Diana Wynne Jones Sophie im Schloss des Zauberers

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Inhaltsangabe zu „Sophie im Schloss des Zauberers“ von Diana Wynne Jones

Was macht man, wenn man von einer Hexe in eine alte Frau verwandelt wird? Sophie heuert kurzerhand bei dem berüchtigten Zauberer Howl als Hausdame an und hat plötzlich alle Hände voll zu tun: Sie muss das wandelnde Schloss in Schuss bringen, den Feuerdämon Calcifer bei Laune halten und Howl daran hindern, ihrer Schwester das Herz zu brechen. Dabei wollte sie doch nur ihre eigene Gestalt zurückerlangen ...

In einer Welt mit Märchenregeln wird Sophie in eine alte Frau verwandelt. Sie besteht ihre Lebensprobleme durch ihre intuitive Zauberkraft

— EberHy
EberHy

Der Liebling in meinem Bücherregal!

— JokersLaugh
JokersLaugh

Märchenhaft - bezaubernd!

— VeraFrost
VeraFrost

Ungewöhnlich, unterhaltsam, unvergleichlich!

— Persephone22
Persephone22

Durch Studio Ghibli's "Das wandelnde Schloss" bin ich vor einigen Jahren auf dieses Buch gestoßen und habe es direkt verschlungen. Top!

— idi88
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    Sophie im Schloss des Zauberers
    JokersLaugh

    JokersLaugh

    19. May 2016 um 21:58

    Bereits Ende der 80er zum ersten mal erschienen, begeistert Howl's Moving Castle (oder zu deutsch Sophie im Schloss des Zauberers) bis heute die Leser. Und zwar zu Recht. Inhalt: Wir schlüpfen in die Haut der jungen Sophie Hatter, die im Hutladen ihres verstorbenen Vaters arbeitet. Ihre Schwestern ziehen aus, um eine Lehre zu beginnen (eine in einem Backgeschäft, die andere bei einer Zauberin) und Sophie ist überzeugt davon, dass sie als Älteste kein Glück hat und für immer im Familienbetrieb (nun von der Stiefmutter geführt) festsitzt. Nichts ahnend zieht sie eines Tages den Zorn einer mächtigen Hexe auf sich, die Sophie in eine uralte Frau verwandelt. Weil sie nicht möchte, dass ihre Familie sie so zu Gesicht bekommt, macht sie sich auf den Weg um ihr Glück zu finden. Das erscheint dann auch - und zwar in Form des schwebenden Schlosses, in welchem der berühmt berüchtigte Zauberer Howl lebt. Diesem sagt man allerlei Grausamkeiten nach, so soll er zum Beispiel die Herzen junger Mädchen sammeln. Als alte Frau meint Sophie, nichts zu befürchten zu haben. Sie dringt in das Schloss ein (welches von innen ganz anders aussieht, als man annehmen könnte - vor allem was die Größe angeht) und heuert als Putzfrau an. Dabei freundet sie sich mit Feuerdämon Calcifer, der als Flamme im Kamin lebt, und dem Lehrjungen Michael, dem sie mehr als einmal großmütterlich zur Seite steht, an. Und natürlich gibt es da auch noch Howl selbst, der so ganz anders ist, als man Anfangs vermutet. Er ist eine der interessantesten und vielseitigsten Figuren, die ich je in einem Buch erlebt habe. Arrogant, liebenswürdig, heldenhaft, feige, talentiert, charmant, selbstsüchtig, loyal, kindisch... Howl ist so komplex und vielschichtig geschrieben, dass man ihn Anfangs kaum einschätzen kann - und sich mit jeder Seite mehr in ihn verliebt. Apropos: Die Autorin selbst hat übrigens mal erwähnt, dass über die Jahre sehr viele junge Mädchen genau das zu ihr sagten: sie hätten sich auf Anhieb in Howl verliebt. Das hätte sie zwar gefreut, aber auch ein bisschen gewundert, denn selbst würde sie um nichts in der Welt mit einem Mann wie Howl zusammen sein wollen. Und eigentlich hat sie recht, denn immerhin ist der wahnsinnig anstrengend - aber manchmal mögen wir das ja. :) Fazit: Diana Wynne Jones erschafft wie keine Zweite großartige und liebenswerte Charaktere, eine Welt voller Magie und viele überraschende Wendungen, die überhaupt nicht vorherzusehen sind. Außerdem ist sie eine Meisterin der subtilen und stillen Liebesgeschichten, die sich im Hintergrund abspielen und trotzdem wunderschön sind. Dabei bleibt sie immer label- und schubladenfrei, nichts ist wie es scheint, nichts ist einfach nur schwarz oder weiß und selbst die vermeintlichen Helden haben jede Menge Laster und Schwächen. Bis zum Schluss bleibt es spannend und wenn sich alles nach und nach aufgelöst hat, kann man nur noch tiefbeeindruckt und zufrieden das Buch zuklappen. Die ganze Geschichte ist so kreativ, einzigartig und voll von angenehmer Atmosphäre, dass man am liebsten reinspringen und selbst im Lande Ingari, bzw. dem Schloss mit der einzigartigen Tür leben möchte. Über die Jahre hinweg habe ich Howls Moving Castle unzählige Male gelesen und ich werde es ganz bestimmt wieder tun. :) (Zum Schluss noch eines: Es ist schon interessant, dass eher negativere Bewertungen ausschließlich von Menschen kommen, die zuerst die Studio Ghibli Verfilmung gesehen haben. Der Film ist nett, hat aber mit dem Buch nicht mehr so viel gemeinsam und für uns Leser war es deswegen auch umgekehrt: Die meisten von uns waren nämlich vom Film ein bisschen enttäuscht... oder mochten ihn, aber dann als eigenständige Geschichte. Vielleicht sollte man da mit etwas anderen Erwartungen rangehen - wer eine exakte Vorlage des Filmes erwartet, wird garantiert enttäuscht)

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  • Diese Geschichte..

    Sophie im Schloss des Zauberers
    VeraFrost

    VeraFrost

    04. October 2015 um 09:35

    ..hat mich in eine wunderschöne Welt entführt, in der es Hexen, Zauberer, Verfluchte und zauberhafte Schlösser gibt. Ein wundervolles Buch, randvoll mit ganz tollen Ideen, einer Geschichte, die ans Herz geht und zauberhaft gestalteten Charakteren! Eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Eine Geschichte die zum träumen einlädt

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Fenja1987

    Fenja1987

    12. March 2014 um 09:27

    Gestern habe ich diese Geschichte nun zum zweiten mal gelesen und war wieder genau so begeistert wie beim ersten mal, wenn nicht noch mehr. Ich war schon lange Fan der Chrestomanci Reihe von Diana Wynne Jones bevor ich, wie die meisten hier, durch die Verfilmung von Hayao Miyazaki auf diese Geschichte aufmerksam geworden bin. Glücklicherweise geschah dies, noch bevor das Buch vergriffen war. Den diese Geschichte über Sophie die Hutmacherin, die auszog um ihr Glück zu finden ist wirklich ein Juwel der Fantasy Literatur und jeder sollte es mindestens einmal gelesen haben. Jung oder Alt das ist nebensächlich, denn wenn die Autorin mit Mitte fünfzig ihrer Phantasie noch immer so Ausdruck verleihen kann, dann kann sich eigentlich jeder mit dieser Geschichte identifizieren. Zwar hat dieses Buch auch seine Schwächen, so wird nicht wirklich gesagt wann genau sich Howl in Sophie verliebt hat, denn man kann ja sehen das er Sophie liebt. Und auch das Wissen darüber das Sophie einiges für ihn übrig hat, scheint er manchmal für seine Pläne auszunutzen, ist meines achtens ein wenig zu übertrieben und ich hätte Howl manchmal echt gern an den Ohren gezogen und ihn gefragt "Was das ganze soll". Aber wie haben Calzifer und Michael in etwa gesagt: " Wenn Howl sich je wirklich verlieben sollte, dann würde er sich anders benähmen als sonst." Im großen und ganzen ist das Buch aber einfach nur wundervoll und ich kann mir nur zu gut vorstellen warum Hayao Miyazaki es als Vorlage für einen seiner Meisterwerke gewählt hat. Eine Anmerkung noch von mir, zu besagter Verfilmung für diejenigen die ihn noch nicht gesehen haben "Das wandelnde Schloss" hatte das Buch nur als Vorlage und kann eigentlich nicht als Verfilmung sondern eher als Adaption gesehen werden. Viele Dinge wurden von Miyazaki umgeändert, neu hinzugefügt oder auch weggelassen, - Manche Änderungen gefielen mir im nach hinein sogar besser - alles mit Zustimmung der Autorin -ja sie war schon immer ein Fan von ihm. Ist das zu glauben?! :-) Verfilmung: Das wandelnde Schloss  Es gibt auch noch zwei so genannte Fortsetzungen, allerdings kommen unsere Freude nur am Rande vor, dennoch sehr lesenswert Ziemlich viele Prinzessinnen und House of Many Ways leider noch nicht ins Deutsche übersetzt. P.S. Lieber Carlsen Verlag: Bitte legt die Bücher wieder neu auf, und wo ihr doch gerade den neusten "Chresomanci" veröffentlicht bitte übersetzt auch noch "House of Many Ways" Und wenn ihr meint das würde sich nicht lohnen, dann macht wenigstens "Ebooks" daraus.

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    DeLioncourt

    DeLioncourt

    16. September 2012 um 20:13

    „Im Lande Ingari, wo Dinge wie Siebenmeilenstiefel und Tarnkappen wirklich existieren, gilt es als ziemliches Pech, als ältestes von drei Geschwistern geboren zu werden. (…)“ Sophie Hatter ist die älteste von drei Schwestern und sicher ihr Glück nie zu finden. Als sie am Maifeiertag kurz die Bekanntschaft eines attraktiven Mannes macht, ahnt sie noch nicht, dass sie sich damit die Eifersucht einer Hexe auf sich gezogen hat. Die Hexe der Wüste verwandelt Sophie in eine alte Frau, die niemanden von ihrem Fluch erzählen kann. Verzweifelt geht sie von zu Hause davon und begegnet auf ihrem Weg dem wandelnden Schloss, dessen Hausherr niemand anderes als der gefürchtete Zauberer Howl ist. Es stellt sich schnell heraus, das er der Mann ist wegen dem Sophie nun den Fluch am Hals hat. Howl erlaubt ihr als Putzfrau in seinem Schloss zu bleiben, doch es wird nach kurzer Zeit klar, dass ihre Arbeit nicht nur beim Putzen bleibt. Sie muss den Zauberlehrling sowohl bei der Liebe als auch beim Zaubern helfen, den Feuerdämon Calcifer aus seinem Vertrag mit Howl befreien und natürlich ihren Gastgeber so manche Male ordentlich die Leviten lesen… Wie die meisten bin ich auf das Buch erst durch die Animeadoption („Das wandelnde Schloss“) aufmerksam geworden. Und obwohl das Werk von Diana Jones an einigen Stellen große Abweichungen vom Film zeigt, hat mich das Buch genauso begeistert. Die Charaktere sind mir alle sympathisch. Sophie ist keine dieser jungen rebellischen Teenager, sondern ein selbstständiger und hilfsbereiter Mensch. Außerdem mausert sie sich im Laufe des Buches von Schüchtern und Ängstlich zu Selbstbewusst und Tapfer. Howl wird zu Anfang als ein Monster beschrieben, das Mädchen liebend gern die Herzen stiehlt, doch beim näheren Kennen lernen bemerkt man schnell, das er auch unsicher und verletzlich ist und ein großes Herz hat (zum Beispiel verschenkt er einen Zauberspruch an eine arme Frau). Die Geschichte spielt in einer Parallelwelt, die unserem 19. Jh. ähnelt und durch Magie gekennzeichnet ist. Dabei finde ich es unglaublich wie die Autorin diese Welt als das natürlichste überhaupt darstellt. Der Schreibstil ist leicht zu verstehen und das Buch hat einen schönen Schreibfluss, der einen in seinen Bann zieht. Doch ist das Buch ganz klar nicht für Leute die große Spannung erwarten, diese tauchen nämlich erst ganz zum Schluss des Buches richtig auf, genauso wie die romantischen Aspekte. Wer sich nicht sicher ist, ob es etwas für ihn ist, sollte sich vielleicht lieber zu erst den Film ansehen. Mir hat es unglaublich gut gefallen und ich empfehle es mit reinem Gewissen weiter.

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Letanna

    Letanna

    16. April 2012 um 21:41

    Ich bin auf das Buch durch den Film "Das Wandelnde Schloss" gestoßen und muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich war schon von dem Film sehr angetan, aber das Buch konnte mich noch mehr fesseln.

    Film und Buch unterscheiden sich schon sehr, obwohl es immer wieder Parallelen gibt. Ich kann das Buch wirklich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Keeweekat

    Keeweekat

    05. September 2011 um 20:58

    Erster Satz: „Im Lande Ingari, wo Siebenmeilenstiefel und Tarnkappen wirklich existieren, gilt es als ziemliches Pech, als ältestes von drei Geschwistern geboren zu werden.“ Inhalt: Sophie Hatter ist die älsteste von drei Schwestern und weiß, dass sie es in ihrem Leben nie zu etwas Anständigem bringen wird. Nach dem Tod ihres Vaters liegt es an ihr, den Laden der Familie zu übernehmen und tagein, tagaus immer nur Damenhüte zu dekorieren. Dabei findet sie heraus, dass sie eine seltsame Gabe besitzt: sie kann Hüte fertigen, die ihren Trägerinnen Glück oder Unglück bringen. Als die böse Hexe aus dem Niemandsland davon erfährt, belegt sie Sophie aus Angst vor Konkurrenz mit einem Fluch, sodass sie über Nacht zu einer alten, neunzigjährigen Oma wird. Sophie beschließt, ihre Heimatstadt zu verlassen und auf eigene Faust nach der Hexe zu suchen, damit diese den Fluch wieder von ihr nimmt. Unterwegs wird sie von dem ‘Wandelnden Schloss’ aufgelesen, von dem Jedermann weiß, dass es dem Zauberer Howl gehört, der dafür bekannt ist, mit Vorliebe die Herzen junger Mädchen zu verschlingen … Sophie, die ob ihres hohen Alters nichts mehr zu befürchten glaubt, stellt sich kurzerhand selbst als Putzfrau in dem verwahrlosten Schloss ein ‘ und nimmt es dabei nicht nur mit dem furchtbar eingebildeten Aufreißer Howl, sondern auch mit seinem hinterhältigen Feuerdämon Calcifer auf … Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich gestoßen, nachdem ich herausgefunden hatte, das einer meiner absoluten Lieblingsfilme, „Das wandelnde Schloss“ von Hayao Miyazaki, darauf basiert. ‘Sophie im Schloss des Zauberers’ ist eine gelungene Hommage an das Märchen und seine grenzenlose Phantasie. Altbekannte Klischees werden wunderbar humorvoll auf die Schippe genommen und zu einer herzerfrischenden Geschichte zusammengesponnen, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Durch seine vergnügte Art, seinen Witz und der mutigen Sophie als Hauptprotagonistin, die erst durch die Verwandlung in eine alte Frau erkennt, was es heißt, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich durchzusetzen, würde ich es als eine All-Age-Geschichte bezeichnen, an der gleichwohl junge als auch ältere Leser ihre Freude finden werden. Eine halbe Kaffeetasse möchte ich aber doch abziehen, weil mir das Ende nicht ganz rund erschien. Die Spannung entläd sich hier in einer wichtigen Kampfszene zwischen Howl und der bösen Hexe, die mir im Vergleich zum Rest des Buches etwas zu hastig und uninspiriert erschien. Das soll aber auch mein einziger Kritikpunkt bleiben. Fazit: Lesen! Spaß haben! (Und ja nicht vergessen, den wunderbaren Film von Hayao Miyazaki zu schauen!)

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 12:52

    Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters bleibt Sophie Hatter als älteste von drei Geschwistern nicht viel anderes übrig, als den Hutladen ihres Vaters zu übernehmen. Ist sie doch überzeugt davon, dass man als älteste Schwester verdammt dazu ist, immer von Pech verfolgt zu sein und alles falsch zu machen. So wird sie zur Einzelgängerin, die nicht gerne aus dem Haus geht und sich einige Eigenheiten angewöhnt – so spricht sie zum Beispiel mit den von ihr gefertigten Hüten. Eines Tages jedoch kommt die „Witch of the Waste“ in den Laden und verwandelt sie kurzerhand in eine alte Frau. Verzweifelt flüchtet sie von zu Hause und landet schließlich im wandelnden Schloss des „bösen“ Zauberers Howl, von dem behauptet wird, dass er die Herzen junger Mädchen stiehlt… Meinung zum Buch: Ganz zufällig ist dieses bezaubernde Buch auf meiner Wunschliste und schließlich auf meinen SUB gelandet, ohne dass ich vorher jemals etwas von der Autorin gehört oder gelesen hätte. Es handelt sich um eine sehr kurzweilige, fantasievolle Geschichte, die mit ihren witzigen Einfällen und ihren wunderbaren Charakteren glänzt. Gleich zu Beginn des Buches lernt der Leser Sophie kennen, eine etwas einzelgängerische, verschrobene junge Frau, die davon überzeugt ist, dass es für die älteste von drei Geschwistern keinen Sinn hat, in die Welt hinauszuziehen und ihr Glück zu suchen. Deshalb fügt sie sich in ihr Schicksal und verbringt ihre Tage damit, Hüte zu verzieren und beginnt vor Einsamkeit, mit diesen zu sprechen. Schon von Beginn an hegte ich große Sympathien für Sophie, fühlte mich ihr gewissermaßen auch verbunden. Schon die Grundidee des Buches ist wunderbar außergewöhnlich: Howl, sein Zauberlehrling Michael und der geheimnisvolle Feuerdämon Calcifer leben in einem sich bewegenden Schloss, dass allerdings 4 Ausgänge besitzt – an 4 verschiedenen Orten. Einer der Ausgänge öffnet sich zu Howls Geburtsort in Wales, einer führt nach Porthaven, wo Howl seine Zauberer-Ausbildung genossen hat, einer befindet sich in der Residenz des Königs und der vierte schließlich ist der Ausgang des wandelnden Schlosses, das sich in der Nähe von Sophies Heimatstadt Market Chipping befindet. Sophie ergibt sich überraschend schnell in ihr Schicksal – ist sie doch der Ansicht, dass sie von ihrem Lebensstil her ohnehin schon eher einer alten Dame gleicht. Doch ist sie als ältere Dame energisch genug, um in das wandelnde Schloss Einlass zu begehren und dort als unermüdliche Haushaltshilfe anzuheuern. Es hat mir großen Spaß gemacht, zu verfolgen, wie Sophie zunächst alle im Schloss mit ihrer Neugier und ihrem Putzwahn in den Wahnsinn treibt und wie sie die ältere Frau schließlich doch allmählich lieb gewinnen. Vom Feuerdämon Calcifer bekommt Sophie die Aufgabe gestellt, herauszufinden, was die Bedingungen des Vertrages sind, den er mit Howl abgeschlossen hat. Nur auf diese Weise kann der Vertrag, der für die beiden Beteiligten nicht gut ist, gelöst werden. Calcifer darf Sophie aber lediglich versteckte Hinweise auf den Inhalt des Vertrages geben. Bis zum Schluss rätselte ich, was es mit diesem Vertrag wohl auf sich hat. Wie auch Sophie gelang es mir schnell, mein Herz für die Schlossbewohner zu erweichen. Insbesondere Howl gefiel mir sehr gut, der in der Tat die Herzen junger Mädchen stiehlt – nur auf andere Weise, als Sophie zunächst vermutet. Auch für den Zauberlehrling Michael, mit dem Sophie sich schnell anfreundet und den Feuerdämon Calcifer konnte ich mich schnell erwärmen, da sie sehr gelungen und lebendig ausgearbeitet sind und so vor meinem geistigen Auge zum Leben erwachen. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus herzerfrischendem Humor, einem Feuerwerk phantastischer Ideen und auch einigen nachdenklichen Passagen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, so dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen mochte. Das Ende kam mir zwar fast etwas zu plötzlich und schnell um die Ecke, hat mich aber trotzdem mit einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen. Fest steht, dass „Howl’s Moving Castle“ auf keinen Fall mein letztes Buch von Diana Wynne Jones gewesen ist. Alles in allem ein wunderbar fantasievolles Leseerlebnis, das mich immer wieder zum Schmunzeln brachte und das ich jedem Liebhaber phantastischer Geschichten mit gutem Gewissen ans Herz legen kann.

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Natalie_Wormsbecher

    Natalie_Wormsbecher

    06. June 2011 um 21:47

    Ein wundervolles Buch voller Magie und verrückter Ideen mit liebenswerten Charakteren und einem großartigen Humor! Super!

  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Abraxandria

    Abraxandria

    25. March 2011 um 22:09

    Sophie ist die älteste von drei Geschwistern und schreibt mit dieser Tatsache ihr Glück ab. So erstaunt es sie dann auch nicht zu sehr, als sie eines Tages von der Hexe der Wüste in eine alte Frau verzaubert wird. Sophie bricht auf, verläßt den häuslichen Hutladen und bittet am wandelnden Schloss des gefürchteten Zauberer Howls um Asyl. Dort ist sie von nun an das Hausmütterchen, das alle drei Schlossbewohner, den Zauberer Howl, den Lehrling Michael und den Feuerdämon Calcifer, gerne mal zum Verzweifeln bringt. Ob es ihr gelingt, je wieder ihre alte Gestalt zu erlangen? Ob sie den Feuerdämon von seinem Pakt mit dem Zauberer befreien kann? Sophie im Schloss des Zauberers von Diana Wynne Jones ist der erste Teil der Trilogie um den Zauberer Howl und sein fliegendes Schloss. Das Buch wurde unter dem Namen Das wandelnde Schloss von Miyazaki Hayao verfilmt. Über diesen Film kam ich auf das Buch. Ich bin ein begeisteter Ghibli-Fan. Und die Verfilmung des Buches ist hier super gelungen. Beim Lesen hatte ich immer wieder den Film vor Augen. Er ist echt gelungen. Ich kann nicht sagen, ob mir nun das Buch oder der Film besser gefällt. Es ist halt eine Sache, einen Film zu schauen und eine ganz andere, ein Buch zu lesen. Diesen Roman kann ich allen Ghibli- und Fantasy-Fans wärmstens ans Herz legen. Er ist sehr schön geschrieben.

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    KatrinVonSaiten

    KatrinVonSaiten

    30. January 2010 um 20:56

    “Sie wollte etwas erleben, sie wusste nicht so recht was – aber etwas Interessanteres als immer nur Hüte zu verzieren.” (Seite 23) Sophie Hatter übernahm als Älteste von drei Schwestern gemeinsam mit ihrer Stiefmutter den Hutladen ihres Vaters. Da sie wunderbare Hüte dekoriert versinkt sie in Arbeit und legt sich schon als junges Mädchen einige Eigenheiten zu. Sie spricht mit den Hüten, die sie verziert und herrichtet, traut sich nicht mehr recht vor die Tür und meidet andere Menschen. Da das Geschäft sehr gut läuft, ist Sophie sowieso rund um die Uhr mit Hüten beschäftigt – ohne zu ahnen, dass sie damit den Zorn der Hexe der Wüste auf sich ziehen würde. Eben diese steht nämlich plötzlich in der Tür und verwandelt Sophie in eine alte Frau. Fest davon überzeugt in diesem Körper ihrer Familie nicht unter die Augen treten zu können geht Sophie los und gerät in das fliegende Schloss des Zauberers Howl. In der Hoffnung dort würde sie früher oder später jemand von ihrem Fluch befreien, heuert sie dort als Haushälterin an und lebt von Stund an in einer magischen Welt. Die Grundidee des fantastischen Romans von Diana Wynne Jones ist einfach grandios: Was passiert wenn man als junger Mensch plötzlich im Körper einer alten Frau steckt?! Sophie durchlebt Höhen und Tiefen in ihrer neuen Gestalt und hat in Zauberer Howl und seinen Mitbewohnern quasi eine neue -verrückte- Familie gefunden. Feuerdämon Calcifer und Zauberer-Azubi Michael haben so ihre liebe Not mit der ewig putzenden, neugierigen Haushälterin, doch je länger alle zusammen sind, umso mehr erfahren sie übereinander und lernen sich zu schätzen und einzuschätzen. Insgesamt eine zauberhafte Geschichte rund um Zauber, Hexen, Magie und den Glauben an sich selbst, die überzeugt. Allerdings habe ich bei der durchaus nachdenklichen Sophie ein wenig vermisst, dass sie wieder ihre ursprüngliche Gestalt zurück erlangen will. Ein junges Mädchen hätte da meiner Meinung nach etwas mehr Enthusiasmus zeigen können. Lieblingszitat: “Hast du je von einem Land namens Wales gehört?” “Nein. Liegt das unter dem Meer?” “Im Moment nicht.” (Seite 222)

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2008 um 20:57

    Während dem Lesen hat es mir sehr gut gefallen! Nur hängengeblieben ist von dem Buch sehr wenig, das merke ich jetzt, wo ich eine Weile nach dem Lesen drüber nachdenke und ich kann mich nichtmal an das Ende erinnern. Also ein kurzweiliges Lesevergnügen.

  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Popanne

    Popanne

    19. December 2007 um 16:26

    Ganz süß

  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Elisabeth011185

    Elisabeth011185

    30. May 2007 um 21:51

    Die Junge Hutmacherin Sophie ist die älteste von drei Schwestern... ein schlechtes Zeichen. Sie wird nie die hübscheste sein oder was besonderes erlegen... sondern den ihr vorbestimmten Weg gehen müssen. Nur leider hat sie nicht mit der bösen Hexe und dem leicht feigem Zauberer gerechnet. Die eine verwandelt sie in eine alte Frau um an den anderen heranzukommen und der andere hat nciht die Möglichkeit den Fluch zu lösen. Also was anderes tun als doch mal ein Abenteuer zu erleben und die Hexe aufzufordern den Fluch sofort und auf der Stelle zu brechen. Und da sie schonmal dabei ist, kann sie ja noch gleich das geheimnis eines fliegenden Schlosses und eines Feuerdämons lösen.

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  • Rezension zu "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones

    Sophie im Schloss des Zauberers
    Kringel

    Kringel

    24. May 2007 um 18:41

    ich habe das Buch eigentlich nur gekauft, weil ich den gleichnamigen Film von Hayao Miyazaki im Kino gesehen hatte und restlos begeistert war. Das buch ist von der Handlung her etwas verändert, trozdem jedoch sehr gut.