Diana Menschig Hüter der Worte

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Inhaltsangabe zu „Hüter der Worte“ von Diana Menschig

Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert …

Gut zu lesen, 3-4 Seiten schwächeln etwas... Aber man sieht hier ganz toll, welche Probleme ein Autor manchmal so hat :D

— ixxini
ixxini

Ich fand das Buch sehr langweilig.

— nisa43
nisa43

Mit viel Witz und humorvollen Dialogen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Zusatzkapitel ist ein Zusatz, man versteht das Buch trotzdem. Ich glaube, es soll eher als kleines Schmankerl für die ganz doll wissensbegierigen sein, denn der Zusatz hat was mit der Vergangenheit eines Protagonisten zu tun, ist für die Hauptgeschichte aber nicht relevant. Also muss man es nicht lesen und auch nix kaufen. ;)

— Hikari
Hikari

Das ist doch ein Widerspruch in sich. Wenn das E-Book normalerweise günstiger ist als die normale Version, dann müsste ja eher das richtige Buch einen Mehrwert bekommen, da man dafür mehr zahlt. Oder geht es Ihnen um den Unterschied 'richtiges Buch im Regal stehen haben oder nur eine nichtige Datei auf dem Computer'? Auch wenn Sie als Autorin möglicherweise/wahrscheinlich nichts für diese Politik des Verlags konnten, ist und bleibt es in meinen Augen völlige Kundenverarsche und das gehört leider boykottiert. Es kann einfach nicht sein, dass ein Käufer eines Buches nachdem er es durchgelesen hat ins Internet gehen muss um das Buch wirklich fertig lesen zu können. Dennoch Vielen Dank für Ihre Antwort. Grüße.

— Magnificent
Magnificent

Liebe/r Magnificent, Normalerweise ist ein eBook günstiger, daher sollte ein kleiner Mehrwert geschaffen werden. Der Buchkäufer kann das Zusatzkapitel hier nachlesen: http://www.worthueter.de/tom/blog/archives/2012-07/wortgestalter_-_wortgestalten_laryon.int.html --- Du kannst deine Empörung auch gern dem Verlag schreiben: fantasy@droemer-knaur.de mit dem Stichtwort "Hüter der Worte". Knaur nimmt seine Leserinnen und Leser ernst, daher wird man sicher darauf eingehen VG Diana Menschig

— DianaMenschig
DianaMenschig

ich habe was das lesen angeht ein sogenanntes 50 Seiten Gesetz. Das bedeutet wenn ich bei Seite 50 angekommen bin, dann wird das Buch definitiv zu Ende gelesen...nun was den "Hüter der Worte" betrifft...muss ich gestehen, dass ich gegen mein Gesetz verstoßen habe...aber Diana Menschig kopiert meiner Meinung nach einfach nur Cornelia Funke...und der Leser landet dauernd in Tintenherz...sogar die Namen der Protagonisten erinnern stark an Tintenherz...Fazit: Dann lese ich doch lieber nochmal das "Original". Wenn ich Bücher, die mir nicht gefallen aus den Fenster schmeißen würde, dann würde ich für dieses Buch extra auf das Empire State Building gehen.

— Morgenbluete65
Morgenbluete65

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  • Hüter der Worte

    Hüter der Worte
    ixxini

    ixxini

    01. May 2015 um 16:54

    Inhalt Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert … Cover Mir persönlich gefällt das Cover außerordentlich gut. Das Buch ist richtig mystisch hervorgehoben und ist absoluter Blickfang auf dem Cover. Den Sinn der beiden Vögel auf dem Cover habe ich zu Beginn nicht wirklich verstanden, wer allerdings das Buch ausgelesen hat, muss später darüber sicherlich lächeln. Diese Anspielung fand ich im Nachhinein wirklich gelungen! Meinung Ich muss sagen, mir hat das Buch wirklich gut gefallen! Von Beginn an fand ich die Geschichte sehr fesseln, lediglich 3-4 Seiten des Buches haben es mir nicht so angetan. Da diese Textpassage allerdings recht schnell vorbei war, habe ich den Lesespaß nie wirklich aufgeben müssen! Besonders toll fand ich, dass man durch Tom sehen kann, vor welchen Problemen ein Autor manchmal steht. Wer in diesem Buch Charaktere sucht, in die er sich hinein versetzen kann, liegt hier genau richtig! Trotzdem waren mir sowohl Tom als auch Laryon in einigen Teilen ihrer Persönlichkeit manchmal etwas unsympatisch. Das hat die Geschichte meiner Meinung nach jedoch nur noch lebendiger gemacht! Die Geschichte in sich ist abgeschlossen, aber von der Idee her wäre meiner Meinung nach ein Folgeband nicht ausgeschlossen. Hierzu gibt es allerdings im Moment (November 2012) noch keine Informationen! Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch von einer (noch) unbekannten Autorin, dass es unbedingt wert ist gelesen zu werden! Durch den Schreibstil eher für ältere Jugendliche (erfahre Leser ab 14, sonst ggf. 16 Jahre) oder auch gerne Erwachsene geeignet!

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  • Für jeden Buch- und Fantasyliebhaber ein MUSS!

    Hüter der Worte
    -Tine-

    -Tine-

    04. March 2015 um 18:53

    "Mögen gute Worte dich behüten" "Mögen gute Worte deinen Weg lenken" S. 8   Charaktere: Tom Schäfer ist knapp über 20 Jahre alt und hat vor kurzem die letzten Prüfungen seines Bachelorstudiums geschrieben. Bevor er im Oktober mit einem Masterstudium beginnen möchte, widmet er sich nun seiner Leidenschaft – dem Schreiben. Tom hat bisher zwei Romane über Laryons Leben in Willerin veröffentlicht und sucht nun nach Inspiration für den 3. Teil. Laryon ist Toms Protagonist. Er ist auch ca. 20 Jahre alt und Grenzreiter. Er patrouilliert mit seinem Pferd regelmäßig das Grenzgebiet zu anderen Ländern und sorgt dafür, dass rechtzeitig vor Eindringlingen gewarnt wird. Laryon kann sehr gut mit seinen Waffen umgehen und sorgt sich um seine Freunde. Mellie ist Toms neue Freundin. Sie ist sehr unabhängig, beharrt auf ihre Meinung und nimmt die fiktive Geschichte von Toms Büchern sehr ernst.   Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einem Prolog: Eine junge Frau verabschiedet sich von einem Mann in einem Zimmer voller Bücher, um ein paar Wochen Zeit für sich und zur Erholung zu haben. Was genau es mit dieser Bibliothek auf sich hat, erfährt man erst im Laufe des Buches. Im ersten Kapitel wacht Tom nach einer Partynacht in seinem kleinen Wohnheimzimmer auf. Mit seinen Erinnerungen an die Nacht, die er zunächst mit seinem Freund Felix und dann mit seiner neuen Bekanntschaft Mellie verbracht hat, beginnt Diana Menschig uns von Tom zu erzählen. Da Tom seine letzten Prüfungen geschrieben hat, kann er sich nun mehr auf seinen nächsten Roman konzentrieren. Er hat bisher zwei Bücher geschrieben, die von Laryons Begebenheiten in einer Fantasywelt spielen. Da die beiden Fantasyromane Beststeller wurden, möchte Tom noch einige Bücher darüber schreiben. Das Problem ist nur, dass Tom sich nie Notizen zu dem Handlungsverlauf des Buches entwirft, sondern einfach darauf losschreibt. Da ihm momentan keine guten Ideen einfallen, steckt er in einer Schreibflaute. Diese schildert er auch seiner neuen Bekanntschaft Mellie. Soweit ihr Job es zulässt trifft sich Tom regelmäßig mit ihr und die beiden nähern sich langsam an. Während Toms Schreibversuche und seine Dates mit Mellie beschrieben werden,  sind einige Kapitel aus seinem Buch entnommen. Somit lernen wir auch die Welt von Willerin und den jungen Protagonisten Laryon kennen. Die Erzählstränge werden mehr oder minder abwechselnd erzählt und man fragt sich schon, wie die beiden noch enger zusammenhängen. Vor allem weil im Klappentext angedeutet wird, dass sich Tom plötzlich in dem Geschehen seines Buches wiederfindet. Das ist zwar kein übermäßiger Spoiler, aber ich hätte wohl eher die Geschehnisse vorher angedeutet, da diese auch eine Verbindung zwischen Toms Leben und seiner fiktiven Welt darstellen. Diana Menschig schreibt das gesamte Buch aus der personalen Erzählperspektive – egal ob es sich um Toms, Laryons oder später auch um Empfindungen von anderen Charakteren geht. Somit erhält der Leser einen guten Einblick in die Welt von Willerin und lernt dessen Struktur viel besser kennen. Im Laufe des Buches wird die Handlung und die Anzahl und Beziehung der Charaktere komplexer. Jedoch hat Diana Menschig die wichtigen Charaktere und deren Handlungen vorher genau beschrieben, sodass man diese kennt und sich auf neue Informationen konzentrieren kann. Auch wenn hier viele Aspekte schon bekannt sind oder angedeutet werden, wird die Geschichte nie zu kompliziert. In „Hüter der Worte“ geht es nicht nur um eine Geschichte (Toms Buch) in einer anderen Geschichte, sondern um vieles mehr, das leidenschaftlichen Lesern das Herz höher schlagen lässt. Es geht hier um den Zauber der Worte, die Verbindung zwischen Autor und Protagonist und der neuen Welt, die der Autor durch Worte schafft. Schon im Prolog und dann später immer wieder taucht dieser Gruß auf: "Mögen gute Worte dich behüten" Antwort: "Mögen gute Worte deinen Weg lenken" ♥ (S. 8) Zunächst ist er einfach nur wunderschön, aber im Laufe des Buches erfährt man, wie wahr er ist und was wirklich der Wunsch hinter den Worten bedeutet. Dies ist auch die Kernidee des gesamten Buches – und ich find sie einfach richtig toll! Diana Menschig hat im ganzen Buch wunderbare Details eingebracht. Weil vieles spoilert oder ihr die Dinge einfach selbst aufnehmen sollt, deute ich sie hier nur mal an: Tom ist ein typischer junger Mensch: Manchmal etwas zu sorglos und am Experimentieren. Laryon ist in einer härteren Welt aufgewachsen, weshalb er nur wohlüberlegt handelt. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr an einer Stelle darauf stoßen, wo die Sprache darauf kommt. Die Autorin hat die zwei unterschiedlichen Charaktere sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Ein weiteres Detail sind die Vögel oder der Besuch von Tom auf einer Veranstaltung, die in 3 Buchstaben abkürzbar ist…     Fazit: „Hüter der Worte“ ist ein wunderbarer Roman über den Zauber der Worte. Zunächst hat die Autorin zwei separate Erzählstränge ins Buch eingefügt, die sie mit jeder weiteren Seite immer weiter miteinander verflechtet. Außerdem hat sie eine gute Mischung aus komplexen Handlungssträngen und einem leichten Verständnis gefunden und auch die Protagonisten sehr gut ausgebaut. Dieses Buch ist für alle Buchliebhaber ein Muss!

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  • Zäh ...

    Hüter der Worte
    kirsten_brox

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:32

    Ein Fantasyromandebüt. Es hat mir leider nicht besonders gut gefallen. Es beginnt vielversprechend, lebendige Sprache, nette Hauptfigur (wobei ein Autor als Protagonist jetzt nicht sooo originell ist und dass er in sein eigenes Buch purzelt habe ich nun schon echt zu oft gelesen/gesehen. Aber nun gut, das steht ja im Klappentext und wenn ich es trotzdem kaufe, bin ich ja selbst schuld). Und dann kommt der Mittelteil. Ca. 300 Seiten lang springt die Autorin zwischen der Buchwelt, dem Erleben des Protagonisten in der wirklichen Welt und einer dritten Meta-Ebene lustig hin und her. Das geht mir ziemlich konfus voran und mehrmals verliere ich den Faden - zum Ende hin völlig. Zudem ist dieser Mittelteil für mich zu langsam erzählt. Wenn da einer durch einen Wald reitet, dann kann das schon mal 5 Seiten dauern, in denen er sich Bäume und Vögel ansieht, bevor die Handlung einsetzt. Nun will ich aber wenigstens wissen, wie es ausgeht. Schließlich das enttäuschende Ende. Die Buchauflösung funktioniert wie folgt: zwei Figuren reden miteinander. Eine erklärt in seitenlangen Monologen die Auflösung. Sie hat kratertiefe Lücken, woraufhin in dem "Dialog" die andere Figur jeweils fragt: "Aber wieso ist denn...?" und die Antwort lautet inhaltlich mehr oder weniger: "Das weiß ich nicht genau, das ist eben so." Da potenzieren sich gleich mehrere Fehler - einerseits das unsägliche tell in seiner übelsten Form, nicht geschlossene Handlungsfäden und daraus resultiert für mich ein unbefriedigendes Leseerlebnis für mich.

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  • Buchverlosung zu "Hüter der Worte" von Diana Menschig

    Hüter der Worte
    MissDuncelbunt

    MissDuncelbunt

    Liebe Lesegemeinde :D Wir haben uns heute hier versammelt, um ein Buch den Besitzer wechseln zu lassen. Ich möchte mein Exemplar von "Hüter der Worte" verlosen. Das Buch ist schon einmal gelesen und ein Mängelexemplar, aber in einem sehr guten Zustand. Die Bewerbungsphase endet am 30. August 2014 um 13:59, ausgelost wird am 31.  Der Gewinner wird benachrichtigt und sollte mir innerhalb der nächsten Woche seine Adresse zukommen lassen, damit ich das Buch sobald wie möglich versenden kann.  Wer möchte, kann sich noch auf meinem Blog umschauen, um die Wartezeit zu verkürzen ;) Extralose gibts dafür aber nicht.  Hinterlasst einfach einen Kommentar, wenn ihr teilnehmen wollt. Viel Glück! 

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    • 68
  • Gelungene Geschichte!!! :D

    Hüter der Worte
    Solara300

    Solara300

    15. August 2014 um 12:10

    Kurzbeschreibung Hier geht es um Tom und seine Aufgabe sich mit der Welt Willerin und auch seinem Hauptprotagonist Laryon auseinanderzusetzten. Denn Tom halt Laryons Leben in seinen Händen als Autor. Seine große Liebe und gleichzeitig Muse seiner schöpferischen Kraft in form von Mellie lehrt ihn sich in die Welt Willerins zu versetzen. Und dabei redet sie auch von Kary einem jungen der in dieser Welt eine sehr große Bedeutung hat und Tom merkt das nicht alles nur Fantasy ist.... Cover Das Cover ist sehr passend zur Geschichte und zieht mit dem Cover in seinen Bann. Ein Buch das offen vor sich liegt und mit einem Licht erstrahlt ist für mich ein Eyecatcher und auch mit der Farbwahl sehr stimmig und passend gewählt. Charaktere Tom ist ein Autor der über das Schicksal seiner Protagonisten entscheidet je nachdem wie der Verlauf beschreibt was als nächstes auf sie zukommt. Er ist sich der Tatsache noch nicht bewusst das alles was er schreibt auch eine Wirkung hat auf das Leben anderer. Laryon hat andere Sorgen die seine Heimat Willerin bedrohen und ist voll und ganz der Rettung verschrieben. Mellie bringt Tom dazu sich mit der Welt die er beschreibt auseinanderzusetzten und ist seine große Liebe und Muse.   Schreibstil Die Autorin Diana Menschig hat hier eine Geschichte erschaffen die mich fasziniert. Der Schreibstil ist flüssig und man merkt schnell das einen die Geschichte in den Bann zieht. Das gute daran ist das es in sich abgeschlossen ist und das die Charaktere einen begeistert mitfiebern lassen. Meinung Tom ist ein Autor der im moment unter einer Schreibblockade leidet und nachdem er sich in Mellie verliebt und sie gleichzeitig seine muse zu sein scheint, fließt die Geschichte über Willerin wieder in seine Feder. Allerdings hat er nicht damit gerechnet das Mellie es ernst meint mit den Fragen was wäre wenn? Wenn Tom das Leben oder sogar das Schicksal vieler Charaktere mit einem falschen Satz verändern könnte sei es nun ins positive oder negative. Und Tom ist sich nicht mehr sicher was der Fantasie oder Realität entspricht und ist bereit sich seinem Hauptprotagonist  Laryon zu zeigen. Aber klappt das so einfach und was hat es mit Kary und den Schwarzmagiern im Land auf sich... Sehr gut erzählt von der Geschichte in der Tom teil seiner eigenen Geschichte wird und das Schicksal neue Bande schmiedet. Fazit Sehr empfehlenswert für alle die eine für mich sehr schöne Fantasy Geschichte lesen möchten! Ich kann es sehr weiter empfehlen.

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  • "Mögen gute Worte dich behüten"

    Hüter der Worte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2014 um 08:21

    Tom Schäfer hat mit seiner Buchreihe zum Grenzreiter Laryon einen großartigen Start in die Welt der Fantasy-Autoren geschafft – so großartig, dass es ihm gelingt, seinem Verlag eine weitere Reihe zu verkaufen. Der erste Band ist fertig, allerdings verhält es sich gleich mit Toms Fantasie; er leidet unter einer Schreibblockade, während seine Verlegerin Susanne, die trotz seiner leicht schusseligen und manchmal gedankenlosen Art vollstes Vertrauen in sein Schreiben hat. Doch der Ideenstau hält an, und Tom verzweifelt immer mehr über der Geschichte rund um Laryon. Zumindest, bis er eines Morgens vollkommen verkatert aufwacht und ihn eine Chat-Nachricht der geheimnisvollen Melanie erwartet, die mehr über die Welt, die Tom erschaffen hat, zu wissen scheint. Sie diskutieren seine Fantasiewelt Willerin, und mehr als einmal gibt sie ihm neue Ideen, sodass Toms Worte endlich wieder aufs Papier fließen. Das Leben in Münster nimmt seinen Lauf, und Tom nimmt Melanie mit sich zur Buchmesse, wo er das fertiggestellte Buch der Öffentlichkeit vorstellt. Darin verrät er Laryons Suche nach Kary, einem außergewöhnlichen Jungen, der voller Geschichten zu sein scheint, die erzählt werden wollen. Doch warum ist Melanie urplötzlich derart wütend auf ihn und verschwindet spurlos? Es wird Zeit für Tom, sich Gedanken darüber zu machen, warum Melanie beinah mehr über Willerin weiß als er selbst. Vielleicht kann ihm Laryon das beantworten. Jeder, der Geschichten schreibt, fragt sich einmal im Schreiben: Leben meine Figuren in einer Welt abseits von meiner eigenen? Diana Menschig spinnt in „Der Hüter der Worte“ ein Netz zwischen der realen Welt in Münster und der Parallelwelt der Wortgestalten, Willerin. Mit viel Witz und humorvollen Dialogen verfolgt sie die Geschichten von Laryon und Tom, und verknüpft sie schließlich, indem sie die beiden auf die Suche nach Kary und der 'Großen Halle' schickt. Dieser Fantasy-Roman kann an einem Wochenende durchgelesen werden, oder auch nicht – die mit viel Liebe zum Detail beschriebene Welt von Willerin lädt zum Herumstreifen und Entdecken ein. Außerdem gelingt es Diana Menschig in diesem Debüt-Roman ein Blick in den Kopf eines Autoren: Toms Gedanken während des Schreibens, seine Ängste und Ärgernisse sowie der Moment der Freude, wenn etwas so klingt, wie es klingen soll, sind ein besonderes Extra. Wer wollte schon immer in den Kopf eines Autoren und seiner Figuren hineinschauen? Erika

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  • Tolle Ideen, leider ein sehr unlogisches Ende

    Hüter der Worte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2013 um 15:14

    Cover: Ich finde das Cover wirklich sehr hübsch, weil es sehr mystisch und fantastisch wirkt. Das aufgeschlagene Buch und auch die Vögel im Hintergrund passen sehr gut zur Handlung, was ich ebenso gut gelungen finde. Meinung: Bücher, die von Büchern handeln, finde ich immer sehr spannend von der Idee her. Hier ist es so, dass die Handlung nicht nur von Büchern handeln, sondern auch vom Schreiben, etwas, was ich sogar noch mehr mag. Im Mittelpunkt steht Tom, ein Student, der mit seinen Romanen mittlerweile sehr erfolgreich ist. Er schreibt von Laryon, der in der Welt Willerin Abenteuer bestehen muss und berichtet über sein Leben als Grenzreiter. Doch eines Tages lernt Tom in einer Bar Mellie kennen, die so gut wie alles über seine Geschichte zu wissen scheint, sogar Dinge, die nicht einmal Tom selbst weiß. Und als plötzlich Laryon auch noch bei ihm in Münster ist, spitzen sich die Probleme immer weiter zu. Ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat, wenn die letzten 150 Seiten nicht gewesen wären, aber darauf komm ich später zurück. Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir die Idee, Realität mit Fiktion zu verbinden, sehr gut gefallen hat. Vor allem dass dies dadurch geschieht, dass Tom der Autor ist. Diese Verbundenheit wird vor allem dadurch ausgedrückt, dass sowohl die Erlebnisse von Tom in Münster berichtet werden, als auch die Dinge in Willerin geschildert werden, man erfährt also direkt, was Laryon tut. Das fand ich sehr gut gelungen. Willerin hat mir als Weltenentwurf sehr gut gefallen, es war nicht das gewohnte Fantasysetting, aber auch nicht zu anders, sodass die Mischung eine sehr gute Kombination ergab und ich mich für die Welt begeistern und interessieren konnte. Tom fand ich als Protagonist wirklich gut, auch wenn er manchmal etwas zu gedankenlos und naiv gehandelt hat. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, da es noch im Rahmen war und ich ihn eigentlich ganz sympathisch fand. Klar, er hat seine Höhenflüge als neuer, gefeierter Bestsellerautor, aber irgendwie kann man das verstehen, er ist noch jung und weiß noch nicht richtig damit umzugehen, das finde ich nicht schlimm. Zum anderen lag es aber auch an Mellie, dass ich gegen Ende hin immer mehr Partei für ihn ergriffen habe. Ich möchte nicht genauer verraten, welche Rolle Mellie in dem Roman spielt, weil ich damit alles vorweg nehmen würde, aber ich fand sie schrecklich. Anfangs war sie mysteriös und kratzbürstig, am Ende hin war sie einfach nur eine besserwisserische Kuh, die aber nichts dafür getan hat, um Tom zu mehr Kenntnis zu bringen. Ständig meckerte sie an ihm rum, zickte, was das Zeug hielt, erklärte aber Tom, der von all diesen Dingen (genau wie der Leser) keine Ahnung hatte, nicht ein bisschen, warum all das so ist. Sowas kann ich nicht haben und da tat Tom mir Leid.  Das ist aber genau das Problem: so toll ich die Erklärung für die Verbindung zwischen Realität und Fiktion auch finde, sie ist wirklich innovativ und erfrischend!, genauso stark verwirrte es mich am Ende. Die Erklärungen sind nicht wirklich tiefgreifend, wirkten auf mich eher willkürlich und unlogisch und setzten sich nicht wirklich zusammen. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass man das Ganze zu einem halbwegs guten Abschluss bringen wollte, komme was wolle. Trotz der Übersicht am Ende des Buches erschloss sich mir das Prinzip nicht, Offenbarungen einiger Figuren fand ich nicht nachvollziehbar und das ließ mich dadurch auch kalt. Ich habe keine Ahnung, was das Ende sollte und Mellie machte es nicht besser. Was Tom an ihr findet, verstehe wer will. Hätte man diese Ideen etwas logischer erklärt und vor allem überhaupt mal den Versuch unternommen, Licht ins Dunkel zu bringen, hätte das Buch die volle Punktzahl bekommen. Würde ich nur das Ende bewerten, hätte ich dem Buch knapp 2 Punkte gegeben. Mehr definitiv nicht.  Aber auch einige Handlungsstränge tauchten auf und verschwanden im Nichts. Tom wird von einem Mann beschuldigt, sein Buch von dem Vater des Mannes abgeschrieben zu haben, was daraus wird, erfährt der Leser nicht. Vielleicht wurde es in dem Wirrwarr mal zur Sprache gebracht, aber ich habe es nicht gefunden. Unnötiger Handlungsstrang, der meinetwegen auch hätte weg bleiben können. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen, die Seiten fliegen im Nu dahin.  Fazit: Tolle Ideen in Bezug auf die Verbundenheit von Fiktion und Realität, die es so noch nie gegeben hat. Leider tauchen am Ende des Buches zu viele Fragen auf, als dass ich damit hätte zufrieden sein können. Dennoch überzeugen der Weltenentwurf und einige der Figuren, sodass das Buch dennoch schön war zu lesen. Wäre das Ende besser gewesen, hätte es noch viel mehr Spaß gemacht.

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  • Diana Menschig - Hüter der Worte

    Hüter der Worte
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    23. September 2013 um 15:00

    Tom ist verzweifelt. Der Abgabetermin für sein neuestes Buch rückt immer näher, die Verlage warten sehnsüchtig auf sein neuestes Werk, und ihm fehlt einfach die zündende Idee. Irgendwie ist sein Buch einfallslos geworden, fad, es mangelt an Spannung. Doch dann lernt Tom Mellie kennen, die sich für seine Buchreihe um die Welt Willerin interessiert, mit der er über seine Figuren reden kann, die ihm Tipps gibt. Aber manchmal benimmt sich Mellie komisch. Vor allem, wenn es darum geht, die Charaktere der Buchreihe in den Kampf zu schicken oder sie ähnlichen Gefahren auszusetzen. Dann wird Mellie immer ganz wütend und wirft Tom vor, mit dem Leben seiner Figuren zu spielen. Dabei existieren diese doch nur in Toms Fantasie... Parallel dazu sieht Laryon seine Heimat Willerin in Gefahr, denn gefährliche Schwarzkunstmagier bedrohen die Insel und haben zudem auch noch einen Jungen entführt, der für die Zukunft des Landes von großer Wichtigkeit ist. Und merkwürdige Ereignisse nehmen ihren Lauf, die sich Laryon nicht erklären kann. Liegt das daran, dass Tom gerade an seinem Manuskript bastelt und herumexperimentiert? Das Buch braucht eine Weile, bis es in Fahrt kommt. Die Ereignisse, die im Klappentext erwähnt werden - nämlich, dass Tom in seine Fantasie-Welt Willerin reist - passieren erst nach fast 300 Seiten. Bis es so weit ist, beschreibt die Autorin zwar anschaulich das Leben von Tom und Laryon, aber wirkliche Spannung kommt hier nicht auf. Dazu wird der Leser zu lange mit seinen Vermutungen und Spekulationen alleine gelassen. "Worthüter", "Wortgestalten" - das sind Begriffe, zu denen man sich zwar einiges einfallen lassen kann. Aber solange von der Autorin keine Erklärungen dazu kommen, bleibt es eben nur bei Vermutungen. Kurzum: Es mangelt an Erläuterungen. Die Zusammenhänge werden überhaupt nicht deutlich. Der Leser wechselt ständig zwischen der "normalen" Welt und der Welt von Willerin hin und her, begleitet dabei Tom und Laryon auf ihren Wegen. Aber es wird einfach nicht klar, was die Autorin sagen will. Es gibt immer wieder Szenen, mit denen man als Leser einfach nichts anfangen kann. Klar, im letzten Drittel werden die Zusammenhänge deutlich. Aber bis dahin bleibt alles ein großes Rätsel und man verliert als Leser den Mut, es zu lösen, weil einfach keine brauchbaren Hinweise erteilt werden. Die Grundidee hinter dem Buch ist sicherlich nicht neu. Autoren, die in die Fantasiewelt ihrer Bücher schlüpfen, hat es schon gegeben. Diana Menschig hat um diesen Grundgedanken eine Geschichte gewoben, die authentisch und schlüssig ist, die sicherlich auch sehr fantasievoll und fantastisch ist. Aber dem Buch mangelt es einfach an echten Höhepunkten. Packende Spannung, die den Leser antreibt, kommt einfach nicht auf. Dazu bleiben die Charaktere einfach zu blass. Es fällt schwer, einen echten Zugang zu ihnen zu finden, da man einfach nicht weiß, welche Rolle sie spielen und was die Beweggründe für ihr Handeln sind. Mein Fazit: Ein fantasievoller Roman, dem es leider an Spannung mangelt.

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  • Hüter der Worte

    Hüter der Worte
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:48

    Dem Schriftsteller Tom Schäfer fehlen die Ideen zu seinem neuen Fantasy-Roman, der in der Welt Willerin spielt - das ist umso fataler, da der Abgabetermin des neuen Werkes immer näher rückt. Da lernt er Mellie kennen, durch die er Inspiration für sein Werk findet. Aber warum verhält sie sich so seltsam, wenn es um seine Buch-Protagonisten, speziell um Laryon, geht? Mellie scheint Willerin und seine Bewohner zu kennen. Und dann steht Tom plötzlich seiner Buchfigur Laryon gegenüber. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Thematik mal eine ganze andere ist: der Autor landet in der Welt seiner Bücher und begegnet seinen Figuren, welche über Toms Erscheinen nicht alle unbedingt glücklich sind. Es kristallisiert sich dann aber sehr schnell raus, daß es nicht so einfach ist, wie es zuerst den Anschein hat: der Autor ist nicht unbedingt der allmächtige Schöpfer seiner Figuren, die ohne Murren das tun, was ihr Schöpfer gerne hätte. Das Buch ist kein spannender Fantasy-Roman, in dem ein Abenteuer das nächste jagt: im Gegenteil, es ist eine ruhig erzählte Geschichte, die mich aber dennoch immer mehr in den Bann gezogen hat, so daß ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Allerdings muß man schon sehr sorgfältig lesen, um die ganzen Wechselbeziehungen zwischen den Wortgestalten und ihren Worthütern zu verstehen, da hier viel mehr dahintersteckt, als es anfangs den Anschein hat. Aber genau diese Thematik und ihre Auswirkungen hat mir besonders gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt: über Toms Arglosigkeit mußte ich öfters schmunzeln und die Augen verdrehen, Mellie ging mir manchmal mit ihrer Schroffheit auf die Nerven, aber dennoch habe ich sie und die Figuren aus Willerin im Laufe der Lektüre liebgewonnen. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: manchmal waren mir die Handlungsbrüche zu heftig und ich hatte das Gefühl, daß hier was fehlt bzw. die Handlung zu schnell fortgeschritten ist. Die Autorin schreibt dazu, daß sie einige Textstellen rausgestrichen hat, um den Roman von der Seitenzahl her geringer zu halten - das finde ich sehr schade, denn ich denke, mit den fehlenden Textstellen wäre die Geschichte noch runder geworden, auch wenn es einige Seiten mehr geworden wären.

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  • Atmosphärisch dichte Fantasy - nicht nur für Rollenspieler

    Hüter der Worte
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    22. July 2013 um 13:14

    "Mögen gute Worte dich behüten!" Der erfolgreiche Fantasyautor Tom Schäfer leidet unter einer Schreibblockade. Doch der Abgabetermin für seinen nächsten Roman um den jungen Grenzwächter Laryon rückt immer näher. Zu seinem Glück trifft er auf die attraktive und geheimnisvolle Melanie, die ihm neue Ideen zu seiner Welt gibt und sich scheinbar sehr gut darin auskennt, ohne jemals zuvor von seinen Romanen gehört zu haben. Toms neue Muse, die beruflich nach vermissten Personen sucht, gibt sich sehr verschwiegen, dennoch schnappt der junge Autor das Eine oder Andere auf und verwebt es mit seinem fiktionalen Stoff. Auch findet er Notizen und Ideen, die Mellie zu seiner Welt “Willerin” geschrieben hat, und bedient sich ungeniert. Als das Buch erscheint, ist nicht nur Mellie geschockt, auch ein Nachfahre des “Godfather of Fantasy” reagiert vollkommen unerwartet. Toms Welt gerät jedoch endgültig aus den Fugen als er sich selbst in seiner Buchwelt wiederfindet. Schnell ist er begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Doch ausgerechnet sein Held Laryon steht  dem naiven Tom mehr als skeptisch gegenüber. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Jungen Kary und im Kampf gegen die mächtigen Magier kann er einen Anfänger nun wirklich nicht gebrauchen. “Wann bekommt man schon mal Gelegenheit, das Land eines Volkes kennenzulernen und zu bereisen, von dem man bis vor ein paar Tagen noch nicht einmal wusste, dass es überhaupt existiert! Das ist phantastisch, das ist wahr gewordene Fiktion. Etwas Schöneres kann ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen” (Tom in “Hüter der Worte”, S. 296) Diana Menschig spielt in ihrem Debütroman sowohl mit dem Traum eines Schriftstellers, seinen Figuren real begegnen zu können als auch mit dem Traum eines Rollenspielers, einmal ganz real in die Rollenspielwelt eintauchen zu können und “echte Abenteuer” zu erleben. Zunächst ist die Handlung in zwei Stränge geteilt. Der Leser folgt abwechselnd dem realen Leben Toms, wie er versucht, seinen Fantasyroman zu einem Abschluss zu bringen und seinem fiktionalen Helden Laryon, der auf der Insel Willerin nichtsahnend in ein großes Abenteuer geführt wird. Die Wechsel vollziehen sich zunehmend schneller bis sie zu einem Erzählstrang verwoben werden. Tom macht es in seiner Naivität und Egozentrik nicht immer leicht, ihn zu mögen, aber seine Begeisterungsfähigkeit und eigentlich immer gute Absicht lassen ihn dann doch wie einen liebenswürdigen Tollpatsch erscheinen. Man spürt seine Verzweiflung angesichts der Schreibblockade, die ihn immer weiter von seinen Freunden entfernt. Nur Mellie ist noch wichtig, die auf ihre geheimnisvolle Art und Weise mit Rat und Tat zur Seite steht. Sein Held Laryon ist Tom ähnlicher als man auf den ersten Blick glauben mag, dennoch sind die beiden wie Feuer und Wasser, was Tom unheimlich kränkt. Laryon ist ein treuer Freund, der auf pragmatische Weise versucht, das Beste aus einer Situation zu machen. Die beiden brauchen eine Weile, um herauszufinden, dass sie nur zusammen weiterkommen.. Die lebendigen Wortwechsel auf dem Weg dahin geben dem Buch Würze und Humor. Doch “Hüter der Worte”ist mehr als nur die Geschichte von einem Autor, der sich in seiner eigenen Erzählung wiederfindet. Mit einer Hierarchie von Worthütern und Wortgestalten wird eine ganz eigene Hintergrundwelt geschaffen, die sich noch hinter der Geschichte Laryons und seiner Gefährten verbirgt und in der auch Tom nur ein Teil des Ganzen ist. Die Erklärung dieser Hintergrundwelt nimmt leider sehr viel Zeit in Anspruch, so dass das Buch von da an ein wenig an Fahrt verliert. Da mich vordergründig Laryons Welt und seine Geschichte fasziniert hat und ich es spannend fand, Tom in seinen Nöten zu begleiten, hat es mich schon gestört, dass das, was die Handlung bis dahin vorangetrieben hatte (Suche nach Kary), vorübergehend aus dem Blickfeld der Autorin gerät. Besonderen Spaß hatte ich an den Bezugspunkten zum klassischen Pen-and-Paper-Rollenspiel. Nicht nur ist Tom selbst Rollenspieler, auch Diana Menschigs Danksagungen am Ende des Buches entnehme ich, dass sie selbst aktiv RPG spielt. So hat Tom auf jeden Fall ein Seil dabei, was er “mit einem merkwürdigen Ritual eines Spiels” begründet oder jemand weigert sich, den “Info-Elf” zu spielen. “Hüter der Worte” ist  besonders in den Passagen auf “Willerin” atmosphärisch dicht geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Im Anhang gibt es einen Stammbaum der Worthüter und eine Karte von Willerin. Trotz der Längen im letzten Drittel ist der Roman auf jeden Fall ein besonderes Häppchen Fantasy, nicht nur für begeisterte Rollenspieler. “Mögen gute Worte deinen Weg lenken!” © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Leserunde zu "Hüter der Worte" von Diana Menschig

    Hüter der Worte
    DianaMenschig

    DianaMenschig

    Weltenwechsel-Fantasy heiter bis grantig Ab Montag, 01. Oktober 2012 ist mein Roman „Hüter der Worte“ offiziell im Handel erhältlich und pünktlich zum Erscheinen möchte ich Euch sehr herzlich zu einer Leserunde einladen, die ich auch begleiten werde. Es ist eine Buch-in-Buch Geschichte mit einigen Wendungen und Einsichten, mit denen ich Euch hoffentlich überraschen kann :-) Der Klappentext: Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert … Die Leseprobe: http://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-51111-4/index.html Die Spielregeln sind Euch ja von Lovelybooks bekannt: Bewerbt Euch als Testleser, nehmt an der Leserunde teil und verfasst anschließend eine Rezension, über deren Verbreitung im weltweiten Netz Verlag und Autorin sich natürlich freuen werden. Der Verlag Droemer Knaur hat dazu 15 Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt. Beantwortet für Eure Bewerbung einfach folgende Frage: Stellt Euch vor, Euch ergeht es wie Laryon: Ihr lebt zufrieden Euer Leben und auf einmal erfahrt Ihr, dass jemand Einfluss auf Euch nimmt, also ein wenig „Schicksal“ spielt. Wie fändet ihr das? Bewerbungsschluss ist Freitag, der 05. Oktober 2012 um 24.00 Uhr Ich freue mich auf Euch und die Runde, die startet, sobald alle Ihr Buch erhalten haben. Viele Grüße Diana

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  • Phantastik Roman der seinen Leser ernst nimmt

    Hüter der Worte
    FabianD

    FabianD

    29. April 2013 um 22:56

    Wer hat sich nicht schon einmal gewundert, wie das Leben der Charaktere seines Lieblingsbuches aussieht, wenn der Autor nicht gerade über sie schreibt? Dieses Problem stand am Ende von »Sophies Welt«. Als ich diesen Roman damals las, stellte sich mir die Frage: Was wäre, wenn diese Erkenntnis nicht am Schluss einer Geschichte, sondern an ihrem Anfang stehen würde? Diana Menschig gab mir die Antwort in »Hüter der Worte«. Im Zentrum der Handlung finden wir erstmal den Jungautoren Tom und den Grenzwächter Laryon. Sie stammen aus Welten, die verschiedener nicht sein könnten. Während Tom in unserem Münster lebt, kommt Laryon von der Insel Willerin, die sozusagen im Universum nebenan liegt. Die beiden sind sich nie begegnet. Doch wie kann es dann sein, das Tom sein Geld mit Büchern über Laryons Leben verdient? Sind Laryon und sein ganzes Leben seine Schöpfung? Oder steckt noch mehr dahinter? Verhält es sich vielleicht ganz anders? Neben den sehr unterschiedlichen Charakteren, die dieses Buch bevölkern, sind solche und viele weitere Fragen ebenso große Protagonisten der Geschichte. Wer ihnen folgt, wird auch seine Antworten bekommen. Genau das zeichnet »Hüter der Worte« aus. Es ist äußerst durchdacht. Weltenbau, Charaktere und Plot gehören unabdingbar zusammen. Die zwei Universen sind nicht nur eine auswechselbare Bühne für Laryon und Tom, genauso wie die Mechaniken dieser Universen erst diese Charaktere und diese Geschichte möglich machen. Eine gelungene Abwechslung zu Romanen, die in jeder Welt spielen könnten oder wo die Besetzung völlig austauschbar erscheint. Doch ist dieser Plot auch gut? Unterhält er? Ja, absolut! Er behält sein Geheimnis lange für sich, versorgt einen aber am laufenden Band mit Hinweisen und zieht einen so immer voran. Spätestens nach dem ersten Drittel fiel es mir schwer, das Buch noch zu schließen. Selbstverständlich waren einige Ereignisse abzusehen, aber vieles andere überraschte und gerade bei den wichtigen Fragen bleibt es bis zum Ende spannend. Das funktioniert vor allem deswegen, weil zwar auch die Sicht von Handlungsträgern neben Tom und Laryon zur Sprache kommt, aber undurchsichtige Charaktere nicht entzaubert werden, indem ihnen eine Perspektive gegeben wird. Dabei schreibt die Autorin in einem sehr konsistenten und flüssigen Stil, der einem beim Verständnis keine Hindernisse in den Weg legt. Gerade da das Buch auf inhaltlicher Ebene in Passagen sehr fordern sein kann, tut das gut. So zum Beispiel wenn einem die Geschichte die Frage näherbringt, ob Laryons Leben von ihm selbst oder von Tom bestimmt ist und einen in die Überlegungen schubst, ob Willerin tatsächlich eine literarische Welt ist oder nicht bzw. für wen sie das ist. Neben all diesem Lob möchte ich natürlich nicht verschweigen, dass das Buch nicht perfekt ist, aber endgültig waren es nur ein, zwei Szenen, über die ich gestolpert bin. Nichts, was am Gesamteindruck kratzen würde. Und der war überragend. Eigentlich meine große Überraschung 2012 und es geschieht nicht oft (sprich: beinahe nie!), dass ich ein Buch innerhalb weniger Monate zwei Mal lese. Also eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die ein Buch mögen, das sie ernst nimmt, intelligent ist und dabei noch unheimlich unterhält.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Hüter der Worte von Diana Menschig

    Hüter der Worte
    Buecher-Fans

    Buecher-Fans

    26. April 2013 um 22:38

    Das Taschenbuch „Hüter der Worte“ von Diana Menschig ist am 01. Oktober 2012 im Knaur Verlag erschienen und hat 544 Seiten. Durch eine Leserunde bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und ich bin im Nachhinein froh darüber, dass mich diese neugierig gemacht hat, da ich sonst ein tolles Lesevergnügen verpasst hätte. Tom Schäfer ist ein junger Autor, der Fantasy-Bücher schreibt und mit seinem ersten Roman einen großen Erfolg hatte. Sein Held Laryon, der in Willerin lebt, hat für Begeisterung gesorgt. Natürlich wollen jetzt seine Verleger, dass er eine Fortsetzung schreibt, doch daran hindert in eine Schreibblockade, die er nicht überwinden kann. Doch die Lösung für sein Problem scheint nah zu sein, als er die Germanistikstudentin Melanie kennen lernt. Sie schäumt geradezu über vor Ideen für seinen Roman, doch plötzlich verschwimmen Fantasie und Wirklichkeit und Tom findet sich in Willerin seinem Protagonisten Laryon gegenüber. Schnell wird Tom klar, dass dieser ihm zu neuen Geschichten verhelfen kann. Doch Laryon ist von seinem Auftauchen alles andere als begeistert, denn er hat gerade ganz andere Probleme: Seine Welt wird von einer dunklen Gefahr bedroht, und auch Mellie ist Teil dieser Parallelwelt. Wird es den Protagonisten gelingen Willerin zu retten? Und was hat der mysteriöse Kary mit all dem zu tun? Bekommt Tom seine Geschichte und findet er zurück in die Wirklichkeit? Ich war von "Hüter der Worte" einfach nur begeistert. Ich habe schon lange keinen so guten Fantasy-Roman wie diesen hier gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist richtig spannend und man fiebert von Seite zu Seite mit wie es mit Tom und Laryon weitergeht. Die Atmosphäre des Ganzen wird dadurch aufgebaut, dass die Erzählperspektiven sich immer wieder abwechseln. Das Geschehen setzt sich immer mehr aus einzelnen Bruchstücken zusammen, denn keiner der Charaktere hat den vollen Wissensstand. Diese Zusammenführung der Einzelteile führt zum Ende hin auf eine Auflösung zu. Erst dort setzt sich das Puzzle zusammen und die Wissenslücken schließen sich. Die Charaktere sind mir alle sympathisch gewesen, wobei es bei Tom eine Weile gebraucht hat, bis ich ihn auch sympathisch fand – und zwar bis Mellie aufgetaucht ist. Das Cover des Buches ist eine Augenweide, denn man sieht dort ein aufgeschlagenes Buch mit einem Lichtstrahl – perfekt für eine Buch-in-Buch-Story. Mit dem Cover verbinde ich, wie Tom nach Willerin reist, da er ja quasi in seine Buchwelt zu Laryon reist. Und ich finde, dass das Cover irgendwie genau dazu passt. Das Buch an sich ist abgeschlossen. Ich freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin, da ich dieses Buch hier schon richtig klasse war. Ich kann das Buch uneingeschränkt denen empfehlen, die gerne eine Buch-in-Buch-Geschichte wie zum Beispiel „Die unendliche Geschichte“ gelesen haben bzw. auch gerne normale Fantasy-Bücher lesen.

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  • Rezension zu "Hüter der Worte" von Diana Menschig

    Hüter der Worte
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    06. February 2013 um 18:35

    Heute habe ich ein Buch für euch… Es handelt sich um “Hüter der Worte” von Diana Menschig und erschienen im Knauer Verlag. Er erschuf die Welt von Laryon dem Bergwächter in Willerin. Tom versprach seinem Verlag 11 Bücher mit Laryon. Doch er hinkt zeitlich sehr hinterher. Der junge Autor bemüht sich, schnell fertig zu werden, doch alles scheint nicht logisch oder lesenswert für Tom. Bei einer langen Partynacht lernt er Mellie kennen. Auf den Leser wirkt sie unnormal und unberechenbar. Doch Tom verliebt sich sofort in Mellie. Sie wird zu seiner Muse. In Mellies Gegenwart fühlt sich Tom inspiriert und dadurch erlebt Laryon die wildesten Abenteuer. Toms 1. Buch mit Laryon wird ein Hit und nun steht das 2. Buch an. Er präsentiert das neue Werk auf der Frankfurter Buchmesse als der Sohn einer Autorenlegende ankommt und Tom von etwas unglaublichem erzählt. Anscheinend stehen in Toms Buch Kapitel fast wortgenau wie in einem unveröffentlichtem Manuskript seines Lieblingsautors. Als wäre das nicht schon schlimm genug…doch plötzlich findet sich Tom in seiner eigenen Geschichte wieder. Er befindet sich in Willerin bei Laryon! Erst ein Schock… Doch dann denkt Tom positiv. Es könnte doch durchaus nützlich für seine Story sein. Aber Laryon ist alles andere als begeistert…! Am Anfang sind Toms und Laryons Geschichten getrennt. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber Laryon kommt an völlig unpassenden Stellen! Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen Toms und Laryons Kapiteln! Anmerkungen, die Toms Lektorin ihm noch mitteilt, wurden selbst im Buch nicht angewendet. Die Figur Tom wurde nicht wirklich ausgearbeitet und deshalb fällt es einem schwer sich in die Figuren hineinzuversetzen. Was natürlich dazu führt, das der Leser nicht wirklich ans Buch gefesselt wird. Dieses Gefühl zieht sich leider durch das gesamte Buch! Die Geschichte verschachtelt sich immer mehr ineinander, so dass viele Handlungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Viele Dinge werden einfach nur mit “es ist einfach so!” begründet. Durch all diese Faktoren ist es einfach nicht möglich einen Höhepunkt mit einzubauen. Es ist aber auch kein Höhepunkt vorhanden! Da möchte man doch zumindest am Ende alles richtig ordentlich abschließen, doch auch dies ist leider nicht möglich. So viele Fragen bleiben noch, die alle mit kurzen und knappen Sätzen erklärt werden. Trotz alledem gibt es durchaus witzige Stellen, die mit dem recht modernen Schreibstil noch einmal unterstrichen werden. Jetzt zu den Löwchens. Ich vergebe 2 von 5 Löwchens. Wir sehen uns dann beim nächsten Mal… Bis dahin Eure Leo Löwchen Rezension für Bücherkinder.de

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