Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe

von Diana Gabaldon 
4,4 Sterne bei160 Bewertungen
Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (139):
Antje_Haases avatar

Sagenhaft! Einfach nur wahnsinnig spannend und wunderschön! Mehr! Ich brauch Teil 9!

Kritisch (2):
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Die Luft ist raus

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Inhaltsangabe zu "Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe"

Sie versprachen sich die Ewigkeit – doch das Schicksal lässt nicht mit sich handeln …

Es ist Juni 1778, und während der amerikanische Unabhängigkeitskrieg vor der entscheidenden Wende steht, kehrt der totgeglaubte Jamie Fraser zu seiner Familie zurück. Doch nichts ist mehr so, wie es war. Sein unehelicher Sohn, der neunte Graf von Ellesmere, findet die Wahrheit über seine Abstammung heraus und ist entsetzt über seinen Vater – einem verurteilten Rebellen und Verbrecher. Doch eines hat sich Jamie nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen ausgemalt: Seine Frau Claire hat seinen besten Freund geheiratet!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734100970
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:992 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 7 Monaten
    Ende gut - alles gut?



    Wir sind in Philadelphia im Jahr 1778. Jamie ist zurückgekommen, er und seine Schwester Jenny waren nicht auf dem untergegangenen Schiff, aber Claire ist jetzt mit Lord John verheiratet. Die Armee der Briten zieht sich aus Philadelphia zurück, mit ihnen William, der inzwischen erfahren hat, dass er der uneheliche Sohn von Jamie ist. Außerdem sind in der britischen Armee noch Denzell Hunter als Militärarzt mit seiner Schwester Rachel.

    Die Kontinentalarmee unter General Washington formiert sich neu und Jamie und Claire schließen sich der Truppe an. Auch Lord John ist dabei, allerdings als Kriegsgefangener, außerdem Ian als indianischer Kundschafter. Es kommt zur Schlacht von Monmouth. Claire wird schwer verletzt und Jaimie quittiert den Dienst. Zunächst wohnen sie in Philadelphia bei Fergus und Marsalie, wo inzwischen auch Jamies Schwester, die verwitwete Jenny, wohnt. Dort beschließen sie, mit der gesamten Familie nach Fraser‘s Ridge zurück zu gehen, um das abgebrannte Haus wieder aufzubauen.

    Lallybroch 1980. Roger geht mit William Buccleigh MacKenzie, Rogers Urahn der versehentlich durch die Steine in die Gegenwart gekommen ist, zurück ins 18. Jahrhundert, da sie den von Rob Cameron entführten Jemmy dort vermuten. Sie kommen aber nicht wie berechnet an, sondern Jahrzehnte früher, etwa Ende der 1730er Jahre. Jemmy jedoch konnte seinem Entführer entkommen und ist wieder bei Brianna. Diese beschließt nun, mit ihren Kindern Jemmy und Mandy ins 18. Jahrhundert zurück zu gehen, um Roger zu suchen. Wird sie ihn finden?

    In „Ein Schatten von Verrat und Liebe“, dem achten Band der Highland-Saga, nimmt Diana Gabaldon, in ihrem gewohnt angenehmen Schreibstil, den Leser wieder mit auf eine abenteuerliche Zeitreise ins Amerika des 18. Jahrhunderts sowie nach Schottland im Jahr 1980. Sehr genau recherchiert und historisch korrekt führt sie ihn in die Schlacht von Monmouth zwischen der britischen Armee und der Armee der amerikanischen Südstaaten und schreckt auch vor brutalen Kampfszenen nicht zurück. Innig und liebevoll lässt sie ihre Leserschaft teilhaben am Familienleben der Frasers und ihrer mittlerweile großen Verwandtschaft. Gefühlvoll und äußerst plastisch erlebt man die einzelnen Szenen und wird mit großer Lust am Detail durch die Landschaften geführt. Die in den vorhergehenden Büchern lieb gewonnenen Protagonisten sind nun nicht mehr die Jüngsten, doch geblieben ist die tiefe Liebe und das unendliche gegenseitige Vertrauen, was Gabaldon wieder wunderschön und sehr poetisch zum Ausdruck bringt.

    Mehrere Handlungsstränge ziehen sich durch das Buch, treffen zusammen, kreuzen und verflechten sich. Erzählt wird wieder meist aus der Ich-Perspektive von Claire, aber auch im Erzählstil aus Sicht der anderen Protagonisten. Dadurch ergeben sich interessante Perspektiven und immer wieder neue Aspekte, was das Geschehen ungemein belebt aber manchmal leider dazu führt, dass man gelegentlich mal kurz den Überblick verliert. Ein Personenverzeichnis, das im Taschenbuch nicht enthalten ist, wäre hier sehr hilfreich. Manche Passagen sind für meinen Geschmack etwas langatmig ausgefallen, da hätte man vielleicht etwas kürzen können. Das überraschende Eintreffen von Neuankömmlingen in Fraser’s Ridge lässt auf den 9. Band hoffen, der wohl 2018 noch herauskommen wird.

    Fazit: Für Fans der Highland-Saga ist auch dieser Band wieder ein Muss und ein erfreuliches Treffen mit alten Bekannten.             

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    Yolandes avatar
    Yolandevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte von Jamie und Claire geht weiter - leider ist es stellenweise ziemlich zäh
    Eine zähe Angelegenheit

    Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona/USA geboren. Sie studierte Zoologie und Tiefseebiologie und wurde nach Abschluss ihres Studiums zur Honorarprofessorin in quantitativer Verhaltensökologie berufen. Nebenbei arbeitete sie als freiberufliche Autorin für wissenschaftliche Fachzeitschriften.
    Bekannt ist Diana Gabaldon durch ihre sogenannte Highland-Saga, für die in der Zwischenzeit bereits 8 Bände erschienen sind. 
    "Ein Schatten von Verrat und Liebe" ist der 8. und vorerst letzte Band dieser Reihe. Laut Verlagsinformationen soll 2018 der 9. Band erscheinen.


    Inhalt (Klappentext): 
    Es ist Juni 1778, als sich die britischen Truppen aus Philadelphia zurückziehen, George Washington in Valley Forge die Verfolgung der feindlichen Armee aufnimmt - und Jamie Fraser von den Toten wiederaufersteht. Seine Rückkehr steht im Zeichen zahlreicher Überraschungen: Nicht nur hat seine Frau in der Zwischenzeit Jamies besten Freund geheiratet; der junge Graf von Ellesmere sieht rot, als er begreifen muss, dass er der uneheliche Sohn des totgeglaubten Rebellen ist. Unterdessen bekommt es Claire mit einem asthmakranken britischen Herzog zu tun und mit der Angst, dass einer ihrer Ehemänner den anderen umgebracht haben könnte.
    Im Jahr 1980 hingegen beginnt sich ihre Tochter Brianna zu fragen, ob das Leben im achtzehnten Jahrhundert nicht doch unkomplizierter war als in der Gegenwart. Nach der Entführung ihres Sohnes hat sich ihr Mann Roger auf eine verzweifelte Mission in die Vergangenheit begeben und sie nur mit ein paar harmlosen Haushaltsgegenständen bewaffnet zurückgelassen. Als sie begreift, dass sich eine Verschwörung rings um den alten Familiensitz Lallybroch zusammenbraut, sieht auch sie nur noch einen Ausweg...


    Wie der Klappentext schon darlegt, gibt es in diesem Buch zwei Erzählstränge. Den größten Teil nimmt die Geschichte von Jamie und Claire ein. Der beschriebene Zeitraum ist nur auf ein Jahr beschränkt, wobei das letzte halbe Jahr innerhalb der letzten 50 Seiten abgehandelt wird. Jetzt könnte man vermuten, dass das erste halbe Jahr ziemlich ereignisreich war. Es ist zwar viel passiert, aber leider, und jetzt komme ich zu meinem Hauptkritikpunkt, zieht sich die Geschichte stellenweise doch sehr, sehr arg. Seitenweise Dialoge, ohne dass überhaupt irgendetwas passiert, sind schon sehr ermüdend. Auf der Internetseite des Verlages steht, dass die Bücher von Diana Gabaldon für ihre detailreichen Schilderungen bekannt sind. Detailreich trifft es gut, nur leider bleibt oft vor lauter Details die Handlung auf der Strecke. 
    Der andere Erzählstrang mit Brianna und Roger ist deutlich flüssiger und actionreicher. Leider erstreckt sich diese Story aber nur über ca. 250 Seiten der vorliegenden 982. Die restlichen ca. 700 Seiten hätte man bestimmt etwas zusammendampfen können. 
    Zumindest konnte sich die Autorin dieses Mal etwas zurückhalten und hat nicht so fiese Cliffhanger eingebaut wie beim letzten Buch. Es gibt zwar ein paar lose Fäden, aber die sind eher nebensächlich.


    Fazit: Leider wieder etwas zäh. Schade eigentlich, denn die Grundidee gefällt mir immer noch sehr gut. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mir den Folgeband, so er denn erscheint, noch antun werde.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte der Zeitreisenden geht weiter ...
    Die Welt läuft wieder parallel - dazwischen 200 Jahre

    Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, schildert sie die Welt von 1778 in schillernden Farben. Claire darf spioniern, operierenund wieder einmal um Jamie trauern. In vielen kurzen und längeren Kapiteln sind wir wieder live dabei, wenn es um die Geschichte von Claire, James, Lord John und Ian geht.

    Doch auch bei Brianna und Roger, die mit den Kindern um 1980 in Schottland leben, geht es rund. Die Schatten der Vergangenheit, die Schatten von Verrat legen sich über die Familie. 

    Wieder sind die 1.000 Seiten opulent und wortgewaltig angelegt.

    Das einzige, das mich diesmal ein wenig stört ist, dass die "Exklusivität" des Zeitreisens abhanden gekommen ist. Es gibt noch mehr Reisende aus dem 18. Jahrhundert, die Roger und Brianna das Leben schwer machen.

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    MelEs avatar
    MelEvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut Perfekt! Wünsche mir nun ganz schnell eine Fortsetzung!
    Wunderbare Highlands

    "Ein Schatten von Verrat und Liebe" war wie ein Nachhausekommen, denn die Highlandsaga ist einfach nur großartig geschrieben und begeisterte mich auch im 8. Band der Reihe. Die Bilder die in meinem Kopf entstanden sind, sind sehr lebendig und daher weigere ich mich bisher noch die Verfilmung dessen zu sehen, da ich mir von Beginn an, ein eigenes Bild der Protagonisten gemacht habe und dieses nun verändert vorfinden würde. Ich war ab der ersten Seite verliebt in Jamie und Claire, denn nie zuvor las ich mit Begeisterung eine solche Liebesgeschichte, die außergewöhnlich, mitunter auch brutal und grausam, aber dennoch wirklich lesenswert ist. Das Besondere an den Romanen ist die Zeit in der "Ein Schatten von Verrat und Liebe" spielt, denn hier wird über historischem Wissen verfügt, welchem natürlich auch jede Menge Fiktion hinzugefügt wurde, dennoch könnte es sich ebenso abgespielt haben. Ich bin sehr dankbar, das mein Leben heute um einiges einfacher ist. Die medizinische Versorgung ist einfach und auch wenn Claire über das Wissen verfügt, sind ihr oft die Hände gebunden, da ihr nicht alles an Medikamenten oder anderem zur Verfügung steht, wie es im Heute wäre. Gerade dieses macht "Ein Schatten von Verrat und Liebe"unglaublich interessant. Der Umgang mit Menschenleben ist sehr brutal. Jeder sorgt im Prinzip für sich selbst und schreckt daher auch vor Mord oder Rache nicht zurück. Mir stockte oft der Atem, da ich natürlich eine andere Gesinnung habe, aber 1778 wahrscheinlich auch um jeden Preis überleben möchte.

    In "Ein Schatten von Verrat und Liebe" spielen einige Storys parallel, die nahtlos miteinander verknüpft werden und daher das Lesen sehr lebendig halten. Im Nachhinein sind 1000 Seiten fast schon zu schnell gelesen und ich habe jetzt schon Sehnsucht nach einer Fortsetzung. Das Ende ist offen und lässt mich völlig fasziniert zurück. Natürlich wusste ich, was mich erwartet und dennoch hinterlassen die letzten Worte mich mit einem Gefühl der Begeisterung.
    Was mich etwas traurig macht, ist die Tatsache, das die nächsten Bände nicht bei blanvalet erscheinen werden und ich große Veränderungen der Cover befürchte. Im Regal stehen 8 Bände nebeneinander, die optisch hervorragend zueinander passen und ein Stilbruch würde mich doch sehr ärgern.

    Einen Roman mit 1000 Seiten zu beschreiben, ohne große zu spoilern empfinde ich als unsagbar schwer, daher werde ich mich eher Oberflächlichkeiten widmen, um euch die Vorfreude nicht zu nehmen. Für mich war oft ein hoher Spannungsbogen fühlbar, was durch die unterschiedlichen Perspektiven und vielschichtigen Personen noch erhöht wurde. Diana Gabaldon hat mich auch mit "Ein Schatten von Verrat und Liebe" sehr begeistert. Einen Roman zu schreiben, der von Erfolg gekrönt ist, ist schon eine Kunst, aber 8 dieser fantastischen Romane schreiben zu können, ist eine gewaltige Leistung, für die ich sehr dankbar bin. Es gibt kaum Bücher die so sehr im Kopf bleiben, wie die Saga rund um Claire und Jamie. Natürlich nimmt auch Lord John, Brianna, Roger und Ian Raum ein, aber Jamie und Claire sind es, die sich in mein Herz gebrannt haben und dort einen ganz besonderen Platz einnehmen. Auch wenn "Feuer und Stein" immer mein liebster Band bleiben wird, kommt "Ein Schatten von Verrat und Liebe" sehr nah an diesen heran.

    Fazit:
    "Ein Schatten von Verrat und Liebe" ist magisch, erotisch, interessant durch Zeitsprünge, bildlich hervorragend ausgearbeitet und mit Protagonisten besetzt, denen es auch nach 8 Bänden immer wieder gelingt mein Herz zu erobern. Absolute Leseempfehlung!

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    convis avatar
    convivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolutes Muss für alle Highlander- und Schottlandfans. Man taucht in die Geschichte der Clans ein.
    Ein Meisterwerk rund um die Schottische Geschichte

    Ein absolutes Muss für alle Highland- und Schottlandfans. Man taucht in die Geschichte der Clans ein. Lebt mit den Charakteren mit. In diesem Band erhält man viele Erklärungen und Hintergrundinformationen zu den vielen Charakteren der Saga. Packend geschrieben. Die Schauplätze möchte man am liebsten besuchen.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 2 Jahren
    Für mich wie Heimkommen

    1778 steckt das Land mitten im Unabhängigkeitskrieg und Claire, Jamie, Ian, aber auch William und John sind mittendrin und nicht immer auf der selben Seite. Es ist oft nicht einfach, loyal zu sein, sei es gegenüber dem Land, für das man kämpft, sei es gegenüber Familienmitgliedern und Freunden.

    1980 leben Brianna und ihre Familie in Lallybroch, eigentlich sollten sie hier in Sicherheit sein, doch das sind sie nicht. Jem wurde entführt, wahrscheinlich durch die Steine. Roger folgt ihm, doch er kommt nicht dort an, wo zu erwarten war. Brianna gerät derweil in tödliche Gefahr und hat womöglich auch nur noch die Chance wieder durch die Steine zu gehen.

    Dieser achte Band der Reihe schließt unmittelbar am Vorgänger an, da dieser aber auch schon ein paar Jahre alt ist, muss man sich dennoch erst einmal einlesen. Das geht aber letztlich relativ schnell und man befindet sich wieder unter alten Freunden, denn das sind die Frasers und die Greys für mich mittlerweile geworden, einen neuen Roman zu lesen ist wie Heimkommen.

    Erzählt wird in vielen, zum Teil sehr kurzen Kapiteln, aus verschiedenen Perspektiven und in mehreren Zeitsträngen. Wo Roger letztlich landet, ist eine Überraschung, auch für den Leser, im Grunde aber eine schöne, mehr möchte ich darüber nicht sagen, jedes weitere Wort wäre ein Spoiler. Neben Roger erleben wir das Geschehen dieses Strangs noch aus Briannas und Jems Perspektive, während wir den Krieg aus Jamies, Claires, Ians, John und Williams miterleben, wobei einzig Claire in Ich-Form erzählt. Es geht wieder drunter und drüber, vor allem der erste Teil (insgesamt gibt es neun) kam mir vor, als sei ich mitten in einer Komödie, oder besser einer Tragikomödie gelandet, dauernd verpassen sich die Protagonisten oder es kommt zu irgendwelchen Unwägbarkeiten. Man weiß oft nicht, ob man lachen oder weinen soll, überhaupt nehmen mich die Romane dieser Reihe emotional immer sehr mit – und ja, ich habe geweint und gelacht, habe getrauert, mich gefreut und geschaudert. Letzteres allem deshalb, weil es wieder einige sehr ausführlich geschilderte Operationen gibt.

    Wer die Reihe kennt – und ich empfehle dringend, sie von Anfang an zu lesen – wird sich schnell heimisch fühlen. Die Charaktere kennt man bereits gut und neue Charaktere, wie etwa Johns Bruder Hal lernt man schnell gut kennen. Im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte, ganz klar der Krieg, der weite Passagen ausmacht. Ich finde den historischen Hintergrund immer sehr interessant und habe auch wieder reichlich Inspiration zum Googeln gefunden. In ihren Anmerkungen erzählt die Autorin ebenfalls ein bisschen mehr. Natürlich treten verschiedene historische Persönlichkeiten auf, dem Kontext entsprechend u. a. George Washington, Benedict Arnold und der Marquis de La Fayette. Mir gefällt, wie es der Autorin einmal mehr gelingt, Geschichte und Protagonisten zusammen zu bringen.

    Vom Brianna-Roger-Strang war ich etwas enttäuscht, hier kommt zwar wieder einmal sehr schön die Zeitreise-Problematik zum Tragen, insgesamt hätte ich ihn mir aber ausgebauter gewünscht. Nach den Geschehnissen im Vorgängerband hätte die Autorin freilich nicht ganz darauf verzichten dürfen, aber so finde ich es doch etwas unbefriedigend.

    Das Taschenbuch ist sehr eng gedruckt, das Lesen fiel mir relativ schwer – womöglich werde ich das nächste Mal zum Ebook greifen. Leider gibt es neben den „Anmerkungen der Autorin“ keine weiteren Extras, ein Personenverzeichnis und eine Karte hätte ich schön gefunden.

    Insgesamt hat mich der Roman wieder sehr gepackt und mich gut unterhalten. Ich freue mich schon auf Band 9, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe, wer gerne historische Romane liest und vor einem Schuss Mystik nicht zurückschreckt, könnte sich hier wohlfühlen.

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    -Anett-s avatar
    -Anett-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser band ging einen etwas ruhigeren Weg, trotzdem für mich ein tolles Lesevergnügen wieder mit Jamie & Claire.
    Der 8.Band der Highland Saga - wie immer schön!

    Darum geht es:
    Sie versprachen sich die Ewigkeit – doch das Schicksal lässt nicht mit sich handeln...


    Die entscheidende Schlacht des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges steht bevor. Als der totgeglaubte Rebell Jamie Fraser an die Seite seiner Frau Claire zurückkehrt, muss ihre Liebe erneut der Gewalt ihrer Zeit trotzen. Kann ihre durch zwei Jahrhunderte voneinander getrennte Familie allen Gefahren widerstehen? – Das nächste große Abenteuer um Verrat und Versöhnung, Gefahr und Tod sowie Liebe und Loyalität einer Familie zwischen allen Fronten.

    Meine Meinung dazu:

    Lange mussten wir auf diesen 8.Band der Highland Saga von Diana Gabaldon warten. Und auch wenn es in diesem Band nicht ganz so viele Wendungen gab, war er doch auch wieder recht anspruchsvoll, sehr histrisch und auf jeden Fall haben wir wieder viel über Heilmethoden und Claires Kräuterkunde erfahren.

    Bei diesem knapp 1.000 Seiten umfassenden Buch gab es doch recht viel Handlungen, die es hier in einer Rezension wohl übertreiben würde alle zu benennen. Es geht natürlich um die Liebe von Jamie und Claire - wovon ich nie genug lesen kann. Die beiden sind einfach so toll zusammen, jeder hat irgendwie seinen eigenen Kopf, und doch sind sie immer füreinander da, wenn der andere ihn braucht.
    Natürlich treffen wir auch wieder auf Ian und Rachel, sowie auf Denzel und Dottie. Und wie man sich schon dachte, werden diese heiraten, auch wenn es nicht so einfach ist und man an einige Grenzen stößt, da die Quäker Danzel und Rachel aus ihrer Gemeinschaft gestoßen haben.
    Ganz besonders habe ich mich auch auf die Grays gefreut, und so haben wir hier nicht nur ein wiedersehen mit John und William, sondern auch mit Johns Bruder.
    Und natürlich lesen wir auch wieder von Brianna und ihrer Familie - was da für ein Durcheinander ist....will ich einfach nicht zu viel verraten, denn auch diese Abschnitte sind durchaus spannend und unterhaltsam.

    Es sind wirklich so viele Handlungsstränge innerhalb der Familie, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Dann kommt noch die Schlacht dazu, Verwirrungen um Spione und vieles mehr. Es macht einfach Spaß. Auch wenn man das Gefühl hat, dass dieser 8.Band dann doch etwas ruhiger daher kommt, als noch seine Vorgänger. Aber das tut einem eingefleischten Fan, der sich bis hierhin durch gelesen hat keinen Abbruch - ich liebe die Protagonisten einfach so sehr.
    Und nun freue ich mich auch schon wieder auf den nächsten Band, der ja durchaus bereits angekündigt wurde. Nur habe ich die Befürchtung, dass wir deutschen Fans abermals Vier lange Jahre warten müssen.

    Mein Fazit:

    Wie schon von den anderen Bänden gewohnt, lesen wir auch hier sehr viel historisches, in einem ausführlichen Schreibstil. Auch die medizinischen Aspekte von Claire finde ich immer wieder toll, so weiss ich jetzt beispielsweise ganz genau über die Leber Bescheid.
    Mir hat es wirklich wieder viel Freude gemacht zu lesen. Auch wenn ich auf einige Passagen gerne verzichten hätte können, wie zum Beispiel das stundenlange nachdenken, wie die Zeitreisen funktionieren. Nach 8 Bänden nimmt das der Leser nun einfach mal hin.

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    Buecherhexes avatar
    Buecherhexevor 2 Jahren
    Der 8. Band der Highlandsaga rund um Jamie und Claire

    Zum Buch:
    Es ist Juni 1778, als sich die britischen Truppen aus Philadelphia zurückziehen. George Washington in Valley Forge die Verfolgung der feindlichen Armee aufnimmt  - und Jamie Fraser von den Toten wieder aufersteht. Seine Rückkehr steht im Zeichen zahlreicher Überraschungen: Nicht nur hat seine Frau in der Zwischenzeit Jamies besten Freund geheiratet; der junge Graf von Ellesmere sieht rot, als er begreifen muss, dass er der uneheliche Sohn des totgeglaubten Rebellen ist. Unterdessen bekommt es Claire Fraser mit einem asthmakranken britischen Herzog zu tun und mit der Angst, dass einer ihrer Ehemänner den anderer umgebracht haben könnte.
    Im Jahr 1980 hingegen beginnt sich ihre Tochter Brianne zu fragen, ob das Leben im 18. Jahrhundert nicht doch unkomplizierter war, als in der Gegenwart. Nach der Entführung ihres Sohnes hat sich ihr Mann Roger auf eine verzweifelte Mission in die Vergangenheit begeben und sie nur mit ein paar harmlosen Haushaltsgegenständen bewaffnet zurück gelassen. Als sie begreift, dass sich eine Verschwörung rings um den alten Familiensitz Lallybroch zusammenbraut, sieht auch sie nur einen Ausweg...

    Nun zum eigentlichen:
    Meiner Meinung nach wird es im Laufe der Bände immer aufwändiger, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Hier - im 18. Jahrhundert - Jamie und Claire, dort - im 20. Jahrhundert - Brianna und Roger.
    Auch die vielen Schlacht- und Militärbeschreibungen mit den vielen, teils natürlich historischen Namen, lässt einen die eigentliche Geschichte ab und zu aus den Augen verlieren.
    Aber: als die - meinem Empfinden nach - langatmigen Beschreibungen der Schlachten, Stellungen, Kompanien, Militärführern und deren Beziehung zueinander vorüber waren, kehrt Diana Gabaldon zu ihrem gewohnten Stil zurück; mitreißend, fesselnd und schlichtweg süchtig machend!
    Das Ende - so denke ich - lässt eigentlich keinen Zweifel, dass es noch einen Band 9 geben wird...auf den ich mich jetzt schon freue. :-)

    Fazit: ich würde gerne nur einen halben Stern abziehen, weil das aber nicht geht, gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: auf der einen Seite spannend, dann wieder langatmig und langweilig
    Ein Schatten von Verrat und Liebe ... Band 8 der Highlandsaga

    „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ von Diana Gabaldon ist inzwischen der 8. Band der Highlandsaga.

     

    Vorbände:

    „Feuer und Stein“ Band 1, erschienen 05.05.2015 „Die geliehene Zeit“ Band 2,, erschienen 02.11.2015 „Ferne Ufer“ Band 3 erschienen 01.05.2004 „Der Ruf der Trommel“ Band 4, erschienen 01.05.2004 „Ein Hauch von Schnee und Asche“ Band 6, erschienen 10.04.2007 „Echo der Hoffnung“ Band 7, erschienen 16.05.2011 „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ Band 8, erschienen 19.10.2015

     

     

    Autoreninfo:

    Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Sie studierte Ökologie, Tiefseebiologie und Zoologie. 1991 erschien ihr Erstlingsroman „Outlander“ zu deutsch „Feuer und Stein“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei gemeinsamen Kindern in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona.

     

    Inhalt:

    Wie aus den Vorbänden gewöhnt gibt es auch hier einen Mix aus Historie, Romantik und Zeitreise.

     

    Im Jahr 1778 herrscht immer noch Krieg in Amerika, Claire Fraser glaubt das Jamie bei einer Überfahrt von Schottland nach Amerika verunglückt ist, um einer Verhaftung zu entkommen sieht sie sich gezwungen Lord John Grey zu ehelichen. Dann steht eines Tages doch der todgeglaubte Jamie vor der Tür.

     

    Im Jahr 1980 Jemmy, der Sohn von Briannas und Roger wurde entführt. Beide vermuten ihn in der Vergangenheit und hüpfen durch die Steine. Leider suchen sie dort vergeblich nach ihm.

     

    Meinung:

    Diana Gabaldon hat einen sehr detaillierten Schreibstil, das läst zwar manche Szenen sehr bildhaft und lebendig werden, zieht sich so aber enorm in die Länge und geht zu Lasten der Spannung.

     

    Die Handlung wechselt zwischen Spannung und langweilig, es gibt hier ein auf und ab. Der Einstieg ist gut gelungen, spannend und liest sich schnell, dann wird es zur Mitte hin langatmig und stellenweise langweilig, man muss etliche Seiten überwinden damit es wieder spannend wird. Hier wäre eine Orientierung am Wesentlichen schön gewesen.

     

    Auch die Schrift ist mir etwas zu klein und es war sehr anstrengend zu lesen.

     

    In Kürze:

    Schreibstil:

    Detailreich, Szenen wirken zwar lebendig was aber zu Lasten der Spannung geht

     

    Charaktere:

     wirken vertraut, realistisch und authentisch

     

    Inhalt:

    gemischt, einige Stellen zäh und langweilig, andere wiederum spannend und fesseln

     

    Fazit:

    auf der einen Seite spannend, dann wieder langatmig und langweilig

    Kommentare: 2
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    funnes avatar
    funnevor 3 Jahren
    Macht neugierig

    Als ihr totgeglaubter Ehemann Jamie wieder zu ihr zurückkehrt, kann Claire es kaum fassen. Sie ist überglücklich. Leider haben sich in der Zwischenzeit auch einige Komplikationen ergeben: Claire hat nämlich seitdem Jamies Freund John geheiratet, um einer Festnahme zu entgehen. Ganz abgesehen davon ist ganz Amerika in Aufruhr: Britische Truppen landen an der Küste und wollten die Rebellion niederschlagen. Claire, die aus "der Zukunft" kommt und weiß, dass die Rebellen die gewünschte Unabhängigkeit gegenüber der britischen Krone erreichen werden, findet sich nun mitten im Unabhängigkeitskrieg wieder und muss ihren zum Kampf verpflichteten Ehemann in die Schlacht folgen, wo sie als erfahrene Ärztin die Verwundeten pflegt.


    Meine Meinung:
    Zu Beginn sollte ich vielleicht erwähnen, dass dies mein erstes Buch der Reihe ist, und auch mein erstes Buch von Diana Gabaldon. Dementsprechend schwer war es, mich mit den abertausenden Charakterenund deren Relationen zurechtzufinden. Aber dank eines wahnsinnig verzweigten Stammbaums habe ich den Überblick behalten können.

    Was die Spannung angeht, muss ich sagen, dass es nie wirklich langweilig war. Immer ist irgendetwas passiert, vielleicht sogar unlogisch oft. Die Menschen in diesem Buch kommen wirklich selten zum Durchatmen. Aber das finde ich nicht schlecht. Denn das Buch hat fast tausend Seiten, und da sollte es nicht langweilig sein. So richtig gepackt hat es mich dann aber ehrlich gesagt erst ab ca. Teil fünf. Während ich es dafür angenehm zu lesen fand und mich die Charaktere sehr in ihren Bann gezogenhaben, habe ich mir dann ab besagtem Teil fünf sofort alle vorherigen Bücher hergewünscht, damit ich lesen konnte, wie alle sich kennengelernt haben, und damit ich die ganzen Geschichten, die rückblickend erwähnt wurden, selber erleben konnte.

    Vor allem ist die Sache mit dem Zeitreisen im achten Band der Reihe wohl schon so selbstverständlich geworden, dass es kaum erwähnt wird. Ich würde sehr gerne wissen, wie Claire überhaupt ihre Gabe entdeckt hat und auf die Idee gekommen ist bzw. wie es dazu kam, dass sie in genau dieser Vergangenheit gelandet ist und sie Jamie kennen und lieben gelernt hat. Und wie es kommt, dass Brianna in einer anderen Zeit lebt als sie, gemeinsam mit Menschen aus wieder anderen Zeiten :D

    Wie gesagt, es ist oft verwirrend, wenn man die Vorgeschichten und die Verbindungen zwischen den Menschen nicht kennt... aber man kommt gut hinterher. Nicht, dass ich gerade allen empfehle, mit dem achten Teil anzufangen, nein. Aber für mich (es war keine Absicht, so ganz nebenbei erwähnt) war es okay und hat mich vor allem neugierig auf die anderen Bücher gemacht. Bestimmt fange ich die Reihe irgendwann an.

    Besonders toll an dem Buch fand ich den medizinischen Aspekt... Claire scheint eine Menge über unsere moderne Medizin zu wissen, da sie anscheinend Ärztin in unserer Zeit war, und es ist interessant zu lesen, wie sie Operationen ohne die ihr bekannten Mittel ausführt. Auch die Operationen an sich sind interessant und waren die herausragend spannenden Szenen in diesem Buch: Ein eingeklemmter Augenmuskel, eine Beinamputation, eine Kugel durch die Leber, und eine sogenannte Harnfistel. Irgendwie finde ich, dieser medizinische Aspekt gibt dem Buch eine individuelle Note, neben den Zeitreise-Aspekt. Aber auch der historische Hintergrund ist toll - den Unabhängigkeitskrieg mittendrin mitzuerleben!

    Fazit: 
    Alles in allem ein seehr langes, gleichbleibend spannendes Buch, das mich aber erst recht spät gepackt hat. Ich weiß nicht, wie gut es im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe ist, aber mir hat es recht gut gefallen, da es einige interessante Aspekte beinhaltet, die das Buch besonders und interessant machen :)



    My Life: [Rezension] Diana Gabaldon: Ein Schatten von Verrat und Liebe (Highland-Saga #8)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    -Anett-s avatar
    Ein paar Mitglieder aus der Gruppe "Serien - Leserunden" möchen den Neuesten Band von Diana Gabaldons Highland Saga zusammen lesen.
    Beginnen soll die LR am 15.05.2016.
    Gerne können sich weitere Leser anschliessen - Bücher gibt es nicht zu gewinnen, jeder nimmt mit seinem eigenen Exemplar teil.
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