Diana Wynne Jones Dogsbody

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Inhaltsangabe zu „Dogsbody“ von Diana Wynne Jones

Sirius, immortal Lord of the Dog Star and infamous for his quick temper, cannot believe it when he is falsely accused of murder and banished to Earth. There he is reborn into the body of a puppy and learns that he has the life-span of that creature to recover the missing murder weapon. (Quelle:'Flexibler Einband/04.09.2000')

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  • Rezension zu "Dogsbody" von Diana Wynne Jones

    Dogsbody
    Jari

    Jari

    30. March 2011 um 20:09

    Inhalt: Sirius ist der Herrscher über das Sternbild des Grossen Hundes und berühmt dafür, dass er oft in Rage gerät. Eines Tages wird ihm dies zum Verhängnis und er wird des Mordes an einem anderen Stern beklagt. Doch erhält Sirius die Möglichkeit, wiedergeboren zu werden und die Lebenszeit dieses Wesens zu nutzen, um den Zoi zu finden und seine Unschuld zu beweisen. Als Sirius zu sich kommt, befindet er sich im Körper eines neugeborenen Welpen. Doch entkommt er nur knapp dem Tode durch ertrinken. Sirius wird von Kathleen gerettet und in ihr findet Leo, wie Sirius nun genannt wird, eine Freundin fürs Leben. Mit jedem Monat, den Sirius älter wird, erinnert er sich an mehr aus seinem alten Leben. Aber wie kann ein in einen Hundekörper gesperrter Herrscher einen Gegenstand finden, von dem er nicht einmal weiss, wo er sich befindet? Meine Meinung: Der Einstieg in Diana Wynne Jones Jugendbuch "DogsBody" fiel mir schwer. Es war verwirrend, da der Leser gleich in die Gerichtsverhandlung um Sirius hineinversetzt wird, obwohl er keine Ahnung hat, was geschehen ist. Ausserdem werden viele astronomische Ausdrücke verwendet, die ich auf Englisch noch nicht kannte. Somit waren die ersten Seiten bis nach Sirius' Wiedergeburt ziemlich zäh. Doch sobald diese Zeilen überstanden sind, wandelt sich das Buch. Es lässt sich gut lesen, da es an Jugendliche gerichtet ist und entwickelt sich zu einer wunderschönen und verzaubernden Geschichte. Man erlebt mit, wie Sirius vom Welpen zum Junghund wird und sich entwickelt. Fragen werden während des Lesens aufgeworfen, aber später beantwortet. Immer mehr erfahren wir auch etwas mehr über Sirius' Welt, jedoch hätte ich die Welt der Gestirne gerne noch etwas näher kennengelernt. Die Geschichte wird immer mystischer, so treffen wir zum Beispiel auf andere Hunde mit roten Ohren, die einem geheimnisvollen Herren folgen, und immer stellt sich natürlich die Frage, was ist ein Zoi und wo befindet er sich? Aber nicht nur mit diesen Problemen wird Sirius konfrontiert. Kathleen lebt in einer Familie, die es nicht gut mit ihr meint. Hier werden kurz noch die Unruhen in Irland und Nordirland angeschnitten, leider wird auch diese Thematik nicht weiter ausgeführt. Die kleine Kathleen muss nicht nur für Leo sorgen, den sie liebevoll grosszieht, sondern kümmert sich auch ganz alleine um den Haushalt und wird von ihrer Ziehmutter tyrannisiert. Diese droht auch immer damit, Leo einschläfern zu lassen. Ein weiterer Aspekt, den ich erwähnenswert finde, ist, dass Jones in ihrem Buch der Erde eine Stimme gibt und sie als Figur auftreten lässt. Da wir die Geschichte durch Sirius erleben, erfahren wir auch, wie er die Erde wahrnimmt: "If he had not known that it was Earth all round him, he would have panicked." Ich wurde immer mehr in die Geschichte hineingezogen und von der mystischen Atmosphäre aufgesogen, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. An manchen Stellen geht einem das Buch sehr nahe (zum Beispiel als der junge Sirius im Fluss ums Überleben kämpft), an anderen amüsiert man sich köstlich, vor allem Hundebesitzer werden die eine oder andere Stelle wiedererkennen. Und vor allem Hundebesitzer wissen, was so ein Hundeschwanz alles anstellen kann... Fazit: Nach einem holzigen Start entwickelt sich "DogsBody" zu einem wirklich tollen Leseerlebnis für Jung und Alt, vor allem Hundefreunde werden die Geschichte mögen. Auch Freunde mystischer Geschichten werden das Buch sicher gerne lesen, vielleicht sogar Leute, die sich für Astronomie interessieren. Schliesslich geht es hier um Gestirne, nur dass diese personifiziert sind und über ihre Sphären herrschen. Obwohl Diana Wynne Jones' Buch ein Jugendbuch ist, ist es nur für Fremdsprachler mit soliden Englischkenntnissen geeignet, da vor allem die astronomischen Ausdrücke für uns eher unbekannt sind. Aber auch ansonsten ist Jones' Sprachstil für Anfänger ungeeignet, da sie für uns eher schwierige Worte verwendet, um ihrem Buch Atmosphäre zu verleihen. Allen anderen, die sich angesprochen fühlen, möchte ich diese wunderschöne Geschichte sehr ans Herz legen. Ich persönlich konnte mich der Faszination von Sirius' Erlebnissen nicht mehr entreissen und habe schlussendlich jede Seite genossen.

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