Diane Wei Liang Wie ein Schmetterling aus Papier

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Inhaltsangabe zu „Wie ein Schmetterling aus Papier“ von Diane Wei Liang

Die Privatdetektivin Mei erhält den Auftrag, eine verschwundene junge Frau aufzuspüren. Ihre Nachforschungen führen sie zu einer tragischen Liebesgeschichte – und mit ihr zurück zu dem dunkelsten Kapitel der chinesischen Vergangenheit. Mei muss erkennen, dass diese Wunden noch längst nicht verheilt sind – auch in ihr nicht.

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  • Rezension zu "Wie ein Schmetterling aus Papier" von Diane Wei Liang

    Wie ein Schmetterling aus Papier
    emeraldeye

    emeraldeye

    06. January 2011 um 13:01

    Wie so häufig in der modernen chinesischen Literatur, zumindest in der, die die westliche Welt erreicht, spielt auch in Diane Wei Liangs Roman das Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking am 04.06.1989 eine zentrale Rolle. Entlang dieser nationalen traumatischen Erfahrung entwickelt Liang einen vielschichtigen Kriminalroman, der gleichzeitig einen kleinen Einblick in das Alltagsleben im heutigen China gibt. 9 Jahre nach dem Massaker ist es noch immer verboten, auch nur darüber zu reden. Für viele Menschen hat sich ihr Leben danach radikal verändert. Lin, ein hoffnungsvoller Student, ist im Arbeitslager gelandet, sein bester Freund Chen hat Karriere im Polizeidienst gemacht und Kaili, in die beide verliebt gewesen sind, ist ein Popstar geworden. Doch nun ist sie verschwunden. Mei, die ehemalige Musterangestellte des Ministeriums für Innere Sicherheit, inzwischen aber Privatdetektivin, macht sich im Auftrag des Managers von Kaili auf die Suche nach ihr. Ein schwieriges Unterfangen, denn offiziell darf sie nur eine "Auskunftei" betreiben, private Ermittlungen sind verboten. Als Kaili in einem Rohbau tot aufgefunden wird, soll Mei ihre Ermittlungen einstellen, doch nachdem sie einige Briefe gefunden hat, die ein ganz anderes Bild von Kaili zeichnen als sie es bisher kannte und ein wunderschöner Papierschmetterling auftaucht, macht sie auf eigene Faust weiter. Durch die Briefe, die ein Freund Kailis geschrieben hat und in denen er seine Sicht der Zeit vor und während der Studentenaufstände beschreibt, werden Meis lange verdrängte Schuldgefühle wieder geweckt. Sie hatte sich auf Anraten ihrer besten Freundin nicht an den friedlichen Demonstrationen Im Frühjahr 1989 beteiligt und das bereut sie noch immer.... Ein flüssig zu lesender, spannender Kriminalroman, der auf eine unauffällige, doch einprägsame Weise die Zerrissenheit Chinas zwischen Tradition und Moderne, zwischen Reichtum und Armut und zwischen Staatsmacht und Individualität widerspiegelt.

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