Diana Rosie Albertos verlorener Geburtstag

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Inhaltsangabe zu „Albertos verlorener Geburtstag“ von Diana Rosie

Der 7-jährige Tino ist erschüttert, als er erfährt, dass sein geliebter Großvater Alberto nicht weiß, wann er geboren ist, und deshalb noch nie Geburtstag gefeiert hat. Dabei ist das doch der eine, wundervolle Tag, der einem allein gehört und an dem man sich so sehr geliebt fühlt! Nur hat Alberto als Kind im spanischen Bürgerkrieg sein Gedächtnis verloren, und damit auch dieses besondere Datum. Nie hat er nach Spuren seiner Vergangenheit gesucht, aber jetzt, am Ende seines Lebens, überredet Tino ihn zu einer Reise quer durch Spanien, zurück zu jenem Waisenhaus und den Menschen, die vielleicht mehr über Alberto wissen könnten als er selbst.

Der siebenjährige Tino geht mit seinem Großvater auf die Suche nach seinem verlorenen Geburtstag und entdeckt dabei verlorene Erinnerungen.

— Wanja

Geschmackssache ... Der Roman konnte mich leider nicht begeistern.

— MrsAmy

Sehr gefühlvolles Buch mit einer gut durchdachten Storyline! So lesenswert!

— Lonileinchen

Eine schöne, traurige und bewegende Geschichte über die Vergangenheit.

— Mariposa93

So eine berührende sinntiefe Geschichte, die einen oft zum Lachen bringt, aber nicht selten auch Tränen in die Augen treibt.

— Lealein1906

Eine wunderbare Geschichte, die berührt und so warmherzig erzählt wird, dass man traurig ist, wenn man die letzte Seite gelesen hat

— tinstamp

Gehört aufjedenfall zu meinen Jahresfavouriten! Berührend und spannend!

— Ginny-Katniss27

Eine Geschichte, die gekonnt verschiedenste Themen in einer bewegenden Erzählung verpackt: Glaube, Religion, Liebe, Tod, Krieg, Politik uvm.

— BookBroker

Warmherzig und berührend ist dieser Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt - mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt!

— -sabine-

Unerwartet ganz großes Kino...

— nicigirl85

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    Albertos verlorener Geburtstag

    melanie_reichert

    05. January 2017 um 13:59

    Glaubwürdige Charaktere, eine gekonnt verschlungene Darstellung von Gegenwart und Vergangenheit sowie jede Menge Emotionen – das ist das Buch „Albertos verlorener Geburtstag“, das mich vollkommen überzeugen konnte. Schon alleine die Erzählweise bei dieser Geschichte ist wohl etwas ganz Besonderes. Die Kapitel wechseln immer wieder zwischen der Gegenwart, in der Albertos Suche nach seinem Geburtstag dargestellt wird und der Vergangenheit, die uns von Zeitzeugen aus der Ich-Perspektive nähergebracht wird. In dieser Form habe ich noch nie ein Buch gelesen und ich muss sagen, dass dieser Stil wirklich sehr spannend und aufschlussreich war, denn wir haben nicht nur Alberto und seinen Enkel kennenlernen dürfen, sondern eben auch die Personen, die ihm in seinem früheren Leben einmal wichtig waren. Dabei war der Schreibstil zwar durchaus gehoben, aber auch sehr einfühlsam und emotional gehalten. Wer Alberto nicht direkt sympathisch findet, der hat kein Herz. Was dieser alte Mann in seinem Leben bisher mitmachen musste, ist wirklich ergreifend. Noch dazu hat er nie seinen Lebenswillen verloren und kämpft für seine Liebsten. Seine Charaktereigenschaften haben mich tief beeindruckt und ich denke, dass mir seine Geschichte noch lang im Gedächtnis bleiben wird. Sein Enkel Tino kommt da ganz nach seinem Großvater. Trotz seiner kindlichen Art steht er für seine Prinzipien ein und ist für sein Alter schon recht weit. Zwischendurch kommt man aber immer wieder an den Punkt, an dem man sich als Leser eingestehen muss, dass er eben doch erst sieben Jahre alt ist und nichts lieber möchte, als seine Familie glücklich zu sehen. Diese Handlungen haben mich emotional berührt und dafür gesorgt, dass ich das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen habe. Auch bei den Nebencharakteren hat die Autorin großen Wert darauf gelegt, sie ins rechte Licht zu rücken und ihnen eine Bühen zu geben. So werden die Rückblenden immer aus der Ich-Perspektive dargestellt, um genau zu zeigen, was in den einzelnen Personen vorgegangen ist. Mir hat das unwahrscheinlich gut gefallen, weil das Hintergrundthema bzw. Zeit und Ort (Bürgerkrieg in Spainen in den 30er Jahren) ziemlich schwierig waren und man so ein Gespür für die Situation der einzelnen Schichten bekommen hat. Dabei war es egal, ob die Autorin aus Sicht eines Priesters oder eines Generals geschrieben hat oder eben dem einfachen Volk eine Stimme verlieh – ich habe zu keinem Zeitpunkt an der Echtheit der einzelnen Charaktere gezweifelt. Ein dickes Lob an die Ausarbeitung der Personen. Wie schon erwähnt, war die Spannung alleine durch den packenden Erzählstil von Anfang an vorhanden. Ich habe das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können, weil man mit Alberto mitgefiebert hat und wissen wollte, was denn nun damals tatsächlich passiert ist. Mein einziger Minikritikpunkt geht an das Ende bzw. an die Auflösung der Situation, weil mir dies dann plötzlich zu schnell ging. Hier fand ich, dass man überraschenderweise aus der gewohnten Erzählstruktur ausgebrochen ist und das Ganze etwas beschleunigt hat, um zum Schluss zu gelangen, was sehr schade ist. Das Hintergrundthema des spanischen Bürgerkriegs wurde für mich realistisch dargestellt. Dabei wurde in keiner Weise etwas beschönigt oder gar ein Blatt vor den Mund genommen. Die Autorin spricht die Missstände an und zeigt anhand des Schicksals von Alberto, wie mehrere Leben durch eine kleine Tat schon vollkommen anders verlaufen können. Insgesamt hat mir besonders das Einfühlungsvermögen der Charaktere und der emotionale Schreibstil sehr gut gefallen. Ich habe die ganze Zeit über gebangt, gehofft und sogar die ein oder andere Träne verdrückt, während ich Albertos Geschichte gelesen habe. Für dieses Buch kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen, denn wer ein Herz hat, wird Alberto und Tino lieben! 4,5 Sterne

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  • Albertos verlorener Geburtstag

    Albertos verlorener Geburtstag

    Kleine8310

    06. November 2016 um 01:38

    Buchidee:  Die Idee des Buches war für mich der Grund diese Geschichte unbedingt lesen zu wollen. Ich hatte noch nirgends etwas ähnliches gelesen und fand die Thematik, besonders durch den kleinen Tino, sehr süß. Zudem war ich sehr gespannt auf die Umsetzung!   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um den siebenjährigen Protagonisten Tino und seinen heißgeliebten Großvater Alberto. Als Tino herausfindet, dass sein Großvater seinen eigenen Geburtstag nicht kennt und daher auch noch nie seinen Geburtstag gefeiert hat, ist er der Meinung, dass die beiden unbedingt mehr über Albertos Vergangenheit herausfinden müssen, unter anderem auch sein Geburtsdatum. Den Gedächtnisverlust hat Alberto seit dem spanischen Bürgerkrieg, zu dessen Zeit er noch ein Kind war. Doch als ihn Tino zu einer Reise quer durch Spanien überredet, entscheidet sich Alberto seinem Enkel und sich selbst zuliebe dazu mehr über seine Vergangenheit herausfinden zu wollen ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von Diana Rosie hat mir recht gut gefallen. Der Autorin gelingt es wirklich gut eine schöne Atmosphäre zu schaffen, aber leider waren mir die sehr detaillierten Beschreibungen in manchen Passagen auch zuviel, da ich den Eindruck hatte, dass vom eigentlich Kern abgeschweift wird. Das fand ich schade.   Charaktere:  Die Charaktere hat Diana Rosie sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Alberto, als auch sein Enkel Tino wurden sehr schön und liebevoll dargestellt. Aber auch die Nebencharaktere hatten ihren Reiz und insgesamt hat sich mit ihnen eine schöne und stimmige Geschichte ergeben.   Spannung:  Die Spannung war, für mich, das größte Manko an dieser süßen Geschichte. Ich hatte mir erhofft, dass durch die Suche nach Alberto's Vergangenheit auch eine gewisse Spannung aufgebaut wird. Leider war das nicht so wirklich der Fall, genauergesagt mir kam die Spannung zu wenig rüber! Das fand ich echt schade, denn mit einem besser gehaltenen Spannungsbogen hätte diese Geschichte ein echtes Highlight für mich werden können.    Emotionen:    Die Emotionen hat die Autorin zu großen Teilen wirklich schön rübergebracht. Gerade die Gefühle, die mit Alberto's Nachforschungen einhergehen waren bewegend. Aber noch besser haben mir die Szenen mit Alberto und seinem Enkel Tino gefallen. Ein paar dieser Momente haben mir echt das Herz erwärmt.   "Albertos verlorener Geburtstag" ist eine süße und teilweise herzerwärmende Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat, aber durch die geringe Spannung leider nicht mehr!

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  • Es ist nie zu spät, seine Vergangenheit wieder zu finden...

    Albertos verlorener Geburtstag

    Wanja

    11. October 2016 um 14:14

    Tino ist 7 Jahre alt und sehr forsch für sein Alter. Als sein Vater schwer verletzt im Krankenhaus liegt nimmt sich sein Großvater seiner an, damit seine Mutter im Krankenhaus bleiben kann. Er vergöttert Alberto und ist total schockiert, als er erfährt, dass Alberto sein Geburtsdatum gar nicht kennt. Wie kann das sein? Alberto wuchs während des Spanischen Bürgerkriegs auf, und scheinbar muss damals etwas gravierendes geschehen sein, was ihm sämtliche Erinnerungen beraubt hat. Sie begeben sich auf Spurensuche in einem Waisenhaus, in einer Kirche und einem Weingut. Nach und nach begegnen die beiden alten Bekannten, die Erinnerungen in Alberto wecken von damals. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Im Wechsel wird von Tinos und Albertos Suche in der Gegenwart berichtet und den damaligen Geschehnissen. Der Clou an der Sache ist dabei, dass es immer weiter in die Vergangenheit geht, genau wie die Suche von Alberto und Tino. Sie fangen mit der ersten Erinnerung an (das Waisenhaus), und von da aus geht der abwechselnd mit der Gegenwart verlaufende Zeitstrang immer weiter zurück - genau wie die Recherecheergebnisse der beiden. Auch die Beschreibung der Menschen während des Bürgerkrieges, wo man nie wusste, für wen man nun sein sollte, ist sehr gut beschrieben.  

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  • Rezension zu "Albertos verlorener Geburtstag"

    Albertos verlorener Geburtstag

    MrsAmy

    11. September 2016 um 17:19

    Tino liebt seinen Apu – seinen Großvater Alberto – über alles. Sie haben sozusagen eine bilderbuchmäßige Großeltern-Enkelkind-Beziehung. Eines Tages unterhalten sich die beiden über Geburtstage und so muss Tino erfahren, dass sein Apu nicht weiß, wann er geboren wurde. Der Junge ist zutiefst erschüttert und fasst beinahe sofort den Plan, den Geburtstag seines Großvaters zu suchen. Es bedarf ein wenig Überredungskunst, aber schließlich ist nicht nur Tinos Mutter, sondern auch Alberto bereit, sich gemeinsam mit dem Jungen auf die Suche nach seinem verlorenen Geburtstag zu machen. Es beginnt eine Reise, die Tino und seinen Großvater stückchenweise in die Vergangenheit führt – zu längst vergessenen Orten und Menschen. „Albertos verlorener Geburtstag“ von Diana Rosie nimmt den Leser mit auf eine Suche ins sommerliche Spanien. Die Handlung ist dabei in zwei Stränge unterteilt. Zum einen kann man das aktuelle Geschehen durch einen auktorialen Erzähler erleben – interessanterweise ist als Zeitform die Vergangenheit gewählt. Zum anderen gibt es am Ende jeden Kapitels einen weiteren Handlungsstrang, der im Präsenz die Vergangenheit – ab 1937 rücklaufend – erlebbar macht. Hierbei lernt der Leser jeweils einen anderen Ich-Erzähler kennen, der mehr oder weniger in Berührung mit dem damals noch sehr jungen Alberto kommt. Die damalige Zeit ist vor allem vom Bürgerkrieg in Spanien geprägt. Die Handlung ist durchaus geschickt arrangiert. Erst ganz zum Schluss erschließen sich alle Zusammenhänge, auf die man so keinesfalls gekommen wäre – ohne dass das Geschehen dabei konstruiert erscheint. Den Charakteren hat es meines Empfindens nach leider an ausreichender Tiefe und Schärfe gefehlt. So bleiben viele konturlos und austauschbar. Wirklich gestört hat mich allerdings der Schreibstil der Autorin, die allzu oft mit Hilfe von Adjektiven versucht hat, eine besondere Atmosphäre zu zaubern, was ihr jedoch kaum gelungen ist. Die Handlung gerät dadurch gravierend harmonisch und glückselig, trotz der manchmal wirklich tragischen Gegebenheiten. Kurzum: mich konnte „Albertos verlorener Geburtstag“ nicht begeistern, der Roman bleibt für mich arge Geschmackssache und ich war mehr als froh, als ich dieses Buch endlich hinter mir hatte.

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  • eBook Kommentar zu Albertos verlorener Geburtstag von Diana Rosie

    Albertos verlorener Geburtstag

    Maria

    via eBook 'Albertos verlorener Geburtstag'

    ALbertors verlorener Geburtstag ist eine warmherzige Geschichte mit sehr liebenswerten Personen. Der Beginn macht neugierig und natürlich will der Leser wissen, woher Alberto stammt, wer seine Familie ist und wie er zu diesem liebnswerten alten Mann geworden ist.

    • 2
  • Warmherzig

    Albertos verlorener Geburtstag

    Leseeule52

    01. August 2016 um 18:05

    Albertos verlorener Geburtstag erzählt die berührende Geschichte eines Großvaters und seinen Enkel, aber auch die Geschichte eines Mannes, der nicht weiß, wer seine Eltern sind und den ein wichtiges Stück Kindheit fehlt. Aufgrund eines tragischen Unfall passt Alberto auf seinen Enkel Tino auf, damit seine Tochter bei ihren verletzten Mann bleiben kann. Alberto freut sich mit seinen Enkel Zeit verbringen zu dürfen, doch verläuft diese Zeit ganz anderes als sich dies Alberto vorgestellt hat. Denn die Beiden gehen auf eine besondere Reise..... Diane Rosie hat eine sehr berührende und intensive Geschichte geschrieben. Sie zeigt auf, was traumatische Erlebnisse in der Kindheit auch später noch für Folgen haben können. Und dass für deren Überwindung nie zu spät ist. Mir hat sehr gut gefallen, wie liebevoll die Beziehung zwischen Großvater und Enkel beschrieben sind, aber auch zwischen den anderem Familienmitgliedern. Albertos Geschichte ist sehr tragisch, doch wird sie nicht zu sentimental erzählt, sondern eher mit einer Schlichtheit die berührt. Es ist, als ob man als stiller Beobachter mit den Beiden mitreist. Die Geschichte strahlt trotz der teilweisen Tragik eine gewisse Ruhe aus. Für mich war das Buch sehr angenehm zu lesen und hinterlässt ein warmes Gefühl.

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  • Unglaublich rührend

    Albertos verlorener Geburtstag

    Mariposa93

    15. June 2016 um 19:23

    Das Buch erzählt die unglaublich traurige und schöne Geschichte, wie der kleine Tino mit seinem Großvater in dessen Vergangenheit reist, um herauszufinden, wann denn sein Geburtstag ist. Für Tino ist es fast unvorstellbar, dass sein Opa noch nie Geburtstag gefeiert hat.Tino ist ein unfassbar süßer kleiner Junge, der für seine Opa nur das Beste will. Gleichzeitig ist er sehr beschäftigt mit dem Unfall seines Vaters. Deshalb ist es auch gut, dass die Reise mit seinem Opa ihn ablenkt.Alberto selber scheint mir ein freundlicher Mann, der seinen Enkel sehr liebt. Er sorgt sich um den Jungen, lässt sich aber von dessen Begeisterung für die Reise und das Abenteuer dahinter anstecken. Auch will er selber dann das Geheimnis seiner Vergangenheit lüften.Ich finde es schön, wie in der Geschichte die Vergangenheit mit der Gegenwart verbunden wird. Die Rückblenden in die Vergangenheit geben einen anderen Blick auf das Geschehene, als wenn nur alles nacherzählt wäre von Alberto oder zum Beispiel Isabell.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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  • Was kindliche Neugier hervorbringen kann

    Albertos verlorener Geburtstag

    Lealein1906

    14. June 2016 um 18:14

    Für „Albertos verlorener Geburtstag“ muss ich einfach 5 Sterne geben. So eine berührende sinntiefe Geschichte, die einen oft zum Lachen bringt, aber nicht selten auch Tränen in die Augen treibt. Eines Tages fragt Tino seinen Großvater Alberto, wann er denn Geburtstag habe. Doch dieser weiß es nicht, weil er sich an seine frühe Kindheit nicht erinnern kann. Und schon beginnt eine aufregende Reise in die Vergangenheit, die verknüpft ist mit der Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Was mir an der Geschichte besonders gut gefällt ist die Erzählweise. Es gibt abwechselnd immer ein Kapitel des aktuellen Geschehens, die aus der Er-Perspektive geschrieben wird, aber mit den Gedanken und Gefühlen von Alberto. Und dann ein Kapitel aus der Sicht einer anderen Person, die einen Teil der Geschichte von Alberto als kleinem Jungen erzählt, bevor dieser das Gedächtnis verloren hatte. Diese Personen wechseln immer, das finde ich sehr spannend und außergewöhnlich. So erfährt man immer mehr Details über Albertos Herkunft. Auch der Schreibstil ist sehr erfrischend, es wird nie langweilig die Geschichte zu lesen. Auch das Cover finde ich sehr gelungen, mit den Rot-, Gelb- und Orangetönen und dem Mann mit dem Hut der ein kleines Kind an der Hand hält, nur den Leuchtturm verstehe ich nicht, weil nie ein Leuchtturm in der Geschichte vorkommt, aber gut. Ich kann das Buch nur allen empfehlen, die eine herzerwärmende und tiefgreifende Geschichte lesen wollen, die zeigt, was kindliche Neugier alles hervorbringen kann und das nie alles verloren ist, auch wenn es so scheint. Dazu lernt man ein kleines Stück Geschichte von Spanien kennen, erfährt etwas über Wein und darüber, dass das Leben zwar nicht immer ein Happy End hat, aber das man das Beste daraus machen kann.

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  • Eine berührende und gleichermaßen unterhaltende Lektüre

    Albertos verlorener Geburtstag

    WinfriedStanzick

    14. June 2016 um 14:10

    Dieser wunderbare und warmherzige Roman erzählt von einem alten Mann, der im spanischen Bürgerkrieg mehr verloren hat als nur sein Geburtsdatum. Und von einem kleinen Jungen, der findet, dass jeder seinen Geburtstag  feiern sollte. Und so machen sich der alte Alberto und sein siebenjähriger Enkel Tino auf die Suche nach Albertos Geburtsdatum.Diana Rosie erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart reisen die beiden quer durch Spanien auf der Suche nach Albertos Wurzeln bis hin zu dem Waisenhaus, in dem Alberto einmal gelebt hat. Denn er hat im Bürgerkrieg sein Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr von seinem Leben davor. Daher hat er auch ich nie Geburtstag gefeiert oder Karten und Geschenke bekommen.In einem zweiten Erzählstrang geht es um Albertos Kindheit in den dreißiger Jahren und wie er dort während der wirren innenpolitischen Zeiten mehrmals zwischen die Fronten gerät. Sehr geschickt führt die Autorin beiden Stränge mehr und mehr zusammen, sodass sich nicht nur für die handelnden Personen, sondern auch für den Leser ein immer deutlicheres Bild von Alberts Wurzeln ergibt.Das Buch erzählt von einer wunderbaren und einmaligen Beziehung zwischen einem Großvater und  seinem Enkel. Es erzählt von der Hoffnung, dem Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen und über die Schönheit des Lebens, das immer wieder neue Überraschungen bereithält. Es ist eine berührende und gleichermaßen unterhaltende Lektüre, bei der man viel lernen kann über das Spanien der dreißiger Jahre.

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  • Jeder sollte Geburtstag haben

    Albertos verlorener Geburtstag

    tinstamp

    11. June 2016 um 14:11

    Was für eine zauberhafte Geschichte! Von Beginn an hat sie mein Herz berührt und mit einem zufriedenen Seufzen habe ich das Buch nach der letzten Seite geschlossen. Der siebenjährige Tino ist gerne bei seinem Großvater, den er liebevoll Apu nennt. Als Tino's Vater schwer verletzt im Krankenhaus liegt, nimmt ihn sein Großvater Alberto zu sich. Zufällig erfährt der Junge, dass sein Apu keinen Geburtstag feiert, da er nicht weiß, wann er geboren wurde. Tino ist entsetzt, dass es Menschen gibt, die diesen besonderen Tag nicht feiern können. Deshalb versucht er mehr von Alberto's Kindheit zu erfahren, doch dieser kann sich an nichts mehr erinnern. Einzig die Zeit im katholischen Waisenhaus kann er sich in sein Gedächtnis rufen. Daraufhin überzeugt Tino seinen Großvater, gemeinsam auf die Suche nach seinem verlorenen Geburtstag zu gehen. Alberto willigt schließlich ein, um seinen Enkelsohn abzulenken, der befürchtet sein Vater könnte sterben. Gemeinsam reisen sie an die Plätze aus Albertos Kindheit und versuchen die Vergangenheit zu rekonstruieren und Albertos Geburtstag zu finden. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In Rückblenden erfahren wir, dass Alberto im spanischen Bürgerkrieg, als Kind eines Widerstandskämpfers, seine Familie und sein Gedächtnis verlor. Zwischen der eigentlichen Handlung in der Gegenwart, wird die Zeit in der Vergangenheit nicht vorwärts, sondern zurück gespult. Der Leser ist dadurch der Handlung in der Gegenwart immer ein kleines Stück voraus. Diese Abschnitte werden von verschiedenen Personen aus Albertos Vergangenheit erzählt, wie z. Bsp. eine Angestellte aus dem Waisenhaus oder eine Freundin aus seiner Kindheit, die alle jeweils in einem eigenen Kapitel aus ihren Erinnerungen erzählen. In vielen Romanen versuchen Schriftsteller mit doch sehr weit hergeholten oder ganz "zufälligen" Begegnungen eine Geschichte aufzubauen, die zwar unterhält, aber manchmal sehr an Glaubwürdigkeit einbüßt. Nicht so bei Diana Rosi. Die Wege, die Tino und Alberto schlussendlich gehen, sind sehr real und authentisch beschrieben. Man hat sogar im letzten Drittel das Gefühl, dass die Beiden dem Geheimnis doch nicht auf die Spur kommen. In dieser Geschichte erscheint nichts unglaubwürdig oder gezwungen. Ganz langsam ergibt sich ein Bild, das wie bei einem Memoryspiel, nach und nach aufgedeckt wird. Man durchlebt Albertos schwere Kindheit im Spanischen Bürgerkrieg der 1930-iger Jahre und erahnt wie willkürlich hier Glück und Leid aufeinandertreffen. Nebenbei habe ich jede Menge über diese Zeit in Spanien erfahren: Den Unterschied zwischen den Rojos und den Nationalisten, sowie den der katholischen Kirche, die um ihren Niedergang fürchtete und sich, wie schon in anderen Jahrhunderten, in die Politik einmischte. Man bekommt die unterschiedlichen Sichtweisen zum damaligen Bürgerkrieg erklärt und erfährt, wie zerissen das Land damals war. Schreibstil: Die Autorin besticht durch einen sehr gefühlvollen und flüssigen Schreibstil, der viele Weisheiten in diese Geschichte integriert hat. Die Charaktere sind sehr lebendig und besonders die liebevolle Beziehung zwischen Tino und Alberto wird ganz wunderbar dargestellt. Tino's kindliche Überzeugungskraft, gepaart mit Albertos Gutmütigkeit, der in seinem Leben sehr viel Leid erfahren hat, überzeugten mich auf ganzer Linie. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die berührt und so warmherzig erzählt wird, dass man traurig ist, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Ein Buch, das noch nachwirkt und einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen wird. Leseempfehlung!

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  • Eine sehr berührende Geschichte ...

    Albertos verlorener Geburtstag

    engineerwife

    08. June 2016 um 16:15

    Was für ein zauberhaftes Buch. Schon das Format als kleines Hardcover macht es richtig sympathisch. Was damals für Johanna Spyri für ihre Geschichte um das kleine Mädchen Heidi und ihren granteligen Almöhi Opa funktioniert hat, passt auch in diesem Roman wunderbar zusammen – vielleicht sogar noch besser, denn Alberto, Tinos „Apu“, ist ein sehr netter alter Mann. Die Zusammenfassung der Geschichte wird im Klappentext beschrieben, nicht zum Ausdruck kommt jedoch die wundervolle Art, wie uns die Autorin mit der Vergangenheit vertraut macht. Jeder wichtige Mensch im Leben des jungen Albertos bekommt eine eigene Stimme in einem rückblickenden Kapitel. Wieder spielt auch in diesem Buch die Geschichte eine große Rolle. Als Leser erfährt man über den Bürgerkrieg in Spanien kurz Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Nie war es mir bewusst gewesen, wie stark der Hass auf beiden Seiten vertreten war. Leidtragende waren, wie so oft, die Kinder, die nicht selten im Waisenhaus landeten, wo man versuchte, sie zur richtigen Einstellung umzuerziehen. Auch der Weinbau spielt eine nicht unwichtige Rolle und führt schließlich zur Zielerreichung der angetretenen Reise. Jedes zweite Kapitel widmet sich Albertos und Tinos Reise auf der Suche nach dem verlorenen Geburtstag. Schlussendlich kann sich der Leser auf ein eingeschränktes Happy End freuen bei dem bei manchem die Augen etwas feucht werden könnten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

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  • Eine einfühlsam erzählte Geschichte

    Albertos verlorener Geburtstag

    Islaender

    02. June 2016 um 18:44

    Alberto ist ein alter Mann, Witwer, Vater und Großvater. Als der Mann seiner Tochter bei einem Unglück schwere Verbrennungen erleidet und im Krankenhaus liegt, nimmt er seinen Enkel während dieser Zeit bei sich auf. Alberto ist ein ehrlicher Mann, der anders als seine Tochter Dinge nicht schön redet, sondern seinem Enkel Tino ehrlich antwortet. So erfährt Tino, dass sein geliebter Opa seinen eigenen Geburtstag nicht kennt, was ihn total erschüttert. Für ihn als Kind sind Geburtstage sowas Besonderes, so dass er Alberto dazu bringt mit ihm in Erfahrung zu bringen, wann dieser Geburtstag hat. Während Alberto diese Reise in die Vergangenheit und an vergangene Orte zunächst nur antritt, um Tino von dessen eigenen Ängsten bezüglich des Vaters abzulenken, wird ihm diese Suche -  je mehr sie erfahren .  auch wichtiger. Es wird im Buch immer wieder deutlich, was für ein einfühlsamer, liebevoller Mensch Alberto ist, was sich in seinem Verhalten Tino gegenüber zeigt.Das Buch schildert immer wieder Ausschnitte aus der Vergangenheit von Alberto, so dass ich als Leser Stück für Stück ein wenig mehr in die Geschichte von Alberto und des Spanischen Bürgerkrieges eintauche. Je mehr ich über Alberto erfahre desto mehr wächst er mir ans Herz .Mir hat die Art und Weise des Erzählens  - aufgeteilt in zwei Erzählstränge - sehr gut gefallen . Die Gechichte ist mir nahe gegangen und es wirkte immer realistisch. Deswegen fand ich auch das Ende gut.Wenn es 6 Sterne geben würde, so würde ich auch diese vergeben, so gibt es 5 Sterne von mir!       

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  • Interessante Geschichte, aber doch etwas flach und klischeehaft

    Albertos verlorener Geburtstag

    jubilado

    27. May 2016 um 17:22

    Die Geschichte führt uns in die bewegte Zeit des spanischen Bürgerkriegs im letzten Jahrhundert. Ein passendes Thema angesichts der heutigen Konflikte in vielen Teilen der Welt.Auf mich wirkt das Buch leider etwas klischeehaft und konstruiert. Ist es glaubhaft, dass ein kleiner Junge seinen Großvater zu einer solchen Reise überredet und auch ständig dazu antreibt ? Die Entwicklung der Vergangenheit von Alberto entlang der einzelnen Reise-Szenen ist zwar interessant, aber die einzelnen Szenen wirken manchmal etwas klischeehaft: Der gute Priester, der böse Offizier etc. Die Aufarbeitung der Zeit durch die Rückblenden ist am Anfang belebend, wirkt dann aber doch etwas mechanistisch: Reise-Szene - Rückblende, Reise-Szene - Rückblende usw.Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. 

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  • Albertos verlorener Geburtstag

    Albertos verlorener Geburtstag

    Ginny-Katniss27

    26. May 2016 um 21:04

    Inhalt:In diesem Buch geht es um Tino und seinen Großvater die zusammen eine Reise durch Spanien auf der Suche nach Albertos Geburtstag bestehen. Im spanischen Bürgerkrieg hat Alberto sein Gedächtnis verloren und weiß somit nichts mehr über seine Familie e.t.c.Auf der Reise finden sie mehrere Leute die ihnen helfen....Meine Meinung: Ich fand es war eine sehr berührende und wunderbar erzählte Geschichte.Es gab sowohl viele traurige wie auch schöne Momente.Wenn Alberto und Tino kurz davor waren etwas heraus zu finden wurde es besonders spannend.Es gab Kapitel die spielten in derGegenwart und welche die spielten in Albertos Vergangenheit.So hat man nach und nach z.b.etwas über Albertos Freunde erfahren aberauch über den Spanischen Bürgerkrieg und warum das alles überhaupt passiert ist.Die Charaktere waren alle Super durchdacht und die beiden Protagonisten waren sehr sympathisch .Außerdem war es toll zu lesen was ein 7 Jähriger kleiner alles bewirken kann.Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist das Ende.Einerseits war es sehr realistisch andererseits hatte ich damit nicht gerechnet.Das Cover finde ich sehr schön nur nicht ganz passend da auch Themen wie Krieg oder Tod beschrieben werden und das Cover fröhlich wirkt mit den warmen Farben.Fazit:Ein sehr gelungenes Buch und auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

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  • Wenn der Weg das Ziel wird - Albertos verlorener Geburtstag von Diana Rosie

    Albertos verlorener Geburtstag

    BookBroker

    22. May 2016 um 12:10

    Der Roman ist eine Neuerscheinung im Februar und bei weitem nicht so harmlos, wie der Titel vielleicht vermuten lässt! Albertos verlorener Geburtstag ist eine Geschichte, die gekonnt verschiedenste Themen in einer bewegenden Erzählung verpackt: Glaube und Religion, Liebe, Tod, Krieg, Politik oder die Rolle der Frau. Der Protagonist Alberto (Apu) und sein Enkelsohn Albertino (Tino) machen sich auf die Suche nach dem Geburtsdatum des ehemaligen Waisenkindes. Diana Rosie erzählt die Geschichte auf zwei Ebenen, aus der Perspektive verschiedener Personen aus Albertos Kindheit und aus der Perspektive des Großvaters selbst zur Zeit der Suche. Dazwischen liegen knapp 75 Jahre. Alberto verlor seinen Geburtstag samt Eltern und Erinnerung zur Zeit des Bürgerkrieges in Spanien. Als Leser spürt man die Spannung, die das Land damals in zwei Fronten geteilt hat. Auch wird der Glaube und die Kirche in Frage gestellt. Der Glaube an die Liebe erfährt ebenso eine Krise und die Rolle der Frau wandelt sich. Diana Rosie trägt beim Erzählen nicht dick auf, sie beschreibt die Geschehnisse so, wie sie wirklich sein könnten - unverblümt und ehrlich. Ich war wirklich überrascht wie viele Themen das Buch behandelt! Um den Geburtstag zu finden begeben sich Tino und Alberto zu seinem ehemaligen Waisenhaus, von da an erhalten sie immer wieder neue Hinweise und Erinnerungsfragmente kommen im Großvater hoch. Besonders rührend ist der Enthusiasmus des jungen Enkels, der seinen "Apu" antreibt weiterzusuchen. "Die Hand des Kindes in der seinen zu spüren, das verlieh nicht nur dem kleinen Jungen Sicherheit." (Rosie 2016, S. 73) Das Datum des Geburtstages ist am Ende gar nicht so wichtig, viel mehr ist der Weg das Ziel. Unterwgs bekommt ein namenloses Grab einen Namen, alte Freunde finden zusammen, aber auch der Tod nimmt einen beträchtlichen Teil der Geschichte ein. Ein wirklich gelungenes Buch! Beim Lesen wird man außerdem vollkommen von der Spanischen Kultur gepackt und möchte sofort selbst eine Flasche Wein und eine Paella genießen.

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