Diane Ackerman Die Frau des Zoodirektors: Eine Geschichte aus dem Krieg

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Zoodirektors: Eine Geschichte aus dem Krieg“ von Diane Ackerman

Eine wahre Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Als Jan und Antonina Żabiński, der Zoodirektor und seine Frau, mitansehen, wie die Nazis in Polen einmarschieren, ist ihr Entsetzen groß. Die jüdische Bevölkerung wird im Warschauer Ghetto zusammengepfercht. Zeitgleich beginnen die Nazis den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, um ausgestorbene Tierarten rückzuzüchten. Als die Nazis den brachliegenden Zoo verlassen, nutzen die Żabińskis die Situation und schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen verstecken. Sie retten ihnen damit das Leben. Ausgezeichnet mit dem Orion Award

Ein wichtiger Teil der Geschichte.

— Abacaxi
Abacaxi
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  • Der Warschauer Zoo im Zweiten Weltkrieg

    Die Frau des Zoodirektors: Eine Geschichte aus dem Krieg
    Abacaxi

    Abacaxi

    02. August 2017 um 09:31

    Worum geht es?Um die Verfolgen der Juden in Polen im Zweiten Weltkrieg und den Kampf der Warschauer Untergrundgemeinschaft gegen die Nazis. Vor allem aber um Antonina und Jan Zabinski, die im Laufe des Krieges etwa 300 Juden im Warschauer Zoo versteckten und ihnen somit das Leben retten konnten.Wie es mir gefallen hat?Das Buch behandelt ganz klar ein wichtiges Thema. Was die Nazis in Polen angerichtet haben, scheint mir allgemein recht unbekannt zu sein. Zumindest habe ich selbst schon viele Bücher zum Zweiten Weltkrieg gelesen, deren Handlung aber zumeist in anderen Teilen Europas spielte. Das Thema des Buches ist also sehr wichtig! Leider hat man entweder einen falschen Stil oder die falsche Vermarktung gewählt. Denn alles äußerlich Ersichtliche an dem Buch gibt einem das Gefühl hier einen Roman in Händen zu halten, was im Endeffekt jedoch nur zum Teil der Fall ist. Die Autorin ist die ganze Zeit als Erzählerin erkennbar, ihr Stil dabei berichtend, trocken und für solch ein emotionales Thema auch seltsam distanziert. Man erfährt von vielen Menschen, die Schlimmes durchlitten und dennoch Bewundernswertes vollbracht haben, jedoch werden sie nie richtig greifbar. Ich hatte mir erwartet nur so durch die Seiten zu fliegen, habe dann aber durch die zähe Lektüre beinahe ein Monat für das Buch gebraucht.Positiv zu erwähnen wäre, dass man die sehr genaue Recherche erkennt, die dem Schreiben voran gegangen sein muss, was ich bei einem solchen Thema für sehr wichtig halte. Nun bin ich neugierig auf die Verfilmung des Buches, welche nächsten Monat auf DVD erscheint. Nach dem Trailer gehend scheint sich Hollywood hier zwar wieder ein paar künstlerische Freiheiten genommen zu haben, ansehen werde ich mir den Film aber trotzdem.

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