Diane Broeckhoven Eine Reise mit Alice

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Inhaltsangabe zu „Eine Reise mit Alice“ von Diane Broeckhoven

Wiedersehen mit einer alten Freundin§Alice versucht nach dem Tod von Herrn Jules ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Dabei stellt die alte Dame fest, dass es sie an Orte der gemeinsamen Vergangenheit zieht oder dorthin, wo sie am Ende gar nicht bleiben will. Nicht nur all jene, die 'Ein Tag mit Herrn Jules' liebten, werden 'Eine Reise mit Alice ins Herz schließen'.

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  • Wiedersehen mit Alice

    Eine Reise mit Alice
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 18:51

    Wer bereits “ Ein Tag mit Herrn Jules “ gelesen hat, Wird sich über das Wiedersehen mit Alice freuen. Alice die überall noch ihren geliebten Mann Jules spürt, sogar seine Besserwisserei vermisst, will ihr Leben neu angehen. Sie erinnert sich an ihre erste Reise nach Paris, in der sie sich ihrer großen Liebe in einer kleinen Pension hingab. Schon der Gedanke daran, lässt ein warmes Gefühl in ihrem Körper zurück. Einen Tag Paris, die alte Pension, diesen Wunsch will sie sich erfüllen, und erwirbt eine Fahrkarte mit Rückfahrt. Doch nach 60 Jahren hat sich viel verändert, und sie flieht zurück in die Bahnhofshalle, und verbringt den Tag dort. Da ist noch ihre Schwester Esther, die sie zu sich ein lud. Die Schwester, einst nach dem verunglückten Sohn geboren, füllte bei den Eltern die Lücke des Schmerzes, und hinterließ Alice als Außenseiter. Und sie flieht wieder in ihr vertrautes Heim. Wir erleben Alice in der Zeit zwischen April und Dezember. Wie sie immer wieder ausbrechen möchte, ihre Kräfte sie aber daran hindern, sie immer wieder in Tagträume verfällt, Erlebtes mit Vergangenem verbindend. Und bis zum Schluss selbst entscheiden möchte, wann das Ende zu kommen hat.

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  • Rezension zu "Eine Reise mit Alice" von Diane Broeckhoven

    Eine Reise mit Alice
    LEXI

    LEXI

    11. March 2011 um 21:18

    Entgegen aller begeisterten Rezensionen fand ich die Lektüre dieses dünnen Büchleins als entsetzlich langweilig und musste mich förmlich dazu zwingen, es zu beenden ... und das trotz großer Schrift, 1,5fachem Zeilenabstand, sehr großen Seitenrändern und läppischen 90 Seiten .... ich für meinen Teil kann diese Geschichte über das Altern keinesfalls weiter empfehlen.

  • Rezension zu "Eine Reise mit Alice" von Diane Broeckhoven

    Eine Reise mit Alice
    Clari

    Clari

    26. June 2010 um 11:12

    Nach der wunderbaren Vorgeschichte mit dem Titel: ein Tag mit Herrn Jules, wird hier die Fortsetzung erzählt. Im ersten Büchlein war Herr Jules morgens tot in seinem Sessel sitzend gefunden worden. Nun hören wir einige Episoden aus dem Leben seiner Witwe Alice. Hier berichtet D. B. über kurze Begebenheiten und eher Ausflüge als Reisen, die Alice nach dem Tod von Herrn Jules unternommen hat. Nach Paris fährt sie, um den Spuren der Vergangenheit mit Jules nachzugehen. In Ostende wohnt ihre Schwester; in Antwerben lebt sie selbst, und eine Freundin will sie vergeblich überreden, mit nach Benidorm zu fahren. Die Freundin, die Schwester, eine Nachbarin,--sie alle meinen es gut mit ihr. Alice hat sich ihr Leben lang nach Jules richten müssen und hat unter seinem Eigensinn und seiner Rechthaberei gelitten. Jetzt fehlt er ihr und sogar seine Eigenheiten, an die sie sich in einem langen gemeinsamen Leben gewöhnt hatte. Der Reiz dieser Geschichte besteht in der vorzüglichen Beobachtung eines langsam zu Ende gehenden Lebens. Die Decke, die über die Beine gezogen wird, die Beschwerlichkeit, sich aufzusetzen und die Beine zu bewegen, das Nickerchen zu jeder Tageszeit, während der Tag verläuft....... Da wird über die Unbequemlichkeit berichtet, die alte Menschen bei einem Ortswechsel empfinden. Die Eigenheiten, die man in einem langen Leben entwickelt hat, und mit denen man sich nicht mehr an andere Menschen und deren Wünsche gewöhnen möchte, werden thematisiert. Auch der Eigensinn und die Selbstsucht, mit der man andere behelligt und sich einzelne behelligt fühlen, erfährt eine wunderbare Darstellung. Das Wärmebedürfnis, das stetige Gleichmaß des täglichen Einerleis, die Träume über Vergangenes, die Anstrengung einer Fahrt mit der Trambahn: Diane Broeckhoven ist eine ausgezeichnete Beobachterin all’ der Kleinigkeiten, die das Leben alternder Menschen kennzeichnet. Dabei schreibt sie voller Wärme und Verständnis, so dass man unweigerlich mit Achtung vor diesem Menschen in der letzten Lebensphase steht. Eine vorzügliche und bestens zu empfehlende Altersstudie hat Diane Broeckhoven mit dieser kleinen und leicht zu lesenden Geschichte geschrieben!

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  • Rezension zu "Eine Reise mit Alice" von Diane Broeckhoven

    Eine Reise mit Alice
    nic

    nic

    02. April 2010 um 14:52

    Frau Alice ist schon bekannt aus "Ein Leben mit Herrn Jules". Eine Reise mit Alice ist die Fortsetzung und erzählt über das Alter, die Gebrechen, über Würde, und darüber, den Alltag zu bestehen, nachdem Alice ihren Mann plötzlich verloren hat. Es ist zu empfehlen, Eine Reise mit Alice unmittelbar nach "Ein Tag mit Herrn Jules" zu lesen. Ich habe das erste Buch schon vor Jahren gelesen, und konnte mich nicht mehr an alles erinnern. Nur daran, dass es mir gefallen hatte. (Und zwar besser als der Nachfolger) Eine Reise mit Alice mag nicht schlecht sein, natürlich ist es kein Zuckerschlecken wenn die schmerzenden Knochen einen daran hindern, die Wohnung zu verlassen. Aber mir war die Geschichte zu düster und erdrückend. Was sie wohl aber auch sein soll. Das Buch ist schnell gelesen und stimmt nachdenklich. Mir hat es zudem einen beklemmenden Nachgeschmack hinterlassen.

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  • Rezension zu "Eine Reise mit Alice" von Diane Broeckhoven

    Eine Reise mit Alice
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    28. March 2010 um 19:54

    Es ist nur ein kleines Büchlein, nicht einmal 100 Seiten, doch es ist eine liebenswerte Geschichte, die auch ein wenig traurig macht. Alice, die Frau, die ihren toten Mann Jules noch einen Tag in der Wohnung behielt ("ein Tag mit Herrn Jules"), weil sie ihn nicht verlassen und die gewohnten Rituale nicht aufgeben wollte, hat sich jetzt anscheinend mit ihrer Einsamkeit arrangiert. Sie reist sogar nach Paris und mit ihrer Schwester nach Oostende, wenn auch nicht ganz freiwillig. Aber sie wehrt sich auch, setzt sich mühsam durch, feiert kleine Triumphe. Ich musste an einigen Stellen schmunzeln, fand einiges aber auch traurig. Für die wenigen Seiten hat das Buch viel Eindruck auf mich gemacht, es liest sich gut, geeignet für zwischendurch, auch wenn es kein lustiges, keine leichtes Buch ist.

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  • Rezension zu "Eine Reise mit Alice" von Diane Broeckhoven

    Eine Reise mit Alice
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2009 um 22:03

    Die Geschichte um und mit Alice geht weiter. Jules Tod hat sie, so gut man es eben kann, verkraftet. Verreisen wollte sie eigentlich nicht mehr, weil sie dieses Glücksgefühl, dass sie bei den Reisen mit Jules empfand, verbannen wollte. Aber dann entschließt sie sich doch noch einmal nach Paris zu fahren, zu schauen, ob es die kleine Pension, in der sie ihre Hochzeitsnacht verbrachten, noch gibt. So fährt sie mit den Thalys von Antwerpen nach Paris. Nur einen Tag soll ihre Reise dauern, am Abend will sie wieder daheim sein. Aber in der unbekannt gewordenen Metropole findet sie sich nicht mehr zurecht. So bleibt sie in einem Café und gibt ihre Suche auf. Auch auf einer zweiten Reise darf der Leser die alte Dame begleiten. Alice hat ihre Schwester Esther auf deren Drängen nach Ostende begleitet. Hier merkt sie, wie sehr ihr Jules doch fehlt, wie sie seine Rechthaberei, aber auch seine Ruhe vermisst. In der Gegenwart ihrer Schwester fühlt sie sich einsam, das erträgt sie irgendwann nicht mehr, sie packt ihre Sachen und fährt heim und bereitet sich dort innerlich auf eine weitere Reise vor. Ganz feinfühlig beschreibt Diane Broeckhoven die Beschwerlichkeiten des Alters. Sie zeigt sowohl die körperlichen als auch die psychischen Grenzen von Alice auf, die mit dem Tempo des Lebens vor ihrer Wohnungstür nicht mehr mithalten kann. Dieses Buch zeigt aber auch die Prägnanz von gemeinsamen Erlebnissen, egal wie viel Zeit seitdem verstrichen ist.. Das macht besonders das Kapitel über die Reise mit ihrer Schwester deutlich. Ähnlich wie schon in „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist auch dieses ein äußert gefühlvolles, leises Buch. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Achtung und Verständnis nähert sich die Autorin ihrer Protagonistin, die sich auch mit einer gewissen Portion Selbstironie auf ganz sympathische Weise ihrem Alltag stellt. „Eine Reise mit Alice“ ist ein Buch der leisen Töne und tiefen Gedanken. Ganz poetisch ist das Ende, das mich mit einen Gänsehautgefühl und einem Kloß im Hals zurück ließ.

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