Diane Ackerman Die Frau des Zoodirektors

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Zoodirektors“ von Diane Ackerman

Eine wahre Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Als Jan und Antonina Żabiński, der Zoodirektor und seine Frau, mitansehen, wie die Nazis in Polen einmarschieren, ist ihr Entsetzen groß. Die jüdische Bevölkerung wird im Warschauer Ghetto zusammengepfercht. Zeitgleich beginnen die Nazis den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, um ausgestorbene Tierarten rückzuzüchten. Als die Nazis den brachliegenden Zoo verlassen, nutzen die Żabińskis die Situation und schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen verstecken. Sie retten ihnen damit das Leben. Ausgezeichnet mit dem Orion Award

;)

— EinLustigerMitgliedsname

Eine außergewöhnliche Geschichte aus dem 2.Weltkrieg. Was sie besonders macht, dass es eine wahre Geschichte ist. 3,5 Sterne

— TraumTante

Unheimlich interessantes Thema, aber das im Berichtsstil verfasste Buch war etwas zäh.

— Caillean79

Ein aussergewöhnliches und doch so eindringliches Buch über zwei mutige Menschen die der Rassenideologie der Nazis trotzen!

— Buecherseele79

Eine außergewöhnliche und beeindruckende Geschichte. Für mich war das Buch eher eine Biografie und stellenweise etwas langatmig.

— Seehase1977

Ein sehr lesenswertes Geschichtsbuch über zwei herausragende Persönlichkeiten des polnischen Widerstands im Dritten Reich

— JuliB

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  • Leider sehr distanziert geschrieben

    Die Frau des Zoodirektors

    leserattebremen

    26. June 2017 um 12:09

    Der Zoo von Warschau spielte während des Zweiten Weltkriegs eine besondere Rolle: der Zoodirektor Jan und seine Frau Antonina Żabiński versteckten dort zahlreiche Juden und Flüchtlinge vor den Deutschen, gleichzeitig half Jan den Menschen im Ghetto und schmuggelte sie dort hinaus, um sie in der Villa des Zoos zu verstecken. Neben all den versteckten Menschen muss Antonina sich auch noch um ihren Sohn kümmern, der in diesen furchtbaren Zeiten aufwächst, auch wenn eine normale Kindheit nicht möglich ist. Die Tiere spielen wie schon im Leben seiner Eltern eine besondere Rolle und er schützt sie wie Antonina ihn und die Versteckten im Haus schützt. Am Anfang war ich etwas irritiert vom Erzählstil der Autorin Diane Ackermann, den ich als sehr trocken und distanziert empfunden habe. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und Jan und Antonina müssen beeindruckende Persönlichkeiten gewesen sein, leider bin ich ihnen beim Lesen einfach nicht richtig nahegekommen und für mich konnte die Autorin nicht transportieren, was sie dem Leser näherbringen wollte. Zwar heißt das Buch „Die Frau des Zoodirektors“, aber ich habe viel zu wenig von Antoninas Gefühlen und Beweggründen erfahren, oft sind es schlichte Schilderungen von Vorgängen, ohne dass man hinter Antoninas wirkliche Gefühle kommt. Die einzige Person, die ich sehr gut dargestellt fand, ist ihr Sohn und die Beschreibungen, wie er mit den Geheimnissen im Haus und der ständigen Gefahr aufwuchs. Diane Ackermann hat mit „Die Frau des Zoodirektors“ ein sehr spannendes Stück Geschichte dargestellt, leider habe ich bis zum Schluss nur sehr schwer Zugang zu den Personen gefunden, so dass mir die Lektüre eher schwer fiel. Dennoch finde ich das Buch sehr lesenswert, weil es viel Hintergrundwissen über die Situation der Polen während des Zweiten Weltkriegs und über die dortige Widerstandsbewegung liefert. 

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  • Unheimlich interessantes Thema, aber die Berichtsform ließ es etwas zäh werden

    Die Frau des Zoodirektors

    Caillean79

    28. March 2017 um 19:18

    Dieses Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste. Mich hat es gereizt, die Zeit des 2. Weltkriegs aus der Perspektive einer Polin und vor allem vor dem Hintergrund des Warschauer Zoos zu erleben. Dass die Lektüre nicht gerade „schön“ sein würde, war mir klar. Und so war es auch – ich musste mitunter ganz schön schlucken. Besonders die Schicksale der Zootiere gingen mir am Anfang nahe. Im weiteren Verlauf des Buches waren es die ständige Angst und das Bewusstsein, dass jeder Tag der Letzte sein könnte, die mich bei der Lektüre traurig machten. Dennoch entfaltete das Buch nicht die Sogwirkung, die ich erwartet hatte. Die Zeit und die Umstände, in denen Antonina und ihre Familie lebten, war zwar anschaulich und auch sehr detailgeteu dargestellt. Aber genau das war für mich auch die Krux des Buches – denn ich hatte mich auf eine „Nacherzählung“ in Form eines Romans eingestellt, aber es wird alles sehr berichtsmäßig erzählt und das machte die Lektüre für mich etwas zäh. Loben muss man die akribische Recherche, die diesem Werk offenbar vorausging. Die Autorin hat sich sehr genau mit dem Leben der Antonina Zabinski auseinandergesetzt, hat ihre Tagebücher studiert, Zeitzeugen und Nachkommen befragt, Archive durchforstet. Das merkt man dem Buch deutlich an. Dennoch sollte man sich eher auf eine Sachbuch-Lektüre als einen Roman einstellen. Ansonsten wird man womöglich – so wie ich – ein klein wenig enttäuscht von dem Buch sein. Ich bin nun gespannt, wie die Filmadaption des Stoffes aussieht – im Mai 2017 kommt die Verfilmung in die deutschen Kinos.

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  • So anders und doch so tiefgehend.

    Die Frau des Zoodirektors

    Buecherseele79

    14. February 2017 um 08:50

     Jan und Antonia Zabinski leben ihren Traum- in ihrem warschauer Zoo im Jahre 1939. Jan wil das Verhalten der Tiere studieren und Antonia hat ein unglaubliches Talent mit Wildtieren umzugehen, in ihrer Villa am Zoo wimmelt es nur so von Jungtieren die sie mitaufziehen. Doch dann maschieren die Nazis in Polen ein und auch der Zoo erleidet schwere Verluste durch den Bombenhagel. Jan Zabinski arbeitet im Untergrund und so erleben Antonia und Jan die Rassenideologie der Nazis, wie Juden die ihre Freunde sind in das Ghetto gepfercht und jeglicher Würde und Freiheit beraubt werden. Durch List, Hilfe und der Untergrundsarbeit von Jan gelingt es ihnen über 300 Menschen, unter ihnen viele Juden, vor der Vernichtung der Nazis durch ihre KZ´s zu retten und doch ist die Angst vor Verrat ihr ständiger Begleiter.... Dieses Buch ist so anders und doch so eindringlich. Ich würde es eher als Biografie sehen da man weder mit Jan noch mit Antonia über das Erlebte sprechen konnte, die Autorin bedient sich der Tagebuchaufzeichnungen von Antonia Zabinski, Augenzeugen die durch die Zabinskis gerettet wurden oder mit ihnen im Untergrund tätig waren. Und doch gelingt es der Autorin ein eindringliches Bild über die Zustände zur Nazizeit in Polen zu schaffen und auch was Antonia und Jan geleistet hatten, immer unter dem Punkt selbst dafür verhaftet und hingerichtet zu werden. Die Sprache und Erzählungen sind leicht zu lesen und gerade die Liebe der Zabinskis zu den Tieren, zu ihrem Zoo wird sehr eindringlich und wunderschön dargestellt. Für mich kommt in diesem Buch gerade die Rassenideologie der Nazis perfekt zur Geltung, denn nicht nur bei den Menschen wollten die Nazis "reinrassige" Deutsche erschaffen sondern auch bei den Tieren sollten es wieder "reine und reinrassige" Wildtiere geben, dafür war auch das ein oder andere Wildtier aus dem Zoo perfekt für diese Ideologie. Auch wird einem bewusst wie stark der Untergrund in Polen in der Nazizeit gewesen sein muss, die Menschen haben trotz aller Umstände versucht zu helfen, die Nazis zu manipulieren und Leben zu retten. Für mich ein nicht weniger eindringliches Buch über die Naziherrschaft in Polen, das Warschauer Ghetto und zwei Menschen die durch ihren Mut vielen Menschen das Leben gerettet haben. Natürlich eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • ‚Aber nichts war mehr so wie vor dem Krieg [...].'

    Die Frau des Zoodirektors

    sabatayn76

    03. February 2017 um 23:07

    ‚Aber nichts war mehr so wie vor dem Krieg, es fehlten die friedvollen Szenen des Zoolebens, die man vorher je nach Jahreszeit beobachten konnte.‘ Inhalt: Diane Ackerman erzählt in ‚Die Frau des Zoodirektors‘ die wahre Geschichte von Jan und Antonina Żabiński, die vor dem Zweiten Weltkrieg den erfolgreichen Zoo in Warschau leiteten. Nach Hitlers Einmarsch ins Sudetenland leben der Zoodirektor und seine Frau in Sorge, was die Zukunft bringen mag, und als Hitler am 1. September 1939 Polen angreift, wird auch der Warschauer Zoo bombardiert. Der Zoo wird zerstört, viele Tiere getötet, doch nach der Kapitulation Polens kehren Jan und Antonina zurück auf das Zoogelände und in ihre Villa. Hier kümmern sie sich weiterhin um Tiere, aber beginnen auch damit, Juden Unterschlupf zu gewähren und dadurch Leben zu retten. Mein Eindruck: Ich habe mich schon sehr viel mit dem Dritten Reich und der Shoa beschäftigt, habe durch ‚Die Frau des Zoodirektors‘ jedoch tiefere Einblicke in das Warschauer Ghetto und den Widerstand der Polen erhalten. Diane Ackerman erschafft zu Beginn ihres Buches eine fast märchenhafte und verträumte Welt mit den Zootieren und der besonderen Stimmung im Hause Żabiński. Diese Idylle wird jedoch bald von gespenstischen Beschreibungen der Zerstörung des Zoos und der Angst der Tiere in den Bombennächten sowie - später im Buch - durch die düsteren Schilderungen des Lebens im Warschauer Ghetto abgelöst. Auch sprachlich fand ich das Buch gelungen: Die Beschreibungen sind detailliert, aber nur selten ausufernd und abschweifend. Nur den Mittelteil empfand ich bisweilen als etwas langatmig. Mein Resümee: Ein spannendes Buch, das unterhält und zudem Wissen vermittelt.

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  • Die Frau des Zoodirektors

    Die Frau des Zoodirektors

    Seehase1977

    27. November 2016 um 10:31

    Zum Inhalt:Das Ehepaar Jan und Antonia Zabinski leiten den Warschauer Zoo und kümmern sich liebevoll um ihre Tiere. Nicht selten werden Tierwaisenkinder in der Zabinskischen Villa aufgezogen und Rys, der Sohn der Zabinskis wächst wie selbstverständlich mit ihnen auf. Dann bricht der zweite Weltkrieg aus und Antonia und Jan müssen mit ansehen, wie die Nazis in Polen einmaschieren und beginnen, den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, viele Tiere werden getötet, andere werden in deutsche Zoos abtransportiert. Die jüdische Bevölkerung Warschaus, unter der die Zabinskis auch viele Freunde haben, wird in ein Ghetto gesperrt. Als die Nazis sich schließlich aus dem Zoo zurückziehen, nutzen der Zoodirektor und seine Frau die leeren Tierkäfige um Juden, die aus dem Warschauer Ghetto geflüchtet sind, darin zu verstecken. Diese für alle Beteiligten lebensgefährlichen Rettungsaktionen retten 300 todgeweihten Juden das Leben…Auf das Buch „Die Frau des Zoodirektors“ von Diane Ackerman bin ich erst einmal aufgrund seines für mich wirklich gelungenen Covers aufmerksam geworden und dann wegen der Geschichte, die dahinter steckt. Für mich ist das Buch eher Biografie als Roman, denn die Autorin zitiert immer wieder Stellen aus dem Tagebuch von Antonia Zabinski. Bildhaft beschreibt Ackerman das Leben in der Zabinskischen Villa direkt im Zoo, die Zeit vor dem Krieg, als sich die Familie, vor allem aber Antonia mit Hingabe der Pflege der Zootiere hingibt. Es ist ein gutes Leben, bis der Krieg mit all seinen Grausamkeiten den Menschen alles abverlangt. Auch bei den Zabinskis verändert sich alles und trotz ihrer eigenen Not helfen sie wo sie können und setzen mehr als einmal auch ihr eigenes Leben aufs Spiel. Antonia scheint eine warmherzige liebevolle Frau gewesen zu sein, die trotz gesundheitlicher Probleme aufopferungsvoll für ihre Familie, die Tiere und dann auch für die verfolgten Juden sorgt. Trotz der wirklich interessanten, gut recherchierten und beispiellosen Geschichte Antonias war mir das Buch stellenweise etwas zu langatmig und emotionslos.„Die Frau des Zoodirektors“ von Diane Ackerman erzählt die außerordentliche und beeindruckende Geschichte einer Frau, die trotz der Grausamkeit des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft der Nazis in Polen, Wärme und Menschlichkeit in ihre kleine Welt trägt. Auch wenn mir das Buch stellenweise zu langatmig war, das Buch, Antonias Erlebnisse und Taten sind Zeitzeugen einer der schwärzesten Zeiten der Weltgeschichte und daher wirklich lesenswert.

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