Diane Broeckhoven Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück

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Inhaltsangabe zu „Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück“ von Diane Broeckhoven

Sylvain lebt mit seinen sechsunddreißig Jahren immer noch bei der Mutter und führt ein beschauliches Leben: ohne Frau, dafür mit der Schildkröte Gaby. Aber Gaby kann nicht alles ersetzen. Sylvains Vater hat die Familie schon vor Jahren wegen einer jüngeren Frau verlassen, die Schwestern sind fortgezogen; der gekränkten Mutter bleibt nur der jüngste Sohn, auf den sie all ihre Aufmerksamkeit und Liebe konzentriert. Doch Sylvain ist eindeutig kein Kind mehr, und das Leben mit seiner Mutter Julienne raubt ihm zusehends die Luft zum Atmen. Mit der längst geplanten Fahrt mit Hilfsgütern nach Rumänien möchte Sylvain sich einen kleinen, kostbaren Urlaub von der mütterlichen Umklammerung verschaffen - doch ein schwerer Sturz Juliennes verhindert seine Abreise in letzter Minute. Hat sie den Unfall absichtlich herbeigeführt, um den Sohn erneut an sich zu binden? Enttäuscht beginnt Sylvain nun erst recht, um seine Freiheit zu kämpfen. Unfreiwillig leistet ihm die Mutter dabei Schützenhilfe: Ein Tagesausflug an die Nordsee, das Geburtstagsgeschenk von Julienne, eröffnet Sylvain völlig neue Perspektiven. Wenn er nicht nach Rumänien kommen kann, muß Rumänien eben zu ihm kommen ...§Diane Broeckhoven erzählt voller Zuneigung, mit Feingefühl und Ironie von Enge und Freiheit, von Trennungsängsten, Notlügen und davon, wie einen unverhofft das Glück einholen kann. Wer sich einen Panzer zulegt wie Gaby, die Schildkröte, muß erst mal kräftig durchgerüttelt werden, um wirklich auf die Welt zu kommen. Ein neuer, witzig-rührender Roman der Autorin von"Ein Tag mit Herrn Jules"und"Eine Reise mit Alice".

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  • Rezension zu "Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück" von Diane Broeckhoven

    Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück
    Thaila

    Thaila

    15. December 2010 um 13:19

    Sylvain ist 36 und lebt zusammen mit seiner Schildkröte Gabi noch bei seiner Mutter. Darüber ist er alles andere als glücklich. Die Neugierde und Kontrollwut seiner Mutter nehmen ihm jede Luft zum Atmen. Von einer Reise nach Rumänien mit seinem Freund Marcel erhofft er sich die langersehnte Freiheit. Umso enttäuschter ist er, als seine Mutter sich - ganz zufällig - am Tag vor seiner Abreise die Hüfte bricht. Zum Ausgleich schenkt sie ihm einen Ausflug an die Nordsee. Ausgerechnet auf dieser Butterfahrt lernt er die rumänischen Schwestern Alina und Melba kennen. Und für ihn eröffnen sich neue Wege. Julienne wurde mit vier Kindern von ihrem Mann sitzen gelassen. Ihre drei Töchter sind längst aus dem Haus, und scheinen auch häufiger genervt von ihr zu sein als sich über den Kontakt mit ihrer Mutter zu freuen. Nur Sylvain ist ihr geblieben. Das er nicht geheiratet hat und die unverschämte Pascalle mit dem viel zu weiten Ausschnitt ihn verlassen hat, ist sie nur recht. Seine Mutter kann sich ja am besten um ihn kümmern. Als sie sich die Hüfte bricht, ahnt sie schon, dass sich in Zukunft in ihrem gemeinsamen Leben einiges ändern wird. Rainer Strecker und und Regina Lemnitz lesen abwechselnd aus Sicht von Mutter und Sohn diese berührende Geschichte. Beide lesen sehr angenehm ruhig. Es gelingt vor allem Regina Lemnitz sich wunderbar in die Figuren herienzubegeben, so dass lebendige Dialoge entstehen. Die Geschichte ist "was fürs Herz", da macht es auch nichts, dass manche Konflikte arg schnell und einfach gelöst sind. "Sylvains verschlungener Weg zum Glück" ist genau das richtige für verregnete Sonntagnachmittage und hat mir Spaß gemacht.

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