Der Krieg kommt … und die Menschheit hat nicht die geringste Ahnung, dass sie von tödlicher Magie vernichtet zu werden droht. Die Shadowblade-Kriegerin Max weiß hingegen sehr wohl, was auf sie zukommt. Deshalb hat sich der Hexenzirkel, dem sie angehört, in den Bergen von Montana ein sicheres Versteck geschaffen. Doch nun muss Max diese Zuflucht verlassen, um ihre Familie zu holen – und gerät mitten hinein in das Chaos des ausbrechenden Krieges. Kann sie ihre Familie rechtzeitig erreichen? Und wird sie selbst es lebend zurückschaffen? Denn die Prophezeiung einer mächtigen Seherin hat ihren Tod vorhergesagt …
Diese ist der zweite Teil der "Shadowblade"-Reihe. Den Vorgänger "Dunkle Fesseln" muss man nicht unbedingt kennen, um in die Story hinein zu finden.
Max war für mich eine sympathische Hauptfigur, die verbissen, aber auch nachdenklich daherkommt. Eben eine Frau, die weiß, was sie will.
Besonders hat mir gefallen, wie die Autorin eine eigene Welt erschaffen hat. Max ist eine Shadowblade, eine Art Leibwächterin, die eine Hexe bewacht und immer für sie da ist.
Doch dann bricht Krieg aus und Max muss ihre Familie retten - wird es ihr gelingen?
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, flüssig und fesselnd lässt er die Seiten dahinfliegen und schafft Freiraum für eigene Gedanken, mit viel bildhafter Vorstellungskraft.
Das Buch lebt von Action, den Schlachten und den Charakteren. Trotzdem hätte ich mir eine tiefergehende Geschichte gewünscht und dass die Figuren noch mehr beleuchtet worden wären. Das kam leider zu kurz.
Alles in allem hat mir "Schwarzes Feuer" gut gefallen, wäre aber noch steigerungsfähig gewesen.
3,5 Sterne.
Diana Pharaoh Francis
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Diana Pharaoh Francis
Shadowblade: Dunkle Fesseln
Shadowblade: Schwarzes Feuer
Bitter Night
Crimson Wind
Shadow City
Blood Winter
Dunkle Fesseln
Neue Rezensionen zu Diana Pharaoh Francis
"Alexander schwang den Speer, zertrümmerte einem der Angreifer die Rippen und schleuderte ihn zwei anderen entgegen. Alle drei Geschöpfe gingen als fauchendes, ineinander verbissenes Knäuel zu Boden. "
Ein wunderschönes Cover und eine mehr als interessante Inhaltsangabe machten mir "Shadowblade: Schwarzes Feuer" schmackhaft. Erst während des Lesens erfuhr ich, dass es sich hierbei um einen zweiten Teil handelt, doch kann man dieses Buch auch ohne weitere Probleme lesen ohne den Vorgänger zu können.
Sehr eindrucksvoll und innovativ fand ich die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Shadowblades und Sunspears bewachen verschiedene Zirkel, die von Hexen regiert werden. Mit wenigen Worten gelingt es Diana Pharaoh Francis diese zum Leben zu erwecken und somit ein eindrucksvolles Bild vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Dass sie sich hierbei etwas Neues ausgedacht und sie sich nicht an bereits bestehende Welten gehalten hat, muss ich ihr sehr zu gute halten.
Doch bereits nach wenigen Seiten bekam die Fassade erste Risse, verursacht durch den Schreibstil. Dieser ist an sich detailliert, mit schönen Redewendungen oder Beschreibungen geschmückt und leicht zu lesen. Aber leider hielt die Autorin es für nötig, eine gewisse Vulgarität in ihren Stil einfließen zu lassen, was ich überhaupt nicht leiden kann. Natürlich wollte sie ihren Charaktern somit Glaubwürdigkeit verschaffen, doch finde ich solch einen Stil in einem Buch absolut inakzeptabel.
Nicht überzeugen konnten mich außerdem die Hauptcharaktere Max und Alexander. Diese blieben zu jedem Zeitpunkt flach, undetailliert und gingen mir teilweise so sehr auf die Nerven, dass ich nur die Augen verdrehen konnte. Die ständigen Schlagabtausche, sowie das übertriebene Machogehabe waren anfangs noch amüsant, aber irgendwann war ein Punkt erreicht, an dem es bloß noch nervte.
Auch die Story konnte leider nicht ihr volles Potenzial erreichen. Zwar stolpern die Charaktere von einer brenzligen Situation in die nächste, doch braucht es unzählige Seiten, bis es überhaupt dazu kommt. Denn der Anfang gestaltete sich so zäh und unscheinbar, dass ich schnell das Interesse verlor. Gefallen haben mir dagegen die zahlreichen Kämpfe, die actionreich und blutig vonstatten gingen. Allerdings überschatten diese manchmal die eigentliche Story, sodass diese unterging.
Fazit: Diana Pharaoh Francis gelingt es leider nicht, aus dem vorhandenen Material etwas zu kreieren, dass seine Leser fesselt. Von mir gibt es leider nur zwei Sterne.
Hat ein bisschen gedauert bis mich das Buch von sich überzeugt hat das es gut ist. Nur schade das es nur den Band auf Deutsch gigt.








