Diane Setterfield

 4.1 Sterne bei 342 Bewertungen
Autorin von Die dreizehnte Geschichte, The Thirteenth Tale und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Diane Setterfield

Diane Setterfield wurde im August 1964 in Großbritannien geboren. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Romanistik und arbeitete danach einige Jahre als Lehrerin in Frankreich. Ihr großes Debüt feierte Setterfield mit ihrem Roman "Die dreizehnte Geschichte", der in insgesamt 38 Länder veröffentlicht und mittlerweile mehr als drei Millionen mal verkauft wurde. Ihr aktueller Roman "Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman" erscheint im November 2014.

Neue Bücher

Was der Fluss erzählt

Erscheint am 01.10.2020 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)

Die dreizehnte Geschichte

 (283)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Was der Fluss erzählt (ISBN: 9783896673299)

Was der Fluss erzählt

 (0)
Erscheint am 19.10.2020
Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783866045453)

Die dreizehnte Geschichte

 (7)
Erschienen am 10.04.2007
Cover des Buches Was der Fluss erzählt (ISBN: 9783837152746)

Was der Fluss erzählt

 (0)
Erscheint am 01.10.2020
Cover des Buches The Thirteenth Tale (ISBN: 9781409139058)

The Thirteenth Tale

 (25)
Erschienen am 08.12.2011
Cover des Buches Trinadcataja skazka (ISBN: 9785389073531)

Trinadcataja skazka

 (1)
Erschienen am 30.05.2015
Cover des Buches Bellman&Black (ISBN: 9781476711997)

Bellman&Black

 (1)
Erschienen am 10.06.2014

Neue Rezensionen zu Diane Setterfield

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Rezension zu "Once Upon a River" von Diane Setterfield

Eine zauberhaft erzählte Geschichte.
Wedmavor einem Jahr

Folgendes liest man im Klappentext zur Originalausgabe: „An exquisitely crafted multilayered mystery brimming with folklore, suspense and romance as well as with the urgent scientific curiosity of the Darwinian age, Once Upon a River is as richly atmospheric as Setterfield's best seller The Thirteenth Tale.“ Dem kann ich zustimmen.

Es ist eine charmant wie gekonnt erzählte Geschichte um ein etwa fünf Jähriges Mädchen, das in der Themse gefunden wurde. Ein schwer verletzter Mann brachte sie in der längsten Nacht des Jahres in den nahgelegenen Pub. Nur die Hartnäckigkeit der Krankenschwester rettete die Kleine, denn die anderen Anwesenden, die Gäste wie die Wirte, hatten sie für tot gehalten.

Schon bald stellte sich die Frage, wohin sie gehörte. Sie sprach kein Wort. Zwei Familien haben sich gemeldet. Noch andere Gestalten waren der Meinung, sie wüssten über ihre Identität Bescheid, und wollten die Kleine im Auge behalten. Im Grunde alle wollte das Mädchen haben. Auch bei denjenigen, die keine Kinder hatten, weckte sie den Wunsch nach eigenen Kindern.

Eine wohlhabende Familie holte sie aus dem Pub, da die Dame des Hauses überzeugt war, dass es ihre vor zwei Jahren verschwundene Tochter wäre. Der Vater hatte so seine Zweifel. Nach einem halben Jahr entriss der Vertreter der anderen Familie das Mädchen der wieder glücklich gewordenen ersten Familie, auf eine linke Art und Weise, da er das Mädchen vor allen Leuten für seine Tochter erklärte. Was aus dem Ganzen wurde, sollte man lieber selbst lesen.

Beeindruckend fand ich den zauberhaften Erzählstil sowie die Atmosphäre der Geschichte. Ich hatte den Eindruck, ich wäre zwischen diesen Menschen des späten 19 Jh. und erlebte das Geschehen hautnah. Auch die Figuren fand ich urig, authentisch, wie dem wahren Leben entsprungen, sympathische und weniger liebenswürdige, wie es im Leben so ist, aber alle waren sie des Kennenlernens wert, viele hatten ihre interessanten Vorgeschichten.

Subtile Spannung hielt gefangen bis zum Schluss. Wer war dieses Mädchen nun, wo gehörte sie hin, warum war sie in dieser Nacht in diesem Boot, was wird nun aus dem Ganzen usw? All diese Fragen ließen nicht locker bis zum Ende. Und das kann sich sehen lassen. Solche Themen wie die Bedeutung der Familie, Familienzusammenhalt, Gut gegen Böse wurden gekonnt in den Erzählteppich eingewoben. Die Geschichte berührt auch emotional, besonders zum Schluss.

Leider kam es nicht ohne die Stoffwiederholungen aus, auch weil so manche Begebenheit aus diversen Blickwinkeln erzählt wurde. Das Ganze zog sich deshalb in die Länge. Die Handlung erwies sich eher als Aktionsarm. Der Schwerpunkt lag wohl eher auf den Figuren, ihren Geschichten und der Atmosphäre. Die Themse spielte hier eine große Rolle. Der Fluss war vom Anfang bis zum Ende sehr präsent, er wurde wie eine spezielle Figur behandelt, was zweifelsohne sehr gut gelungen ist. Insofern passt das Coverbild sehr gut.

Leider gibt es den Roman nicht auf Deutsch, was schade ist.

Auf Englisch kann man es sowohl lesen und auch hören. Juliet Stevenson liest sehr gut, sehr klar und verständlich ist ihre Aussprache. Ihre Darbietung trägt zum Charakter der Geschichte ganz gut bei.

Fazit: Ein atmosphärisches, uriges Märchen, eher für Erwachsene. Wer gegen mysteriöse Elemente in einer Geschichte nichts hat, findet hier guten Lese-/ Hörstoff für erfüllte Stunden.

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Rezension zu "The Thirteenth Tale. Die dreizehnte Geschichte, englische Ausgabe" von Diane Setterfield

The Thirteenth Tale
SCKeidnervor einem Jahr

Wieder ein etwas älteres Buch, das mir in die Hände gefallen ist und mich in seinen Bann gezogen hat ... Margaret Lea, die mit ihrem Vater einen Laden für antike Bücher betreibt und nebenbei Biografien historischer Persönlichkeiten schreibt, wird von der zurückgezogen lebenden Bestsellerautorin Vida Winter gebeten, ihre Biografie zu schreiben. Zunächst weiß Margaret nicht, ob sie den Auftrag annehmen soll, da Vida Winter der Öffentlichkeit bisher die unterschiedlichsten Informationen über sich gegeben hat, lässt sich aber letztendlich darauf ein. Durch Vida Winters Erzählungen erfährt Margaret nicht nur deren Familiengeheimnisse, sondern lernt auch, ihr eigenes Schicksal zu akzeptieren.

Die Geschichte ist sehr poetisch und gefühlvoll beschrieben; die Protagonistin ist nicht nur ein Fan viktorianischer Literatur, sondern lebt diese auch über ihre Beobachtungen und Beschreibungen ihrer Umgebung. Natürlich gibt es ein Geheimnis zu ergründen und auch wenn einem relativ früh klar wird, was die Lösung ist, macht es Spaß, Margarets Bemühungen um seine Auflösung zu verfolgen. Besonders schön finde ich die sich abzeichnende Liebesgeschichte am Ende und (Spoiler!) dass der heimwehkranke Kater nach Yorkshire zurückkehrt :) 
Das Einzige, was es zu meckern gibt, ist die Voraussehbarkeit der Lösung des Geheimnisses, wofür ich einen Punkt abziehe, was aber durch die Sprache und die wunderschön poetische Erzählung wettgemacht wird.

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Rezension zu "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield

Buchnerd trifft auf alte Schrulle
FrauSchafskivor 2 Jahren

An diese SuB-Leiche habe ich mich im Rahmen des „SuB Abbau 2018“ begeben. Dort lag es mindestens zehn Jahre und war damals ein klassischer Cover-Kauf. Klar, welche Leseratte spricht ein Stapel Bücher auf dem Cover nicht an? Leider bin ich damit allerdings voll in die Marketing-Falle getappt, denn der Inhalt ist gähnend langweilig. Das Ende vom Lied ist nun, dass ich das Buch etwa 100 Seiten vor dem Ende abbreche. Ich habe mich sowieso die meiste Zeit gequält und kann mich nun überhaupt nicht mehr aufraffen, weil es mich schlicht und einfach nicht interessiert, wie dieses große Drama endet.

 

Die Story wurde gefühlt auf die ein oder andere Art schon tausendfach erzählt: Junge (in diesem Fall bibliophile) Außenseiterin trifft auf steinalte, reiche (möchtegern) Adlige, die absolut unausstehlich ist, sich aber dazu hinreißen lässt, der netten jungen Dame ihre gesamte Lebensgeschichte zu erzählen. Darin eingeschossen ist natürlich ein großes Geheimnis, welches es aufzudecken gibt. Gewürzt wird das Ganze mit (Achtung!) schockierenden Enthüllungen und unglaublichen Schicksalsschlägen (gähn). Für das Ende, das ich ja nicht gelesen habe, bieten sich meiner Meinung nach zwei Optionen an:

1. Die Alte liegt im Sterben und vermacht noch auf dem Sterbebett all ihren Reichtum sowie ihr Haus der kleinen Bibliophilen, damit sie als ihre offizielle Erbin zukünftig die schockierende Geschichte der Familie weiterschreibt.

2. Die naive Bibliophile verliebt sich hoffnungslos in einen plötzlich auftauchenden Verwandten/Gärtner/Hausmeister, die beiden beschließen zu heiraten und erhalten mit dem Segen der alten Schrulle auch gleich ihr gesamtes Erbe.

 

Fazit: Einer meiner großen Flops 2018. Nicht alles, was lange währt, wird dann doch noch gut. Nur ein Stern und ein gähnendes Kopfschütteln.

 

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Gespräche aus der Community

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Hallo! Meine Mutter lässt nach Buchempfehlungen fragen! Naja ich soll sagen das ihr zum Beispiel "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield gefallen hat! Sie bedankt sich schonmal!
6 Beiträge
Zum Thema
Hallo, ich bin auf der Suche nach einem (oder mehreren) Buch welches dem Schreibstil von Diane Setterfield "Die dreizehnte Geschichte" sehr ähnlich ist. Das Genre ist mir dabei völlig egal, wichtig ist nur, dass der Sprachstil ziemlich viel Gefühl ausdrückt und trotzdem fesselt. Als ich dieses Buch laß, hat es die Autorin geschafft, mich völlig in dem Buch eintauchen zu lassen. Leider gibt es bis jetzt nur das eine Buch von dieser Autorin, deshalb suche ich vergleichbare Literatur! Liebe Grüße Kerstin
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Zusätzliche Informationen

Diane Setterfield wurde am 22. August 1964 in Großbritannien geboren.

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