Diane Setterfield

 4.1 Sterne bei 332 Bewertungen
Autorin von Die dreizehnte Geschichte, The Thirteenth Tale und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Diane Setterfield

Diane Setterfield wurde im August 1964 in Großbritannien geboren. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Romanistik und arbeitete danach einige Jahre als Lehrerin in Frankreich. Ihr großes Debüt feierte Setterfield mit ihrem Roman "Die dreizehnte Geschichte", der in insgesamt 38 Länder veröffentlicht und mittlerweile mehr als drei Millionen mal verkauft wurde. Ihr aktueller Roman "Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman" erscheint im November 2014.

Alle Bücher von Diane Setterfield

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Die dreizehnte Geschichte

Die dreizehnte Geschichte

 (278)
Erschienen am 02.06.2008
Die dreizehnte Geschichte

Die dreizehnte Geschichte

 (7)
Erschienen am 10.04.2007
The Thirteenth Tale

The Thirteenth Tale

 (24)
Erschienen am 08.12.2011
Trinadcataja skazka

Trinadcataja skazka

 (1)
Erschienen am 30.05.2015
Bellman&Black

Bellman&Black

 (1)
Erschienen am 10.06.2014
The Thirteenth Tale

The Thirteenth Tale

 (1)
Erschienen am 01.01.2007

Neue Rezensionen zu Diane Setterfield

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Rezension zu "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield

Buchnerd trifft auf alte Schrulle
FrauSchafskivor 3 Monaten

An diese SuB-Leiche habe ich mich im Rahmen des „SuB Abbau 2018“ begeben. Dort lag es mindestens zehn Jahre und war damals ein klassischer Cover-Kauf. Klar, welche Leseratte spricht ein Stapel Bücher auf dem Cover nicht an? Leider bin ich damit allerdings voll in die Marketing-Falle getappt, denn der Inhalt ist gähnend langweilig. Das Ende vom Lied ist nun, dass ich das Buch etwa 100 Seiten vor dem Ende abbreche. Ich habe mich sowieso die meiste Zeit gequält und kann mich nun überhaupt nicht mehr aufraffen, weil es mich schlicht und einfach nicht interessiert, wie dieses große Drama endet.

 

Die Story wurde gefühlt auf die ein oder andere Art schon tausendfach erzählt: Junge (in diesem Fall bibliophile) Außenseiterin trifft auf steinalte, reiche (möchtegern) Adlige, die absolut unausstehlich ist, sich aber dazu hinreißen lässt, der netten jungen Dame ihre gesamte Lebensgeschichte zu erzählen. Darin eingeschossen ist natürlich ein großes Geheimnis, welches es aufzudecken gibt. Gewürzt wird das Ganze mit (Achtung!) schockierenden Enthüllungen und unglaublichen Schicksalsschlägen (gähn). Für das Ende, das ich ja nicht gelesen habe, bieten sich meiner Meinung nach zwei Optionen an:

1. Die Alte liegt im Sterben und vermacht noch auf dem Sterbebett all ihren Reichtum sowie ihr Haus der kleinen Bibliophilen, damit sie als ihre offizielle Erbin zukünftig die schockierende Geschichte der Familie weiterschreibt.

2. Die naive Bibliophile verliebt sich hoffnungslos in einen plötzlich auftauchenden Verwandten/Gärtner/Hausmeister, die beiden beschließen zu heiraten und erhalten mit dem Segen der alten Schrulle auch gleich ihr gesamtes Erbe.

 

Fazit: Einer meiner großen Flops 2018. Nicht alles, was lange währt, wird dann doch noch gut. Nur ein Stern und ein gähnendes Kopfschütteln.

 

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Rezension zu "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield

Familiengeheimnisse und Literatur
MikkaGvor 2 Jahren


'Ein großartiges, magisches, wunderbares Buch!', wurde mir vorgeschwärmt 'Total öde, langatmig, voller endloser Beschreibungen!', wurde mir vorgejammert. Aber nach bestimmt drei Jahren, in denen dieses optisch wunderschöne Werk in meinem Regal ungelesener Bücher Staub sammelte, war es an der Zeit, mir meine eigene Meinung zu bilden.


Und während ich definitiv dazu tendiere, der ersten Meinung zuzustimmen, kann ich doch verstehen, warum zumindest ein kleiner Teil der Leser enttäuscht zur zweiten Meinung kommt. Ich denke, es ist zum großen Teil eine Frage der Erwartungen, die man an das Buch hegt.


Es ist spannend – aber es ist keine rasante Thrillerspannung, sondern eine unterschwellige, die sich in gemessenem Tempo aus den menschlichen Abgründen der wichtigsten Charaktere nährt. Düster, ja. Perfide. Aber auch philosophisch, und manchmal sogar schön. Es wirft Fragen auf, die es nicht alle beantwortet, und beantwortet dafür Fragen, bei denen man erst ganz am Schluss begreift, dass sie die ganze Zeit im Raum standen.


Das Buch erzählt eine außergewöhnliche Familiengeschichte: der Wohnsitz der Angelfields ist wie eine Parallelwelt, ein abgesonderter Mikrokosmos, in dem menschliche Gepflogenheiten und Moralvorstellungen nur bedingt Gültigkeit haben. Ein Großteil meiner Faszination lag daher auch in den Charakteren begründet, die alle nicht ganz der gesellschaftlichen Norm entsprechen; von Generation zu Generation setzt sich etwas fort, das an Wahnsinn grenzt (oder darüber hinausgeht?), und dennoch fand ich die Charaktere glaubhaft und überzeugend, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Es geht viel um die Dynamik verschiedener Geschwisterpaare: Charlie und Isabelle, verbunden durch Obsession und eine gemeinsame Veranlagung zur Grausamkeit. Adeline und Emmeline, Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten – wild, aggressiv und beinahe animalisch die eine, sanftmütig und liebevoll die andere.


Im Mittelpunkt steht Vida Winter, die wohl berühmteste Autorin ihrer Zeit, über deren Vergangenheit jedoch rein gar nichts bekannt ist. In jedem Interview spinnt sie eine neue Wahrheit und erzählt Geschichten, die sich dann doch als Fiktion erweisen. Aber jetzt sieht sie das Ende ihres Lebens nahen und erwählt eine Biografin, Margaret, der sie die ungeschminkte Wahrheit diktieren will. Unter anderem die, dass sie Adeline Angelfield hieß, bevor sie zu Vida Winter wurde...


Ihre Figur fand ich unglaublich gut geschrieben, und man fragt sich das ganze Buch über, wie und wann aus Adeline, dem verrohten, vernachlässigten Kind, die kultivierte Vida wurde. Es ist jedoch auch eine Geschichte über die Macht der Literatur, den manchmal fließenden Übergang zwischen Wahrheit und Fiktion.


Das Buch hat eine dieser unerwarteten Wendungen zu bieten, bei denen man am liebsten direkt noch einmal auf der ersten Seite beginnen würde, um herauszufinden, wo man möglicherweise Hinweise überlesen hat – auf einmal ist alles ganz anders, aber eigentlich hat man die Puzzleteile nur die ganze Zeit falsch zusammengesetzt. Mir sind direkt ein paar Szenen eingefallen, die mit dieser neuen Informationen einen ganz anderen Sinn ergaben! Sehr geschickt konstruiert. 


Der Schreibstil ist einfach ein Gedicht, die Autorin hat eine ganz besondere, außergewöhnliche Ausdrucksweise. Sie liest sich lyrisch, beinahe poetisch, und das auch dann, wenn sie Schmutz und Verfall beschreibt, und die Atmosphäre ist immer so dicht, dass man sie schneiden könnte. 


Fazit:
Diane Setterfield erzählt eine originelle, abgründige Familiengeschichte, die vor allem von ihren ungewöhnlichen Charakteren und dem wunderbaren Schreibstil lebt. Wer das Buch lesen möchte, sollte der Atmosphäre (viel!) Zeit geben, sich zu entfalten, und damit leben können, dass manche Fragen unbeantwortet bleiben. 

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Rezension zu "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield

Die dreizehnte Geschichte / Diane Setterfield
Lennyvor 2 Jahren

Eine Autorin, die ein Buch mit dem Titel die dreizehnte Geschichte veröffentlicht hat, doch es waren nur 12 Geschichten, die 13. Geschichte fehlt noch..und eines Tages ist sie bereit die 13. Geschichte zu erzählen und hat da jemand ganz besonderes ausgewählt. Eine Junge Frau, die eigentlich ein Zwilling ist, doch die Zwillingsschwester früh verloren hat.....und diese junge Frau ist in der Buchhandlung ihres Vaters groß geworden und liebt Bücher sehr.....passender geht es wohl kaum.

Dieses Buch ist an manchen Stellen etwas gruselig, es reißt einen mit und oft kann man es kaum weglegen. Ich hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht. An manchen Stellen etwas sehr ausfühlich, doch ich hab mich in der Umgebung oft wohl gefühlt. Eine unbedingte Leseempfehlung von meiner Seite!

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Gespräche aus der Community

Neu
Hallo! Meine Mutter lässt nach Buchempfehlungen fragen! Naja ich soll sagen das ihr zum Beispiel "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield gefallen hat! Sie bedankt sich schonmal!
Zum Thema
Hallo, ich bin auf der Suche nach einem (oder mehreren) Buch welches dem Schreibstil von Diane Setterfield "Die dreizehnte Geschichte" sehr ähnlich ist. Das Genre ist mir dabei völlig egal, wichtig ist nur, dass der Sprachstil ziemlich viel Gefühl ausdrückt und trotzdem fesselt. Als ich dieses Buch laß, hat es die Autorin geschafft, mich völlig in dem Buch eintauchen zu lassen. Leider gibt es bis jetzt nur das eine Buch von dieser Autorin, deshalb suche ich vergleichbare Literatur! Liebe Grüße Kerstin
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Diane Setterfield wurde am 22. August 1964 in Großbritannien geboren.

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