Diane Carey

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Neue Rezensionen zu Diane Carey

Cover des Buches Die letzte Grenze. Star Trek (ISBN: 9783453042995)
A

Rezension zu "Die letzte Grenze. Star Trek" von Diane Carey

Unendliche Weiten
Anna_Resslervor einem Jahr

Inhalt: Robert April, Captain eines völlig neuartigen Raumschifftyps, wird mit einer Rettungsmission beauftragt. Das Kolonistenschiff Rosenberg wurde von einem Ionensturm schwer beschädigt und harrt auf Rettung. Captain April stellt seine Crew zusammen, darunter George Kirk und Drake Reed. Doch die Mission verläuft alles andere als geplant und bald findet sich die Besatzung in den Weiten des romulanischen Sektors wieder. Hat die neue Technologie des Schiffes versagt oder werden sie sabotiert? Und wie soll man sich den romulanischen Kampfschiffen gegenüber verhalten?

Meine Meinung: Ein Weltraum-Roman auf den man sich einlassen muss. Der Schreibstil war leicht verständlich, wobei ich oft über technische Erklärungen hinweg gelesen habe. Zu Beginn habe ich allerdings ein wenig länger gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden und es dauerte entsprechend bis sich Spannung aufgebaut hat.                                              Ich konnte gut mit der Crew mit fiebern. Vor allem durch die Kommandostruktur der <Constitution>, wurde ich gut unterhalten. Captain April (eher pazifistisch eingestellt)  und sein erster Offizier Kirk (soldatisch geprägt) haben unterhaltsame Gespräche geführt. Auch die Frage wie man fremden Lebensformen gegenüber tritt oder ganz allgemeine moralische Grundsätze beibehalten kann, fand ich interessant. Natürlich kommt man auch als Fan von Weltraumschlachten nicht zu kurz. Kämpfe werden auch Mann gegen Mann ausgetragen und Intrigen gesponnen. Technische Details wie Warpantrieb, Kommunikator und Transporter werden dem geneigten Leser näher gebracht und es fällt leicht in die futuristische Welt der Raumfahrt einzutauchen. 

Die Protagonisten und ihre Entwicklung war glaubwürdig erzählt, obwohl einzelnen Mitgliedern ruhig noch etwas mehr Platz eingeräumt hätte werden können. 

Fazit: Ein Weltraumabenteuer, das meiner Meinung nach alle Klischees erfüllt. Mir hat es gut gefallen, aber fesseln konnte es mich nicht. 

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Cover des Buches Gespensterschiff. STAR TREK. Ein Star Trek Roman. (ISBN: 9783453128125)
Urs_SKs avatar

Rezension zu "Gespensterschiff. STAR TREK. Ein Star Trek Roman." von Diane Carey

Das hat leider nicht viel mit der TNG-Crew zu tun...
Urs_SKvor 2 Jahren

Vorweg!: Wer ein gutes TNG-Buch erwartet, welches mit den vertrauten Charakteren um und mit Picard aufwartet, „Finger weg!“ von diesem Werk!!!

Der Ausgangs-Plot an sich ist klassisch Star Trek: Ein unbekanntes Energie-Wesen, bei welchem nicht klar wird/ist, ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs, assimiliert Lebensformen. Darunter die Crew eines sowjetischen Flugzeugträgers (aus dem Jahr 1995...). Als die Enterprise-D fernab der Erde auf dieses unbekannte Wesen trifft, tritt zunächst Deanna Troi telepathischen in Kontakt, und später auch andere Besatzungsmitglieder. Das Wesen absorbiert (in einem Angriff?) Energie aus den technischen Einrichtungen des Sternenflottenschiffes und macht dieses manövrierunfähig. Es ist klar, dass die Enterprise einen zweiten Angriff nicht überstehen könnte und Gefahr läuft, zerstört zu werden und die Besatzung in der Lebensform aufgeht, um innerhalb des Wesens als reine Geisteswesen auf ewige Zeit zu existieren. Es beginnt ein Versteckspiel und es wird überlegt, wie die NCC 1701-D dieser Situation entkommen kann.

Soweit so gut...!

Die Lösung zum Ende der Geschichte hat nicht viel mit einer Entscheidungsfindung wie man sie von Jean-Luc Picard kennt gemein. Er handelt entgegen seiner sonstigen Ideale, wirft die Erste Direktive über Bord und handelt so emotional, wie man es sonst erst später bzgl der Borg kennt... Auch sein sonstiges Benehmen während des Buches ist nicht der Captain, wie man ihn kennt. Er misstraut seinem Ersten Offizier, legt einen sehr rauen Ton an den Tag, wird immer wieder sehr laut und regiert patriarchisch über die Enterprise. Besonders Wesley Crusher hat unter ihm zu leiden.
Auch der Rest der Crew zeigt unbekannte Verhaltensweisen und Emotionen. Data ist sehr emotional und verletzlich. Er wirkt immer wieder beleidigt und besitzt ein Herz, einen Blutkreislauf und weitere natürliche Komponenten. Geordi fühlt sich hingegen auf seine technischen Bestandteile (Visor) reduziert und sieht sich als Außenseiter der Mannschaft. Tasha Yar ist extrem abweisend und geradewegs zickig. Will Ryker wäre am Liebsten selbst der Captain und hat große Probleme seine Rolle als Erster Offizier anzunehmen und sich Picard unterzuordnen. Wesley überschätzt sich komplett in seinem Können und die gesamte Crew befindet sich nahezu die gesamte Geschichte über in Streitigkeiten und Uneinigkeit.

Dieser Roman hat leider nicht viel mit den Personen der TNG—Crew gemeinsam, außer einer groben Charakterisierung und den äußeren Merkmalen. Alles was das Miteinander und das Familiengefühl der Enterprise-D ausmacht ist nicht vorhanden. Die Geschehnisse könnten eher in einem Spiegeluniversum angesiedelt sein oder auf einem anderen Schiff der Sternenflotte mit einer anderen Besatzung.

Das Buch ist natürlich aus den Anfängen der Next Generation, was einige Ungereimtheiten aufweisen darf, welche in der Geschichte noch nicht entwickelt waren, aber dieses Werk ist soweit von der eigentlichen Crew der Enterprise entfernt, dass es eher in einer weit entfernten Galaxis vor unserer Zeit spielen könnte.

Daher, wirklich nur ein Roman für hartgesottene Fans, die sich vorgenommen haben möglichst alle Bücher der Heyne-TNG-Crew gelesen zu haben. Sonst nicht empfehlenswert!

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Cover des Buches Star Trek, Voyager, Endspiel (ISBN: 9783453210622)
Papiertiger17s avatar

Rezension zu "Star Trek, Voyager, Endspiel" von Diane Carey

leider verkorkste Romanfassung des Serienfinales
Papiertiger17vor 2 Jahren

Wer Gefallen an der letzten Doppelfolge der TV-Serie gefunden hat, wird von der Romanfassung wohl sehr enttäuscht sein. Die Autorin trifft leider selten den richtigen Ton, kennt die Chemie zwischen den Figuren und deren Entwicklung der vorangegangen sieben Jahre nicht und ist in ihrem Schreibstil zu salopp – wie so oft bei ihren Star-Trek-Romanen. Es zu offensichtlich, dass Diane Carey die Serie „Star Trek: Voyager“ nicht kennt – und so bleibt das liebgewonnene Zusammenspiel der Figuren auf der Strecke. Schade. Das Buch wird dem tollen Finale der Fernsehserie nicht gerecht.

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