Diane Carey Star Trek, The Next Generation, Doppelhelix - Roter Sektor

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Inhaltsangabe zu „Star Trek, The Next Generation, Doppelhelix - Roter Sektor“ von Diane Carey

Ein künstliches Virus hat die gesamte romulanische Herrscherfamilie infiziert. Botschafter Spock muss seine Vereinigungsbemühungen beiseite schieben und seinen alten Freund Dr. Leonard McCoy zu sich rufen. Dieser entdeckt die einzige Hoffnung auf ein Heilmittel in einem lange verschollen geglaubten romulanischen Erben, dessen Blut und Gewebe noch nicht vom Virus verseucht wurden. Aber kann dieser Erbe gefunden werden, bevor der Untergang einer Herrscherdynastie das gesamte Imperium ins Chaos stürzt?

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  • Rezension zu "Star Trek, The Next Generation, Doppelhelix - Roter Sektor" von Diane Carey

    Star Trek, The Next Generation, Doppelhelix - Roter Sektor
    Avenger

    Avenger

    06. January 2013 um 16:28

    Diane Carey hat den geneigten Star Trek Fan mehr als 20 Romane beschert. 2002 erschien das letzte verfasste Buch von ihr bei den deutschen Händlern, mit dem Titel „Aufbruch ins Unbekannte“. Doch nun im Jahre 2012 im Zuge der Doppelhelix-Reihe beschert uns der Cross Cult Verlag im dritten Teil eine Geschichte aus Diane Careys Feder. Hat sich das Warten gelohnt? Eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage. Doch folgt erstmal ein kurzer Überblick über die Geschichte: Ein Trupp Kadetten erhält den Auftrag einen Botschafter und sein diplomatisches Personal von einer politisch instabilen Welt zu evakuieren. Die Mission scheitert und beim Fluchtversuch gerät der kommandierende Kadett in Gefangenschaft. Aufgrund der Situation auf dem Planeten wird der ganze Sektor zum Sperrgebiet erklärt. Eine Rettung des gefangenen Kadetten scheint somit aussichtslos zu sein und die Jahre vergehen. Jahre später bricht auch auf der romulanischen Heimatwelt eine geheimnisvolle Seuche aus und infiziert die dortige Herrscherfamilie. Botschafter Spock und Doktor McCoy versuchen hinter das Geheimnis dieser Seuche zu kommen und somit ein Heilmittel zu entwickeln. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie bereits erwähnt gilt Diane Carey eigentlich als Veteranin im Star Trek Franchise, schließlich ist sie seit mehr als 20 Jahren dabei. Doch was ich hier „erleben“ durfte, lässt mich etwas zweifeln. Das fängt schon bei der Charakterisierung an. Ich persönlich habe keinen der Protagonisten aus den Serien wiedererkannt, vielleicht mit Ausnahme von Doktor McCoy (der hier aber eher als Nebenfigur fungiert, aber dazu später mehr.). Doktor Crusher ist hier sehr aggressiv und strahlt eine gewisse Kälte aus, was meiner Meinung nach für sie ein völlig untypisches Verhalten darstellt. Selbst ihren Kollegen Data behandelt sie hier eher wie ein Werkzeug als wie einen Mannschaftskameraden. Doch damit nicht genug. Botschafter Spock zeigt bei Carey plötzlich Gefühle. Er spricht immer wieder liebevoll zu verschiedenen Personen oder ein eine Andeutung eines Lächelns im Gesicht. Carey scheint vergessen zu haben das Spock ein Halbvulkanier ist und eigentlich keine Gefühle zeigt. Ähnliches hab ich bei ihrer Beschreibung der Sternenflotte (Starfleet) gedacht. Im vorliegenden Band ist es eine militärische Organisation, wo die Forschung und Wissenschaft nur schmuckes Beiwerk sind. Schiffe der „Galaxy“ Klasse werden plötzlich Schlachtkreuzer und sie erfindet ganz neue Schiffstypen wie den „Tender“ und den „Standart Warbird“ (da frag ich mich doch was es da noch für Warbirds gibt). Versteht mich nicht falsch, für mich muss sich ein Star Trek Roman nicht haargenau an den offiziellen Kanon halten, aber zu weit davon entfernen sollte man sich auch nicht. Und genau das ist hier meiner Meinung nach der Fall. Alleine schon das Beispiel des neu eingeführten Schiffstyps „Tender“ vermittelt, in Kombination mit dem ausgezeichneten Ruf des Captains, den Eindruck dass die Sternenflotte jede Woche zig Großschlachten zu schlagen hat. Doch das ist nicht der Fall. Natürlich verfügt die Sternenflotte über Kriegsschiffe doch steht die Erforschung des Alls an vorderster Stelle. Insbesondere ein Schiff der „Galaxy“ Klasse ist kein Kriegsschiff. Schließlich befinden sich Familien an Bord. Kann man aber die von mir angesprochenen Kritikpunkte ignorieren, diverse Logiklöcher gekonnt überlesen, so erwartet dem Leser eine durchaus interessante Geschichte. Leider wäre hier viel mehr möglich gewesen. Wirklich schade drum. Ich vergebe deshalb 2 von 5 Schlachtschiffen, aber nur weil ich die Grundgeschichte durchaus interessant finde.

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