Diandra Voigt Gedankensturm

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Inhaltsangabe zu „Gedankensturm“ von Diandra Voigt

Ein Roman über das Suchen, Finden und Verlorengehen.

Dies ist die Geschichte eines Mädchens, das sich entscheiden musste, ob sie leben oder sterben will. Lebendig sein oder nur atmen will. Es geht ums aufstehen und weitergehen und darum wie es sich anfühlt, wenn man einfach mal liegen bleibt. Die Magersucht raubte ihr Jahre und schenkte ihr eine neue Sichtweise auf ihr Leben und ihre Umgebung und hörte irgendwann auf ihre Personenbeschreibung zu sein, weil sie sich entschieden hat. Für das Leben und für die Lebendigkeit. Sie gibt den Lesern auf eine sehr bewegende Weise einen Einblick in ihre Gedanken und bringt sie dazu über ihr eigenes Leben nachzudenken.

„Du wirst deine eigene Wahrheit schon wiederfinden, wenn du bereit dafür bist.“

Plagiat aus den Büchern "Bevor ich falle" und "Splitterfasernackt" von Lilly Lindner. Nachweise befinden sich in der Rezension.

— Mexx88

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    Gedankensturm

    Mexx88

    05. November 2016 um 15:16

    Dieses Buch hat mich wirklich sehr enttäuscht. Vor allem menschlich. Es ist eindeutig eine Ansammlung von Zitaten aus „Bevor ich falle“ und „Splitterfasernackt“, beides Bücher von der Bestsellerautorin Lilly Lindner. Hier nur einige Beispiele: 1. Lindner: „Jeden Tag ein paar Atemzüge. So schwer ist das gar nicht.“ Voigt: „Ein paar Atemzüge am Tag und schon lebt man. So schwierig ist das wohl nicht.“ 2. Lindner: „Ich schätze, sein durchdringender Blick ist schon immer quer durch meine Verfassung geschossen und hat die Einzelteile meiner Gefühlsmechanismen erkannt.“ Voigt: „Ich schätze sein Blick ist schon immer quer durch meine Gefühlslagen geschossen und hat die Einzelteile meiner verkorksten Seele schon erkannt...“ 3. Lindner: „Abwärtsführende Gänge befinden sich selten über der Oberfläche. Sie liegen so tief, dass jeder einzelne Schritt, den man auf ihnen geht, bedrohlich genug widerhallt, um für immer im Gedächtnis haften zu bleiben.“ Voigt: „Abwärtsgänge und jedem ist klar das diese eher selten an der Oberfläche liegen. Sie gehen so tief runter wie sich keiner wagen würde zu wandern.“ 4. Lindner: „„Sind das wirklich deine Gedanken?“, wollte ich wissen. „Nö, die sind voll geklaut“, hat Love Intention Girl freimütig erklärt.“ Voigt: „Da fragt er: „Diandra, sind das wirklich deine Worte?“ „Nö, die sind alle geklaut.““ Ich könnte jetzt noch ewig so weiter machen, es sind unzählige Stellen. Aber es macht mich wütend. Gerade das letzte Beispiel. Es ist schon komisch, dass in Frau Voigts Autobiografie (also in ihrem Leben) angeblich genau dieselben Sachen geschehen und gesagt werden wie in Lindners Büchern. Abgesehen davon merkt man auf den ersten Seiten, dass es sich um ein Selfpublishing Book handelt. Die Qualität des Einbands und der Seiten sind nicht gut, hinzu kommen unzählige Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie Wiederholungen.

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  • Gefühlvoll und poetisch

    Gedankensturm

    Ballerinaaa

    20. October 2013 um 22:51

    Die Autorin schafft es ihre Gedanken und Gefühle in zerbrechliche Worthüllen zu verpacken und nimmt einen ab der ersten Seite auf eine Reise in eine fremde und doch teilweise bekannte Welt mit. Ich war manchmal schockiert wie sehr ich mich zwischen ihren intimen Zeilen selbst gefunden habe. Die Art wie sie schreibt ist nicht immer leicht zu verstehen und ich bin mir nicht sicher ob ich alles so aufgenommen habe wie sie es beim schreiben gedacht hat aber irgendwie hat das den Reiz ausgemacht und mich zum weiterlesen animiert. Es ist so intim geschrieben und gleichzeitig so offen, das jeder gemeint sein könnte. Auch wenn das Hauptthema ihre Magersucht ist so handelt es auch viel um unsere heutige Gesellschaft und die Suche nach einem Platz in ihr den wir doch alle suchen. Es war eins der faszinierendsten und auch anstrengendsten Bücher die ich bisher gelesen habe ich hoffe das sie weiter schreibt den die Art wie sie mit Worten umgeht ist beeindruckend.

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