Diana Wynne Jones

 4.1 Sterne bei 468 Bewertungen
Autorin von Sophie im Schloss des Zauberers, Howl's Moving Castle und weiteren Büchern.

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Fauler Zauber

 (1)
Erscheint am 11.01.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

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Sophie im Schloss des Zauberers

Sophie im Schloss des Zauberers

 (91)
Erschienen am 01.01.2008
Zauberstreit in Caprona

Zauberstreit in Caprona

 (36)
Erschienen am 01.01.2006
Neun Leben für den Zauberer

Neun Leben für den Zauberer

 (26)
Erschienen am 01.12.2003
Feuer und Schierling

Feuer und Schierling

 (23)
Erschienen am 21.02.2002
Von Irgendwo nach Fastüberall

Von Irgendwo nach Fastüberall

 (23)
Erschienen am 01.12.2004
Das Geheimnis des hundertsten Traumes

Das Geheimnis des hundertsten Traumes

 (20)
Erschienen am 01.08.2005
Sieben Tage Hexerei

Sieben Tage Hexerei

 (13)
Erschienen am 01.07.2004
Das geheimnisvolle Herrenhaus

Das geheimnisvolle Herrenhaus

 (9)
Erschienen am 21.10.2011

Neue Rezensionen zu Diana Wynne Jones

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Kagalis avatar

Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

Dieses Buch verdient mehr Aufmerksamkeit!
Kagalivor 2 Monaten

Spätestens beim Original Titel dieses Buches dürften bei einigen die Alarmglocken klingeln. Howl's Moving Castle, gab es da nicht diesen Film? Ganz genau. 2004 kam der Studio Ghibli Film Das wandelnde Schloss von dem japanischen Filmemacher-Gott Hayao Miyazaki in die Kinos. Ich bin ein riesen Fan des Ghibli Studios und Hayao Miyazakis und Das wandelnde Schloss ist zusammen mit Prinzessin Mononoke mein Lieblingsfilm aus diesem Hause. Was ich wie so viele aber nicht wusste war, dass Miyazakis Meisterwerk auf einem britischen Kinderbuch basiert und es sogar zwei Fortsetzungen gibt. Ganz klar, das muss ich lesen. Leider sind die deutschen Ausgaben nur noch zu horrenden Preisen zu erhalten. Der Bibliothek sei dank konnte ich das Buch dennoch lesen und es hat sich definitiv gelohnt.


Meine Meinung:

Was tun, wenn man plötzlich 90 ist?
Wer den Film nun schon kennt, braucht aber nicht gleich das Buch von der Leseliste streichen. Denn beim lesen wird schnell klar, dass sich Buch und Film deutlich unterscheiden. Beide sind auf ihre Weise großartig und der Film fängt wunderbar die Atmosphäre und den Kern des Buches ein, aber in der Handlung gibt es dennoch viele Unterschiede. (Mehr dazu in der kommenden Buch vs. Film Rubrik)

Das Buch spielt größtenteils in der fiktiven Welt Ingari. Sophie ist die älteste von drei Geschwistern und erwartet als solche nicht viel von ihrem Leben. Doch plötzlich wird sie von der berüchtigten Hexe der Wüste verflucht und ist auf einmal eine alte rüstige Frau. Sie hofft vom gefürchteten Zauberer Howl ihre Gestalt zurück zu erlangen und fängt kurzerhand als Putzkraft bei ihm an.

Wie ein Märchen
Was schnell auffällt, ist der Sprache und der Erzählstil des Buches. Als Kinderbuch ist die Sprache natürlich einfacher gehalten, aber dennoch überzeugte sie mich auch mit Witz und gekonntem Wortbuilding. Der Stil, zusammen mit der ganzen Atmosphäre im Buch hat etwas von einem Kunstmärchen, das wird schon gleich am Anfang deutlich und zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Dabei glänzt die Handlung nicht durch übermäßig viel Acton, sondern vielmehr durch komische Situationen, witzige Dialoge und der Charakterentwicklungen der Protagonisten. Besonders Sophies Putzanfälle oder Howls Gefühlsausbrüche sind dabei sehr amüsant und das nicht nur für Kinder.

Sophie auf dem Weg zu sich selbst
Während auf den ersten Blick Sophies Probleme mit einem Fluch, einem egoistischen Zauberer und einem Feuerdämon im Vordergrund zu stehen scheint, merkt man im Verlauf der Handlung, das es auch vor allem um Sophie selbst geht. Es werden wichtige Fragen für einen jungen Menschen wie „Was will ich vom Leben?“ oder „Wer bin ich wirklich?“ aufgeworfen. Zwischen den Zeilen ist dieses Buch im Grunde eine Coming of Age Geschichte in der Sophie Schritt für Schritt zu sich selbst findet. Aber auch der Zauberer Howl macht eine Entwicklung durch, wobei es bei ihm weniger um die Selbstfindung, als vielmehr um die Überwindung von Ängsten geht und darum den Mut zu finden für seien Ziele und geliebte Personen einzustehen.

Ein weiteres Lob, muss und will ich für Jones Kreativität aussprechen. Hayao Miyazaki ist ein Genie der Kreativität, aber hier hatte er auch eine echt tolle Vorlage. Von verzauberten Vogelscheuchen, einem Hund, der seine Gestalt nicht behalten kann, grünem Schleim als Ausdruck von Emotionen, bis hin zu sieben Meilen Stiefeln mit denen man nur allzu leicht über das Ziel hinaus schießt, strotzt dieses Buch nur so vor fantasievollen Ideen, die Groß und Klein zu begeistern verstehen.

Fazit:

Ganz egal, ob man den Film kennt oder nicht, Sophie im Schloss des Zauberers ist ein wunderbares, märchenhaftes Buch, das mit seinen fantasievollen Ideen und liebenswerten Charakteren sowohl Groß, als auch Klein zu begeistern weiß. Absolute Leseempfehlung von mir.

Diese und mehr Rezensionen findet ihr auch auf Miss Page-Turner

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Die Spielleute von Dalemark" von Diana Wynne Jones

Die Spielleute von Dalemark
natti_ Lesemausvor einem Jahr

Inhalt:
Dalemark ist seit Jahrhunderten gespalten. Nur fahrenden Spielleuten wie Clennen und seinen Kindern ist es gestattet, zwischen dem Süden und dem Norden hin und her zu reisen. Sie sind nicht nur Boten von wichtigen Nachrichten, sondern nehmen in ihren Wagen auch Passagiere mit. Ein solcher Passagier ist Kialan, ein
geheimnisvoller, schweigsamer junger Mann, der nur schwer Kontakt
zu Clennens Kindern Moril und Brid findet. Steht er in Zusammenhang mit den Gewalttaten, die plötzlich über die Familie hereinbrechen? Und welche Rolle spielt dabei die uralte Laute, die Moril zu erlernen versucht und der man magische Kräfte nachsagt? Als Clennen getötet wird, sind die Kinder in einer feindlichen Welt ganz auf sich alleine gestellt.

Meinung:
Es ist zwar schon ein älteres Werk, aber ich habe es gerne gelesen und richtig verschlungen.
Es ist der erste Band der Dalemark Reihe, wovon ich selber nur den ersten habe.
Alles ist aus Morils sicht geschrieben, einfach und gut lesbar.
Es ist wenig Action, jedoch Spannung drinnen, zum Ende hin wird das ganze aber dann doch noch spannender und es kommt mehr Action auf.

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Dions avatar

Rezension zu "Das geheimnisvolle Herrenhaus" von Diana Wynne Jones

Fantastische Geschichte aus einer fremden Welt
Dionvor 2 Jahren

Conrad lebt im Chrestomanci-Universum und hat laut Onkel Alfred ein sehr schlechtes Karma, das ihn in Kürze umbringen würde. Um das zu verhindern, soll er sich im Herrenhaus Stallery als Diener betätigen und eine besondere (kriminelle) Aufgabe erfüllen.

In Conrads Welt dehnen sich die Wahrscheinlichkeiten und alle Nase lang ist nichts mehr, wie es gerade war. Mit Hilfe seines Freundes Christopher versucht Conrad, das Rätsel des Herrenhauses zu lösen...

Ich fand das Buch eigentlich ganz interessant, obwohl ich nach wie vor nicht kapiert habe, was gedehnte Wahrscheinlichkeiten sind. Es ist schön geschrieben, flüssig zu lesen und ich mochte es kaum aus der Hand legen, da auch die Spannung nicht zu kurz kommt.
Allerdings ist es mir fast einen Tick zu surreal. Nichtsdestotrotz vier Sterne von mir!!!

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Diana Wynne Jones wurde am 16. August 1934 in London (Großbritannien) geboren.

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