Dianne Bates Liebt mich!

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Inhaltsangabe zu „Liebt mich!“ von Dianne Bates

"Ich mag den Schmerz." Nur beim Ritzen spürt Sophie sich, nur so kann sie ihre Sehnsucht nach Familie aushalten. Dann begegnet sie der Therapeutin Helen Marshall. Helen, die ihr zuhört. Helen, für deren Nähe sie alles geben würde. Helen, die sie retten muss. IHRE Helen. Immer stärker gerät Sophie in einen Teufelskreis aus Abhängigkeit und Zurückweisung. Bis Matt eingreift. Er liebt Sophie. Vorbehaltlos, aufrichtig, geduldig. Ganz allmählich lernt sie, ihm zu vertrauen - und sich selbst. Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Ab 13 Jahren

Gutes Buch.

— Book_Junkie

So verdammt gut*_*

— laura-ich

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  • Rezension zu "Liebt mich!" von Dianne Bates

    Liebt mich!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2012 um 18:30

    Ritzen, Borderline-Syndrom, zwei Themen, die in aller Munde sind. Dass das alles kein Spaß ist, zeigt Dianne Bates in ihrem eindrucksvollen Roman "Liebt mich!", der möglichst vielen Teenagern zugänglich gemacht werden sollte. Sophie lebt seit ihrem elften Lebensjahr bei verschiedenen Pflegefamilien. Ihre Eltern konnten sich nicht um sie kümmern und Onkel und Tante, bei denen sie aufwuchs, trennten sich, als sie elf war und niemand konnte oder wollte sie mitnehmen. Jetzt, wo sie siebzehn ist, bekommt sie die Chance, zur Probe in einer Jugendwohngruppe mit Matt und Amy zusammen zu leben. Hier fühlt sie sich auch von der ersten Sekunde willkommen und wohl. Und auch in der neuen Schule läuft es gut, Sophie ist eine sehr gute intelligente Schülerin und integriert sich bereits nach kürzester Zeit. Aufgewühlte Gefühle beruhigt Sophie durch Schwimmen, das kalte Wasser hilft, klare Gedanken zu fassen und abzuschalten, was immer mal wieder sein muss. Regelmäßig besucht sie auch ihren Therapeuten Dr. Palmer, der ihr hilft, die Geschehnisse zu verarbeiten. Auf den ersten Blick läuft alles gut bei Sophie, ihr Neuanfang scheint gelungen. Aber die Faszination Ritzen lässt Sophie nicht los und so fängt sie schon bald wieder damit an. Anfangs gelingt es ihr auch gut, die Spuren unter langen Pullovern zu verbergen. Doch als sie sich hemmungslos betrinkt, entdeckt ihre Mitschülerin Grete die verdächtigen Narben. Sophies mühsam errichtete heile Welt bricht wie ein Kartenhaus zusammen, sie landet in der geschlossenen Abteilung. Hier lernt sie die Therapeutin Helen Marshall kennen und ihr größter Wunsch wird wieder übermächtig: Liebt mich! Dianne Bates hat in Australien bereits über neunzig Bücher veröffentlicht. "Liebt mich!" ist das erste, das in Deutschland veröffentlicht und sie trifft damit genau den Zahn der Zeit. Ritzen wird immer häufiger thematisiert, es wird zum traurigen Trend unter Jugendlichen und so ist es umso wichtiger, solch ein Buch zu haben, das einfühlsam das Gefühlschaos eines Teenagers schildert, aber auch schonungslos Ritzen und seine Folgen thematisiert. Bates' klare prägnante Sprache beschönigt nichts, lässt auch nichts aus und kommt sehr authentisch daher, dass man sich fragt, Fiktion oder Realität? Man möchte Sophie in den Arm nehmen, sie in die Familie aufnehmen, begreifen, warum sie sich immer wieder selbst verletzt und was in ihr vorgeht. Ein Buch, das im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut geht und allen Schulen zur Lektüre empfohlen werden sollte!

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  • Rezension zu "Liebt mich!" von Dianne Bates

    Liebt mich!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2010 um 22:48

    Dianne Bates ist australische Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie hat bereits dutzende Bücher geschrieben und zahlreiche Preise gewonnen. Ich kannte die Autorin bis jetzt noch nicht, aber das Thema des Buches “Liebt mich!” sprach mich an und ich beschloss, es zu lesen. Ich bereue keine Minute, die ich mit der Protagonistin Sophie verbracht habe. Bates hat ein Jugendbuch geschrieben, Erzählweise und Aufbau sind entsprechend gewählt. Auch Sophies Krankheit, die Selbstverletzung, ist für Jugendliche angemessen dargestellt und wird ohne viel Sentimentalität und sehr nüchtern beschrieben. “ich möchte schlafen, schlafen und nie wieder aufwachen” Als ihre Mutter sich nicht mehr um sie kümmern kann, beginnt für Sophie der schicksalhafte Weg von einer Pflegefamilie in die nächste. Ihre ersten Pflegeeltern liebt Sophie sehr. Nachdem diese sich aber trennen, wird Sophie in eine neue Familie gesteckt und muss sich damit abfinden, dass die neuen Pflegeeltern Kinder zu sich nehmen, nur um vom Staat Geld zu kassieren. Es fällt Sophie nicht leicht, diese Situation zu akzeptieren, also rebelliert sie. Aber jedes Problemkind wird irgendwann erwachsen. So auch Sophie, deren Betreuer entscheiden, dass es an der Zeit ist, Sophie ein eigenständiges Leben wagen zu lassen. Sie wird in einer WG untergebracht und lernt dort Matt und Amy kennen, die schon sehr bald ihre besten Freunde werden. Es ist aber nicht so einfach, von alten Gewohnheiten zu lassen: Sophie verletzt sich wieder. Ihr Therapeut lässt sie in eine Klinik einweisen. Hier lernt sie die wunderbare Therapeutin Helen Marshall kennen, die ihr zuhört und sie sogar in den Arm nimmt, als Sophie das am meisten braucht. Von der fatalen Zuneigungsbekundung ihrer Therapeutin beeinflusst steigert sich Sophie in etwas hinein, das sie Liebe nennt, das aber in Abhängigkeit und Zurückweisung ausartet. Gerade als ihre Welt vollends auseinander zu brechen droht, findet Sophie dank Matt den Weg zurück in ein normales Leben… “Wie neugeborene Sterne Steigen Funken in den Himmel auf.” Aber auch nachdem Sophie echte Freundschaft, Zugehörigkeit und so etwas wie Familiengefühle kennengelernt hat, ist sie nicht geheilt. Denn die Heilung dieser Krankheit ist nicht leicht, die Wunden sitzen ganz tief in der Seele und die Dunkelheit lauert auf Schritt und Tritt. Man kann es akzeptieren und je länger es einem gut geht, man sogar Liebe erfährt, werden die Abstände zwischen den Selbstverletzungen größer. Oder man verletzt sich sogar nie wieder. Ob aber die Seele geheilt ist? So ganz und gar? Was ich an “Liebt mich!” schätze, ist, dass Bates nicht versucht, eine fantastische Lösung oder ein Wundermittel für diese Krankheit zu finden. Die Autorin lässt es Sophie ganz einfach besser gehen und das hat mich am meisten berührt. Denn eigentlich braucht jeder von uns Liebe und jedes Ritzen ist ein Hilferuf. “Menschen, die emotionales Leid erfahren, ritzen sich oft. Manche erklären, dass der physische Schmerz ihre intensiven, manchmal überwältigenden Gefühle lindert.”

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