Das Thema Depressionen spielt heutzutage auf Grund der Entwicklung und der steigenden Anforderungen an jeden Einzelnen für viele Menschen und in der Gesellschaft eine größere Rolle als noch vor Jahren. Umso wichtiger ist es für viele, die unmittelbar oder mittelbar damit zu tun haben, das zu erkennen und zu wissen, was man tun kann und wie man sich verhält.
Das versucht die Autorin mit ihrem Buch an Hand ihres eigenen Lebensweges zu vermitteln. Meiner Auffassung nach ist ihr das auch sehr gut gelungen und ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse können hier für andere Betroffene eine Hilfestellung und ein Ratgeber sein.
Diana Hochgräfe beschreibt in ihrem Buch „Aus der Dunkelheit ins Licht“ in einem autobiografischen Erzählstil anschaulich und lebendig die Höhen und Tiefen ihres Lebens und die Einzelheiten ihrer Depressionen. Dadurch bekommt der Leser ein Verständnis für die Krankheit, mögliche Ursachen und Wege der Heilung. Als wichtig sehe ich hierbei an, dass sie deutlich macht, dass es nicht die Depression an sich gibt und ein Rezept zur Heilung, sondern vielfältige Ursachen, Symptome und Wege der Heilung. Dafür zeigt sie viele Ansätze auf, wie man das erkennen und welche möglichen Hilfen es dafür geben kann. Für sie war es unter anderem ihr Hund Nepomuk, der ihr dabei half.
Besonders gut gelungen finde ich an diesem Buch auch, dass es nicht nur Rat und Hilfe für Betroffene geben kann, sondern auch den Angehörigen oder anderen Personen helfen kann, eine solche Depression zu erkennen, das Verständnis dafür zu entwickeln und den Umgang mit depressiven Menschen zu erlernen.
Ein wertvolles, sowohl emotionales als auch interessantes Buch zu diesem Thema.











