Diane Broeckhoven Ein Tag mit Herrn Jules

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Inhaltsangabe zu „Ein Tag mit Herrn Jules“ von Diane Broeckhoven

Es ist ein winterlicher Morgen, als Alice ihren Mann auf dem Sofa findet: tot. Alice beschließt, den Mann, den sie liebte und manchmal leise haßte, nicht sofort preiszugeben. Sie läßt ihn sitzen, wo er starb, und sagt zum Abschied, was sie ihm lange schon sagen wollte. Mit diesem ungewöhnlichen Ende einer ganz gewöhnlichen Ehe beginnt Diane Broeckhovens Geschichte des Rentnerpaars Alice und Jules. Als David, der autistische Nachbarsjunge, vor der Tür steht, nimmt die Geschichte eine verblüffende Wendung.
Eva Mattes liest Diane Broeckhovens dichte Novelle über das Panorama einer Ehe, über Gewohnheiten, Liebe, Verrat und einen Verlust, der am Ende auf wunderliche Weise ausgeglichen wird.

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  • Menschlich und warmherzig...

    Ein Tag mit Herrn Jules

    parden

    12. February 2014 um 21:20

    MENSCHLICH UND WARMHERZIG... "Was wir aus unserem Leben gemacht haben, lässt uns zu dem werden, was wir sind, wenn wir sterben. Und alles, absolut alles zählt." (Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben) ***** Alice und Jules haben ein morgendliches Ritual. Und auch an diesem Wintermorgen wird Alice geweckt vom Duft des Kaffees, den ihr Mann schon zubereitet hat. Als sie jedoch zu Jules ins Wohnzimmer kommt, sitzt er tot auf dem Sofa. ***** "Er war nicht tot, solange sie niemandem davon erzählte. Er lebte, solange sie das wollte. Sie hatte ihm noch so viel zu sagen." ***** Alice beschließt, seinen Tod, zumindest einen Tag lang, zu ignorieren. Einen ganzen langen Tag Abschied nehmen, das will Alice. Sie lässt Jules also sitzen, wo er starb, und sagt ihm endlich all die Dinge, über die sie immer geschwiegen hat: Zärtliches und Frivoles, Bitteres und Geheimnisvolles. Es ist die kleine, liebevolle und gewitzte Revolte einer Frau, die ebenso erschüttert wie weise von einem langen Leben Abschied nimmt. Ganz leise beginnt damit ein neues für sie... Eine liebevolle Erzählung über Lebenslügen und den Mut, auch am Ende eines Lebens noch einmal neu anzufangen. Ein kleines Buch der leisen Töne, das verdeutlicht, wie Rituale uns helfen, große Verluste zu überwinden. Kein trauriges Buch, sondern eines, das einen sehr ruhig und nachdenklich werden lässt, einen aber auch voller Zuversicht zurücklässt. Sehr empfehlenswert! ***** Vor einigen Jahren bereits las ich dieses wundervolle kleine Buch und setzte es als eines der ersten auf meine Favoritenliste. Nun bekam ich zu Weihnachten das Hörbuch dieser Geschichte. So sehr freute ich mich, wieder in die Erzählung einzutauchen, mit Alice ihr langes Leben mit Jules Revue passieren zu lassen und leise mit ihr Abschied zu nehmen, bis sie bereit war, ihren Mann wirklich loszulassen. Bei manch einer Szene stahl sich ein Lächeln in mein Gesicht, und wie das Buch selbst hallte auch das Hörbuch noch nach. Eva Mattes liest diese dichte, feine Novelle mit gebührendem Ernst aber nicht zu tragisch - passend eben. Sicher nicht das letzte Mal, dass ich mich dieser Erzählung widme... ***** © Parden

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  • Rezension zu "Ein Tag mit Herrn Jules" von Diane Broeckhoven

    Ein Tag mit Herrn Jules

    dyabollo

    10. August 2009 um 10:57

    Ein wenig enttäuscht bin ich ehrlich gesagt. Schließlich wurde das Buch so hoch gelobt. Inzwischen bin ich froh, dass ich es lediglich als Hörbuch gehört habe. Die Beschreibung macht Lust auf mehr, denn schließlich muss sich Alice von ihrem Mann verabrschieden. Ich habe Gespräche erwartet, irgendwelche Rituale oder Taten, die den Abschied für sie erträglichen machen könnten. An einer Stelle kommt es tatsächlich zu einem Monolog, doch dieser ist leider viel zu kurz. Im Großem und Ganzem war die Idee sehr gut, wurde aber meiner Meinung nach gar nicht umgesetzt. Man hätte viel mehr rausholen können.

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