Diane Chamberlain Der Tag, an dem wir dich vergaßen

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem wir dich vergaßen“ von Diane Chamberlain

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … „Ein absoluter Pageturner und ein Muss für alle Mystery-Fans!“ Library Journal „Kraftvoll und aufregend.“ Booklist

Aus dem, was wie ein Krimi beginnt, wird schließlich ein Famliendrama. Ein Buch mit spannender Handlung, aber geringer erzählerischer Kraft.

— frenx1
frenx1

Riley kehrt zur Testamentseröffnung ihres Vaters in die Heimatstadt zurück. Beim Aufräumen im Elternhaus erfährt sie Erschreckendes.

— Shellan16
Shellan16

Berührende Geschichte mit vielen Geheimnissen.

— abetterway
abetterway

Emotionale und berührende Geschichte über die Lügen einer Familie

— Blintschik
Blintschik

Sehr spannend am Anfang, aber leider ab einem gewissen Punkt ziemlich vorhersehbar und irgendwann war es einfach zuviel des Guten für mich.

— Betsy
Betsy

Ein unglaublich tiefgründiges Buch, das viele Rätsel aufwirft und gekonnt zum richtigen Moment lüftet. Ein verblüffend schöner Schreibstil.

— Leseratte2007
Leseratte2007

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen! Ein Buch voller Fragen, Wahrheiten, Geheimnissen, Leid und Hoffnung.

— TessaL
TessaL

Ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine Familiengeschichte die mich gefesselt und bewegt hat. Tolle Charaktere.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

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    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    frenx1

    frenx1

    27. May 2017 um 15:05

    Nein, gefesselt hat mich „Der Tag, an dem wir dich vergaßen“ nicht. Der Roman von Diane Chamberlain beginnt zwar äußerst spannend, doch geht dem Buch nach der Hälfte ein wenig die Puste aus. Das ist auch der Autorin aufgefallen, denn während das Buch zunächst aus der Sicht Rileys erzählt wird, die nach längerer Zeit wieder nach Hause zurückkehrt, um nach dem Tod ihres Vaters das elterliche Haus zu verkaufen, wechselt das Buch nach 150 Seiten zwischendurch immer wieder die Perspektive und man landet in der Zeit, in der die Geheimnisse, die Riley aufdeckt, zu Geheimnissen wurden. An manchen Stellen weiß der Leser so auch mehr als Riley, was ganz geschickt gemacht ist, da man als Leser die Fehler, die sie macht, durchschaut. Allerdings ist Riley keine Person, mit der man mitleidet. Sie ist eher ein Durchschnittstyp, ohne Macken und Kanten. Selten wird über sie erzählt, hauptsächlich lernt man sie durch die Dialoge mit anderen kennen. So wirkt Riley kontur- und farblos. Manche Nebenfigur des Romans wirkt überzeugender. Ganz anders dagegen ihre über 20 Jahre ältere Schwester Lisa, die verschwunden ist, als Riley gerade einmal zwei Jahre alt war. Was über sie erzählt wird wirkt lebendig, an ihr kann man sich reiben, da sie Ecken und Kanten hat. Während Riley sich mit Lisas Verschwinden und einem gut gehüteten Familiengeheimnis auseinandersetzt und letztlich kein Privatleben hat, wird Lisa immer mehr zur Hauptperson des Buches. Von ihren inneren Kämpfen erfährt man, von Riley wird nur gesagt, dass sie sich getrennt hat. Wieso, weshalb? Fehlanzeige. Selbst von Rileys Bruder Danny erfährt man mehr aus seiner Vergangenheit. Diane Chamberlain kann spannende Handlungen konstruieren, ohne Frage. Eine große Erzählerin ist sie nicht.

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  • Leserunde zu "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    „Ein absoluter Pageturner und ein Muss für alle Mystery-Fans!“ Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain ein. Bitte bewerbt euch bis zum 07.05.2017 für eines von 25 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … Du möchtest "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain lesen? Dann bewerbe dich jetzt um eines der 25 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 310
  • in einem Rutsch durchgelesen

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    27. May 2017 um 10:21

    Das Cover finde ich ansprechend, den Titel passend.Ich bin schnell in das Buch hineingekommen. Eigentlich wollte ich nur 2 oder 3 Kapitel lesen, dann habe ich das Buch aber direkt bis zum Ende gelesen. Das ist bei mir schon lange nicht mehr vorgekommen.Der Schreibstil  ist gut und sehr flüssig zu lesen. Riley  ist mri sofort sympathisch gewesen, ich mag sie gerne als Charakter. Sie ist noch recht jung, gibt sich aber große Mühe alles zum Willen ihres Vaters zu regeln.Sie versucht die Geheimnisse zu lüften unsd ist für meinen Geschmack vertrauti sie Anderen zu schnell.Ihr Burder hingegen ist ein schwieriger Charakter, der aber gut in die Geschichte gepasst hat.Schweren Herzens vergeben ich nur 4 Sterne, da das Ende für mich absolut nicht überraschend war und ich es es schon recht früh geahnt habe. Trotzdem absolut empfehlenswert!

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  • Spannende Familiengeschichte

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Shellan16

    Shellan16

    25. May 2017 um 19:44

    Riley kehrt nach North Carolina zurück. Dort ist sie aufgewachsen, aber jetzt erwartet sie nach dem Tod des Vaters die Testamentseröffnung und der Verkauf des Elternhauses. Ihr einziger noch lebender Verwandter ist ihr Bruder Danny, der zurückgezogen in einem Campingwagen mitten im Wald lebt. Die Mutter musste jahrelang Medikamente gegen Depressionen nehmen und Lisa, die ältere Schwester hat vor Jahren Selbstmord begangen. Riley kehrt mit gemischten Gefühlen in ihre Heimatstadt zurück, denn sie fühlt sich völlig überfordert mit allem was ihr mit der Haushaltsauflösung bevorsteht. Ihr Bruder ist ihr keine Hilfe, denn er will mit der Vergangenheit nichts zu tun haben. Aber begründet sich sein Verhalten nur auf einer posttraumatischen Belastungsstörung aus seiner Zeit beim Militär oder steckt vielleicht mehr dahinter.Hilfe bekommt Riley von einer alten Freundin ihrer Mutter, die sich erstaunlich gut im Haus auskennt. Als Riley beim Aufräumen eine Kiste mit alten Zeitungsausschnitten findet, stellt dieser Fund alles, was sie bisher von ihrer Familie wusste, gehörig auf den Kopf.Angefangen mit den Hintergründen um den Selbstmord ihrer 17 jährigen Schwester Lisa. Lisa war eine begnadete Violinistin, ein Wunderkind. Hat sie wirklich Selbstmord begangen, wurde sie ermordet oder lebt sie vielleicht noch. Riley geht der Sache nach und erfährt einiges, mit dem sie niemals gerechnet hätte.Der Roman wird zum grössten Teil aus der Sicht von Riley erzählt, zwischendurch gibt es Rückblenden, die das Ganze aus der Sicht von Lisa berichten.Das Buch hat mich gefesselt und ich habe noch lange darüber nachgedacht. Unglaublich, was Riley alles aufdeckt, die Geschichte nimmt Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

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  • Familien und ihre Geheimnisse

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Betsy

    Betsy

    25. May 2017 um 19:18

    Riley MacPherson kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihr ehemaliges Elternhaus zurück um den Nachlass zu regeln und zugleich auch ihren Bruder Danny zu besuchen, der am liebsten für sich allein bleibt. Von ihm kann sie auch keinerlei Hilfe erwarten, da er ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihren Eltern hatte und das Haus nicht einmal betreten will. Als sie dann auf eine Schachtel voller alter Zeitungsartikel stößt, erfährt sie nicht nur, dass ihre ältere Schwester Lisa vor über 20 Jahren des Mordes verdächtig wurde, sondern vielleicht auch ihren Selbstmord nur vorgetäuscht hat, der das Leben ihrer Familie für immer verändert hat. Rileys Welt wird auf den Kopf gestellt, nicht nur, dass ihre Eltern ihr dies verheimlicht haben, sondern sie findet auch noch andere Dinge heraus die sie einfach nicht glauben will. Schließlich stellt sie selbst Nachforschungen an und es kommen Familiengeheimnisse ans Licht, die ihr Leben für immer verändern. Das Buch fängt relativ ruhig an und obwohl wenig zu passieren scheint, gibt es immer mehr Informationen, die Riley und auch der Leser erhält und die immer mehr Fragen aufwerfen. Vieles erscheint mit der Zeit in einem anderen Licht. Zwar baut sich so immer mehr eine großartige Spannung in der Geschichte auf, allerdings kann man, wenn man ein Thriller- und Krimifan ist und aufmerksam liest, sehr schnell erahnen wo die Handlung den Leser wohl hinführen wird. Dennoch fiebert man natürlich mit Riley mit und ist gespannt was mit Lisa damals wirklich passiert ist und ob sie wirklich jemanden getötet hat. Besonders interessant ist es dann ab dem 2. Teil des Buches, da die Autorin die Geschichte in 2 Zeitebenen weiterlaufen lässt und wir aus Lisas Sicht miterleben was am Tag ihres Selbstmordes vor über 20 Jahren tatsächlich passiert ist. Es gibt auch einige Nebenfiguren, die für neue Fragen sorgen und weitere Geheimnisse ans Licht bringen. Dabei sind sie so wie sie sich benehmen anfänglich sehr schwer einschätzbar, besonders eine alte Freundin von Rileys Mutter drängt sich in ihre Angelegenheiten und drängt Riley ihre Hilfe beim Nachlass regeln auf, was diese anstandslos über sich ergehen lässt. Teilweise tat ich mir mit Riley hier etwas schwer, die sich nicht nur so viel gefallen ließ, bis sie endlich mal ihre Meinung sagte, teilweise gefühlte Ewigkeiten brauchte um 1+1 zusammen zuzählen, mehr als etwas naiv wirkte bezüglich den drohenden Konsequenzen, falls sie Lisa tatsächlich noch lebendig vorfinden sollte und dann letztendlich auch sehr viel von Danny abverlangt. Sicher, Riley erlebt einiges innerhalb kürzester Zeit und trauert auch immer noch um ihren Vater, der hier so einige Geheimnisse mit ins Grab genommen hat, und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, dennoch fiel es mir etwas schwer, mich ganz von ihr einnehmen zu lassen, während mich Danny und seine gesamte Geschichte vielmehr berührte und interessierte. Angefangen mit den damaligen Problemen mit seiner älteren Schwester Lisa in deren Schatten er aufwuchs, dann die Lügen seiner Eltern, sein Irakeinsatz und letztendlich die Vermutung, dass Lisa ihren Selbstmord nur vorgetäuscht hat, was erneut Wut und Hass auf sie hochkommen lässt. Im weiteren Verlauf bleibt es zwar spannend, aber es wurde dann auch etwas zu bunt getrieben für meinen Geschmack, als müsste man hier noch mehr reinbringen um auch ja für noch mehr Dramatik zu sorgen, weshalb es dann besonders am Schluss einfach schon zu konstruiert und auch klischeehaft wirkte. Das Ende hat mich persönlich dann etwas enttäuscht. Zwar ließ es keine Fragen offen, aber es wurde doch etwas unrealistisch eingefärbt, wenn man bedenkt wie hier letztendlich alles ablief und auch weiterläuft, ganz zu schweigen davon wie viele Leute letztendlich involviert sind oder Bescheid wissen was damals wirklich passiert ist. Einzig Dannys und Rileys Beziehung fand ich sehr gut geschildert und auch seine Art ihr letztendlich doch beizustehen rührte mich, weil es ihm wahrlich nicht leicht fällt. Er übernimmt hier den uneinsichtigen und nachtragenden Part, dennoch kann ich ihn von allen am besten verstehen, da letzen Endes er der Einzige ist, dessen Leben immer noch aus der Bahn ist, der letztendlich alleine bleibt und für den die Vergangenheit immer noch seine Schatten auf sein Leben wirft.  Zeitweise konnte es mich wirklich mitreißen, aber so sehr ich auch Mitleid mit Riley und Lisa hatte, war manches einfach zuviel des Guten für mich und nicht alles stellte mich zufrieden, so wie manches hier einfach abgetan wurde. Irgendwie konnte es mich emotional nicht so mitreißen wie ich es mir gewünscht hätte. Fazit: Ein großteils recht ruhiger Roman, der eher vom Verhalten der Figuren lebt und den Geheimnissen die hier alle mehr oder weniger im Zusammenhang mit Lisa haben. Wer aufmerksam ist und schon Erfahrungen mit solchen Geschichten hat, kann sehr schnell eine Theorie ersinnen, was damals wohl passiert ist. Ab der tatsächlichen Auflösung ist dann leider auch schon etwas die Luft raus. Die weiteren Ereignisse überschlagen sich, während anfänglich eher wenig weiter ging, es gibt noch ein paar weitere Dramen, aber am Ende herrscht dann doch für fast alle Friede, Freude, Eierkuchen. Ein für mich etwas zu simpel gestricktes Ende, das es einem schwer macht zu glauben, dass es in Echt möglich wäre und auch etwas scheinheilig ist, da die Lügen, die hier Riley anfänglich soviel Kummer machten, letztendlich von ihr fortgeführt werden. Gut und flüssig zu lesen, mit viel Familiendrama, aber dann auch nicht so außergewöhnlich überraschend und emotional wie ich es mir erwartet hätte. Mich hat es leider letzten Endes nicht so berührt, auch wenn es eine spannende Geschichte war. Daher nur eine 3,5 Sterne Bewertung von mir.

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  • Auf der Suche nach der Wahrheit

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Bella5

    Bella5

    25. May 2017 um 11:35

    „Der Tag, an dem wir dich vergaßen“ ist ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es geht um die Entzauberung von Familiengeheimnissen und um die Enträtselung der Vergangenheit. Dabei behandelt der Roman auch menschliche Abgründe und Beziehungen, er ist jedoch kein Feelgood – Familienroman. Dies wird meines Erachtens aber schon über die Covergestaltung des Buches kommuniziert. Der eigentliche Text ist gut strukturiert und in drei Teile gegliedert, sodaß diverse Facetten beleuchtet werden können. Sprachlich und stilistisch konnte mich Diane Chamberlains Werk überzeugen, da die Form gut zum Inhalt passt.   Worum geht’s? -          Die Protagonistin Riley MacPherson geht nach dem Tod ihres Vaters an den Ort zurück, an dem alles begann. Ihren Heimatstaat North Carolina hatte sie jedoch jahrelang gemieden wie der Teufel das Weihwasser. -          Denn: Nach dem Selbstmord ihrer Schwester war die Familie nicht mehr, was sie einmal gewesen war, und die Bezeichnung „Familie“ traf auf die Sippe streng genommen nicht einmal mehr zu, zu zerrüttet war das Verhältnis der Mitglieder. -          Als Riley sich daran macht, das Elternhaus zu entrümpeln, macht sie einen Fund, der sie völlig aus der Bahn wirft: In einer Schachtel findet sie alte Zeitungsartikel, die sie annehmen lassen, dass ihre Schwester womöglich noch am Leben ist! -          Riley begibt sich auf die Suche und stösst dabei nur auf die sprichwörtlichen verschlossenen Türen, und doch muss sie wissen, was in der Vergangenheit wirklich geschah…  Man sollte als Leser keinen Actionkracher erwarten, auch wenn es durchaus spannende Passagen gibt. Die Erzählung stellt ein Familiendrama ins Zentrum, denn Rileys Nachforschungen bringen den Dominoeffekt ins Rollen – jedes Geheimnis zieht ein weiteres nach sich, was ist Lüge, was ist Wahrheit, und womöglich war die Realität, die Riley zu kennen glaubt, nur Konstruktion.  Im Verlauf der Geschichte werden die Beziehungen und Verwicklungen der Familie MacPherson analysiert, das Leid und die Motivation der einzelnen Figuren. Chamberlain gelingt die Figurenzeichnung und die Ausarbeitung der Handlung gut, und wenn man manche Passagen als überzeichnet empfinden könnte, fällt dies in der Gesamtschau nicht allzu sehr ins Gewicht, da Chamberlains story sich gut liest. Die Tragik der Ereignisse lässt keinen Leser kalt.    Fazit:  Eine tragische Familiengeschichte, für die ich 4,5 von insgesamt 5 möglichen Sternen vergebe.

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  • Der Tag, an dem wir dich vergaßen

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    abetterway

    abetterway

    24. May 2017 um 13:49

    Inhalt:"Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …"Meinung:Der Schreibstil des Buches ist leicht und flüssig und vor allem sehr spannend. Die Autorin schafft es sehr gut Spannung aufzubauen und diese auch zu halten bzw. immer wieder neue Fragen aufzuwerfen und somit den Leser neugierig zu halten. Die Geschichte ist sehr verzwickt und die Gehimmnisse werden nacheinander gelüftet...Riley tut mir wirklich leid...das hat keine Familie verdient was sie und ihr Bruder durchmachen musste...Am Ende fehlt mir doch noch was mit Tom und seiner Frau passiert ist bzw. was mit Danny ist... Fazit:Ein tolles Buch, kann ich nur weiterempfehlen.

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  • Die Geheimnisse einer Familie

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Blintschik

    Blintschik

    23. May 2017 um 21:00

    Da Rileys Vater vor kurzem verstorben muss, muss sie sich um sein Haus und seine Sachen kümmern. Dabei stößt sie auf alte Zeitungsartikel über ihre Schwester, von der immer alle dachten, dass sie Selbstmord begangen hätte, doch Riley findet heraus, dass hinter dieser Sache viel mehr steckt und ihre Schwester vielleicht garnicht tot ist.Die Geschichte fängt ruhig an und der Stil ist auch sehr angenehm zu lesen. Am Anfang, muss ich zugeben, fand ich es sogar etwas langweilig, da die Handlung nur sehr langsam vorran ging und viele Personen gab, die man erstmal kennenlernen musste. Doch ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und wurde dann richtig in ihren Bann gezogen. Es stellen sich nämlich viele Fragen und nichts scheint so zu sein wie es scheint.Dasselbe hat man auch bei den Personen, was die Geschichte richtig interessant macht, denn man weiß nicht wem Riley nun wirklich trauen kann. Riley, die Hauptperson, aus deren Sicht alles erzählt wird, ist erst 25 Jahre alt und ich finde es kommt im Buch wirklich gut rüber, dass es ihr schwer fällt mit all den neuen Situationen klarzukommen. Sie trauert um ihren Vater, macht sich Sorgen um ihren kranken Bruder und muss sich dann auch noch um all die finanziellen Dinge kümmern, dazu kommt dann noch dazu, dass sie herausfindet, dass alles in ihrer Familie auf einer Lüge aufgebaut zu sein scheint. Trotz ihrer unerfahrenen und unsicheren Art, kann man im Laufe des Buches beobachten wie sie selbstbewusster wird und weiß was sie will. Dadurch wirkt ihr Charakter realistisch und man kann auch gut mit ihr mitfühlen und ihre Handlungen nachvollziehen.Ab dem zweiten Teil begleitet man dann auch ihre Schwester Lisa und erfährt so was wirklich von Anfang an passiert ist, was mir auch sehr gefallen hat, da man so sehr gut verstehen konnte was und wie alles vorgefallen war.Die Geschichte an sich wirkt an manchen Stellen etwas gestellt, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Stück für Stück werden Fragen aufgeworfen, die dann auch langsam aber sicher gelöst werden, sodass ich am Ende ein befriedigendes Gefühl hatte, weil sie alles aufgelöst hatte. Ab einem bestimmten Punkt konnte ich zwar vermuten worauf es hinauslaufen wird, aber es dann noch mal zu lesen, war auch ganz angenehm. Die Handlung ist das ganze Buch über eher ruhiger geblieben. Große Action oder Herzklopfen gibt es nicht, daher ist es eher etwas für einen ruhigen Regentag an dem man entspannen möchte. Es kommen aber sehr große Gefühle vor, die mich beim Lesen auch sehr berührt hatten. Und auch so konnte man die Emotionen beim Lesen wirklich gut mitfühlen.Zum Schluss kann ich sagen, dass ich das Buch toll fand. Am meisten haben mich die Gefühle in dem Buch überzeugt, denn diese wurden wirklich gut beschrieben. Aber auch so hatte ich Spaß Riley auf der Suche nach der Wahrheit zu begleiten und kann es echt weiterempfehlen.

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  • Ein unglaublich tiefgründiges Buch, das mit einem tollen Schreibstil überzeugen kann...

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    21. May 2017 um 13:37

    Darum geht es (Klappentext):Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …Meine Meinung:Der Schreibstil konnte mich schon seit der ersten Seite fesseln.Diese Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet, am Anfang stehen wir vor einem großen Scherbenhaufen und wissen wie die Protagonistin nicht was Wahrheit ist und was Lüge ist, aber nach und nach erfahren wir immer mehr Familiengeheimnisse. Es gibt immer mal wieder Perspektivenumschwünge von Riley und von ihrer Schwester. Auch die anderen Charaktere waren sehr fesselnd und faszinierend und ich konnte mich in diese rätselhafte und mysteriöse Geschichte fallen lassen.Die Handlung war sehr vielschichtig und es kam keine Langweile auf. Ich habe mich sehr gut amüsiert und unterhalten gefühlt.Die Atmosphäre war die ganze Zeit ein bisschen dunkel und mysteriös, weil man nicht wusste, was damals passiert ist und sich auch noch mit den Ängsten, Wünschen und Sorgen von Riley beschäftigt hat.Insgesamt bildet das Buch eine wunderschöne Abwechslung zwischen Spannung, Familiengeheimnissen, Hoffnung und vielem mehr. Das Buch ist einfach nur empfehlenswert!!!

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  • Möchte man wirklich auf alle Fragen eine Antwort?

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    TessaL

    TessaL

    19. May 2017 um 14:29

    Klappentext:Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie ihren Heimatort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … Meinung:Am Anfang des Buches wird einem erst mal vieles über Riley und ihre Familie und deren Vergangenheit erzählt. Die Autorin hat es geschafft, diesen Teil des Buches ziemlich spannend darzustellen, alles was erklärt wurde, war für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig. Alles fängt damit an, dass Riley die Zeitungsartikel findet und so kommt die Geschichte ins Rollen. Es fängt eigentlich nur mit der Frage an, was damals mit Lisa – Rileys Schwester – passiert ist, aber es stellt sich schnell heraus, dass Riley mit dieser Frage ein Kartenhaus aus Geheimnissen zum Einstürzen bringt. Wir begleiten Riley auf einem ziemlichen schweren Weg, denn sie möchte Antworten, aber niemand will sie ihr geben. Wir erfahren mit ihr, dass ihre Familie sehr viele Geheimnisse hatte und mit jedem Geheimnis das gelüftet wird, jede Wahrheit die von Riley aufgedeckt wird, wird es verworrener. Im Laufe der Geschichte kann man die einzelnen Charaktere immer besser verstehen. Aber man muss auch aufpassen, wen kann Riley vertrauen? Wer spielt nur ein Spiel mit ihr? Das Ende war sehr spannend, denn vieles passierte womit man am Anfang gar nicht gerechnet hätte. Auch musste man mit Riley bangen ob sie selbst am Ende alles zerstört hat oder doch in die richtigen Menschen vertraut hat. Mich hat das Buch zu 100 % überzeugt. Von der ersten bis zur letzten Seite war die Spannung da und hat mich mitgerissen. In dem Buch wurde niemals etwas schön geredet, aber dennoch hatte man immer Hoffnung für die Charaktere, die einem wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Manche stellen sind ziemlich traurig und öfters hat mich das Buch so gerührt, dass mir die Tränen kamen. An anderen Stellen wurde es wieder so spannend, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und konnte. Durch die relativ kurzen Kapitel kommt man mit dem Lesen gut voran und der Schreibstil hat mir auch richtig gut gefallen. Eine absolute Leseempfehlung, für jeden der auf tragische Familiengeschichten steht oder einfach zusammen mit Riley das Geheimnis um ihre Schwester lüften will! 

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  • Was geschah mit meiner Schwester?

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Lesemone

    Lesemone

    18. May 2017 um 08:50

    Riley MacPherson kehrt nach dem Tod ihres Vaters nach North Carolina zurück und möchte so schnell wie möglich ihr Elternhaus ausräumen und verkaufen. An ihre Kindheit hat sie keine guten Erinnerungen. Ihre Schwester brachte sich selbst um, ihre Mutter zerbrach daran und ihr Bruder Danny ist bis auf den heutigen Tag traumatisiert. Als sie Zeitungsartikel findet, die andeuten, ihre Schwester könnte noch leben, stößt sie bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens. Es werden immer nur Andeutungen gemacht, die Riley noch mehr verwirren.Die Autorin fängt das Buch damit an, dass sie erst einmal die Randbedingungen der Geschichte erklärt. Das ist auch nötig, weil man sonst den Rest nicht verstehen würde. Das hört sich zwar langweilig an, aber man will ja wissen, ob an dem Gerücht, dass Lisa noch lebt, was dran ist. Durch die nicht allzu langen Kapitel war das Buch sehr angenehm zu lesen. Am Anfang geht Riley einem Hinweis nach dem anderen nach und dann ist der Autorin ein cleverer Schachzug gelungen. Sie wechselt plötzlich in ihrer Erzählung zwischen Riley in der Gegenwart und Lisa in der Vergangenheit hin und her. So erfährt man aus erster Hand, was denn damals wirklich geschah. Es tut sich eine sehr tragische Familiengeschichte auf, in der alle Familienmitglieder gelitten haben. Die Handlung und auch die Reaktionen der Protagonisten waren für mich absolut nachvollziehbar. Auch die Neidereien, als der Besitz des Vaters aufgeteilt wird, waren absolut realitätsnah. Die einzelnen Charaktere, die im Buch auftauchen, sind sehr authentisch beschrieben, nicht alle sind sympathisch und nicht jeder meinte es gut mit Riley. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, fesselnd und teilweise sehr emotional geschrieben. Durch den flüssigen Schreibstil war das Buch sehr gut zu lesen und es gab auch keine unnötigen Längen darin. Eins meiner Lesehighlights für dieses Jahr!

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  • Nichts ist wie es scheint - eine sehr gefühlvolle und bewegende Familiengeschichte

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    17. May 2017 um 07:45

    Diane Chamberlain Der Tag an dem wir dich vergaßen Klappentext: Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … Meine Meinung: Ich bin bei Lovelybooks über das Buch gestolpert und hatte Glück eines der Rezi-Exemplare zu ergattern. Das außergewöhnliche Cover und der Titel haben mich neugierig auf die dahinter steckende Geschichte gemacht. Von der Autorin hatte ich bislang noch nichts gelesen und somit war ich dann doppelt gespannt. Meine Nase lag wieder einmal goldrichtig, dieses Buch ist echt genial. Eines meiner Jahreshighlights. Ein toller Schreibstil und ein fesselnder Prolog führten dazu das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe die 480 Seiten an einem Tag verschlungen. Rileys Vater ist gestorben und sie muss nun seinen Haushalt auflösen, eine Arbeit die ihr nicht leicht fällt, aber auch eine die sie in Erinnerungen an ihr Kindheit schwelgen lässt, eine Kindheit die durch den Selbstmord der großen Schwester geprägt war aber auch eine die von einer Wolke der Traurigkeit umgeben war. Der Tod von Lisa hat sich auf die ganze Familie ausgewirkt, da wo früher Lachen, Glück und Zufriedenheit war, gab es nun eine depressive Mutter, einen traurigen in sich gekehrten Vater und einen Bruder der an all dem die Schuld der toten Schwester gab. Riley selbst war damals noch zu klein um diese Veränderungen zu bemerken. Beim Ausräumen des Hauses stößt Riley auf etwas das sie am Selbstmord der Schwester zweifeln lässt, mehr noch sie denkt das ihre große Schwester noch leben könnte. Riley hat keine Ruhe mehr, sie muss es genau wissen und deshalb stellt sie Nachforschungen an. „Der Tag an dem wir dich vergaßen“ hat mich vom ersten Moment an gepackt und gefesselt. Besonders gut gefallen hat mir das die eigentliche Geschichte langsam los ging und man Riley erst näher kennenlernte. Man fühlte mit ihr als sie in Erinnerungen schwebte und man spürte wie schwer es ihr fiel den Haushalt des Vaters aufzulösen, aber auch wie sehr sie sich wünscht wieder ein besseres Verhältnis zu ihrem Bruder zu bekommen. Während Riley im Haus ihres Vaters krustelt lernt man sie näher kennen und sie wird einem immer sympathischer, man kann sich richtig gut in sie reinversetzen. Man lernt das Umfeld ihres Vaters kennen, eine alte Freundin ihrer Mutter und nachdem man sich so ein bisschen eingelebt hat wird die Geschichte in zwei Handlungssträngen weiter erzählt. Während Riley in der Gegenwart auf immer mehr Ungereimtheiten stößt, wird parallel dazu erzählt was in der Vergangenheit passiert ist und irgendwann laufen die beiden Handlungsstränge zusammen. Die Geschichte ist nicht nur fesselnd sondern auch sehr bewegend geschrieben. Die Kinder der Familie MacPherson, aber auch deren Eltern hatten es nicht leicht und zu lesen was die Familie alles durchlebte war einerseits grausam, andererseits konnte man Ende jedoch auch verstehen warum es so war, wie es war. Eine Familie in der jeder seine Geheimnisse hatte und jeder alles mit sich alleine ausmachte. Ich fühlte besonders mit Riley die dachte ihrem Vater nahe zu stehen und dann feststellen muss das es vieles gab was er vor ihr verheimlichte. Aber auch Lisas Geschichte hat mich sehr bewegt und ich litt mit ihr. Ich versuchte mir vorzustellen was in der Vergangenheit passiert ist und in vielen Punkten lag ich gar nicht mal so verkehrt. Lisas Geschichte hat mich sehr bewegt und ich hatte oftmals Tränen in den Augen. Mit der Zeit verstand ich auch warum sich der große Bruder so verändert hat, aber auch warum der Vater seine Fröhlichkeit verlor und warum Riley Nachforschungen anstellen musste. Die einzelnen Charaktere hat die Autorin sehr gut dargestellt. Alle hatten Ecken und Kanten und wurden authentisch dargestellt. Nicht alle waren mir auf Anhieb sympathisch, aber mit der Zeit konnte man die Spreu vom Weizen trennen. Den Schreibstil fand ich auch sehr gut, er war flüssig und man konnte dem Buch gut folgen. Mein Fazit: Für mich war es eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe und bekommt somit eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne plus.

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  • Buch mit Ueberraschungen...

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    Igela

    Igela

    16. May 2017 um 12:51

    Als der Vater von Riley McPherson stirbt ,ist bei seinem Nachlass auch ein Schlüssel für ein Postfach. Doch das Postfach lautet seltsamerweise nicht auf den Namen ihres Vaters, sondern auf einen ihr unbekannten Namen. Bruder Danny kann ihr auch nicht weiter helfen, denn er hat genug mit sich selber zu tun. Als Riley beim Ausräumen des Hauses auch noch auf Zeitungsartikel fällt, rückt Danny mit der Wahrheit heraus. Riley und Danny hatten eine ältere Schwester, die sich umgebracht hatte als Riley 2 Jahre alt war. Sie soll ihren ehemaligen Musiklehrer ermordet haben und hat sich mit dem Selbstmord der Strafe entzogen.  Sehr schnell ist man in diesem Buch mitten drin im Geschehen. Was als Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer spannenden Story. Die Geschichte beleuchtet erst die Geschwisterbeziehung und zeigt wie eine Familie versucht mit dem Selbstmord von Tochter und Schwester fertig zu werden und versucht irgendwie weiter zu leben.  Das Buch ist aufgeteilt in 3 Teile. Der erste Teil spielt vorwiegend im Jetzt, man lernt Riley und ihren Bruder kennen, sieht ihr zu wie sie das Nötige nach dem Tod des Vaters organisiert.Hier habe ich unterschwellig immer wieder gespürt, dass noch was Ueberraschendes kommt. Der Autor hat diese Spannung neben einem eher ruhigen Start sehr gut rüber gebracht. Was ist wirklich geschehen? Dies Frage hat mich durch diesen Teil getrieben.  Dann kommt der zweite Teil und abwechselnd wird im Jetzt mit Riley im Mittelpunkt und in der Vergangenheit erzählt. Einige überraschende Wendungen in der Vergangenheit machen die Story sehr spannend und immer wieder habe ich mich gefragt, was denn noch kommen wird? Durch diese Rückblenden fallen stückweise die Puzzleteile an ihren Platz und das Resultat ist ein fantastischer , genialer und durchdachter Plot. Sehr gefallen hat mir ,dass einerseits Riley Dinge aus der Vergangenheit der Familie heraus findet und man als Leser im Kapitel danach genau diese lesend erlebt. Den dritten Teil muss ich leider spoilern um zukünftigen Lesern nicht vorzugreifen. Nur so viel.Das Ende empfand ich als logisch und sehr schlüssig und alle meine Fragen wurden beantwortet. Auch hier warten noch einige überraschende Wendungen auf den Leser! Der Schreibstil ist toll, einige Male etwas zu detailliert, Dies vor allem wenn es um die Hausräumung geht. Da hätte etwas gestrafft werden dürfen. Die Figuren empfand ich als authentisch und gelungen. Da eine der Figuren eine musikalische Hochbegabung hat, spielt die Musik eine beträchtliche Rolle in diesem Buch. Gerade die Liebe zu ihrem Instrument ist gut beschrieben und gerade die Passagen, wenn sie völlig in der Musik aufgeht haben mir sehr gefallen .

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  • Was ist die Wahrheit?

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    16. May 2017 um 10:57

    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley in ihr Elternhaus nach North Carolina zurück. Nicht nur der Tod ihres Vaters, mit dem sie viele Jahre eigentlich nur telefonischen Kontakt hatte, belastet sie, sie hat sich auch gerade erst von ihrem Freund getrennt. Schon die Testamentseröffnung bietet einige Überraschungen. Nun will sie den Haushalt auflösen und alles verkaufen. Beim Sichten von alten Unterlagen fällt ihr ein Schachtel mit Fotos und Zeitungsartikeln in die Hände, die ihr ganzes Leben in Frage stellen. Sie kann das nicht auf sich beruhen lassen und forscht nach. Lebt ihre Schwester etwa noch? Über zwanzig Jahre hat Riley gedacht, dass ihre Schwester Selbstmord begangen hat, weil sie depressiv war. Alles in ihrem Elternhaus schien das zu bestätigen. Ihre Mutter benötigte Medikamente wegen Depressionen. Ihren Vater umgab immer eine Traurigkeit und ihren Bruder Danny hat etwas aus der Bahn geworfen, denn plötzlich gab es mit ihm nur Probleme. Doch egal, wen Riley fragt um mehr zu erfahren, niemand weiß angeblich etwas. Aber Riley will wissen, was geschehen ist. Das Buch liest sich sehr angenehm und von Anfang an wurde ich gepackt. Auch ich wollte wissen, was hinter dieser Geschichte steckt. Nach und nach ergeben sich Hinweise und ich hatte einen Verdacht, was geschehen sein könnte. Damit lag ich nicht falsch und doch hat mich das volle Ausmaß überrascht. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden aus der Sicht Lisas, die es ungeheuer schwer hatte. Doch mehr möchte ich dazu nicht verraten. Ich konnte gut mit der sympathischen Riley fühlen, die spürt, dass etwas Geheimnisvolles ihre Familie umgibt und endlich die Wahrheit wissen möchte. Ihre Verlorenheit und ihre Einsamkeit war nachvollziehbar, als sie erkennt, dass ihr ganzes Leben auf Lügen beruht. Ihr Bruder Danny hat sich in einen Wohnwagen im Wald zurückgezogen. Da er bei einem Kriegseinsatz schwer verletzt wurde, habe ich sein Verhalten auf eine posttraumatische Belastungsstörung geschoben, doch es steckt viel mehr hinter Dannys Wut. Alle diese Charaktere und die der anderen Beteiligten sind sehr gut und individuell beschrieben und ich mochte einige wirklich gerne. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, denn die Geschichte der Familie McPherson ist geheimnisvoll und dramatisch.

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