Diana Menschig So finster, so kalt

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Inhaltsangabe zu „So finster, so kalt“ von Diana Menschig

Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 15. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Margareta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann ereignen sich während ihres Aufenthaltes immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, tauchen unversehrt auf und verschwinden wieder. Auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes' Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.

Hier war zu viel vermischt. Ein bisschen von allem weniger wäre hier mehr gewesen.

— Yunika

Sehr lesenswerter spannender, zeitweise gruseliger Roman. Es hat mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet und die Story war mal was anderes!

— Luzi92

Wirklich überzeugen konnte mich das Buch leider nicht.

— QueenSize

Für mich war's leider zu langweilig.

— moffeli

Bis zum Schluss spannende Geschichte

— beyond_redemption

Ein wunderbarer Grusel-Schauer-Roman aus deutscher Feder; mehr davon !!

— Cridilla

Eine tolle märchenadaption von hänsel und gretel 😍

— psycho_bonbon

Mit wenigen Unterbrechungen eigentlich ganz fesselnde Geschichte!

— AutumnForest

Neuinterpretation von Hänsel & Gretel, die mich trotz spannender Story nicht richtig mitreißen konnte...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wunderbares gruseliges und modernes Märchen, absolut lesenswert!

— Kendall

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Ein anderer aber dennoch sehr guter Stephen King Roman!

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  • So finster, so kalt

    So finster, so kalt

    angeltearz

    12. August 2017 um 19:54

    Märchen-Adaptionen mag ich richtig gerne. Ich bin mit Märchen aufgewachsen - die wenigsten Buchmenschen sind es nicht - und irgendwie finde ich Märchen immer wieder spannend. Wenn sie dann auch noch neu interpretiert werden. Genial!In diesem Buch geht es im Grunde um ein bestimmtes Märchen. Welches das ist, ist unschwer zu erkennen. Wie man am Titel des Buches sehen kann, ist es allerdings eine düstere und dunklere Adaption. Es wird jetzt nicht unbedingt mit einem Thriller oder Horror in Verbindung gebracht. Ich würde es jetzt auch nicht in diese Richtung schieben, denn es fehlen dafür Elemente. Aber es kommt den Genre schon recht nahe. Ein paar Schockmomente sind schon da.Märchen haben an sich schon immer einen kleinen Gruselfaktor. Vor allem dieses Märchen gehört schon irgendwie zu den Dunkleren der Märchen. Das jetzt noch dunkler zu machen, ist schon interessant.Mir gefällt es aber sehr gut, wie die Autorin es geschafft hat. Eigentlich hat es wenig mit den Märchen zu tun, aber trotzdem ist es immer präsent. Geht es überhaupt wirklich um das Märchen? Oder ist es nur ähnlich? Denken die Kinder, dass sie das Märchen leben, weil es ihnen erzählt wurde oder ist das alles selber nur ein Märchen? Mich hat das alles total gefesselt! Im Prinzip lesen wir eine Gruselgeschichte, die ein Märchen sein könnte. Ja, man kann es tatsächlich drehen und wenden, wie man will. Mega!Ich mag den Schreibstil der Autorin auch sehr, sehr gerne. Sie schreibt sehr flüssig und packt mich immer wieder, wenn ich zu dem Buch gegriffen habe.Die Erzählung ist immer im Wechsel. Mal von Merle in der Gegenwart und dann wieder in der Vergangenheit bei Johannes. Ein Hin und Her, bis es letztendlich zusammenkommt und logisch wird. Ich finde es richtig genial, wie es eigentlich getrennt voneinander abläuft, aber dann doch wieder so verstrickt in einander ist.Die Charaktere finde ich gemischt. Die aus der Vergangenheit, rund um Johannes, finde ich total interessant und wirklich sehr gut ausgearbeitet. In der Gegenwart, rund um Merle, finde sie allerdings oberflächlich. Vielleicht auch schon fast zu langweilig.Genial finde ich das Rezept der Lebkuchenmännchen, die eine wichtige Rolle im Buch spielen.Dennoch finde ich das Buch richtig gelungen. Wer gerne düstere Märchen-Adaptionen liest, dem möchte ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.Das Cover: Sehr dunkel und unheimlich. Dann das verschnörkelte, das wiederum das Märchen wiederspiegelt. Gefällt mir!Fazit: Eine sehr schöne Märchen-Adaption mit tollen Schockmomenten. 

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  • Leserunde zu "Dunkle Wurzeln: Mysterythriller" von Diana Menschig

    Dunkle Wurzeln

    DianaMenschig

    Im Wald, da sind die Monster! Seit September ist unser Roman DUNKLE WURZELN auf allen üblichen Plattformen als eBook erhältlich. Jetzt, wo die Tage wieder dunkler und kürzer werden und es auf Halloween zugeht, möchten wir Euch sehr herzlich zu einer Leserunde einladen, die wir höchstpersönlich begleiten werden. DUNKLE WURZELN ist ein Urban-Fantasy-Roman, den wir – Diana und Alexa – gemeinsam als Autorenteam geschrieben haben. Dabei haben wir die Figuren unter uns aufgeteilt, obwohl der Plot natürlich aus unserer gemeinsamen Feder stammt.  Der Klappentext: Wenn die Vergangenheit zur Bedrohung wird … Vor 20 Jahren wurden in einem kleinen Dorf im Schwarzwald Kinder entführt und brutal ermordet. Allein Lena und Nick konnten den Fängen des Täters entkommen. Nun glaubt Lena, von einem unheimlichen Schattenwesen verfolgt zu werden und flieht in den Wald. Verzweifelt versucht sie, ihre Freunde per Handy zu erreichen – aber kann sie ihnen wirklich vertrauen?  Hier findet ihr eine kurze Leseprobe: http://www.dotbooks.de/e-book/339726/dunkle-wurzeln Die Spielregeln sind Euch ja von Lovelybooks bekannt: Bewerbt Euch als Testleser, nehmt an der Leserunde teil und verfasst anschließend eine Rezension, über deren Verbreitung im weltweiten Netz wir uns sehr freuen werden. Bitte beantwortet für Eure Bewerbung einfach folgende Frage: Im Buch ist der Wald ja ein Ort, an dem der Mensch mit den eigenen Ängsten und sogar übernatürlichen Bedrohungen konfrontiert wird. Welche Erfahrungen habt ihr selbst mit dem Wald gemacht? Ist er für euch ein Erholungsgebiet, ein schützenswerter Raum oder habt ihr euch dort auch schon mal so richtig gefürchtet? Unter allen Bewerbern wählen wir 10 Teilnehmer aus. Der Verlag dotbooks stellt die eBooks im Mobi- oder ePUB-Format zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 27.10.2016 um 24.00 Uhr. Die Runde startet, sobald alle ihr Buch erhalten haben. Wir freuen uns auf Euch! Viele Grüße Diana und Alexa  

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  • Gute Idde, schlechte Umsetzung

    So finster, so kalt

    Yunika

    17. May 2016 um 14:33

    Auf so finster, so kalt war ich sehr gespannt. Ich hatte positive, wie auch negative Meinungen dazu gehört, konnte bei dem Thema Märchen aber doch nicht widerstehen. Begeistern konnte es mich leider nicht und ich hatte öfters darüber nachgedacht, ob ich das Buch nicht lieber abbrechen sollte. Die Handlung ist so vor sich hingeplätschert und in den letzten 70 Seiten ist es dann richtig spannend geworden und endlich etwas passiert. An sich fand ich das Buch etwas sehr merkwürdig. Man begleitet Merle auf der Suche nach ihren Vorfahren und dem Zusammenhang von dem Märchen Hänsel und Gretel. Aber irgendwie wurden hier alle Märchen miteinander vermischt. Das war für mich einfach zu viel. Von den Fakten und den Umgebungen her fand ich das Ganze sehr gut und schlüssig. Sprachlich war das Buch ganz okay. Es gab sehr viele Sätze, die erst nach mehrfachem Lesen sinn ergaben, was meinen Lesefluss sehr stark gestört hatte. Die Beschreibungen waren gut ausgearbeitet, aber manchmal konnte ich mir trotzdem nicht alles vorstellen. Richtig packen konnte mich der Schreibstil nicht und ich hatte mich doch sehr viel ablenken lassen, sodass sich das Buch noch mehr gezogen hatte. Mit Merle, Jakob und dem Dorf konnte ich nicht viel anfangen. Ich fand diese grob charakterisiert und die Tiefe hat hier gefehlt.  Merle hatte schon zu viele Kanten, sodass diese sehr unrealistisch ankam. Sie war allem gegenüber Misstrauisch und man konnte somit mit niemandem wirklich warm werden, da ihre Gedanken dies direkt zerstörte. Mein Einziger Lichtblick war die Geschichte von Hans und Greta, doch selbst diese war am Ende so vierwirrend und unrealistisch, dass es das auch wieder zerstört hatte. Hier wurden zu viele Sagen und Märchen zusammengeworfen. Alles in Allem bin ich ziemlich enttäuscht. Das Buch hat sich gezogen und war viel zu verwirrend. Hätte sich die Autorin nur auf Hänsel und Gretel bezogen, wäre die Geschichte bedeutend besser gewesen. Ecken und Kanten bei Charakteren sind gut, aber wenn ein Charakter kaum positive Eigenschaften hat, ist es nicht mehr gut. Ein bisschen von allem weniger wäre hier mehr gewesen.

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  • Knusperhäuschen ... dunkler Wald ... Hexe ...

    So finster, so kalt

    GabiR

    26. March 2016 um 14:40

    Merles Großmutter stirbt und sie geht nach vielen Jahren mal wieder in deren Häuschen im Schwarzwald, wo sie als Kind lebte. Die Oma hat ihr Dokumente hinterlassen, die eine angebliche Abstammung von Johannes und Greta nachweisen. Doch gab es die beiden wirklich? Oder hat Oma, die gerne Märchen erzählte, diese in die Wirklichkeit übertragen? Merle zweifelt .... bis Kinder aus dem nahegelegenen Dorf verschwinden und das Haus lässt nicht jeden eintreten. Spannend, düster und trotzdem nicht ohne Liebe vereint Diana Menschig Märchen, Grusel und die Gegenwart. Sie lässt den Leser von Anfang bis Ende nicht los und schafft es immer noch einen draufzusetzen, wenn man schon Gänsehaut am ganzen Körper hat und meint, es müsse langsam wieder abflauen. Es ist nicht erkennbar, ob die Protagonistin die Geschichte von Johann und Greta träumt oder die Autorin sich ein paar Jahrhunderte zurück in der Vergangenheit aufhält, so wunderbar sind ihr die jeweiligen Übergänge gelungen. Ihr merkt, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen und lege euch das Buch guten Gewissens in die Hand, habt Freude daran, es lohnt sich zu lesen. Beim Herausziehen meiner Hand aus meiner Sternekiste hatte ich natürlich fünf ganz hell leuchtende in der Hand.

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  • Wenn Märchen düster sind und Sagengestalten Realität werden

    So finster, so kalt

    sternblut

    Als Merles Großmutter stirbt, ist sie am Boden zerstört. Schon mehrere Tage hat Merle Alpträume, die Schlaflosigkeit raubt ihr jede Kraft. Bei der Beerdigung bekommt sie von einem Jugendfreund einen Umschlag, in dem sich ein mysteriöses Dokument befindet, das ihre Großmutter der Familie hinterlassen hat. Darin beschreibt Hans vom Wald seine Geschichte und diese ist düster. Sehr düster. Der Aufbau des Buches ist interessant. Im Prinzip gibt es in der Gegenwart drei verschiedene Personen, die dem Leser die Geschichte aus eben verschiedenen Blickwinkeln erzählen, und in der Vergangenheit eine weitere. Somit gibt es vier verschiedene Blickwinkel, die die Geschichte von allen Seiten mal mehr und mal weniger beleuchten. Dabei kann eine Sinneinheit (also ein Blick) mehrere Kapitel oder abere auch nur eines lang andauern. Nie aber wird die Geschichte mitten in einem Kapitel gedreht. Das finde ich in der Hinsicht gut, dass man sich nicht so verrenken muss im Kopf. Man hat eben geschlossene Sinneinheiten, man kann sich auf einen Wechsel einstellen. Die Geschichte indes wechselt, wie oben bereits klar werden könnte, zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Wir haben die Gegenwart, in der Merle mit ihrem Schicksal konfrontiert wird. In der Jakob Randinformationen sammelt. In der Ronja ihrer Angst und ihrem Unwillen Ausdruck verleiht. Es wird wirklich keine Lücke ausgelassen, wir erfahren aus allen Ecken wirklich alles, was und interessiert. Was die Menschen denken und erleben. Was sie mitmachen müssen und wie sie empfinden. Dazu kommen die tatsächlichen Erlebnisse von Hans, die in weiteren Kapiteln vorgestellt werden. Wir erfahren von seiner Begegnung mit Greta, von seinem Kampf gegen das Böse und von seiner "Befreiung". Aber auch von seiner Trauer und seiner Verzweiflung. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr ausgeklügelt. Ich war immer neugierig darauf, wie es weitergeht. Wer wer ist. Was das alles zu bedeuten hat. Und wie es enden würde. Dass sie sich dabei an den geläufigen und manchmal auch weniger geläufigen Märchen orientiert und sie in das Buch einbaut, macht alles ein bisschen obstruser, komplexer und abstrakter - aber nicht weniger spannungsgeladen. Es ist eine neue Sicht auf die Märchen unserer Kindheit und meiner Meinung nach eine gelungene. Wo ich anfangs nur "Hänsel und Gretel" erwartet hatte, haben sich noch andere Anspielungen, Andeutungen und Realitäten eingebaut, ddie das ganze noch ein bisschen weiter getrieben haben. Einzig das Ende muss ich ein bisschen ankreiden. Ich bin kein Freund von offenen Enden und ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass dieses mit einem solchen schließen würde. Ich mache mich gerade demnach regelrecht verrückt und versuche mir auszumalen, was die Bemerkungen am Ende, die Andeutungen zu bedeuten haben. Für die Geschichte. Für die Welt, in der Merle hofft, ihren Frieden zu finden. Und vor allem für Ronja. Das würde ich zu gerne wissen. Die Charaktere, die die Autorin formt, sind teilweise total strange, teilweise aber auch total interessant. Zuerst haben wir natürlich Merle, die immer versucht, rational zu bleiben, aber immer mehr ihrem persönlichen Wahnsinn zu erliegen scheint. Sie hat es im Buch vermutlich am schwersten, ich mochte sie aber irgendwie auch am meisten. Teilweise fand ich ihre Art gegenüber Jakob ein bisschen übertrieben, aber vermutlich auch nur, weil ich nicht hundertprozentig nachfühlen konnte, wie sie in ihrer Lage wohl empfunden haben muss. Sowas kann wohl niemand wirklich nachempfinden. Und es will vermutlich auch niemand. Gleichzeitig hatte ich Mitleid mit ihr, weil sie so viel erlebt, so viel durchmachen muss und trotzdem, insbesondere von Nicole, dermaßen angefeindet wird. Ich möchte jetzt nicht zu detailliert auf die anderen Charaktere eingehen (ich merke, wie ich schon wieder Seiten füllen und stundenlang schreiben könnte xD). Insgesamt hatte jeder seine besondere Art. Vor allem Hans und Greta haben mich fasziniert mit ihrer Geschichte. Das Düstere, das sie umgibt. Durch sie in die Familienvergangenheit hereingeworfen zu werden, macht die Geschichte zudem noch ein bisschen spannender, vor allem weil durch sie die Paralelle zwischen Gegenwart und Vergangenheit geschaffen wird. Ronja ist kindlich, aber gleichzeitig auch irgendwie vernünftig - niedlich ist sie auf jeden Fall, die Kleine. Sie scheint wohl irgendwie am meisten den Überblick über alles und die Märchen zu haben. Vielleicht interessiert mich deswegen auch, was mit ihr am Ende ist. Was ich noch verwunderlich fand, waren diverse Aussagen von Jakob. Er selbst war mir eigentlich recht sympathisch, wenn ich auch skeptisch war. Da war ich mit Merle einig. Er hat was! Aber irgendwie interpretiert man an manchen Stellen mehr in ihn herein als man vielleicht sollte. Hier hat sie einen Kontext konstruiert, die in der Person, dem Charakter des Jakob etwas projiziert. Spannend gemacht, vielleicht ein klein wenig unbefriedigend, aber seine Erklärung am Ende macht das zumindest ein bisschen wett. Sprachlich fand ich das Buch am Anfang ein bisschen seltsam, wobei ich im Nachhinein sagen muss, dass ich den Eindruck habe, dass sie den Schreibstil immer auf die Person, aus deren Sicht geschrieben wurde, angepasst hat. Da das Buch mit Ronja, dem kleinen Mädchen, anfängt, ist es klar, dass auch das Buch ziemlich leicht geschrieben ist. Doch schon mit Merle verändert sich der Stil, wird düsterer und vor allem erwachsener. Am meisten jedoch haben mir sprachlich die Parts mit Hans und Greta gefallen. Die Vergangenheit. Sie empfand ich persönlich am bildhaftesten - ich konnte sie mir einfach am besten vorstellen. Auch wenn sie gleichzeitig zu den unrealistischsten zählten. Wenngleich die Autorin versucht, über Details das Buch möglichst anschaulich zu gestalten, war ich persönlich nicht immer so ganz von der Geschichte gefangengenommen. Manchmal hat mir so der letzte Funke gefehlt. Vielleicht lag das auch daran, dass ich das Buch so keinem Genre richtig zuordnen kann. Es ist Märchen, Gruselgeschichte, ein bisschen Horror, ein bisschen Psycho - aber nichts irgendwie so ganz. Es wäre jetzt kein Buch, das mir Alpträume bereitet, was keins, das mir übermäßig Angst gemacht hat. An manchen Stellen was es schon gruselig, aber nicht so richtig massiv. Da hätte vielleicht mit der Sprache noch ein bisschen was gedreht werden können. Außerdem habe ich mich an manchen Fehlern gestört, die zu offensichtlich waren, um sie zu übersehen. Teilweise haben ein paar Buchstaben gefehlt, teilweise war ein Wort nicht richtig eingesetzt. Es kam nicht allzu oft vor, aber doch an manchen Stellen. Da bin ich einfach gestolpert und das finde ich immer schade. Was mir allerdings wieder sehr gut gefallen hat, war die Gestaltung innerhalb des Buches. Die Kapitelüberschriften waren durch wirklich schöne Schnörkeleien ergänzt, die dem ganzen Buch etwas Besonderes verliehen haben. Sie hat ihr Buch in der Gestaltung eben von den anderen Büchern abgehoben. Gleichzeitig hat sie diese Schnörkeleien verwendet, um die Vergangenheit von der Gegenwart abzugrenzen, indem sie bei den Kapiteln der Vergangenheit noch am unteren Rand eine geschwungene Linie passend zum Kapitelkopf eingebaut hat. Mir hat das sehr gut gefallen - nicht nur die Abgrenzung, sondern auch der Gestaltungsgedanke selbst. Mit dem Cover wird eine Kontinuität zum Inhalt alleine schon über die Schnörkelei um den Namen der Autorin geschaffen, denn es ist genau die Gleiche, die auch im Inneren des Buches verwendet wird. Diese Übereinstimmung finde ich äußerst passend. Ansonsten ist das Cover sehr düster. Ein Haus befindet sich darauf, eingehüllt in Nebel. Nur ein Punkt scheint zu strahlen und das ist das erleuchtete Fenster, das fast schon zum Blickfang wird, wäre da nicht die große Schnörkelei relativ zentral auf dem Cover. Mich hat das Cover sofort gefangen genommen und ein Stück weit auf die Atmosphäre auch im Buch vorbereitet - auch wenn ich mir im Nachhinein das Haus ein bisschen anders vorgestellt hätte. Inhalt und Cover passen also sehr gut zusammen - der erste Eindruck trügt definitiv nicht. Insgesamt bin ich von dem Buch positiv eingenommen. Zwar hat es an einigen Stellen nicht den gewünschten Effekt gehabt, doch irgendwie hat es mir die Geschichte dann doch angetan. Das offene Ende würde ich noch gerne aufgelöst wissen, aber vielleicht ist es ja besser so. Eine Empfehlung würde ich allemal aussprechen, auch wenn ich verstehen kann, dass es nicht jedem gefallen wird. Das wichtigste hier ist wohl, die Gruselerwartungen nicht zu hoch anzusetzen. Das ein oder andere wird ein wenig offensichtlich erscheinen, ohne im Endeffekt wirklich dem zu entsprechen, was man erwartet. Es ist ein spannender Roman, der die Kindheit eines jeden aufgreift und versucht, Märchen aus einem anderen Blick zu erzählen. Bei mir mit Erfolg (: .

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • So finster , so kalt

    So finster, so kalt

    BeaSwissgirl

    20. November 2015 um 09:56

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Bei diesem Buch hier ist mir sofort das Cover, aber auch der Titel ins Auge gestochen und hat mich schon mal sehr neugierig gemacht. Ganz am Anfang befindet sich ein Lebkuchen- Rezept und zwar von der Oma der Autorin, diesen Einstieg fand ich sehr gelungen da er einfach perfekt zur ganzen Geschichte passt ;) Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm, flüssig, leicht und enthält die richtige Dosis an Beschreibungen, so dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte. Es wurde die personale Sichtweise gewählt und man springt immer wieder in der Zeit, da aber die Jahreszahlen am Anfang des Kapitels notiert wurden ergibt sich nie ein Durcheinander. Die Hauptcharaktere wurden soweit genügend ausgearbeitet trotzdem verspürte ich keine grosse Bindung zu ihnen, sie waren mir nicht direkt unsympathisch halt irgendwie neutral. Ebenso hat mir die ganze Beziehungsstory zu viel Raum eingenommen, aber vorne auf dem Buchrücken steht halt auch Roman....;) Die Idee an sich, vor allem das Märchen " Hänsel und Gretel" mit der Geschichte zu verbinden fand ich toll, auch wurde intensiv recherchiert und ich spürte die Leidenschaft für dieses Thema. Jedoch hatte ich anscheinend einfach andere Erwartungen an das Buch.  Zwar versuchte die Autorin Spannung aufzubauen, falsche Fährten zu legen, Gänsehautartige Momente zu erschaffen und Atmosphäre entstehen zu lassen, aber auf mich wirkte es irgendwie einfach zu gewollt zu erzwungen. Ich habe mich weder gegruselt, noch war ich angespannt oder konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, leider. Ebenso empfand ich die Auflösung als zu eigenartig, banal und auch nicht greifbar. Von daher vergebe ich hiermit 3,5 Sterne

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  • So finster, so kalt von Diana Menschig

    So finster, so kalt

    Ishtar89

    17. November 2015 um 22:56

    Merle findet nach dem Tod ihrer Oma Mago in deren Nachlass einen Bericht von einem möglichen Vorfahren. Dieser beschreibt die merkwürdigen Geschehnisse die in seinem Haus passieren und die mit Greta zu tun haben. Merle will herausfinden, ob Johannes wirklich ein Vorfahre ist und ob seine Erzählung stimmt. Sie bekommt Hilfe von dem Germanisten Jakob Wolff. Das Buch ist gut geschrieben und ist flüssig zu lesen. Besonders gefallen haben mir, dass es zwischendurch aus der Sicht von Hans im 17. Jahrhundert geschrieben war und man so die Geschichte aus seiner Sicht erfährt. Zudem wurde ab und an auch mal aus der Sicht von den anderen Charakteren geschrieben, z. B. von Rosie oder Jakob Wolff. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, da es gut zum Inhalt passt. Es geht ja darum, was es mit dem Haus von Mago auf sich hat. Fazit: Das Buch kann ich nur weiterempfehlen. Es ist eine düstere Märchengeschichte die in der Vergangenheit und der Gegenwart spielt.

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  • Ein absolutes Must-Read

    So finster, so kalt

    Kendall

    Merle hat eigentlich ein tolles Leben: sie ist Top-Anwältin und lebt in Hamburg. Nur in der Liebe will es nicht so richtig laufen, und dann verstirbt auch noch ihre Großmutter. Unverzüglich macht sie sich auf den Weg in ihr kleines Heimatdorf im Schwarzwald, um sich um alles zu kümmern. Dort angekommen wartet jedoch ein Umschlag auf sie. Ein Dokument aus dem 17 Jahrhundert, das möglicherweise die Anfänge ihrer Familie beschreibt. Doch wer ist diese geheimnisvolle Greta, und was ist damals wirklich passiert? Mit der Hilfe von Germanist Jakob, begibt sie sich auf Spurensuche und findet möglicherweise mehr heraus als ihr lieb ist. Das Cover finde ich super. Es ist so schön düster mit der schwach beleuchteten Hütte im Wald, umringt von Nebel. Es beschreibt die Geschehnisse im Buch so gut, und macht richtig Lust auf Lesen. Märchen sind eigentlich nicht unbedingt mein Fall. Als ich die Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, war fast überall die Rede von einem modernen Märchen - nichtsdestotrotz habe ich mir das Buch mal besorgt...könnte auch am Cover liegen. Die Geschichte beginnt bereits sehr spannend mit einem Einblick in den "verbotenen Garten" von Oma Margo und Kinder, die von ihrer Neugier getrieben werden. Den Switch zu Merles Leben fand ich eher mittelmäßig, weil es eigentlich das klassische Leben einer berufstätigen Frau beschreibt. Trotzdem war da etwas, was mich sofort gefesselt hat, und spätestens nach Merles Reise in den Schwarzwals hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind toll beschrieben und machen es einem wirklich einfach sie zu mögen. Die Flashbacks zu der Geschichte von Hans im 17. Jahrhundert fand ich super, so hatte man quasi zwei Geschichten parallel laufen, die sich dennoch auf ein und dieselbe Sache beziehen: Oma Margos Knusperhäuschen im Wald. Als sich Jakob eingeschaltet hat, wurde es nochmal spannender. Sein Fachwissen und Merles Neugier haben wunderbar zusammengespielt und dieses Buch wirklich zu etwas besonderem Gemacht. An Spannung und Gruselfaktoren hat es natürlich nicht gefehlt und so war ich doch schon etwas froh das Buch nicht in einer stürmischen Nacht alleine zu Hause gelesen zu haben. Der Schreibstil ist locker und gleichzeitig fordernd, sodass ich eigentlich nie den Spaß am Lesen verloren habe. Gegen Ende wurde es nochmal spannend, und hat mich wirklich aus den Socken gehauen. ein Super Buch, das definitiv fünf Sterne verdienst hat. Fazit: Ein Buch voller Irrungen und Wirrungen und eine tolle Story, die so viele Turns hat, dass man immerzu beschäftigt ist. Kann ich wirklich nur jedem weiterempfehlen.  

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  • die etwas andere Geschichte von Hänsel und Gretel

    So finster, so kalt

    renalor

    29. July 2015 um 15:07

    Leider habe ich das Buch nicht fertig gelesen, da mir der Schreibstil überhaupt nicht gefällt.....normalerweise lese ich viel von Anne Perry, Ann Granger usw. Das ist ein komplett neues Genre für mich gewesen, an das ich mich versuchen wollte. Leider ist es nichts für mich. Habe das Buch an meine Arbeitskollegin weitergegeben, die es mit Begeisterung liest.

  • So finster, so kalt

    So finster, so kalt

    missmistersland

    Inhalt: Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte... (Klappentext)   Meine Meinung: Von Anfang an hat mich das Buch absolut gefesselt. Ich finde den Märchen Aspekt einfach großartig. Trotz offensichtlich fehlender Märchenkenntnisse (zumindest teilweise) habe ich mich quasi in die Geschichte um Merle verliebt. Schon nach den ersten Seiten spürt man den Nebel die Füße hochklettern. Ich hatte das (Knusper)häuschen genau vor Augen.   Ich finde es beeindruckend wie Diana Menschig die Geschichte um Merle aufgebaut hat. Zu Beginn war ich mir nicht sicher ob eine "sinnvolle" Aufklärung möglich ist, doch mit jeder Seite kommen neue Fragen aber auch neue Antworten hinzu. Nach und nach baut sich eine tolle märchenhafte Geschichte auf. Mit sympatischen Protagonisten und einer einmaligen Stimmung.   Jakob ist mir das ganze Buch über (bis kurz vor dem Ende) nicht ganz geheuer gewesen. Ihn umgibt eine ungute Stimmung. Merle war mir von Anfang an sympathisch, doch teilweise dachte ich sie ist schon ein bisschen "verrückt". Und Ronja! Die kleine Ronja. Ihre Sequenzen fand ich besonders toll und so goldig.   Die Stimmung die dieses Buch verbreitet ist perfekt passend zu Geschichte. Düster, wunderbar bildlich und spannend. Das Buch kann man in einem Rutsch durchlesen ohne Luft zu holen.   Was mir besonders gut gefallen hat war der "Zeitwechsel". Die Autorin erzählt abwechselnd die Geschichte von Hans, welche viele Jahrhunderte zurück liegt, und Merle die versucht herauszufinden was genau Hans erlebt hat.   Trotz der Märchenthematik fand ich die Aufklärung super und wirklich sinnig! Das Einzige was mir zeitweise nicht ganz klar war, ist die dezente Lovestory die mit eingewoben wurde. Manchmal hatte ich Probleme Jakobs Verhalten nachzuvollziehen.   Mein Fazit: Eine absolute Leseempfehlung. Düster, unterhaltsam und märchenhaft schön. Eine interessante und vor allem durchdachte Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart.

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    • 2
  • Märchen mit Folgen!

    So finster, so kalt

    pinucchia

    18. July 2015 um 08:39

    Klappentext:Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.Meine Meinung:Ich muß gestehen, ich kam nicht so einfach in die Story rein, aber an sich war die Geschichte garnicht so schlecht, aber mich hat sie nicht so gepackt wie vorgestellt. Womöglich war es mir alles sehr unrealistisch. Deswegen gebe ich leider dieses Buch nur ganze ★★★ Sterne. Denke mal das ich nicht so der Horror-Märchen Fan bin. Aber es war allermal ein Versuch wert.

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  • Finster-kalte Märchenstunden

    So finster, so kalt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2015 um 22:09

    Nach einem Roman über das Erzählen von Geschichten kommt nun einer rund um alt bekanntes Volksgut, das Diana Menschig neu erzählt. Ihre Version von „Hänsel und Gretel“ betrachtet den Märchenstoff aus einer etwas anderen Perspektive. Wenn das Buch dem Einband nach an ein düsteres Märchen erinnert, beginnt es umso kurioser: die erste Strophe des Liedes „Hänsel und Gretel“ und ein Lebkuchenrezept zum Nachbacken und eine Anwältin, die in den vergangenen Jahren wenig mit dem Knusperhäuschen ihrer Großmutter Mago und der Magie des Schwarzwalds zu tun hatte. Merle Hänssler hat ihre Träume in Hamburg verwirklicht, doch ruft sie der Tod ihrer Großmutter zurück in den Schwarzwald. Neue und alte Gesichter begrüßen sie, jedoch nicht alle voll Freude: In ihrem kleinen Heimatort galt Merles Großmutter unter den Dorfkindern als Märchenoma – die Erwachsenen beäugten die vermeintliche Hexe allerdings skeptisch. Im alten Märchenhaus ihrer Großmutter findet Merle zudem eine Familiengeschichte rund um den Ursprung der Familie Hänssler, die sich mit auffallenden Ähnlichkeiten zu einem gewissen Märchen rund um ein Geschwisterpaar, das sich im Wald verirrt, auszeichnet. Für Merle beginnt eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Diana Menschig schafft es wie in „Hüter der Worte“ zwei Geschichten miteinander zu verknüpfen. Die Geschichte rund um Merle Hänssler lässt sich viel Zeit mit ihrer Entfaltung und baut den Roman zu einer spannenden Erzählung zwischen verschwimmenden Grenzen von Realität und Fiktion aus. Der zweite Teil der Geschichte ist dafür umso schneller im Erzähltempo und reißt etwas zu kurz mit zum großen Finale und des Rätsels Lösung, wenn man es so nennen mag. Diana Menschig zeichnet sich durch einen einzigartigen Schatz an grandiosen Ideen aus, von denen noch viel zu kommen verspricht. Dennoch hätten dieser Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan, um den zweiten, spannungsgeladenen Teil genauso auszukosten wie den Anfang der Geschichte.

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  • Eine schöne Mischung aus Realität und Fantasy

    So finster, so kalt

    krissysch

    09. March 2015 um 15:44

    Nachdem Merles Oma Mago verstorben ist, fährt Merle in deren kleines Häuschen im Schwarzwald, um sich um alles zu kümmern und Abschied zu nehmen. Dort angekommen findet sie sehr alte Dokumente, die ihre Großmutter unbedingt der Familie vermachen wollte, aus dem 16. Jahrhundert. Darin geht es um die Erlebnisse des jungen Johannes, der mit seiner Ziehschwester Greta in den Wald gerät und von da an merkwürdige Dinge erlebt. Merle vermutet, dass es sich nur um eine frühe Version von Hänsel und Gretel handelt, doch schon bald hat sie merkwürdige Träume. Und plötzlich verschwinden auch noch mehrere Kinder in der Nähe ihres kleinen Häuschens..   Ich bin ja wirklich Fan von Märchen aller Art und daher musste ich das Buch einfach unbedingt lesen. Ich finde es auch immer toll, wenn Märchenelemente in realistischen Büchern auftauchen und ihnen somit einen kleinen Fantasyteil verleihen und genau das war auch hier der Fall. Positiv fand ich, dass hier nicht die nette Prinzessinnen-Märchenseite, sondern die dunkel-finstere gezeigt wurde, schön schaurig und ein bisschen gruselig.   Merle ist eine bodenständige Frau, die sehr viel arbeitet und zunächst kein bisschen an Märchen glaubt, bis ihre Träume anfangen. Auch der Rest der Protagonisten scheint kein bisschen an Übernatürliches zu glauben. Oma Mago wird zwar von allen als Hexe im kleinen Hexenhäuschen bezeichnet, aber nicht, weil wirklich jemand daran glaubt, sondern eher, weil sie die Märchentante für die kleinen Kinder war. Auch als Leser weiß man zu Beginn noch nicht, was hier nun wirklich übernatürlich ist und was nicht. Das hat mir richtig gut gefallen, denn man hat ständig gerätselt, was nun Realität und was Einbildung ist und das tat der Spannung sehr gut. Träumt Merle wirklich Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind oder verarbeitet sie nur gelesene Texte? Ist Greta, die Schwester von Johannes, ein unheimliches Wesen wie die Mutter behauptet oder nur ein verängstigtes kleines Mädchen? Wer ist die alte Frau, die allein im Wald wohnt? Und wer ist dieser Jakob Wolff, den Merle wegen ein paar Recherchen kontaktiert hatte und der plötzlich ganz zufällig vor ihrer Tür steht?  Ständig stellt man sich solche Fragen und obwohl man schon die ein oder andere Vermutung hat passiert dennoch viel Neues und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Inhaltlich auf jeden Fall top! Ein bisschen gestört hat mich, dass ich mit Merle nicht so hundertprozentig warm wurde. Am Anfang fand ich sie richtig klasse, denn sie ist mal keine dieser typischen Jugendheldinnen, sondern Mitte Vierzig und steht mitten im Leben. Das hat sie sehr überzeugend gemacht und ich fand sie wirklich mal erfrischend. Doch mit der Zeit hat sie sich ab und an, gerade als sie eine neue Beziehung eingegangen ist, wie ein echter Teenager verhalten und das wollte irgendwie so gar nicht zu ihr passen und war für mich nicht ganz stimmig mit ihrem bisherigen Erscheinungsbild. Dafür haben mir aber die anderen Protagonisten umso mehr gefallen, besonders die süße Oma Mago, die in ihrem kleinen Häuschen Lebkuchenmänner backt und den Kindern Märchen erzählt.  Insgesamt kann ich das Buch daher immer noch als wirklich gut bewerten, ganz besonders für Märchenfans wie mich. Der Fantasyanteil ist jetzt nicht so mega groß, aber auch nicht winzig klein und so denke ich ist für jeden was dabei. Besonders schön war die Spannung, die sich dadurch ergeben hat, dass man nicht genau wusste was echt ist und was nicht und das hat das Buch zu einem spannenden Leseerlebnis gemacht.

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  • Was geschah im Knusperhaus?

    So finster, so kalt

    katze267

    02. March 2015 um 16:14

    Die erfolgreiche Juristin Merle leidet seit kurzem unter Albträumen, Nacht für Nacht wacht sie angsterfüllt und schweissgebadet auf. Da erfährt sie vom Tod ihrer Grossmutter, in deren Häuschen im Wald sie nach dem Tode ihrer Mutter aufgewachsen ist und die von den Dorfbewohnern Oma Mago genannt und leicht spasshaft als Hexe bezeichnet wurde. Ausserdem gibt es hinter dem Haus noch einen verbotenen Garten mit einem geheimnisvollen Baum, der besonders die Dorfkinder magisch anzieht und über den jetzt niemand mehr wacht.Dieses Haus erbt sie nun zusammen mit einigen Papieren, die sie bald fasziniert zu lesen beginnt. Darunter befindet sich auch ein Bericht eines Hans vom Wald, der angeblich von einem Dämon besessen und exorziert wurde , verfasst von einem Mönch im Jahre 1647. Diese Geschichte fasziniert Merle, sie beginnt nachzuforschen und trifft dabei auf den Sagenforscher Jakob Wolff, der ihr hilft und der eine so starke Anziehungskraft auf sie ausübt, dass sie Hals über Kopf eine Beziehung zu ihm eingeht,. Doch meint er es ehrlich? Bald geschehen geheimnisvolle Dinge, im Dorf verschwinden sogar Kinder. Parallel zu Merles Erlebnissen wird die Geschichte vom Hans vom Wald erzählt, düster, spannend, geheimnisvoll, märchenhaft. Am Ende verbinden sich dann die beiden Zeitebenen zu einem fulminanten Ende. Diese Geschichte wirft ein ganz anderes Licht auf das bekannte Märchen von Hänsel und Gretel. Die Autorin verwebt hier zwei Handlungs- und Zeitebenen sehr geschickt und einfallsreich, interpretiert ein altbekanntes Märchen auf eine völlig neue Art und Weise, ein wirklich gelungenes, fantasievolles Miteinander von Realität und Märchen, Vergangenheit und Gegenwart, das ich so noch nicht gelesen habe. Ein einzigartiges Buch mit Spannung und Geheimnis, Romantik und Gänsehaut, eine wundervolle Kombination. Ich hoffe, es gibt bald noch mehr davon, Grimmsche Märchen gibt es ja genug.

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