Diane Lovejoy

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

Alle Bücher von Diane Lovejoy

Diane LovejoyStarke Frauen und ihre Katzen
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Starke Frauen und ihre Katzen
Starke Frauen und ihre Katzen
 (2)
Erschienen am 01.10.2014
Diane LovejoyCat Lady Chronicles
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Cat Lady Chronicles
Cat Lady Chronicles
 (0)
Erschienen am 29.08.2012

Neue Rezensionen zu Diane Lovejoy

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Rezension zu "Starke Frauen und ihre Katzen" von Diane Lovejoy

Ein wunderschöner Bildband
mistellorvor 2 Jahren

Diane Lovejoy wehrt sich gegen den schlechten und vorurteilshafte Meinung über Frauen, die eine oder bewahre sogar mehrere Katzen haben, Die landläufigen Urteile über diese Frauen sind laut Diane Lovejoy: "Sie gilt als unansehnliche Frau, ungekämmt, unmodisch - gelinde gesagt: nicht als Stilikone. Die typische Vertreterin dieser Spezies ist unverheiratet, . Ohne Umschweife: Sie ist bedauernswert einsam, eine einsiedlerische Grenzgängerin, deren Leben leicht aus den Fugen gerät......"
Als ich diese Definition las, erlebte ich zwei Dinge: Erstens ich habe auch ähnliche Vorurteile, ohne sie je reflektiert habe und zweitens: ich wurde wütend. Denn auch ich bin "Frauchen" von 2 Katzen, die ich wirklich liebe. Und ich bin keine einsame Frau, deren Leben aus den Fugen geraten ist ! Ich habe eine große Familie, bin leidenschaftliche Mutter, habe einen Beruf, der mich sehr aus- und erfüllt .
Das einzige, was stimmt - Ich bin keine Stilikone (wollte das auch nie sein).
Diane Lovejoy war auch wütend und wollte ein Gegengewicht schaffen, um ein für alle mal mit den Vorurteilen aufzuräumen.
Sie suchte und besorgte sich eine Unmenge von Bildern von prominenten Frauen, um dann die besten Bilder zu veröffentlichen.

Das Buch ist gelungen. Es besteht aus einem gut geschriebenen und reflektierten Text, der sich auch mit der Geschichte der Einstellungen zu Frauen befasst.

Die Bilder handeln tatsächlich von starken Frauen wie Jaqueline Kennedy, Marilyn Monroe, Hillary Clinton und viele mehr.

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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MademoiselleMeows avatar

Rezension zu "Starke Frauen und ihre Katzen" von Diane Lovejoy

Crazy Cat Lady
MademoiselleMeowvor 4 Jahren

Schon als ich ganz klein war, war ich total verrückt nach Katzen. Leider konnte ich aufgrund einer Katzenhaarallergie nie eine eigene haben. Dutzende Allergietests und viele Jahre später, wurde mir dann attestiert, das die Allergie weg sei. Da habe ich auch garnicht mehr lange gefackelt und wenig später hatte ich meine erste Katze. Jetzt sind es zwei und, auch wenn das übertrieben klingt, sind die beiden das beste, was mir in meinem bisherigen Leben passiert ist. Kein Tag, an dem ich nicht wegen ihnen lachen muss und wenn ich mal den ganzen Tag von früh bis spät nicht daheim bin, kriege ich schon Sehnsucht.
Da stellt sich mir die Frage: Bin ich etwa schon jetzt eine Crazy Cat Lady?
Ich freue mich immer, wenn ich in den Medien Prominente entdecke, die eine ebenso große Liebe zu Katzen pflegen. Taylor Swift macht keinen Hehl daraus, das sie Katzen liebt, ebenso Katy Perry, die das sogar durch ihre Bühnenkostüme zum Ausdruck bringt. Und zuletzt war es Karl Lagerfeld, der seine Katze Choupette als Model für ein neues Auto eingesetzt hat. Ich muss zugeben, auch wenn ich selten Taylor Swift höre und mir Karl Lagerfeld als Person eher unheimlich ist, sind mir diese Menschen augenblicklich symphatisch, eben weil sie auch "Katzenmenschen" sind. Und weder Katy Perry, noch Taylor Swift, passen optisch in das Bild einer Crazy Cat Lady, oder?
Als Katzenbesitzerin habe ich die Zeitschrift "Geliebte Katze" abonniert, die neben hilfreichen Tipps und Reportagen, auch über neue Bücher rund um Katzen berichtet. Darunter war dann auch ein Bildband, "Starke Frauen und ihre Katzen". Dieser Bildband sollte viele Bilder von prominenten Damen mir ihren Katzen zeigen. Genau das Richtige für mich! Also habe ich mir das Buch sofort notiert und kürzlich bestellt.


Der Aufbau
************
Dazu gehe ich gleich näher im Punkt "Inhalt" drauf ein.
Abgesehen von den Bildern, hat man hier noch ein paar Seiten Text hinzugefügt. Die ersten 8 Seiten können als Vorwort gesehen werden.
Die Bilder selbst, nehmen jeweils meist eine Seite ein, manchmal aber auch ganze zwei Seiten (für ein Bild). Dann gibt es wieder Bilder, die nur die Hälfte der Seite einnehmen oder auch welche, die mittig formatiert und mit einem weißen Rand versehen sind.
Die freien Flächen werden dazu genutzt, Angaben zu den Bildern zu machen. Das beinhaltet den Namen, das Jahr, den Ort, den Fotografen und ggf. den Künstler, den Film oder das Magazin in dem es abgebildet wurde.
Zitate werden mittig auf einen freien weißen Seite abgebildet, daneben dann das Bild des Zitierten.
Fast am Schluss findet sich dann der Bildnachweis. Je nach dem, sind das Museen, Galerien, Agenturen oder Privatpersonen.
Das Buch endet mit einer Dansagung der Autorin

Der Inhalt
***********
Schlägt man das Buch auf, bekommt man zunächst ein wenig was zu lesen. Auf 8 Seiten äußert sich Diane Lovejoy über Katzen und deren Besitzer. So wird das typische Bild einer Katzenfrau angesprochen, das wenig schmeichelhaft ist. Und das stimmt leider, denn hat man eine Hand voll Katzen, wird man schnell als einsame, ungepflegte Dame ohne Stil und Mann abgestempelt. Hundebesitzern passiert das nie, aber Katzen Liebhabern schon. Ständig müssen wir uns belächeln lassen und mit Vorurteilen kämpfen.

Diane Lovejoy war es wichtig, dieses Bild geradezurücken. So sammelte sie Fotografien, Gemälde und Zitate, die das genaue Gegenteil beweisen. Nämlich das Frauen die einen Narren an Katzen gefressen haben, sehr wohl Stil besitzen, schön und begehrenswert sind. Darunter zahlreiche Hollywood Ikonen wie Marilyn Monroe, Liz Taylor oder Lauren Bacall. Auch vielen Künstlern ist die besondere Verbindung zwischen Frau und Katze nicht entgangen. In regelmäßiger Abfolge, finden sich Abdrucke von Gemälden aus den verschiedensten Epochen, die wiederspiegeln, das diese innige Beziehung schon seit hunderten von Jahren existiert.
Besonders gefallen mir die Zitate berühmter Schauspielerinnen, die sich immer auf einer Extra Seite neben dem Bild finden:

"Ich kümmere mich um meine Pflanzen und meine Katzen. Und ich liebe Essen. Und das heißt für mich Leben." wird Ursula Andress neben einem Bild,auf dem sie einen blauen Perser auf dem Schoß hat, zitiert.
"Katzen sind in jeder Hinsicht die vollendetsten Wesen auf diesem Planeten. Sie leben nur nicht lang genug." sagte einst Leonor Fini.
Und Vivian Leigh trifft mit der Aussage " Ich war schon immer verrückt nach Katzen." den Nagel auf den Kopf.
Wie man vielleicht schon anhand meiner Beispiele gesehen hat, stammt ein Großteil der Bilder aus längst vergangenen Jahrzehnten. Die meisten aus den 50 er bis 70 er Jahren. Das ist für mich persönlich ein weiterer Pluspunkt, da ich die Frauen in gerade diesen Jahrzehnten am weiblichsten und am schönsten empfand. Gerade die Bilder aus den 60 ern passen hervorragend, da die meisten Frauen ihre Augen ganz katzenhaft mit schwarzen Eyeliner umrandet haben.
So findet sich eine gut gemischte Abfolge von Schwarz-Weiß und Farbaufnahmen und Gemälden.
Was ich auch schön finde, ist das man darauf geachtet hat, fast ausschließlich junge bzw. jüngere Frauen und keine 80 jährigen Diven abzubilden, damit bloß keiner aud die Idee kommt, wieder das Bild der alten, einsamen Katzenlady heraufzubeschwören.
Nach Bildern aus der heutigen Zeit muss man suchen. Taylor Swift oder Katy Perry, die wohl gerade bekanntesten Katzen Freaks,fehlen hier ganz. Dafür gibt es hübsche Aufnahmen von Keira Knightley oder Lana Del Rey. Aber Moment! Haben die überhaupt Katzen? Darüber ist wenig bekannt und ja, die hier abgebildeten Fotografien entstammen Shootings für Magazine. Sehr geschmackvolle, sehr schöne Bilder, aber eben keine von Katze und Besitzer. Ich, und wohl auch einige andere, sind wahrscheinlich davon ausgegangen, das wir in dem Bildband ausschließlich berühmte Personen mit ihren eigenen Katzen zu sehen kriegen. Sicher, die zitierten Stars, haben mit Sicherheit eigene Stubentiger daheim, aber viele der Fotografien zeigen lediglich Stars, die auf dem Foto eben nur mit einer Model Katze portraitiert wurden. Oder es handelt sich um einen Ausschnitt aus einem Film, wo die Rolle Katzenbesitzerin war.
Die Bilder, wo eineutig dabei steht, das es sich um die eigene Katze handelt, sind die von Elizabeth Taylor, Hjoerdis Hjalmarsdotter, Joan Jett, Hedda Sterne, Martha Stewart, Colette, Anna Pavlova, Marilyn Monroe, Mary Jane Russel, Anja Silja, Komtesse Marie-Blanche de Polignac, Hillary Clinton, Dolores del Rio, Tracey Emin und Carrie Ann Inaba.
Trotzdem, bei einigen anderen sieht es schon danach aus, als ob es sich um Aufnahmen im privaten Heim handelt, z.B. bei Jackie Kennedy oder Jemima Khan.
Egal wie schön die Aufnahmen auch alle sind, da hätte ich mir schon ein paar Promis gewünscht, die eindeutig mit ihren eigenen Katzen zu sehen sind. Genug gibt es ja eigentlich :)

Mein Fazit
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Es ist ein sehr schönes Buch mit wunderbaren Aufnamen und einem gut geschriebenen Vortwort. Hiermit werden alle Vorurteile der "Crazy Cat Lady" wiederlegt, sodass man sich am Ende als stolze Katzenliebhaberin sehen kann. Für Katzen-Fans ist das Buch sicher sein Geld wert, aber auch Leute die sich gerne Fotografien schöner Frauen aus vergangenen Jahrzehnten ansehen, kommen hier nicht zu kurz.
Ich selber habe mich auch ein wenig beruhigt gefühlt, als ich das eine oder andere Zitat gelesen habe. Denn auch ich sitze manchmal vor meinen Katzen und kann nicht fassen, wie unglaublich schön und perfekt sie doch aussehen. Und ich denke auch, das viele Menschen überhaupt nicht nachvollziehen können, das einen ein Tier so in den Bann ziehen kann. Aber so wie es aussieht, gibt es doch genug, und vor allem prominente, Gleichgesinnte, die absolut dasselbe fühlen oder fühlten und sich dabei nicht ein bisschen merkwürdig vorkamen.
Optisch gesehen, finde ich auch nicht, das ich mich dem Bild einer "Crazy Cat Lady" nähere. Wie auch die Autorin, finde ich schon, das ich einen guten Sinn für Mode habe  und dafür bekomme ich auch nicht selten mal ein Kompliment. Mit einem Ehemann kann ich noch nichr glänzen und zugegebenermaßen, da kommt mir manchmal schon der Gedanke, das ich vielleicht doch einsam und allein mit einem Haufeb Katzen enden werde. Aber wenn, dann wenigstens mit Stil :D
Ich empfehle das Buch allen, die selber absolute Katzen Fanatiker sind oder so jemanden im Freundeskreis haben. Denn ich finde, das Buch macht sich auch äußerst gut als Geburtstagsgeschenk.
Wenn ich übrhaupt etwas zu meckern habe, dann, das man ruhig ein paar aktuelle Katzen Lady's mit in den Bildband hätte aufnehmen können. Denn ich finde gerade in der heutigen Zeit, findet das einst als Hexen Gefährte verschriene Tier wieder ganz besonders viel Beachtung, auch bei den Promis.
Ein Buch, oder auch Bildband, für alle stolzen Katzenbesitzer, das man immer wieder gerne durchblättert :).

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