn wir uns mal den Aufbau des Buches anschauen. Erster und letzter Teil, die aber fast zu vernachlässigen sind, spielen in der Gegenwart (1968). Da hat mir eigentlich ganz gut gefallen, dass in diesem Teil nicht nur aus der Ich-Perspektive von Claire geschrieben wurde, sondern ein großer Teil vom Reverend Roger. Das war wirklich sehr angenehm und ich habe mich gefragt, warum das nicht im restlichen Buch genauso gehandhabt wird? Warum bekommt Jamie keine eigenen Perspektive oder eine andere wichtige Figur? Davon abgesehen, fand ich die zwei Teile aber sehr langgezogen. Da hätte man auch kürzen können, aber das setzt sich im ganzen Buch fort. Kein Wunder, dass das Buch wohl als Printausgabe über 1000 Seiten hat (ich habe es als Ebook gelesen).   Da ich ja vorher die Serie „Outlander“ im Fernsehen angeschaut habe, kannte ich die Handlung im Groben schon. Wenn man Buch und Serie vergleicht, fällt auf, dass die Serie sich erstens ziemlich am Buch gehalten hat, aber dennoch natürlich den Fokus teilweise auf andere Dinge gelegt, die man bildlich gut darstellen konnte und die einfach die Zuschauer berühren. Ob man das nun gut oder schlecht findet, sei da hingestellt. Fakt ist, dass mir schon in der Serie Längen aufgefallen sind, besonders als die Geschichte im ersten Teil, der in der Vergangenheit (18. Jahrhundert ca. 1746-48) gespielt hat, wo sich Jamie und Claire in Frankreich aufgehalten haben. Da dachte ich beim Schauen schon, dass sich das aber zieht und beim Lesen war es leider noch schlimmer. Es war fast ein Grund, das Buch abzubrechen, da sich da die Autorin in unnötigen Details verloren hat. Und die Perspektive ist hier ein ganz entscheidender Punkt. Was in der Serie noch gut gelöst wurde, dass man sich da nicht auf die Ich-Perspektive versteift hat, sondern dort Handlung gesetzt hatte, wo sie auch hingehörte, verfehlt dies im Buch. Claire kann nun einmal als Frau nicht überall dabei sein, was zur Schlussfolgerung hat, dass sie vieles passiv besonders von Jamie erzählt bekommt. Sie hat auch ihre Abenteuer, aber ich wäre zu gern direkt bei Jamie dabei gewesen. Man hat das zwar durch „erlebte Rede“, ich hoffe man nennt das so, versucht hinzubekommen, in dem Jamie teilweise erzählt hat, teilweise ist man in seinem Kopf gehuscht, aber das war einfach nicht dasselbe. Doch kaum sind die Beiden von Frankreich und den lästigen Bällen und den aufgetackelten Leuten weg, zurück nach Schottland, nahm bei mir die Spannung wieder zu. Vielleicht waren es auch die Figuren, die mir in Schottland besser gefallen haben, als die in Frankreich. Da gab es zwar zum Beispiel Maitre Raymond, der mysteriöse Apotheker, und Fergus den sie als Ziehsohn aufgenommen haben, aber ansonsten fand ich allein schon die Namen so verwirrend, dass ich die dauern durcheinander brachte. Aber gut, das war in Schottland auch nicht besser, als es Richtung Schlacht ging. Da könnte ich jetzt auch nicht jeden Namen zuordnen, aber in Schottland ist einfach was passiert. Da war auch das Feeling im Buch ganz anders. Wenn ich nur den Frankreichteil bewerten müsste, dann hätte ich mich mit 2 Sternen schon schwergetan, aber Schottland würde ich gute 4 Sterne geben.   Dennoch möchte ich erst noch etwas zu den Figuren sagen, bevor ich zu meinen schlussendlichen Fazit komme. Die Beziehung zwischen Jamie und Claire wurde intensiver. Wieder sind sie in diesem Band durch Höhen und Tiefen gegangen, die sie gestärt und noch enger aneinander gebunden. Beide sind tolle Figuren, aber welcher bei mir wirklich jedes Mal Spannung aufruft und wenn nur sein Name fällt ist Jack Black Randall. Er ist zwar echt ein Ekel, aber kaum tritt diese Figur auf, nimmt er einen Raum und Platz ein, das man es gar nicht glauben mag. Er ist für mich DER Nebencharakter, der für mich die beiden Bücher ausmacht. Für mich strahlt er eine ähnliche Faszination aus wie Severus Snape aus Harry Potter (auch wenn mir da Severus am Ende noch sympathischer ist) und das soll mal was heißen. Randall hat für mich am Ende auch den Frankreichteil noch erträglich gemacht. Ohne ihn wäre ich restlos verloren gewesen in diesen vielen Details.   Des Weiteren muss ich sagen, in der Serie wurde ja auch angekreidet, dass die Sexszenen ziemlich detailliert und häufig waren. Dem kann ich durchaus zustimmen, aber von der Häufigkeit nimmt sich dem Buch nicht viel. Auch wenn hier meistens abgeblendet wird, aber auch nicht immer. Manchmal geht auch die Autorin hier ziemlich ins Detail. Hmm, ich konnte zwar verstehen, dass sie damit ausdrücken wollte, dass sich Jamie und Claire aneinander festhalten, um das durchzustehen, aber sie hat es auch teils einfach übertrieben. Wäre sie am Anfang lieber mehr auf Jamies Verarbeitung eingegangen, denn SPOILER die Vergewaltigung von Jack Randall ist schließlich kein Pappenstil. Irgendwie fand ich, dass die das in der Serie besser umgesetzt haben. Hier ist das an mir vorbeigegangen und ich hatte mich schon irgendwann gewundert, warum er nicht mit Claire schlafen wollte, warum er mit diesen Bissspuren nach Hause kam. SPOILER ENDE   Fazit: Letzten Endes möchte ich dem Buch 3 Sterne geben. Der Schottlandteil hat sehr viel wieder herausgerissen und ich freue mich auf den dritten Band, auch wenn ich erst einmal pausieren werde und mich anderen Werken widme. Ich hoffe dennoch, dass sich im dritten Band weniger Längen befinden, obwohl ich daran nicht wirklich glaube. Im ersten war es ja schon so, wo es mich aber weniger gestört hat, da ich dadurch noch die Charakter entdecken konnte. Da hatte es dem Ganzen Tiefe gegeben. Hier war es einfach nur… langatmig.

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  • Nicht so gut wie Band 1, aber immer noch grandios!

    Outlander - Die geliehene Zeit

    Yllin

    29. December 2017 um 14:10

    Outlander - Die geliehene Zeit (Bd. 2)Autor: Diana GabaldonGenre: Historisch, AbenteuerErschienen: 2. November 2015Seiten: 1232Einband: TaschenbuchVerlag: Droemer KnaurISBN: 978-3-426-51810-6Preis: 16,99€ [Print] | 12,99€ [eBook]Rating: ♥♥♥♥ INHALT "Schottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?" - Quelle: Verlag COVER ♥♥♥♥ Wer meine Rezension zu Band 1 gelesen hat, der wird wissen, dass ich von seiner Aufmachung nicht allzu begeistert bin: Es ist super schlicht gehalten, was die Farbe zum Hauptmotiv des Covers werden lässt. Dabei sind die leicht aus dem Cover herauskommenden Verzierungen und die aufgedruckte Buchschnalle das einzig Besondere an dem 1200-Seiten-Wälzer, den ich so unter Umständen vermutlich nicht einmal in die Hand genommen hätte, wüsste ich nicht bereits um die Genialität des Inhalts. Das aufdringliche Orange, das den zweiten Band vom ersten unterscheidet, lindert meinen Unmut dabei leider nicht im geringsten. Im Gegensatz zum milden Himmelblau des ersten Bands, fehlt der unnatürlichen Farbe irgendwie die mysteriöse Zurückhaltung. Andererseits, und da bin ich ebenfalls ehrlich, wüsste ich auch nicht, wie sich ein so umfangreiches Buch wie dieses - und jedes weitere der Reihe - gebührend in einem einzigen Cover zusammenfassen ließe. Die Wahl eines schlichten, hübschen Covers mit historisch anmutender Buchschnalle scheint mir daher nach Monaten, die ich mit dem Buch verbracht habe, die richtige zu sein. Bloß die Farbe hätte meiner Meinung nach ruhig etwas weniger grell und unnatürlich ausfallen können. CHARAKTERE ♥♥♥♥♥ Claire Randall Fraser: Claire ist nach wie vor eine der stärksten, spannendsten und zugleich lebendigsten Frauenfiguren unserer Zeit. Mit dem Scharfsinn und der Stärke einer intelligenten, emanzipierten Frau, wie sie ihrer Zeit (und damit meine ich wortwörtlich ihrer Zeit 1945) um einiges Voraus ist, manövriert sie wie selbstverständlich zwischen den politischen Intrigen und blutigen Ausschreitungen eines Europas im 1800 Jahrhundert - egal ob am Hofe des französischen Königs Ludwig XV. in Paris oder im Matsch zwischen Horden von ungewaschenen Highlandern, Claire bewahrt stets Ruhe, weiß immer Rat und und tut stets was sie kann, um ihre Lieben zu schützen oder zu unterstützen. Und dabei ist sie keineswegs perfekt. Sie begeht sehr wohl Fehler, die ihr im Laufe des Buches äußerst teuer zu stehen kommen. Vermittelt aus ihrer Perspektive erleben wir die Abenteuer von Claire und ihrem Mann im zweiten Band mindestens genauso hautnah, wie noch im ersten - unser Wissensstand ist stets der selbe wie der unserer Protagonistin, wodurch wir gezwungen werden, Intrigen und Erkenntnisse zeitgleich mit ihr zu erfahren, zu verarbeiten und weiterzudenken. Es ist eine Freude, einen so unerschütterlichen Geist wie Claire über tausende von Seiten zu begleiten, mit ihr zu rätseln, zu lieben, zu trauern und jede Gefühlsregung so wahrzunehmen, als sei sie die eigene. Gleichzeitig kann man von ihr unfassbar viel lernen, denn nicht selten unterscheidet sich ihre Reaktion von der eigenen dadurch, dass sie oftmals viel bedachter, viel erwachsener handelt, als man selbst in einer solchen Stresssituation vielleicht gehandelt hätte. "Was würde Claire Fraser tun?" erscheint mir im Hinblick auf eine so wunderbare und vorbildhafte Frauenfigur wie Claire als ein durchaus legitimes Lebensmotto! :)James 'Jaime' McKenzie Fraser: Wer glaubt, dass ich in Hinblick auf Claire schon zu sehr ins schwärmen geraten bin, der sollte diesen Teil möglicherweise überspringen: Was gibt es über Jaime Fraser mehr zu sagen, als dass er ein absolut unrealistisches, viel zu perfektes Männerbild suggeriert, das einem im Leben nichts anderes als falsche Hoffnungen machen kann? Nein, mal im Ernst - Jaime ist einfach ... Jaime. Er entspricht nicht nur äußerlich den feuchten Träumen einer jeden Frau (hochgewachsen, breitschultrig, hünenhaft, muskulös, rothaarig, blauäugig, hübsch, stark, kampferprobt, ...), er besitzt auch einen beinahe makellosen Charakter. Er ist wild, entschlossen, stark, scharfsinnig, humorvoll, kindlich, manchmal etwas hilflos naiv, folgt jedoch immer seinem unanfechtbaren Moralkodex ... ist ja gut, Jaime ist einfach perfekt. Und während ich mich in anderen Büchern oftmals darüber aufrege, so kann ich nicht anders, als ihn dafür zu lieben. Bei Diana Gabaldon heißt perfekt nämlich nicht zwangsläufig makellos. Jaime kann nicht alles, er weiß nicht alles und er begeht, genau wie Claire, Fehler, die ihm den Kopf kosten können. Obwohl er wie der wahrgewordene Traum erscheint, bleibt er in seinem Charakter stets menschlich, nachvollziehbar und angreifbar, er wirkt lebendig, wie eine Figur, die es so tatsächlich einmal gegeben haben könnte. Diese Gratwanderung ist es, die Diana Gabaldons Romane so erfolgreich machen: Ihre perfekten Charaktere sind nicht unerreichbar und übermenschlich, sondern vermitteln das Gefühl, realistisch und echt zu sein, so als bestünde die Hoffnung, einem Jaime oder einer Claire irgendwann einmal zufällig auf der Straße zu begegnen. Der zweite Band vermittelt dieses Gefühl sogar noch wesentlich mehr, als es der erste getan hat. SCHREIBSTIL ♥♥♥♥ Diana Gabaldon bleibt ihrem Schreibstil im zweiten Band mehr als nur treu. Ich habe selten ein Buch lesen dürfen, das so detailliert geschrieben und dabei so feingliedrig durchdacht ist. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viele hundert Stunden die Autorin damit verbracht haben muss, all diese kleinen historischen Details rund um Heilkunde, Kräuterkunde, Kriegskunst oder Kochkunst des 18. Jahrhunderts in Frankreich und Schottland zusammenzusammeln und unbemerkt in ihren Roman einflechten zu lassen. Sicher, viele dieser Details könnte sie sich auch ausgedacht haben, dafür erscheinen sie mir jedoch zu durchdacht und gleichermaßen realistisch. Beantworten kann dies nur ein Experte in Sachen schottischer bzw. französischer Geschichte - und da ich ein solcher nicht bin, vertraue ich auf meinen gesunden Menschenverstand und das Know-How, das ein Autor bzw. eine Autorin mitbringen muss, die sich selbst aufbürdet, einen so detaillierten historischen Roman zu verfassen. Zugegebenermaßen war es mir an Detailbeschreibungen in diesem Band manchmal um einiges zu viel - gerade in den Passagen, in denen Claire von den wahren Geschehnissen abgeschnitten bleibt, eben weil sie nur eine Frau ist, und stattdessen Bankette besucht oder grausige Wunden behandelt, waren voll von interessanten, aber Reiz überflutenden Informationen, die die Handlung nicht so recht weiterbrachten. In diesem Fall wirkte die Perspektive, die bis auf die Anfangs- und Endkapitel ausschließlich auf Claire festgesetzt ist, einschränkend für die Leseerfahrung. Viel lieber hätte ich mehr über die Verhandlungen und Gespräche erfahren, die Jaime  in dieser Zeit geführt hat. Der hohe Detailgrad führte bei mir auch dazu, dass ich regelmäßig ermüdete, weil sich die eigentliche, die spannende Handlung so sehr in die Länge zog. Ein Jahr habe ich gebraucht, um die 1200 Seiten hinter mich zu bringen - und es hat sich definitiv gelohnt. Einfach zu lesen war es für mich jedoch nicht immer. HANDLUNG ♥♥♥♥ Durch diese wahrlich große Leistung sehr detaillierter Beschreibungen zog sich die Handlung eben phasenweise um einiges in die Länge. Besonders Anfang und Ende sowie einige Passagen in Paris sind zum Teil sogar fürchterlich anstrengend, dass ich das Buch zum Teil mehrere Wochen weglegen musste, bevor ich es wieder in die Hand nahm. Die einzelnen Handlungsstränge, die parallel zur Haupthandlung ablaufen, sind so verworren und an so viele einzelne Namen geknüpft, dass es nicht ungewöhnlich ist, vieles nicht gleich beim ersten Lesen miteinander in Verbindung zu bringen. Gerade in Bezug auf die Pariser Intrigenschmiede eröffnet sich einem vieles erst beim zweiten Mal lesen, da bin ich mir relativ sicher. Die Handlung, der Plot, ist daher zwar in zwei bis drei Sätzen zusammengefasst (Claire und Jaime reisen nach Paris, um Bonnie Prince Charlie aufzuhalten), das gesamte Ausmaß der 1200 Seiten lässt sich jedoch nur schwer Revue passieren, ist wirr, durcheinander und von vielen Reisen, vielen Rückschlägen, vielen Abstechern, Umwegen und Gefahren geprägt. Und das ist mindestens genauso anstrengend, wie es sich jetzt gerade anhört. Hätten wir es jedoch mit einer einfachen, linearen Handlung zu tun, die ohne Umschweife auf 400 Seiten erzählt würde, so würde doch etwas fehlen. Der hohe Detailgrad, die zeitnahe, verworrene Erzählung und die hundertfachen Schleifen, die die die Handlung dreht führen erst zu der unfassbaren Nähe, die man zu den Charakteren und ihren Schicksalen erfährt. Mit Abschluss des Buches fühlt sich der Leser letztlich dann so erschöpft und durch die Mangel genommen, als hätte er das Chaos des Krieges und die Irrfahrten von Jaime und Claire am eigenen Leib erfahren. GESAMTWERTUNG ♥♥♥♥ Alles in allem hat mir der zweite Band der Outlander-Saga nicht ganz so gut gefallen, wie der erste. Dies lag hauptsächlich daran, dass der Detailgrad, die Verworrenheit und die kleinteiligen Beschreibungen für mich einfach ein bisschen zuviel an "Zuviel" waren. Während ich mit Claire also im politischen Sumpf am französischen Hof feststeckte, wollte ich mit ihr eigentlich viel lieber zurück nach Schottland. Die vielen hundert Namen und Gesichter, die ich mit genausten Beschreibungen während des Lesens kennengelernt habe, hatte ich nach den nächsten dreißig Seiten bereits wieder vergessen - und nur ein paar wenige sind mir letztlich im Gedächtnis geblieben. Doch alles hat seine guten und schlechten Seiten: So wäre Outlander ohne Diana Gabaldons außergewöhnlichen Schreibstil nicht Outlander. Es würde sich nicht so anfühlen, als stecke man mitten im Geschehen und als erlebe man alles hautnah mit, würde sie nicht so unfassbar viel Zeit in Gefühle, Gesichter und Beschreibungen stecken. Claire, Jaime, Charles und all die anderen Charaktere, die wir im Verlauf des Buches kennenlernen, würden sich nicht so unfassbar echt und lebendig anfühlen, wenn nicht durch die Kunst der Autorin, alles lebensgenau beschreiben zu können. Auch wenn das Buch meiner Meinung nach seine Längen hatte, so war der Großteil doch so spannend, atemberaubend, leidenschaftlich und dramatisch, wie ich es noch aus dem ersten Band großteils gewohnt war. Und nachdem es bereits 8 Bände der Outlander-Saga gibt, habe ich noch lange nicht das Gefühl, genug von Jaime und Claire zu haben. Nach der großen Anstrengung, die mich dieses Buch gekostet hat, werde ich jedoch erstmal eine kleine Pause brauchen, bevor ich mich erneut in die Gesellschaft der Sassenach und ihren Highlandern begebe. Spannung ♥♥♥♥Romantik ♥♥♥♥Humor ♥♥Gewalt ♥♥♥♥Action ♥♥♥♥♥- Eure Bücherfüchsin

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  • Reise durch die Zeiten

    Outlander - Die geliehene Zeit

    Janine1212

    22. December 2017 um 12:45

    Meine Meinung:  Ganz zu Beginn des  Buches habe ich einen riesen Schrecken bekommen, denn wie der Klappentext schon verrät beginnt das Buch schlagartig wieder in Claires ursprünglicher Zeit und damit noch nicht genug: Claire hat eine Tochter!!! Dabei habe ich mich, als ich mit dem Buch begonnen habe, so darauf gefreut die weitere Reise von Claire und Jamie mitzubegleiten! Aaaaber keinen Grund zur Panik: Nach ca. 100 Seiten landet man auch wieder genau an Ort und Stelle wo der erste Band aufgehört hat.  Insgesamt hat mir der zweite Teil der Outlander Saga nicht so extrem gut gefallen wie der erste, wobei ich immer noch finde das auch dieses Buch grandios ist.  Dies liegt vor allem daran, dass die Beziehung zwischen Claire und Jamie einen ganz, ganz großen Teil der gesamten Geschichte ausmacht und damit auch einen der großen Begeisterungsfaktoren ausmacht. Dieser Part kam aber in dem ersten Buch durch die Neuentwicklung und das Kennenlernen der beiden besser durch und wurde für meinen Geschmack im zweiten Band ein wenig vernachlässigt.  Außerdem hat es mich etwas gestört, dass die Autorin so viele französische Dialoge eingebaut hat, ohne zugleich eine Übersetzung hinterher zu hängen, denn ich spreche z.B. kein Wort Französisch und habe dadurch an diesen Stellen nicht immer nachvollziehen können, worum es genau ging. Es ist jetzt nicht so, dass diese Szenen essentiell zur Handlung beitrugen, oder für das Grundverständnis unabkömmlich wären, doch ich bin halt ein neugieriger Leser und möchte jeden Satz in einem Buch verstehen ;) Aber es gab auch einige Dinge, die mir im zweiten Band besser gefallen haben, als im ersten Buch: In diesem Teil hat mir das Setting nämlich noch besser gefallen. Klar ich liebe das natürliche, einfache und grüne Setting Schottlands, doch in diesem Teil spielt ein Großteil der Geschichte in Paris und ich finde diese Stadt, besonders im 18. Jahrhundert, ist einfach durch die vielfältigen Eindrücke die beschrieben werden unglaublich spannend und spektakulär.  Dies führt mich auch direkt zu meinem nächsten positiven Punkt: Ich liebe es wie Diana Gabaldon es schafft diese historischen Orte, Personen und Gesellschaften zum leben zu erwecken und dass man diese als Leser daher hautnah erleben kann. Ob diese nun 100% authentisch sind, sei dahin gestellt - mich als Laien konnten die geschilderten Szenen auf jeden Fall überzeugen.  Eine ganz große Stärke dieser Romane ist meiner Meinung, dass sie unglaublich viele Emotionen im Leser wecken: viele von uns sind in Jamie Frasers tollen Charakter und seine heldenhaften Handlungen verliebt, wir hassen Jack Randall aus tiefstem Herzen, wir leiden mit den Charakteren und freuen uns genauso mit ihnen.  Und auch in diesem Teil hat mich das volle Gefühlschaos ereilt und gerade zu Beginn des Buches und am Ende (und hier und da zwischendurch) war ich in Tränen aufgelöst.  Fazit:  Insgesamt war dieser zweite Band geprägt durch viele abwechslungsreiche Settingwechsel und diverse Intrigen unter anderem des französischen Adels im 18.Jahrhundert. Diese tiefergehenden Ausflüge in die Vergangenheit haben mir besonders gut gefallen, wobei ich durch die Zeitsprünge aus Vergangenheit und Gegenwart/Zukunft jetzt unglaublich gespannt bin, wie es im dritten Teil weitergehen wird (Geht die Reise mit Claire, oder mit ihrer Tochter weiter????) Ich bewerte den zweiten Band der Outlander-Saga mit 8/10 Punkten

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  • eBook Kommentar zu Die geliehene Zeit von Diana Gabaldon

    Outlander - Die geliehene Zeit

    jens diekelmann

    via eBook 'Die geliehene Zeit'

    ich war von anfang bis ende gefesselt.feuer und stein war genauso gut. gibt es noch eine fortsetzung?

    • 7
  • Outlander - Die geliehene Zeit

    Outlander - Die geliehene Zeit

    weinlachgummi

    07. November 2017 um 16:10

    *Kurzmeinung* Endlich habe ich mich an dies 1225 Seiten dicke Werk getraut und ich bin sehr froh darüber. Die zweite Staffel von Outlander hatte ich davor schon zwei Mal gesehen, sodass mir die Unterschiede gleich aufgefallen sind. Und wieso oft, war das Buch besser als die Adaption für den Fernseher.  Ich habe die ungekürzte Neuauflage gelesen und muss sagen, ich kann verstehen, dass hier und dort etwas gekürzt wurde. Mir waren manche Beschreibungen zu ausführlich und trivial. Da habe ich dann beim Lesen gemerkt, wie meine Gedanken bei solchen Stellen abgeschweift sind. Aber immerhin konnte ich so selbst entscheiden, was ich kürze bzw. weglasse. Deswegen würde ich auf jeden Fall die ungekürzte Version empfehlen. Nachdem Ende von Band 1 spielt die Handlung dieses Mal auch eine längere Zeit auch in Paris. Eine sehr aufregende und prunkvolle Zeit. Ich hatte gedacht, dass ich Schottland vermissen würde. Aber auch die Zeit in Paris war sehr interessant.  Der Anfang des Buches hätte mich wohl sehr geschockt, wenn ich die Serie davor nicht schon gesehen hätte.  Positiv * sehr emotional, manche Szenen habe mich stark berührt * Jamie, er ist ein wirklich toller Charakter. So liebenswürdig, aber nicht als zu lieb und gut gezeichnet, sodass es übertrieben wirkt. Vielleicht muss Claire einfach hinter so einem großartigen Mann zurückstecken. * Die Dialoge, oft mit viel trockenem Humor und Sarkasmus. * Die Beschreibungen der Zeit damals, es wirkte sehr realistisch. * Schottland und Paris als Kulisse * Die Beweggründe der Charaktere kamen im Vergleich zur Serie viel besser raus.  Nach dem Lesen des Buches konnte ich einiges besser verstehen. Negativ * Das Verhalten von Claire konnte ich zwar im Roman besser verstehen und ihr Charakter erschien mir um einiges sympathischer. Trotzdem habe ich mich manchmal über sie geärgert * Die Beschreibungen von Nebensächlichkeiten, besonders im Hinblick auf Stein Beschaffenheiten oder Tieren in der Natur zum Beispiel. Fazit: Wie auch in Band 2 hatte ich ein paar Kritikpunkte, aber trotzdem hatte ich großen Spaß beim Lesen und werde sogleich mit Band 3 starten. Denn die Saga macht süchtig und ich bin im Outlander Fieber.

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  • Leserunde zu "Das Phantom der Oper" von Gaston Leroux

    Das Phantom der Oper

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  • Der lange zweite Teil

    Outlander - Die geliehene Zeit

    emilayana

    23. August 2017 um 11:03

    Outlander – die geliehene Zeit   Genre: Historischer Roman / Fantasy Autor: Diana Gabaldon Verlag: Knaur Verlag Preis: 15 € Seiten: ca. 1232 ISBN: 978-3-426-51810-6   1.     Handlung: Claire Fraser befindet sich mit ihrer Tochter Brianna auf einer Schottlandreise im Jahre 1968, doch wie hat es sie wieder in dieses Schottland verschlagen und welche Geschichte steckt dahinter. Um die Vergangenheit aufzuklären fragt Claire Roger Wakefield um Hilfe. Doch kann er dieses Geheimnis lüften und um welchen Preis? 2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist weitestgehend angenehm und man wird von der Geschichte mitgenommen. Allerdings ist an manchen Stellen die historische Wortwahl ein wenig unpassend und in den ansonsten sehr modernen Schreibstil eingebettet. Zudem werden viele Dinge in gleicher Form mehrfach geschildert. Wie es sich für einen historischen Roman gehört gibt es ausschweifende Beschreibungen der Landschaft, jedoch nicht übermäßig, siehe Herr der Ringe oder die Unendliche Geschichte. Zudem gefällt mir sehr gut die Lockerheit und aufblitzende Witzigkeit in den Dialogen. Dadurch gewinnt das Buch sehr an Unterhaltsamkeit, wenngleich es auch ernste, spannende Szenen gibt. 3.     Charaktere: Neben den altbekannten Charakteren wie Jamie, Claire, Collum, Dougal, Jack Randall oder auch Murthag kommen zahlreiche Neue hinzu. Über diese möchte ich allerdings nicht allzu viel verraten. Die altbekannten Charaktere bekommen jedoch sehr viele mehr Tiefe. Das beziehe ich allerdings nicht auf die beiden Hauptcharaktere, sondern auf die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Jack, Murthag oder auch Geillis. Die Personen werden durch ihre Vergangenheit lebendig und bekommen dadurch ein anderes Leben eingehaucht. Das beeinflusst die Handlung sehr positiv. Dadurch kann man diese besser nachvollziehen und einordnen. Zudem war es hochinteressant Claire von einer anderen Person beschrieben zu bekommen. 4.     Umsetzung: Das Buch besteht aus einer Rahmenhandlung, die erste und die letzten Kapitel im Jahr 1968. Dazwischen wird die Geschichte „wie es dazu kam“ erzählt. Ich selber war irgendwie nicht so ein großer Fan dieser Erzählstruktur, kann aber nicht konkret benennen woran das lag. Vielleicht wollte ich in diesem Moment einfach eine Geschichte zu Ende erzählt haben. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass ich die Auflösung elegant , wenn auch nicht unvorhersehbar fand. Das Buch hatte, wie auch der erste Band durchaus seine Längen. Besonders beim Beginn des zweiten Abschnittes, nach der Handlung im Jahr 1968. Nach diesen schleppenden 200 Seiten wurde die Spannung jedoch gut aufgebaut und am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 5.     Cover: Das Cover ist nichts Auffälliges, sondern schlicht und elegant. Die Reihe passt gut zusammen mit den einzelnen Bändern in unterschiedlichen Farben. 6.     Ende: Das Ende des Buches war für mich eine Qual, aber keine schlechte, nein im Gegenteil. Es hat mich auf die Folter gespannt. Dinge zusammen gebracht und mich nicht nur neugierig sondern auch sauer zurückgelassen. Sauer, dass ich nicht sofort den nächsten Band verschlingen kann. Auch wenn die Handlung konstruiert ist, so fesselt sie doch unglaublich. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:          30 / 40 2.     Schreibstil:         9  / 15 3.     Charaktere:      15 / 20 4.     Umsetzung:        6 / 10 5.     Cover:                  4 / 5 6.     Ende                    6 / 10                                                       7.3 / 100   Gesamtwertung:   7.3 P Genrewertung:      8 P

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  • es geht weiter ..

    Outlander - Die geliehene Zeit

    jesslie261

    13. August 2017 um 14:08

    Inhalt:Der zweite Band der erfolgreichen Highland-Saga von Diana Gabaldon endlich in ungekürzter Neuübersetzung!Schottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?Meine Meinung:Das Cover so schlicht und einfach es auch ist, passt sehr gut zum ersten Teil. Ich liebe diese Cober ja total. Auch die Farben gefallen mir sehr gut. Das Buch beginnt mit einem Zeitsprung und wir befinden uns im Jahr 1968. Rückblickend springt es dann wieder zurück und man erfährt was bei Jamie und Claire passiert ist , bzw wie und warum Claire wieder im jahr 1968 auftaucht. Die Autorin gestaltet das ganze auf eine pannende Art und Weise und die Seiten fliegen nur förmlich dahin. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht und was passiert. Besonders gut gefällt mir auch , dass die Serie nah ans Buch angelehnt ist. Fazit: Das ganze drum herum am königlichen Hof usw war mir etwas zu viel aber ansosnten sehr spannend !

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  • Outlander - Die geliehene Zeit

    Outlander - Die geliehene Zeit

    enchantedletters

    29. May 2017 um 21:24

    Inhalt:  Nachdem Claire und Jamie aus Schottland fliehen mussten, sind sie nun in Frankreich angekommen und versuchen nun am Ursprung des Geschehens den Lauf der Geschichte zu verändern. Die beiden stehen zwischen Intrigen, politischen Strategien und dem französischem Adel, gehen die beiden an ihre Grenzen, um die Schlacht von Culloden zu hindern. Die Frage ist nur, ob sich ihre Opfer lohnen werden. Zum Buch:  Das Buch beginnt 1968 in Schottland, wo Claire 20 Jahre nach ihrer Rückkehr, zusammen mit ihrer Tochter nach Antworten über ihre Vergangenheit sucht. Der mittlere Teil springt dann als Rückblende wieder in die Vergangenheit zurück und knüpft an das erste Buch an, während die letzten Kapitel wieder 68 stattfinden und uns mit einem Cliffhanger zurücklassen - vielen Dank auch. Wer die Serie gesehen hat, weiß ungefähr was ihn erwartet, aber ich hatte gehofft, dass das Ende mir trotzdem etwas mehr verrät, stattdessen weiß man eigentlich mehr durch die Serie.  Auch hier muss ich sagen, dass sich Serie und Buch sehr ähneln, erst im letzten Viertel kamen Szenen, die mir eher unbekannt waren. Kann natürlich aber auch einfach sein, dass es mir entfallen war. Durch die für mich neuen Ereignisse hatte ich das Ende aber auch schneller gelesen. Trotzdem habe ich, trotz einer Woche Urlaub, fast zwei Wochen für das Buch gebraucht. Zwar ist das mit seinen über 1000 Seiten auch wirklich ein dicker Schinken, finde das Lesetempo aber dennoch unter durchschnittlich. Denke, dass das zum Teil an der Handlung in Frankreich liegt. Zwar ist immer etwas im Gange und es bleibt stets spannend, aber so ganz ansprechen konnte es mich nicht. Ich liebe einfach diese Geschichte in den Highlands, die Clans, Landschaft und alles was dazu gehört und Frankreich ist das genaue Gegenteil. Das ganze politische Gerede ist teils ermüdend und ich habe Schottland bestimmt genauso vermisst wie Jamie und Claire. Einen halben Punkt muss ich auch leider für die Sprache abziehen. Bis auf einzelne Worte hab ich von Französisch nicht den blassesten Schimmer und es kamen wirklich viele französische Sätze vor, die nicht übersetzt werden, was wirklich schade ist. Das Gälische wird wesentlich öfter übersetzt oder lässt sich aus dem Zusammenhang verstehen, da es sich oft nur um Koseworte handelt, aber das Französische nimmt ganze Sätze ein und ich hatte keine Lust alles nachzugucken. Fand ich echt schade. Insgesamt find ich die Geschichte dennoch super. Das kommt mir alles so realistisch vor, von der Zeitreise mal abgesehen, aber ausschließen würde ich es auch nicht. Das wird mit daran liegen, dass historische Ereignisse aufgegriffen werden. Aber auch die ganzen Geschehnisse, das Gerede, die Lebensumstände scheinen mir nicht aus der Luft gegriffen oder überspitzt und auch die Charaktere tragen ihren Teil dazu bei. Ebenso kommt mir die Liebesgeschichte von Jamie und Claire so echt vor. Die beiden machen zusammen viel durch, was sie immer mehr zusammenschweißt, wodurch ihnen teilweise nur ein Blick des anderen reicht um zu wissen, was vorgeht. Doch sie streiten sich auch oft genug und beleidigen sich und dennoch würde jeder ohne zu zögern für den anderen sterben. Ich liebe es, wenn Jamie Claire mit Spitznamen anspricht. Sassenach oder auch mo nighean donn - ich liebe den Klang und deren Bedeutung. Die Beziehung der beiden wirkt authentisch und nicht überzogen.  Es kommen auch einige neue Charaktere, von denen ich Fergus am meisten mag. Der Junge ist so tapfer und clever und hat in seinem jungen Leben so viel durchgemacht. Er ist mir echt ans Herz gewachsen. Ansonsten muss ich sagen sprechen mich die altbekannten Gesichter mehr an als die neuen.  Fazit:  Aye, die Geschichte rund um die Frasers zieht mich weiter in ihren Bann und entführt in fremde Welten, von der mir die schottische besser gefällt als die französische. Band eins fand ich etwas stärker, aber der Rote Jamie hat mich trotzdem überzeugen können.

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  • Ein Wiedersehen mit Jamie und Claire

    Outlander - Die geliehene Zeit

    thiefladyXmysteriousKatha

    26. April 2017 um 15:31

    Die geliehene ZeitIch habe den ersten Band der Outlander-Saga wirklich geliebt und bin auch von der TV-Umsetzung sehr angetan. Endlich habe ich jetzt auch Band 2 gelesen. Diese knapp 1000 Seiten ahbe ich wie nichts weggelesen (4-5 Tage) und war wieder sehr begeistert.InhaltSchottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?MeinungWow, Diana Gabaldon kann einfach schreiben. Sie hat es geschafft, dass ich 1000 Seiten wie nichts weggelesen habe und mich dabei nie langweilte. Jamie und Clare zu begleiten macht jedes Mal wieder Spaß. Schön ist es auch, dass Brianna und Roger hier nun als Erwachsene vorkommen. Der erste Teil dieses Buches spielte in Frankreich und dort war es ab und zu mal etwas zäh, da es nur darum ging die Rebellion zu verhindern. Wieder in Schottland hat das Buch aber den Charme von "Feuer und Stein" zurückgewonnen. In diesem Buch findet man alles, was man sich wünschen kann: Liebe, Action, Erotik, Fantastische Elemente, Drama etc.Der Schreibstil war wieder sehr ausladend aber dennoch angenehm. ich habe die ältere Ausgabe und demnach die alte Übersetzung gelesen und kann nur wieder betonen, dass ich diese viel besser als die Neuauflage mit Neuübersetzung finde, da die Wortwahl einfach passender ist. Auch die Verfilmung von Buch 2 hat mir sehr gut gefallen und sicherlich werde ich bald zu Buch 3 greifen!

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  • Nicht ganz so gut wie Teil eins aber dennoch lesenswert!

    Outlander - Die geliehene Zeit

    Lee-Lou

    17. March 2017 um 23:23

    Da Die geliehene Zeit eine Fortsetzung ist, versuche ich so wenig wie möglich vom weiteren Inhalt preiszugeben, um mögliche Spoiler zu vermeiden.  Während im ersten Teil der Outlander-Saga der Fokus ganz klar auf Claire und Jamie liegt, stehen beide hier eher im Hintergrund.  Im zweiten Band geht es sehr politisch und strategisch zur Sache, da - wie man bereits dem Klappentext vermutlich entnehmen kann - viele Vorbereitungen getroffen werden müssen.  Kennt man Band 1 und 2, kann man sie gar nicht miteinander vergleichen. Ein neues Land, neue Umgebung und neue Feinde.  Toll von Gabaldon umgesetzt. Viele Autoren machen es sich leicht, indem alles einfach stumpf in einem Land und vielleicht auch in der gleichen Umgebung passiert und sich abspielt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich Die geliehene Zeit bei weitem nicht so spannend fand wie Feuer und Stein. Was nichts damit zu tun hat, dass sich hier nicht mehr ganz so viel um Claire und Jamie dreht. Ich fand es einfach nicht ausreichend packend. Auf Band drei bin ich dennoch schon sehr gespannt!!

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  • Outlander 2

    Outlander - Die geliehene Zeit

    darthvader3

    11. February 2017 um 12:02

    5 verdiente Sterne! Diana Gabaldon schreibt unglaublich gut, die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch nicht ablegen konnte. Obwohl der zweite Teil der Outlander-Saga ein bisschen schwierig anfängt und am Anfang etwas hängt, wurde es von Seite zu Seite immer besser! Das Ende hat mich schließlich so überrascht und emotional durchgewühlt, dass ich es kaum in Worte fassen kann! Obwohl die Geschichte am Anfang in Frankreich spielt, fand ich es auf keinen Fall schlimm, es war eine schöne Abwechslung zur Landschaft Schottlands. Die geliehene Zeit konnte meiner Meinung nach den ersten Teil der Serie übertrumpfen. Ich bin sehr gespannt wie es mit Jamie und Claire im nächsten Band weitergeht. 

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