Diane Sterling Sizilianische Hochzeit

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Inhaltsangabe zu „Sizilianische Hochzeit“ von Diane Sterling

Die beeindruckende Geschichte einer Frau, die den Fängen eines sizilianischen Dons entkommt Als die erfolgreiche Kostümbildnerin Diane Sterling den Sizilianer Tancredi heiratet, ist sie fasziniert von der Romantik und exotischen Schönheit der Insel. Doch die Eifersucht ihres Mannes macht sie bald zu einer Gefangenen in einer Familie, die seit Generationen das Geheimnis ihrer Macht hütet. Nach Jahren der Demütigung hofft Diane, fliehen zu können, denn sie fürchtet, dass Tancredi sie und ihre gemeinsame Tochter nie gehen lassen würde ...

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  • Rezension zu "Sizilianische Hochzeit" von Diane Sterling

    Sizilianische Hochzeit

    bücherelfe

    19. October 2010 um 21:13

    Diese unter dem Pseudonym, Diane Sterling, veröffentlichte autobiographische Geschichte ist weniger spektakulär, als der Klappentext verspricht. Da hat sich ein Prinz nach dem Küssen ganz einfach in einen Frosch verwandelt. Dass dieser Prinz – und spätere Frosch – aus einer alten und mächtigen sizilianischen Familie stammt, hat allerdings höchst unangenehme Folgen. Die aus England stammende Autorin arbeitet in Rom als Kostümbildnerin. Dort lernt sie auch den Sizilianer Tancredi kennen und lieben. Sehr schnell beschliessen die beiden zu heiraten und trotz aller düsterer Vorzeichen – Tancredi ist von Anfang an auffallend eifersüchtig – folgt Diane ihm in seine Heimat Sizilien. Von seiner Familie mit offenen Armen aufgenommen, kann sie dieses Leben in dem von allen so respektierten Clan anfänglich geniessen. Bis sie merkt, dass sie ihre Freiheit gegen einen goldenen Käfig eingetauscht hat. Da hilft weder die exotische Schönheit der Insel noch die Gewissheit, niemals mehr materielle Sorgen haben zu müssen. Tancredi's Eifersucht ist ganz offensichtlich krankhaft und jede und jeder, mit dem seine Frau Kontakt hat, wird auf seine ganz eigene vernichtende Weise abgestraft. 1972, nach vier gemeinsame Jahren, verlässt sie ihn; die gemeinsame Tochter Giulia nimmt sie mit. „Sizilianische Hochzeit“ hätte eine Abrechnung gegen Tancredi und seine Familie werden können. Dafür, dass es genau das nicht geworden ist, verdient Diane Sterling ein ehrliches Lob. Es ist spürbar, dass sie lange um den Erhalt dieser Ehe gekämpft hat. Am Ende des Buches und in Kenntnis, wie die Trennung vonstatten gegangen ist, kann ich allerdings die Bemerkung, die Autorin fürchte auch heute noch Repressalien, nicht nachvollziehen. Fazit: Weit weniger spektakulär, als der Klappentext verspricht, bietet diese autobiographische Geschichte einen interessanten Einblick in das Leben eines reichen sizilianischen Clans der siebziger Jahre.

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