Diane Carey Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles.

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Inhaltsangabe zu „Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles.“ von Diane Carey

<i>Kennen Sie Tribbles?</i> ist bis heute eines der beliebtesten Fernsehabenteuer um Kirk, Spock und ihre Mannschaft. Millionen kennen die kleinen kuscheligen Fellwesen, die sich eigentlich nur durch zufriedenes Schnurren und ihr beeindruckendes Fortpflanzungstempo auszeichnen.<p> Zum dreißigjährigen Jubiläum der Enterprise wollten sich die Macher der Nachfolge-Serie <i>Deep Space Nine</i> etwas Besonderes einfallen lassen: Sie drehten eine neue Tribbles-Geschichte. Mit Hilfe neuester Computertechnik wurden Sisko, Worf und Freunde in jene Star Trek-Folge aus dem Jahr 1967 gebeamt. Dort versuchen sie, eine Veränderung ihrer Zeitlinie zu verhindern, ohne selbst zum Auslöser einer Katastrophe zu werden. Sisko erhält ein Autogramm vom Helden seiner Jugend. Und Bashir verliebt sich in seine Großmutter.<p> Was auf dem Bildschirm eine äußerst komische Folge mit umwerfenden Spezialeffekten ist, muß allerdings noch lange nicht zum Roman taugen. Glücklicherweise hat Diane Carey die Aufgabe übernommen, die Tribbles auf die Buchseiten zu transportieren. Überzeugend schildert sie die Wünsche und Beweggründe der Hauptfiguren, schmückt den Hintergrund noch etwas aus und verleiht damit einem eher oberflächlichen TV-Abenteuer die Tiefe, die <i>Star Trek</i>-Leser an ihren Romanen schätzen.<p> Wem das noch nicht genügt: Das Vorwort von David Gerrold ist mehr als nur eine Dreingabe. Der Drehbuchautor der klassischen Folge erzählt, wie er die Entstehung von <i>Kennen Sie Tribbles?</i> erlebt hat. In <i>Neuer Ärger mit den Tribbles</i> darf er dann sogar einen -- in Ehren ergrauten -- Sicherheitswächter spielen. Was ihm offensichtlich so viel Spaß gemacht hat, wie mir die Wiederkehr der Tribbles auf den Bildschirm. Und dieser Roman. <i>--Felix Darwin</i>

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  • Rezension zu "Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles." von Diane Carey

    Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles.
    charlotte

    charlotte

    22. May 2011 um 12:25

    Nett zu lesen, ganz unterhaltsam, aber lange nicht so gut wie die richtige TV-Folge...

  • Rezension zu "Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles." von Diane Carey

    Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles.
    Ameise

    Ameise

    08. December 2010 um 10:55

    Wir schreiben das Jahr 1996: Ein runder Geburtstag steht an: Star Trek wird 30 Jahre alt! Dieser Anlass sollte in den beiden damals laufenden Serien Deep Space Nine und Voyager gebührend gefeiert werden, und zwar mit Crossovern. Während wir bei Voyager eine Reise in Tuvoks Vergangenheit an Bord der Excelsior unter Captain Sulu miterleben konnten, versetzte es Sisko und einige seiner Crewmitglieder direkt auf die legendäre Enterprise, die zu diesem Zeitpunkt gerade von einer Flut hungriger Tribbles bevölkert wurde! Beide TV-Episoden wurden auch als Roman veröffentlicht, aber nur zur Tribble-Folge erschien auch eine deutsche Übersetzung. Längst ist "Immer die Last mit den Tribbles" fast genauso kultig wie die Originalfolge "Kennen Sie Tribbles?", aber trotzdem noch mal kurz zur Erinnerung: Die Crew der Defiant reist mit Hilfe des Drehkörpers der Zeit in die Vergangenheit, um den klingonischen Spion Arne Darvin daran zu hindern, einen Anschlag auf Kirk zu verüben. Für Heldenverehrung bleibt Sisko und Co. kaum Zeit, haben sie doch alle Hände voll zu tun, die Bombe im Tribblehaufen zu finden... Gibt es jemanden, der diese Folge nicht mag? "Immer die Last mit den Tribbles" ist eine grandiose Verbeugung vor der Originalserie, mit Schauspielern, denen man den Spaß beim Dreh in jeder Szene ansieht und mit Spezialeffekten, die auch nach fast 15 Jahren überzeugen können. Nun ja, von den schauspielerischen Leistungen und den Spezialeffekten bekommt man natürlich im dazugehörigen Roman nichts mit, aber dafür kann er mit einigen Szenen aufwarten, die nie gedreht wurden. So treffen zum Beispiel die beiden Ärzte McCoy und Bashir aufeinander, und "Lieutenant Brisko" kommt Kirk so verdächtig vor, dass dieser sich am liebsten genauer über den fremden Offizier erkundigt hätte. Außerdem erfahren wir, dass es keineswegs Unachtsamkeit von Sisko und Dax war, Kirk nach der großen Tribblelawine auch weiterhin mit ein paar dieser Pelztierchen zu bewerfen. Der Roman soll in erster Linie Spaß machen, deshalb sollte man bei den Figurenbeschreibungen nicht allzuviel charakterliche Tiefe erwarten. Auch der Schreibstil ist diesmal eher locker-flockig und ziemlich simpel, so dass auch Kinder problemlos dieses Büchlein lesen könnten. Das sind aber nicht die Aspekte, die ich kritisiere. Was mich aber wirklich störte, war die völlig übertrieben wirkende Bewunderung der DS9-Leute für Kirk, seine Crew und die Enterprise selbst. Ja, auch in der TV-Folge hatten Sisko und seine Crew die Vergangenheit reichlich romantisch verklärt, aber im Roman ist es noch wesentlich schlimmer, wiederholt sich permanent und nervt irgendwann nur noch. Bei allen Lobhudeleien auf die angeblich allererste Enterprise wurde mir einmal mehr vor Augen gehalten, was für eine bekloppte Idee es doch war, Jonathan Archers Schiff ausgerechnet den Namen Enterprise zu verpassen, als ob Star Trek-Fans keinen anderen Namen akzeptiert hätten... aber ich schweife ab... Die Übersetzung... tja, die könnte wirklich besser sein. Als ich das Buch zum ersten Mal las, war ich gerade an der Fachschule für Agrarwirtschaft und störte mich schon damals massiv an der "Übersetzung" des Wortes "quadrotriticale": das Quadrotritical - aaargh!! Was viele Leute, einschließlich des Übersetzers, nicht wissen: Die Kreuzung zwischen Roggen und Weizen existiert tatsächlich (allerdings ohne das "Quadro"), ist hierzulande gar nicht mal so selten, und der korrekte deutsche Name lautet "der Triticale". Klingt komisch, ist aber so. Außerdem brauchte ich eine Weile, um zu kapieren, dass mit den "Doppelkugeln" der bajoranische Drehkörper gemeint ist. Zugegeben, "Drehkörper" ist auch nicht gerade eine glückliche Übersetzung von "orb", ist aber zumindest für den Zuschauer der deutschsprachigen Folgen geläufig. Apropos deutschsprachige Folgen: Meiner Meinung nach hätte man es ruhig beim deutschen Episodentitel belassen können, anstatt sich einen neuen auszudenken. Einer der Höhepunkte des Buches ist ausnahmsweise mal das Vorwort. Es stammt von David Gerrold, seines Zeichens Drehbuchautor der Originalfolge, der die Entstehung beider Tribble-Episoden hautnah verfolgen konnte. Nicht nur, dass das Vorwort humorvoll und unterhaltsam ist, es steckt auch voller interessanter Informationen, die mir bis dahin unbekannt waren. So habe ich endlich den Insiderwitz verstanden, als O'Brien irgendeinen Lieutenant für Kirk hält. Dieser wurde nämlich von William Shatners Double gespielt! Zusammen mit dem umfangreichen Vor- und dem abschließenden Nachwort bringt es das Büchlein gerade mal auf 186 Seiten, was aber ein ausreichender Umfang für eine 45-Minuten-Episode ist. Fazit: Die Fernsehepisode ist ein Meisterwerk, das Buch ist halt nur ein Roman zur Folge. Es taugt als unterhaltsame und vergnügliche Lektüre für einen verregneten Nachmittag, aber auf keinen Fall als Ersatz für die TV-Episode.

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  • Rezension zu "Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles." von Diane Carey

    Star Trek. Deep Space Nine 23. Neuer Ärger mit den Tribbles.
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2010 um 00:23

    Für mich persönlich gibt es eine Lieblingsfolge bei TOS, bei der ich immer wieder herzhaft lachen kann: Trouble with Tribbles - Ärger mit Tribbles. Zu meiner größten Freude wurde genau diese Folge dreißig Jahre später ausgesucht und zur Jubiläumsfolge erweitert. Und genau um diese Jubiläumsfolge handelt es sich in diesem Buch. Nach einem Zeitsprung der Defiant ins 23. Jahrhundert sehen sich Captain Sisko, Major Kira, Odo und der Rest der Besatzung mit der Notwendigkeit konfrontiert, einen Anschlag auf Captain Kirks Leben zu verhindern. Arne Darvin, ein klingonischer Spion, der von Kirk enttarnt wurde, hatte die Defiant durch die Zeit versetzt, um sich an Kirk zu rächen und seinen eigenen Ruf wieder herzustellen. Um die Zeitlinie nicht zu verletzten, treten die Besatzungsmitglieder der Defiant als Crewmitglieder der Enterprise auf und versuchen den Attentäter zu fangen und sein Vorhaben zu vereiteln. Dabei bekommen sie es auch mit einer Überzahl an Tribbles zu tun, kleine Fellbälle, die sich rasend schnell vermehren, aber ansonsten einfach nur putzig sind. In einem Vorwort kommt David Gerrold zu Wort, "der Bursche, der die Tribbles erfunden hat". Mit Witz und Raffinesse beschreibt er die Entstehung der ersten Folge und auch der Jubiläumsfolge dreißig Jahre später - er war bei beiden anwesend. Wie auch die Geschichte an sich, ist auch das Vorwort sehr lesenswert und unterhaltsam. Man merkt den Autoren den Spaß an dieser Serie an, denn das Augenzwinkern zwischen den Zeilen ist teilweise deutlich zu sehen. Fazit: Eine gelungene Mischung aus zwei Generationen.

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