Diana L. Paxson

 3,8 Sterne bei 525 Bewertungen
Autorin von Die Keltenkönigin, Der Zauber von Erin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Diana L. Paxson

Diana L. Paxson hat einen Meistergrad in mittelalterlicher Literatur und wirkte in den neuziger Jahren an den Avalon Romanen von M.Z. Bradley mit. Zudem ist sie eine führende Vertreterin der neuheidnischen Bewegung in den USA. Paxson spielt Volksharfe und entwift und näht Periodenkostüme. Heute lebt sie in Berkeley, Kalifornien.

Alle Bücher von Diana L. Paxson

Cover des Buches Die Ahnen von Avalon (ISBN: 9783453350021)

Die Ahnen von Avalon

 (145)
Erschienen am 06.02.2006
Cover des Buches Die Hüterin von Avalon (ISBN: 9783453352384)

Die Hüterin von Avalon

 (127)
Erschienen am 09.05.2008
Cover des Buches Das Schwert von Avalon (ISBN: 9783453355989)

Das Schwert von Avalon

 (29)
Erschienen am 07.12.2011
Cover des Buches Die Keltenkönigin (ISBN: 9783785707296)

Die Keltenkönigin

 (22)
Erschienen am 25.02.1994

Neue Rezensionen zu Diana L. Paxson

Cover des Buches Das Schwert von Avalon (ISBN: 9783453355989)tobias_lieberts avatar

Rezension zu "Das Schwert von Avalon" von Marion Zimmer Bradley

Schwache Vorgeschichte zu die Nebel von Avalon
tobias_liebertvor 5 Jahren

England im Jahre 1200 v. Christus. In einer Version erlebt Anderle, die Hohepriesterin von Avalon, die Zerstörung des Königreichs Azan. Sie reist in großer Eile nach Azan und versucht alles, um die Bewohner zu warnen. Aber man nimmt ihre Warnung nicht ernst. In der Nacht kommt es dann zum Überfall und Anderle kann in letzter Sekunde den Königssohn retten. Fortan macht der Verräter Galid Jagd auf dem Königssohn. Unter den Namen Woodpecker wird er bei verschieden Stämmen versteckt und lernt so deren Lebensweise kennen. In einem Küstendorf fliegt seine Tarnung auf und er wird von Galids Häschern erwischt. Aber sie töten ihn nicht sondern verkaufen ihn an einen Sklavenhändler. Er wird nach Tiryns in den Haushalt des Schmieds Velantos  gebracht. Als es zum Krieg kommt und Tiryns fällt wird Valantos ebenfalls zum Sklaven. Da die beiden gute Arbeit leisten wird beiden die Freiheit geschenkt und sie kehren in die Heimat von Woodpecker zurück um das Land vom Tyrannen Galid zu befreien. Der Sieg gelingt ihn aber erst mit Hilfe des sagenumwobenen Schwertes Excalibur, das sein Freund Velantos aus Meteoriteneisen geschmiedet hat.

Diana Paxson beschreibt eine mögliche Entstehungsgeschichte des Schwertes Excalibur. Das Buch spielt in der Frühzeit der Geschichte der Menschheit in der der Glaube an Götter und Geister stark verbreitet  ist. Diese sind in diesem Buch auch sehr stark präsent, sind aber etwas kitschig dargestellt. In den Büchern von Marion Zimmer Bradley ist der Auftritt der mystischen Götter und Ereignisse besser gelungen. Das Buch ist spannend und der Erzählfluss flüssig und verständlich. Die Charaktere sind zum Teil sehr blass. Nur Woodpecker und der Schmied  Velantos sind etwas aussagekräftiger dargestellt. Das Buch war für mich eine kleine Enttäuschung, da mir die Bücher von Marion Zimmer Bradley sehr gut gefallen haben. Ich habe gedacht, das Buch wäre genauso spannend, fesselnd und lebendig.

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Cover des Buches Das Schwert von Avalon (ISBN: 9783453291010)Ajanas avatar

Rezension zu "Das Schwert von Avalon" von Marion Zimmer Bradley

Avalon - Immer eine Reise wert
Ajanavor 6 Jahren

*Inhalt*

Immer wieder sieht die Hohepriesterin von Avalon ihn in ihren Träumen vor sich: Mikantor, den Prinzen und einzigen Retter des bedrohten Königreichs Azan. Noch ahnt er nichts von seiner Bestimmung und davon, dass sein Schicksal auch von Tirilan, Tochter der Hohepriesterin, abhängen wird. Den Kampf, der ihn erwartet, kann er nur mit Excalibur bestehen, dem mächtigsten Schwert der Welt.

*Meine Meinung*

Da ich auch die anderen Bücher der Avalon-Reihe gelesen habe, durfte dieses natürlich nicht fehlen. Auch wenn es jetzt fast 3 Jahre in meinem Regal stand *pfeif*

Paxson ist zwar nicht Zimmer, aber trotzdem schreibt sie wirklich gute Bücher. Kein Wunder, wenn sie auch als langjährige Freundin von Zimmer auch deren Aufzeichnung für ihre Bücher benutzt hat.

Dieses Buch spielt vor "Die Nebel von Avalon". Die Hohepriesterin Anderle rettet den Sohn der Königin von Azan aus dem Feuer, dass von den Gefolgsleuten von Galid gelegt wurde, der Azan für sich beanspruchen will.

Anderle nimmt das Baby unter ihre Obhut und versteckt es vor Galid. Sie versucht ihn zu beschützen, aber als er 7 Jahre alt ist wird Mikantor entführt. Nicht von Galid, der weiterhin die Macht über Azan hat und den den das Volk fürchtet. Jahrelang ist Mikantor als Sklave unter dem Namen Woodpecker unterwegs, den er von Anderle bekommen hat, damit niemand erfährt wer er wirklich ist.

Doch Mikantor ist ein anderer Weg als das Leben eines Sklaven vorhergesagt. Alle glauben er wäre gestorben, doch Anderle weiß, dass die Götter noch eine Aufgabe für den jungen Mann haben. Ihm ist es vorher bestimmt der große Retter von Azan und dem Volk zu sein. Und dabei helfen wird ihm das mächtigste Schwert, dass es je geben wird: Excalibur!

Mal wieder wurde ich in die Welt von Avalon gezogen. Die Hohepriesterin Anderle war mir zwar die meiste Zeit über unsymphatisch, aber als Hohepriesterin muss sie es wohl auch sein, da sie viele Entscheidungen treffen muss und eine große Last auf ihr liegt.

Mikantor hat eine weite Reise vor sich bevor er sich seinem Schicksal stellen muss. Doch auf seinem Weg ist er nicht allein. Auf seiner Reise wird er noch Gefährten finden, die für ihn auch in den Tod gehen würden.

Die ersten 100 Seiten haben sich ein wenig gezogen, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm, aber am Ende musste ich unbedingt wissen, wie die Reise von Mikantor endet.

*Mein Fazit*

Nicht so gut wie "Die Nebel von Avalon" natürlich, aber auf jeden Fall lesenswert =) Paxson schafft es wie auch Bradley einen in den Bann von Avalon zu ziehen. Jedoch sollte man die Bücher von ihr nicht mit denen von Zimmer vergleichen.

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Cover des Buches Das Schwert von Avalon (ISBN: 9783453291010)Cridillas avatar

Rezension zu "Das Schwert von Avalon" von Marion Zimmer Bradley

Kein Zauber der alten Avalon Bücher !
Cridillavor 6 Jahren

Puuh, diesen Paxson zu lesen, war eine schwere Geburt. Ihr gewohnt flüssiger Stil, den ich aus ihren anderen Büchern kenne, fehlte hier gänzlich. Ich konnte mich weder fallen lassen, noch in die Geschichte hineinversetzen, alles klang zu gewollt. Manchmal linste der alte Zauber von Paxson durch, aber leider ging er auch wieder verloren. Mit den Protagonisten Anderele, Mikantor und Tirilan konnte ich ebenfalls nicht warm werden; sie blieben zu zweidimensional, fast lieblos gezeichnet. Der Einzige, mit dem ich warm wurde, war Velantos, der Schmied von Excalibur; eine Figur, die erst im späteren Verlauf eingeführt wurde und noch an Wichtigkeit gewann. Als Gegenbeispiel möchte ich kurz den Antagonisten Galid anführen. Sein herzloser und böser Charakter wird als gegeben präsentiert (" Er fühlt eine Leere in sich, die durch nichts gefüllt werden kann".) Hier bekommen wir wieder mal keine Erklärung für seinen Antrieb, er ist halt so, Schluß aus. Selbst Paxson schien mit dem Stoff Schwierigkeiten zu haben, nach dem Motto:" Oh, da fehlt noch ein Buch über die Entstehung von Excalibur in der Reihe, also her damit!" Aber woher nehmen, wenn gerade über dieses Schwert nur wenig belegt Historisches zu finden ist. Selbst die Autorin sagte im Anhang, das Buch zu schreiben, sei wie ein Schwert zu schmieden. Das mag sein, trotzdem hatte sie meines Erachtens nur Versatzstücke und keinen flüssigen Roman am Ende vor sich liegen. Bestimmt hat es zu einem großen Teil auch an der für mich lieblosen Übersetzung gelegen. Ewige Wortwiederholungen (Straße, Straße, trockene Beschreibungen von mystischen Handlungen, Straße, Straße, Straße. . .) trugen nicht zu einem flüssigen und vergnüglichen Leserereignis bei. Ich gehe jetzt nicht näher auf das historische Aufkommen der "Straße" wie wir sie heute kennen ein, nur soviel, in der Bronzezeit war diese Begrifflichkeit noch nicht gängig. Eher zu römischen Zeiten, die in dieser Buchreihe auch erst viel später zum Einsatz kommt. Ansonsten war die Übersetzung eher fantasielos und streckenweise unterkühlt; mir fehlten auch einige Erklärungen für Begrifflichkeiten aus der Bronzezeit. Mag es auch daran gelegen haben, daß ich die "Nebel von Avalon" vor nicht ganz zwanzig Jahren das erste Mal verschlungen habe, aber dieses Buch hat beileibe nicht den Zauber des erwähnten Klassikers der F.-Literatur. Deshalb nur gutgemeinte zwei Sterne von mir. Wer trotzdem atemberaubende Fantasy Literatur lesen möchte, dem seien die früheren Werke der beiden großen Autorinnen an's Herz gelegt.

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Zusätzliche Informationen

Diana L. Paxson wurde am 20. Februar 1943 in Detroit (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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