Der Tag, an dem wir dich vergaßen

von Diane Chamberlain 
4,3 Sterne bei46 Bewertungen
Der Tag, an dem wir dich vergaßen
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Neue Kurzmeinungen

L

genial, wie alles von der Autorin, was ich bisher gelesen habe!

tanja­_books1103s avatar

Sehr spannend, emotional, man kommt schnell in die Geschichte hinein.

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Inhaltsangabe zu "Der Tag, an dem wir dich vergaßen"

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

„Ein absoluter Pageturner und ein Muss für alle Mystery-Fans!“
Library Journal

„Kraftvoll und aufregend.“
Booklist

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670852
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:08.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    TigerBaabys avatar
    TigerBaabyvor einem Jahr
    EIN WENIG LANGATMIG, ABER EINE TOLLE GESCHICHTE!

    ~ KLAPPENTEXT ~


    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie ihren Heimatort gemieden - zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche mauer des Schweigens ...



    ~ AUTORIN ~ 


    New York Times-Bestsellerautorin Diane Chamberlain ist in Plainfield, New Jersey, geboren und aufgewachsen. Vor ihrer Karriere als Schriftstellerin arbeitete sie als medizinische Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin. Bisher sind 16 Romane von ihr erschienen.



    ~ MEINUNG/ FAZIT ~


    Die Autorin zaubert eine schöne aber auch tieftraurige Familiengeschichte aufs Papier. Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Es wird auch in zwei Zeitebenen geschrieben. Auch sind die ganzen Geheimnisse und Lügen, die sich nach und nach wie ein Puzzle entlüften sehr gut miteinander verstrickt. Ich als Leser war zum Ende hin sehr überrascht, welche Wendung das ganze noch geschlagen hat. 

    Die Figuren sind hier sehr unterschiedlich von ihren Arten und Weisen, was auch auf ihre Vergangenheiten beruht, dennoch jede einzelne auf ihre ganz eigene Art etwas Besonderes. Deren Gefühle und Beziehungen zueinander werden auch sehr detailliert wiedergegeben. 

    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch wunderschön und gelungen, was mich aber ein wenig gestört hat: Es kam am Anfang nicht so aus dem Knick, aber da lässt sich durch das weitere Geschehen, drüber hinwegsehen. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Spannende Familiendramatik

    Was, wenn du herausfindest, dass dein ganzes Leben auf Lügen basiert? Wenn alles, was du dachtest zu wissen, nicht der Wahrheit entspricht und dein Leben und deine Identität dadurch komplett auf den Kopf gestellt werden?

    Diese und ähnliche Fragen könnten einem das ein oder andere Mal beim Genießen dieser Lektüre durch den Kopf schwirren. Ein Familiengeheimnis wird Stück für Stück aufgedeckt bei dem alle Beteiligten je eine andere Wahrheit kennen, und nichts tatsächlich so ist, wie es zunächst scheint. Hier zeigt die Autorin wirklich ein feines Gespür für das Konstruieren einer solchen Geschichte. Oftmals geht sowas auch in die Hose, da die Wendungen der Geschichte unglaubwürdig und überzogen wirken. Hier wird man tatsächlich von den Wendungen überrascht, ohne dabei denken zu müssen „Ach komm, das glaubst du doch jetzt selbst nicht!“ oder „Das hab ich schon 100 Seiten vorher erahnt…“

    Rückblickend wird mir vieles klarer doch ich bin tatsächlich oft überrascht worden und habe vielleicht nur ein paar Seiten vor den jeweiligen Enthüllungen etwas erahnt, was mich aber nur dazu brachte, unbedingt weiter lesen zu wollen, um zu erfahren, ob es stimmte. Spannende Geschichte, schönes Buch und vielfältige Figuren, absolut zum weiterempfehlen!

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsames und gut geschriebenes Familiendrama, aber teilweise auch recht vorhersehbar.
    Geheimnisvolles Familiendrama

    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt die 25jährige Riley MacPherson in ihre Heimat nach North Carolina zurück und beginnt mit dem Entrümpeln des elterlichen Hauses. Dabei stößt sie auf eine Kiste alter Zeitungsartikel über ihre tote Schwester Lisa. Vor 23 Jahren hat die begabte junge Violinistin wegen angeblicher Depressionen Selbstmord begangen. Doch ist das wirklich alles wahr? Lebt Lisa vielleicht sogar noch? Auf der Suche nach Antworten kommt Riley dunklen Familiengeheimnissen auf die Spur.

    "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" stammt aus der Feder von Diane Chamberlain. Bislang habe ich noch kein Buch der amerikanischen Erfolgsautorin gelesen, doch die Inhaltsangabe weckte sofort meine Neugier.

    Der Prolog bietet auch gleich einen interessanten Einstieg in die Geschichte und blickt kurz auf den Tag zurück, der die Familie MacPherson für immer veränderte. Der Tag von Lisas Selbstmord. Was ist damals tatsächlich passiert? Und warum reagiert ihr kriegstraumatisierter älterer Bruder Danny so abweisend auf Nachfragen zur Vergangenheit? Riley entdeckt immer mehr Ungereimtheiten und schon bald gerät ihre ganze Welt ins Wanken.

    Diane Chamberlain glänzt hier mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil, bei dem die knapp 500 Seiten nur so dahinfliegen. Verschiedene Zeitebenen und Perspektiven sorgen für Abwechslung und man kann so richtig in die Geschichte eintauchen. Auch die Charaktere sind authentisch und gut gezeichnet, wobei mich Riley mit ihrem "Ich bin allein und habe niemanden" Gejammer manchmal etwas nervte.

    Der Handlungsaufbau ist allerdings etwas ungewöhnlich. Denn schon frühzeitig werden entscheidende Details verraten, was doch zu Lasten der Spannung geht. Damit weiß der Leser lange Zeit mehr als Riley, die erst nach und nach alle Geheimnisse enthüllt. Was hat es z.B. mit dem rätselhaften Postfach ihres Vaters auf sich? Ein paar Überraschungen gibt es dann zwar, aber viele Entwicklungen habe ich auch direkt erahnt und behielt damit recht.

    Am Ende dreht sich dann alles um die Frage, was besser ist: mit der Lüge weiterzuleben oder sich den schmerzlichen Folgen der Wahrheit stellen? Über die recht bequeme Lösung kann man geteilter Meinung sein. Ich persönlich hätte mir einen anderen, etwas konsequenteren Ausgang gewünscht.

    Insgesamt kann ich "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" trotz meiner Kritikpunkte empfehlen. Ein gut geschriebenes und geheimnisvolles Familiendrama, das mir ein paar unterhaltsame Lesestunden bescherte. Die auf dem Buchumschlag angekündigte Mystery sucht man hier aber vergebens. 4 Sterne von mir.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannend erzähltes Familiendrama, das mit einigen Überraschungen aufwarten kann und das mich von Anfang bis zum Ende gut unterhalten hat
    Das Wunderkind

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Der Klappentext dieses Romans hat mich schon in der Vorschau neugierig gemacht, der auf eine spannungsgeladene und mysteriöse Geschichte deutet. Diese Punkte hat die Autorin meiner Meinung auch perfekt erfüllt und ich bin eingetaucht in das Familiendrama der MacPhersons.

    Der Roman beginnt mit der Rückkehr von Riley, der jüngsten Tochter der Familie, in ihr ehemaliges Elternhaus in der kleinen Stadt New Bern in North Carolina. Sie muss den Nachlass ihres verstorbenen Vaters regeln und ist mit ihren fünfundzwanzig Jahren damit ziemlich überfordert. Außer ihrem älteren Bruder Danny, der seit seinem Einsatz im Irak-Krieg die Menschen meidet und abgeschieden in einem Wohnwagen im Wald lebt, hat Riley keine weitere Familienmitglieder mehr. Ihre Mutter starb vor vielen Jahren an Krebs und ihre ältere Schwester Lisa beging vor rund 20 Jahren Selbstmord. Damals war Riley erst 2 Jahre alt und hat keinerlei Erinnerungen an das damalige 17-jährige Wunderkind, das mit ihrem Geigenspiel alle verzauberte. Doch beim Aufräumen findet Riley Zeitungsausschnitte, die vom Selbstmord ihrer Schwester und vom Mord an ihrem Musiklehrer erzählen. Diesen soll Lisa erstochen haben.....
    Railey ist geschockt über diese Informationen, die ihr ihre Eltern immer vorenthalten haben. Was weiß sie noch alles nicht? Riley beginnt Nachforschungen anzustellen, die immer mehr unglaubliche Dinge ans Licht bringen....

    Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Part begleiten wir Riley nach Hause nach New Bern, erleben mit ihr die Trauer um ihren heißgeliebten Vater, den Schock um ihre Schwester und beginnen mitzurätseln, was sich vor 23 Jahren abgespielt hat.
    Der zweite Teil wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Lügen, Intrigen, Täuschungen und vorallem das Verschweigen sind hier die Schlagworte, die die Geschichte bestimmen. Ebenso erleben wir aus Lisas Sicht, was am Tag ihres Selbstmordes tatsächlich passiert ist. So wird ein Puzzlestück ums andere hinzugefügt, bis sich am Ende alle Teilchen zu einem Gesamtbild zusammensetzen und man das Geheimnis erfährt, das die Familie über Jahrzehnte hinweg verborgen hat.
    Durch den Prolog hatte ich eine kleine Ahnung, die in die richtige Richtung führte, doch die ganze Handlung rundherum wird von der Autorin spannend und dramatisch erzählt. Der Spannungsbogen steigt mit den Seitenzahlen kontinuierlich an und auch die Emotionen kamen nicht zu kurz.
    Einige wenige
    Kurze Anmerkung meinerseits:
    Den Vermerk auf der Rückseite des Buches "...ein Muss für alle Mystery-Fans" kann ich nicht wirklich verstehen, denn Mystery kam in dieser Geschichte in keiner Zeile vor!

    Schreibstil:
    Diane Chamberlain schreibt sehr angenehm und bildgewaltig. Die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig dargestellt und man kann ihre Gedanken und Gefühle wunderbar verstehen. Neben Riley, Danny und Lisa gibt es noch einige weitere Charaktere, die ebenso individuell und realistisch beschrieben sind. Da gibt es die etwas exzentrische und laute Jeannie, die beruflich für Haushaltsauflösungen zuständig ist und eine alte Freundin ihrer Mutter ist, das unsympathische Ehepaar, Tom und Verniece Kyle, die mit ihrem Wohnwagen auf dem Campingplatz leben, den Rileys Vater in Besitz hatte und denen er seine Pfeifensammlung vermachte, sowie Charlie und Celia.....
    Rileys Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, während die Kapitel aus Lisas Sicht in der dritten Person erzählt werden. Die Namen der wechselnden Personen werden am Kapitelanfang angezeigt.


    Fazit:
    Ein spannend erzähltes Familiendrama, das mit einigen Überraschungen aufwarten kann und das mich von Anfang bis zum Ende gut unterhalten hat.

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    Condessadelanits avatar
    Condessadelanitvor einem Jahr
    Ein interesanntes Buch über eine tragiesche Famielengeschichte

    Der Tag, an dem wir dich vergaßen

    von Diane Chamberlain


    Inahlt:



    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …



    Meinung:

    Riley MacPherson kehrt nach dem ihr Vater verstorben ist nach North Carolina zurück. So schnell wie möglich, möchte sie ihr Elternhaus ausräumen und es verkaufen. Ihre Erinnerungen an ihre Kindheit sind nicht gut, so dass ein Verkauf des Hauses der logische Schritt ist. Ihre Schwester beging Selbstmord, woran ihre Mutter zerbrach. Auch ihr Bruder Danny ist bis heute traumatisiert.

    Als Riley beim Aufräumen Zeitungsartikel findet, die andeuten, dass ihre Schwester noch leben könnte, beginnt sie mit Nachforschungen, die leider mehr Verwirrung als richtige Ergebnisse bringen.

    Zu Beginn des Buches werden die Rahmenbedingungen erklärt, so dass man später der Geschichte auch gut folgen kann. Ohne Voraberklärungen ist ein Einstieg in die Geschichte vielleicht nicht so leicht. Die jeweiligen Kapitel sind nicht zu lang, so dass sie angenehm zu lesen sind.

    Am Anfang geht Riley jedem Hinweis nach. Die Autorin wächselt dann in der Erzählung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu wechseln. So erfährt man von Lisa, was damals wirklich passiert ist.

    Zum Vorschein kommt eine Familiengeschichte, die sehr tragisch ist. Alle Familienmitglieder haben darunter sehr gelitten.

    Gut nachzuvollziehen waren für mich die Handlungen und Reaktionen der jeweiligen Protagonisten. Auch der aufkommende Neid als die Besitztümer des Vaters nach dessen Tod aufgeteilt wurden, war sehr verständlich beschrieben.

    Nicht jeder, der im Buch auftauchenden Charaktere, meint es gut mit Riley. Die einzelnen Charaktere sind authentisch beschrieben.



     Fazit:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat mich unterhalten und der Schreibstil gefällt mir sehr .

    Das Buch liest sich flüssig und ohne dabei unnötige in die Länge zu gehen.



    4 von 5 Sternchen

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor einem Jahr
    Wer kennt die Wahrheit?

    Inhaltsangabe
    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens…

    Meine Meinung
    Das Buch der Autorin Diane Chamberlain teilt sich in drei Teile ein, wobei mir persönlich der erste Teil am besten gefallen hat, was bei Büchern ja eigentlich immer selten der Fall ist. Da die meisten Bücher eine gewisse Anlaufphase benötigen. Dieses hier jedoch überhaupt nicht! Der erste Teil konnte mich total in die Geschichte hineinziehen. Zu dem schreibt die Autorin sehr lebendig und meine Vorstellungskraft musste nicht viel dafür tun, dass dieses Buch in meinem Geiste wie ein Film ablief. Eine grandiose Wirkung!

    Als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau von HarperCollins gesehen habe, ist mir hier nicht sofort das Cover, aber der Titel ins Auge gesprungen. „Der Tag, an dem wir dich vergaßen“ klingt für mich sehr traurig und emotional. Des Öfteren sehne ich mich nach solchen Geschichten, weil man den eigenen Emotionen einfach mal freien Lauf lassen kann. Zu dem verbirgt dieses Buch ein Rätsel. Das Rätsel um Riley’s Schwester Lisa, welche sich vor 23 Jahren das Leben nahm.

    Mittlerweile ich Riley 25 Jahre alt, frisch getrennt und nach dem Tod ihres Vaters wieder mit ihrem Elternhaus konfrontiert. Ihr älterer Bruder Danny, welcher auf einem Campingplatz lebt, hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, daher steht Riley mit den zu erledigenden Dingen nach dessen Tod so ziemlich allein da. Als die beim Ausräumen diesen Karton mit den alten Zeitungsartikeln findet, stößt sie auf Dinge zum Selbstmord ihrer Schwester, die ihr bisher nicht bekannt waren. Beziehungsweise weiß sie nun, dass ihre Eltern ihr einiges verschwiegen haben.
    Was ist damals passiert?
    Wieso wählte Lisa, welche eine talentierte Violinistin war diesen Ausweg?
    Oder war dies nur eine Täuschung und Lisa lebt?

    Die Grundidee fand ich sehr interessant und auch der Verlauf der Geschichte. Um das Rätsel zu lösen, tauchen wir in die gesamte Lebens- und Familiengeschichte der MacPhersons ein. Nach und nach bringt die Suche nach der Wahrheit immer mehr Unklarheiten, Lügen und Geheimnisse ans Licht. Ich habe jede Seite des Buches sehr gern umgeblättert. Da ich bei diesem Buch absolut nichts vorwegnehmen möchte, werde ich gar nicht auf das Ende eingehen. Lasst euch überraschen.

    Dieses Buch bringt Spannung und Emotionen mit sich und regt sehr zum Nachdenken an.
    ____________________________________________________________

    Nachfolgender Punkt ist eine persönliche Meinung und sollte euren Leseentschluss nicht verstimmen. Bereits im Prolog fiel mir als wachsame Leserin etwas auf und als ich den zweiten Teil des Buches erreichte, bestätigte sich meine Meinung. Diesen Aufbau wird die Autorin mit Bedacht gewählt haben. Ich, als Leserin, hätte mir einen anderen gewünscht. Aber sowohl der eine, als auch der andere Aufbau haben seine Vor- und Nachteile und ebenso seine Absichten.

    Mein Fazit
    Wortwörtlich werden hier auf 400 Seiten mehrere Lebensgeschichten erzählt, die mich in ihren Bann ziehen konnten. Vor allem Rileys Parts habe ich sehr gerne gelesen und mit ihr gefühlt. Der Titel ist im Buch Programm und das Thema Vergessen wurde von der Autorin durch eine besondere und berührende Geschichte dargestellt. Allen Lesern und Leserinnen, welche die Geheimnisse der Familie MacPhersons ergründen möchten, kann ich nur sagen, tut es!

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    gedankenbuechereis avatar
    gedankenbuechereivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Geschichte, die mich fesseln konnte. Ganz klare Leseempfehlung!
    Ergreifend und emotional!

    MEINE MEINUNG:
    Das Buch beginnt mit einem Epilog aus dem Jahr 1990, der zu Beginn direkt schon die Neugier weckt. Als Leser möchte man natürlich wissen, was dahinter steckt. Danach wechselt der Roman zur Gegenwart und in die Ich-Perspektive der Protagonistin Riley. Zu Beginn erfährt man, dass sie vor kurzem ihren Vater verloren hat und nur noch ihr Bruder Danny am Leben ist. Auch ihre Mutter und Schwester Lisa sind gestorben, Letztere beging Selbstmord als Riley noch ein Kleinkind war. Sie liebt ihren Bruder abgöttisch, jedoch lässt dieser sie nicht wirklich an ihn heran. Zu tief sitzen die traumatischen Erlebnisse des Krieges, in dem als Soldat gekämpft hat. Dennoch schließt man auch Danny ins Herz und fühlt mit Riley mit, die sich nichts mehr wünscht als ein normales und glückliches Leben für ihren großen Bruder.

    Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil kümmert sich Riley um den Nachlass ihres Vaters, wobei sie auf Ungereimtheiten in der Vergangenheit stößt. Sie setzt alles daran diese aufzuklären und beginnt nachzuforschen. Im zweiten Teil kommt es zu Zeitsprüngen, denn nun wird die Geschichte von Lisa, Rileys Schwester erzählt. Sie war ein begnadetes, musikalisches Talent und Riley ist fasziniert von den Videoaufnahmen ihrer Schwester mit ihrer Violine, die sie in den Sachen ihres Vaters entdeckt. Das führt dazu, dass sie mehr über ihre Schwester erfahren will, vor allem was sie zum Suizid getrieben hat. Außerdem kommt dadurch die Frage auf, ob Lisa ihren Selbstmord nur vorgetäuscht hatte. Durch die Zeitsprünge erfährt der Leser viel über Lisas Charakter, wird mit ihren Ängsten konfrontiert und kann sehr gut mifühlen.

    Im dritten Teil begibt sich Riley auf die Suche nach ihrer Schwester und enthüllt immer größere und schwerwiegendere Geheimnisse.

    Es gibt viele Wendungen und Enthüllungen in der Geschichte, die allerdings so gut gewählt sind, dass die Geschichte stets realistisch und nachvollziehbar bleibt. Sie fesselt den Leser an das Buch, denn die Neugier lässt nicht nach. Es wird auf keinen Fall langweilig! Auch die Zeitsprünge sind gut platziert und bringen keinerlei Verwirrung, das hat die Autorin wirklich gut umgesetzt. Das ganze Buch ist sehr emotional und gegen Ende wird die Geschichte immer dramatischer.

    Die Autorin hat sehr realistische Charaktere mit Ecken und Kanten geschaffen, vor allem die Protagonistin Riley war mir sehr sympathisch. Auch Lisas Geschichte war höchst emotional und ergreifend. Stück für Stück kommt der Leser hinter das lang gehütete Geheimnis der Familie und wird immer wieder aufs Neue überrascht.

    Ein weiterer, großer Pluspunkt war auf jeden Fall der Schreibstil der Autorin. Alles wurde sehr bildhaft beschrieben, was das Kopfkino angeregt hat. Ich hatte immer den Ort des Geschehens vor Augen und konnte mir auch die Charaktere sehr gut ausmalen.

    Einzig und allein das Ende hat mich etwas gestört, das hätte meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr ausgebaut werden können. Eine winzige Kleinigkeit hat mir noch gefehlt, aber das ist wohl Geschmackssache und schlecht war es trotzdem keineswegs.

    FAZIT:
    Es handelt sich hier um eine höchst emotionale Familiengeschichte, keine Spur von Mystery, wie hinten auf dem Buchrücken beworben. Das hat mich nicht gestört, trotzdem finde ich es nicht ganz passend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch der Schreibstil ist mir positiv aufgefallen. Klare Leseempfehlung, denn ich habe in keinem Moment Langeweile empfunden und wurde immer wieder überrascht.

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    himmelsschlosss avatar
    himmelsschlossvor einem Jahr
    Eine Familientragödie!


    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil die Autorin einen sehr angenehmen und lockeren Schreibstil hat. Ich war direkt gefesselt und neugierig auf die Geschichte und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. 


    Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die Kapitelnamen erläutern aus welcher Sicht erzählt wird. Die Erzählungen von Riley selbst sind in aus der "Ich-Pespektive" und gefiel mir wahnsinnig gut, denn so konnte ich mich komplett in sie hinein versetzen und zusammen mit ihr das Gefühlschaos erleben. 


    Die Hauptcharaktere sind sehr realistisch und authentisch und gefielen mir dadurch sehr gut. Ich konnte vor allem zu Riley eine Bindung aufbauen, aber auch die anderen Personen haben alle ihren eigenen Ecken und Kanten erhalten. 


    Die Geschichte ist sehr emotional und geheimnisvoll und fällt wohl in die Sparte "Familientragödie - Familiengeheimnis". 


    Es gab öfters mal Zeitsprünge, aber das wurde gekonnt umgesetzt, denn die Jahresangaben wurden immer direkt angegeben, so das man überhaupt nicht durcheinander kommen konnte. Perfekt umgesetzt!


    Das Buch ist wirklich sehr emotional und die Geheimnisse haben mir fast den Boden unter den Füßen weggezogen, denn es war überraschend und dramatisch, aber da müsst ihr euch euer eigenes Bild von machen. 
    ___________________________________
    Mein Fazit: 
    Es hat mich sehr tief berührt und zum Nachdenken angeregt. 


    Ein Buch was einen zu Tränen rührt und auf jeden Fall den Taschentuch-Alarm auslösen lässt. Emotionsgeladener Schreibstil trifft auf ein großes Familiengeheimnis. 

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Geschichte über eine Familie mit Geheimnissen, von Anfang bis Ende fesselnd
    Der Tag an dem wir Dich vergaßen

    Erscheinungstag: Mo, 08.05.2017 Bandnummer: 100066 Seitenanzahl: 480 ISBN: 9783959676441 12,00 € Zum Buch: https://www.harpercollins.de/buecher/fantasy/der-tag-an-dem-wir-dich-vergassen#product-info-tab2 Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … Meine Meinung: Ich bin durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam geworden, als dann auch der Klappentext sehr interessant klang, war für mich die Wahl getroffen. Mir wurde das Buch dann freundlicherweise von NetGalley zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibstil war sehr flüssig und die Geschichte konnte mich gleich für sich einnehmen. Man lernt Riley kennen, die nach dem Tod des Vaters nach North Carolina zurückkehren muss, um sich um die Formalitäten und den Verkauf das Hauses zu kümmern. Ihr Bruder, der in selben Ort auf dem Campingplatz einsiedlerisch lebt, ist ihr da keine große Hilfe. Als sie dann dort ankommt, muss sie sich aber zeitgleich auch mit der Geschichte ihrer Familie auseinandersetzen und stößt auf einige Ungereimtheiten. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich bei dem Geschehen mittendrin bin und dass Riley mich auf Ihre Suche nach der Wahrheit mitnimmt. Mir ist es schwer gefallen, das Buch zwischenzeitlich mal aus der Hand zu legen. Mich konnte diese Familiengeschichte einfach total mitreißen und fesseln, auch unerwartete Wendungen haben hier natürlich nicht gefehlt. Alles in allem konnte mich das Buch von Anfang bis Ende begeistern, so dass ich hier zum einen eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben kann, zum anderen das Buch auch nur mit 5 Sternen bewerten kann und möchte. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher der Autorin anschauen und diese hoffentlich genauso ins Herz schließen.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain

    New Bern, North Carolina. Das Leben der 25-jährigen Riley MacPherson wird seit sie denken kann von dem Selbstmord ihrer Schwester Lisa überschattet. Als Riley nach Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, um den Nachlass ihres kürzlich verstorbenen Vaters zu regeln und dessen Haushalt aufzulösen, wird sie mit Dingen konfrontiert, die ihr ganzes bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellen…

    Diane Chamberlain versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ganz hervorragend, den Leser in den Bann dieser dramatischen Familiengeschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten baut sich eine unterschwellige Spannung auf, da Riley plötzlich von einem Gespinst aus Heimlichkeiten, Täuschungen, Lügen und merkwürdigen Andeutungen umgeben ist, das sich nicht mit dem Bild, das sie von ihren Eltern und ihrer gesamten Kindheit hat, vereinen lässt. Man fiebert sofort mit der jungen Frau mit und grübelt genau wie sie, welche der verstörenden Neuigkeiten wahr sein könnten und welche nicht.

    Im zweiten Teil des Buches ändert sich der Aufbau der Geschichte und man bekommt zusätzlich zu dem aktuellen Geschehen rund um Riley Rückblenden in die 1990er Jahre präsentiert und erfährt nach und nach, was wirklich damals geschehen ist.

    Besonders gut gefallen hat mir Diane Chamberlains Fähigkeit, die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten darzustellen und auf den Leser zu übertragen. Man wird mitgerissen von einer wahren Flut an Emotionen und erlebt alle Höhen und Tiefen, die die Akteure im Verlauf der Handlung durchmachen, äußerst intensiv mit.

    „Der Tag, an dem wir dich vergaßen“ hat mich durchweg begeistert. Ein spannend erzähltes Familiendrama, das den Leser eindringlich an dem Schicksal der einzelnen Akteure teilhaben lässt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    „Ein absoluter Pageturner und ein Muss für alle Mystery-Fans!“

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

    "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 07.05.2017 für eines von 25 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

    Über den Inhalt:

    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

    Du möchtest "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" von Diane Chamberlain lesen?

    Dann bewerbe dich jetzt um eines der 25 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

    levanaXbloods avatar
    Letzter Beitrag von  levanaXbloodvor einem Jahr
    Ich fand schon von Anfang an, dass Riley das Angebot erst gar nicht annehmen hätte sollen mit dem Campingplatz, denn es war wirklich Erpressung und deshalb fand ich es gut, dass sie sich noch umentschieden hat, obwohl ich finde sie hätte es schon früher tun sollen, bevor das Dokument ausgestellt war, denn das war hart und Suzanne hat damit richtig fiel Arbeit. Sowas überlegt man sich eben früher. Grady und Charlie mag ich total gern, da sie Lisa immer so unterstützen und ihr noch in letzter knapper Sekunde den Hintern gerettet haben. Ich halte es nach wie vor immer noch für keine gute Idee, dass Lisa Celia alles anvertraut hat. Sie hätte einfach vorsichtiger sein sollen, gerade, weil sie auf der Flucht war. Den Mut von Riley Jeannie und Christine die Wahrheit zu sagen was sie von dem ganzen Chaos hält gut. Ebenso gut, dass Jeannie sich wenigstens etwas darüber Gedanken gemacht hat und ihre emotionslose Tochter am Riemen gepackt hat. Ich kann mir vorstellen, dass es richtig schlimm für Riley ist von so vielen Leuten zu hören, dass sie ihre geliebte Schwester hinter Gitter sehen wollen. Ihr Trip nach San Diego war aufregend und spannend. Ich hatte gehofft sie findet dort Hinweise und das tat sie. Grady ist immer noch so süß und ich finde, dass Riley eine Menge herausgefunden hat. Ich habe schon immer geahnt, dass das mit dem Anhänger ganz sicher von Bedeutung ist aber die wahre Geschichte ist krass und hatte ich nicht geahnt. Ich bin froh, dass Riley nicht die Tochter von Christine oder Jeannie ist sondern wie ich befürchtet hatte von Lisa, was natürlich trotzdem total krass und verstörend ist. Ab Teil III wird wieder nur aus Rileys Sicht geschrieben, was ich sehr gut finde. Ich finde Riley sollte ihre echten Eltern endlich beide finden und richtig mit Ihnen reden, über alles. Und sie sollte Danny unbedingt erzählen was sie herausgefunden hatte. Es geht ihn ja schließlich auch was an. Es ist süß, dass Lisa Riley immer lieben wird und es wird Zeit dass sie sich wiedersehen. Irgendwas sagt mir, dass Davis der Vater von Riles ist.
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