Diane Brasseur Der Preis der Treue

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Inhaltsangabe zu „Der Preis der Treue“ von Diane Brasseur

Seit einem Jahr lebt ein vierundfünfzigjähriger verheirateter Pariser Geschäftsmann im emotionalen Ausnahmezustand: Er hat sich in die deutlich jüngere Alix verliebt. Was mit spielerischer Leichtigkeit begann – wiederentdeckte flirrende Erotik, der Reiz des Doppellebens, der Flirt mit einem Neubeginn –, wird mit der Zeit zu einer wachsenden Belastung. Sein Dilemma: Er ist nicht nur verrückt nach Alix, mit der er sich endlich wieder rundum lebendig fühlt, er liebt auch seine Frau. Eines Morgens zieht er sich in sein Arbeitszimmer zurück, in der festen Absicht, endlich eine Entscheidung zu treffen.

Unerwartet gut

— jennywatson

Das einzig Positive für mich war wirklich die gut gewählte Schreibweise und dass ich recht schnell mit dem Buch fertig war.

— winterdream

Siehe Rezension

— orfe1975

Konnte mich durch die langweilige, uninteressante und platte Erzählweise leider nicht überzeugen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Langweilig! Banal!

— hannelore_bayer

Ein viel umstrittenes und diskutiertes Thema... mich hat das Buch am Ende doch nur enttäuscht...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der Preis der Treue

    Der Preis der Treue

    jennywatson

    10. August 2017 um 07:20

    “Der Preis der Treue” ist ein Roman, welchen ich wahrscheinlich nicht selber gelesen hätte, wenn ich es nicht gewonnen hätte, dieses wäre aber ein Fehler gewesen. Das Buch greift das alte Thema Ehebruch auf, jedoch schafft es, diese Thematik neu zu beleuchten und interessant zu gestalten. Protagonist ist der 54-jährige Geschaftsmann, er führt seit fast einem Jahr ein Doppelleben: er hat Frau Kind in Marseille und eine Geliebte in Paris. Diese Geliebte, Alix, ist für ihn jedoch wirklich eine geliebte Frau. Er weiß zwar, dass sein Verhalten nicht korrekt ist, aber er kann auch nicht nur Schuld emfinden. Er versucht sich damit auseinander zu setzen, ob er wirklich beide Frauen liebt, ob es überhaupt möglich ist zwei Frauen zu lieben. Des weiteren fragt er sich auch, was passieren würde, wenn er sich von seiner Frau trennen würde und ob er das überhaupt kann. Der Roman schafft es einen umfassenden Innenblick in den Geschaftsmann zu erlangen, seine Gedanken und Motive filtern klar heraus. Dies liegt vor allem daran, dass das Buch sein innerer Monolog ist, ein Gedankenexperiment aus Sicht des Mannes. Das interessante hieran ist, dass der Leser sehr leicht die Gedanken nachvollziehen kann und sich so auch in den Protagonisten einfühlen und ihn verstehen kann, obwohl wir wissen, dass betrügen moralisch falsch ist. Hinzu kommt, dass es in ideales Buch für eine kurze Reise oder Fahrt ist, man kann es nicht aus der Hand legen und muss es in einem Zug lesen, ich habe es auch mit einmal gelesen und dazu bedarf es nur maximal zwei Stunden. Dies liegt am fesselnden und trotzdem gefühlvollen Schreibstil, der den Leser berührt. Was mich persönlich gestört hat, ist das Buch nicht auf jede der Fragen des Protagonisten Antworten hat, dies steigert jedoch auch die Spannung und regt zum weiterdenken an.Das Buch selber ist somit für mich eine kleine Überraschung, es wirkt ruhig und unscheinbar, hat aber eine packende Geschichte mit immenser Tiefe zu erzählen und ist somit ein kleiner Geheimtipp :)

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  • Das Dilemma des untreuen Mannes

    Der Preis der Treue

    Marki

    12. May 2015 um 09:15

    Diane Brasseur versucht sich in „Der Preis der Treue“ an der Perspektive eines Mannes, der in einer Zwickmühle steckt. Er ist verheiratet, hat aber zu viel Liebe zu geben, dass seine Frau ihm dafür nicht genügt. Aus seiner prekären Lage findet er daher einen höchst originellen Ausweg: Er startet eine Affäre mit einer Frau. Der Originalität ist damit nicht noch nicht genüge getan: Er verliebt sich eine Frau, die so viel jünger als er ist, dass sie bald seine Tochter sein könnte. Das ganze klingt nach einer ausgelutschten Geschichte, nach dem seit Menschengedenken sich ewig wiederholenden Treuebruch aus Geilheit. Viel mehr steckt auch nicht drin in der Geschichte, zumindest bei ausschließlicher Betrachtung der Rahmenhandlung. Immerhin schlägt sich Brasseur glaubwürdig durch das Geflecht aus Lust, Gewissensbissen und Selbstrechtfertigungen. Auch ist das Buch nicht ganz ohne sprachliche Raffinesse geschrieben und lässt die zähe, bittere Masse greifbar werden, die der eigentlich Leidtragenden, der an die Treue glaubenden Ehefrau des Mannes, aus allen Ritzen des Konstruktes entgegenquillt, das sie vor der Entdeckung des Betrugs noch für Ihre gute, auf dem stabilen Sockel der Liebe stehenden Ehe gehalten hat. „Der Preis der Treue“ zeigt so eher, welchen Preis die Untreue hat, nämlich den Verlust dessen, was wirklich einen Wert hat und gegen Lust ohne Perspektive eingelöst wird. Der konstruierte Widerspruch, der dabei Dreh- und Angelpunkt des Romans ist, das die Liebe zur Ehefrau nicht vor außerehelicher Geilheit schützt, ist dabei allerdings so wenig widersprüchlich wie die Tatsache, dass Gefühle multivalent sind und schier unendlich viele Spielarten der Lust und Liebe existieren, die nebeneinander bestehen können. Interessant ist aber dann doch, wie Brasseur die Gedankengänge Ehebrechers akribisch offenlegt, die zu Entscheidungen oder vielmehr Nicht-Entscheidungen führen. Das ist das entscheidende Moment, weswegen es sich lohnen könnte, das Buch zu lesen. Es wird darin verständlich, weshalb Männer sich eben nicht entscheiden, sondern sich in Entscheidungsvermeidungsstrategien verstricken. Es ist eben fast eine Unmöglichkeit, die Liebe zu einem Menschen, mit dem man fast alle bedeutenden Ereignisse gemeinsam erlebt hat und den man im wahrsten Sinne innig liebt, mit der Lust und dem Drang nach Freiheit aufzuwiegen, die durch eine Affäre bedient werden. Insgesamt denke ich also mit gemischten Gefühlen an die Lektüre von „Der Preis der Treue“ zurück. Es war kurzweilig zu lesen und über manches darin lohnt es sich durchaus nachzudenken. Die Charaktere werden mir aber kaum in Erinnerung bleiben und die Rahmenhandlung entbehrt zwar die Originalität, aber die relative Alltäglichkeit des Geschehens das macht das Buch vielleicht auch wiederum interessant.

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  • Und jetzt???

    Der Preis der Treue

    winterdream

    24. April 2015 um 09:27

    Inhalt: Seit einem Jahr lebt ein vierundfünfzigjähriger verheirateter Pariser Geschäftsmann im emotionalen Ausnahmezustand: Er hat sich in die deutlich jüngere Alix verliebt. Was mit spielerischer Leichtigkeit begann – wiederentdeckte flirrende Erotik, der Reiz des Doppellebens, der Flirt mit einem Neubeginn –, wird mit der Zeit zu einer wachsenden Belastung. Sein Dilemma: Er ist nicht nur verrückt nach Alix, mit der er sich endlich wieder rundum lebendig fühlt, er liebt auch seine Frau. Eines Morgens zieht er sich in sein Arbeitszimmer zurück, in der festen Absicht, endlich eine Entscheidung zu treffen.   Cover: Das Cover finde ich eigentlich ganz gut. Man denkt dabei aber eher an eine Geschichte aus den 50er-Jahren und damit hat die Geschichte dann doch nichts zu tun. Weiß nicht, ob das so glücklich gewählt ist.   Mein Fazit: Ich muss ehrlich sagen: Mir hat das Buch nicht wirklich gut gefallen. Ich fand die Sätze häufig sehr abgehackt und in Staccato geschrieben. Außerdem weiß ich nicht so wirklich, was das Buch mir sagen will. Es ist schon klar, dass er einerseits seine Frau hat und andererseits seine Geliebte und sich irgendwie nicht entscheiden kann. Halt ein Mann in der Midlife-Crises, aber das Buch hat meiner Meinung nach gar kein richtiges Ende. Das war nicht so meins. Der Schreibstil war zwar sonst gut gewählt und man konnte das Buch schnell durchlesen, aber das war es dann auch. Einen richtigen Bezug konnte ich zu der Geschichte und auch zu den Charakteren nicht aufbauen. Mir bleibt davon leider nichts im Gedächtnis hängen. Die Charaktere waren nicht gut gewählt und viel zu durchscheinend und nicht greifbar. Man hat von dem eigentlichen Leben der Personen nicht wirklich viel erfahren. Das einzig Positive für mich war wirklich die gut gewählte Schreibweise und dass ich recht schnell mit dem Buch fertig war. Deshalb kann ich hier leider auch nur 2 von 5 Punkten vergeben.

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  • Den Preis der (Un)Treue

    Der Preis der Treue

    orfe1975

    05. April 2015 um 23:35

    Zum Inhalt: Im Roman geht es um einen 54jährigen Mann, er ist verheiratet (aus seiner Sicht glücklich), hat eine erwachsene Tochter, die noch zuhause wohn t. Mit dieser Familie lebt er in Marseille, wo er nur die Wochenenden verbringt, in der Woche ist er beruflich in seiner Kanzlei in Paris. Dort hat er, als der Roman beginnt, seit acht Monaten eine Affäre (die er nicht gerne als solche bezeichnen will) mit der 31jährigen Alix. Die Geschichte wird aus seiner Sicht geschildert, sie handelt von seinen Gefühlen und Gedanken(spielen) im Bezug auf seine Geliebte und seine Familie. Er befindet sich im ständigen Gewissenskonflikt, kann sich nicht klar für eine der beiden Seiten entscheiden, denn jede spricht eine andere Seite seiner Persönlichkeit an. Er hofft, dass die Entscheidung durch andere/das Schicksal getroffen wird. Sein Name noch der seiner Frau oder Tochter wird im ganzen Roman nicht erwähnt. Die einzige Person, die mit Namen genannt wird, ist die Geliebte Alix, um die sich die meisten seiner Gedanken kreisen. Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, die Sprache ist irgendwie "typsich französisch". Es werden zwar einige vulgäre Ausdrücke wie "Ständer" verwendet, die im Kontext jedoch nicht vulgär wirken. Den Stil würde ich als "poetisch fließend" bezeichnen. Ich war als Leser gefangen in der Gedankenwelt der Hauptperson. Ich war überrascht, dass die Autorin sich die Perspektive des ehebrechenden Mannes ausgesucht hatte, sie hätte sich auch die der Geliebten aussuchen können, die ihr als Frau wohl näher gewesen ist. Ich weiß nicht, ob es wirklich Männer gibt, die so bei einer Affäre denken, aber möglich (und als Frau dann auch nachvollziehbarer) wäre es... Durch den Schreibstil und weil ich wissen wollte, wie die Entscheidung zwischen Familie und Geliebte ausgeht, habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Es war ein Lesegenuss! Leider war ich von dem abrupten Ende sehr enttäuscht, es erschien mir so, als habe die Autorin keine Lust mehr gehabt, weiterzumachen und Ihre Gedanken weiterzuspinnen. Vielleicht lag in der Geschichte und ihrem Ende ein tieferer Sinn, den hab ich allerdings vergeblich gesucht. Da die Geschichte selber bis auf das Ende mich sehr angesprochen und mitgezogen hat, vergebe ich nur 4 von 5 Sternen.

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  • Der Preis der Treue

    Der Preis der Treue

    RebekkaT

    29. March 2015 um 18:33

    Diane Brasseur - Der Preis der Treue Inhalt: Madame Brasseur erzählt aus der Perspektive eines Ehemanns, der in einer anderen Stadt eine Affäre mit einer deutlich jüngeren Frau hat, wie er sich damit fühlt. Um die Geschlechterfalle zu umgehen - machen wir uns nichts vor, Männer sind in derei Angelegenheiten ja meist doch deutlich einfacher unterwegs - lässt sie ihren Protagonisten in Gedanken durchspielen, wie sich "seine" Frauen - Gattin, Tochter und Geliebte - wohl in bestimmten Situationen fühlen und verhalten würden. Cover: die junge, leicht bekleidete dunkelhaarige Schönheit mit Zigarette passt leider zu keiner der Personenbeschreibungen im Roman; gemeint ist vermutlich die - blonde - Geliebte. Stil: Der Ich-Erzähler berichtet offen und ausführlich. Dabei klagt die Autorin nicht an, der überwiegend nüchterne Ton passt gut dazu. Gegen Ende wartet der Leser vergeblich auf einen Aha-Effekt, einen sich schließenden Kreis, ein glückliches oder schreckliches Ende - ich bin nicht sicher, ob das Buch jetzt einfach fertig werden sollte, obwohl es kein fertiges Konzept hatte, oder ob die Künstlerin bewusst das wahrgenommene Chaos steigert. Fazit: Interessanter Ansatz, sich dem Thema zu nähern; keine weltbewegenden Erkenntnisse, aber gut zu lesen.

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  • Ist es wirkllich der Preis der Treue ?

    Der Preis der Treue

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2015 um 18:46

    Die Handlung ist die eines Berichtes, vielleicht auch eines Liebesromans- so genau kann ich das gar nicht definieren. Die Grundidee des Betrügens und betrogen Werdens ist so alt wie die Menschheit selber und daher kommt es meiner Meinung nach gerade in diesem Punkt auf die Umsetzung dieser Idee an, um einen interessanten Roman anbieten zu können. Diane Brasseur versucht es hier in einer Art Erzählung, ja auch Monolog des Protagonisten, der aber in meinen Augen durchaus Schwächen aufweist. Zunächst sind da natürlich die vielen Zweifel, die Ungewissheit damit umzugehen, die manchen Gedankengang der Hauptfigur schwer nachvollziehbar machen. Plötzliche Szenensprünge erfordern neben dem schwachen Schreibstil meine volle Konzentration und nötigen mir den Gedanken ab, froh zu sein das dieses Buch nur 176 Seiten hat. In der Kürze liegt die Würze, aber leider liest sich das Buch schal wie die Suppe ohne Salz schmeckt. Kurze abgehackte Sätze tragen nicht dazu bei, dass ich neugierig und gespannt weiterlesen will, sondern hemmen eher meinen Lesefluss. Ich komme mir zeitweise vor, wie mit Stakkato durch eine betrogene Liebe gepeitscht zu werden. Erotische Szenen, die sich durchaus auch auf den wenigen Seiten finden lassen, deprimieren mich durch die vulgäre Sprache mit der sie ausgestattet werden und lassen ebenfalls kein positives Gefühl zurück. Die Alltagsszenen, die Beschreibungen seiner Unternehmungen mit und ohne Familie und Freundin selber reizen mich auch herzlich wenig, sie berühren mich nicht und ich lese sie einfach, weil ich wissen will ob sich die Frage nach dem Preis der Treue noch auflöst. Das FAZIT Leider konnte mich dieses Buch trotz des zunächst interessant klingenden Klappentextes überhaupt nicht überzeugen. Ich denke der Wille der Autorin war da, dessen sollte man auch Respekt zollen, aber die Umsetzung ist in meinen Augen leider zu schwach ausgefallen. Weder der Charakter der Hauptfigur, noch seine Emotionen und Zweifel , noch die Geschichte selber geschweige denn der Erzählstil konnten mich nachhaltig fesseln und überzeugen, so dass ich definitiv keine Leseempfehlung aussprechen und nur 2 Sterne geben kann.

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  • Der innere Monolog eines alternden Mannes.

    Der Preis der Treue

    hannelore_bayer

    24. March 2015 um 13:57

    Das Cover fällt auf, ist mir aber zu altmodisch für den Inhalt. Zur Geschichte: Einvierundfünfzigjähriger Anwalt hat Probleme mit dem Altern. Er will keine Altersflecken haben und auch sonst keine Beschwerden und hat aus diesem Grund ein Antiaging-Mittel in Paris, Alix mit der er mehr Zeit als mit seiner Familie verbringt. Er genießt das Zusammensein sehr, aber er fühlt sich auch mehr und mehr alleine und vermisst seine Familie, die in Marseille wohnt. Er wägt in sehr sprunghaften Kapiteln, die Fürs und Widers ab und kann die Sehnsucht nach seiner Familie nicht unterdrücken. Nach seiner Frau, die eben nicht mehr so feucht ist, die junge Geliebte, nach seinem Vater und nach seiner Tochter. An Weihnachten verreisen sie zu viert nach New York, steht in Planung. Das möchte er gerne als Fixpunkt festmachen für eine Entscheidung. Die weiteren Geschehnisse sollte der Leser selber lesen. Zum Buch: Ein selbstverliebter 54jähriger Anwalt, der nicht alt werden will, benutzt seine junge Geliebte praktisch als Antifaltencreme. Nur läßt anscheinend langsam die Wirkung nach und er ist sich nicht ganz sicher was er will. Er wägt ab, ob er eine andere Creme braucht oder ob es das alte Hausmittel, eine funktionierende Familie, in der man gemeinsam alt wird, auch tut. Das Buch ist erstaunlich "männlich" geschrieben, aber auch sehr banal. Viel mehr Seiten hätte ich von diesem "aufregenden" Buch auch nicht lesen wollen.

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  • Der Preis der Treue - Diane Brasseur

    Der Preis der Treue

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2015 um 09:13

    "Der Preis der Treue" von Diane Brasseur war zügig gelesen, da das Buch kurzweilig geschrieben ist und vom Umfang her eher klein gehalten ist. Zu Anfang konnte mich die Autorin abholen, das ließ allerdings zunehmend nach. Der Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist, ist innerlich zerrissen und weiß im Grunde nicht was er will. Zeitweise kam es mir vor, als würde er im Ansatz erkennen, was er seiner Frau antut, aber im Grunde gibt er immer wieder seinem Trieb nach. Das Thema des Buches ist ein umstrittenes und viel diskutiertes Thema... daher wird es auch sicher bei diesem Buch die unterschiedlichsten Meinungen und Verständnissichten geben. Mein Verständnis hat der Protagonist in jedem Fall nicht und die unentschlossene und hin und her springende Art des Mannes ging mir schließlich auf die Nerven und ich habe mich geärgert, wie jemand so leben und seine Ehefrau so hintergehen kann. Ich vergebe 3 Sterne, da ich mir bei der Umsetzung bzw. zum Schluß doch mehr Einsicht und eine vernünftige Wendung gewünscht hätte, dann wäre mirder Protagonist vielleicht auch ein bisschen sympatischer gewesen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • So könnte es sein

    Der Preis der Treue

    TochterAlice

    26. February 2015 um 18:42

    Ja, so könnte es sein, wenn ein Mann seine Frau betrügt - wobei "betrügen" hier eine Untertreibung sondergleichen ist: Er lebt nämlich faktisch mit seiner Geliebten Alix zusammen in Paris, seine Frau und seine Tochter sieht er nur am Wochenende in Marseille - und selbst dann nicht immer. Es ist also eher schon "richtige" Bigamie: der feine Herr, dessen Namen wir nicht kennenlernen, hat quasi zwei Familien, wobei Alix von der anderen Familie weiß, diese jedoch keine Ahnung hat - oder doch? Der feine Herr - so will ich ihn nennen, denn einen Namen hat er nicht, hat in dem ganzen Buch nur Alix - alle anderen definieren sich nach Verwandtschaftsgraden wie Ehefrau, Tochter, etc. - betrügt seine Frau nicht nur, nein, er nutzt sie auch aus, denn in ihrer Obhut befindet sich auch sein Vater, der nicht mehr allein leben kann. Ihr obliegt die ganze Sorge um die Familie, Alix hingegen ist für das gemeinsame Leben in Paris zuständig, wo der feine Herr kaum einen Finger rührt. Ein Filou also? Oder doch ein Mann wie jeder andere? Ich hoffe nicht, denn in der Haut seiner Ehefrau möchte ich nicht stecken. Aber sollte man ihr wirklich die Daumen drücken, dass die Entscheidung für sie fällt? Wird überhaupt eine Entscheidung fallen? Nun, verraten werden soll es nicht, denn der Leser sollte sich doch selbst einen Einblick verschaffen - wenn er es denn als lohnenswert empfindet. Genau das ist nämlich die Frage! Die junge Autor Diane Brasseur schreibt wunderbar: flüssig, elegant, stilvoll - aber nicht unbedingt originell. Und ob es realistisch ist, ist hier die Frage, denn sie schreibt als noch recht junge Frau aus der Perspektive eines Mannes in den besten Jahren. Rasch drängt sich dem Leser der Gedanke auf, ob sie, ob jemand aus ihrem Umfeld möglicherweise in einer ähnlichen Rolle gesteckt hat. Teilweise ändert sich die Sprache und ist sehr offen, teilweise gar vulgär, wodurch der gefällige Stil aus meiner Sicht stellenweise unterbrochen wird, auf unangenehme Art und Weise, wie ich finde. Aber das ist Geschmackssache. Die Kernfrage aus meiner Sicht ist eher die folgende: Ist das Buch, ist seine Botschaft wichtig, ja ist sie "groß" genug, um dieses Buch zu einer lohnenswerten Lektüre werden zu lassen? Ich selbst beantworte sie mit einem "jein": ein ganz nettes Buch für zwischendurch. Eines, das man gelesen haben kann, aber nicht muss.

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