Diane Sterling

 3.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Sizilianische Hochzeit

Sizilianische Hochzeit

 (3)
Erschienen am 01.07.2012
Sizilianische Hochzeit

Sizilianische Hochzeit

 (0)
Erschienen am 17.12.2010

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Rezension zu "Sizilianische Hochzeit" von Diane Sterling

Rezension zu "Sizilianische Hochzeit" von Diane Sterling
bücherelfevor 8 Jahren

Diese unter dem Pseudonym, Diane Sterling, veröffentlichte autobiographische Geschichte ist weniger spektakulär, als der Klappentext verspricht. Da hat sich ein Prinz nach dem Küssen ganz einfach in einen Frosch verwandelt. Dass dieser Prinz – und spätere Frosch – aus einer alten und mächtigen sizilianischen Familie stammt, hat allerdings höchst unangenehme Folgen.

Die aus England stammende Autorin arbeitet in Rom als Kostümbildnerin. Dort lernt sie auch den Sizilianer Tancredi kennen und lieben. Sehr schnell beschliessen die beiden zu heiraten und trotz aller düsterer Vorzeichen – Tancredi ist von Anfang an auffallend eifersüchtig – folgt Diane ihm in seine Heimat Sizilien. Von seiner Familie mit offenen Armen aufgenommen, kann sie dieses Leben in dem von allen so respektierten Clan anfänglich geniessen. Bis sie merkt, dass sie ihre Freiheit gegen einen goldenen Käfig eingetauscht hat. Da hilft weder die exotische Schönheit der Insel noch die Gewissheit, niemals mehr materielle Sorgen haben zu müssen. Tancredi's Eifersucht ist ganz offensichtlich krankhaft und jede und jeder, mit dem seine Frau Kontakt hat, wird auf seine ganz eigene vernichtende Weise abgestraft. 1972, nach vier gemeinsame Jahren, verlässt sie ihn; die gemeinsame Tochter Giulia nimmt sie mit.

„Sizilianische Hochzeit“ hätte eine Abrechnung gegen Tancredi und seine Familie werden können. Dafür, dass es genau das nicht geworden ist, verdient Diane Sterling ein ehrliches Lob. Es ist spürbar, dass sie lange um den Erhalt dieser Ehe gekämpft hat. Am Ende des Buches und in Kenntnis, wie die Trennung vonstatten gegangen ist, kann ich allerdings die Bemerkung, die Autorin fürchte auch heute noch Repressalien, nicht nachvollziehen.

Fazit: Weit weniger spektakulär, als der Klappentext verspricht, bietet diese autobiographische Geschichte einen interessanten Einblick in das Leben eines reichen sizilianischen Clans der siebziger Jahre.

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